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Sonntag, 19. April 2020 - 00:25

 

Sheldons Handlanger -  Uri Avnery, 25. Juli 2015 - IM JAPAN der guten alten Zeiten würde Benjamin Netanjahu jetzt Harakiri begangen haben. Im England jener Zeiten würde der König ihn als Gouverneur zur entferntesten Insel im Pazifischen Ozean gesandt haben. In Israel muss seine Popularität steigen. Weil in unserm Land das alte Sprichwort eine neue Wendung erhält: Nichts hat so viel Erfolg wie Misserfolg. UND WAS für einen Misserfolg! WAU!!!

Praktisch hat er dem Präsidenten der USA, dem Führer der freien Welt, dem obersten Beschützer des Jüdischen Staates, den Krieg erklärt. Es ist noch nicht so lange her, dass man gedacht hatte, dass dies unmöglich sei. Aber für Benjamin Netanjahu ist nichts unmöglich. Für jemanden, der gerade vom Planeten Mars zu einem Besuch kommt, ist hier eine kurze Liste über Israels Abhängigkeit von den USA: es bekommt von ihnen den Hauptteil seiner schweren Waffen und muss sie nicht einmal bezahlen, es kann sich darauf verlassen, dass sie alle UN-Sicherheits-Resolutionen, die Israels Taten und Untaten verurteilen,  mit einem Veto belegen; es erhält jedes Jahr von den US Milliarden Dollar, obwohl die israelische Wirtschaft blüht.

Da gibt es noch eine Unterstützung, die oft übersehen wird. Da die Welt glaubt, beide Häuser des US-Kongresses seien Israel unterwürfig, zahlen viele Länder Israel für den Zugang zum Kongress. Man muss den Türhüter bestechen, um hineinzugelangen.

Wenn ein israelischer Ministerpräsident mit dem Präsidenten der US einen Streit beginnt, sieht das wie reiner Wahnsinn aus – und tatsächlich ist es das auch. Doch Netanjahu ist nicht unvernünftig, auch wenn seine Aktionen dies suggerieren. Er ist nicht einmal ein Tor.

Was also - zum Teufel - denkt er, was er tut?

DAFÜR GIBT es mehrere mögliche Erklärungen, die mir einfallen. Die eine verwöhnt die israelische Öffentlichkeit. Weit davon entfernt, einen neuen Juden zu schaffen, wie es der Zionismus versprochen hat, dominiert der alte Jude in Israel. Der alte Jude glaubt, dass die ganze Welt antisemitisch sei, und jeder neue Beweis erfüllt ihn mit Genugtuung. Man sieht es, die Gojim haben sich überhaupt nicht verändert.

Netanjahus Popularität wächst mit jeder neuen Manifestation ausländischer Feindseligkeit. Wenn selbst die Amerikaner, die so lange vorgaben, ein Freund Israels zu sein, uns an die antisemitischen Iraner verkaufen, dann brauchen wir einen starken und standhaften Führer. Kurz gesagt – Netanjahu.

Eine andere plausible Erklärung für Netanjahus Verhalten mag seine tatsächliche Überzeugung sein, dass es kein US-Senator oder Abgeordneter jemals wagen würde, AIPACS Befehle abzuschütteln, weil er weiß, dies würde das Ende seiner (oder ihrer) politischen Karriere sein. Wie die größten Antisemiten glaubt Netanjahu, dass die Juden die Welt oder wenigstens den US-Kongress beherrschen. Im entscheidenden Augenblick wird der Kongress für AIPAC und gegen den US-Präsidenten stimmen. >>>

Veröffentlicht in der "Jüdische Allgemeine - Diaspora unzufrieden mit Israel - Mehrheit der Juden bezweifelt, dass Jerusalem sich ausreichend um Frieden mit Palästinensern bemüht -  Ayala Goldmann - Knapp 60 Prozent der Juden in der Diaspora glauben laut einer neuen Studie nicht daran, dass die gegenwärtige israelische Regierung sich wirklich um Frieden mit den Palästinensern bemüht. Das geht laut einem Bericht der »Times of Israel« aus einer neuen Studie des Jewish People Policy Institute (JPPI) hervor – einem Thinktank, der zur Jewish Agency gehört.

