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Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23

Aktionen zu Verbrechen der USA und Israels am 6. August - Hiroshima, Nagasaki, Gaza - Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann - Am 6. August 2014 war der Tag des Protests und der Mahnung: Protest gegen das aktuelle von den USA und seinen Verbündeten getragene Verbrechen Israels in Gaza und Mahnung anlässlich der Mega-Verbrechen der USA in Hiroshima und Nagasaki 1945. Beides – Protest und Mahnung – fand zu Füßen des Kölner Doms statt. Beides verband sich in außergewöhnlicher Weise. Die Verbindung entstand in besonderem Maße durch ein Plakat von Klaus Franke mit zwei Bildern und dem Text: „Wie sich die Bilder gleichen: Hiroshima 1945, Gaza 2014“. Getragen wurden Protest und Mahnung von der Kölner Klagemauer für Frieden und Menschenrecht bzw. vom Arbeitskreis Hiroshima-Nagasaki im Kölner Friedensforum. (PK) >>>

Israel feuert so viel auf Gaza ab wie eine Atombombe von Hiroshima - Betrachtet man sich die Bilder der Zerstörung im Gaza Streifen drängt sich einem unweigerlich die Frage auf, was die Menschen dort für Ängste ausstehen müssen. Von dieser Angst sind nicht nur die Menschen betroffen die im Zielgebiet der israelischen Angriffe leben, sondern auch jene die das "Glück" haben etwas abseits von diesem Schlachtfeld zu leben. Die Detonationen sind weit hörbar, und je näher man am Einschlag lebt desto spürbarer werden diese enormen Kräfte die von den Einschlägen der Bomben ausgehen. Auf der Jagd nach Hamas Kommandeuren schreckt Israel auch nicht davor zurück, Bunkerbrechende Bomben wie die GBU-28 einzusetzen die man von den USA erhalten hat. Doch die Ziele sind nun mal nicht Bunker, sondern gewöhnliche Wohnhäuser die wie Zahnstocher zusammenbrechen nachdem solche 2268kg schwere Lasergeführten Bomben einschlagen. Allein schon der Einsatz einer einzigen solchen GBU-28 auf zivile Ziele stellt ein Kriegsverbrechen dar, und erst Recht im Zusammenhang mit der Praxis der "gezielten Tötungen". >>>

Ermordet alle Palästinenser – Bringt ihnen den Tod – Forderungen aus Israel - 21. 11. 2012 - Für heute Nacht war ein Waffenstillstand angekündigt, dieser scheiterte an den zu unterschiedlichen Positionen der israelischen Regierung und der Hamas. Für die Menschen in Palästina und Israel wäre Frieden der einzige Weg gewesen, die israelische Politik scheint aber ganz andere Wege gefunden zu haben, um den Konflikt zu lösen. Sie reichen von Bombardierungen ins Mittelalter bis zum Aufruf zum Massenmord!

Laut Berichten von Russia Today, deren Gebäude in Gaza vor wenigen Tagen bombardiert wurden, forderte der israelische Transportminister Katz, Gaza so schwer zu bombardieren, „dass die gesamte Bevölkerung nach Ägypten flieht“. Ähnliche Mordfantasien hegte sein Ministerkollege, Avi Dichter, dieser riet den israelischen Streitkräften, Gaza „neu zu formatieren“ und es „mit Bomben sauberzuwischen“. Innenminister Eli Yishai sagte, „Infrastruktur, öffentliche Gebäude und Regierungsgebäude“ müssten zerstört werden. Ziel der Operation sei, „Gaza ins Mittelalter zurückzuschicken, nur dann wird Israel für die nächsten 40 Jahre in Ruhe leben“. Michael Ben-Ari, ein Abgeordneter der Nationalen Einheitspartei, ging noch weiter und forderte die israelischen Soldaten auf alle PalästinenserInnen umzubringen: „Es gibt keine Unschuldigen in Gaza. Mäht sie nieder!“

