Die als Feministin,
Psychaterin und Verfechterin des Arabischen Nationalimus bekannte
ägyptische Autorin Nawal Al-Sa’dawi gab der liberalen ägyptischen
Webseite
www.elaph.com am 20. September 2003 ein ausführliches
Interview. In diesem äußerte sich Al-Sa’dawi über die Krise der
arabischen Intellektuellen, die Rolle der Religion in Politik und
Gesellschaft und verteidigt Nasser gegenüber Sadat. Außerdem kritisiert
sie sowohl die Verschleierung von Frauen als auch ihre ‚Entblößung’-
letzters als kommerzielle Vermarktung des weiblichen Körpers. Im
Anschluss folgt eine kurze Zusammenfassung von Gegenreaktionen
verschiedener ägyptischer Geistlicher auf das Interview mit Al-Sa’dawi.
Über Religion und
Intellektuelle
In den Tagen als das
Interview mit Nawal Al-Sa´adawi geführt wurde, hatte gerade eine Gruppe
von ägyptischen Politikern und Intellektuellen einen Antrag zur Gründung
einer neuen Partei gestellt. Die wichtigsten Forderungen dieser Partei
waren es, den Islam in Ägypten als Staatsreligion abzuschaffen (1) und
Ägypten auf Distanz zu einer gesamtarabischen Perspektive zu halten.
Auf die Frage, was sie von den Forderungen der Gruppe halte, sagte
Al-Sa’dawi: „Ich unterstütze die Forderung, den Verfassungsartikel, der
sich auf die Religion bezieht und den Islam zur offiziellen
Staatsreligion erklärt, zu streichen. Zum einen, weil unter uns Kopten
leben und zum anderen weil die Religion eine Sache zwischen dem
Gläubigen und seinem Gott ist und niemand das Recht hat, anderen seinen
Glauben, seinen Gott und seine Rituale aufzuzwingen. Ich bin eine
entschiedene Gegnerin eines religiösen Staates, weil unser Gott nicht in
politische Angelegenheiten hineingezogen werden sollte.“
Die Forderung, sich von
gesamtarabischen Positionen zu distanzieren, beurteilt Al-Sa’dawi
hingegen sehr kritisch: „Ägypten muss an seiner Stellung und Rolle in
der arabischen und afrikanischen Welt festhalten, um sich selbst zu
schützen. Europa hat sich zum Schutz vor der amerikanischen Hegemonie
vereinigt. Wir Araber brauchen einen arabischen, afrikanischen und
asiatischen Rückhalt, um uns [gegen diese Hegemonialmacht] schützen zu
können. […] In dieser Zeit bedeutet die Forderung nach einer Partei mit
solchen Forderungen nur, dass sie von Amerika und Israel unterstützt
wird, da diese die einzigen Nutznießer eines Zerfalls der arabischen
Welt sind.“
Auf die Frage, ob denn
nicht die „arabische Einheit“ bereits gescheitert sei, antwortete
Sa’dawi: „Die arabische Einheit ist nicht gescheitert, da es sie nie
wirklich gab – nicht mal unter Abd Al-Nasser. Man sagt, der Sozialismus
sei gescheitert, aber auch er ist nicht gescheitert, da er nie wirklich
umgesetzt wurde.“ […]
In Bezug auf die
Vorstellung einer gemeinsamen „islamischen Zivilisation“ sagte
Al-Sa’dawi: „Die islamische Zivilisation ist Teil einer allgemeinen
Zivilisation, die auf dem Christentum, dem Judentum und dem Vermächtnis
