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Iran - Collagen von Carlos Latuff
Rede Ahmadinedschads - 26.10.2005
Facebook -  Flirt mit dem "Feind"
Iran-Links
Iran Links 2
Erklärung von 565 Intellektuellen
Vorschläge Kooperation für  Frieden
Archiv 4
Archiv 3
Archiv 2
Archiv 1
Mohssen Massarrat
Erklärung 40 Wissenschaftler - 6.8.09
Texte von Dr. Behrouz Khosrozadeh

 

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Netanyahu tells Obama: I have yet to decide whether to attack Iran - U.S. president and Israeli premier agree to increase their coordination on Iran, in two hour White House meeting. - Barak Ravid - WASHINGTON, D.C. Prime Minister Benjamin Netanyahu made it clear to U.S. President Barak Obama during their meeting at the White House on Monday that Israel has not made any decision on attacking Iran to stop its nuclear program. >>>
 

Israel's defense leadership is rotten to the core - The state comptroller's report into the Harpaz affair reveals that Israel's security has been entrusted to a gang of amateurish intriguers. >>>
 

Obama gibt nur den «halben Cantor» - Der amerikanisch-israelische Gipfel fokussiert auf das Atomprogramm Irans. Selbst prominente Unterstützer Israels in den USA halten dies für einen Fehler. Jüngst zum Direktor der Medienplattform «Foreign Policy» berufen, ist der Berater und Publizist David Rothkopf ein prominenter Befürworter der amerikanisch-israelischen Allianz. Um so bemerkenswerter ist Rothkopfs Leitartikel vom Montag, in dem er Iran als «die grosse Ablenkung» für Binyamin Netanyahu und Barack Obama bezeichnet hat. Laut Rothkopf stellt das Atomprogramm Irans für Israel gegenüber dem Palästinakonflikt und den regionalen Verwerfungen infolge des «Arabischen Frühlings» ein zweitrangiges und handhabbares Problem dar. >>>
 

AIPAC-TREFFEN - Divergenzen bezüglich der «roten Linien» bleiben bestehen - Trotz zahlreicher stehender Ovationen von Aipac-Aktivisten konnte das persönliche Misstrauen zwischen den beiden Staatsmännern nur notdürftig vertuscht werden. >>>


Obama: "Zu viel leichtfertiges Gerede über Krieg" - Bereits vor dem Treffen mit Israels Premier hat der US-Präsident klar gemacht, dass er noch Zeit für Diplomatie sieht - Selten hatte ein politisches Treffen schon im Vorfeld so viel Wirbel erzeugt. Selten war ein Gespräch so oft als historisch bezeichnet worden, bevor es überhaupt stattgefunden hatte. Und nicht oft waren die Fragen, die es zu klären galt, heikler als bei dieser Zusammenkunft zwischen US-Präsident Barack Obama und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am Montag in Washington. Einziges Thema: der Atomstreit mit dem Iran. (...) Eine erste Antwort gab der US-Präsident schon bei seiner Rede vor der mächtigen Lobby-Gruppe, dem American Israel Public Affairs Committee, kurz Aipac, am Sonntagabend  >>>
 

Diplomat Obama, Falke Netanjahu -  Sebastian Fischer - Wie kann Iran von der Atombombe abgehalten werden? Steht die Welt vor einem neuen Krieg? In Washington ringen Israels Premier Netanjahu und US-Präsident Obama um die richtige Strategie. Die Differenzen sind offensichtlich - unklar ist, wer sich am Ende durchsetzen wird. >>>
 

Netanyahu's conspiracy to drag the U.S. to war - 'Sometime between early June and mid-August, just before the Republican nominating convention, will be the ideal moment to drag the United States into war, the planners believe.' - Sefi Rachlevsky - Let's assume that everything goes beautifully. Defense Minister Ehud Barak claims that the barrage of missiles that will strike Israel in response to an attack on Iran will be smaller than previously expected, due to the situation in Syria and Lebanon, so let's assume that's true. Let's also assume that the attack causes the maximum possible damage, and that very few of our planes are hit. >>>
 

Obama and Netanyahu's White House masquerade ball - If the United States does eventually decide to do the work itself and attack Iran's nuclear reactors, the citizens of Israel will have to pay for all the noise and fuss. - Akiva Eldar - Even before Prime Minister Benjamin Netanyahu crosses the threshold of the White House Monday, the importance of his meeting with U.S. President Barack Obama can be said to "lie in the very fact that it is taking place." >>>
 

Israel would be wise to listen to Obama's advice on Iran - Israel would do well to internalize an important statement by Obama: 'As president and commander in chief, I have a deeply-held preference for peace over war.' - U.S. President Barack Obama didn't wait for his private meeting with Prime Minister Benjamin Netanyahu on Monday to clarify his position on Iran's nuclear program. Speaking at the annual conference of AIPAC, the American Israel Public Affairs Committee, the U.S. leader urged everyone to set the war drums aside. >>>
 

On Iran, Netanyahu tells Obama: Israel must remain its own master - Barak Ravid - Prime Minister Benjamin Netanyahu meets U.S. President Barack Obama at the White House ahead of his talk at the AIPAC conference. >>>>


President Barack Obama`s calibrated Aipac message - Jane Eisner - The Guardian - Ensuring the Aipac audience heard his strong support for Israel and firm policy on Iran, he adroitly minimised openings for critics >>>

 

 

Das Geheimnis um Israels nukleare Macht (ARD), Bis zu 300 Atomsprengköpfe, Sebastian Engelbrecht

Israels Atombomben [Exklusiv-Report 2011]

Vor Netanjahu-Besuch - Obama demonstriert Härte gegen Iran - Israels Premier Netanjahu wird in Washington erwartet - im Vorfeld unterstreicht US-Präsident Obama die Bereitschaft zu militärischen Schritten gegen das iranische Atomprogramm. Er verfolge "keine Politik der Eindämmung", sagte Obama vor der proisraelischen Organisation AIPAC. (...) Vor Netanjahu-Besuch - Obama demonstriert Härte gegen Iran - Er habe bislang in seiner Amtszeit nicht gezögert, auch Gewalt anzuwenden, um die Vereinigten Staaten und ihre Interessen zu schützen, sagte Obama. (...) Israels Premier Benjamin Netanjahu äußerte sich anschließend sehr zufrieden mit der Rede Obamas. >>>


Völkerrecht oder Staatsräson - Was würde Deutschland tun, wenn Israel und die USA einen Präventivkrieg gegen den Iran begännen? Und was bedeutet es völkerrechtlich, wenn Teheran in der Nuklearfrage lügt? Eine Analyse von Botschafter a.D. Gerhard Fulda. Die öffentliche Diskussion in Deutschland über das iranische Nuklearprogramm wird so geführt, als gäbe es gar keine völkerrechtlichen Grenzen unserer Handlungsfreiheit. Das geht bis zu der Forderung, wir müssten auch im Falle eines israelischen militärischen Angriffs auf iranische Nuklearanlagen aus historischer Verantwortung fest an der Seite Israels stehen. Schon ein Blick in das Grundgesetz sollte dagegen zu einer rechtlichen Betrachtungsweise zwingen: Nach Artikel 26 ist die deutsche Beteiligung an Angriffskriegen verboten, schon Vorbereitungshandlungen sind unter Strafe zu stellen. Und Artikel 25 erklärt die allgemeinen Grundsätze des Völkerrechts für direkt anwendbar, vorrangig vor sonstigen Gesetzen. >>>
 

Am Rande des Abgrunds - Iran droht ein Militärschlag: Israels Regierungschef will sich in den USA versichern lassen, daß es keinen politischen Kompromiß mit Teheran geben wird - Norman Paech - Seit Jahren haben wir uns an die Meldungen gewöhnen müssen, daß Israel früher oder später eine militärische Offensive gegen Iran starten wird, um die dort im Aufbau befindlichen atomaren Aufbereitungsanlagen zu zerstören. Das Internetportal Wikileaks hat Berichte aus dem Jahr 2005 veröffentlicht, in denen der US-amerikanische Botschafter in Israel das State Department über die Vorbereitungen Ariel Scharons für einen Angriff auf den Iran informierte. Seitdem sind sieben Jahre vergangen, und wir sind geneigt, uns zu beruhigen und den Adressaten dieser Drohungen weniger im Iran zu sehen als in den USA und den Staaten der EU, um den Druck für weitere und schärfere Sanktionen gegen Iran zu erhöhen. Dies ist zweifellos eine wesentliche Absicht der regelmäßigen Ankündigungen aus Jerusalem, die seit 2006 auch immer wieder zu Sanktionsresolutionen des UN-Sicherheitsrats geführt haben. Jetzt allerdings scheint eine neue Stufe der Eskalation erreicht zu sein >>>
 

It's just a matter of time before U.S. tires of Israel  - Israel doesn't know when to stop, and it could pay dearly as a result.- Gideon Levy - An elephant and an ant will meet in Washington on Monday for a critical summit. But wait, who here is the elephant and who the ant? Who is the superpower and who the patronage state? A new chapter is being written in the history of nations. Never before has a small country dictated to a superpower; never before has the chirp of the cricket sounded like a roar; never has the elephant resembled the ant - and vice versa. No Roman province dared tell Julius Caesar what to do, no tribe ever dreamed of forcing Genghis Khan to act in accordance with its own tribal interests. Only Israel does this. On Monday, when Barack Obama and Benjamin Netanyahu meet at the White House, it will be hard to tell which one is the real leader of the world. >>>
 

Obama warns Iran he will use force if needed - US President says he prefers to use diplomacy against Iran to stop it developing a nuclear weapon. >>>


Hurting, Hanging, Suffocating & Starving: The Inhumanity of Iran Threat Rhetoric  - former U.S. Ambassador & senior State Dept. official - In 2006, after Palestinians democratically elected Hamas to the shock and chagrin of both Israel and the United States (who had insisted on the elections in the first place), a devastating economic siege was imposed on the 1.5 million residents of Gaza by Israel as punishment for the crime of Palestinian self-determination. As Dov Weisglass, adviser to then-Israeli Prime Minister Ehud Olmert, said with a chuckle, "It's like an appointment with a dietitian. The Palestinians in Gaza will get a lot thinner, but won't die. What's so obviously funny about Weisglass' statement is that, due to the brutal blockade that has deliberately strangled Gaza for six years, at least 61% of Palestinians in the territory are "food insecure," of which "65% are children under 18 years;" the level of anemia in infants is as high as 65.5%, about 70% of Palestinians in Gaza live on less than $1 a day, over 80% rely on food aid, and 60% have no daily access to water, 95% of which is undrinkable anyway. And now, apparently, Israeli officials are hoping the West will duplicate this hilarity by similarly depriving Iranians of their own means to survive. An article published this week in Yediot Ahronot was headlined, "Israeli officials: Starve Iranians to stop nukes," reported, "Iran's citizens should be starved in order to curb Tehran's nuclear program, officials in Jerusalem said Wednesday ahead of Prime Minister Benjamin Netanyahu's upcoming trip to Washington." The article quoted an unnamed official as saying, "Suffocating sanctions could lead to a grave economic situation in Iran and to a shortage of food. This would force the regime to consider whether the nuclear adventure is worthwhile, while the Persian people have nothing to eat and may >>>

Collagen - Erhard Arendt mehr >>>

Will Obama bow to AIPAC?


