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Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23

Divide et impera – Teile und herrsche
Uri Avnery, 8. August 2015

BENJAMIN NETANJAHU  ist nicht als klassischer Gelehrter bekannt, doch übernahm er den römischen Leitspruch: Divide et impera, teile und herrsche.

Das Hauptziel – und vielleicht das einzige – seiner Politik ist, die Herrschaft Israels zu erweitern, als den „National-Staat des jüdischen Volkes“ über ganz  Erez Israel, das historische Land Palästina. Dies bedeutet, über die ganze Westbank zu herrschen und dieses mit jüdischen Siedlungen zu bedecken, seinen mehr als 2,5 Millionen arabischen Bewohnern aber die bürgerlichen Rechte zu verweigern.

Ost-Jerusalem mit seinen 300 000 arabischen Bewohnern ist offiziell von Israel schon annektiert worden, ohne ihnen jedoch die israelische Bürgerschaft zu gewähren oder das Recht, an den Knesset-Wahlen teilzunehmen.

Das lässt den Gazastreifen, eine winzige Enklave  mit mehr als 1,8 Millionen arabischen Bewohnern, allein; die meisten von ihnen sind Nachkommen der Flüchtlinge aus Israel. Es ist das letzte, das Netanjahu in das israelische Imperium auch einzuschließen wünscht.

Es gibt einen historischen Präzedenzfall. Nach dem Sinai-Krieg 1956, als Präsident Eisenhower verlangte, dass Israel sofort das ägyptische Territorium, das es erobert hat, zurückgibt, riefen viele Stimmen in Israel dazu auf, den Gazastreifen zu annektieren. David Ben-Gurion weigerte sich unnachgiebig. Er wollte keine Hundert Tausende mehr Araber in Israel. Also gab er auch den Streifen an Ägypten zurück.

Die Annexion von Gaza würde jetzt, während man die Westbank behält, eine arabische Mehrheit im jüdischen Staat schaffen. Stimmt, eine kleine Mehrheit, die aber schnell wächst.
 
DIE BEWOHNER der Westbank und des Gazastreifens gehören zum selben palästinensischen Volk. Sie sind eng durch nationale Identität und Familienbande verknüpft. Sie sind jetzt aber getrennte Entitäten, geographisch durch israelisches Gebiet getrennt, das an seiner schmalsten Stelle  nur etwa 45 km breit  ist.

Beide Gebiete wurden 1967 im Sechstagekrieg besetzt. Viele Jahre konnten sich Palästinenser frei von einem Gebiet zum andern bewegen. Palästinenser aus Gaza konnten in der Bir Zeit-Universität in der Westbank studieren, eine Frau aus Ramallah in der Westbank konnte einen Mann aus Beit Hanoun im Gazastreifen heiraten.

Ironischer Weise wurde die Bewegungsfreiheit 1994 mit dem Oslo-„Friedens“-Abkommen beendet, in dem Israel explizit die Westbank und den Gazastreifen als ein einziges Gebiet anerkannte und vier Passagen zwischen ihnen öffnen sollte. Doch wurde keine einzige je geöffnet.

Die Westbank wird jetzt dem Namen nach von der Palästinensischen Behörde verwaltet, die auch vom Oslo-Abkommen geschaffen wurde und die von der UN  und der Mehrheit der Nationen als Staat Palästina unter israelischer Militärbesatzung anerkannt wird. Sein Führer Mahmoud Abbas, ein enger Kollege des verstorbenen Yasser Arafat, hat sich dem arabischen Friedensplan verpflichtet, der von Saudi-Arabien initiiert wurde und der den Staat Israel in seinen Grenzen von 1967 anerkennt. Keiner zweifelt daran, dass er Frieden wünscht, der sich auf eine Zwei-Staaten-Lösung gründet.
 
