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Samstag, 01. November 2014 - 02:13

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Wie lange noch?
 Gedanken an Jerusalem

Felicia Langer - 31. 10. 2014

 „5. Juni 1968. Das arabische Jerusalem ist in Aufruhr. Es ist ein Jahr seit Beginn der israelischen Okkupation. Der Schmerz ist noch immer quälend frisch. Tausende fangen an, eine Trauerdemonstration zu organisieren: Trauer um die Opfer des Krieges und Protest gegen die Besatzung.“ So habe ich es in meinem ersten Buch (auf deutsch „Mit eigenen Augen“) festgehalten.

Meine Anwaltskanzlei befand sich seit Ende 1967 bis zur Schließung 1990 in Jerusalem, und zwar bewusst in West-Jerusalem, weil ich die Okkupation und Annektierung von Ost-Jerusalem nie anerkannt habe.

Wenn ich jetzt, im Jahre 2014, über die tragischen Geschichten aus dem okkupierten Ost-Jerusalem lese, über Enteignungen und Häuserzerstörungen, die in letzter Zeit noch intensiviert wurden, über die stetig fortschreitende Judaisierung der palästinensischen Stadtviertel, über das willkürliche Töten von Palästinensern und die gefährlichen Provokationen um Al Aksa, kommt die Vergangenheit zu mir zurück:

Mein erster, fast zu Tode gefolterter palästinensischer Mandant stammte aus Jerusalem, Is’hak Ali al Ma’raji, mein erster Mandant in Administrativhaft war Naim al Ashab, und danach kamen viele andere, deren Häuser Israel zerstört hat oder die deportiert wurden. – Und auch die Zeit der Steine in Jerusalem während der ersten Intifada holt mich wieder ein.

Das okkupierte Ost-Jerusalem war für mich immer ein Synonym für Unterdrückung und Leid, und so ist es leider geblieben.

Jerusalem ist für mich ein Symbol der totalen Ablehnung der israelischen Besatzung durch die Palästinenser. Keine Mauer, keine Enteignung und Kolonisierung werden dies ändern. Die israelische Politik in Jerusalem ist ein Verbrechen gegen das Völkerrecht. Die israelische Regierung ist eine kriegsbetreibende Regierung und stellt eine Gefahr für die ganze Region dar.

Ich frage mich, wo sind die Weltmächte, die genau wissen, dass die Okkupation und Annektierung von Ost-Jerusalem völkerrechtswidrig sind? Wo ist der Weltsicherheitsrat? Israels verbrecherische Politik genießt offenbar Immunität und wird bis dato nahezu stillschweigend geduldet; gelegentliche verbale Protestnoten bleiben leere Floskeln, solange ihnen keine Taten folgen, und sind nur dem Protokoll geschuldet. Die Weltgemeinschaft ist gefragt: „Wie lange noch?“


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#########Das Recht der Palästinenser und ihre Pflicht, Widerstand zu leisten - Gideon Levy - Man stelle sich vor, ein Palästinenser zu sein; vielleicht ein Bewohner Ost-Jerusalems. 47 schwierige Jahre liegen hinter einem; eine große deprimierende Dunkelheit liegt vor einem. Die israelische Tyrannei, die dein Schicksal dem Untergang weiht, erklärt arrogant, dass alles so auf immer bleibt. Deine Stadt wird unter Besatzung bleiben – auf immer und ewig. Der Verteidigungsminister, der zweite in der Regierung, die dich unterwirft, sagt, es wird niemals ein palästinensischer Staat errichtet werden.

Man stelle sich vor, man sei Palästinenser und deine Kinder sind in Gefahr. Vor zwei Tagen töteten die Besatzungsmächte noch ein Kind, weil es „ eine Feuerbombe angezündet“ habe. Die Wörter „Tod den Arabern!“ wurden nahe deiner Wohnung an die Wand gesprüht. Wohin man sich auch wendet, schreit dich ein Soldat oder die Grenzpolizei an. Jede Nacht könnte deine Wohnung brutal überfallen werden. Du wirst nie wie ein menschliches Wesen behandelt. Sie werden zerstören, demütigen, einschüchtern, vielleicht dich auch verhaften – möglichst ohne Gerichtsverhandlung.

Es sind nahezu 500 Administrativ-Häftlinge, eine Rekordzahl der letzten Jahre. Wenn einer deiner Lieben verhaftet ist, wirst du Probleme haben, ihn zu besuchen. Wenn du Erfolg hast, wirst du eine halbe Stunde durch ein Glasfenster mit ihm reden können. Wenn dein Familienmitglied ein Administrativ-Häftling ist, wirst du nie wissen, wann er entlassen werden wird. Aber das sind Kleinigkeiten, an die man sich seit langem gewöhnt hat.

