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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine
 

Literatur von Aktivisten


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DIE KRISE DES ZIONISMUS UND DIE EIN-STAAT-LÖSUNG
Zur Zukunft eines demokratischen Palästinas
Petra Wild

ISBN 978-3-85371-386-0, br., ca. 224 Seiten, ca. 17,90 Euro, mit Landkarten

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Abraham Melzer
Merkel erwache! Israel vor Gericht.

Essays eines antizionistischen Juden
Ab 15.3.2015 im Handel

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Der Semit | Unabhängige jüdische Online Zeitschrift
 


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Wieder erschienen
Ilan Pappe

Die ethnische Säuberung Palästinas

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Das unheilvolle Dreieck.
Deutschland, Israel und die Palästinenser

Plädoyer für eine andere Nahostpolitik
Arn Strohmeyer

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Viktoria Waltz
Von Basel nach Jerusalem. Ein Crash-Kurs


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Dar al Janub Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative

Remapping Palestine
Entwicklung und Absicherung imperialer und neokolonialer Herrschaft am Beispiel Palästinas Teil 1

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Belz, Winfried /Bingel, Peter

Israel kontrovers
Eine theologisch-politische Standortbestimmung

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
 "Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
Arn Strohmeyer

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FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen


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Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?
"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs

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Samstag, 28. März 2015 - 00:32


Am 27. März 2015 verstarb  Mieciu Langer in Tübingen




Miecui Langer: R.I.P.
 

"Das Palästina Portal",  ich Erhard Arendt und sicher alle Besucher und Mitarbeiter trauern mit Felicia Langer

Wir wünschen der Familie Langer, besonders Felicia Langer viel Kraft.
 

In diesen schweren Stunden
besteht unser Trost oft nur darin,
liebevoll zu schweigen und
schweigend mitzuleiden.


In unserem Herzen wird Mieciu Langer nie sterben.
Vielen war er ein Freund, er war unser Vorbild, Mitkämpfer, er stand für eine gerechte Gesellschaft.
Nur wer vergessen wird, ist tot.
Mieciu Langer wird weiterleben.

 

Miecui Langer - ein Leben in "Flitterwochen"
Dr. Ludwig Watzal



Miecui Langer: R.I.P.

Miecui Langer ist am 27. März in Tübingen verstorben. Damit endet auch eine Bilderbuch-Ehe nach 67 Jahren. Ende 2014 feierten Miecui und seine Frau Felicia Langer ihre eiserne Hochzeit. Ein Geschenk, das nur wenigen Paaren zu Teil wird. Das Geheimnis dieser einzigartigen Liebesbeziehung hat Miecui Langer in dem Satz zusammengefasst: "Wir haben die ganze Zeit Flitterwochen." In einem Interview drückte er seinen Stolz über Felicia aus und gestand, dass er sie immer noch liebe wie am ersten Tag.

Das Leben von Miecui Langer verlief alles andere als "normal". Als die Nazis Polen überfielen, begann nicht nur für Miecui, sondern für alle Juden ein Weg durch die Hölle. Während seine später Frau mit ihrer Familie in die Sowjetunion floh, begann Miecuis Horrortrip durch fünf Konzentrationslager. Diese habe er nur durch "Glück" und aufgrund seiner starken "DNA" überlebt. Von einem Wunder wollte er nicht sprechen. Seine gesamte Familie fiel der Nazi-Barbarei zum Opfer.

Als 17-jähriger lernte er in einem Wohnheim für jüdische Waisen Felicia-Amalia kennen und gestand ihr seine "Liebe für das ganze Leben". 1949 heirate das Paar in Breslau und wanderte 1950 nach Israel aus, wo 1953 ihr Sohn Michael geboren worden ist. Miecui, der sich in Israel Moshe nannte, arbeite als Verkaufsagent für eine Handelsgesellschaft. Felicia Langer studierte seit 1959 an der Hebräischen Universität Jura und eröffnete nach dem Sechstagekrieg 1967 eine Anwaltskanzlei in Jerusalem. Bis zu ihrer Schließung 1990 verteidigte sie Palästinenser vor israelischen Militärgerichten, den so genannten Känguru-Courts. Das Paar wanderte im selben nach Deutschland aus und ließ sich in Tübingen nieder, da dort bereits ihr Sohn lebte.

Miecui Langer sprach in den ersten Jahrzehnten nicht über seine traumatischen Erlebnisse in der Öffentlichkeit. Dies änderte sich erst 1992, als in Tübingen eine Ausstellung über die schrecklichen Ereignisse des Holocaust eröffnet wurde. Als die Veranstalter erfuhren, dass ein Zeitzeuge in der Stadt lebte, bedrängte man ihn, doch öffentlich darüber zu sprechen. Anfangs war er noch zögerlich, bis sich seine Frau Felicia einmischte. Der für seinen tiefsinnigen Humor bekannte Mieciu begründete seinen Sinneswandel mit einem polnischen Sprichwort: "Wo es der Teufel nicht schafft, schickt er die Frau." Er hielt daraufhin bei der Ausstellung eine Rede. >>>

 

 Annette Groth
 
Es hat mich sehr traurig gemacht, vom Tod von Mieciu Langer zu hören.

Mieciu war ein außerordentlich beeindruckender Mensch und Felicia und ihn gemeinsam zu sehen, hat wohl jedem von uns Kraft gegeben, strahlten die beiden doch so viel Liebe und – trotz allem was Sie in ihrem bewegten Leben durchgemacht haben – Lebensfreude aus.

Mieciu Langer hat als einziger seiner Familie fünf Konzentrationslager überlebt und als er 20 Jahre alt war seine große Liebe Felicia in Krakau in einem Wohnheim für jüdische Flüchtlinge kennengelernt. Die beiden heirateten, gingen nach Israel, bekamen ein Kind – und kamen gemeinsam nach Deutschland, nachdem Felicia ihre Anwaltskanzlei in Israel geschlossen hatte. Im Januar haben die beiden ihre Eiserne Hochzeit gefeiert!

Nun ist Mieciu von uns gegangen und wir alle können uns glücklich schätzen, ihn kennengelernt zu haben.

Felicia und dem Rest der Familie wünsche ich ganz viel Kraft!
Mit herzlichem Gruß Annette Groth

 

ProMosaik

Freitag, 27. März 2015

Unser tiefstes Beileid an die Familie Langer für den Tod von Herrn Mieciu Langer

Liebste Familie Langer,
Liebste Frau Felicia Langer,

ich möchte Ihnen wie bereits telefonisch von Seiten des Vereins ProMosaik e.V. mein tiefstes Beileid für den Tod Ihres geliebten Mannes aussprechen. Mit ihm haben Sie Ihr Leben verbracht haben. Und er war die Liebe Ihres Lebens.


Möge der Schmerz über diesen unbeschreiblichen Verlust Sie nicht erdrücken und die Erinnerung an die gemeinsame Zeit mit ihm Ihnen genügend Kraft für die Zukunft geben.

