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Sonntag, 19. April 2020 - 00:25

22. Juli 2015: Atempause für Susya - Kein Abriss bis Dienstag - medico international

Der internationale Druck und die Proteste haben Wirkung gezeigt. Die israelische Ziviladministration wird vor kommendem Dienstag keine Schritte gegen das Dorf Susya in den südlichen Hebronbergen der Westbank unternehmen. Für diesen Tag ist nun ein Treffen zwischen den Anwälten der Gemeinde und der Besatzungsbehörden angesetzt. Ein Update von medico-Büroleiter Riad Othman finden Sie im medico-Hausblog:
https://www.medico.de/blog/artikel/atempause-fuer-susya/

Die israelische Ziviladministration wird vor kommendem Dienstag keine Schritte gegen die kleine Gemeinde in den südlichen Hebronbergen der Westbank unternehmen. Für diesen Tag ist nun ein Treffen zwischen den Anwälten Susyas und der Behörde angesetzt.

Selten war ich so erleichtert darüber, meine Planung über den Haufen werfen zu müssen. Der Plan für heute war eigentlich, mittags aufzubrechen, mir in Jerusalem noch einen Schlafsack zu kaufen und dann einen israelischen Aktivisten aufzunehmen, der mit mir im Auto nach Susya fahren wollte, um dort über Nacht die Schutzpräsenz gegen die angekündigten Abrisse durch die Besatzungsbehörden zu unterstützen.

Der Aufschub kann als kleiner Etappensieg gewertet werden, der zeigt, dass entsprechend klare Botschaften an die israelische Regierung, wie sie aus dem US-amerikanischen Außenministerium und dem Rat der Europäischen Union kamen, in Kombination mit den zivilgesellschaftlichen Stimmen des Protests etwas bewirken können. Dennoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Konflikt zwischen den Besatzungsbehörden und dem Dorf Susya, das stellvertretend für so viele andere Orte und Menschen auf der Westbank steht, nächste Woche gelöst wird. Die Zusicherung der Ziviladministration verschafft den Menschen im Dorf und ihren Unterstützer_innen lediglich eine Atempause.

Die EU hat sich klar geäußert, dass es gegenüber der palästinensischen Bevölkerung einen Politikwechsel geben müsse, solange die Besatzung anhält. Sie "ruft Israel dazu auf, beschleunigte palästinensische Baumaßnahmen und die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in den C-Gebieten zu ermöglichen." Dem steht die Politik des israelischen Staates seit Jahrzehnten entgegen. Israel wird in der Erklärung des Rates explizit dazu aufgefordert, Zwangsumsiedlungen und Abrisse zu unterlassen.

Die Frage bleibt offen, was geschieht, wenn Israel die mahnenden Worte nicht berücksichtigt, wie es auch in anderen Gemeinden, beispielsweise im Jordantal, laufend der Fall ist, ohne dass so stark protestiert wird wie im Falle Susyas. Bloße "Betroffenheit" oder "Besorgnis", je nach Anlass auch "tiefe Besorgnis", wie man sie aus Verlautbarungen gewohnt ist, haben noch selten vor Menschenrechtsverletzungen und Brüchen der Genfer Konventionen geschützt oder Opfern Gerechtigkeit verschafft.

Die Regierungen, die es mit der Zweistaaten-Lösung ernst meinen, wären deshalb gut beraten, nicht nur ihrer Missbilligung Ausdruck zu verleihen, sondern zu konkretisieren, was die israelische Regierung zu erwarten hat, wenn Recht fortgesetzt gebrochen wird. Anders wird sich die Verdrängungspolitik, deren Praxis auf der Anwendung verschiedener Rechtssysteme in Abhängigkeit von der ethno-religiösen Zugehörigkeit fußt, nicht ändern. Wie die medico-Partner Al Mezan Menschenrechtszentrum und Breaking the Silence sagten: "Rechte werden nicht gewährt, weil eine Besatzungsmacht oder ein Staat nett sein wollen. Man muss sie sich nehmen. Und dafür muss man kämpfen." Ein solcher Kampf lässt sich jedoch nicht mit bloßen Absichtserklärungen oder empörten Telefonaten und Verlautbarungen gewinnen. Vor allem dann nicht, wenn der Adressat einfach weiter Siedlungen baut.