Als Ergebnis werde in vielen jüdischen Gemeinden gar nicht mehr über Israel diskutiert – so ein weiteres Ergebnis der Studie, die offiziell in der kommenden Woche vorgestellt werden soll.

Unbehagen Die Autoren der Erhebung warnen davor, dass dieser Trend die Unterstützung aus der Diaspora für den jüdischen Staat langfristig infrage stellen könnte. Obwohl die Mehrheit der Juden außerhalb Israels das Recht des jüdischen Staates auf Selbstverteidigung nach wie vor eindeutig unterstützt und der Meinung ist, dass die israelische Armee bei ihren Einsätzen nach hohen moralischen Maßstäben handelt, gibt es laut JPPI wachsendes Unbehagen über eine Politik Jerusalems, die nach Meinung vieler den Konflikt nicht beenden wird.

»Viele Juden bezweifeln, dass Israel wirklich eine Friedensregelung mit den Palästinensern anstrebt, und nur wenige glauben, dass Israel sich genügend darum bemüht, eine solche Regelung zu erreichen«, sagte der Autor der Studie, Shmuel Rosner, der »Times of Israel«.

Kriege Während auf der einen Seite Sorge und Mitgefühl der Diaspora wüchsen, hätten »Israels Kriege einen sofortigen und normalerweise negativen Einfluss auf das Judentum in der Diaspora«. Laut der Umfrage sind Juden in der Diaspora paradoxerweise aber auch enttäuscht darüber, dass Israel kriegerische Auseinandersetzungen nicht mit eindeutigen Siegen beenden kann. >>>

 

 

Study: World Jewry increasingly critical of Israel  - Study by Jewish People Policy Institute claims Diaspora Jews doubt Israel truly wishes to reach a peace deal with the Palestinians. - Tia Goldenberg  - Diaspora Jewry is increasingly critical of Israel and young Diaspora Jews are growing more alienated from the Jewish state, a new study has found.

The study, released this week by the Jewish People Policy Institute, an influential think tank based in Jerusalem, comes a year after Israel’s war in Gaza. Titled “Jewish Values and Israel’s Use of Force in Armed Conflict: Perspectives from World Jewry,” the report looks at how non-Israeli Jews view Israeli military actions and how Diaspora Jews should respond. >>>

dfdf (Bild: Screenshot Abstimmungsergebnis; UN Watch)UN: Israel als einziger Aggressor verurteilt - Mit Unterstützung der EU verurteilten die Vereinten Nationen (UN) in Genf Israel zum Verbrecher und Ausbeuter. Nur die USA und Australien stimmten gegen die Resolution, die Israel wirtschaftlicher und menschenrechtlicher Verbrechen bezichtigt.

Am Montag stimmten mit Unterstützung aller EU-Staaten des 54 Länder umfassenden Gremiums 42 Staaten der UN-Agenda unter dem Arbeitstitel: „Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der israelischen Besetzung auf die Lebensbedingungen der palästinensischen Menschen in den besetzten palästinensischen Gebieten” der Verurteilung Israels als alleinigem Aggressor zu.

Nur die USA und Australien stimmten dagegen. Auch Deutschland stimmte dafür. Alle EU-Staaten stimmten gegen Israel

Im Text der Agenda wurden Israels vermeintlicher Verbrechen wie die Zerstörung von Häusern und Grundstücken, wirtschaftlichen Einrichtungen und Ackerland sowie Obstplantagen in den umstrittenen palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, sowie im besetzen syrischen Golan vorgeworfen. Des Weiteren halten die 42 UN-Staaten Israel laut der Plattform UN Watch vor, die natürlichen Ressourcen in den umstrittenen Gebieten auszubeuten und israelische Abfälle dort zu entsorgen. >>>

 

With EU Support, UN Casts Israel as Worst Violator of Economic and Social Rights | UN Watch >>>

Mit dem Iran-Abkommen macht Israel aus einem Festtag einen Trauertag - Gideon Levy

Ein intelligentes Israel, das nicht gehirn-gewaschen und von Angst erfüllt ist, sollte in dieser Woche glücklich sein. Der Tag, an dem das Abkommen mit dem Iran erreicht wurde, sollte ein Feiertag sein, an dem  die Verhinderung des nächsten Krieges, des schlimmsten von allen, gefeiert werden sollte. Wenn ein Land behauptet, der Bedrohung seines Überlebens gegenüber zu stehen, was sollte es glücklicher machen, als eine Chance, den Krieg zu verhindern?