Vielleicht hast du dich auch an den Landdiebstahl gewöhnt. Jeden Moment kann ein Siedler dein Land verwüsten, deine Anpflanzung anzünden oder deine Felder verbrennen. Er wird nicht vor Gericht gebracht. Die Soldaten, die dich angeblich beschützen, stehen faul daneben. Du kannst da gar nichts machen. Stellt euch vor, ihr wäret Palästinenser. Ihr könnt den Gazastreifen nicht verlassen; es ist auch nicht leicht, die Westbank zu verlassen. Der Strand, der weniger als eine Stunde Fahrt von deinem Westbankort liegt, liegt jenseits der Berge der Dunkelheit. Ein Israeli kann viel leichter nach Tierra del Fuego zwischen Argentinien und Chile reisen als du an den Strand von Ajami. Das sind keine Träume, keine Wünsche. Deine Kinder haben kaum die Chance, irgendetwas im Leben zu vollenden, selbst wenn sie zur Universität gehen. Alles, was sie sehen werden, ist ein Leben voller Demütigung und Arbeitslosigkeit. >>>


 

"Tag des Zornes": Gewaltsame Zusammenstöße im Westjordanland - Lage auf wieder geöffnetem Tempelberg in Jerusalem aber relativ ruhig -  Die gespannte Lage in den Palästinensergebieten hat sich nach dem muslimischen Freitagsgebet im Westjordanland in gewaltsamen Zusammenstößen entladen. In Ost-Jerusalem, wo es in den vergangenen Tagen schwere Zusammenstöße gab, blieb es dagegen vergleichsweise ruhig. Medienberichten zufolge waren rund um die Al-Aksa-Moschee rund 3.000 Polizisten postiert - dreimal so viele wie normalerweise. >>>

 


Vereinzelt Ausschreitungen in Jerusalem - „Tag des Zorns“ fällt aus - Die Fatah hatte zum „Tag des Zorns“ gerufen. Einige Palästinenser versuchten den abgesperrten Tempelberg zu erreichen. Trotzdem blieb es in Jerusalem relativ ruhig. - In Jerusalem und dem Westjordanland ist es am Freitag erneut zu Ausschreitungen gekommen. Der befürchtete Gewaltausbruch blieb aber aus. Die palästinensische Fatah-Partei hatte zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen. Nach einem Attentat auf den rechtsgerichteten jüdischen Aktivisten Jehuda Glick und die Tötung des mutmaßlichen palästinensischen Attentäters waren die Spannungen gewachsen. >>>

Bild - Freitagsgebet in Jerusalem
 

The political orphans of Jerusalem revolt - Daoud Kuttab -  "Israel will soon realise that it will have a harder time dealing with the unorganised local leadership than it could have had if it dealt honestly and fairly with the Palestinian and Jordanian leaderships regarding Jerusalem." >>>

 


«Die Hardliner auf beiden Seiten suchen den Konflikt» - In Ost-Jerusalem liefern sich arabische Demonstranten Strassenschlachten mit der Polizei, religiöse Fanatiker zündeln, die Gewalt droht zu eskalieren. Derweil schmiedet Israel neue Siedlungspläne, die gemässigte Fatah greift zu Kriegsrhetorik. SRF-Korrespondent Pascal Weber liefert Erklärungen. - SRF News Online: Palästinenserpräsident Mahmud Abbas wertet Israels Verhalten, vorab die Schliessung des Tempelbergs mit der Al Aqsa Moschee, als «Kriegserklärung». Worum geht es ihm?

Pascal Weber: Abbas buhlt auf internationalem Parkett um die Anerkennung Palästinas als souveräner Staat. Dabei profitiert er natürlich davon, wenn er auf das von ihm wahrgenommene Unrecht hinweisen kann, das den Palästinensern widerfährt. Zudem steht Abbas im internen Konkurrenzkampf mit der Hamas, und kann es sich nicht leisten, nachgiebig zu erscheinen. Die Palästinenser sehen, dass Abbas‘ kooperative Politik mit Israel keine Früchte getragen hat. In der Westbank sind es palästinensische Sicherheitskräfte, die Proteste unterbinden. Und das wird natürlich als verlängerter Arm der israelischen Interessen wahrgenommen.

Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschwört eine martialische Rhetorik, warum? - Auf beiden Seiten hat die politische Führung kein Interesse daran, dass die Situation komplett eskaliert. Beide haben aber Interesse an einer angespannten Situation.
Auch Netanjahus Rhetorik ist nach innen gerichtet. Wie Abbas steht auch der Israeli stark unter Druck – nämlich von Seiten seiner ultra-rechten Koalitionspartner. In Israel spricht man bereits von möglichen Neuwahlen in der ersten Hälfte des nächsten Jahres >>>


 

Dr. Mustafa Barghouti: The Third Intifada has begun and won’t stop in the face of Israeli repression  - Israel is forcing a Third Intifada, Dr. Mustafa Barghouti, Secretary General of the Palestinian National Initiative, said on Thursday. - “The Palestinian people as a whole are rising up in response to Israeli crimes and abuses across the Palestinian territories, particularly in Jerusalem. Israel’s provocations in the Al-Aqsa Mosque compound and its unprecedented Judiazation in Jerusalem, in addition to its constantly increasing settlement network, have created a deeply entrenched system of racial subjugation,” said Barghouti. Barghouti added that Israel’s brutally repressive measures in and around Jerusalem would not stop the escalating protests. >>>



Israeli settlers ran over two Palestinian teens - It became normal for settlers to run over Palestinian boys and go without punishment - Two Israeli settlers ran over two Palestinian teens on Friday evening in two separate incidents in Jerusalem. - Days of Palestine, Jerusalem –Two Israeli settlers ran over two Palestinian teens on Friday evening in two separate incidents in Jerusalem.

In the first incident, an Israeli settler hit by his car the Palestinian teen Ahmed Darweesh while he was riding his motorcycle in Sheikh Jarrah neighbourhood. Medical sources said that Darweesh suffered bruises in different parts of his body. His general health condition is stable and the wounds were described light. Meanwhile, in the other incident, the Israeli settler ran over Ali Shawish from Al-Issawiyyah neighbourhood in Jerusalem. Abu-Shawish, Palestinian medical sources said, had several fractures in his body, including a broken leg. In both cases, the settlers fled the scenes before the arrival of Palestinian citizens and ambulance for helping the two teens. >>>

Bild: In Hawara, südlich von Nablus, haben zionistische Siedler diesen palästinensischen Jungen angefahren.

Hühnerkot - Uri Avnery,  1.November 2014 - WENN EIN  hochrangiger  Regierungsbeamter eines Landes den Führer eines anderen Landes  „Chickenshit“ (Hühnerscheiße) nennt, könnte vermutet werden, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern nicht zum Besten stehen. Tatsächlich könnten sie irgendwie weniger als  herzlich angesehen werden.

In dieser Woche geschah es. Ein  ungenannter sehr hochrangiger US-Beamter sagte dies in einem Interview mit dem geachteten amerikanischen Journalisten, der den sehr jüdischen Namen Jeffrey Goldberg trägt. Kein hochrangiger Funktionär würde solch einen Ausdruck  ohne die ausdrückliche Genehmigung des Präsidenten der USA veröffentlichen.

Die Geschichte hat viele seltsame Beziehungen zwischen Nationen gesehen. Aber ich wage zu behaupten, dass keine seltsamer ist, als die bestehende zwischen Israel und den USA. Oberflächlich gesehen, könnten keine zwei Staaten  einander näher sein. Nur ein kleineres Beispiel: An dem Tag, an dem  die  denkwürdige „Chickenshit“-Bemerkung Schlagzeilen machte, nahm die UN-Generalversammlung eine Resolution an, die die USA aufruft, das 50Jährige Embargo Kubas zu beenden. 188 Länder, einschließlich des ganzen Spektrums der EU- und der Nato-Länder stimmten zu. Zwei Staaten stimmten dagegen: Die US und Israel.

Zwei Länder gegen die ganze Welt? Nein, nicht ganz. Mikronesien, Palau und die Marschall-Inseln enthielten sich (Diese drei mächtigen Inselnationen unterstützen gewöhnlich auch Israel, obwohl wenige Israelis  (und Deutsche) sie auf einer Karte im Atlas finden könnten.)

Während der Jahre stand Israel bei Hunderten von UN-Abstimmungen loyal zu den US und umgekehrt. Eine unerschütterliche Allianz – so schien es. Und jetzt  nennen sie unsern tapferen Ministerpräsidenten „Chickenshit“? DER REGIERUNGSVERTRETER gründete seine unhöfliche Bemerkung  auf Benjamin Netanjahus Abneigung, den Iran zu bombardieren, wie wiederholt gedroht,  als auch  auf Netanjahus  fehlende Bereitschaft, mit den Palästinensern Frieden zu schließen.