Ihre Kraft und Ihre Arbeit werden gebraucht.
Sie haben mit Ihren Taten und mit Ihren Büchern so vielen Menschen die Augen und vor allem auch das Herz geöffnet.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie viel Kraft und Mut in dieser dunklen Zeit.

An Herrn Mieciu Langer möchte ich alle Leserinnen und Leser bitten, sich stets zu erinnern.
Vor allem aber an sein schönes Lächeln, das mich persönlich immer inspiriert hat.

dankend Dr. phil. Milena Rampoldi von ProMosaik e.V >>>

 

...eine sehr traurige Nachricht - ich hatte kurz mit ihm über seinen Büchertisch in Marburg bei der 1. Ausstellungseröffnung von "Kinder in israelischen Militärgefängnissen" von Handala e.V. gesprochen...

.... er war ein aufrechter Kämpfer für Menschenrechte - hier für die Palästinenser - an der Seite von Felicia.

Mit traurigen Grüßen Jörg  aus Kassel

 

Günter Wimmer:

Ich bin wie ganz, ganz viele sehr dankbar, dass ich viele Male, über lange Jahre hinweg, Frau Langer immer wieder hören, aber zumindest einmal auch sie zusammen mit ihrem Mann erleben durfte.

Beide sind Leuchttürme der Menschlichkeit, geben gerade in so rauer See unverzichtbare Orientierung, Herr Langer nun auch über seinen Tod hinaus!

Menschen wie die beiden, die bei allem erlittenen Leid nicht verbittert sind und - uns und auch sich gegenseitig stärkend - so entschieden und nachhaltig für Versöhnung, Menschenrechte und Menschenwürde eingetreten sind, sind zugleich kostbarste Geschenke wie ermutigende Verpflichtung.

Danke, liebe Frau Länger, und Danke Ihrem geliebten Mann!
Mögen Sie bei allem Schmerz doch auch Trost finden, dass Sie b e i d e weiterwirken, wie auch immer!

SHALOM u n d SALAM! Ihr. Günter Wimmer - 81825 München

 

Pater Rainer Fielenbach

Lieber Miecui, danke für alles,was du in den vielen Jahren eures gemeinsamen Weges mit Felicia für Israel und Palestina getan hat, immer im Hintergrund, aber unersätzlich.
Dir Felicia wünsche ich viel Kraft in diesen schweren Stunden.

Die israelische Rettungsfront - Uri Avnery, 28.März 2015 - DIE WAHL von 2015 war ein riesiger Schritt in Richtung der Selbstzerstörung Israels. Die entscheidende Mehrheit hat für einen Apartheid-Staat zwischen dem Mittelmeer und dem Jordanfluss gestimmt, in dem die Demokratie langsam verschwinden wird. Die Entscheidung ist noch nicht endgültig. Die israelische Demokratie hat eine Schlacht verloren, den Krieg  hat sie noch nicht verloren.

Wenn sie nicht die Lehre daraus zieht, wird sie auch den Krieg verlieren. Alle Rechtfertigungen und Alibis der israelischen Linken sind nutzlos.  Es ist das Endresultat, das zählt. Das Land ist in existentieller Gefahr. Nicht von außen, sondern von innen. Eine Rettungsfront ist jetzt nötig. Wir haben kein anderes Land.

ALS ERSTES muss das ganze Mass  der Katastrophe anerkannt und die volle Verantwortung übernommen werden. Die Führer, die verloren haben, müssen gehen. Im Kampf um das Leben des Staates gibt es keine zweite Chance. Der Kampf zwischen Isaak Herzog und Benjamin Netanjahu war ein Wettkampf zwischen einem Leichtgewichtler und einem Schwergewichtler. Die Idee einer National Union-Regierung muss zurückgewiesen und entschieden verurteilt werden. In solch einer Regierung würde die Labor-Partei wieder die elende Rolle als Feigenblatt für die Besatzungs- und Unterdrückungspolitik spielen. Jetzt ist eine neue Generation von Führern nötig, jung, energisch und originell.

DIE WAHL deckte ohne Mitleid die tiefe Kluft zwischen den verschiedenen Sektoren der israelischen Gesellschaft auf: Den Orientalen, den Ashkenazim, den Arabern, den„Russen“, den Orthodoxen, den Religiösen u.a. Die Rettungsfront muss alle Sektoren umfassen. Jeder Sektor hat seine eigene Kultur, seine eigenen Traditionen, seinen eigenen Glauben. Alle müssen gegenseitig respektiert werden. Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage der israelischen Partnerschaft. Die Gründung der Rettungsfront braucht eine neue authentische Führung, die aus allen Sektoren kommt. Der Staat Israel gehört allen seinen Bürgern. Kein Sektor hat ein exklusives Besitzrecht auf den Staat.

Die riesige und wachsende Kluft zwischen den  Superreichen und den Bettelarmen, die  weithin der großen Ausdehnung der Kluft zwischen ethnischen Gemeinschaften entspricht, ist eine Katatastrophe für sie alle. Die Rettung des Staates muss sich auf die Rückkehr zur Gleichheit gründen als einem grundlegenden Wert. Eine Realität, in der hunderttausende Kinder unter der Armutsgrenze leben, ist unerträglich. Das Einkommen der oberen 0.01%, das  bis in den Himmel reicht, muss auf ein vernünftiges Maß gebracht werden. Das Einkommen der untersten 10% muss auf ein menschliches Maß gehoben werden.

DIE FAST totale Trennung zwischen den jüdischen und den arabischen Teilen der israelischen Gesellschaft ist für die israelische Gesellschaft und für den Staat eine Katastrophe. Die Rettungsfront muss sich auf beide Völker gründen. Die Trennung zwischen ihnen muss eliminiert werden, um beider Seiten willen. Leere Phrasen über die Gleichheit und Brüderlichkeit sind nicht genug. Es fehlt ihnen die Glaubwürdigkeit. >>>

Interview mit den Journalisten Arn Strohmeyer - ProMosaik - (.) Herr Stromeyer hat sich in seiner Berufung als Journalist sehr viel mit den NS-Verbrechen und dann mit dem Nahostkonflikt zwischen Israel und Palästina auseinandergesetzt. Für Herrn Stromeyer wie auch für ProMosaik e.V. sind die Palästinenser heute die Opfer der Opfer von damals.

Der deutsche Philosemitismus ist heute nur die Rückseite des Antisemitismus, so Strohmeyer, da viele Deutsche es noch nicht geschafft haben, ihre Schuld aufzuarbeiten, die sie an den NS-Verbrechen von damals tragen. (...)