Congressional Pro-Israel Supporters Tell Obama: To ‘Avoid War’ Be Prepared to Wage It  - Richard Siverstein - Bibi Netanyahu is a corrupt, anti-democratic, ultra-nationalist Israeli leader. But one thing he is indisputably good at is political manipulation both of his own population and world opinion. In the run up to his coronation in Washington where he arrives shortly, he has superbly laid groundwork that has put Barack Obama in a vise. Last week, he invited five powerful U.S. senators (only the Republicans who met him are now talking publicly, which suits Bibi perfectly) to have lunch in Jerusalem. Now those senators are calling Obama a wimp and a girl if he won’t stand up to the Ayatollahs and lay down red lines that specify when we will go to war against Iran. >>>

3.3.2012 - Rote Linie verschoben - Für Washington gilt »Atomwaffenpotential« jetzt als Kriegsgrund gegen Iran - Knut Mellenthin - Die US-Administration hat offenbar die israelische Argumentation für einen Kriegsgrund gegen Iran übernommen. Danach stellt nicht erst die Entwicklung von Atomwaffen die »rote Linie« dar, an deren Überschreiten Teheran mit militärischer Gewalt gehindert werden müsse, sondern bereits die technische Fähigkeit dazu (»nuclear weapon capability«). Die US-amerikanische Pro-Israel-Lobby AIPAC feierte am Freitag den politischen Erfolg an der ersten Stelle ihrer Website. >>>


Netanjahus USA-Besuch - Die wichtigste Mission seines Lebens - Gil Yaron - Schon zum neunten Mal besucht Israels Premier Netanjahu am Montag das Weiße Haus - aber diesmal kommt er in einer besonders heiklen Angelegenheit. Im Oval Office soll sich entscheiden, ob, wann und wie ein Präventivschlag gegen das iranische Atomprogramm ausgeführt wird. (...) Selten stand deswegen bei einem Gipfeltreffen so viel auf dem Spiel wie am kommenden Montag, wenn Netanjahu zum neunten Mal im Weißen Haus zu Besuch ist - häufiger als jeder andere Regierungschef der Welt.. >>>
 

Obama verspricht Israel harte Haltung gegenüber Iran - US-Präsident Obama steckt in der Zwickmühle. Im Wahlkampf ist er auch auf die Stimmen jüdischer Wähler angewiesen. Doch das Drängen Israels zu einem Vorgehen gegen den Iran passt ihm nicht ins Konzept. Vor dem Besuch von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in Washington hat US-Präsident Barack Obama seine harte Haltung gegenüber dem iranischen Atomprogramm bekräftigt. Er werde den Iran notfalls auch mit Gewalt am Atomwaffenbesitz hindern >>>


Israels "Operation Opera" im Jahr 1981 - Du sollst keine Atombombe neben meiner haben - Peter Münch - Die Geschichte der "Operation Opera" wird in Israel gerne als Heldensaga erzählt, die Welt reagierte entsetzt, als das Land 1981 eine irakische Nuklearanlage zerbombte. Auch heute steht Israel gegen den Rest der Welt und zeigt sich ungerührt von sämtlichen Schreckensszenarien. Iran fürchtet einen Angriff Israels - seit vielen Jahren führt der jüdische Staat einen unerklärten Krieg, um seine Feinde am Bau der Atombombe zu hindern. >>>


Angriffsdrohung auf Irans Atomanlagen - "Israels Regierung weiß, dass ich nicht bluffe" - Silke Hasselmann - Mit ungewohnt deutlichen Worten hat US-Präsident Obama dem Iran gedroht. Die Möglichkeit eines Militärschlags gegen Teherans Atomanlagen sei kein Bluff, betonte er in einem Interview. Gerichtet ist diese Botschaft aber nicht nur an den Iran, sondern auch an Israel. >>>


Audio - Obama spricht über Iran, Israel und militärische Optionen  >>>
 

Kurzkommentar nach Broder's Art - Was dem Feuerwerker Henryk M. Broder nicht am kalten Herz und verfetteten Arsch vorbeigeht - Alle sind blöd, nur nicht Broder sagt der Geisterfahrer auf der Autobahn der Blöden. Wie lebendig doch Hirntote sein können ... >>>
 

Obama to Iran and Israel: 'As President of the United States, I Don't Bluff' - Jeffrey Goldberg - Obama to Iran and Israel: 'As President of the United States, I Don't Bluff' >>>


What are Iran`s intentions? - Noam Chomsky - In These Times - One of Israel’s leading strategic analysts, Zeev Maoz, concludes that “the balance sheet of Israel’s nuclear policy is decidedly negative”—harmful to the state’s security. He urges instead that Israel should seek a regional agreement to ban weapons of mass destruction: a WMD-free zone, called for by a 1974 U.N. General Assembly resolution >>>


Incitement to genocide? - Atilla Somfalvi - Iran`s citizens should be starved in order to curb Tehran`s nuclear program, officials in Jerusalem said Wednesday ahead of Prime Minister Benjamin Netanyahu`s upcoming trip to Washington >>>

21.2.2012 - Rationaler Akteur des Tages: Martin Dempsey - Mit der von israelischen und US-amerikanischen Zionisten weithin propagierten Mär von den »verrückten Mullahs in Teheran«, (...)  hat jetzt der höchste Offizier der Vereinigten Staaten, General Martin Dempsey in einem Interview mit CNN ein für allemal Schluß gemacht. (...) General Dempsey, Chef der Vereinigten US-Stabschefs aller vier Waffengattungen, wußte genau, was er tat, als er im Nachrichtensender CNN vor der Weltöffentlichkeit mit zwei kurzen Sätzen den Kriegstreibern in Israel und seinem eigenen Land den Wind aus den Segeln genommen hat: »Wir sind der Meinung, daß Iran ein rationaler Akteur ist«, proklamierte er. Und: »Wir wissen auch, oder wir glauben zu wissen, daß Iran sich entschieden hat, keine Atomwaffen zu bauen.« >>>

4.2.2012 - Dossier: Der Iran im Visier - Nuklearstreit vor Drohkulisse - Dem Iran wird vom Westen das Recht zur friedlichen Nutzung der Kernenergie abgesprochen. Nach Irak droht auch dem Land mit den viertgrößten Ölreserven ein US-Diktat. Die Konfrontation stärkt das Mullahregime und untergräbt eine Demokratisierung der iranischen Gesellschaft. >>>

Berlin fürchtet die Iran-Falle - Christoph Sydow - Severin Weiland  - Das Pentagon hält einen Angriff Israels auf Iran noch im Frühjahr für möglich. Deutschland sieht eine drohende Eskalation im Atomstreit mit dem Regime in Teheran mit Sorge. Berlin fürchtet, dass der Westen in einen Konflikt mit unkalkulierbaren Ausmaß >>>

Iran und Israel - Gerede über günstige Gelegenheiten -  In einem Gespräch mit Verteidigungsminister Barak gewann der israelische Journalist Ronen Bergman in der vorigen Woche den Eindruck, dass sich dieser und die maßgeblichen Militärs und Geheimdienstler bereits für einen Militärschlag im Jahr 2012 entschieden haben. >>>

SPD-Außenpolitiker Gernot Erler "Wir erleben einen welthistorischen Prozess" - SPD-Fraktionsvize Gernot Erler über den Aufstieg Asiens und einen möglichen Angriff Israels auf Irans Nuklearanlagen. - Herr Erler, die US-Regierung rechnet angeblich mit einem baldigen israelischen Angriff auf iranische Nuklearanlagen. Wird die Münchner Sicherheitskonferenz in dieser Frage Aufschluss geben? - Ich bin sehr besorgt über die Situation und hoffe, dass die Sicherheitskonferenz einen Beitrag leisten kann, die Lage zu klären und die Spannung zu mindern. - Halten Sie einen israelischen Angriff auf den Iran für wahrscheinlich? - Ein solches militärisches Abenteuer wäre weder im Sinn der Europäer noch in dem der Amerikaner. >>>

17.1.2012 - IPPNW-Presseinformation vom 17.1.2012 - Debatte um Syrien-Aufruf - Medien müssen über westliche Doppelmoral aufklären - Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW kritisiert die öffentliche Debatte um den Aufruf gegen Kriegsvorbereitungen und Embargo Syriens und des Irans als Medienkampagne gegen Teile der Friedensbewegung. „Keiner der Unterzeichner des Aufrufs verteidigt die brutale Gewalt des syrischen Präsidenten gegen sein eigenes Volk. Ziel des Aufrufs ist allein, vor der drohenden Kriegsgefahr für die Bürger im Syrien und im Iran durch eine Eskalation der Konflikte aufgrund der Embargopolitik und permanenter Kriegsdrohungen zu warnen“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

Kriegerische Interventionen sind kein Mittel zur Verteidigung der Menschenrechte. Ihre Opfer sind im Gegenteil in der Mehrzahl Zivilisten, deren Leben zu verteidigen, nur vorgeblich Ziel dieser Interventionen ist. Der Krieg gegen Libyen hatte nach Angaben der Rebellen etwa 50.000 Tote, zahllose Verletzte und Vertriebene sowie eine große Zerstörung von Infrastruktur zur Folge.