Nachdem zwei illegale errichtete Bauten in der Siedlung Beit El auf Anordnung des Obersten Gerichtshofes abgerissen werden mussten, was zu Siedlerprotesten unweit Ramallahs führte, wird die israelische Ziviladministration in den kommenden Tagen die Bauerlaubnis für 906 neue Wohneinheiten erteilen, davon alleine 296 in Beit El. Das sollte reichlich entschädigen für den Abriss zweier Gebäude. Es ist dieselbe Behörde, die das Dorf Susya mit seinen gerade mal 340 Einwohner_innen niederreißen möchte. - Mit freundlichen Grüßen, Bernd Eichner

 

Betreff: Susya, C-Gebiete, Westbank: Nachtwachen gegen Räumung und Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung - Bernd Eichner - Pressereferent - Press Officer - medico international - eichner@medico.de

Sehr geehrte Damen und Herren, trotz Protesten der EU und des US State Department plant die israelische Armee den Abriss des Dorfes Susya in den nächsten Tagen. Die kleine Gemeinde liegt in den sog. C-Gebieten der palästinensischen Westbank in den südlichen Hebronbergen. Ein exemplarischer Fall systematischer Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung – zugunsten des weiteren Ausbaus israelischer Siedlungen. medico international unterstützt mit palästinensischen und israelischen Partnern die Gemeinde seit 2009.

Seit der Räumungsdrohung zeigen zivilgesellschaftliche Organisationen aus Israel und Palästina gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung Präsenz, um die Räumung zu verhindern oder wenigstens Öffentlichkeit zu schaffen.

In seinem neuen Blogbeitrag beschreibt Riad Othman, medico-Repräsentant in Israel und Palästina, die aktuellen Entwicklungen und Hintergründe:
 https://www.medico.de/blog/artikel/endspiel-in-susya/
Das informative Fact-Sheet (PDF; engl.) “Susiya - A Community at Imminent Risk of Forced Displacement“ des UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs finden Sie hier:
https://www.ochaopt.org/documents/ocha_opt_susiya_factsheet_May_2015_english.pdf

 

Endspiel in Susya? - C-Gebiete, Westbank - In dieser Woche will die israelische Armee die kleine Gemeinde Susya, gelegen in den C-Gebieten der palästinensischen Westbank in den südlichen Hebronbergen, räumen. Seit der Räumungsdrohung zeigen zivilgesellschaftliche Organisationen aus Israel und Palästina gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung Präsenz, um die Räumung zu verhindern oder ihr wenigstens Öffentlichkeit zu verleihen.

medico international unterstützt mit palästinensischen und israelischen Partnern die Gemeinde seit 2009. Ein exemplarischer Fall systematischer Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung aus den C-Gebieten.

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in Jerusalem
- Anfang Mai 2015 hatte Israels oberster Gerichtshof eine Petition der Bewohner des Dorfes Susya, vertreten durch die Rabbis for Human Rights, abgelehnt. Mit dieser Petition sollten vorliegende israelische Abrissverfügungen wegen fehlender Baugenehmigungen ausgesetzt werden. Die Begründung war, dass für August eine Anhörung über einen Masterplan für Susya stattfinden wird, der die weitere Dorfentwicklung und Bebauung regeln könnte. Dann wäre die Legalisierung bestehender Bauten möglich geworden. Doch das Gericht lehnte ab.

Nach jetzigem Stand hat die israelische Ziviladministration der Einwohnerschaft von Susya eine Liste mit Strukturen übergeben, die nach dem Ende des Ramadans, also wahrscheinlich diese Woche, abgerissen werden sollen. Das halbe Dorf ist betroffen. Viele der Menschen, die möglicherweise in den nächsten Tagen ihr Zuhause verlieren werden, sind Eigentümer der Solarstromanlagen, die der medico-Partner Comet-ME mit deutschen Steuergeldern gebaut hat.