des Pharaos basiert. Es existiert keine reine Kultur. Alle Kulturen sind
miteinander verwoben. Ich halte auch nichts von der Unterscheidung
zwischen einer westlichen und einer östlichen Kultur. Wir leben alle in
der gleichen Kultur, einer Kultur des Kapitalismus, des Patriarchats,
der Klassen und der Unterdrückung, die leider auch die Religion als
Machtinstrument benutzt.“
In diesem Zusammenhang
erklärte Al-Sa’dawi, dass sie wohl mehr über den Koran wüsste als der
populäre Prediger Scheich Al-Sha’rawi (2) „Ich habe die verschiedenen
Religionen studiert und den Koran mit der Tora und dem Neuen Testament
verglichen. Das hat Scheich Al-Sha’rawi, Gott hab ihn selig, niemals
getan; er spezialisierte sich ausschließlich auf den Koran, den man
unmöglich vollkommen verstehen kann, ohne ihn mit anderen Büchern zu
vergleichen.“
An anderer Stelle fügte
sie auf die Frage, warum sie sich nicht auf religiöse Textquellen
berufe, an: „Die Religion ist kein Text und Gott ist kein Buch. Das habe
ich in meiner ersten Religionsstunde bei meiner Großmutter, einer
analphabetischen Bäuerin, gelernt: ´Gott ist die Gerechtigkeit, erkennt
ihn mit dem Verstand´. Also: Gott ist Gerechtigkeit, kein Text, der aus
der Druckerei kommt. Das ist Religion für mich, das ist der Islam und
seine Werte.“
Auf die Frage „Wo steht
denn dann Nawal Al-Sa´adwi?“ antwortete diese: "Ich bin wichtiger als
Taha Hussein. (3) Der war, Gott segne ihn, Minister und hat politisch
und intellektuell eine bedeutende Rolle gespielt. Aber auch ich habe
eine kulturell, politisch und medizinisch einflussreiche Rolle gespielt,
ohne Ministerin zu sein. Ich bin gesellschaftlichen Tabus entgegen
getreten, Taha Hussain hat dies nicht getan. Taha Hussain wurde als
Vordenker und Pionier betrachtet, das bedeutet aber nicht, dass Ägypten
seitdem keine Pioniere mehr hervorgebracht hätte. Ich bin eine von
ihnen. Der Unterschied ist, dass ich nicht in der Regierung bin und mich
nicht einschmeichele. Wir müssen auch festhalten, dass die Gruppe
kreativer Menschen unter Restriktionen leidet. Das ist leider etwas,
was mit der Juli-Revolution von 1952 enstanden ist. Seitdem lässt sich
sagen, dass sich die Intellektuellen vor allem darin unterscheiden, wie
sie sich zu den Machthabern verhalten.“
Gefragt wem denn die
Restriktionen gegen Intellektuelle dienen, antwortete Sa´adawi: „Das
geschieht im Interesse des herrschenden Systems. Egal welchem. Deswegen
werden Denker unterdrückt, gefoltert und mit Mord und Ausweisung
bedroht. Die meisten Intellektuellen haben diese Erfahrung schon
gemacht. Das heißt aber auch, dass es sie gibt und dass sie sich
wehren. Man kann also nicht daherkommen und behaupten, das Ägypten nach
Taha Hussein und Qasim Amin (4) niemand mehr hervorgebracht hat. Dem
kann ich nicht zustimmen. Meine Bücher sind Millionen Mal wichtiger als
die von Qasim Amin."