Die erste Anklage ist unbegründet, da Netanjahu nie ernsthaft daran dachte, den Iran anzugreifen. Einige meiner Leser mögen sich daran erinnern, dass ich vom ersten Tag an ihnen versicherte, dass solch ein Angriff nicht geschehen würde – ohne mir im Falle ich hätte nicht recht, ein Hintertürchen offen zu lassen. Ich wusste, dass solch ein Angriff völlig außer Frage steht. Und  nicht nur, weil das ganze israelische Verteidigungsestablishment dagegen war.
Die zweite Anklage ist sogar noch grundloser. Netanjahu drückte sich davor, Frieden zu schließen. Dies würde voraussetzen, dass er an erster Stelle Frieden wünscht. Falls die Amerikaner wirklich so glauben, sollten sie ein paar gute Artikel lesen,  (speziell die meinigen). Netanjahu hat nie nur einen Moment lang die Idee, Frieden zu schließen, in Erwägung gezogen. Seine ganze Erziehung   schließt dies völlig aus. Sein verstorbener Vater Ben –Zion war ein so extremer und unbeugsamer Nationalist, dass  verglichen mit  ihm,  Vladimir Jabotinsky, der  Führer der Zionisten vom Rechten Flügel,  wie ein linker Pazifist aussah. >>>





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Chickenshit - Uri Avnery - When a high-ranking official of one country calls the leader of another country “chickenshit”, it may be assumed that the relations between the two countries are not at their best. In fact, they may be considered somewhat less than cordial. >>>

 

Kommentar: "Heute (28. 10. 2014 sorgt vor allem in den israelischen Medien für Aufregung, dass ein selbstverständlich anonymer US-official Netanjahu als "chickenshit" bezeichnet haben soll. Bevor das jemand zum Anlass nimmt, die nahe bevorstehende Sezession der USA von Israel vorauszusagen, rate ich zur Skepsis. Verbreiter dieses Gerüchts ist Jeffrey Goldberg. Ein hochgradig zionistischer Journalist, dessen Neigung zum Erfinden von Gerüchten, zum Schüren von Intrigen und zum Befürworten von Aggressionskriegen seit Jahren bekannt ist. Dass er das über "Hintergrundartikel" macht, die angeblich auf zahlreichen Gesprächen mit anonymen Insidern aufbauen, ist auch nicht neu. Beispielsweise:

In der vergangenen Woche hatte die Online-Veröffentlichung eines Artikels von Jeffrey Goldberg für die September-Ausgabe des US-Magazins Atlantic ein breites Echo gefunden. Der Autor plädiert darin für baldige Militärschläge gegen Iran, da dessen Atomprogramm für Israel »eine Existenzbedrohung« darstelle. Gestützt auf angebliche Gespräche mit 40 »Entscheidungsträgern« Israels und ebenso vielen der USA – fast alle jedoch ohne Nennung ihres Namens – sagt Goldberg voraus, daß Israel sich für einen militärischen Alleingang auch ohne Zustimmung der US-Regierung entscheiden werde. Für Regierungschef Benjamin Netanjahu ende die »Zeit des Abwartens« im Dezember. (Botschafter für den Krieg, Junge Welt, 19.08.2010)

Aus den anonymen Äußerungen gegen Netanjahu - er sei in Bezug auf Iran ein "Feigling", "bluffe" nur usw. -, die Goldberg jetzt angeblich US-amerikanischen officials entlockt haben will, spricht deutlich seine eigene Enttäuschung, dass der israelische Premier seine Kriegsdrohungen nicht in die Tat umgesetzt hat. Übrigens lassen sich die meisten Gerüchte über eine bevorstehende Lostrennung der USA von Israel auf zionistische Quellen zurückzuführen." -  Knut Mellenthin.



The Crisis in U.S.-Israel Relations Is Officially Here  - The Obama administration's anger is "red-hot" over Israel's settlement policies, and the Netanyahu government openly expresses contempt for Obama's understanding of the Middle East. Profound changes in the relationship may be coming. - Jeffrey Goldberg - The other day I was talking to a senior Obama administration official about the foreign leader who seems to frustrate the White House and the State Department the most. “The thing about Bibi is, he’s a chickenshit,” this official said >>>

Friedenskämpfer in Israel und Palästina: "Ich bin für viele ein Verräter" - Zwei Studenten kämpfen in Israel und im Gaza-Streifen für Frieden, Freiheit und Versöhnung. Dafür bezahlen sie einen hohen Preis: Der eine erhielt Morddrohungen, der andere wurde inhaftiert. Warum machen sie trotzdem weiter?