Aber es stellt sich heraus, dass in Israel allein die Chance, einen Krieg zu verhindern, eine Katastrophe ist – ein weiterer Holocaust. Eine Apokalypse ist verhütet worden, gewiss um ein Jahrzehnt verzögert - und Israel erklärte eine Notlage. Hilfe, es gibt keinen Angriff auf den Iran. Unsre klugen Pläne sind dazu verdammt, im Papierkorb zu landen.


Wie Israel sich danach sehnt, Flugzeuge zu sehen, die in der Dämmerung abheben und bombardieren und bombardieren, wie sie es jahrelang praktiziert haben. Wie Benjamin Netanjahu und seine Medien-Sprachrohre  danach lechzen, dies zu sehen – vor allem amerikanische Bomber, aber auch israelische würden ok sein.

Was für ein berauschendes Bombardieren würde das gewesen sein. Was für einen Empfang würden wir unsern  Jungs bei ihrer Rückkehr von der gewagten Operation über Bushehr gegeben haben! Und was für ein Desaster könnte sich ergeben haben? Aber die Verhütung von all diesem ist in Israel eine Katastrophe.

Die Kollaborateure Isaak Herzog und Yair Lapid sind schon mobilisiert worden. Die israelische Antwort auf das Nuklear-Abkommen mit dem Iran enthüllt, wie die israelische Seele reagiert. Israel ist über Jahre hinaus so schlimm korrumpiert worden, die Leute von so viel einschüchternder Propaganda gehirngewaschen worden, dass jedes Abkommen, dass durch gewaltfreie diplomatische Bemühungen erreicht wird, als rechtswidrig angesehen wird.


Wir sind im Denken so gut trainiert worden, dass Alles mit Gewalt, und zwar nur mit Gewalt getan werden muss, dass wir vergessen haben, dass es noch andere Wege gibt, um etwas zu erreichen. Aber diese Wege gibt es in Israels Wortschatz nicht mehr. >>>

Gedanken zum  Iran-Abkommen - ( Auf Zehenspitzen um den Elefanten) - Adam Keller - „Welche Art von Abkommen ist dies?  Das Abkommen gibt Iran 24 Tage Zeit, bevor eine Inspektion der nuklearen Anlagen stattfindet. 24 Tage  sind reichlich Zeit, um das zu verbergen, was dort vor sich geht,“ warnte der Ministerpräsident. Wie allen bekannt ist, sind schon mehr als 24 Jahre vergangen, seitdem US-Präsident John F. Kennedy verlangte, dass Israel periodische Inspektionen des Nuklear-Reaktors in Dimona zulässt -  eine Forderung, die in jener Zeit eine ernsthafte Krise  in den Beziehungen zwischen Israel und den US  verursachte (Obwohl dies meistens geheim gehalten wurde) Mehr als 24 Jahre sind vergangen, seitdem Mordechai Vanunu eine vollkommen informelle und nicht autorisierte Inspektion dort durchführte und seine Untersuchungsergebnisse in der internationalen Presse bekannt gab. Dafür musste er 18 Jahre ins Gefängnis und bis heute wird ihm nicht erlaubt, das Land zu verlassen oder sich mit Ausländern zu treffen, um ihn daran zu hindern, seine Erkenntnisse von 1985 zu wiederholen. Doch die israelischen Nuklearwaffen sind kein Teil  der Debatte um das Iran-Abkommen- und werden es auch nicht sein. Es kann mit ziemlicher Sicherheit  vermutet werden, dass auch in Zukunft,  Disputanten um den Elefanten in der Mitte des Raums auf Zehenspitzen schleichen werden.