Atombombe auf Gaza? - Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Der Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten Ariel Sharon wirbt in einem Beitrag in der Jerusalem Post offen für einen Genozid an den Menschen in Gaza, er sei gegen eine Lösung, die das Problem nur halb löse. In seinen Augen ist Gaza ein Dschungel und alle PalästinenserInnen legitime Ziele, die es zu vernichten gelte. Er vergleicht Gaza mit einem Dschungel und behauptet, dass alle Einwohner von Gaza legitime Ziele seien. Sie alle wären nicht unschuldig, denn sie hätten ja die Hamas gewählt. Deswegen müsste man Teile von Gaza, ja sogar ganz Gaza plattmachen. Die Amerikaner hätten die Abwürfe der Atombombe auch nicht nach Hiroshima gestoppt, sondern in Nagazaki weitergemacht, so seine Aufforderung zum Massenmord, für die er in den meisten Ländern der Welt wohl eine lange Zeit ins Gefängnis wandern würde >>>

Obama: If Congress kills Iran deal, rockets will fall on Tel Aviv - Raphael Ahren -  If the US Congress shoots down the Iranian nuclear deal, America will eventually be pressured into a military strike against Tehran’s nuclear facilities, which will in turn increase terror against Israel, US President Barack Obama told Jewish leaders Tuesday, a source who was present at the meeting said.

During the two-hour meeting, Obama said it was legitimate for opponents of the deal to lobby lawmakers to reject it, but added that a discussion focused on personal attacks, rather than the merits of the deal, could jeopardize the coherence of the American Jewish community and ultimately the resilience of US-Israel relations, according to Greg Rosenbaum, the chair of the National Jewish Democratic Council.

In a bid to convince the US Jewish community to support the deal, Obama and Vice President Joe Biden hosted 20 Jewish leaders from across the political and religious spectrum at the White House’s Cabinet Room, hours after Prime Minister Benjamin Netanyahu urged members of the Jewish Federations of North America in a video address to fight the deal. >>>

Der Mann, der nichts tat und die Welt rettete - Sowjet-Offizier Stanislaw Petrow verhinderte 1983 einen Atomkrieg. Die Doku über ihn ist allerdings mehr an Hollywood-Pathos als an Lehren aus der Geschichte interessiert.  - Anja Perkuhn

Nachdem die beiden auf Bilder von Osama bin Laden geschossen haben, fahren sie zu einer Art Raketenfriedhof: Eine alte Minuteman-II, eine Interkontinentalrakete, steht in einer tristen Landschaft in South Dakota, USA. Der alte Mann, Stanislaw Petrow, betrachtet sie: "Sie ist schön", sagt er. "Wie eine Frau mit enger Taille." Dann kommt der ehemalige Sojwet-Offizier mit einem rotbärtigen Kerl mit Stetson ins Gespräch - darüber, was geschehen wäre, wären diese Raketen abgeschossen worden während des Kalten Kriegs. Natürlich nur als Reaktion auf einen atomaren Erstschlag der Sowjetunion, sagt der Bärtige.

"Hirnloses Schaf!", schimpft Petrow. Weil seiner Ansicht nach die Sowjetunion genau so dachte. "Wir haben doch genau dasselbe gemacht!", ruft er. "Wir haben auch nur Waffen entwickelt, um uns zu verteidigen!" Das war sein Auftrag im Kalten Krieg: mit einem Gegenschlag reagieren, wenn Raketen aus den USA auf die Sowjetunion fallen. Das hat er nicht getan am 26. September 1983. >>>

 




The Man Who Saved the World  - Der Mann, der die Welt rettete


 

 

 

Sonderseite - 70 Jahre - Hiroshima 6.8.1945 >>>

70. Jahrestag der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki - Statt atomarem Nachrüsten ein Zeichen der Abrüstung setzen Der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Kooperation für den Frieden rufen dazu auf, die kommenden Gedenktage der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum Anlass zu nehmen, ihre Ablehnung von Krieg und Rüstung nachdrücklich in die Öffentlichkeit zu tragen. In vielen Orten und Städten Deutschlands finden zu den Jahrestagen am 6. und 9. August Mahn-und Gedenkveranstaltungen statt, auf denen die Pläne qualitativer Nachrüstung der Atomwaffen und ihrer Trägersysteme auf entschiedene Ablehnung stoßen werden.