Al-Sa´dawi fügte an:
„Wir sind heute intellektuell unterlegen, weil es bei uns keine
kreativen Menschen gibt. Es gab schon immer einen Zusammenhang zwischen
Kreativität und Rebellion, zwischen Kreativität und Opposition. Wir
hingegen leben vom ersten bis zum letzten Tag in Angst. Daher gibt es
bei uns weder Rebellion noch Opposition. […] Unsere Krise ist
gleichzeitig politisch und kulturell.“
Über arabische Führer
Al-Sa’dawi äußerte sich
auch über verschiedene arabische Führer, unter anderem über Anwar
Al-Sadat, der sie ins Gefängnis brachte, und über Saddam Hussein. „Man
kann Abd Al-Nasser und Saddam Hussein nicht vergleichen“, erläuterte
sie. „Saddam erreichte große Dinge für den Irak, aber er war auch ein
Mörder. Abd Al-Nasser hingegen war kein Mörder. [...] Mein Ehemann, Sherif
Hatata, war zwar während der Amtszeit von Abd Al-Nasser zehn Jahre
inhaftiert, aber er verließ das Gefängnis ohne einen Kratzer. Abd
Al-Nasser war nicht blutdürstig wie Saddam. [...] Und meiner Meinung
nach sind Bush junior und Bush senior viel blutrünstiger als Saddam
Hussein. Sadat verkaufte die arabische Sache und opferte die Arabische
Liga!! Wir begannen damals, den Begriff ‚Naher Osten’ zu verwenden, wo
wir zuvor von der ‚Arabischen Welt’ gesprochen haben.“
Auf den gegen sie
gerichteten Vorwurf des Nasserismus antwortete sie: „Das ist religiöses
Denken, ein Schwarz-Weiß-Denken, welches ich ablehne. Abd Al-Nasser wird
entweder als König oder Teufel gesehen. Ich bin dagegen, die Welt in
Engel oder Teufel einzuteilen. Abd Al-Nasser war Nationalist und […]
wurde nicht wie Sadat von den USA finanziell unterstützt. Einziger Makel
Nassers war, dass er ein Diktator war. Überhaupt kann aber eine einzelne
Person gar nichts bewirken, so wie man auch nicht mit einer Hand
klatschen kann. […]“
„Man sollte in der
arabischen Welt zwischen den Regimen und den Bevölkerungen
unterscheiden. Der arabische Despot stand immer im Auftrag des
britischen und später des amerikanischen und israelischen Kolonialismus.
Der einzige, der irgendwie davon abwich, war Gamal Abd Al-Nasser… Nasser
ist überhaupt nicht mit Sadat zu vergleichen. Der öffnete etwa den
Islamisten Tür und Tor, während Nasser stets darauf bedacht war, sie zu
bekämpfen und auszuschalten.“
„Zwei Ereignisse
zerstörten die arabische Welt: Sadat's Camp David und der Golfkrieg. Als
Resultat dieser beiden Ereignisse finden wir uns nun in der Gosse
wieder. Wir mussten mit ansehen, wie [unsere] Regierungen in der
Palästinenserfrage förmlich darum bettelten, dass Amerika sich doch
einmischen sollte. Bei Gott, was könnte für unsere Völker beschämender
sein…“
„Ich habe keinen
persönlichen Disput mit Sadat, Mubarak oder Abd Al-Nasser, [obgleich]
ich immer verfolgt wurde, weil ich mich dem Volk und nicht den
Machthabern verpflichtet fühle.“
Über die ägyptische
Demokratie
Auf den Einwand des
Journalisten, dass Sadat doch „der erste [war], der den Samen der
Demokratie nach Ägypten und sogar in die gesamte arabische Welt getragen
habe“, erklärte Al-Sa'dawi: „Dies ist die größte Lüge, die ich je gehört
habe. Die Tatsache, dass er per Präsidialerlass mehrere Parteien
erlaubte, ist ohne Bedeutung. Denn was war das Resultat? Unsere Parteien
sind keine echten Parteien, sondern existieren nur auf dem Papier. Echte
Parteien entstehen demokratisch aus dem Schoß der Gesellschaft, nicht
aus dem Präsidentenpalast. War es etwa demokratisch, meinen Verband im
Jahr 1991 zu verbieten, weil wir gegen den Golfkrieg waren?“
Über die amerikanischen
Versuche, die arabischen Staaten zu demokratisieren sagte Al-Sa'dawi:
„Das ist ein Witz. Sollen wir weiterhin um alles Westliche betteln?