Wie die Dinge jetzt aussehen, wird Netanjahu in den nächsten zwei Monaten all seine Zeit und Kraft einem unermüdlichen Kampf  in seinem Lieblingsmilieu verbringen d.h. in der amerikanischen Innenpolitik. Alles, was von Israels Einfluss und Prestige übrig blieb, wird in eine kompromisslose Konfrontation mit dem Präsidenten der US  gesteckt werden;  eine Bemühung um jeden Preis dreizehn demokratische  Senatoren zu mobilisieren, die darin übereinstimmen werden , die rote Linie zu überqueren und das Veto des Präsidenten zu überwinden und dem Präsidenten ihrer eigenen Partei eine vernichtende Niederlage beizubringen und  ihren republikanischen Feinden einen großen Sieg. Dieser titanische Kampf wird die nächsten zwei Monate besetzen – es ist genau die Zeit, die der Kongress für das Abkommen mit dem Iran festgelegt hat.

Nach diesem Zeitplan wird die dramatische Abstimmung genau Mitte September auf dem Kapitol-Hügel stattfinden – die zeitlich mit der Eröffnung mit der UN-Vollversammlung zusammentrifft. Es ist die Zeit, wenn neue Initiativen zur Sprache kommen  hinsichtlich der israelischen Besatzung, die sich schnell ihrem 50. Jahrestag nähert. Und dann ? Würde Obama von dem ungeheuerlichen Kampf erschöpft sein und abgeneigt sein, einen neuen zu beginnen – oder umgekehrt: voller Ärger und Bitterkeit gegen den Ministerpräsidenten Israels und bereit sein, ihm feindlich gegenüber treten, was auch das palästinensische Problem betrifft?                    http://adam-Keller2.blogspot.co.il/2015/7/life-and-death.html 
(dt. Ellen Rohlfs, ein Abschnitt  aus Adam Kellers „Crazy Country, Life and Death)

Netanjahu bereitet einen Krieg gegen Obama vor - Sergio Yahni, Alternative News - Netanjahu schätzt, dass seine augenblickliche Schlacht gegen Obama, unbeschadet seiner unmittelbaren  Folgen, bei zukünftigen amerikanischen Präsidenten – bei Demokraten und Republikanern – Konfrontationen  mit Israel befürchten lässt.

Der neue US-Verteidigungsminister Ashton Carter plant am Dienstag Israel zu besuchen. Analisten der israelischen Presse glauben, seine Gastgeber im Verteidigungs-Establishment warten mit einer Wunschliste auf ihn, als Kompensation für das Iran-Abkommen.

Vermutungen der Analytiker folgen Erklärungen des Außenministers  John Kerry. In einem Interview mit PBS am letzten Freitag sagte Kerry, Präsident Obama sei vorbereitet, die Sicherheitsbeziehungen besonders Israel gegenüber zu verbessern.

Die amerikanisch-jüdische Presse berichtet, dass das Justizministerium  anscheinend bereit sei, Jonathan Pollard frei zu lassen, nachdem er 30 Jahre im Gefängnis war. Pollard der wegen Spionage für Israel  im Gefängnis saß, hat eine symbolische Präsenz in den israelisch-amerikanischen Beziehungen. Und in mehreren Fällen baten israelische  Politiker um die Freilassung als Teil eines  israelisch-palästinensischen Gefangenenaustauschs, ein Vorschlag, den die US-Regierung konstant ablehnte.

Spekulationen in der israelischen Presse schlagen vor, dass eine neue Justizabteilung eine neutrale Haltung zur Entlassung von Pollard einnimmt; es kann ein Teil der amerikanischen Konzessionen gegenüber Israel sein – in der Absicht die Spannungen nach dem Iran-Deal zu besänftigen.

Trotz dieser neuen amerikanischen Schritte scheint es jedoch, dass Netanjahu bereit ist, im Kongress eine Schlacht auszuführen, wo er glaubt, er sei stärker als Obama beim Wettlauf bis Januar 2017, wenn ein neuer Präsident ins Weiße Haus kommt.

Nach dem Analytiker Nahum Barnea des Nachrichten-Portals von Yedioth Ahronot, hat Netanjahu Versuche von Israels  Verteidigungsestablishment vereitelt, Kompensationen für den Iran mit ihren Kontrahenten im Pentagon zu diskutieren.

Barnea bemerkt, dass Netanjahu beunruhigt ist, dass die Verhandlungen zu diesem Zeitpunkt die Chancen schwächen werden, die Obama-Regierung  im Kongress zu besiegen.