Wie kamen Sie über Ihre Karriere als Journalist auf das Thema des Nahen Ostens und Palästinas?
- Herr Arn Strohmeyer:
Ich habe mich auch schon, bevor ich Journalist wurde, sehr für das Thema Nahost interessiert. Das hängt sicher mit meinem Vater zusammen, der Nazi-belastet war, sodass das Problem der deutschen Schuld sehr früh für mich wichtig wurde. Da steht man dann aber bald vor einem schwierigen Konflikt: der Scham über die deutschen Verbrechen und der Empörung über das Vorgehen von Juden (ich sage ausdrücklich nicht den Juden), eben den Israelis gegen die Palästinenser. Wobei ich die Dimension der NS-Verbrechen natürlich nicht mit dem Unrecht gleichsetzen will, das Israel am palästinensischen Volk begeht. Aber es gibt da auch nichts zu bagatellisieren. Ich habe 1972 das Buch von Walter Hollstein Kein Frieden um Israel. Zur Sozialgeschichte des Palästina-Konflikts gelesen, das hat mir die Augen geöffnet. Seitdem verurteile ich die israelische Politik und setze mich publizistisch für eine gerechte Lösung dieses Konfliktes ein, besonders natürlich für die Palästinenser, sie sind ja in jeder Beziehung die Underdogs, die Unterdrückten und Besetzten, die Opfer der Opfer.

Dr. phil. Milena Rampoldi: Sie schreiben über Ihr Engagement für den Frieden in Palästina: Wer das mit Antisemitismus verwechselt, bringt sich selbst in Beweisnot - nicht die Menschen, die sich für die Schaffung eines gerechten und humanen Friedens im Nahen Osten einsetzen. Können Sie das Problem des allgemeinen Verdachts gegenüber Antizionisten in Deutschland unseren Leserinnen und Lesern erklären?

Herr Arn Strohmeyer: Sehr viele Deutsche haben ganz offensichtlich die aus den NS-Verbrechen resultierende Schuld nicht aufgearbeitet, sondern versuchen bis heute, ihren Schuldkomplex durch einen völlig einseitigen Philosemitismus zu kompensieren. Aber ich habe von jüdischen Autoren gelernt, dass Philosemitismus nur die Rückseite des Antisemitismus ist. Der Philosemitismus verstellt aber den Blick für die politischen Realitäten, wofür die deutsche Nahost-Politik ein beredtes Beispiel ist. Das zeigt sich aber auch in der offenbar gewollten ungenauen und verwirrenden Verwendung der Begriffe Antisemitismus und Antizionismus. Sie müssen aber klar voneinander unterschieden werden: Antisemitismus ist Hass auf Juden, weil sie Juden sind, was bis zum Vernichtungsantisemitismus gehen kann. Antizionismus ist die Kritik an einer politischen Ideologie, in deren Namen in Israel/Palästina eine sehr inhumane und völkerrechtswidrige, siedlerkolonialistische Politik betrieben >>>

Crazy Country:  Occupier’s democracy - Adam Keller, 18.3 15 - Ein bitterer Morgen. Ein Morgen der Enttäuschungen und zerschmetterter Hoffnungen – nach einem angespannten Wahltag und einer schlaflosen Nacht.

Man braucht nicht weiter darüber diskutieren und debattieren, ob  eine israelische Labor-Partei-Regierung ein Friedensabkommen mit den Palästinensern erreichen wird oder nicht und darüber, ob Yitzak Herzog ein guter Ministerpräsident werden kann.

In der gerade  gedruckten Ausgabe von „Yediot Aharonot“ schreibt Sima Kadmon: „Diejenigen die hofften, im Morgengrauen eines neuen Tages aufzuwachen, finden sich wie an einem der letzten Morgen. Der Staat Israel bekommt heute einen Super-Netanjahu, einen Meister-Wahlkämpfer, der es in drei Tagen fertigbrachte, den negativen Impuls seiner Partei in einen tollen Sieg zu verwandeln. Aber Netanjahus Sieg kann die Tatsache nicht verbergen, dass Israel  gespalten und polarisiert ist. Für die Hälfte von uns war das gestrige Ergebnis wie ein Faustschlag in den Magen.

Erst gestern Morgen hörte ich die  Nachrichten von „Stimme Israels“, die darüber berichten, dass der Richter vom Obersten Gericht Salim Jubran, der Chef des zentralen Wahlkomitees, die Ofer-Militärbasis nahe Jerusalem besuchte, um die Wahl der Soldaten dort zu verfolgen. Der Reporter  hatte das Gespräch des Richters mit zwei jungen Soldatinnen umkodiert , die damit beauftragt waren, die Wahl  ihrer Kameraden vorzubereiten. Der Richter gratulierte den beiden zu ihrem Anteil des entscheidungs-machenden Prozesses der israelischen Demokratie.

Der Reporter erwähnte nicht, was die Ofer-Militärbasis ist und wozu die IDF sie benützt. Ofer ist ein militärisches Haftzentrum auf Land der Westbank, nahe Ramallah. Es hält Gefangene fest, die bei  den nacht-nächtlichen Überfällen in Städten und Dörfern der Westbank gefangen genommen werden. Viele von ihnen werden in Administrativhaft gehalten, also ohne Gerichtsverhandlung. Man muss nicht betonen, dass diese Gefangenen keinen Anteil am demokratischen Prozess haben und also keinen Wahlzettel in die Wahlurne werfen, die nur für ihre Wächter bestimmt ist. Was mochte wirklich durch den Kopf von Salim Jubran gehen, dem ersten Araber, der je in Israels Obersten Gericht ernannt wurde.

Es sind schon 48 Jahre, dass der Staat Israel so ein Doppelsystem aufrecht erhält. Auf der einen Seite gibt es die parlamentarische viel-Parteien Demokratie, in der die Bürger Israels – über 80% Juden und 20 % Araber – die Regierung wählen, die über sie herrschen und deren Legislative die Gesetze macht; auf der andern Seite ein Militärdiktator, der den Generalkommandeur ernennt, der der allmächtige Gouverneur, Gesetzesmacher und Richter ist, der über das Leben von Millionen Palästinenser herrscht und der seine Kompetenz nicht ernsthaft gemildert hat, als vor 20 Jahren den Palästinensern erlaubt wurde, eine „palästinensische Behörde“ zu haben, der der General-Kommandeur eine begrenzte Kompetenz vermachte.

Selbst wir, die total gegen diese Zustände sind und eine Veränderung anstreben, haben uns daran gewöhnt. Nach jeder allgemeinen Wahl veröffentlicht das zentrale  Wahlkomitee das genaue  und detaillierte Ergebnis; wir haben uns daran gewöhnt, dass jedes Mal dieser Bericht eine Kolumne, mit „Hebron“ bezeichnet, enthält, die eine Information über die Wahlabstimmung der ca. 500 israelischen Siedler enthält, die in der bewaffneten Enklave im Herzen von Hebron leben. (Sie wählen alle  für die extreme Rechte) Diese Kolumne enthält keinen Hinweis auf die 200 000 Palästinenser, die in der Stadt wohnen, die keine Stimme bei israelischen Wahlen haben. >>>

Zionismus herrscht in Israel/Palästina -    egal wer gewinnt - Leslie Bravery, 21. März 15.- Ungeachtet des Ergebnisses der israelischen Wahlen 2015, der Sieger wird immer der Zionismus sein, die  Gründungsideologie von Erez Israel. Die Unterzeichner von Israels Unabhänigkeitserklärung vom 14.Mai 1948 identifizieren sich so: „ …wir Mitglieder des Volksrates, der Vertreter des jüdischen Gemeinde von Eretz Israel und der Zionistischen Bewegung …“Israel ist fest dem zionistischen Unternehmen zugeordnet. Von Theodor Herz Ende des 19. Jahrhundert gegründet, meint der Zionismus, dass Feindseligkeit gegenüber Juden natürlich und unvermeidbar ist und dass Juden nur durch die Schaffung eines jüdischen Staates sicher sein können. Die Bewegung teilt die Auffassung des europäischen Kolonialismus; die meisten Leute würden erstaunt sein, von Israels Verwandtschaft  mit der faschistischen Bewegung des frühen zwanzigsten Jahrhunderts zu erfahren  und seinen Verrat an nicht-zionistischen Juden.