Schon vor etwas mehr als zwei Wochen kam die Ziviladministration mit schwerem Gerät und vermittelte den Anschein, dass abgerissen werde. Die Angst und Anspannung war in Susya an jenem Tag groß. Es schien den Beamten aber vorläufig nicht um mehr zu gehen als um Einschüchterung. Der Widerstand muss gebrochen werden, denn die Abrisse sind keine Gewähr dafür, dass die Leute nicht doch wieder kommen. Das haben einige Familien in Susya und an anderen Orten in den Bergen südlich von Hebron schon mehr als einmal hinter sich gebracht. Israel reißt ab - die Menschen kehren zurück und bauen wieder auf. Susya wurde seit 2001 bereits vier Mal abgerissen. >>>

 


 

Dem palästinensischen Dorf Susiya im Westjordanland droht in den kommenden Tagen die Zerstörung durch die israelischen Behörden. Der vorliegende Abbruchbefehl für die Häuser in Susiya kann jederzeit ausgeführt werden, was eine humanitäre Krise für die rund 340 BewohnerInnen zur Folge hätte. Weltweit wird dagegen protestiert. Die USA und verschiedene Länder der EU verlangen mitterweilen von Israel, den Abbruch auszusetzen. (http://www.theguardian.com/world/2015/jul/21/israel-demolition-palestinian-village-khirbet-susiya-eu-protest)

BDS Schweiz schliesst sich dem Protest an und verlangt, dass sich die Schweiz ebenfalls gegen die Zerstörung des Dorfes ausspricht.

BDS Schweiz hat am 21. Juni 2015 einen offenen Brief an verschiedene Mitglieder des Bundesrats geschrieben und sie aufgefordert, die Verletzung der Grundrechte der BewohnerInnen Susyias durch Israel zum Ausdruck zu bringen. Der Schweiz als Depositärstaat der Vierten Genfer Konvention kommt die Pflicht zu, darauf hinzuweisen, dass durch das Vorgehen der israelischen Behörden in Susiya die Rechte der zu schützenden Bevölkerung unter Besatzung massiv verletzt werden.

Den Brief finden Sie auf unserer Webseite. >>>


 

Israeli settlers demand demolition of Palestinian village  - Charlotte Silver Rights - Throughout Ramadan, most Palestinians look forward to Eid al-Fitr, the feast that marks the end of a month of fasting. But the residents of Susiya in the South Hebron Hills have dreaded the month’s conclusion: Israel has stated that after Ramadan, it would begin to demolish the village.

Since the Israeli high court struck down the residents’ petition to prohibit further demolitions in May, the village has been at risk of total destruction. About half of the village’s structures are slated for demolition at any moment. This half consists of 10 residential homes, one clinic, eight animal shelters and 12 other structures.

The residents of Susiya — home to 340 people — expect these structures to be demolished before the high court begins an appeal hearing, which is scheduled for 3 August.

According to media reports, villagers met Israeli officials overseeing the West Bank’s military occupation last week to try to reach an agreement under which the residents would be relocated without forced demolitions. During the meeting, the military officials reportedly suggested they were under pressure from Israeli settlers to relocate the villagers.

Exceptional outrage
- The impending demolition of Susiya has garnered unusual resistance from Israel’s staunchest ally, the United States. John Kirby, the US State Department spokesperson described the proposed demolitions as “harmful and provocative” and stated “we strongly urge the Israeli authorities to refrain from carrying out any demolitions in the village.” >>>

EU to Israel: Halt forced population transfers - A meeting of EU foreign ministers blasts Israel for what it says are actions that `seriously threaten the two-state solution`, while discussing a new peace push and get more countries involved. The Arab League was presented a detailed plan by the French FM, stipulating the formation of a Palestinian state in the pre-1967 lines. >>>

Funeral for the 26 members of the Abu Jame' family, who were killed the previous day during an Israeli attack over the Bani Suhaila neighborhood of Khan Younis, Gaza Strip, July 21, 2014. Reports indicate that 18 of the 24 killed were children of Abu Jame'  family. Israeli attacks have killed 550 Palestinians in the current offensive, most of them civilians. (Basel Yazouri/Activestills.org)

Funeral for the 26 members of the Abu Jame’ family, who were killed the previous day during an Israeli attack on the Bani Suhaila neighborhood of Khan Younis, Gaza Strip, July 21, 2014. Reports indicate that 18 of the 26 killed were children. (Basel Yazouri/Activestills.org)

One year since Gaza, a photo a day: July 21, 2014 - This is part of a series of daily posts showing photos taken on the same date a year ago, during “Operation Protective Edge,” last summer’s assault on Gaza. Members of the ActiveStills collective documented what was happening at that time inside Gaza, Israel and the West Bank.