Im gegenwärtig eskalierenden West-Ost-Konflikt agieren die Mächte wieder verstärkt mit ihren Atomwaffen. Und von Deeskalation keine Spur: So führt die NATO Manöver mit Atomwaffen(-attrappen) bzw. atomwaffenfähigen Flugzeugen in Polen durch. Der Ausbau des US-Raketenschildes gegen eine russische nukleare Zweitschlagkapazität wird weiter voran getrieben. Zugleich bringen Moskauer Diplomaten das russische Atomwaffenpotenzial zur Sprache und Präsident Putin setzt Truppenteile, wie die Nordmeerflotte, in volle Einsatzbereitschaft und erweitert gegen den Raketenschild den Bestand an strategischen Trägersystemen.

Immer noch sind ca. 1.800 Atomwaffen in höchster Alarmbereitschaft. Sie könnten binnen weniger Minuten zum Einsatz kommen und eine globale Katastrophe auslösen. Wir wissen heute, dass die Welt seit dem Ersteinsatz von Atomwaffen vor 70 Jahren mehrmals nur knapp einem nuklearen Inferno entkommen ist. Die Friedensbewegung warnt vor einer Entwicklung, die die Welt erneut unter das Damoklesschwert absichtlicher oder versehentlicher atomarer Zerstörung bringt.

Der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Kooperation für den Frieden solidarisieren sich mit allen nationalen und internationalen Aktionen und Kampagnen, die diese Jahrestage zum Anlass nehmen, um auf die Grundsatzforderungen hinzuweisen: Statt weiterer Rüstung und Modernisierung der Atomwaffen muss es einen Einstieg in ihre international verhandelte
Verschrottung geben.

Um sich auf diesen Weg zu machen, stellen wir folgende Forderungen an die deutsche Bundesregierung:

• einen aktiven Beitrag zum „Miteinander reden“ der Konfliktparteien in Osteuropa (Ukraine, Russland, Baltikum u.a.) zu leisten, um damit die steigende Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen herabzusetzen;

• den Abzug aller US-Atomwaffen aus Deutschland (am Standort Büchel) durchzusetzen und auf die „nukleare Teilhabe“ Deutschlands innerhalb der Nato zu verzichten;

• die Unterzeichnung des von der österreichischen Regierung entwickelten Plans für einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag, Atomwaffen zu verbieten („Humanitarian Pledge“), der bisher schon von 108 Regierungen unterstützt wird. Es bleibt dabei: Die Eliminierung der Atomwaffen ist ein unerlässlicher Beitrag zu einer Welt in Frieden!

Eine gemeinsame Erklärung des Bundesausschuss Friedensratschlag und der Kooperation für den Frieden. www.hiroshima-nagasaki.info






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Sonderseiten - Gaza >>>

 

Wie Israel dem jüdischen Terror nachgibt - Regierungschef Netanjahu spricht nach den Anschlägen in Israel und im Westjordanland neuerdings von jüdischem Terrorismus. Doch die Täter stehen in langer Tradition. - Hannes Leitlein

Als palästinensische Terroristen vor fünfzehn Jahren sechzig Gewehrsalven auf den Van seiner Eltern abfeuerten, saß Meir Ettinger nicht im Auto. Binyamin Ze’ev und Talya Kahane waren sofort tot, ihre fünf Töchter überlebten schwer verletzt. Die Familie war auf dem Weg von Jerusalem in die Siedlung Kfar Tapuach im Westjordanland, wo sie lebte.


Heute ist Meir Ettinger 24 und sitzt im Gefängnis. Am Dienstag wurde er vom israelischen Inlandsgeheimdienst Shin Bet verhaftet. Er wird unter anderem verdächtigt, hinter dem Brandanschlag auf die Brotvermehrungskirche in Tabhga Mitte Juni zu stecken. Auch mit einem Brandanschlag auf zwei palästinensische Häuser im Westjordanland, bei dem ein 18 Monate altes Kind an den Folgen schwerer Verbrennungen gestorben ist, wird er in Verbindung gebracht. Ettinger werden damit Dinge vorgeworfen, für die auch schon sein Vater mehrere Male in Haft war, bevor er umgebracht wurde: Der rechtsextreme jüdische Siedler soll Anschläge gegen Palästinenser, Christen und andere Israelis geplant und verübt haben. >>>

 

 

Der Extremismus greift um sich - Blinder, archaischer Hass drängt einige Israelis zum Mord. Heute genügt es offenbar, Palästinenser zu sein, um in Israel angegriffen zu werden. Ein Gastbeitrag von David Grossman -