1996 WURDEN die allgemeinen Wahlen in beiden Gebieten von der Hamas (arabische Initialen für „Bewegung des islamischen Widerstandes“) gewonnen. Auf israelischen Druck hin wurden die Ergebnisse annulliert. Gewalttätig übernahm die Hamas daraufhin die Kontrolle über den Gazastreifen. Da sind wir jetzt: zwei getrennte palästinensische Entitäten, deren Regierende sich gegenseitig hassen. >>>

Für Israel erscheint Goliath als Opfer - Ein israelisches Knessetmitglied sagt, der Philister-Riese hatte das Recht, sich gegen David zu verteidigen … - Amira Hass, 27. Juli 15 - Goliath hatte auch das Recht, sich gegen David zu verteidigen. Das ist es, was wir unter den Worten des MK Nissan Slomansky , Vorsitzender des Knesset-Verfassung-, Gesetz- und Gerechtigkeits-Komitees, verstehen, als er die Gesetzesvorlage über strengere Bestrafung für Steinewerfer  vorstellte. „David tötete Goliath, den stärksten Philister, mit einem Stein“, sagte Slomansky. „Mit andern Worten, ein Stein kann töten“.

Seit Beginn unseres Staates beanspruchten wir biblische Bilder, um unsern Einfluss zu stärken. Wenn ich mich recht erinnere, rühmten sich unsere Lehrer in der Schule immer damit, dass wir David wären, und dass nicht nur eine Steinschleuder nötig war, um Goliath zu töten, sondern auch Verstand und Agilität.


Wie groß war unsere Schadenfreude vor dem riesigen, schwerfälligen Goliath, auch wenn wir gegenüber den Palästinensern vorgeben, niemals „David“ zu sein. Slomansky gab diesen Vorwand auf und seine Offenheit ist lobenswert. Er konnte die Statistiken des Steine-Werfens zitieren und ihren Misserfolg in Yeshastan. Er fand es schwierig, die Gründungsmythen aufzugeben. Er kehrte ihre Verwendung um und bewies, wer wir wirklich sind: Goliath. Goliath, das Opfer.


Das berichtigte Gesetz, das die Strafen für diejenigen strenger macht, die  wegen Steine -Werfens angeklagt sind, ist nicht außergewöhnlich. Es ist nur ein Ausdruck der 48 Jahre langen  traditionellen Behandlung jener, die wir besetzen.


Wir weigern uns, auf ihren Widerspruch gegen unsere Regeln zu hören und auf die pure Logik ihres Widerstandes. Stattdessen antworten wir mit härteren Maßnahmen. Wir reagieren auf palästinensische Gewalt (die immer, immer eine Antwort auf unsere grundsätzliche Gewalt ist) mit vielfach größerer Grausamkeit. Und wir nennen diejenigen, die Widerstand leisten, Kriminelle.


Die Palästinenser sind nicht die ersten, die mit Gewalt auf institutionelle Gewalt – militärische und bürokratische  -  antworten. Und wir haben kein Copyright auf die Kriminalisierung des Kampfes für Unabhängigkeit. Gefängnisse in andern unterdrückerischen Ländern waren und sind auch mit Gefangenen – Widerständlern-- gefüllt genau wie hier; ihre Gesetzgeber und Richter fanden und finden wissenschaftliche Argumente, jeden Protest gegen die Ungerechtigkeit zu kriminalisieren. >>>

Alle Israelis sind schuldig: Brandanschlag auf palästinensische Familie - Es ist einfach unmöglich, dem Brigadegeneral  zuzujubeln, dass er einen palästinensischen Teenager erschoss und dann schockiert ist, wenn Siedler einen Brandanschlag auf ein bewohntes Haus ausüben - Gideon Levy -  2.August, 2015

Israelis  gehen mit Messern gegen Schwule in der Love-Parade vor und verbrennen Kinder.  Da gibt es nicht einen Deut von Verleumdung, und auch nicht  die geringste Übertreibung bei dieser trockenen Beschreibung. Es stimmt zwar, dass dies nur Aktionen von ein paar Extremisten sind. Es stimmt auch, dass ihre Zahl wächst; es stimmt, dass jeder einzelne von ihnen – all die Mörder, jeder, der Brandanschläge macht, der mit Messern angreift, der Bäume ausreißt – dass  all diese zum selben politischen Lager gehören. Aber das Gegenlager ist mitschuldig.