AIPAK, die mächtige Israel-Lobby in Washington hat eine neue Lobbygruppe gebildet, „Bürger für einen nuklearen Iran“, um sich dem Nuklear-Deal der US und anderer westlicher Mächte  mit dem Iran entgegen zu stellen.

Der AIPAC-Sprecher, Patrick Dorton, sagte zur NY-Times, dass die Israel-Lobby beabsichtigt, „eine ziemlich große und bedeutsame nationale Kampagne“ zu starten.

Israels Nachrichtenportal des rechten Flügels, einschließlich des Siedlers Arutz Sheva, berichtet, dass AIPAC 20 Millionen Dollar  für die Bemühungen bereitgestellt und schon eine Werbekampagne geplant hat, um 30-40 amerikanische Staaten zu erreichen. Arutz Sheva  berichtet weiter, dass die Gruppe glaubt, sie könne den Kongress überzeugen, das Abkommen abzulehnen, aber ist skeptisch, ob genügend Stimmen gewonnen werden, dass ein erwartetes Veto von Präsident Obama gekippt werden könne, da viele demokratische Vertreter sich heraushalten wollen.

AIPAC erwartet auch, dass der israelische Führer der Opposition Yitzhak Herzog die demokratischen Senatoren  dazu aufruft, gegen das Abkommen zu stimmen.

Wie auch immer die Ergebnisse der bevorstehenden Schlacht im Kongress, die Ende September oder Anfang Oktober enden wird, sein werden, Netanjahu wird in der amerikanisch politischen Szene Unruhe verursacht haben. Er wird  dann einer zweiten Schlacht gegen Präsident Obama in den UN gegenüberstehen.

Israelische und amerikanische Analytiker glauben, Netanjahu schaut mit dem Glauben in die Zukunft, dass ein republikanischer Präsident im Januar 2017 ins Weiße Haus kommen wird. Was eine mögliche  Kompensation für den Iran-Deal betrifft, glaubt Netanjahu, würde diese durch seine Schlacht gegen Obama beeinträchtigt. Netanjahu schätzt, dass eine amerikanische Regierung nicht eine ähnliche Position einnimmt wie 1992,  als Präsident Bush 10 Milliarden Dollar garantierte Darlehen vom israelischen Ministerpräsidenten Itzhak Shamir am Vorabend der israelischen Wahlen zurückhielt, was zu Shamirs Niederlage und zum folgenden Oslo-Abkommen führte.

Netanjahu schätzt, dass seine augenblickliche Schlacht gegen Obama, ungeachtet ihrer unmittelbaren Folge, die zukünftigen amerikanischen Präsidenten  - Demokraten und Republikaner  - dahin bringen wird,  Konfrontationen mit Israel zu befürchten-  (dt. Ellen Rohlfs)
http://www.alternativenews.org/english/index.php/aicoment/941-netanyahu-prepares-war-against-obama

Israels Armee - Berechnungsmodelle für einen vorhergesagten Tod - Israels Armee nimmt keine Rücksicht mehr auf das Leben unschuldiger Zivilisten. - Gastkommentar von Yuli Novak - Ich schloss meinen Dienst als einsatzleitende Offizierin in der Kommandozentrale der israelischen Luftwaffe vor zehn Jahren ab. Ich erinnere mich gut an die unterirdischen Gänge mit Neonlicht, von denen aus die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) ihre Luftangriffe ausführten. Ich erinnere mich daran, mit welcher Ehrfurcht wir alle während Einsätzen vor den «Angriffszellen» standen – Zimmer voll mit Bildschirmen, auf denen Fotos von Zielen und Videos, gefilmt von den Köpfen präziser Raketen auf ihrem Weg zum Ziel, flimmerten.

Kampfdoktrin der «gezielten Tötung»
- Zu der Zeit führten die IDF die Kampfdoktrin der «gezielten Tötung» ein. Das Ziel dieser «gezielten Tötungen» war nach meinem damaligen Verständnis ein höchst präziser Luftangriff («mit chirurgischer Präzision») auf Personen, die «tickende Zeitbomben» waren. In einem 2007 geschriebenen Artikel hat der ehemalige IDF-Stabschef Moshe Yaalon, der jetzt Verteidigungsminister ist, behauptet, dass «gezielte Tötungen» nur erfolgten, wenn es keine andere Wahl gebe. Er erklärte, dass diese Art Aktionen, da sie heikel sind, der Genehmigung auf höchster militärischer und politischer Ebene bedürften. Yaalon behauptete auch, dass es im Laufe von sieben Jahren nur einen Fall gegeben habe, wo ein solcher Angriff mit dem Wissen genehmigt wurde, dass er ein unschuldiges palästinensisches Opfer zur Folge haben werde.