Verhaftungen und Verhöre ohne Prozess und Rechtssicherheiten und unter Folter sind ebenso zu verurteilen, wenn sie sich im Iran, Syrien oder in Guantanamo ereignen. Auch die „gezielte Tötung“ von Wissenschaftlern und Politikern ist mit dem Völkerrecht unvereinbar. Die Androhung von Gewalt gemäß Artikel 2 (4) der UN-Charta ist genauso verboten  wie die Anwendung von Gewalt. Auf diese Doppelmoral der westlichen Staatengemeinschaft im Umgang mit ungeliebten Regimen weist die Friedensbewegung hin. Große Teile der Medien kommen dieser Aufgabe nur unzureichend nach.

Erklärung von IPPNW-Beirat Prof. Dr. Norman Paech zum Leitartikel „Syrien und den Linken Damals wie heute“ von Christian Bommarius, Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung vom 14. Januar 2012: http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=11918

„Kein Krieg um Iran! Die Waffen nieder – Friedenspolitik beginnen!“, Text von IPPNW-Beirat Andreas Buro http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Kein_Krieg_um_Iran_buro.pdf www.ippnw.de

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Kriegstreiberei hoch 3 von Richard Herzinger - Lieber ein Krieg als die Mullah-Bombe im Nacken >>>

Reaktionen: Mord ist eine wundervolle Sache - »Ein Wissenschaftler, der im Iran am Atomprogramm mitgearbeitet hat, ist ums Leben gekommen. Ich meine, das ist eine wundervolle Sache, ehrlich gesagt. Ich denke, wir sollten eine klare Botschaft aussenden: Wenn du ein Wissenschaftler aus Rußland, Nordkorea oder aus dem Iran bist und du arbeitest an einem Atomprogramm mit, um für Iran eine Bombe zu entwickeln, dann ist dein Leben nicht sicher.« Rick Santorum, christlich-fundamentalistischer Präsidentschaftsbewerber der US-amerikanischen Republikaner, 12. Januar 2012 »Ich weiß nicht, wer an dem iranischen Wissenschaftler Vergeltung geübt hat. Aber ich vergieße ganz bestimmt keine Träne.« Brigadegeneral Joaw Mordechai, israelischer Militärsprecher, 11. Januar 2012 »2012 wird voraussichtlich ein entscheidendes Jahr werden, was die Fortsetzung der (iranischen) Nuklearisierung, die inneren Veränderungen in der iranischen Führung, den zunehmenden >>>

Mythos vom langen Arm - Israels Geheimdienst Mossad soll Wissenschaftler im Iran ermordet haben. Teherans Atomprogramm wird durch Terroranschläge weder verhindert noch verzögert - Knut Mellenthin >>>

16.1.2012 -

Prof. Dr. Norman Paech, Hamburg. - Erklärung zum Leitartikel „Syrien und den Linken Damals wie heute“ von Christian Bommarius, Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung v. 14. Januar 2011. - Herr Bommarius von der Frankfurter Rundschau und der Berliner Zeitung wirft einigen Abgeordneten der Linksfraktion im Bundestag und mir vor, mit unserer Unterschrift unter den Aufruf „Kriegsvorbereitung stoppen! Embargo beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!“ hätten wir „den Terrorregimes in Damaskus und Teheran unserer Solidarität und die USA und Israel zum Urheber der Massenmorde erklärt.“ Wir hätten uns „öffentlich mit dem Massenmörder Assad verbrüdert“ und der „antisemitischen Hamas“ unsere Solidarität bekundet, – „in kommunistischen Gruppen gestählt und in Antisemitismus gehärtet“. Ein ganzer Eimer politischen Unflats wird über uns ausgeleert aber kein Wort über unser Anliegen, vor der drohenden Kriegsgefahr für die Völker Irans und Syriens durch die Eskalation der Embargopolitik und die permanenten Kriegsdrohungen zu warnen. >>>

 

Massive Manipulationen wegen eines Aufrufs gegen Kriegsvorbereitung und Embargo Syriens und des Iran - Albrecht Müller - Anfang des Jahres erschien der Aufruf „Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!“ [PDF - 81.3 KB] Gegen diesen Aufruf wurde eine massive Kampagne in Gang gesetzt – in der Frankfurter Rundschau, der Berliner Zeitung, dem Kölner Stadtanzeiger, Spiegel online, der Welt, Focus, BZ Berlin und Süddeutsche Zeitung (Links siehe Anlage 1). Basis der aggressiven Vorwürfe gegen die Unterzeichner des Aufrufs, vor allem gegen MdBs der Linken, war der Artikel „Gegen linke Solidarität mit den Schlächtern von Syrien und Iran!“ von Bak Schalom, einer angeblichen Jugendorganisation der Linken >>>

 

Kommentar - E. Arendt - Wenn man eine Kampagne, einen Aufruf startet, muss man wie ein Schachspieler die Gegenzüge seines Gegners bereits antizipieren. Es war voraussehbar, dass mit diesem Aufruf eine eher negative Wirkung erreicht werden würde. Durch die ungeschickte Abfassung des gut gemeinten und eigentlich notwendigen Aufrufes hat man die Reaktionen provoziert und den Gegnern eine unnötige Steilvorlage geliefert.
Ich fand den Aufruf auch einseitig, habe ihn deshalb auch nicht unterschrieben, den Verfasser hatte ich auch darauf hingewiesen. Jedes Wort dieses Aufrufes könnte ich unterschreiben. Er ist aber für mich, abgesehen von der medialen Wirkung, unvollständig und folglich so nicht tragbar. Man kann nicht so wortlos über diese - mehr als kritisierenswerte - Regime hinweggehen. Gegen die westliche Kriegstreiberei muss man sich engagieren, das heißt aber im Umkehrschluss nicht blind zu sein gegenüber den Verbrechen im Iran und Syrien.
Ich kenne zu viele Opfer aus dem Iran, gerade aus dem linken Spektrum. Zeigt man nicht gleichzeitig Solidarität, indem man sie wenigstens mit einigen Worten erwähnt? Sollten sie uns das nicht „wert“ sein? Worte wie: "Das Regime in Teheran ist schrecklich, doch darf die Konfrontation mit ihm nicht zum Krieg führen“, hätten schon genügt.
Im Nachhinein hat Norman Paech gut und richtig auf die nun laufende Kampagne gegen diesen Aufruf reagiert. Aber auch die Abgeordneten der Linken hatten – um sich zu verdeutlichen - durch eine Zusatzerklärung reagieren müssen. Das alles war aber vorhersehbar, wäre deshalb vermeidbar gewesen, sollte man bei der nächsten Aktion bedenken.

 

Pro Frieden und Freiheit – Nicht pro Israel oder pro Iran! - Autor Freiheitsliebender - Die Situation in Syrien verschärft sich und einige westliche Politiker und Militärs drohen dem Iran offen mit Krieg. Es war nur eine Frage der Zeit bis auch die deutsche Linke es wieder schaffen würde, sich über die Situation in beiden Staaten zu streiten und unterschiedliche Aufrufe zu starten. Am 3. Januar wurde ein Aufruf veröffentlicht sich mit den Völkern Syriens und des Irans zu solidarisieren und einen Aufruf zu unterschreiben. >>>

 

Kriegstreiberei entlarven - Stellungnahme der Linke-Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen, Eva Bulling-Schröter, Diether Dehm, Annette Groth, Heike Hänsel und Ulla Jelpke: Wir Unterzeichner des Aufrufs »Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!« haben diesen unterzeichnet, mit dem Ziel, neue Kriege im Nahen und Mittleren Osten zu verhindern. >>>

 

»Wider die Schreibtischkrieger!«. Erklärung des Bundestagsabgeordneten Diether Dehm, europapolitischer und mittelstandspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke: - Aus CDU, Spiegel, Springer-Presse, aus geheimen wie offenen Propagandaquellen sprudelt es, Linke hätten einseitig die heimlichen Kriegsvorbereitungen gegen den Iran und Syrien benannt. Und: Wir hätten Menschenrechtsverletzungen in diesen Ländern geleugnet. Diese Schreibtischkrieger lügen: Die Linke hat ständig, aber meist unabgedruckt – und zwar mit allen Unterzeichnern des Antikriegsaufrufs – in unzähligen Erklärungen Staatsterror im Iran und in Syrien angeprangert. >>>

 

»Sanktionen treffen immer die Bevölkerung« - Wirtschaftsembargo gegen Syrien und Iran stärkt die Funktionseliten und soll helfen, neuen Krieg vorzubereiten. Ein Gespräch mit Sevim Dagdelen - Interview: Rüdiger Göbel - (...) Die Denunziationen, es handle sich bei diesem Aufruf um eine Parteinahme für den Diktator Assad oder das Mullah-Regime, sind schlicht Lügen und Teil der Kriegspropaganda. Wer gegen Kriege ist, wird als Unterstützer von autoritären Regimen verleumdet. Die Vorwürfe sind auch absurd, weil es in Wahrheit die Politiker der Koalitionsfraktionen und der ehemaligen rot-grünen Bundesregierung waren, die eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem syrischen Regime bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus und der »illegalen Migration« vorangetrieben und jahrelang Oppositionelle an das syrische Regime ausgeliefert haben. Der Bundestagsuntersuchungsausschuß »zu Vorgängen im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg und der Bekämpfung des internationalen Terrorismus« brachte ans Licht, daß es die damalige SPD-Grünen-Bundesregierung war, die eine vertiefte Geheimdienstkooperation mit Damaskus in Gang brachte >>>

2.11.2011 - Britische Zeitung berichtet über Angriffsplan gegen Iran - Großbritanniens Streitkräfte bereiten sich offenbar auf den Ernstfall vor. Sollten die USA militärisch gegen Iran vorgehen, könnten sie laut "Guardian" auf Unterstützung aus London zählen. >>>

Netanyahu macht Stimmung für Angriff auf den Iran - Beamter spricht von "kleinen Mehrheit" >>>

Nuklearstreit- Israel testet Atomrakete mit Reichweite bis Iran >>>

1.11.2011 «Haaretz»: Netanjahu sucht Mehrheit für Iran-Angriff - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sucht nach einem Zeitungsbericht eine Mehrheit für einen Militärschlag gegen die iranischen Nuklearanlagen. Die israelische Zeitung «Haaretz» schrieb am Mittwoch, Netanjahu bemühe sich gemeinsam mit Verteidigungsminister Ehud Barak um Unterstützung in der Regierung für ein solches Vorhaben. Ein Sprecher Netanjahus wollte sich am Mittwoch nicht zu dem Thema äußern. «Wir kommentieren nicht jede Spekulation in der Zeitung», sagte Mark Regev. >>>