Amerika wird unsere Probleme nicht lösen. Colin Powell und Condoleeza
Rice werden uns die Demokratie nicht bringen. […] Glauben Sie, dass die
amerikanische Besatzung dem Irak Frieden bringen wird? Keine Nation und
kein Staat kann unter einer Besatzung demokratisch werden.“
Auf die Frage, ob es
nicht zur Demokratie gehöre, dass auch islamische Gruppen an die Macht
kommen könnten, sagte Al-Sa’dawi: „Sie haben dieses Recht nicht. Sie
sind blutrünstige Kriminelle. Sie setzen Intellektuelle und engagierte
Bürger wie mich auf Todeslisten. Wollte man alle ihre Verbrechen
auflisten, würde man feststellen, dass sie unzählbar sind. Wenn ich
nicht der gleichen Meinung wie sie bin, dann ist das doch kein Grund,
mich zu töten… Wir sollten unseren Gott aus der Politik heraushalten,
weil man mit ihm nicht diskutieren oder ihm widersprechen kann. Man kann
den Gott verehren, der einen erfüllt […], jedoch sollte niemand Gott
über mich oder den Staat stellen, da alle Bürger des Staates gleich
sind.“
Über Männer und
Frauen
„Warum sollte ich als
Frau weniger Bürgerrechte als ein Mann haben, bloß weil der Islam
Staatsreligion ist? Warum kann ein Mann vier Frauen heiraten und ich
habe nicht das gleiche Recht? Das ist für mich eine Beleidigung. [...]
Wie kann es überhaupt möglich sein, dass ein Mann vier Frauen heiratet?
Das ist moralischer Verfall und ein Vergehen gegen den Koran und den
Islam. Wie kann ein Mann vom Bett der einen in das der anderen Frau
steigen? Du lieber Himmel! Bei Gott, wenn mein Ehemann zu einer anderen
Frau gehen würde, würde ich mich scheiden lassen. Würde ein Mann
zustimmen, wenn seine Frau in andere Betten hüpft? Er würde sich auch
von ihr scheiden lassen. [...] Tunesien und einige andere arabische
Länder haben Polygamie verboten. Sind diese Länder deshalb ungläubig
geworden? Polygamie ist eine Schande für alle Araber und für alle Länder
die solch ein scheußliches Verhalten zulassen. [...]“
„Eine Frau, die
zustimmt, einen Mann zu heiraten, der bereits mit drei anderen Frauen
verheiratet ist, ist eine Sklavin und keine Frau. [...] Der weibliche
Verstand unterscheidet sich nicht vom männlichen [...]. Welcher
ägyptische Mann hat das geschafft, was ich geschafft habe? Sogar die
Bücher des Nobelpreisträgers Najib Mahfouz wurden nicht wie meine in
mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Ich bin eine Frau und ich habe
Verstand. Der Mensch besteht aus seinem Verstand und nicht aus den für
die Zeugung bestimmten Sexualorganen. […]“
„Männer benutzen die
Religion, um zu heiraten und ihre sexuellen Begierden zu befriedigen.
[...] Ich habe keine persönlichen Vorbehalte gegen Männer. Ich bin
verheiratet und habe einen Sohn. […] Ich bin mit mehr Männern als Frauen
befreundet. Ich bin nicht gegen Männer [an sich], sondern gegen das
System, das sie korrumpiert. […] Religion ist ein solches System – und
zwar in der Form wie sie in den arabischen Staaten und Systemen
umgesetzt und in den Schulen unterrichtet wird. […]“
Sa’dawi wird am Ende des
Interviews mit der These aus einem ihrer Bücher konfrontiert, in der sie
behauptet, dass die Verschleierung der Frau mit der kommerziellen
Vermarktung des weiblichen Körpers gleichzusetzen sei: „Ja, [...] ich
bin sowohl dagegen, dass sich Frauen entblößen als auch dass sie sich
verdecken. Ich bin ein Mensch und kein Körper, der bedeckt oder entblößt
wird. Was soll das mit den Haaren? Eine Frau kann ihr Haar zwar
verdecken aber Männern mit den Augen zuzwinkern! Es gibt kein
Zusammenhang zwischen der Moral und dem Kopftuch. Ich verstehe auch das
Schminken als Verschleierung und wende mich dagegen. Ich wende mich [in
diesem Buch] auch gegen Nacktheit. Frauen müssen sich sowohl bedecken
als auch entblößen, weil ihr Körper als bloße Ware angesehen wird. Dem
gegenüber steht der Mann, der nicht entblößt wird und sich folglich auch
nicht verdecken muss.“
„Hat denn der Mann keine
Ehre? Und wo ist die Verantwortung der Väter? Alles lastet auf den
Schultern der Mutter und am Ende wird sie noch verachtet und die Kinder
tragen nicht ihren, sondern den Namen des Vaters. Ich fordere, dass sie
nach dem der Mutter genannt werden […]“ Als der Interviewer daraufhin
einwendet, dass es so eben Tradition sei, antwortet Sa´adawi: „ Die
Tradition ist falsch. Sie muss geändert werden. Die ganze Welt verändert
und entwickelt sich – nur wir nicht. Deswegen sind wir Verlierer. […]“
Reaktionen
ägyptischer Geistlicher
Die ägyptische
islamische Wochenzeitung Al-Haqiqa bat mehrere führende
ägyptische Geistliche, auf Al-Sa’dawis Interview zu reagieren. Die
Antworten lassen sich in zwei Lager aufteilen: Während die eine Gruppe
dafür plädierte, Al-Sa’dawi zu ignorieren, hält die andere eine
Bestrafung für erforderlich. Repräsentant des ersten Lagers ist Dr.