All jene, die dachten, es wäre möglich, Inseln des Liberalismus im Meer des israelischen Faschismus aufrecht zu erhalten, wurde dies – ein für alle Mal -  an diesem Wochenende gezeigt. Es ist einfach nicht möglich, einem Brigadegeneral, der einen Teenager erschießt, zuzujubeln und dann über Siedler geschockt zu sein, die einen Brandanschlag auf eine Familie machen; die Rechte der Schwulen zu unterstützen und dafür eine Gründungskonferenz in Ariel zu halten. Das Böse kennt keine Grenzen; es beginnt an einem Platz und verbreitet sich schnell in alle Richtungen.

Der erste Nährboden für jene, die einen Brandanschlag auf eine Familie verüben, war die IDF (israelische Verteidigungsarmee), auch wenn die Täter nicht in ihr gedient haben. Wenn das Töten von 500 Kindern im Gazastreifen legitimiert wird und keine Debatte oder eine moralische Abrechnung auslöst-  was ist dann so schrecklich, ein Haus  samt ihren Bewohnern in Brand zu stecken. Was ist schließlich der Unterschied zwischen dem Werfen einer Brandbombe und dem Abwerfen einer Bombe.  Es gibt keinen Unterschied in der Absicht,

Wenn das Erschießen von Palästinensern zu einem fast täglichen Vorfall wird – schon wieder wurden seit dem Brandanschlag getötet: einer in der Westbank, ein anderer an der Grenze des Gazastreifens – wer sind wir, dass wir über die Brandstifter in Duma Beschwerde führen? Wenn das Leben der Palästinenser  offiziell von der Armee genommen werden darf, so ist ihr Blut in den Augen der israelischen Gesellschaft billig, dann ist es Siedler-Milizionäre auch erlaubt, sie zu töten. Wenn es der Ethik der IDF im Gazastreifen erlaubt ist, alles zu tun, um einen einzigen Soldaten zu retten, wer sind wir dann, dass wir uns über Baruch Marzel  vom rechten Flügel beschweren, der mir an diesem Wochenende sagte, es wäre zulässig, Tausende von Palästinensern  zu töten, um ein einziges Haar auf dem Kopf eines Juden zu retten. Dies ist die Atmosphäre, und dies ist die Folge. Die ursprüngliche Verantwortung dafür liegt bei der IDF.

Nicht weniger anzuklagen sind natürlich die Regierungen und Politiker, die mit einander darüber konkurrieren, wer sich am meisten bei den  Siedlern einschmeichelt. Wer auch immer ihnen für ihre Gewalt in der Siedlung Beit El 300 neue Wohneinheiten gibt, sagt ihnen nicht nur, dass Gewalt erlaubt ist, sondern dass es sich bezahlt macht. Es ist schon schwierig, eine Linie zwischen dem Werfen von Plastiktüten voller Urin gegen Polizisten und dem Brandanschlag  in Wohnungen zu ziehen. Natürlich sind auch die Behörden anzuklagen, die das Recht durchsetzen sollen – fangen wir mit der Distrikt-Polizei von Judäa und Samaria an, der lächerlichsten und skandalösesten von allen Polizei-Distrikten –und nicht zufällig. Auf neun palästinensische Wohnungen wurde – nach B‘tselem -  in den letzten drei Jahren ein Brandanschlag ausgeübt. Wie viele Leute sind strafrechtlich verfolgt worden? Keine.  Was geschah also am Freitag in Duma? Das Feuer war in den Augen der Brandstifter und ihrer Lakaien einfach besser.