Umzug statt Abzug - USA verstärken Militärpräsenz am Persischen Golf - (SB) - Der von dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush ausgerufene weltweite Kriegszug geht in seine nächste Etappe. Unter dem Vorwand, es gelte den "internationalen Terrorismus" zu bekämpfen, wo immer er in Erscheinung trete, Rückzugsgebiete in Anspruch nehme oder Unterstützung finde, proklamierten die Vereinigten Staaten eine weder territorial spezifizierte noch zeitlich terminierte Kampagne, die immer neue Angriffsziele ausweist. Dabei wurde die nationale Sicherheit der USA mit deren militärischen, politischen und ökonomischen Interessen so weitgehend gleichgesetzt, daß sich der permanente Krieg als Normalzustand präventiver Verteidigung legalisieren ließ. Der Truppenabzug aus dem Irak führt keineswegs eine Zäsur herbei, die die Stationierung der US-Streitkräfte in dieser Region beenden und einen Übergang zum Frieden anbahnen könnte. Wie Präsident Barack Obama angekündigt hat, soll vielmehr die Militärpräsenz am Persischen Golf verstärkt werden. >>>

28.10.2011 - Interview: Der Nahost-Diskurs ist ideologisiert - Dr. Arshin Adib-Moghaddam - Dr. Arshin Adib-Moghaddam ist politischer Analyst und Professor in Vergleichender und Internationaler Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Naher- und Mittlerer Osten - (...) Ich habe mich in dem Buch gefragt, warum wir im 21. Jahrhundert immer noch in fundamentalistischen Kategorien denken. Warum ist es im „Kampf gegen den Terror“ immer noch möglich, von einem Krieg zwischen Zivilisation und Barbarei zu sprechen, Kategorien zu verwenden, die zum ersten Mal von Herodot und dem persischen Reich der Antike erfunden wurden? Warum konnte der Terroranschlag auf die USA am 11. September 2001 ideologisch-islamistisch aufgearbeitet werden? Warum glauben so viele Menschen an unüberwindbare Unterschiede zwischen Nationen und Zivilisationen, wenn eine kritische Weltgeschichte doch mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede aufwirft? Wie konnte der Orient vom Westen getrennt werden, wenn doch Jesus in Bethlehem geboren wurde? Und wenn wir für einen kurzen Moment das Argument des deutschen Innenministers Hans Peter Friedrich (CSU) akzeptieren würden, dass Deutschland in erster Linie vom Christentum und der Aufklärung geprägt ist, so müssen wir doch gleichzeitig akzeptieren, dass der Orient - über Jesus und Abraham - schon lange in Deutschland ansässig ist. Es sei denn wir würden sie als Gastarbeiter ansehen, die uns bald wieder verlassen werden. Der Orient war doch schon immer im Okzident und der Okzident war doch schon immer im Orient. Das Deutschland von der Aufklärung geprägt ist, kommt der Sache schon näher, jedoch verdeutlicht das Buch ja auch - in Anlehnung an Theodor Adorno und Max Horkheimer - dass der Holocaust ohne die Aufklärung unmöglich gewesen wäre. Das Zeitalter der Aufklärung war nicht nur das Zeitalter des Kolonialismus, sondern auch das Zeitalter der Rassentheorie. Das ist in der politischen Wissenschaft doch schon lange klar festgestellt. Die Aufklärung hat auch Individuen wie Carl Hagenbeck hervorgebracht, nachdem der Zoo in Hamburg benannt ist, und der sein Geld mit Menschenzoos verdient hat.  Die Kategorien Okzident und Orient, Zivilisation und Barbarei, Islam und Westen sind für mich und viele andere meiner Generation bedeutungslos und provinziell. Lasst uns doch heutzutage komplexer denken >>>

22.5.2011 - Rezensionsaufsatz - Neue Blicke auf die Islamische Republik Iran -  Ali Fathollah-Nejad - Die iranische Revolution von 1979 gilt als definitorischer Moment, weil die Islamische Republik eine westlich orientierte autoritäre Monarchie ablöste und auf beispiellose Art Religion mit Politik verknüpfte. Bücher von Hamid Dabashi, Elaheh Rostami-Povey und Arshin Adib-Moghaddam erörtern die Geschichte des Landes und seinen Einfluss jenseits der eigenen Grenzen. >>>

13.1.2011 - Sorgen um Anti-Iran-Front - Clinton will Araber auf Linie bringen. Viertägige Rundreise am Persischen Golf - Knut Mellenthin - Der Termin für das nächste Treffen zwischen dem Iran und der Sechsergruppe – China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Rußland und USA – steht fest. Ramin Mehmanparast, der Sprecher des Außenministeriums, teilte am Dienstag (11. Jan.) mit, die beiden Seiten hätten sich auf den 21. und 22. Januar geeinigt. Ort der Begegnung soll diesmal Istanbul sein. Zuletzt hatten beide Seiten am 6. und 7. Dezember in Genf konferiert – nach einer über einjährigen Pause. Die USA und ihre europäischen Verbündeten wollen Iran durch Druck dazu zwingen, zentrale Teile seines zivilen Atomprogramms zu demontieren. >>>

9.12.2010 - «Er weiss, dass man eine A-Waffe nicht einsetzen kann» - Rudolf Burger - Mit dem Iran muss verhandelt werden, sagt Volker Perthes. Dass die Saudis dem Iran misstrauen, überrascht den Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin nicht. >>>

8.12.20120 - Offensive gegen Teheran - Hintergrund. Über die Wikileaks-Depeschen, die Mainstreammedien und die Kriegshetze gegen Iran - Knut Mellenthin - Am 28. November begannen die New York Times, der britische Guardian, die französische Le Monde, der spanische El País und das deutsche Nachrichtenmagazin Spiegel mit der kommentierten Veröffentlichung von Depeschen US-amerikanischer Diplomaten an das Außenministerium der Vereinigten Staaten. Zwei Tage später war offensichtlich, daß die neuen »Enthüllungen« der Internetplattform Wikileaks vielen Politikern auf den Magen geschlagen waren. Die einzige Regierung, die sich vor Begeisterung geradezu überschlug, war die israelische Koalition unter Benjamin Netanjahu. >>>

2.12.2010 - SAUBERER TERRORISMUS? - Sabotageakte auf iranisches Atomprogramm - Es klingt wie ein Politkrimi: Erst sabotierte ein Computerwurm das iranische Atomprogramm. Jetzt kam ein Atomphysiker bei einem Anschlag in Teheran ums Leben, ein zweiter wurde schwer verletzt. Steckt Israel dahinter? In zwei separaten Vorfällen machten die Angreifer sich das Verkehrschaos auf Teherans Straßen zu Nutzen: Mit dem Motorrad fuhren sie an die Fahrzeuge ihrer Opfer heran, zündeten einen Sprengsatz und entkamen unentdeckt. Für Vizepräsident Mohamad Reza Rahimi stand gleich fest, dass die Angriffe aus dem Ausland gesteuert waren: "Diejenigen, die vorgeben, gegen den Terror zu kämpfen, haben selbst zur Waffe des Terrors gegriffen" >>>

IAEO hat Identität der Atomexperten nicht geschützt - UN-Behörde für Anschläge auf Nuklearwissenschaftler mitverantwortlich gemacht - Der Iran macht die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA/IAEO) für die Ermordung von Nuklearwissenschaftlern mitverantwortlich. Man habe den Atominspektoren Zugang zu allen Daten und Namen gewährt, und die UN-Behörde habe die Identität der Männer nicht geschützt >>>

Komentar: Kampf gegen Iran-Atomprogramm - Fragliches Resultat - Während Bomben auch in Reichweite und der Usus iranischer Oppositionsgruppen wie der Volksmujahedin sind, schaut "Stuxnet" wie hochprofessionelle Sabotage aus - von Gudrun Harrer >>>

Hintergrund - Die nützlichen "Idioten" Muhahedin - Der Iran im Visier der Großmächte - (...) Die USA spielten lange Zeit mit den Mujahedin ein doppeltes Spiel. So ließ das State Department, das Außenministerium der USA, die Organisation auf die Liste "terroristischer Organisationen" setzen, während man in Kreisen rund um das Pentagon im Laufe des Frühjahrs 2003 damit liebäugelte, die Mujahedin als Stütze bei einer Bekämpfung des Regimes in Teheran zu benutzen. Offenkundig hat sich aber die erste Linie durchgesetzt. Ähnlich zwiespältig war lange Zeit die Haltung der Europäischen Union. Auch in der EU stehen die Mujahedin mittlerweile auf der Liste der terroristischen Organisationen. Das war nicht immer so: Im Mai 1989 hatte ein Votum des EU-Parlaments die Mujahedin und den von ihnen dominierten "iranischen Widerstandsrat" noch als einzig legitime Vertreterin der iranischen Bevölkerung anerkannt >>>                           

Modschahedin-e Chalgh - (...) Im Rahmen von verdeckten Operationen soll das US Defense Department durch das CIA verstärkt die MEK zur Destabilisierung des Irans unterstützen, indem sie nachrichtendienstliche Hilfe für gezielte Terroranschläge im Iran anbietet oder Mitglieder ausbildet.[11] Die „üblichen Geheimdiensttätigkeiten. Sensoren anbringen, um das iranische Atomprogramm zu überwachen. Angriffsziele für die Luftwaffe markieren. Vielleicht auch geheime Lager einrichten und die Truppenstationierung überwachen. Und ein bisschen Sabotage. […] Die Volksmudschahedin sind bereit, Dinge zu tun, für die wir uns schämen müssten, und über die wir am liebsten schweigen. Doch genau für solche Aufgaben benutzen wir sie.“>>>

Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein -  Kurt Tucholsky

2.12.2010 - Eine Stimme der Vernunft aus dem Bundestag - Afsane Bahar - Den Abgeordneten Karin Binder, Sevim Dagdelen, Heidrun Dittrich, Heike Hänsel, Inge Höger, Andrej Hunko, Ulla Jelpke, Harald Koch und  Niema Movassat gilt meine aufrechte Hochachtung wegen ihrer heutigen persönlichen Erklärung nach § 31 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages zur Abstimmung über den Antrag der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN "Menschenrechtslage im Iran verbessern" (BT-Drs. 17/4011) (1):

„Neben dem kritikwürdigen Vorgehen der Oppositionsparteien SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die erst einen gemeinsamen Antrag mit der Fraktion DIE LINKE vorbereitet haben, und dann den Regierungsantrag mitgezeichnet haben, lehnen wir den o.g. Antrag aus folgenden Gründen ab:

DIE LINKE hat sich bereits in den Beratungen mit der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Fall Ashtiani eingesetzt und die Verurteilung der Todesstrafe weltweit gefordert. Wir wollen ein starkes Zeichen setzen, um das Leben von Sakine Ashtiani zu schützen. Diese wichtigen zwei Forderungen werden in dem Antrag der vier Fraktionen konterkariert. Der Fall Ashtiani kommt nur als eine kleine Randbemerkung vor. Die weltweite Abschaffung der Todesstrafe bleibt gänzlich unerwähnt. Das zeigt, dass es CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nicht ernsthaft um das Leben von Frau Ashtiani geht.