Most of the photos that we will publish here over the next month and a half were published on +972 in real time. The average Israeli news consumer, however, did not get the full picture of the death and destruction that was taking place in Gaza, or the popular resistance against the war taking place in the West Bank and Israel. For most Israelis, the Palestinian victims had neither names nor stories.

A year later, as tens of thousands of people in Gaza remain displaced, many without permanent shelter, and as thousands of wounded are still waiting for rehabilitation, we hope this project can help us all remember what happened last summer — told through the lenses of our cameras. >>>

Blackouts grip Gaza as power plant shuts amid tax dispute -  The Gaza Strip was reduced to eight hours of electricity per day on Tuesday after its sole power plant shut down because it was unable to afford PA-imposed taxes. The Gaza distribution network will provide just six hours of electricity for every 12 hours without, averaging eight hours of total power a day. It previously provided 12 hours a day, supplying and cutting electricity in eight-hour intervals.

Sources told Ma'an that there is currently no dialogue between Gaza's Hamas-run energy authority and the West Bank-based Palestinian Authority, meaning the energy crisis is likely to continue. The energy authority said on Wednesday that it had asked the PA's petroleum authority to transfer 1 million liters of fuel that it would pay for later, but the Ramallah-based organization reportedly refused. >>>>

The Palestinian dancer who was locked away - Lina Khattab is a journalism student at Birzeit University and a dancer in the El-Funoun Palestinian Popular Dance Troupe. Her release from an Israeli prison June 11 represented an important transitional phase of her life, as her experience in detention changed her personality and her perception of the future.

The Israeli military arrested Khattab, 18, on Dec. 13. After appearing in court 11 times, she was sentenced to prison for six months and a fine of $1,500 on Feb. 16.

Yet, prison did not break Khattab’s spirit. During her imprisonment, she learned Hebrew and silk bead embroidery from other prisoners. She has pieces of her work displayed in her living room. In return, she taught her fellow prisoners some dabke moves.

Khattab said she was arrested and was severely beaten and abused near Ofer prison, west of Ramallah.

Khattab told Al-Monitor, “Two soldiers attacked me with their hands and feet. They dragged me to a military jeep, where two other soldiers were waiting, and they all kept on beating me until we reached the Ofer prison.”

“When we arrived, they took me out of the Jeep and threatened to kill me. One of the four soldiers spoke Arabic. I was led to a small room, where I was inspected and interrogated. I was tied to an iron chair. My clothes were ragged and my hands were bleeding. I spent two hours there, before they took me to an investigation center I was not familiar with,” she added.

In the investigation center, Khattab was placed in “a cold cell underground,” according to her account. She said she was interrogated by two conscripts in the Shin Bet, a man and a woman. The interrogation started at 3 p.m. Dec. 13 (the day she was arrested) and lasted until the early morning the following day. >>>

Photos of Israeli  posted to Facebook holding signs calling for the death penalty against “terrorists”

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You are here - Israelis share photos of children demanding death to “terrorists” - Rania Khalek  - A Facebook campaign demanding the execution of “terrorists” went viral in Israel last weekend, with Israelis posting photos of themselves, their children and their pets holding signs demanding the death penalty.

The campaign was launched by Sharon Gal, a former journalist and first-term lawmaker from the far right Yisrael Beiteinu party. Gal recently sponsored legislation that would have made it easier for judges to sentence ”convicted murderer[s] motivated by nationalism” to death both inside Israel and the occupied West Bank.

Though Israel already has a death penalty option on the books, a death sentence hasn’t been carried out since the hanging of Nazi war criminal Adolf Eichmann in 1962. The true purpose of the bill was not the death penalty, it was racist incitement catering to the right-wing chauvinism surging through the Israeli Jewish public after reaching its peak during last summer’s brutal assault on Gaza.