Der ermordete Säugling namens Ali Dawabsche lässt mir keine Ruhe. Die Vorstellung, dass die Hand eines Menschen zu nächtlicher Stunde ein Fenster aufreißt und einen Molotowcocktail in das Zimmer wirft, in dem Eltern und ihre Kinder schlafen, treibt mich um. Diese Bilder und Gedanken zerreißen einem das Herz. Wer ist der Mann, wer sind die Männer, die so etwas fertigbringen? Sie und ihre Kumpane wandeln auch am heutigen Morgen unter uns. Sieht man ihnen an, was sie getan haben? Was haben sie in sich ausgelöscht, bevor sie fähig waren, zur Auslöschung einer Familie zu schreiten? >>>

Neue Medien verändern arabische Welt - Die modernen Medien verändern besonders arabische Gesellschaften, erklären die Wissenschaftler Carola Richter und Asiem El Difraoui in ihrem Buch „Arabische Medien“. Sie nehmen 18 Staaten unter die Lupe und erklären beispielsweise, warum Dubai als Vorbild heraussticht. Eine Rezension von Dominique Hähnel-Kästner

Soziale Medien wie Facebook und Twitter haben bei den Revolutionen des „arabischen Frühlings“ seit 2011 eine große Rolle gespielt. Was aber ist noch bekannt über die Medienlandschaft arabischer Länder? Die Profesorin für internationale Kommunikation in Berlin, Carola Richter, und der Politikwissenschaftler Asiem El Difraoui haben ein Buch über diese und andere Phänomene herausgegeben. Die Autoren haben nationale und pan-arabische Besonderheiten in Nordafrika und dem Nahen Osten erforscht und möchten darüber aufklären. Das wissenschaftliche Buch befasst sich detailreich mit den Mediensystemen in Ländern wie Ägypten, dem Sudan oder Kuwait. Es sind Systeme, die bei der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ auf dem Index der Pressefreiheit auf den hinteren Plätzen rangieren.

Die Autoren beginnen im ersten Teil des Buches mit einem Überblick über die historischen und ökonomischen Entwicklungen der Massenmedien. So erfährt der Leser von der ersten Zeitung in der arabischen Welt überhaupt, die in Ägypten 1798 erschienen ist. Oder wie im 19. Jahrhundert die ersten Druckerpressen durch die Franzosen nach Tunesien gelangen. Die Verfasser schildern den Sprung zu Satellitenfernsehen und Radios, die die Länder regelrecht überschwemmten. >>>


 

 Gaza art: remembering the children killed in the 2014 war with Israel

Netanyahu tells a little lie that says a lot about him - Lisa Goldman -On August 2 Raviv Drucker, a prominent and widely respected Israeli journalist, published the following status on his Facebook wall: Yesterday the prime minister made the following pre-recorded statement:

“At this very moment a 16-year-old girl is fighting for her life at a Jerusalem hospital. She is a student at the high school near the university. That is the high school I attended. It is the school my children and my friends’ children attended.”

This is not the most important point in the world during these awful days — it’s not even close — but still, Netanyahu attended the high school near the university? Really? Didn’t he attend high school in the United States? Could it be that he’s manufacturing an affiliation with an elite school he never attended?

I inquired at the prime minister’s office. They told me that Netanyahu attended grade 7 and half of grade 9 at a school in the neighborhood of Omariya, which later on moved to its present location near the university. Well, I checked with those who are familiar with the school (and I invite Jerusalemites to add the facts they know in the comments) and this is what they told me: the school in Omariya is an elementary school. It never became the high school near the university. The Beit Kerem high school is the one that changed its location and became the one near the university later on. Pupils who finished elementary school in Omariya went on to attend various high schools but not the elite one near the university.

A bit of context: The 16-year-old girl who was fighting for her life was named Shira Banki, and she has since died. She was mortally stabbed by the ultra-Orthodox man who went on a rampage with a knife at the Jerusalem Pride parade on July 30, stabbing six people altogether >>>

How Israeli taxpayers subsidize 'Jewish terror' - Natasha Roth - Honenu, an organization that provides legal services to suspected terrorists, violent settlers and gives financial support to their families, receives tax-deductible donations in both Israel and the United States.

What do Yitzhak Rabin’s assassin, the murderers of Mohammed Abu Khdeir and the arsonists convicted of setting fire to Jerusalem’s Jewish-Arab Hand in Hand school have in common, apart from their violent extremism?