Der Antrag "Menschenrechtslage im Iran verbessern" steht im Kontext der geopolitischen Eskalationsstrategie gegen den Iran. Der Antrag von CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN missbraucht den Fall der zum Tode verurteilten Iranerin Ashtiani zu einer willkürlichen und in Teilen auch unseriösen Ansammlung von Vorwürfen gegen den Iran insgesamt. Unseriös ist dabei vor allem der wiederholte Bezug auf den Präsidenten Ahmadinedschad als Hauptverantwortlichen für die Menschenrechtsverletzungen. Diese gab es schon vor der jetzigen Regierung, auch ohne Ahmadinedschad. Die Kontinuität der Menschenrechtslage wird somit aufgrund geopolitischer Interessen bewusst ausgeblendet.

Wir lehnen den Antrag ab, weil er sich für Sanktionen ausspricht und dabei lediglich fordert, dass diese "in erster Linie das Regime und nicht die Bevölkerung des Landes treffen" sollen. Dass dies strukturell und praktisch unmöglich ist, ist spätestens seit den Sanktionen gegen den Irak bekannt, womit diese Forderung die geostrategische Motivation hinter diesem "Menschenrechtsantrag" weiter entlarvt. 

Wir lehnen Forderungen nach Sanktionen im Falle des Iran grundsätzlich ab. Ohnehin geht es beispielsweise bei den EU-Sanktionen nicht um die Durchsetzung von Menschenrechten, sondern erklärtermaßen einzig und allein darum, Druck im Zusammenhang mit dem (zivilen) Atomprogramm auszuüben. Iran hat allerdings nicht gegen den Atomwaffensperrvertrag verstoßen, weshalb es auch in dieser Hinsicht keine Grundlage für Sanktionen gibt.

Anstatt sich seriös für das Leben der Iranerin Ashtiani einzusetzen, werden Menschenrechte wieder einmal als Einfallstor genutzt, um andere politische Ziele durchzusetzen. Dies untergräbt die Glaubwürdigkeit jeder Menschenrechtspolitik. Dieser Antrag leistet damit vor dem Hintergrund der konkreten Kriegsdrohungen gegenüber Iran - wie sie erst jüngst durch Veröffentlichungen auf Wikileaks bestätigt wurden - einer Zuspitzung der angespannten Situation Vorschub und ist deshalb gefährlich. Der Antrag erinnert an Vorgänge und Kriegslegitimationsversuche, wie wir sie im Vorfeld des völkerrechtswidrigen Feldzugs gegen den Irak erlebt haben. Wir sind gegen einen neuen Krieg im Nahen und Mittleren Osten, der katastrophale und unkalkulierbare Konsequenzen für die Gesamtregion hätte, und wenden uns gegen jedwede ideologische Kriegsvorbereitung. Aus diesen Gründen lehnen wir den Antrag der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN "Menschenrechte im Iran verbessern" (BT-Drs. 17/4011) ab.“

Im Rahmen der Artikelreihe „Bilder gegen den Krieg. Momentaufnahmen aus dem Iran“ (2) schrieb ich am 31.12.2009: „Es ist eine heikle Situation, eine gefährliche Gratwanderung: wie soll ich die Gewaltherrschern in der Islamischen Republik Iran sachlich kritisieren und meine Mitmenschen dort in ihren Bemühungen für Freiheit, Gerechtigkeit und Vernunft unterstützen, ohne mich dabei mit den notorischen Scharfmachern und Handlangern des Großkapitals im „Westen“ gemein zu machen, die bewusst den Weg für eine militärische Aktion gegen den Iran oder für eine Zerstückelung meiner Heimat ebnen?

Wie soll ich das menschenverachtende Gedankengut der herrschenden Geistlichkeit im Iran veranschaulichen, ohne mich dabei im Lager der Kräfte wiederzufinden, die die religiösen Differenzen verschiedener Volksgruppen ausnutzen, um Zwietracht und Gewalt zu verbreiten und so ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen durchzusetzen?

Wie soll ich den deutschen Leser darauf aufmerksam machen, dass das hiesige gesellschaftliche System basierend auf der kapitalistischen Produktionsweise die Hauptursache der weltweiten kriegerischen Auseinandersetzungen ist, dass die Friedensbewegung nur Flickwerk betreibt, solange die grundlegenden Probleme nicht klar und ohne Umschweife genannt werden. Als Herzchirurg bin ich manchmal dazu gezwungen, als lebensnotwendige Maßnahme zunächst die Symptome einer Erkrankung zu behandeln, damit der Patient überhaupt am Leben bleiben kann. Sind die Symptome jedoch behandelt, so muss die konsequente Einstellung dazu führen, die Krankheit an ihren Wurzeln anzupacken.

Bis jetzt habe ich ständig darauf hingewiesen,

  • dass ich die heuchlerischen Phrasen wie „humanitäre Intervention“, „responsibility to protect“ und „Aufbau ziviler Strukturen“  (neuerdings in Bezug auf Afghanistan ist noch „Übergabe in Verantwortung“ hinzugekommen) verabscheue, die nur ein Deckmantel zur Sicherung des Fortbestandes der weltweiten Ausbeutung und Unterdrückung sind;

  • dass es einzig und allein die Aufgabe der iranischen Bevölkerung ist, Demokratie und Menschenrechte im Iran zu verwirklichen;

  • dass die Menschen anderer Staaten den Iranern am effektivsten helfen können, wenn sie dafür sorgen, dass in ihren eigenen Ländern Menschenrechte und Demokratie verteidigt bzw. verwirklicht werden.

Auch wenn es wie Asche im Munde wirken sollte, werde ich diese Aussagen auch in der Zukunft unermüdlich wiederholen, damit meine Kritik differenziert aufgenommen werden kann und damit diese Artikelserie gegen den Krieg nicht als Mittel zum Entfachen eines weiteren Elend und Hass verursachenden Krieges in der Region - nach den ermahnenden, ernüchternden, erschreckenden, entlarvenden Beispielen von Afghanistan und Irak – missbraucht werden kann.“

(1) http://www.inge-hoeger.de/politik/frieden/detail/zurueck/frieden/artikel/gegen-die-instrumentalisierung-von-menschenrechten-fuer-machtinteressen/
(2) http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=137,3219,0,0,1,0

Unerfüllbare Maximalforderungen - Hintergrund. Im Streit um sein ziviles Atomprogramm stößt Iran auf Unnachgiebigkeit ­seitens EU und USA - Knut Mellenthin - Falls nicht eine der beiden Seiten noch einmal alles über den Haufen wirft, soll es am 5. Dezember an einem noch zu vereinbarenden Ort ein möglicherweise sogar mehrtägiges Treffen zwischen dem Iran und seinen Gegnern im Atomstreit – China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Rußland und den USA – geben. >>>

Das Sanktionsregime gegen Iran: Entstehungsgeschichte und Auswirkungen - Ali Fathollah-Nejad in INAMO - Sanktionen, ob wirtschaftlicher und/oder politischer Natur, gelten als Instrument zur Erwirkung von Zugeständnissen beim politischen Opponenten. Zumeist wird versucht, dieses Ziel dadurch zu erreichen, dass dem sanktionierten Staat oder der jeweiligen tonangebenden Machtelite das Einkommen beschnitten wird. Um eben jenen Kurswechsel beim Adressaten herbeizuführen, werden Sanktionen im politischen Diskurs zudem als nachgerade gewaltloses, friedliches Mittel dargestellt. In Bezug auf Iran werden gegenwärtig folgende Ziele, die durch Sanktionen zu erreichen seien, proklamiert: Iran soll zu Zugeständnissen zu Gunsten der USA bzw. des Westens gezwungen werden, v.a. im Nuklearstreit, potentiell aber auch bei politischen Fragen in Südwestasien; Irans Atomwaffenfähigkeit soll verhindert werden; die iranische Führung soll geschwächt und die Zivilgesellschaft gestärkt werden. >>>

"Würden Sie den Irakern erlauben, die Vereinigten Staaten zu besetzen?" - Arbeiterfotografie - Am 22.9.2010, am Vorabend seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York, ist der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad Gesprächspartner von Larry King in dessen täglicher Abend-Talkshow 'Larry King live' bei CNN zur besten Sendezeit (Video: larrykinglive.blogs.cnn.com, vollständiges Transkript der Sendung: edition.cnn.com). Das Gespräch nimmt einen ungewöhnlichen Verlauf. Meist haben die Moderatoren ihre Gesprächspartner im Griff - doch nicht in diesem Fall. Es ist Ahmadinedschad, der Larry King - angesprochen auf Atomwaffen, nach denen der Iran angeblich strebt, und die angeblich eine Gefahr für die Welt darstellen würden - fragt: "Unsere erste Frage ist: Wer ist die Welt, von der Sie sprechen? Meinen Sie Mr. Netanyahu?" Um dann fortzufahren: "Niemand in der Region fürchtet sich vor den nuklearen Aktivitäten des Iran - nur das Zionistische Regime... >>>

Iran's President Tells UN: "U.S. Government Orchestrated The Attack" On 9/11

1. Teil - deutsch - Ansprache Ahmadinedschads vor der UNO-Vollversammlung

2. Teil - deutsch - Ansprache Ahmadinedschads vor der UNO-Vollversammlung

Misstrauen statt Kooperation - Der Konflikt zwischen Iran und dem Westen reicht ins 19. Jahrhundert zurück und findet im Streit um das iranische Atomprogramm seinen vorläufigen Höhepunkt. Dabei könnten beide Seiten durch eine Zusammenarbeit von Irans Position als regionale Ordnungsmacht profitieren. Von Christian Horbach >>>