Indeed, the bill is the partial fulfillment of one of many fanatical campaign promises by Yisrael Beiteinu chair Avigdor Lieberman, who rallied his right-wing base during election season by calling for the execution of Palestinian prisoners and the beheading of Palestinians disloyal to the state of Israel. >>>

 

Moshe Feiglin: Israel's New Hangman? - Dr. Ludwig Watzal - Israel's New Hangman? - Kurz nachdem der Journalist Sharon Gal in die Knesset gewählt worden ist, hat er für sich ein neues Hobby entdeckt: Er mauserte sich zu einem Befürworter der Todesstrafe für "Terroristen". Auf Facebook postete er ein Selfie von sich mit einem Poster, auf dem stand: "I, too, am in favor of Death to Terrorists." Seither wächst seine Fangemeinde.

Einer durfte in diesem neuen Fanklub nicht fehlen: der politische Rechtsextremist Moshe Feiglin. Nachdem er nicht wieder als sicherer Kandidat auf der Liste der Likud-Partei für die Knesset platziert worden ist, trat er im Januar frustriert aus der Partei aus, um nach extremistischen Alternativen Ausschau zu halten, wie die "Times of Israel" am 6. Januar 2015 berichtete. In einem kurzen TV-Klipp erklärte Feiglin seine Bereitschaft, sich "freiwillig als Henker" zur Verfügung zu stellen und die "Exekutionen eigenhändig auszuführen" >>>

Israel: Bis zu 20 Jahre Haft für Steinwürfe - Justizminister Schaked: "Heute endet die Toleranz gegenüber Terroristen" - Jerusalem – Das israelische Parlament hat die Strafen für Steinewerfer verschärft. Künftig können Richter für solche Vergehen bis zu 20 Jahre Gefängnis anordnen. "Heute endet die Toleranz gegenüber Terroristen", erklärte Justizminister Ajelet Schaked, nachdem die Abgeordneten am späten Montagabend 69 zu 17 für das Gesetz stimmten. "Ein Steinewerfer ist ein Terrorist, und nur eine passende Strafe kann als Abschreckung und gerechte Bestrafung dienen", hieß es weiter. >>>

 

Knesset passes bill sentencing Palestinian stone-throwers to 20 years imprisonment - The Israeli Knesset has passed an evening a bill allowing Palestinian youths convicted of throwing stones at Israeli occupation forces a maximum 20 years in prison, Israeli media reported. >>>

 


Israel verschärft Gesetz - Bis zu 20 Jahre Haft für Steinewerfer - „Ein Steinewerfer ist ein Terrorist“: Das israelische Parlament hat die Strafen für das Werfen von Steinen und Molotowcocktails drastisch verschärft. - Das israelische Parlament hat die Strafen für Steinewerfer verschärft. Künftig können Richter für solche Vergehen bis zu 20 Jahre Gefängnis anordnen. „Heute endet die Toleranz gegenüber Terroristen“, sagte Justizminister Ajelet Schaked, nachdem die Abgeordneten am späten Montagabend 69 zu 17 für das Gesetz stimmten. „Ein Steinewerfer ist ein Terrorist, und nur eine passende Strafe kann als Abschreckung und gerechte Bestrafung dienen.“ >>>

International Nuclear Hypocrisy  - Elias Akleh - The Nuclear Non-Proliferation Treaty (NPT) and the nuclear watchdog International Atomic Energy Agency (IAEA) have been turned into oppressive tools to limit the spread of safe nuclear technology and to prevent states other than the five nuclear states (the five permanent members of the United Nations Security Council; US, UK, France, Russia and China) from acquiring nuclear weapons. These nuclear states want to maintain its arms superiority and hegemony. >>>

Merkel and the Palestinian Refugee Girl: Why Everyone Missed the Point - Susan Abulhawa - On Tuesday, July 14, German Chancellor Angela Merkel appeared on a television program called “Good Life in Germany” in which she spoke to local teenagers. Among the audience was 13-year old Reem, a Palestinian refugee who fled their camp in Lebanon four years ago.

In a shaky voice of fluent German, young Reem said, “I have goals like everyone else…I want to go to university.” But, she explained, she and her family are facing deportation. “It’s very unpleasant to see how others can enjoy life, and I can’t myself,” she said, “I want to study like them.”