Uri Weltmann, Student und Friedenskämpfer aus Israel, sagt: "In meinem Heimatland bin ich für viele ein Verräter. Dabei will ich nur Frieden. Diesen Sommer habe ich Demonstrationen in Haifa und Tel Aviv organisiert, gegen den Krieg in Gaza. Fremde schickten mir Todesdrohungen per SMS und auf Facebook, weil sie ein hartes Vorgehen gegen die Palästinenser fordern: "Wir werden dich finden und fertigmachen." Eine Zeit lang habe ich bei Freunden übernachtet, aus Angst, dass Schläger zu mir nach Hause kommen. Die Anfeindungen waren organisiert: Rechte Gruppen haben in ihren Facebook-Gruppen die Namen von Friedensaktivisten wie mir genannt und dazu aufgerufen, uns im Internet zu beschimpfen. Auch unsere Demonstrationen haben sie attackiert. An einem Tag waren wir in Haifa 300 Demonstranten, umgeben von 2000 Gegendemonstranten, die uns mit Steinen bewarfen und "Tod den Arabern" brüllten. >>>

Während Kinder in israelischer Haft sind , werden sie angegriffen - Die Abteilung der PA für Gefangenenangelegenheiten berichtet heute, dass Dutzende von palästinensischen Minderjährigen, die in isr. Gefängnissen sitzen, vor kurzem von Gefängniswärtern  angegriffen wurden.

Nach der Maan-Nachrichten-Agentur berichtete die Abteilung von Zeugenaussagen zweier palästinensischer Minderjähriger, die  von der Anwältin Hiba Ighbarya im Hasharon-Gefängnis (Zentral-Israel) besucht wurden: der 18-Jährige Muhammad Khaled Sharifeh aus der Altstadt Jerusalems, sagte, er habe die Al-Aqsa –Moschee mittags am 7. Juli verlassen, als er von mehreren isr. Soldaten verhaftet und durchsucht wurde. Seine Hände wurden mit Plastikhandschellen gefesselt.

Mohammed wurde  in ein Militärfahrzeug gestoßen, wo er dann zwischen zwei israelischen Soldaten zu sitzen kam und gezwungen wurde, seinen Kopf tief nach unten zu halten, während er in ein Haftzentrum in der Salah al-Din-Gegend transportiert wurde. Es sagte, als er seinen Kopf während der Fahrt hob, sei er tüchtig von Soldaten geschlagen worden. Er wurde weiterhin mehrmals ins Gesicht geschlagen auch im Zentrum und schließlich in den Russian Compound (Gefängnis) gebracht, wo er sechs Tage festgehalten wurde. Danach kam er vor Gericht und wurde zu Hausarrest verurteilt.

Muhammad wurde noch einmal verurteilt ( 21. August) und ihm die Wahl gegeben , entweder deportiert oder ins Gefängnis gesteckt zu werden. Der Junge wählte das Gefängnis. Er wurde in ein Gefängnis bei  al-Ramla transportiert und dann nach HaSharon, wo er mehrfach bis auf die Haut untersucht wurde. Maam berichtet von einem ähnlichen Fall, bei dem der 17-Jährige Wissan Hussein Awri aus Wadi al-Juz im besetzten Ost-Jerusalem: Er sagt, dass er ab 1. August verhaftet war, nachdem er von Undercover-Militär in seiner Nachbarschaft etwa um 1 Uhr angegriffen worden war.

Er sagte, dass er 45 Tage im  Russian Compound verbrachte, um dann wieder ins Hasharon-Gefängnis gebracht zu werden. Erst in diesem Jahr wurde der 15Jährige palästinensische Amerikaner  Tarik Abu Khdeir (Cousin von dem Palästinenser, der von isr. Siedlern lebendig verbrannt wurde)  schrecklich von israelischen Polizeioffizieren  während Protesten  gegen den brutalen Mord seines Cousins geschlagen.

Der Vorfall wurde auf Videoband aufgenommen und Bilder von Tariks  geschwollenem Gesicht wurden in allen sozialen Medien gezeigt, was eine internationale Verurteilung zur Folge hatte. Einige Tage später nach Tariqs Entlassung aus der israelischen Haft bekam er Hausarrest ;  seine Mutter Suha erzählte Reportern, dass wenn ihr Sohn keine amerikanische  Staatsangehörigkeit hätte, würde er jetzt wie ein Hund auf die Seite gestoßen, statt frei gelassen.   IMEMC, 22.10.14 - http://www.imemc. org/ newswire?topic=israeliattacks - (dt. Ellen Rohlfs)

VIDEO - Gaza Strip: War crimes documented - First comprehensive investigation of latest Israeli assault documents war crimes. - In the wake of the 50-day Israeli assault that devastated the Gaza Strip, reconstruction must not be the only priority, according to the nonprofit organization Euro-Mid Observer for Human Rights. All perpetrators of war crimes must be held to account, and Euro-Mid has taken the initial step by completing the first comprehensive investigation into Israeli actions during “Operation Protective Edge.”