Zionistischer Rassismus und Terrorismus - Der Staat Israel  verweigert das von den UN-anerkannte Recht der Rückkehr zu ihren Häusern der ethnisch-gesäuberten und enteigneten Palästinenser auf  Grund dessen, dass sie nicht jüdisch sind.

Eine klare Verleugnung der Identität des palästinensischen Volkes und deshalb auch ihrer Menschlichkeit wurde von einer der Gründerinnen des Staates Israel von der  früheren in Polen geborenen Ministerpräsidentin Golda Meir  gesagt: „Es war nicht so, dass es ein palästinensisches Volk in Palästina gab, das sich     selbst als palästinensisches Volk betrachtete und wir kamen und warfen es hinaus und nahmen ihr Land von ihnen. Sie existierten nicht.“

Die Verleugnung  der bloßen Existenz der Palästinenser als ein Volk erlaubt es den Zionisten, sich selbst  weiter zu überzeugen, dass Palästinenser im Vergleich zu Juden  minderwertig sind. Golda Meir war nicht allein oder ein seltenes Beispiel des rassistischen Zionismus.

Noch bevor Menachim Begin 1977 Premierminister wurde, hatte seine politische Philosophie 1948   u.a. Albert Einstein dazu veranlasst  in einem Brief an die New York Times eine Warnung zu schreiben:  „ Innerhalb der jüdischen Gemeinschaft  haben sie eine Mischung von Ultra-Nationalismus, religiöser Mystik und rassistischer Überlegenheit gepredigt.“

Der Brief beschrieb weiter gerade einen der vielen  zionistischen Angriffe auf palästinensische Dörfer, das Massaker in Deir Yassin, das von der zionistischen Terrororganisation Irgun ausgeführt wurde (von Menachim Begin geleitet) und der Stern-Gruppe:          „ terroristische Banden griffen dieses friedliche  Dorf an, das kein militärisches Ziel war, tötete fast alle seine Bewohner – 240 Männer, Frauen und Kinder – nahmen einige von ihnen gefangen, mit denen sie dann durch die Straßen Jerusalems fuhren. Der größte Teil der jüdischen Gemeinde war über diese Tat entsetzt …  die Terroristen, weit davon entfernt, sich über ihren Akt  zu schämen, waren stolz auf dieses Massaker, das weithin veröffentlicht wurde . Sie luden alle   im Lande anwesenden ausländischen Korrespondenten ein, um den Leichenberg und die Verwüstung von Deir Yassin anzusehen.“

53 verwaiste Kinder wurden entlang der alten Mauer der Altstadt abgeladen, wo sie von Frau  Hind Husseini gefunden wurde und  die sie zu sich nach Hause nahm, das dann das  Dar el-Tifl el-Arabi-Waisenhaus wurde. Deir Yassin war nach dem  >>>


Malala, Aktivistin und Trägerin des Friedensnobelpreises, gibt ihren Preis für den Wiederaufbau von Schulen im Gazastreifen
- Mehr als 1.100 Kinder sind in die Schule von Khusa'a zurück gekehrt. Sie ist von israelischen Bomben während der letzten Offensive zerstört worden und ist dank einer Spende der jungen Aktivistin und Trägerin des Friedensnobelpreises Malala Yousafzai von UNRWA wieder aufgebaut worden.
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=55599
Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer

Sechs libanesische Kinder sind bei der Explosion einer israelischen Streubombe von 2006 verletzt worden - Wie die offizielle Nachrichtenagentur ANN berichtete, geschah der Unfall in der Umgebung von Zabquin, südlich von Tyrus.

Nach Angaben der UNO warf Israel während seiner Militäroperation 2006 gegen den Libanon mehr als 4 Millionen Streubomben ab, die meisten davon in den letzten 48 Stunden des Konflikts.

Einige konnten deaktiviert werden, andere stellen noch immer eine Gefahr für die Zivilbevölkerung dar. Im Krieg von 2006 starben zwischen Israel und der schiitischen Hezbollah starben 1.200 Libanesen und 162 Israelis. http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=55603 -
Übersetzung: K. Nebauer

Omnipräsente Solidarität - Teilnehmer des Weltsozialforums trotzen Organisationschaos. Palästina im Mittelpunkt - Florian Wilde - In Übergröße war die Flagge Palästinas auch bei der Demonstration zum Auftakt des Weltsozialforums am Dienstag in Tunis zu sehen

An den Eingängen zur Universität von Tunis, auf deren Gelände noch bis zum heutigen Samstag das zwölfte Weltsozialforum 2015 stattfindet, bilden sich lange Schlangen. Grund dafür sind die Sicherheitsmaßnahmen, die nach dem Anschlag der vergangenen Woche ergriffen wurden. Alle Teilnehmer müssen durch eine Schleuse, ihre Rucksäcke werden kontrolliert. Ein guter Teil des von vorherigen Weltsozialforen bekannten Chaos ist auch in Tunis spürbar: Übersetzungen funktionieren oft nicht, Veranstaltungen fallen aus oder werden verschoben, es gibt Schwierigkeiten, das Gelände mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das Programmheft umfasst 90 Seiten mit über 1.000 Veranstaltungen, aber keinen Lageplan vom Campus.

Der lebendigen Festivalatmosphäre auf dem Gelände tut all das jedoch keinen Abbruch. Hunderte Initiativen präsentieren sich mit Infotischen. Die Teilnehmer aus den Flüchtlingslagern der Westsahara haben ein riesiges Zelt errichtet. Auf großen Transparenten am Eingang zeigen sie die Bilder von verschleppten oder in den letzten Jahren ermordeten Sahrauis. Immer wieder ziehen Demonstrationen über das Forumsgelände: von afrikanischen Flüchtlingen, von Frauengruppen, von der tunesischen Gewerkschaft arbeitsloser Akademiker.

Genaue Teilnehmerzahlen liegen noch nicht vor, sie scheinen aber niedriger zu sein als beim letzten Weltsozialforum, das vor zwei Jahren ebenfalls in Tunis stattfand. Aber es sind immer noch Zehntausende. Fortschrittliche Bewegungen aus dem Maghreb haben massiv für das Forum mobilisiert, Menschen aus der Region stellen die große Mehrzahl der Teilnehmer. Auch aus Palästina kamen viele, über 500 sollen es sein. Während die Beteiligung aus Lateinamerika und Asien eher gering scheint, sind aus Europa viele Aktivisten angereist. Parteien sind, abgesehen von Bannern verschiedener vierter Internationalen, kaum zu sehen. Omnipräsent ist dafür die Solidarität mit Palästina.