All have received legal representation or some other form of assistance from Honenu, a self-proclaimed “Israeli Zionist legal aid organization.” Based in Kiryat Arba, a settlement next to Hebron that is home to the grave of Jewish terrorist Baruch Goldstein (itself located in a park named after leader of the Kach terrorist group Meir Kahane), Honenu has tasked itself with a clear vision: to come to the aid of “[s]oldiers and civilians who find themselves in legal entanglements due to defending themselves against Arab aggression, or due to their love for Israel.” In Honenu’s eyes, they are defending “noble citizens” who have “acted on behalf of Am Yisrael [the people of Israel].” >>>

5. 8. 2015

Der Großvater des toten palästinensischen Kindes bittet um Frieden mit den Israelis - Das 18 Monate alte Kind starb bei einem Brandanschlag durch radikale Juden auf das Haus, in dem es mit seinen Geschwistern und Eltern lebte.

Während der letzten vier Tage hat sich (Großvater) Hussein Dawabshe nicht vom Bett seines Enkels Ahmed im Krankenhaus Tel HaShomer/Israel entfernt. [...] Vater Saed gelang es, Ahmed aus den Flammen zu retten. Aber Riham, die Mutter, konnten den 18 Monate alten Ali nicht bergen, er starb in den Flammen.

Beide Eltern befinden sich mit Brandwunden über mehr als 80% der Körperoberfläche in ernstem Zustand in einem israelischen Krankenhaus.

Auch Ahmed befindet sich in einem ernsten Zustand mit Brandwunden über 60% der Körperoberfläche. Wie Zeev Rotstein, Direktor des Krankenhauses erklärte, werden die nächsten Stunden zeigen, ob er überleben wird.

Seit jener unseligen Nacht, in der seine Frau ihn aufgeweckt hat, weil das Haus des Sohnes brannte, hat sich Ahmeds Großvater (51 J.)  nicht aus dem Krankenhaus entfernt. Das Haus war 1,5 km von seinem entfernt, er lief sofort hin, aber es war nichts mehr zu machen. [...]

Das einzige, was er jetzt wünscht, ist, dass sich Ahmed und seine Eltern wieder erholen und dass sich das Gericht mit den Verantwortlichen für die Tat befasst. "Das ist es, worum ich bitte, dass man sie erwischt", bekräftigt Hussein, der acht Kinder und sieben Enkel hat.

"Wir haben ein Sprichwort: wer tötet, soll sterben. Sie haben sie verbrannt, also möchte ich, dass sie brennen", sagt der Großvater des verstorbenen Babys. Und er versichert, dass sich sein Zorn nur gegen die Mörder richtet, nicht gegen alle Israelis. Und trotz des Albtraums, den er durchlebt, glaubt er weiterhin an Mäßigung und nicht an Gewalt.

"Darum bitte ich, dass es Frieden gibt. Dass es keine Kriege mehr gibt. Ich bin gegen das Blutvergießen", versichert er. Aber solange die radikalen Siedler "in unsere Dörfer eindringen können, werden sich solche Angriffe wiederholen, eins ums andere Mal", klagt er.

Unter denen, die zur Kinderabteilung der Intensivstation gekommen sind, sind israelische Pazifisten, die sich von dem, was sie einen Terrorakt nennen, "erschüttert" und "beschämt" zeigen. Auch Premierminister Benjamin Netanyahu hat den kleinen Ahmed besucht.
Außerdem kam ein palästinensischer Arzt aus dem Gazastreifen, der im Krieg 2008/09 gegen den Gazastreifen drei Töchter verloren hat, um seine Unterstützung zu zeigen. "Weshalb verschlechtert sich die Situation weiter? Weshalb müssen wir eine solche Situation erleben? Brennen, töten, Gewalt?", fragt sich der Gynäkologe Izzeldin Abuelaish.