“If we want young Palestinians to turn away from violent resistance in the future, they must believe that international law will be respected and enforced,” said Ihsan Adel, legal officer for Euro-Mid, a nongovernmental human rights watchdog focusing on the Middle East-North Africa region. “Our investigation documented both indiscriminate attacks on civilians by Israeli forces and their use of captured Palestinians as human shields. When the UN Human Rights Council arrives in the coming days to conducts its own investigation, our reports will already have laid the groundwork. Now it is up to the international community to demonstrate to the youth of today that the rule of law applies to everyone.”

The initial fieldwork for the Euro-Mid investigation began on July 10, the second day of the massive Israeli assault on Gaza. Throughout the course of the conflict, 24 Gaza-based researchers, many with legal backgrounds, visited every hot spot that erupted, interviewing more than 432 individuals involved in or eyewitnesses to144 instances in which more than two Palestinians were killed at one time. >>>

Haaretz: “Messianic” Settler, Roni Alsheikh, Designated Next Shin Bet Chief - Richard Silverstein - In the past, I’ve posted about the competition between two senior Shin Bet officers to become the next chief, replacing the current one, Yoram Cohen. Though Israeli media cannot name these figures, I did quite some time ago. Now Haaretz reporter, Sefi Rachlevsky, writing about the wasted opportunity the world presented Israel over the past year to secure its future in the Middle East, (obliquely) names the apparent winner of the competition:

At the end of Chinatown the slogan appears: “Do as little as possible.” Under Netanyahu, this has been the motto passed on the heads of Israel’s five operational arms: military, intelligence, Shin Bet, Mossad, police, and state prosecutor. Don’t initiate. Don’t act in the region. Keep your head down. Act only on technical matters. The few within these agencies who are go-getters are people like R.–who’s been designated as the next Shin Bet chief. This is someone beside whom [Col.] Ofer Winter looks quite moderate. But the rest who aren’t [as] messianic, look to do as little as possible.

“R.” in this case is Roni Alsheikh, a former settler of Yemenite ethnic origin. His nickname is “The Fox,” since he’s known for using wiles rather than brute force (though he’s been known to use that as well) in his security interrogations. Like much of the senior leadership of all the security agencies, Alsheikh is Orthodox. From the implications of this passage it appears his political views heartily endorse the settler enterprise. >>>

31. 10. 2014

Kommentar Streit um Tempelberg - Terror im neuen Gewand - Die Schüsse auf einen Rabbi in Jerusalem folgen einem neuen Muster. Die Zwei-Klassen-Gesellschaft bietet den Nährboden der Gewalt. Der Mordanschlag gegen den jüdischen Tempelberg-Aktivisten Jehuda Glick zeugt von einer neuen Qualität des palästinensischen Widerstands gegen die israelische Besatzung. Bislang folgten fast alle Terroranschläge in zwei Punkten einem wiederkehrenden Muster: zum einen die Willkür bei der Wahl der Opfer, zum anderen die Bereitschaft, selbst mit in den Tod zu gehen. Die Schüsse am Mittwochabend aber galten niemand anderem als Jehuda Glick. Sein Tod sollte die radikal jüdischen Kräfte stoppen oder jedenfalls einschüchtern, denen der Sturm des Tempelbergs vorschwebt. >>>



Streit um Tempelberg - Anschlag auf jüdischen Aktivisten - Ein Rabbi, der sich dafür einsetzt, dass neben Muslimen auch Juden auf dem Tempelberg in Jerusalem beten dürfen, wurde angeschossen. Ein Verdächtiger ist tot. -  Bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften ist am Donnerstagmorgen ein Palästinenser getötet worden, der am Attentat auf den rechten jüdischen Aktivisten Jehuda Glick beteiligt gewesen sein soll. Auf der Suche nach einem Verdächtigen hätten Sicherheitskräfte im Stadtteil Abu Tor ein Haus umstellt, teilte Polizeisprecher Micky Rosenfeld mit. Als Schüsse auf sie abgegeben wurden, hätten die Beamten zurückgefeuert. Der Verdächtige sei sofort tot gewesen. Seine Waffe sei konfisziert worden, berichtete die Jerusalem Post. Vermutlich hatte ein radikaler Palästinenser am späten Mittwochabend in Jerusalem auf einen jüdischen Tempelberg-Aktivisten gefeuert und ihn schwer verletzt. Anschließend floh der Attentäter mit einem Motorrad. Bei dem Verletzten handelt es sich übereinstimmenden Berichten zufolge um Jeduha Glick. Der Rabbi setzt sich dafür ein, dass Juden auf dem Tempelberg beten dürfen. Glicks Zustand sei ernst, aber stabil >>>

 