15.8.2010 - Iran ist nicht das Problem - Noam Chomsky - Immer wieder peitschen die USA neue Sanktionsbeschlüsse gegen den Iran durch den Uno-Sicherheitsrat, weil Teheran an seinem Atomprogramm festhält. Dabei ist es ausgerechnet Washington, das die atomare Abrüstung im Nahen Osten blockiert. Der Iran wird als die grösste Herausforderung angesehen, der die US-Regierung von Präsident Barack Obama derzeit gegenübersteht. So sagte US-General David Petraeus gegenüber einem Senatsausschuss im März, das iranische Regime sei die grösste Gefahr für die Stabilität im Nahen Osten und in Zentralasien, die derzeit von einem einzelnen Staat ausgehe. Als «stabil» gilt dabei all das, was unter Kontrolle der USA ist. Entsprechend hat der US-Kongress die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran im Juni nochmals >>>

11.8.2010 - Obama bereitet die Bombardierung des Iran vor - Webster G. Tarpley - Nachdem die Gefahr eines Krieges zwischen den USA und dem Iran in den letzten zweieinhalb Jahren relativ gering war, nimmt sie jetzt rapide zu. Eine Mischung aus politischen und diplomatischen Ereignissen, militärischen Entwicklungen und Medienhetze deutet darauf hin, dass die anglo-amerikanischen herrschenden Kreise gegenwärtig mit Hilfe der in Schwierigkeiten geratenen Obama-Administration verstärkt auf eine Bombardierung des Irans hinarbeiten, ergänzt durch gezielte Einsätze von Spezialkräften, die unter den nichtpersischen Minderheiten der Islamischen Republik Aufruhr erzeugen sollen. Natürlich wächst damit auch die Wahrscheinlichkeit eines neuen erfundenen Tonkin-Zwischenfalls oder eines durch die anglo-amerikanischen Kriegstreiber inszenierten „Terrorangriffs“ >>>

Israel im Alleingang gegen Iran? - Ein US-Magazin kommt zum Ergebnis, Israel werde binnen zwölf Monaten Iran im Alleingang angreifen. Die strategischen und politischen Realitäten sprechen dagegen. Ein Kommentar - Wie einst das Loch-Ness-Ungeheuer taucht nun regelmäßig der israelische Angriff auf die iranische Atom-Manufaktur aus dem Sommerloch auf. Die Versatzstücke bleiben gleich: Orakelhafte Sprüche aus Washington ("alle Optionen auf dem Tisch"), Drohungen aus Jerusalem, gut publizierte Übungen der israelischen Luftwaffe und Marine, Signale aus Saudi-Arabien, wonach Riad den Luftraum öffnen würde (sofort dementiert). Morgen erscheint in der amerikanischen Zeitschrift The Atlantic eine überlange Reportage von Jeffrey Goldberg "The Point of No Return", der die Apokalypse vorzeichnet: "Wenn die Dinge so bleiben, wie sie sind, kommt ein israelischer Luftangriff." >>>

Apropos israelischer Einfluss auf die US-Außenpolitik - Fritz Edlinger - Fakten, Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien über den israelischen Einfluss auf die Politik der USA füllen Bibliotheken. Vieles sind unbestreitbare Tatsachen, manches schwer nachweisbare Gerüchte und manches schließlich unhaltbare Verschwörungstheorien. Zudem ist es mitunter nicht unproblematisch, auf derartige Zusammenhänge hinzuweisen, da man von pro-israelischer Seite auch in diesem Zusammenhang sehr schnell mit der Antisemitismus-Keule bei der Hand ist. Auch auf die Gefahr hin, neuerlich derartige Diskussionen auszulösen, verbreiten wir mit dem heutigen Newsletter drei Meldungen, welche unbestreitbare Tatsachen hinsichtlich eines tatsächlichen Sonderstatus Israels in der US-amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik beinhalten. Wie der Artikel des bekannten britischen Journalisten Robert Fisk nachweist, ist leider auch die EU auf bestem Wege, Israel einen ähnlichen Privilegiertenstatus einzuräumen. Dass diese Politik absolut nicht geeignet ist, eine langfristige, faire und völkerrechtskonforme Lösung des Nahostkonfliktes zu fördern, ist eine Tatsache, über die sich die überwiegende Mehrheit aller internationaler Nahostexperten eigentlich einig ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen in Washington, Brüssel, Berlin, London, Paris etc. auch einmal vorurteilsfrei und pragmatisch mit den möglichen Lösungsszenarien dieses blutigen Dauerkonfliktes befassen.                         Collage E. Arendt >>>

USA drehen Libanon den Geldhahn zu - Militärhilfen auf Eis gelegt. - Die USA haben die Spendierhosen, zumindest vorläufig, ausgezogen. Nachdem sie im Vorjahr der libanesischen Armee eine Finanzspritze von über 370 Millionen Dollar überwiesen haben, soll die Militärhilfe, die sich dieses Jahr auf noch immerhin rund 100 Millionen Dollar belaufen hätte, auf Eis gelegt werden. Der Demokrat Howard Berman, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im US-Repräsentantenhaus, stellte Anfang August Beihilfen dieser Größenordnung zurück. Auch die Bereitstellung von Waffen und die Ausbildung der libanesischen Truppen soll noch einmal überdacht werden. Neben Berman fordern dies auch mehrere Abgeordnete von der US-Regierung. Anlass ist der Grenzzwischenfall von voriger Woche >>>

Geschäft mit den Saudis - Waffen-Deal bringt US-Regierung in Bredouille - Washington plant laut "Wall Street Journal" ein heikles Waffengeschäft. Weil Saudi-Arabien das iranische Atomprogramm fürchtet, will Obamas Regierung dem arabischen Land Kampfjets verkaufen - für 30 Milliarden Dollar. Doch ein anderer Verbündeter der USA torpediert den Deal: Israel. Hamburg - Die USA planen einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge einen milliardenschweren Waffendeal mit Saudi-Arabien. Das Geschäft umfasst demnach auch die Lieferung von F-15-Kampfjets. >>>

Israel kroch in die EU – und keiner hat es bemerkt -  Robert Fisk - Der Tod von fünf  israelischen Militärangehörigen bei einem Helikopterabsturz in Rumänien in der letzten Woche hat kaum Schlagzeilen gemacht. Es war eine Nato-Israel-Übung im Gange.  Nun das ist OK. Man stelle sich den Tod von fünf Hamaskämpfern bei einem Helikopterabsturz in Rumänien in dieser Woche vor . Wir würden dieses außerordentliche Phänomen noch genauer untersucht haben. Ich vergleiche nicht Israel mit der  Hamas. Israel ist das Land, das  vor 19 Monaten … mehr als 1300 Palästinenser um- brachte – unter ihnen mehr als 300 Kinder – während die gemeine, blutsaugende und terroristische Hamas 13 Israelis tötete ( drei von ihnen Soldaten, die tatsächlich von den eigenen Leute versehentlich erschossen wurden).  Aber es gibt eine Parallele >>>

8.8.2010 - Drohender »Präventivkrieg« - Ex-CIA-Analysten fordern Obama auf, Israels Pläne gegen Iran zu verurteilen - Knut Mellenthin - Es ist wahrscheinlich, daß Israel schon in diesem Monat durch einen militärischen Alleingang gegen Iran einen größeren Krieg auslöst. Davor warnen mehrere frühere Mitarbeiter des US-amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA in einem Memorandum an Präsident Barack Obama. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die durch ihre Publikationen bekanntgewordenen Phil Giraldi (20 Jahre Dienstzeit) und Ray McGovern (30 Jahre Dienstzeit). >>>

6.8.2010 - Nuklear aufgerüsteter Iran "positiv" für die Region - Thomas Pany - Eine Umfrage unter der Bevölkerung von sechs arabischen Ländern offenbart Enttäuschung und wenig Verständnis für die amerikanische Nahost-Politik - Der Friedensprozess im Nahen Osten ächzt behäbig, ein Schrittchen vor, eins zurück, im endlosen Zermürbungsloop der wiederholten Forderungen. Statt Fortschritte in der Region zeigen Zwischenfälle, wie etwa kürzlich an der libanesisch-israelischen Grenze (siehe Erstmals hat das libanesische Militär israelische Soldaten angegriffen), dass vor allem Spannungen Impulse setzen und Nervosität die Region bestimmt: "None of this necessarily means impending war, but emotions are running high", so die aktuelle Einschätzung der Beobachter der israelischen Zeitung Ha'aretz. Das ist an sich nichts Neues, aber man hatte sich von der US-Politik unter dem Bush-Nachfolger Obama mehr versprochen, Impulse in der Gegenrichtung, gerade in arabischen Ländern. So ist es wenig erstaunlich, dass der amerikanische Präsident bei einer aktuellen Umfrage unter rund 4 000 Teilnehmern aus Ägypten, Saudi-Arabien, Marokko, Jordanien, dem Libanon und den Vereinigten arabischen Emiraten schlecht abschneidet. Die Hoffnungen, die die Bevölkerungen dieser Länder noch im letzten Jahr auf Obama setzten, haben - in einer doch überraschenden Deutlichkeit - einer Enttäuschung Platz gemacht. >>>


 

Eine Frage von Gut und Böse, Gott und Teufel
Alfred Hackensberger  - Der Konflikt mit Iran spitzt sich zu, Präsident Ahmadenidschad tritt für eine radikale Politik der "zweiten Revolution" ein
Tarnkappenbomber, Panzer und "schmutzige Tricks"
Ein gewaltsames Vorgehen gegen Iran birgt viele Risken in sich. In den militärischen Planungsstäben von Washington bis Jerusalem beginnt man, sich auf den Tag X vorzubereiten.
Terminator trifft Chomeini
Das iranische Kino – ein Schwerpunkt der Berlinale – ist so lebendig wie nie. Eine Expedition durch Teherans Filmszene, die sich ihr eigenes Bild vom Irrsinn des Landes macht
Südafrika stellt sich im Atomstreit hinter Iran
Im Atomstreit mit Iran hat sich Südafrika gemeinsam mit Kuba und Malaysia hinter die Haltung der Regierung in Teheran gestellt.