Im Sommer 2014 kehrte ich in meinen Gedanken zurück in die unterirdischen Gänge mit Neonlicht. Die Anzahl der Zivilisten, die durch Luftangriffe der IDF während der Operation «Protective Edge» getötet wurden, zerstörte die Mythen der Luftwaffe in Bezug auf vorsichtige, «chirurgische» Einsätze. Die Organisation Breaking the Silence hat kürzlich ein Buch veröffentlicht mit Zeugenaussagen von Dutzenden von Soldaten und Offizieren, die an der Operation «Protective Edge» teilnahmen, einschliesslich Soldaten, die die Angriffe der Luftwaffe koordinierten. Ihre Beschreibungen der Aktionen der Luftwaffe lassen mich nachts nicht schlafen.

Soldaten berichten von ausgefeilten Mechanismen, die es den Kommandanten von «Angriffszellen» ermöglichen, Angriffe, in denen unschuldige Zivilisten getötet werden, ohne ein langwieriges, kompliziertes Genehmigungsverfahren durchzuführen.>>>



Hunderte von Büchern - Kostenlos - Free E-Book on Palestine, the Palestinians, and Palestinian History - The Palestine Review  - The Palestine Review: E-Books, found at palestinereview.com/ebooks , provides the largest online library of free ebooks on Palestine, the Palestinians, and Palestinian history available anywhere. Download and read a free ebook on Palestine now! >>>

Chomsky: 'The Real Question is...What Exactly Is The Threat of Iran?' - Scholar and activist questions the need for a nuclear agreement when Iran has not violated the nonproliferation treaty - Nadia Prupis - As U.S. Congress considers signing the unprecedented nuclear agreement between Iran and world powers announced earlier this month, renowned scholar and activist Noam Chomsky on Wednesday asked a less-considered question: "Why is the deal being pursued?"

The deal constrains what is referred to as "the Iranian threat," Chomsky said, "but what exactly is the threat?"

In an interview with Al Jazeera reporter Antonio Mora, Chomsky stated that Iran—which is a party to the Nuclear Nonproliferation Treaty (NPT), an agreement that seeks to achieve global disarmament—has "lived up to" the mandates of that accord, despite allegations it has violated some of them by failing to declare its enriched uranium program.

"I don't think anyone ought to have nuclear weapons, including the United States, but that's not the issue," Chomsky said. "If Iran's alleged noncompliance with the NPT is an issue—and I add alleged—that certainly doesn't require sanctions or a treaty or any other actions." >>>

Palestinian child faces 10 years in Israeli jail - Charlotte Silver  - Amer Bajawi, 14, has been sitting in an Israeli military prison for nearly two months waiting for his trial.

At 10:00 pm on 23 May, Amer was hiding in an olive tree with his friend on the edge of Yabad, his home village in the occupied West Bank, when they were spotted and shouted down by Israeli soldiers. The two teens were immediately cuffed and blindfolded on suspicion of throwing stones at cars driven by Israeli settlers returning home to a nearby Jewish-only settlement, according to an affidavit taken on 1 June by Defense for Children International – Palestine (DCI-Palestine).

During the first six hours of detention and interrogation, Amer was denied use of a toilet. With his wrists cuffed, he was made to sit on the floor of a military jeep while being shuffled to three different detention centers. Finally, he was placed in the juvenile section of Megiddo prison, located inside present-day Israel. Amer will remain at Megiddo until his hearing on 28 July. He has already confessed to throwing stones. If convicted — a strong possibility — he faces up to 10 years behind bars. >>>

Prison for Stone-Throwing? Only in Israel - Stephen Lendman  - Israel outrageously equates stone-throwing with terrorism. It calls premeditated naked aggression against 1.8 million near-defenseless Gazans self-defense. Rogue states operate this way.