Ihre  Lakaien schließen auch die ein, die schweigen und vergeben und jene, die denken, das Übel wird auf immer innerhalb der Westbank bleiben. Ihre Lakaien schließen auch die Israelis ein, die davon überzeugt sind, dass das Volk Israel das „auserwählte Volk“  und ihm deshalb alles erlaubt sei, auch Brandanschläge auf Wohnungen von Nicht-Juden mit ihren Bewohnern auszuführen.

Viele von denen, die von diesem Akt schockiert waren, einschließlich derjenigen, die die Opfer im Sheba Medical-Center, außerhalb Tel Aviv besucht haben – der Präsident, der Ministerpräsident, der Oppositionsführer und ihre Mitarbeiter haben mit der Muttermilch das rassistische, ärgerliche „Du hast uns von allen Völkern ausgewählt“ eingesaugt.

 Am Ende eines schrecklichen Tages ist es dies, das uns zum Verbrennen von Familien führt, die Gott nicht ausgewählt hat. Kein Prinzip ist in der israelischen Gesellschaft zerstörerischer oder gefährlicher als dieses Prinzip noch mehr verbreitet.  Falls man näher untersucht, was unter der Haut der meisten Israelis  verborgen ist,  würde man „das auserwählte Volk“ finden. Wenn dies ein fundamentales Prinzip ist, dann wird der nächste Brandanschlag nur eine Zeitfrage sein.

Ihre Lakaien sind überall und die meisten drücken ihre Betroffenheit über das aus, was geschah. Aber was geschah, war von den Belangen der Realität diktiert, der Realität Israel und seinem Wertesystem. Was geschah, wird wieder geschehen, und keiner wird geschont. Wir alle waren die Brandstifter der Dawabsheh-Familie.  (dt. Ellen Rohlfs)

Gestohlene Kindheit: eine palästinensische Geschichte - Die Welt ist unglaublich gleichgültig gegenüber dem palästinensischen Leiden und demonstriert täglich diese Politik der Gleichgültigkeit - Hatam Bazian - 2.8.15 - Ismail, Zakaria, Ahed und Mohamrd sind vier Namen, die anscheinend zufällig sind und keine besondere Bedeutung für die durchschnittliche Person in der Welt hat.

Doch diese vier Namen sind  im Gedächtnis der Palästinenser sehr bekannt und eingeprägt. Sie sind die Kinder der Bakr-Familie – sie waren zwischen neun und elf Jahre alt. Ich nehme es euch nicht übel, wenn ihr euch nicht an diese Namen erinnert.


Die Wahrheit ist, palästinensische Namen, Familien und Gesichter werden in einer Welt nicht erinnert, deren allgemeine Meinung vom Bewusstsein  eines  Nachrichtenzirkels bestimmt wird.  Ihre Geschichte wurde nicht verbreitet. Ihrem Verlust wurde keine persönliche Note gegeben und mit ihren Lieben wurde kein Interview gemacht.


Vor einem Jahr wurde der 16jährige palästinensische Junge Mohammed Abu Khdeir von  jüdischen  Extremisten in Jerusalem als Racheakt lebendig verbrannt.


Am letzten Freitag markiert das Verbrennen des 18 Monate alten Baby Ali Saad Dawabsheh  durch einen Brandanschlag von Siedlern auf die Wohnung der Familie in Duma  den Jahrestag von Abus  KhdeirsTod.


Die Wahrheit ist, dass wir den Verlust  von palästinensischem Leben nicht betrauern. Wie erinnern uns nicht an die Familien, die Häuser und Schulen, die systematisch ausgelöscht werden oder an die Krankenhäuser und Ambulanzen, die chirurgisch gezielt angegriffen werden oder die unzähligen ermordeten Individuen, die nur ihr Leben leben wollten.


Der Mord an Cecil dem Löwen hat mehr globale Aufmerksamkeit und Aufrufe zu genauen Untersuchungen erfahren, als die Bakr-Kinder,  Abu und Ali.