"Das habe ich als Arzt gelernt", erzählt er. Der Hass beginne sich wie eine Krankheit auszubreiten. "Wir Israelis und Palästinenser müssen zusammen arbeiten, um (den Hass, die Krankheit) zu beherrschen. Alle zusammen für das Leben und für ein Ende des Blutvergießens", fordert er. Trotz allem bleibt dieser Arzt bewundernswert optimistisch. "Nichts ist unmöglich in dieser Welt. Alles was nötig ist, ist Mut, Glauben, Hoffnung und Handeln."  http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=57245
Übersetzung (leicht gekürzt): K. Nebauer

 


Palästina: Ein Kampf auf Leben und Tod - Nach dem tödlichen Brandanschlag auf seine Familie bangt ein Großvater um den Enkel. Er ersehnt das Ende der Gewaltspirale. - Ofira Koopmans - Ramat Gan. Die letzten Tage sind nicht spurlos an Hussein Dawabsche vorübergegangen. Seit Freitag ist der 51-Jährige seinem Enkelkind nicht mehr von der Seite gewichen. Der vierjährige Ahmed liegt seit dem Brandanschlag auf das Haus seiner Familie im Dorf Duma zwischen Nablus und Ramallah im Krankenhaus. Wegen seiner schweren Verbrennungen hatten die Rettungskräfte ihn per Hubschrauber aus dem Westjordanland in die Klinik im israelischen Tel Haschomer gebracht. Ob Ahmed überlebt, sei noch immer ungewiss, sagt Klinikdirektor Zeev Rotstein. >>>
 

 


Jürgen Todenhöfer - Auch israelischer Terrorismus ist Terrorismus - Liebe Freunde, der kleine Palästinenser Ali Dawabsheh durfte nur 18 Monate leben. Dann verbrannten ihn israelische Terroristen. Auch nach Palästina kommt Gott nur noch zum Weinen. Doch endlich wird selbst in Israel Klartext geredet. Auch israelischer Terrorismus wird Terrorismus genannt. Das ist gut so. Terrorist ist, wer Zivilisten aus politischen oder ideologischen Gründen tötet. Egal ob der Täter Deutscher, Araber, Amerikaner oder Israeli ist. Terrorismus kennt kein Vaterland, keinen Gott. Auch israelischer Terrorismus ist Terrorismus.

Terroristen sind auch:
-die deutschen Rechtsradikalen, die seit der Wiedervereinigung über 180 Menschen ermordeten und zur Zeit reihenweise Flüchtlingsheime anzünden. Der NSU-Prozess zeigt nur einen winzigen Ausschnitt des rechten Terrors;

-der in Syrien und im Irak kämpfende IS, die syrische Al Qaida-Filiale Jabbat Al Nusra und ähnliche Extremisten-Banden;

-Zivilisten tötende Palästinenser, Zivilisten tötende Israelis, rassistische US-Amerikaner, die schwarze Mitbürger töten. Die brutalen palästinensischen Morde an drei entführten jungen Israelis im Frühjahr 2014 waren Terrorismus genauso wie das anschließende Anzünden eines jungen Palästinensers bei lebendigem Leibe durch Israelis.

Auch Staatsterrorismus ist Terrorismus. Bush und Blair waren gottlose Terroristen. Die größten Mörder unserer Zeit, weil sie 1 Million unschuldige Iraker töteten. Oder wie ein britischer Offizier höhnisch sagte, "von der Last des Lebens befreiten".

Netanjahus Krieg gegen Gaza, der wahllos unzählige palästinensische Zivilisten tötete, war ebenfalls Terrorismus. Ich habe diesen Bombenkrieg über eine Woche lang miterlebt. Atemlos, fassungslos, weil er so eindeutig zivile Ziele angriff. Über 500 Kinder starben in dieser Orgie der Gewalt. Laut UNO haben die israelischen Streitkräfte auch in diesem Jahr bereits über 20 Palästinenser getötet. Und mehr als 1000 verletzt. Alltag des Krieges oder Staatsterrorismus? Wie soll das weitergehen?

Ich weiß, die Wahrheit tut weh. Aber wir müssen die Dinge beim Namen nennen. Terrorismus ist - wie Krieg - eine schwere Krankheit der Menschheit. Wir können sie nur heilen, wenn wir bei der Diagnose mutig und ehrlich sind. Nur dann können wir eine bessere Welt schaffen. Leider nicht mehr für Ali. Aber für die anderen Kinder unserer Welt. Euer JT
 

Mehr zum Thema - Der Tod von Ali Saad Dawabsha, ein eineinhalbjähriges Kleinkind >>>

Zwei religiöse Lager - Die Brandstifter im Westjordanland und der Messerstecher der Gay-Parade sind fromme Juden. Doch die Wurzeln ihres Hasses sind andere. - Die deutlichste Schnittstelle zwischen den Brandstiftern, die in der Nacht zum Freitag ein palästinensisches Kleinkind ermordeten, und dem Messerstecher bei der Schwulen- und Lesbenparade in Jerusalem ist das gegnerische Lager. Bei den Demonstrationen am Wochenende blieb völlig offen, wer gegen den Messerstecher und wer gegen die Brandstifter protestierte. Für die meisten spielte es ohnehin keine Rolle.