Israeli police summarily execute Palestinian after attack on hardliner - Israeli police Thursday shot dead a Palestinian man suspected of an assassination attempt on a right-wing hard-line campaigner for Jewish prayer rights at the Al-Aqsa Mosque compound. A gunman on a motorcycle shot and wounded Yehuda Glick late Wednesday night as he was leaving a conference promoting Jewish access to the contested hilltop compound surrounding the Al-Aqsa Mosque in the Old City of Jerusalem, known to Muslims as the Noble Sanctuary and to Jews as the Temple Mount. The American-born Glick, a well-known ultranationalist and advocate for greater Jewish access to the holy site, was shot three times. He remained in the hospital in serious condition as of Thursday afternoon. Israeli police spokesman Micky Rosenfeld said police forces surrounded the suspect’s home in the East Jerusalem neighborhood of Abu Tor early Thursday morning. The attack on Glick sent tensions in the city soaring to a new high, following a month of near daily clashes between Palestinians and Israeli police in annexed East Jerusalem. In an alleged attempt to quell further violence, Israeli authorities ordered the temporary closure of the Al-Aqsa compound to all worshipers, a move which Palestinian President Mahmoud Abbas described Thursday morning as “a declaration of war.” “This dangerous Israeli escalation of war on the Palestinian people and its sacred places and on the Arab and Islamic nation,” said Abbas’ spokesman Nabil Abu Rudeina, warning the closure would only promote “more tension and instability.

 

Jerusalem in Danger while the World Sleeps - Tariq Shadid - Tensions are rising sky-high in what is considered a Holy City by three of the world’s major religions: Islam, Christianity and Judaism. Its Aramaic name ‘Ur Shalim’, from which hails its current international name Jerusalem, means ‘City of Peace’, yet it has become obvious that it will not be allowed to live up to its name for a long time to come. Israeli plans to discuss a draft law next month aimed at partitioning the Al Aqsa Mosque compound between Muslims and Jews have raised concerns throughout the region, with leaders of the Palestinian Authority voicing their protest and condemnation at such prospects. Nevertheless, the Israelis are undeterred by empty words, and are extremely unlikely to let any of this affect their plans. Nowadays, Jewish extremists barge into the Al Aqsa compound practically on a daily basis, guarded and protected by soldiers of the Israeli occupation army. On many Fridays, Israeli occupation authorities ban male Palestinian worshipers under the age of 50 to attend prayers in the mosque >>>
 

 

B'Tselem shocked and concerned over the attempt to assassinate right-wing activist Glick - B'Tselem is shocked and concerned over the attempt made yesterday to assassinate Israeli right-wing activist Yehuda Glick in Jerusalem, and hopes that he will regain full health. B'Tselem urges the police, the  Jerusalem Municipality and Israeli and Palestinian public leaders to act responsibly >>>

 

Body of Jerusalem shooting suspect to be delivered late Thursday - An Israeli court has ruled that the body of Muataz Ibrahim Hijazi, 32, who was shot dead overnight, can be returned to his family late Thursday. >>>

 


Why the status quo on the Temple Mount isn't sustainable - Israel’s tightening grip on the Temple Mount — and reactions to it — cannot be disconnected from the wider political reality. Tensions on the Temple Mount lead to unrest in the streets of East Jerusalem, many argue, not the other way around. - Yonathan Mizrachi - With the escalating violence and tensions in Jerusalem in recent months, the Temple Mount has become a major item on the social and political agenda. Aspirations of apparent extremists to change the status quo on the Temple Mount / Haram al-Sharif are raising concern among many Israelis, the Arab world, and the international community — which seeks to maintain the status quo there; that is, to maintain the autonomy of the Muslim Waqf in managing the complex, while allowing Jews to visit the Mount on certain occasions.

Some argue that the tension in East Jerusalem is tied to the question of sovereignty over the Temple Mount: that is, tension on the Mount leads to unrest in the streets, not vice versa. >>>




Jerusalem, the Capital of Apartheid, Awaits the Uprising - Gideon Levy - Information Clearing House - When the next wave of terror emerges from the alleys of East Jerusalem, Israelis will pretend to be astonished and furious. But the truth must be told: Despite Wednesday’s shocking incident, the Palestinians are turning out to be one of the most tolerant nations in history. Mass arrests, violent settlers, deprivation, expulsion, neglect, dispossession — and they remain silent, except for the recent protest of the stones. >>>