Chancellor Merkel responded with the standard western fear of immigrants. She said if Germany allows her to stay, there would be thousands of Palestinian refugees, then thousands from “Africa” [that singular large country] who will flood into Germany. “We can’t cope with that,” she said. Young Reem crumbled into sobs and the footage of her interaction with Chancellor Merkel went viral.

Headlines and political analyses across Europe and the US spoke of Merkel’s dry response to a brave young girl, desperate for an education, for a stable life, for something other than lingering fear and >>>

'For the first time in history, Jews can take part in war from home' - Noam Sheizaf - Avi Benayahu, who served as IDF Spokesperson during both Operation Cast Lead and the Mavi Marmara incident, explains his worldview and tactics in a lecture obtained by +972 Magazine.

Benayahu revealed how he planted army officers as civilian commentators in foreign networks; called the IDF’s willingness to hit civilians ‘the surprise of war’; explained how he used Hillel and Chabad envoys to promote the army’s talking points, and praised the Israeli media for its ‘discipline’ during Operation Protective Edge. ‘The IDF Spokesperson’s unit is a combat unit with more influence than two divisions,’ he concluded.

Avi Benayahu (right) stands next to former IDF Chief of Staff Benny Gantz (center) and Major-General Yoav Mordechai (right). (photo: IDF Spokesperson's Unit)

Avi Benayahu (right) stands next to former IDF Chief of Staff Benny Gantz (center) and Major-General Yoav Mordechai (left), who replaced him as the head of IDF Spokesperson’s unit. (photo: IDF Spokesperson’s Unit)

Before Brigadier-General (ret.) Avi Benayahu began serving as IDF Spokesperson in 2007, the unit did little more than send photos of soldiers celebrating Passover to Israeli newspapers. But between 2007 and 2011, Benayahu — the right-hand man of then-Chief of Staff Gabi Ashkenazi — revolutionized the old unit, transforming it into one of Israel’s leading “hasbara” (propaganda, or “public diplomacy”) outfits. The unit’s methods and aims still lie heavily on his work.

Benayahu, a self-described technophobe, opened a “new media” division, which included an active, multilingual presence on YouTube, Facebook, Twitter and Instagram. >>>

21. 7. 2015

Israels verdächtiges Schweigen zu den archäologischen Ausgrabungen in Palästina! - Zwei israelische Vereine erwarten, gemäß dem "Informationsfreiheitsgesetz", die Ergebnisse aus israelischen Grabungen in der Westbank.

Die israelische Regierung weigert sich Informationen zu Dokumenten und Funden herauszugeben. Weder Fundorte , noch Archäologen und die Auftraggeber werden genannt.

Die israelische Tageszeitung "Haaretz" vermerkt, dass die "große israelische Demokratie" es nicht nötig hat, über Grabungen in einem Gebiet, das ihr nicht gehört, zu informieren und die Ergebnisse vor der Weltöffentlichkeit versteckt. Man muss deshalb annehmen, dass diese Ergebnisse nicht zu den Mythen eines jüdischen Volkes passen, das seit tausenden Jahren dort gelebt hat.
 
Eine Stellungnahme der Regierung dazu:" Wir befürchten, dass die Veröffentlichung von Untersuchungen und Namen der Forscher zum jetzigen Zeitpunkt Wut erregt und durch Boykott die Zukunft der beteiligten und Institutionen gefährdet wird" Außerdem hat Israel Angst vor "Beziehungsproblemen mit anderen Ländern"

Es gibt keine Auskunft über Funde und ihre Fundorte. Durch das Oslo-Abkommen ist es eigentlich dazu verpflichtet, und erwartet die Einhaltung des Abkommens von Palästina. Kaum bekannt ist, dass Israel eine zentrale Rolle beim illegalen Verkauf von Antiquitäten spielt. Selbst die israelische "Universität für Kunst und Wissenschaften" gibt das zu: " Israel ist eines der wenigen Länder, das den Vertrag zum illegalen Handel mit Antiquitäten nicht unterschrieben hat!