Systematisches Auslöschen - Doch wie können wir dies tun? Wie können wir – unser globales Bewusstsein -  ja, unsere Augen von dem ständigen und systematisch  zugefügten palästinensischen Leid  abwenden?


Wie entschuldigen wir Israels das Festhalten von 6000 palästinensischen politischen Gefangenen – einige erst 11 Jahre alt -  und das Eingesperrts ein von  gewählten palästinensischen Parlamentsmitgliedern?


Wie erklären wir die unverhältnismäßige Antwort von Diplomaten, die nach Gaza strömen, auf der Suche nach einem einzigen Soldaten, der nach Israels Sommerangriff  auf den Gazastreifen gefangen genommen wurde. >>>

Der normale Horror - Anat Rimon-Or -  1.8.15 - Der verständliche und demonstrierte Schock der gestrigen  Ereignissen ( dem Verbrennen eines Kleinkindes, dem Verletzen seiner Familie und der Messerstecherei bei der Love-Parade) muss uns  nicht blenden. Die großen Schrecken, in die der Staat Israel verwickelt ist, sind nicht nur Wutausbrüche von Extremisten. Sie werden routinemäßig auf allen Lebensgebieten bei der Besatzung begangen  - an normalen Tagen; während der Belagerung an einem normalen Tag; beim Kollaps der Sozialhilfe; als Nebenprodukt bei Routineaktionen; beim Mord an Flüchtlingen – durch Mittel und Wege der Ministerien und Behörden, die zur entschlossenen Maschine der Auslöschung geworden sind.

In diese schrecklichen Gräueltaten sind gewöhnliche Bürger verwickelt, Medienleute, Forscher und Intellektuelle sind darin  bis zum Hals verwickelt: indem sie jeden, der über diese Routine zu schreien wagt, delegitimieren und zum „Extremisten“ abstempeln, ob das im Rahmen ihres Jobs geschieht oder in ihrer freien Zeit.

Darin verwickelt sind anständige Leute, die völlig normal erscheinen und völlig normal handeln. Lassen wir uns von ihnen nicht in die Irre führen; sie haben eine Eigenheit: in ihren süßesten Träumen über ein Leben in Frieden, Brüderlichkeit und Freundschaft sehen sie den Gazastreifen ohne Waffen, die palästinensische Behörde ohne Waffen und den Staat Israel als einen jüdischen Staat auf seinem Reservoir von Waffen. Araber haben in ihm zivile Rechte. An diesem Grundmodell, das heute so weit entfernt ist von den Rändern der Phantasie, sitzt die Quelle des Wahnsinns, den wir jetzt erleben.

Auf dem Hintergrund des Schocks, der über die jüdischen Mörder, die Messerstecher und die jüdischen Landräuber  aufgezeigt werden, erscheinen diese Leute wie ein vernünftiger Pol. Das ist ein Irrtum. Der eine, der tatsächlich die Gewalt ausübt, ist nicht der gefährlichste Hauptfeind in der Nahrungsmittelkette. Der gefährlichste Hauptfeind wird immer befriedigt, weshalb er ruhig lauert und höflich erscheint. All seine blühenden kulturellen Projekte, die gewöhnlich liberal sind, gründen sich auf zwei Prämissen: 1.‘ Der andere verdient grundsätzlich weniger als ich‘. 2. Ich bin die Autorität. Ich habe Recht, ich spreche Recht und ich bin derjenige, der entscheidet, was entsprechend meinen Werten gut für den andern ist.‘