Die USA werden Palästina anerkennen müssen - Abbas Zakhi - „Wir schätzen Russlands Haltung im palästinensisch-israelischen Konflikt hoch ein, denn Russland verteidigt die Rechte des palästinensischen Volkes. Wir wissen auch zu schätzen, dass Russland dem Umstand Rechnung trägt, unter welchen Bedingungen die Bevölkerung von Palästina lebt“, sagt Abbas Zakhi, Mitglied des Exekutivkomitees der palästinensischen Bewegung Fatah. „Wir hoffen, dass Russland und mit ihm auch die anderen BRICS-Länder die Welt in einer anderen Richtung führen würden, als Gegengewicht zu jenem Weg, auf dem die USA die Welt im Augenblick führen. Die Anerkennung des Staates Palästina durch Schweden ist eine normale Erscheinung, denn bereits 138 Länder haben dafür gestimmt, dass Palästina in der Uno-Vollversammlung der Status eines Beobachterlandes gewährt wird. >>>

UNO beschuldigt Israel die Menschenrechte der Palästinenser zu verletzen - Agentur EFE - Die Experten erinnern Israel zum wiederholten Mal an seine Pflicht, die Gewalt, die die Sicherheitskräfte ausüben, zu kontrollieren.

Die UNO beschuldigte heute Israel wieder einmal, die Rechte der Palästinenser in hohem Maß und in verschiedenen Bereichen zu verletzen und verlangt (von Israel) sein Verhalten zu ändern und das Völkerrecht, das auch für Israel gelte, zu beachten. Das UN-Menschenrechtskomitee präsentierte heute seine Schlußfolgerungen zu Israel, in denen es die vielfältigen Verletzungen der Rechte der Palästinenser detailliert ausführt.

Der erste Punkt, den das Komitee kritisiert, ist die Tatsache, dass Israel die Anwendung der Internationalen Konvention der Zivilen und Politischen Rechte auf die Palästinenser, die in Ost-Jerusalem, im Westjordanland, im Gazastreifen und auf den Golanhöhen leben, nicht anerkennt, obwohl diese unter seiner Jurisdiktion stehen. Das Komitee reklamiert, dass Tel Aviv das, was in den drei Offensiven gegen Gaza (2008/09, 2012 und 2014) geschehen ist, nicht eingehend untersucht hat und die Verantwortung für die von der israelischen Armee begangenen Gräueltaten nicht übernommen hat.

"Der Staat müsste sicher stellen, dass alle während der Militäroperationen begangenen Menschenrechtsverletzungen unparteilich, effektiv und unabhängig untersucht und die dafür Verantwortlichen einschließlich der Befehlshaber vor Gericht gestellt und entsprechend der Schwere der begangenen Taten verurteilt werden", sagt das Komitee. Außerdem kritisiert das Komitee die Politik der Zerstörung palästinensischer Häuser im Westjordanland, die Tatsache, dass sie keine behördlichen Genehmigungen bekommen, die Vertreibung und die zwangsweise Umsiedlung der Beduinen "ohne Berücksichtigung ihrer traditionellen Weidewirtschaft".

Das Komitee bezieht sich auch auf die Administrativhaft von hunderten Palästinensern, die sich in israelischen Gefängnissen befinden ohne dass eine Anklage erhoben wird. Die Experten fordern von Israel, dass es "die Praxis der Administrativhaft und die Verwendung geheimer Erkenntnisse im Verfahren der Administrativhaft beendet und garantiert, dass die Administrativhäftlinge unverzüglich angeklagt werden und einen Gerichtsprozeß erhalten oder frei gelassen werden".

Das Komitee macht auch darauf aufmerksam, dass den Siedlern verboten werden muss, mit (exzessiver) Gewalt gegen Palästinenser vorzugehen. Außerdem fordern die Experten von Tel Aviv die Beendigung der Enteignung palästinensischen Landes zugunsten der Siedler. Das Komitee verlangt, dass "die Folter einschließlich der psychologischen Folter und der unmenschlichen, grausamen und erniedrigenden Behandlung ausdrücklich verboten und aus den Gesetzen der Terminus 'Notwendigkeit als Rechtfertigung des Verbrechens der Folter' entfernt wird". 

Schließlich bezieht sich das Komitee auf die Blockade des Gazastreifens und fordert von Israel "sie unverzüglich aufzuheben und humanitäre Hilfe und die Einfuhr von Baumaterial ohne Einschränkungen zu erlauben". Quelle: www.palestinalibre.org/articulo.php?a=53344   Übersetzung aus dem Spanischen: K. Nebauer    

Oktober im besetzten Palästina - Seit Wochen kommt es zu schweren Zusammenstößen und Siedlerübergriffen, Verhaftungswellen und Häuserzerstörungen besonders in Ost-Jerusalem, aber auch der restlichen Westbank. Nachfolgend dokumentieren wir die Ereignisse: Bis heute: Anhaltende Zusammenstöße im gesamten Ost-Jerusalem (Silwan, Ras al Amud, Beit Hanina, Shu‘fat, Salah al-Din-Straße und andere Stadtteile) >>>

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