Ähnlich wird auch mit den Ausgrabungen im großen Areal des "City of David national Park" in Ostjerusalem verfahren: David Be'eri ist Direktor einer Gruppe aus Eilad; sie ist im Siedlungsbau involviert. Ein großer Teil der Ausgrabungen wird von ihr finanziert. Die Frage ergibt sich, wie sich die UNESCO dazu verhält, da der Staat Palästina von ihr anerkannt wurde! Quelle http://europalestine.com/spip.php?article10813  -Übersetzung G. Nehls

 

Das palästinensische Dorf Susiya - Archäologie der Enteignung - Der Fall des palästinensischen Dorfes Susiya zeigt, wie Archäologie zum Instrument israelischer Siedlungspolitik wird. 1986 fand man dort die Ruinen einer alten Synagoge. Daraufhin wurden die Dorfbewohner enteignet und das Gelände zum archäologischen Park deklariert. Die Bewohner wehren sich vergeblich. Von Ylenia Gostoli


Der Weg in das Dorf Susiya führt in die Berge südlich von Hebron. Auf der unbefestigten Straße in Richtung Susiya geht es vorbei an einem mit Steinen übersäten Gipfel. Dort steht sichtbar eine uralte Synagoge, heute ist sie eine Moschee. "Hier war einmal unser Dorf. Hier wurde ich geboren", sagt der 29-jährige Abed Nawajaa.

Das Grundstück auf das er weist, ist umgeben von einem Stacheldrahtzaun. Es wird vom Militär überwacht. Die verstreuten Steinbrocken sind die Überreste des alten Susiya. Auf dem Grundstück stand das Dorf seit 1830. Im Jahr 1986 wurden die Bewohner enteignet. Ein archäologischer Park sollte dort entstehen. Die Dorfbewohner wurden auf ihr Ackerland umgesiedelt, das weniger als einen Kilometer vom früheren Susiya entfernt liegt. Palästinenser, vor allem die Dorfbewohner selbst, dürfen das Gelände seitdem nicht mehr betreten.

Ende März berichtete die israelische Tageszeitung "Haaretz", die Regierung habe beim Obersten Gerichtshof des Landes beantragt, das alte Dorf nun vollständig abreißen und seine Einwohner in die naheliegende Stadt Yatta umsiedeln zu dürfen. In dem Antrag wird auch die Antwort der israelischen Regierung auf eine Petition der Dorfbewohner zitiert. An der Ausgrabungsstätte habe es kein historisches palästinensisches Dorf gegeben, heißt es. Zudem bestehe der Ort lediglich aus einigen nur zeitweise verwendeten Wohnstätten von wenigen Familien; das Gelände werde für den archäologischen Park benötigt. >>>

 

Ausgrabungen im Heiligen Land - Archäologische Wissenschaft im Schatten der Politik - Sebastian Engelbrecht - Unter dem Schutz der Behörden können so israelische Archäologen ungehindert arbeiten – sei es im israelischen Kernland, sei es im besetzten palästinensischen Westjordanland oder in Ost-Jerusalem. Wenn die Motive für ihre Arbeit weniger wissenschaftlich, sondern vielmehr politisch sind, ist auch das kein Hindernis für ihre Arbeit. Wenn es einen Sponsor gibt wie die Siedlerorganisation El Ad, macht politisch gesteuerte Archäologie zügige Fortschritte.

Zugleich liegt die Archäologie der Palästinenser weitgehend brach. „Es gibt keine palästinensische Archäologie mehr“, sagt Professor Ibrahim Al-Fani, ehemals der Leiter des archäologischen Instituts von Nablus im Westjordanland. Bis Mitte der 80er Jahre habe er im gesamten Westjordanland frei arbeiten können. In Nablus entdeckte Al-Fani ein römisches Theater und eine römische Pferderennbahn. Dann, 1986, verlor er sein Lebenswerk.