Auf einer von der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisierten Veranstaltung zur Situation in Palästina berichtete die palästinensische Aktivistin Salam Hamdan von einer »ungeheure Fragmentierung« der dortigen Gesellschaft seit dem im Jahr 2000 gescheiterten Friedensprozess von Oslo. Diese zeige sich »geographisch durch Siedlungsbau, Checkpoints und die Isolierung des Gaza-Streifens« sowie »sozial durch eine zunehmende Klassenspaltung der Gesellschaft in eine sich abkapselnde Oberschicht auf der einen und der großen Armut auf dem Land und dem Elend in den Flüchtlingslagern auf der anderen Seite«.  >>>

Tausende Menschen laufen beim palästinensischen Marathon in Bethlehem für das Recht auf Bewegungsfreiheit mit - Tausende Palästinenser und Menschen aus mehr als 50 Ländern liefen durch die Gassen von Bethlehem, vorbei an Moscheen, durch Flüchtlingslager, vorbei an der Mauer, die Israel im besetzten Westjordanland errichtet hat, und vorbei an israelischen Kontrollposten. Es war der 3. jährliche Marathon, der in Bethlehem, der Geburtsstadt von Jesus Christus organisiert wurde.

Der Marathon von Palästina wurde 2003 unter dem Motto "Recht auf Bewegung(sfreiheit)" gegründet, angestoßen von den dänschen Aktivistinnen Signe Fischer und Laerke Hein. Fischer sagt, die Idee sei ihr gekommen, während sie darauf wartete, den (israelischen) militärischen Kontrollposten zu passieren. "Ich kam gerade aus Dänemark, und was mich am meisten schockierte, war, dass sich die Palästinenser nicht frei bewegen können."

Das Projekt wurde mit der Hilfe von dänischen und palästinensischen Freiwilligen und lokalen NGOs in Gang gebracht. 2013 liefen nur 670 Personen, aber in diesem Jahr waren es etwa 3.100 aus 51 Ländern, v.a. Palästinenser aus allen Winkeln des Westjordanlandes [...], aus Ostjerusalem und sogar aus Gaza.
Die Organisatoren hatten erreicht, dass Israel 50 Personen (aus dem Gazastreifen) die Genehmigung erteilten, den Gaza zu verlassen und in Bethlehem zu laufen. Mehr als 40% der Teilnehmer in diesem Jahr waren Frauen. Jedes Jahr gibt es Israelis, die mitlaufen möchten, jedoch erlaubt ihnen  ihre Regierung, die von der PA kontrollierte Zone A zu betreten. [...]

Wegen 99 festen Kontrollposten und hunderten physischen Hindernissen fanden die Organisatoren keine zusammenhängende Strecke von 42 km, [...] so können die Teilnehmer zweimal eine Strecke von 21 km laufen, oder auch nur eine Strecke von 10 km.
85% der Stadtgemeinde Bethlehem liegt in der von Israel militärisch und administrativ kontrolierten Zone C. Um Risiken zu vermeiden, entschieden sich die Organisatoren für eine Laufstrecke nur innerhalb der von der PA kontrollierten Zone A.

"In einer Stadt, in der wir total belagert sind und das Recht auf Bewegungsfreiheit beschnitten ist, bekräftigen wir mit diesem Marathon jedes Mal unser Recht auf Bewegungsfreiheit", sagt Vera Babun, die Bürgermeisterin von Bethlehem. Sie ist der Meinung, dass der Marathon nicht nur ein logistischer Erfolg ist, sondern auch eine wichtige Art und Weise, der Welt die Realität zu erklären, in der die Palästinenser leben. "Der Sport ist eine der besten Möglichkeiten, unsere Realität zu übermitteln."

"Wir sind stark in der Freude und stark im Widerstand, das ist unsere Botschaft an die Welt. Wir sind ein Volk, das nach Frieden und die Freiheit strebt", betonte Babun.

Unter den Abgeordneten waren einige dänische Abgeordnete, inoffiziell. Jens Joel von den dänischen Sozialdemokraten sagte gegenüber der palästinensischen Nachrichtenagentur Maan: "Es geht um das Recht sich im eigenen Land (frei) zu bewegen, das Recht zu arbeiten und sich zu bewegen und in die Schule zu gehen ohne durch unnötige Verfahren und Kontrollen passieren zu müssen".

Der Marathon steht unter der Schirmherrschaft von verschiedenen lokalen Unternehmen [...] und zählt (mit der Unterstützung) von Gemeinden im Nahen Osten, Europa und den USA. Seit Beginn (des Marathons) 2013 wurden in verschiedenen Orten in Palästina Gruppen gegründet, in denen Läufer trainieren.
Trotz der organisatorischen Schwierigkeiten wird der Marathon von Bethlehem mit großem Erfolg durchgeführt, nachdem es Marathons auch in Tel Aviv und Jerusalem gibt, die von den israelischen Behörden ermöglicht werden. In Jerusalem geht der Lauf auch durch das von Israel besetzte palästinensische Ost-Jerusalem. http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=5560
Übersetzung:K. Nebauer

Israel Killed Record Number of Palestinians in 2014, UN Report - Israel killed more than 2,000 Palestinian civilians in 2014, the most in any year since the occupation of the West Bank and Gaza Strip began in 1967, according to a United Nations report. Israel’s activities in the Gaza Strip, West Bank and East Jerusalem resulted in the deaths of 2,314 Palestinians and 17,125 injuries last year, compared with 39 deaths and 3,964 injuries in 2013, according to the annual report by the UN Office for the Co-ordination of Humanitarian Affairs (OCHA). >>>

27. 3. 2015

Irrsinnig und weltfremd - Abi Melzer - Die Jüdische Allgemeine hat am 25. März 2015 einen Beitrag der Redaktion gebracht, in dem kritisch berichtet wurde, dass die LINKE eine sofortige Anerkennen Palästinas fordert. Vom Stil her war es so geschrieben, als ob die LINKE einen Antrag vorlegen möchte, wonach sich die Bundesrepublik auflöst und die DDR wieder entstehen sollte. Als Kronzeugen dafür präsentiert die Jüdische Allgemeine ausgerechnet den Chef der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Reinhold Robbe, der den Vorstoß „irrsinnig und weltfremd“ bezeichnet hat.

Irrsinnig und weltfremd ist hier nur einer, nämlich Reinhold Robbe selber und vielleicht auch noch die Jüdische Allgemeine Zeitung, die an ihrem reaktionären Zionismus festhält und permanent den Kopf im Sand steckt, um ja nicht zu sehen, wie sich die Welt verändert und wie die Menschen in Deutschland über Israels Politik denken. Natürlich nicht solche freiwilligen Sayanim wie Reinhold Robbe, die für die Zionisten in der israelischen Regierung die Aufgaben übernehmen, die einmal die „inoffiziellen Mitarbeiter“ bei der Stasi übernommen haben.