Es stimmt, der palästinensische Terror ist im Licht des Routinehorrors der Besatzung und Belagerung völlig gerechtfertigt. Man kann  den Terror, der Rechte stiehlt und mit dem Terror, der gegen die Besatzung  und Belagerung gerichtet ist, nicht vergleichen. Jeder der erwidert ‚‘Terror ist Terror und ist nicht berechtigt‘, jeder der sein protziges Erstaunen über ‚Unterstützer des Terrors‘  zum Ausdruck bringt, ist ein Feind, der gar nichts von der politischen Realität versteht, in der sie leben. Drei Sätze werden jeden, der mit solch einer Person spricht, enthüllen, dass er oder sie den vom Staat ausgeführten Terror/Horror nicht versteht. Ich will mich nicht dafür  entschuldigen, dass ich herablassend war.  (dt. Ellen Rohlfs)

No way to defeat Jewish terrorism without ending the occupation - Noam Sheizaf - For the extreme right, violence against Palestinian civilians is not solely a result of racism — it is, first and foremost, a form of control.

The vast majority of settlers are not violent, although different levels of violence toward the Palestinian population in the occupied territories have accompanied the settlement enterprise since its inception. These acts of violence are never an outlier, but as a direct consequence of the situation in the West Bank.

The public turns a blind eye to this fact whenever these events happen. The responses to the murder of the 18-month-old baby Ali Dawabshe, are a sign that we will continue to ignore the bigger picture. >>>

Israeli and Palestinian women meet despite the checkpoints - Anna Kokko - At the entrance of Beit Ummar, a red sign in Hebrew, Arabic and English warns Israeli citizens that visiting the Palestinian village could be dangerous for their lives. But on one Saturday evening, four cars with yellow Israeli license plates drive past the warning and a tall military observation tower.

Inside the cars, about fifteen Israeli women, some already past retirement age, are crammed between huge toys for children. The sun is almost setting behind the hills, as the group makes their way through the winding roads. For many of the passengers, it is not their first time in the village. Following the footsteps of an Israeli activist Ilana Hammerman, some of them started smuggling Palestinian women – including from Beit Ummar – for daytrips into Israel.

Hammerman sparked a nation-wide debate in 2010 after she published an article about one such a trip, illegal under Israeli law, on the Israeli daily newspaper Haaretz. >>>

The forgotten massacre of German citizens in Gaza - Emran Feroz - Germany’s Chancellor Angela Merkel promised to “stand by the side of Israel” as it attacked Gaza during the summer of 2014. Her solidarity with the aggressor included remaining silent as a family of her fellow citizens were massacred.

Ibrahim Kilani had lived in Germany for 20 years before moving back to Gaza. He, his wife, Taghreed, and their five children were killed when Israel shelled an apartment where they had sought refuge in Gaza City.

Ramsis Kilani is a son of Ibrahim from his previous marriage, living in the German city of Siegen. Unable to attend Ibrahim’s funeral because of the siege on Gaza, Ramsis has tried to keep his father’s memory alive by campaigning against Israel’s crimes.

Ramsis spoke to Emran Feroz.


Emran Feroz:
One year has passed since your father was killed. Can you summarize what you have experienced since then?

Ramsis Kilani:
My life has changed a lot. Especially before going to sleep, I cannot stop thinking about what has happened.

Not only do I think about my father, who I had not been able to see for years before his death, as I never managed to get into Gaza and he never managed to get out. I think about my half-siblings whose voices and laughter I had heard on the telephone, who told me they loved me, but who I had never encountered in their short lives. >>>

How Israeli taxpayers subsidize 'Jewish terror' -  Natasha Roth - Honenu, an organization that provides legal services to suspected terrorists, violent settlers and gives financial support to their families, receives tax-deductible donations in both Israel and the United States.

A burned first-grade classroom at Jerusalem’s bilingual school after it was the target of an arson attack, November 30, 2014. (Photo by Oren Ziv/Activestills.org)

A teacher looks at the damage in a first-grade classroom at one of Jerusalem’s only integrated Jewish-Arab schools, which was the target of an ideologically motivated arson attack, November 30, 2014. (Photo by Oren Ziv/Activestills.org) One of the suspects is being represented by Honenu.