"Jederzeit jeden Krieg gewinnen"
Der neue Pentagon-Bericht für den Kongress - Thomas Pany

Irans Atomprogramm: warum, wohin?
Im Irrenhaus
Der schwarze Kanal
Aus Schaden nichts gelernt
Trotz der Erfahrungen des Irak-Kriegs blühen Gerüchte über iranische Atomwaffen
Bomben auf den Iran? Gedanken zum Iran-Krieg - Georg Meggle
 
Das Schreckgespenst Ahmadi-Nedschad:
 Der Preis jahrzehntelanger verfehlter Außenpolitik des Westens 

Dr.  Behrouz  Khosrozadeh

Lese auch: Texte von Dr. Behrouz Khosrozadeh

Zuckerbrot und Peitsche
Nobelpreisträgerin Ebadi fordert Justizreform im Iran

Der Nahe Osten nahe dem Abgrund
Die USA: berechtigtes Misstrauen, unangemessene Reaktion:
Steht ein Iran-Krieg kurz bevor?
Dr. Behrouz Khosrozadeh

Interview mit Comic-Autorin Satrapi: "Die Mullahs töten unsere Träume"

Rühe sieht Besserung in transatlantischen Beziehungen

Das letzte Hurra.....und die kommenden Kriege
Thomas Pany

Wirtschaft : Allahs Irrtum

Brücken zum Islam

Erdbebensicheres Bauen mit Holz: Musterhaus im Iran eröffnet

Mail aus Teheran- Neue Töne - neue Freiheiten-

Auf der "Achse des Bösen"
WENN DIE USA IRAN ANGREIFEN- 
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"Ich will nie wieder an einen Ort wie diesen zurückkehren"

"Direkte und offene Verhandlungen" 
Keine Furcht vor amerikanischen Drohungen: Ali Abtahi (l.) und Präsident Mohammad Khatami -
Die iranische Regierung gibt sich angesichts der amerikanischen Drohgebärden verhältnismäßig gelassen. Oppositionelle hoffen, dass es statt Bombenhagel zu direkten Verhandlungen zwischen dem Iran und der USA kommt. mehr

Video Spannungen zwischen USA und Iran nehmen zu (18.01.2005)  

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Cheney: Iran ist der problematischste Ort der Welt

EU widerspricht Bush- "Iran ist unser Partner"

"Jetzt ist Zeit für Diplomatie"
Die designierte US-Außenministerin Condoleezza Rice schlägt bei ihrer Anhörung im Senat neue Töne im Verhältnis zu den Verbündeten an: Sie versprach, künftig verstärkt auf Diplomatie zu setzen. Zugleich will sie für die Demokratie kämpfen - auch im Iran. mehr...

Die amerikanische Chaos-Theorie
Ein Krieg der USA gegen Iran beginnt nicht gleich morgen. Aber er wird gründlich geplant

Krieg gegen den Terror:
 Wirbel um amerikanische Undercover-Mission im Iran

»Teheran soll auf Linie gebracht werden«

Teheraner Fadjr-Theaterfestival

Das Teheraner Fadjr-Festival eröffnete mit einer deutsch-iranischen Produktion. Das Stück "Occupied Territories" der Regisseurin Helena Waldmann begeisterte insbesondere das weibliche Publikum. Martin Ebbing hat es sich angesehen.mehr...

Porträt Sudabeh Mohafez

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Iran beschuldigt CIA und Mossad der Atomspionage

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Auf dem Weg zur Atommacht?
Der Streit um Irans Nuklearprogramm ist nicht zu Ende. Konservative iranische Politiker machen gegen die Resolution der Atomenergiebehörde mobil.
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Friedens-Nobelpreis­trägerin: Bevölkerung werde "Eindringen einer fremden Macht nicht erlauben"
Ebadi: Nicht der Islam, sondern das Patriarchat das Problem
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Kino des Orients

In seinem Buch "Kino des Orients" hat der Filmjournalist Amin Farzanefar Interviews mit Filmregisseuren aus der arabischen Welt sowie aus Iran und der Türkei zusammengetragen. Der Filmverleiher Ludwig Ammann stellt das Buch vor.mehr...

Medien im Iran - Jagd auf unliebsame Journalisten
"Ich bin nicht religiös"
Die iranische Zeichnerin Marjane Satrapi über ihren erfolgreichen autobiografischen Comicroman "Persepolis", den westlichen Blick auf den Iran sowie das Kopftuchverbot an französischen Schulen
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Türkei: Urlaub vom iranischen Gottesstaat
Tanzende Zelte aus Teheran
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· Geheimnis vieler iranischer Straßenkinder
Konfiszierte Klänge des Westens
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Die arabische Kultur am Scheideweg
Debatten und Positionen der Gegenwart
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Iran-Contra Zwei?
Alte Seilschaften und ein neuer Spionagefall

Das Spiel mit dem Feuer
INTERVIEW MIT BUSH-BERATER FRUM
"Er wird hart gegen Iran vorgehen"
Wohin steuert die Islamische Republik?
Iran- Chatami räumt Scheitern seiner Reformpolitik ein
 Kesseltreiben gegen Teheran geht weiter
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Iranischer Spionagesatellit Anfang 2005 im Weltall
Spiel mit dem Feuer
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Chomsky: "Bei Wiederwahl Bushs droht nukleare Katastrophe" 
 Militärschlag gegen Iran wird wahrscheinlicher
Bahman Nirumand informiert  -  mehr >>>
Die Zeit - Regime-Wechsel, zweiter Teil

Petition von sieben Staaten: USA und andere Nuklearmächte wollen offensichtlich international verbrieftes Recht zur friedlichen Nutzung der Atomenergie aushebeln

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 Behrouz Khosrozadeh

USA rüsten Israel gegen Iran auf

Frankreichs Muslime wehren sich gegen die Pervertierung ihrer Religion durch Terroristen. Die deutsche islamische Gemeinde ist noch zu zaghaft

Die Araber in Frankfurt: Zirkus! Zirkus!

Spielraum für Teheran Die Möglichkeiten der USA sind begrenzt,
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US-Institut stellt Fotos von iranischer Anlage ins Netz

Die Bilder
Militärschlag gegen Iran wird wahrscheinlicher
Das Ende der Morgenröte
Unterm Schah wäre ich nicht hier gesessen"
Friedensnobelpreis­trägerin Shirin Ebadi

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Politik in Zeiten des Terrors
Wilfried Röhrichs Analyse „Die Macht der Religionen“

Bin Laden bedroht die muslimische Welt stärker als den Westen Gottes Gesetz und die Hoffnung auf Demokratie: Khaled Abou El Fadl verteidigt die Prinzipien des islamischen Rechts gegen den Fundamentalismus

Die "Heinrich-Boell-Stiftung" veröffentlicht ein Memorandum mit dem Titel "Die Rolle des Voelkerrechts in einer globalisierten Welt." - pdf
 

Oktoberüberraschung Iran
von Mike Whitney
Iran will Chatami als Annan-Nachfolger
Leibniz-Ring für Schirin Ebadi - Demokratisierung als Königsweg der Politik
Shirin Ebadi mit Leibniz-Ring ausgezeichnet
Friedensnobelpreisträgerin Ebadi in Wien"

Bomben als letztes Mittel
Israels Pläne für ein militärisches Vorgehen gegen den iranischen Reaktor sind angeblich bereits von den USA abgesegnet.

Gefahr aus Teheran Debatte: Ein Präventivschlag gegen iranische Atomeinrichtungen zöge einen Flächenbrand nach sich

Hinrichtung von Kindern und Jugendlichen
Den Reformkräften zum Trotz: Im Iran regiert der Fundamentalismus

Beispielhaft für die islamische Welt
Sowohl in Iran, als auch in der Diaspora nehmen Frauen einen immer stärkeren Anteil an der Demokratiebewegung des Landes ein - so das Fazit auf einer Tagung iranischer Frauen im Berliner Haus der Kulturen.

Kleine Fluchten aus dem Reich der Mullahs
Sie flirten, nehmen Drogen und feiern Partys: immer mehr junge Iraner suchen einen Ausweg aus der Enge des islamischen Alltags. Die Sittenwächter des Regimes sitzen der Spaß-Generation zwar im Nacken. Doch auf Dauer haben die Hardliner mit ihren drakonischen Strafen keine Chance gegen ein Volk, das Lebenslust einklagt. mehr >>>

Kharrazi- USA suchen Gründe zum Vorgehen gegen Iran
Iran- Mullahs sagen westlicher Mode den Kampf an
Islamischer Feminismus
Im Iran gibt es seit einigen Jahren eine zunehmend aktivere emanzipatorische Frauenbewegung, die mit islamischen Argumenten für Gleichberechtigung, ja sogar für die allgemeinen Menschenrechte kämpft.

Verlierer ohne Vision
Veränderungen im Nahen Osten stehen die Interessen der Regierungen entgegen. Doch auch die islamischen Kräfte müssen endlich selbstkritisch und demokratischer werden

Reale Erfahrungen hinter den Schleiern:
 Der gemeinsame Ursprung christlicher und muslimer Körpertrachten wird häufig übersehen

Zwischen Teheran und Mülheim
Roberto Ciulli pflegt den "Dialog der Kulturen": Er organisiert Austauschprogramme von Theatergruppen aus Deutschland und islamischen Ländern - und hat dabei gelernt, kreativ mit politischen Auflagen umzugehen. Von Peter Philipp
Irans Atomprogramm belastet Beziehungen zur EU
Es sieht nicht gut aus um den europäisch-iranischen Dialog. Vor allem das iranische Atomprogramm sorgt für Ärger. Ein Kommentar von Peter Philipp.

Taliban - das ist die Kultur
Ein Gespräch mit der iranischen Filmregisseurin Samira Makhmalbaf

 Frauen wegen knapper Schleier festgenommen
Öko-Tourismus im Iran
Biken statt Beten
Urlaub im Iran? Für viele Touristen scheint dies wenig verlockend. Das will die iranische Reisebranche nun ändern. Mit einem Ökotourismus-Projekt geht die Provinz Semnan nördlich von Teheran in die Offensive. Ein Beitrag von Katrin Matthaei
Demut als Überlebensstrategie
Interview mit der Kuratorin Rose Issa
Die in London lebende Kuratorin Rose Issa hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren als Spezialistin für bildende Kunst und Film aus dem Nahen Osten und Nordafrika einen Namen gemacht hat. Mit ihr sprach Fahimeh Farsaie.

Weshalb habt ihr nicht gekämpft?“
 Die iranischen Liberalen kuschen vor dem Wächterrat. Offener Brief von Abbas Maroufi an die Reformbewegung »

Fragwürdige Aufklärung

AIDS ist längst kein Tabuthema mehr im Iran. Der Staat bemüht sich, das Problem in den Griff zu bekommen. Die offiziellen Angaben und die gesellschaftliche Realität klaffen jedoch weit auseinander. Shahram Ahadi informiert.