#########Robbe behauptet, dass mit dem Antrag, die LINKE einmal mehr aus der Gemeinschaft der seriösen Parteien im Bundestag ausschert. Was er als „seriöse Parteien“ bezeichnet, das sind armselige Abgeordnete, die keine Zivilcourage haben und vor einer Kanzlerin einknicken, die selbst „irrsinnig und weltfremd“ ist.

Immerhin befindet sich die LINKE auf derselben fortschrittlichen politischen Linie wie mehr als 100 souveräne Staaten in der UNO und auf der Linie von europäischen Nachbarstaaten und Verbündeten, wie Spanien, Frankreich, Großbritannien, Irland und Portugal. Weitere Staaten haben bereits angekündigt, dass sie diesen Weg auch gehen wollen. Nach den Worten dieses unbedeutenden Chefs der Israel-Lobby in Deutschland sind das alles „unseriöse“ Staaten. Bald wird auch die USA diesen Schritt gehen, nachdem Netanjahu seinen Amtskollegen Barack Obama so brüskiert und beleidigt hat. Wenn das passiert, steht Deutschland allein im Regen. So schädlich das für unser Land wäre, so sehr wünscht man das der blinden, tauben und autistischen Kanzlerin, die Israels Sicherheit zu deutschen Staatsräson erhoben hat. Dabei weiß doch jeder, dass dies nur eine leere Floskel ist, die Altkanzler Helmut Schmidt als „dumm“ bezeichnet hat. >>>


Bezug:  Linke will sofortige Anerkennung Palästinas | Jüdische Allgemeine >>>

Deutscher Bundestag Drucksache 18/4334 - 18. Wahlperiode 18.03.2015 - pdf - Antrag der Abgeordneten Wolfgang Gehrcke, Jan van Aken, Christine Buchholz, Sevim Dağdelen, Dr. Diether Dehm, Annette Groth, Heike Hänsel, Inge Höger, Andrej Hunko, Katrin Kunert, Stefan Liebich, Niema Movassat, Dr. Alexander S. Neu, Azize Tank, Alexander Ulrich, Kathrin Vogler und der Fraktion DIE LINKE.

Staat Palästina anerkennen – Vollmitgliedschaft Palästinas in der UNO aktiv unterstützen


Der Bundestag wolle beschließen: I. Der Deutsche Bundestag stellt fest: Der Deutsche Bundestag begrüßt die Aufforderung der Parlamente in Spanien, Frankreich, Großbritannien, Irland und Portugal an die jeweiligen Regierungen, Palästina als Staat anzuerkennen. Zwar sind die Aufforderungen der Parlamente für die Regierungen nicht bindend, sie sind aber ein Votum für die Zweistaatlichkeit in Palästina und Israel. Das Parlament der Europäischen Union (EU) hat im >>>

 Vereinte Nationen OCHA – Wir haben gerade unseren Jahresbericht von 2014 herausgegeben. - in englisch - pdf - „2014 war ein verheerendes Jahr für die Palästinenser in dem Besetzten Gebiet“, sagte der Koordinator für humanitäre Hilfe, James Rawley, heute morgen.

Der Bericht zeigt, wie die verschiedenen Beschränkungen das Besetzte Gebiet auseinanderbrechen, die physische Sicherheit der Palästinenser bedrohen, ihren Lebensunterhalt unterminieren und ihren Zugang zu den Basisdienstleistungen behindern. 

„Die fortgesetzte Besetzung unterminiert die Möglichkeit der Palästinenser, ein normales Leben zu führen“, fuhr Mr. Rawley fort, „wenn diese Faktoren entfernt und die entsprechenden Strategien geändert würden, wäre internationale humanitäre Hilfe hier nicht (mehr) erforderlich.“  übersetzt von Inga Gelsdorf  - Quelle

 

Israel, die DDR und die deutsche Linke - Zwischen Palästina-Solidarität und Antizionismus - Vor 50 Jahren, im Mai 1965, nahmen die Bundesrepublik Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf. Eine Podiumsdiskussion im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig thematisierte im Rahmen der Leipziger Buchmesse das zwiespältige Verhältnis der DDR und der deutschen Linken zu Israel.

Es diskutieren:

Fawaz Abu Sitta – er hatte als Palästinenser aus dem Gaza-Streifen in den 70er-Jahren in der DDR studiert, danach Wirtschaftsrecht an der Universität in Gaza-Stadt gelehrt und lebt heute als deutscher Staatsbürger in Berlin.

Frank Stern – Historiker, Literatur- und Kulturwissenschaftler an der Universität Wien, ein West-Berliner Alt-68er, der in Tel Aviv studiert und gelehrt hat.

Angelika Timm – bis vor wenigen Wochen war sie Leiterin des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv.

Konrad Weiß – Filmregisseur, Publizist, DDR-Bürgerrechtler, ehemaliger Volkskammer- und Bundestagsabgeordneter


Hören Sie Auszüge aus der Podiumsdiskussion in unserer Sendung "Zeitfragen" ab 19.07 Uhr.  >>>

Ohne Orient kein Okzident - Der Islam war schon immer Teil der europäischen Kultur. Beide sind durch eine lange gemeinsame Entwicklung verbunden. - Muhammad Sameer Murtaza - Der Islam gehört nicht zu Europa! Das zumindest legte Ulrich Greiner in der ZEIT nahe und ergänzte noch, dass man sich dies auch nicht wünschen solle.

Greiners Artikel ist Ausdruck für die Schwierigkeit des Abendlandes mit seinem eigenen noch nicht überwundenen Essentialismus. Indem die “westliche Welt” die Vernunft und die Freiheit für sich in Anspruch nimmt, kann in der allgemeinen Wahrnehmung der Islam hierzu keinen Beitrag geleistet haben. Das imaginäre Bild des Islam ist das einer antimodernen Gegenkultur zum Westen. Diese Sichtweise führte dazu, dass der Einfluss islamischer Philosophen und Wissenschaftler mitsamt ihrem Wirken weitestgehend im europäischen Bildungswissen verdrängt wurden. Wo dies nicht möglich war, latinisierte man die muslimischen Namen.

Wer heute eine Apotheke mit dem weitverbreiteten Namen Avicenna betritt, wird wohl kaum vermuten, dass sich dahinter der Name des muslimischen Philosophen und Arzt Ibn Sina verbirgt. Ihm verdanken wir die Erfindung der Arznei in Tablettenform und sein Kanon der Medizin war bis in das 17. Jahrhundert Pflichtlektüre in der Ärzteausbildung Europas.

Es gibt genügend Stützen für die Annahme, dass die Renaissance und die frühe Form der europäischen Aufklärung durch die islamische Philosophie und die islamischen Bildungseinrichtungen in Europa mit angestoßen wurden. Doch wie konnte es passieren, dass 700 Jahre Islam in Südwesteuropa und 500 Jahre Islam auf dem Balkan im kollektiven Gedächtnis Europas verdrängt wurden? >>>

Interview mit Abraham Melzer vom Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.“ - Dr. Milena Rampoldi von ProMosaik e.V. -  Was bedeutet für ihren Verein ein gerechter Frieden im Nahen Osten? - Für die Jüdische Stimme bedeutet „gerechter Frieden“ was es bedeuten sollte, nämlich einen Frieden, der gerecht und fair ist für beide Parteien und nicht nur für eine Partei. Nicht mehr und nicht weniger. Gleichberechtigte Verhandlungen, von Angesicht zu Angesicht, Schluss mit der israelischen Arroganz und Verachtung der arabischen Seite.