Muhammad Al-Sayid Al-Glind, Dekan der Fachbereichs für Islamische
Philosophie an der Dar Al-'Uloum (Kairo), der behauptete, dass es „der
beste Weg, diese Frau zum Schweigen zu bringen [sei], ihr nicht zu
antworten, so dass sie nicht veröffentlicht wird.“ Dr. Rif’at Fawzi,
Professor für Rechtswissenschaft an derselben Universität, erklärt
dieses Argument folgendermaßen: „Wenn wir erlauben würden, Al-Sa’dawi
[als Strafe für ‚Ketzerei’] zu töten, würden wir einen Fehler wie bei
Salman Rushdi machen. Rushdi wäre nicht so berühmt geworden und sein
Buch ‚Die Satanischen Verse’ hätte sich nicht so gut verkauft, wenn er
nicht durch die Fatwa, ihn zu töten, berühmt geworden wäre. […]
[Deswegen] ist es besser, Al-Sa’dawi zu ignorieren.“
Dr. Abd Al-Mun’im
Al-Berri,
ehemaliger Vorsitzender der „Front der Geistlichen von Al-Azhar“, gehört
zu der Gruppe Geistlicher, die für eine Bestrafung Al-Sa’dawis
plädierten. So erklärte er, dass „wir sie auffordern sollten, innerhalb
von drei Tagen [ihre Sünden] zu bereuen. Aber wenn sie von diesen Ideen
nicht Abstand nimmt, sollte sie, entsprechend der Vorgaben der Sharia
für die Behandlung von Islamabtrünnigen bestraft werden. Der Herrscher,
also das Staats- bzw. Regierungsoberhaupt, sollte die Bestrafung
ausführen.“ Scheich Mustafa Al-Azhari erläuterte, dass die
Bestrafung für jeden, der gegen Allah und seine Propheten kämpft,
Hinrichtung, Kreuzigung, Amputation oder völlige Verbannung von der Erde
sei. (5)
(1) Der Islam ist in
Ägypten Staatsreligion und laut Verfassung sollen die Prinzipien der
Shari´a die Hauptquelle der Gesetzgebung sein.
(2) Der vor ein paar
Jahren gestorbene konservative Prediger war jahrzehntelang über
Fernsehsendungen und Tonbandaufnahmen der weit über die Grenzen Ägyptens
hinaus bekannteste und beliebteste Geistliche des Landes.
(3) Taha Hussein (1898 -
1973) - ägyptischer Vorzeigereformer und Verfechter des Arabischen
Nationalismus.
(4) Bekannter Vertreter
von Frauenrechten (1863 – 1908); Hauptwerk: Al-Mara Al-Gadida (Die neue
Frau), Kairo 1901
(5) Al-Haqiqa (Ägypten),
4. Oktober 2003
THE MIDDLE EAST MEDIA RESEARCH INSTITUTE (MEMRI)
Linienstr. 115, 10115 Berlin
Tel.: +49-30-97893872/3968, Fax: +49 (030) 97893975
© Copyright 2002 by The Middle East Media Research Institute (MEMRI) -
memri.de. Alle Rechte vorbehalten.
Weiternutzung der Inhalte nur bei vollständiger Nennung der korrekten
Quelle