Mitglieder der British National Party riefen zur Ermordung von Moslems auf

Ich denke kritisch, also bin ich
Der syrische Religionskritiker Sadiq Jalal Al-Azm

Politischer Islam als Primat der Unvernunft
Der Beiruter Theologe Khalil Samir analysiert die Hintergründe des wachsenden Fundamentalismus in den muslimischen Ländern und beschreibt die Enttäuschung vieler Muslime angesichts des Verhaltens Europas.

Gewitter über dem Land der Mullahs
USA: Vom "Iraq Liberation Act" zum "Iran Liberation Act"? - Israel zum Angriff auf Nuklearanlagen entschlossen

Das gezeichnete Land:
 Comics über Palästina und Iran

Von Andreas Platthaus

Iran auf Konfrontationskurs
Das Spiel der Mullahs

Iran- Verwirrspiel um Urananreicherung
"Wir werden keine neuen Verpflichtungen akzeptieren"

Der Iran hat am Samstag die von mehreren europäischen Staaten geforderte Einschränkung seines Atomprogramms abgelehnt. Die Regierung in Teheran will nicht auf den geplanten Bau eines Reaktors verzichten, der waffentaugliches Uran produzieren kann. mehr...

Der nützliche Islamist
Von Oliver Fahrni

Zur Installation der neuen Weltordnung gehört die Herstellung des Feindes. Doch der «Krieg der Kulturen» wäre der Tod jedes emanzipatorischen Projekts. mehr >>>


Israel prods Americans into war with Iran - By Dex A. Eastman -As the clash between the US and Israel on the one hand and Iran on the other reaches a critical level, the powers that be have been desperately at work spinning a web of deception that may take the already war-exhausted Americans into the military conflict of the century, a confrontation that could eventually escalate into World War III.

'Iran does not intend to wipe out Israel' - Iranian President Mahmoud Ahmadinejad says Israel is disintegrating on its own and Iran will not take any act of aggression against it. - "Israel is an illegal regime," said President Ahmadinejad in a Tuesday press conference after a D8 summit in Kuala Lumpur.

Israels Lobby ist aktiv - Im Gegensatz zu führenden US-Militärs und der Ölindustrie drängen zionistische Gruppen in Washington und Brüssel auf einen Krieg gegen Iran -  Rainer Rupp - Es vergeht so gut wie kein Tag, an dem nicht ein Mitglied der israelischen Regierung einen Krieg gegen Iran propagiert. Zugleich hat Israel seine Helfer in den USA und in der Europäischen Union für die Kriegspropaganda mobilisiert. Insbesondere in den Vereinigten Staaten ist der politische Druck für einen Angriff gegen Teheran bereits sehr stark. Allerdings kommt der nicht von einem breiten Spektrum der amerikanischen Eliten, sondern fast ausschließlich von der kleinen, aber mächtigen zionistischen Lobby.

Kooperation, nicht Konfrontation - Bahman Nirumand  - Christoph Bertram plädiert für einen radikalen Wandel der westlichen Politik gegenüber dem Iran - Selten gibt es in der von beiden Seiten angeheizten Atmosphäre zwischen dem Westen und Iran Stimmen, die Vernunft walten lassen und die Lage nüchtern betrachten. Zu diesen Ausnahmen gehört die vor Kurzem erschienene Analyse von Christoph Bertram. Der ehemalige Direktor der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik bilanziert den nun seit mehr als fünf Jahren andauernden Streit um das iranische Atomprogramm und stellt fest, dass die westliche Strategie gegenüber Iran nichts taugt und deshalb grundlegend geändert werden muss. (...) Bei allen diesen Fragen meldet Bertram erhebliche Zweifel an. Zwar sei es berechtigt, die Beteuerungen Irans zur friedlichen Nutzung der Atomenergie infrage zu stellen. Doch folge man den Berichten der Internationalen Atombehörde, sei das Land noch Jahre von der Bombe entfernt. Und gesetzt den Fall, Iran würde doch rascher als vermutet in den Besitz eines nuklearen Sprengsatzes gelangen, »wieso wäre, wie es in den einschlägigen westlichen Politikerreden gern heißt, ein atomar bewaffneter Iran inakzeptabel?« Für jene, die seit Jahren an dem Feindbild Iran basteln, klingen solche Fragen wie kalter Hohn. Aber Bertram lässt sich davon nicht beeindrucken. Er bringt überzeugende Argumente dafür, dass selbst jene Radikalen in Iran, die möglicherweise die nukleare Bewaffnung des Landes anstreben, dies nicht mit dem Ziel tun, Israel oder gar Europa und die USA zu vernichten. >>>

AWACS nach Afghanistan - Rüdiger Göbel - Mit den AWACS-Maschinen über Afghanistan können auch der Luftraum über Iran überwacht und mögliche Angriffe koordiniert werden - Der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr soll offensichtlich noch weiter ausgedehnt werden, als bisher von der Bundesregierung öffentlich eingestanden. Presseberichten zufolge rüsten sich Soldaten der NATO-Airbase Geilenkirchen für einen Kriegseinsatz am Hindukusch.

Washingtons fragwürdige Freunde im Iran - Um das Regime in Teheran zu stürzen, finanzieren die USA Untergrund-Aktivitäten im Iran. Dabei werden Gruppen unterstützt, die Washington normalerweise als islamistisch und terroristisch einstufen würde. >>>

«Der Iran zeigt Israel seine eigenen Widersprüche auf» - Der israelische Historiker Haggai Ram kritisiert die Iran-Politik seines Landes. Und erklärt, woher die «Iranophobie» rührt. - Mit Haggai Ram* sprach Claudia Kühner - Der Iran steht in Israel als politisches Thema zuvorderst. Zu Recht? Israel nimmt die Drohungen sehr ernst. Aber darüber sollte die Frage nicht vergessen gehen, wie ernst Israels Drohungen gegen den Iran zu nehmen sind. Man muss sich zum Beispiel fragen, inwieweit der Libanonkrieg von 2006 die Hauptprobe für einen Schlag gegen den Iran gewesen ist.

Bombardiert Israel iranische Atomanlagen ... - Mohssen Massarrat  -  dann in der sicheren Annahme, dass die USA nicht zögern werden, ebenfalls in den Krieg zu ziehen. Israel hat am Wochenende bestätigt, dass die eigene Luftwaffe jüngst bei Manövern im Mittelmeer Bombenabwürfe auf iranische Atomanlagen geprobt hat. Gleichzeitig meldeten sich israelische Militärs zu Wort, die einen baldigen Militärschlag gegen Teheran nicht ausschließen. Aus diesem Grund dokumentieren wir die aktualisierte Version eines Kapitels aus dem neuen Buch des Osnabrücker Sozial- und Regionalwissenschaftlers Mohssen Massarrat Kapitalismus - Machtungleichheit - Nachhaltigkeit. (VSA-Verlag, Hamburg), das sich mit den Beziehungen zwischen den USA und Israel beschäftigt.

Gerüchte über Angriff Israels auf Iran brodeln weiter - In Washington zeigt man sich über einen möglichen Angriff Israels auf iranische Atomanlagen besorgt. Ein ranghoher Mitarbeiter des Pentagon soll gegenüber dem Fernseh- und Nachrichtensender «ABC News» gesagt haben, Israel warte nur noch auf den richtigen Zeitpunkt für den Angriff.

Pentagon Official Warns of Israeli Attack on Iran - U.S. Offical Sees Two `Red Lines` That Could Prompt Strike - JONATHAN KARL - ABC News - "Pentagon officials believe the massive Israeli air force exercise in early June, first reported by the New York Times, was done to prepare for a possible attack."

Bush-Regierung steigert Kriegsvorbereitungen - Geheime Operationen gegen Iran: USA finanzieren militante und separatistische Oppositionsgruppen - Knut Mellenthin - Unter der Überschrift »Preparing the Battlefield« (Vorbereitung des Schlachtfelds) berichtet der US-amerikanische Journalist Seymour M. Hersh in der jüngsten Ausgabe des Magazins The New Yorker (30. Juni), daß die Bush-Regierung ihre geheimen Aktivitäten im Iran ausgeweitet habe. Hersh zufolge hat der Kongreß für diese Zwecke Ende vergangenen Jahres bis zu 400 Millionen Dollar bewilligt.

"Wir müssen uns sorgfältiger ausdrücken" - Chamenei-Vertrauter Welajati übt ungewöhnlich deutliche Kritik an Ahmadi-Nejads Verhandlungsstil

Angriff auf Iran geprobt - Knut Mellenthin - Israelische Politiker haben am Wochenende erneut mit Angriffen auf den Iran gedroht. Zuvor hatte eine Reihe hochrangiger US-Militärs Israel besucht.

Bush soll Geheimdienstarbeit in Iran verstärkt haben - Die USA bauen ihre verdeckten Aktivitäten gegen die Mullahs offenbar aus: Für die Arbeit der Geheimdienste in Iran soll Präsident Bush das Budget massiv aufgestockt haben. Bis zu 400 Millionen Dollar wurden bewilligt, um das Atomprogramm zu schwächen und das Regime zu stürzen, berichtet der renommierte Autor Hersh im "New Yorker". mehr... Forum ]

Ex- Mossad- Chef drängt Israel zum Angriff auf Irans Nuklearanlagen - Israel hat nach Meinung eines früheren Mossad-Chefs nur noch ein Jahr Zeit, um iranische Atomanlagen zu zerstören. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass das Land Ziel von Nuklearwaffen der Mullahs werden könnte, warnt er. mehr... Forum ]

Nahost-Konflikt: Iran droht Israel mit Vergeltung für möglichen Luftangriff - Teheran hat für den Fall eines israelischen Angriffs auf iranische Atomanlagen erneut mit einem Gegenschlag gedroht. Bereits Anfang Juni hatte Israel solches Manöver geübt. In Israel werden die Rufe nach einem Militärschlag gegen iranische Atomanlagen lauter. "Wenn nötig, werden wir Gewalt anwenden", zitierte der "Spiegel" Isaak Ben-Israel, Abgeordneter der regierenden Kadima-Partei. Militärische Probleme stünden einem Angriff nicht im Wege, sagte der Generalmajor a.D., der als Luftwaffengeneral 1981 an der Planung des Luftangriffs auf den irakischen Reaktor Osirak beteiligt war. >>>

 

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