What do Yitzhak Rabin’s assassin, the murderers of Mohammed Abu Khdeir and the arsonists convicted of setting fire to Jerusalem’s Jewish-Arab Hand in Hand school have in common, apart from their violent extremism?

All have received legal representation or some other form of assistance from Honenu, a self-proclaimed “Israeli Zionist legal aid organization.” >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Anschlag im Westjordanland- Vater von getötetem Kleinkind erliegt seinen Verletzungen

Saad Dawbsche, der Vater von Ali Dawbsche, der mit seiner Familie vor einer Woche von zionistischen Siedlern in seinem Haus angezündet wurde, ist seinen Verletzungen erlegen.

Seine Frau und der älteste Sohn Ahmed schweben noch in Lebensgefahr. Die Familienmutter liegt immer noch in Koma und wird künstlich beatmet

Video
Father of Palestinian Baby Killed in Arson Attack Also Dies

 

Family: Father of toddler killed in West Bank firebombing blamed on Jewish extremists has died


Palestinian baby's father also dies from settler attack

 

Sa’ad Dawabsha, Father Of Burnt To Death Baby, Dies Of His Wounds

Vier Verletzte bei israelischem Luftangriff auf ein Flüchtlingslager in Gaza

Israels Bischöfe erstatten Anzeige gegen antichristliche Hetze -
Extremistischer Rabbiner hatte zur Brandstiftung an Kirchen aufgerufen mit der Begründung, Orte des Götzendienstes müssten zerstört werden

Präsident Reuven Rivlin: „Israel ist isoliert“

Living with Israeli settler terrorism

Israeli forces suppress weekly marches across West Bank

Israel cuts water to Palestinian village, causing deaths of hundreds of farm animals

Dozens Suffer Effects Of Teargas Inhalation Near Ramallah

Child Injured By Israeli Army Fire In Northern Gaza

Israel to Force-Feed Hunger Striking Detainee Beginning Saturday Evening

7. 8. 2015

Freundschaft zwischen Israel und Deutschland kann nicht auf Waffenlieferungen beruhen


Israel ist wichtigster Kunde der deutschen Waffenindustrie


Waffenexporte nach Saudi-Arabien gestoppt!!!


Deutsche Rüstungsexporte nach Israel

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat Israelis und Palästinenser aufgefordert, ihre Friedensgespräche über eine Zwei-Staaten-Lösung wieder aufzunehmen

Geschäfte mit der Massenvernichtung
 

EU Arms Exports

Arabische Liga ruft die UNO zum besseren Schutz der Palästinenser auf


Makkabi Spiele eröffnet - Gauck: «Wichtiges Symbol»



Jüdisches Mini-Olympia in Berlin

Deutscher Priester Schnabel: Christenhass in Israel wächst seit fünf Jahren ständig

UN-Hilfsagentur will Hilfen an Palästinenser kürzen

Blast from Gaza war ordnance kills four

Indonesia denies visa to Israel badminton player

Family must be allowed to visit Palestinian hunger striker in critical condition

Women in Israel Fasting to Mark Gaza Anniversary

Post-War Trauma Afflicts Gaza Girls, Women

OIC to hold summit on Palestine

First Palestinian soccer match in 15 years

Jailed PFLP leader to start open hunger strike

Egypt's foreign minister urges support for cash-strapped UN Palestinian refugee agency

Jordan: Israeli Girl Caught Almost Naked in Saudi Car

Moving pictures of Israel-Gaza conflict drawn by Palestinian children go on show to mark one year since crisis

Israel droht Iran mit Luftschlägen
Israel hält sich die Option einer Bombardierung Irans offen - sollte Teheran den ausgehandelten Atomdeal brechen

Iran-Streit- Israels Staatspräsident sorgt sich um Verhältnis zu USA

Eight Palestinians Injured In Biddu

Soldiers Invade Biddu, Search Home Of 'Ramming Incident Suspect'

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