Wie hängen Gerechtigkeit und Frieden im Judentum zusammen und warum? -
Das Judentum ist eine Religion der Moral und der Ethik, eigentlich wie viele andere Religionen auch. Für uns von der JS liegt das Wesen des Judentums in Gerechtigkeit, die der berühmte jüdische Rabbi Hillel wie folgt ausgedrückt hat: Was du nicht willst, dass man es dir tut, das tue auch keinem anderen an. Es ist kein Zufall, dass diese Worte in den Sprachschatz aller Völker eingegangen sind. Und um auch den berühmtesten aller jüdischen Propheten zu zitieren, den Propheten Jeremias (6,14-15): Frieden, Frieden, aber es gibt keinen Frieden. Schämen müssten sie sich, weil sie Gräuel verüben. Doch sie schämen sich nicht. Scham ist ihnen unbekannt. Deshalb müssen sie fallen, wenn die anderen fallen. Sobald ich sie zur Rechenschaft ziehe, werden sie stürzen, spricht der Herr. (Ich habe hier die Luther Übersetzung benutzt, allerdings steht bei Luther statt Frieden das Wort Heil. Das ist aber falsch. Das hebräische Wort ist unmissverständlich FRIEDEN. >>>

Jüdische Siedler mobilisieren einen Massenbesuch der Al Aksa-Moschee für Pessach (Ostern) - WAFA - JERUSALEM, 25. März 2015 –  Jüdische Gruppen, die sich selbst mit dem Namen des mutmaßlichen alten Tempels definieren, bereiten sich auf die jüdischen Pessach-Ferien vor, indem sie die größte Anzahl von Siedlern mobilisieren und religiöse Gebete auf dem Gelände abhalten.

Laut dem „Islamic Institute of Waqf and Heritage“ stellte die Tempel-Koalition einen Bogen aus, der von den Siedlern, die die Al-Aqsa-Moschee betraten, beantwortet werden muss, um zu wissen, womit sie bei ihrem Eintritt in die Al Aqsa Moschee konfrontiert wurden, ob es Belästigungen durch die israelische Polizei oder durch muslimische Gläubige war. Der Fragebogen beinhaltet die Identität der Siedler, die Zeit des Eintritts und die Zeitspanne, wo jeder am al-Maghariba-Tor vor dem Betreten der Moschee warten muss und die Zeit, wann er sie wieder verlassen muss. Der Fragebogen zielt darauf, eine Datenbank, die alle Details, Informationen und Hindernisse, mit denen die Siedler konfrontiert werden, von der Minute des Eintritts in die Moschee bis zum Verlassen einschließt, zu erstellen. Die Tempel-Koalition stellte einen kurzen Film vor, der die Aktivitäten dokumentiert, die die Organisationen der Kolition das Jahr hindurch abhalten, wodurch sie das Tempelkonzept fördern.

Der Direktor des islamischen Institutes, Khatib, sagt, dass diese Organisationen ständig versuchen, die israelische öffentliche Meinung durch „Betrug und Täuschung“ zu mobilisieren. Man muss zur Kenntnis nehmen, dass sich die Tempel-Koalition aus extremen jüdischen Organisationen zusammensetzt, darunter die Studenten für den Tempel und die Frauen für den Tempel unter drei weitere. Die provokativen Besuche der heiligen Stätte durch die Siedler haben in den letzten Monaten Massenproteste ausgelöst, bei denen Hunderte der Palästinenser von der israelischen Polizei festgenommen wurden.

Die Al-Aqsa Moschee, die dritt heiligste Stätte für Muslime, war seit 1967 das Zentrum des anhaltenden palästinensisch-israelischen Konflikts. Während diese weitgehend als Al-Aqsa-Moschee bekannt ist, beziehen sich die Juden auf diese Stätte als „Tempelberg“ und glauben, es sei der Platz zweier jüdischer Tempel, die in früheren Zeiten zerstört wurden.

Trotz der Tatsache, dass dies das Gelände der al-Aqsa Moschee und des Felsendoms, zwei der heiligsten Orte für Muslime ist, versuchen Hunderte jüdischer Extremisten regelmäßig, Das Beten auf dem Kompound zu legalisieren, eine Aktion, die unausweichlich Palästinenser (zu Unruhen) veranlassen werde, sagte die israelische Polizei.

Israelische Medien berichteten, dass er, obwohl der Oberste Gerichtshof Juden „theoretisch“ das Recht zum Beten in dem Kompound erhält,  den Sicherheitsdiensten grünes Licht gibt, um die Juden von Ritualen abzuhalten, wenn diese Handlungsweise zu potentiellen Unruhen führen sollte.

Indem der Premierminister Benjamin Netanyahu die Sensibilität dieses Ortes realisierte, stimmte er dafür, den Status Quo aufrechtzuerhalten und dass „Israels Strategie bezüglich des Verbotes für jüdische Betende …. sich nicht ändern wird“ eine Äußerung, die kam, nachdem der Wohnungsminister Uri Ariel vorschlug:.. „die al-Aqsa-Moschee sollte durch einen jüdischen Tempel ersetzt werden. „Trotz der anhaltenden Ausweitung der israelischen Siedlungen in der West Bank und der Zerstörung  der Häuser, die Palästinensern gehören, bleiben israelische Offizielle vorsichtig, wenn sie mit dem al-Aqsa-Thema umgehen, da sie glauben, dass es, zu einer dritten Intifada führen würde, den Status Quo zu ändern. 

Diese Ort war das Herz der Unruhen in den letzten Monaten, als protestierende Palästinenser wegen der häufigen und zunehmenden jüdischen Besucher auf dem heiligen Kompound auf die Straße gegangen sind. Die Palästinenser sind beunruhigt, dass, wenn den jüdischen Besuchern erlaubt wäre, in der heiligen al-Aqsa-Moschee zu beten, dies eventuell zu einer dauerhaften Änderung führen würde, die eine ständige israelische Kontrolle und ein Verbot für muslimische Gläubige ergeben würde.

Derartige Befürchtungen sind nicht grundlos; die Palästinenser behaupten, ihre Furcht leite sich von der vorherrschenden israelischen Strategie ab, die Palästinenser, die in der Westbank leben, untersagt, die Erlaubnis zu erhalten, um Jerusalem zu betreten, um in der al-Aqsa-Moschee zu beten und viele Restriktionen für Einwohner von Jerusalem in Bezug auf das Betreten des heiligen Kompounds, einschließlich des Einbehaltens ihrer Identitätskarten, bis sie die Moschee verlassen.