Es gibt keine palästinensische Archäologie mehr
- „Ich war hundert Tage im Gefängnis. Als ich zurückkam, war mein Büro in Nablus zerstört, alles Material war gestohlen. Dann stellten sie mich vor ein Militärgericht und verurteilten mich zu hundert Tagen Gefängnis. – ‚Geh nach Hause’.“

Al-Fani wirft den israelischen Besatzern vor, sie hätten ihn inhaftiert, um seine archäologische Sammlung zu plündern. Alle wichtigen antiken Fundstücke bis hin zu ganzen Mosaiken hätten die israelischen Siedler damals mitgenommen – für ihre Sammlungen und Museen. Die Siedler hätten systematisch auf die Zerstörung der palästinensischen Archäologie hingearbeitet, erzählt Al-Fani. „Wenn eine archäologische Ausgrabung vorhanden ist, dann bauen die Siedler eine Siedlung daneben und verkaufen die Ausgrabung als touristische Attraktion. Dafür nutzen sie es – etwa in Ariel, in Hebron und anderen Orten.“

Mit dem Beginn des zweiten Palästinenseraufstands, der zweiten „Intifada“, brach die Archäologie der Palästinenser vollends zusammen. Das Westjordanland ist seit 2002 übersät von Kontrollpunkten der israelischen Armee. Viele Wissenschaftler haben keinen freien Zugang mehr zu ihren Ausgrabungsstätten. Das archäologische Institut der Universität Bir Zeit wurde während des Aufstands geschlossen. Grabungen konnten nicht abgeschlossen werden. Heute verwittern offene Grabungsstätten, werden von Pflanzen überwuchert oder verkommen zu Müllkippen.

Wenn Professor Ibrahim Al-Fani heute an den Ort seines Wirkens in Nablus zurückkehrt, dann stehen ihm die Tränen in den Augen. „Die Ausgrabungsstätten sind eine Müllhalde. Es ist unglaublich. Außerdem gibt es keinen Wissenschaftsbetrieb mehr, der angefangene Ausgrabungen noch auswertet und darüber publiziert.“ >>>

 

Palästinenser sehen politische Ziele hinter israelischen Archäologie-Projekten  - Nahost: Palästinenser sehen politische Ziele hinterisraelischen Archäologie-Projekten - von Pierre Klochendler >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Young Man Killed By Israeli Army Fire In Jenin

Soldiers Conduct A Limited Invasion In Northern Gaza

Soldiers Kidnap Two Palestinians In Hebron

Rare Cancer Caused by Israeli Bombs in Gaza

Stone Throwing Bill Passes in Knesset

UN Overturns Israeli Resolution, Recognizes Palestinian Center

Salafis in Gaza Threaten Israel with Rocket Fire

Two Fishermen Injured By Navy Fire

21. 7. 2015

EU warnt Tel Aviv vor Siedlungsausbau

HRW übt Kritik an “brutaler Festnahme” palästinensischer Kinder

Fälle in Ostjerusalem und dem Westjordanland: Israel wendet offenbar Gewalt bei der Festnahme von Palästinenser-Kindern an
 

'Choked, beaten & strip-searched': HRW slams Israel for ‘abusive arrests’ of Palestinian kids


Israel lambasted over 'abusive arrests' of Palestinian children


Israeli Palestinian Conflict: Israel 'Abusive Arrests' Of Children Alleged By Human Rights Watch

Push to give Palestinian rights group official UN status

sraeli Settlers Demonstrate in West Bank

Settlers Resume Raids on Al-Aqsa as Ramadan Ends

As Fasting Month Ends, Settlers Resume Provocative Visits to Al-Aqsa

EU moots new international formula to boost Middle East peace

EU push to kick-start Palestinian talks

Several Palestinians Injured In Beit Ummar

Mariah Carey to give Israel performance on August 18

Lebanon Denounces New Israeli Military Provocations

Pentagon chief vows support to Israel against Iran's 'malign influence'

Land-grab lament

EU urges Israel not to flatten Palestinian village

Breakdancer aus Palästina in der Waldorfschule

20. 7. 2015

EU prüft neues Format zur Lösung des Nahost-Konflikt

UN verhandeln Vertrag über transnationale Konzerne und Menschenrechte
Verbindliche Menschenrechtsnormen für Unternehmen sollen festgelegt und Verstöße sanktioniert werden. Deutschland boykottiert die Verhandlungen

USA betont Bündnis mit Israel

Uno macht Weg frei für Aufhebung der Iran-Sanktionen

Gewalt gegen Kinder- Human Rights Watch kritisiert Israel

Gabriel bietet deutsche Vermittlerrolle zwischen Iran und Israel an

Deutschland: Gabriel wirbt in Teheran für neue Sichtweise auf Nahostkonflikt

New scanner will boost Gaza exports

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