Last November, Israeli cabinet ministers approved up to 20 years imprisonment for Palestinians accused of stone-throwing – if authorities claim it was with intent to cause bodily harm. No proof needed. Guilt by accusation suffices.

The measure applies to targeting police or their vehicles – allegedly to hinder their performance of duties. Earlier stone-throwing convictions mandated to up to two years in prison. >>>

UK school-children expressing support for Palestine accused of 'terrorist-like' views - Simon Hooper - Teachers in UK schools now have a statutory duty to monitor and report children who they believe may be susceptible to radicalisation.

SCHOOLCHILDREN in the UK who express support for Palestine face being questioned by police and referred to a counter-radicalisation programme for youngsters deemed at risk of being drawn into terrorism under new laws requiring teachers to monitor students for extremism.

One schoolboy told Al Jazeera he was accused of holding "terrorist-like" views by a police officer who questioned him for taking leaflets into school promoting a boycott of Israel.

The case reflects concerns raised about the expansion of the government's Prevent counter-extremism strategy into schools, with critics complaining that teachers are being expected to act as the "eyes and ears of the state". >>>






Mapping Israel’s suppliers

More than 100 companies supplying military and security equipment to Israel have bases in the UK. The map includes UK companies that sell arms or provide security services to Israel, UK sites of international companies which arm Israel and UK sites of Israeli arms companies. Find out more about the suppliers on your doorstep at caat.org.uk/map/israel >>>

 

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Report: UN rules Yarmouk camp no longer besieged

Großbritannien: Abgeordnete stimmen für Anerkennung Palästinas -Mit überwältigender Mehrheit hat sich das britische Unterhaus für die Anerkennung eines unabhängigen Palästinenserstaates ausgesprochen.

Kerry Warns: Israeli Strike on Iran 'Huge Mistake'

24. 7. 2015

Israel testet in seinen Wüsten schmutzige Atombomben, die für einen Angriff unter "falscher Flagge" in den Vereinigten Staaten benutzt werden könnten, um das dem Iran unterzuschieben, sagt ein ehemaliger CIA und NSA Mitarbeiter.

Hundreds protest forced transfer, destruction of Palestinian village Susya

Palestinian child faces 10 years in Israeli jail

Prison for Stone-Throwing? Only in Israel

UK school-children expressing support for Palestine accused of 'terrorist-like' views

Leere Kasse: UN warnen vor Schließung von 700 Palästinenser-Schulen

Israels Armee - Berechnungsmodelle für einen vorhergesagten Tod

Die 11 größten medialen Breivik-Verharmloser

50Days4Gaza: Half the population of children in Gaza suffer post-war trauma

Israelische Soldaten erschiessen Palästinenser

Durchgangsstadium auf dem Weg nach Palästina

China: Palästina und Israel sollen an Friedensverhandlungen festhalten

Humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung

Wiederaufbau zerstörter Häuser im Gazastreifen angelaufen

Unstrittenes Gesetz in Israel

Israelische Gewalt im Westjordanland

Palestinian NGO Gains UN Accreditation Despite Israeli Lobbying

Erekat demands a stop to settlement activity

Schmooze cruise: Boris Johnson to visit the Holy Land, meet Netanyahu

Defiant Palestinian Bedouins dread eviction from Susiya

Norway urges Israel to stop planned relocation in West Bank

'Palestinian resistance will end when the Israeli occupation ends'

Abbas lehnt Waffenstillstandsvertrag zwischen Hamas und Israel ab

Soldiers kidnap Nine Palestinians In Jerusalem

Two Palestinians Injured In Bethlehem

Study- 51% of Gaza Children, 31% of Adults Suffer Post-War Trauma

Family of Jerusalem Attacker Expelled by Israel

Israeli Authorities Announce 906 New Settlement Units

New Israeli Panel Formed to Legalize West Bank Outposts

8 Wounded by Israeli Forces at Funeral of Slain Palestinian

Five, Including Two Children, Kidnapped In Qalqilia, Nablus and Jerusalem

23. 7. 2015

Israelische Soldaten erschießen palästinensischen Vater



Israeli forces shoot dead Palestinian man in house raid
 

Man Shot Dead By Israeli Army in His Home While Trying To Rescue His Wounded Son



Israeli forces wound 8 at funeral of 53-year-old killed Thursday

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