Laut dem „Islamic Institute of Waqf and Heritage“,  brachen in der ersten Märzwoche circa 200 Siedler in die al-Aqsa-Moschee ein. Insgesamt 73 Siedler drangen am Mittwoch dort ein. Das Institut erneuerte seine Aufrufe an die Palästinenser aufgrund der Zunahme der Siedler-Besuche. Diese Tatsache erfordere ein ernsthaftes Handeln aller Araber und Muslime, bevor es zu spät sei.   Aus dem Englischen übersetzt von Inga Gelsdorf

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Aktuelle  Nachrichten

Amnesty International Accuses Gaza Militants of War Crimes in 2014 Conflict

Israel gibt einbehaltene Steuern für Palästinenser frei

Tens of Jewish settlers desecrate Al-Aqsa Mosque

German to Vote on Recognising Palestine

Jewish, Zionist Groups Mobalize to Cancel Palestine-Israel Conference in Southampton University

Israeli settlements may have already killed two-state bid - U.N.

Palestinian shot by Israeli troops last week dies

Watch: Israeli soldiers question Palestinian kids in beds

Palestinian lady in Israeli prison despite serious wounds

Palestinian premier heads to Gaza on reconciliation mission

French firms pulls out of Jerusalem cable car deal

FRANCE 24 unveils interactive cartoon about life in Gaza

30 Palestinian Children Killed by Israel Army in 2015

This content was originally published by teleSUR at the following address:
http://www.telesurtv.net/english/news/30-Palestinian-Children-Killed-by-Israel-Army-in-2015-20150325-0010.html. If you intend to use it, please cite the source and provide a link to the original article. www.teleSURtv.net/english

30 Palestinian Children Killed by Israel

Benjamin Netanyahu’s Anti-Semitic Rhetoric 

Palestinians Demand Release of Teens Imprisoned in Israel 

Israel's elections: a festival of all-party racism

The students juggling drugs, books and resistance in Gaza

"Israelis must now persistently engage in demonstrations and civil disobedience"

Only sanctions can change Israeli policy

Fraktionschef der arabischen Israelis marschiert für die Beduinen

Pentagon confirms Israel has Nukes

Rotes Kreuz: Konflikte in Nahost gefährden Wasserversorgung

‘Shaking with fear': Israeli soldiers interrogate Palestinians kids at night

Students should join BDS movement, help end Palestinian occupation

Palestinians Demand Release of Teens Imprisoned in Israel

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http://www.telesurtv.net/english/news/Palestinians-Demand-Release-of-Teens-Imprisoned-in-Israel--20150303-0003.html. If you intend to use it, please cite the source and provide a link to the original article. www.tel

26. 3. 2014

Schwierige Beziehung zwischen USA und Israel

Boykott israelischer Waren
Wie Palästinenser für einen eigenen Staat

Kliniken in Berlin versorgen verletzte Kinder aus Gaza

PHOTOS- Joint List marches for unrecognized Bedouin villages

Vereinigung der Internationalen Ärzte: US-geführter “Krieg gegen den Terror” forderte bereits über 1 Million Tote

Zwischen Palästina-Solidarität und Antizionismus

Pentagon Exposes 20 Years of Data on Israel's Nuclear Program

Hamas weist Amnesty-Bericht zum Gaza-Krieg zurück 

Amnesty: Hamas rocket attacks amounted to war crimes

Make Netanyahu see need for peace with Palestinians

Palestinian teen dies from Israeli bullet

Taking the long run in Palestine

Israel/Palestine: 10 keys to understand France’s position

The Palestinian academy: pressing concerns and future prospects

Deutliche Mehrheit für Anerkennung des Staates Palästina

Europe key to Palestine’s future

Obama: No ‘meaningful framework’ in place for Palestinian state

Top Arab Israeli MP begins 4-day march for Bedouins

Video of Illegal Immigrant Assault in Tel Aviv Shocks Israelis

What Does It Mean to Support Israel?

Assange: Islamic State Group, Product of Western Foreign Policy

Assange: US Meddling in Ukraine, Israel behind Hamas

Western ISIS adventurism, Israel behind Hamas - new Assange revelations

UNO nennt 2014 opferreichstes Jahr für Palästinenser seit 1967

Israeli Soldiers Raid School, Bar Students from Leaving

Israel Suspends Jerusalem Settlement Plan

Netanyahu Assigned with Forming of New Israeli Government

Jewish Settlers Mobilize for Raid on Al Aqsa Mosque During Passover

Palestinian Dies after Falling from Israel's Apartheid Wall

Palestinian Dies Of Wounds Suffered Last Week In Ramallah

Soldiers Invade Several West Bank Communities

25. 3. 2015

Obama schätzt derzeit die Chance für einen unabhängigen Palästinenserstaat ein

Young Palestinian Dies from Injuries Sustained During Ramallah Clashes

Tel Aviv U- 850 Scholarships for Gaza Attack Service

PLO to Washington- Actions Speak Louder Than Words

DCI-Palestine- 30 Children Shot by Israeli Forces in 2015

Europäer verlieren Geduld mit Israel

Palästinenser erwarten neue Konfrontation mit Israel

Israel, settlers grabbing Palestine land: UK minister

Richard Forer: Washington’s stance on Palestine hypocritical

EU criticizes Israeli policy in Area C

ENP Country Progress Report 2014 – Palestine*

Israeli forces shoot 30 Palestinian children since start of year

For Hamza: Arms Sanctions against Israel’s Everyday Terrorism
http://www.palestinechronicle.com/for-hamza-arms-sanctions-against-israels-everyday-terrorism/

ICRC: Israel offensive has left Gaza water unsafe for drinking

Fast drei Viertel aller Bundesbürger, nämlich 71 Prozent, sprechen sich dafür aus, dass Deutschland den Staat Palästina offiziell anerkennen sollte.

Obama gibt Palästinenserstaat wenig Chancen

CIA-Chef droht Iran mit militärischer Gewalt für den Fall des Scheiterns eines Atomdeals

Zoo in Gaza verkauft Löwenbabys an Familie

Umfrage: 71 Prozent für Anerkennung des Staates Palästina

UNO prangert die wiederholte Verletzung der Menschenrechte durch Israel an

Israel Jails Gaza-Hamas Fighter for 15 Years

Europe’s Israel-Palestine policy desperately needs a shake-up

Award-winner Heidi Levine's images of Gaza – in pictures

The U.S. must now embrace the Arab plan

Report: "Palestinian Students Forced to Use Sewer to Reach School"

24. 3. 2014

UNRWA begins building 1st school in Gaza after Israeli war

Cameron urges Netanyahu to pursue two-state solution

Displaced by Israel, Palestinians settle in caves

Settlers occupy part of Palestinian home in Silwan

World must act against Israel atrocities: Activist

Palestine’s Blood, Israel’s Profit: ‘The Lab’ national film tour with director Yotam Feldman

Boycott Israeli Goods’ march and rally

Israeli forces storm Negev, arrest six Palestinians

Kick Gazans out and put Israelis instead: Feiglin

Atomverhandlungen: Israel soll Iran-Gespräche bespitzelt haben

West Bank Bedouins fear 'a second nakba'

Israel: USA verärgert über Netanjahus Zickzackkurs

White House official says Israeli occupation must end

UNRWA builds first new school in Gaza since Israel’s summer offensive

US avoids UN debate on Palestine 'in support of Israel'

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