Das weltliche linksliberale Lager ist Antithese zu den Nationalreligiösen wie auch zu den Ultraorthoxen. Erst diese Woche outete sich der sozialdemokratische Parlamentarier Itzik Schmulik. Er ist der dritte offen schwul lebende Abgeordnete nach zwei Fraktionsmitgliedern der linken Meretz.

Hinter beiden Gewaltverbrechen stehen fromme jüdische Fanatiker. Trotzdem verfolgten sie unterschiedliche Ideologien oder wenigstens unterschiedliche Gewichtungen. Zwar wohnt auch der homophobe Messerstecher Ischai Schlissel in einer israelischen Siedlung im Westjordanland, dorthin trieben ihn jedoch keine ideologischen Motive.

Dem einen geht es um Land, dem anderen um Gebote >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Israeli forces storm the house of murdered toddler Ali Dawabsheh

4 killed, dozens injured as Israeli ordnance explodes in Gaza

Settler Violence on the Rise- Homes Stoned near Jenin, East Jerusalem Tagged with Racist Graffiti

UNRWA to Possibly Suspend Education Program Due to Financial Burdens

Hamas Official- No Deal with New Palestinian Ministers

5. 8. 2015

One Year in ICU for Burned Child's Family


Israeli Police "Unable to Solve" Douma Arson Case

Arab League to discuss draft UN resolution on settler violence

Gaza Conflict Infographic Shows How Many Kids Are Dying
 

 VIDEO - Eid Mubarak Gaza
 

Jon Snow in Gaza: our full coverage

EU Differentiation and Israeli settlements

Rethinking reconstruction in Gaza

Israeli high court rejects petition to free hunger-striking prisoner

PressTV-Israel boycott gains steam in US

Pittella: ‘There is a direct link between Netanyahu’s settlement policy and Israeli extremism’

Palestinian child faces 10 years in Israeli jail

Newly engaged 19-year-old shot dead by Israel

Abbas bespricht mit El-Araby die aktuelle Lage in den Palästinensergebieten

Nablus residents protest Israeli water supply cut-off

108 tonnes of spoiled settlement goods seized in the West Bank in July

Israel exploits Syrian chaos to plan looting of Golan oil

Algerian footballer shows solidarity with slain Palestinian toddler

Arab Media Watch: Growing fascism in Israel must be stopped

Iranian Speaker Raps West's Silence on Israel's Violation of Human Rights

The occupation arrests four minors

One was playing on his bicycle…the occupation arrests two children from Silwan

UN warns school may be delayed for Palestinian refugees

Lavrov backs formation of Palestine state

French tourist beaten up after waving Israeli flag at Al-Aqsa

Israel, Palestine and Jordan team up to save river

House divided: Israelis, Palestinians live under same Hebron roof, separated by brick wall

Education deprivation: School program for Palestinians

Protecting US-trained Syrian rebels? There’s no such thing as ‘defensive airstrikes’

Nährboden für jüdischen Terror

Settler Violence on the Rise: Homes Stoned near Jenin, East Jerusalem Tagged with Racist Graffiti

BDS spoof video featuring Pharell Williams goes viral in South Africa

HEBRON: IOF ATTACK YOUTH, FORCE HIM TO DRINK GASOLINE

Elbit Systems Awarded Contracts to Supply DIRCM Self-Protection Systems for European and Asian Customers

Weiterer jüdischer Extremist in Israel verhaftet
 

Israel nimmt zweiten jüdischen Extremisten fest
 

Israel- Verwaltungshaft gegen radikalen jüdischen Siedler

Russland unterstützt Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaates

(VIDEO) Update on Photo of "Israeli Officer Being Shielded from Stone-throwing Settlers"

 

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