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Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23

Felicia Langer zu Susan Abulhawas Roman
"Während die Welt schlief."

Ich möchte keine Rezension schreiben. Es soll vielmehr eine Art Danksagung an die Autorin sein für ihr Buch, das mich so gefesselt, aber auch sehr erschüttert hat.

Eine Danksagung für die Beschreibung der Nakba: Das Leid der Palästinenser, die grausame Enteignung, die Vertreibung, das ewige Flüchtlingsdasein - bis heute. Die Beschreibung der verschiedenen Massaker, die Juden schon in den Monaten vor der israelischen Staatsgründung 1948 an Palästinensern begangen haben und danach. Für mich als eine Jüdin und Überlebende des Holocaust ist das eine  Schande. Für die Autorin muß es eine Qual gewesen sein, all das niederzuschreiben.

Sie hat darüber hinaus eine außergewöhnliche Gabe, die Liebe mit so viel Empathie zu schildern, zum Beispiel Amals Liebe zu ihrem Vater, der ermordet wurde. Die Schilderung hat mich an meine große Liebe zu meinem Vater erinnert, der ein Opfer des Zweiten Weltkrieges wurde. Damals war ich 13 Jahre alt.

So groß wie die Liebe ist der Schmerz nach dem Verlust. Und man trauert von Herzen beim Lesen.

Israel hat eine "Antwort" für die Autorin gefunden: Susan Abulhawa, eine amerikanische Staatsbürgerin und eine Palästinenserin, durfte Palästina nicht besuchen...

Israels Gräueltaten gehen weiter, wie seit Jahren schon, bis zum heutigen Tag. Und die Welt schläft...

Man muß sie dringend aufwecken, um Menschenleben zu retten!

Das versucht die Autorin mit der ganzen Kraft ihres Talentes in diesem Buch, mit dem sie sich auf die Wahrheit, die Menschlichkeit und die Gerechtigkeit beruft. Und dafür meine Danksagung, liebe Susan Abulhawa.

Felicia Langer Tübingen, 10. August 2015



Susan Abulhawa - Während die Welt schlief - Roman
Originaltitel: Mornings in Jenin - Originalverlag: Bloomsbury - Aus dem Englischen von Stefanie Fahrner
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm ISBN: 978-3-453-35662-7
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90 * (* empf. VK-Preis)

Leseprobe (pdf) >>>

Homepage - Felicia Langer >>>
Bücher von Felicia Langer >>>
Texte von Felicia Langer auf diesen Seiten >>>

Kindersterblichkeitsrate in Gaza steigt erstmals seit 53 Jahren - Der drastische Anstieg der Kindersterblichkeit ist einer UN-Studie zufolge beispiellos im Nahen Osten. Die Blockade durch Israel dürfte mitverantwortlich sein, heißt es.

Erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert ist die Kindersterblichkeitsrate im Gazastreifen gestiegen. Das geht aus einer am Wochenende veröffentlichten Studie der Vereinten Nationen und des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hervor.

Demnach ging die Kindersterblichkeitsrate seit 1960 beständig zurück: Starben 1960 von tausend Kindern im Alter unter einem Jahr 127, waren es 2008, 48 Jahre später, 20,2. Den letzten Daten von 2013 zufolge gab es jedoch einen Anstieg auf 22,4 Todesfälle.

Bei den Säuglingen starben den Angaben zufolge 2008 zwölf von tausend in den ersten vier Wochen nach ihrer Geburt. Im Jahr 2013 waren es hingegen 20,3 Säuglinge. Der Leiter des UNRWA-Gesundheitsprogramms, Akihiro Seita, erklärte, der plötzliche Anstieg sei im Nahen Osten beispiellos. Mit dazu beigetragen haben könnte Seita zufolge die Blockade des Gazastreifens durch Israel. >>>

Bericht enthüllt, dass Siedler, die Palästinenser angreifen, von der israelischen Regierung finanziert werden, wie das Center for Palestinian Information berichtet.

Das Nationale Büro für die Verteidigung des Bodens und den Widerstand angesichts der Siedlungen, eine palästinensische NGO, enthüllt in einem neuen Bericht, dass der jüdische Verein Hanino von der israelischen Regierung Geldmittel zur Unterstützung israelischer Siedler erhalten hat, die Palästinenser angreifen.

Dieser Bericht hebt hervor, dass Hanino 2014 700.000 Dollar ausgegeben hat, um die finanziellen Bedürfnisse von extremistischen Siedlern und von Familien derer, die sich im Gefängnis befinden, zu decken. Eine Maßnahme der Dankbarkeit für die durchgeführten Angriffe gegen palästinensische Bürger.

Der Bericht bestätigt auch, dass sowohl das israelische Finanzministerium als auch das Parlament extremistische Siedler finanzieren und ihnen Hilfe und Unterstützung zukommen lassen, damit sie Palästinenser angreifen.

Der Bericht erinnert auch daran, dass die israelische Regierung im vergangenen Jahr 90 Millionen Dollar für illegale israelische Siedlungen im Westjordanand bestimmt hat, eine Summe, die höchstwahrscheinlich zur Finanzierung von Angriffen auf Palästinenser verwendet wurde.

In der vergangenen Woche hat auch die israelische Organisation Peace Now einen Beicht veröffentlicht, der hervorhebt, dass die israelische Regierung Familien von extremistischen jüdischen Gruppen unterstützt, die Palästinenser angreifen.
[...] http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=573  -
Übersetzung: K. Nebauer

VIDEO + TEXT - Israel setzt Zwangsernährung von Gefangenen durch – UN bezeichnet Prozedur als Folter - Erstmals soll in Israel ein Gefangener zwangsernährt werden, da immer häufiger palästinensische Häftlinge versuchen, durch einen Hungerstreik auf ihre prekäre Lage aufmerksam zu machen. Menschenrechtsorganisationen bezeichnen die Zwangsernährung als brutale Prozedur und lehnen diese als unmenschliche Behandlung vehement ab. RT geht dem Fall von Mohammed Allaan nach. Der Palästinenser befindet sich seit 50 Tagen ohne gerichtlichen Prozess in israelischer Haft. >>>




VIDEO - "Zwischen Mittelmeer und Jordan": "Die innere Welt des Glaubens" -  Richard C. Schneider

Palästinensische Autonomiegebiete: 24 Firmen unterzeichnen Ausbildungspartnerschaft mit Al-Quds Universität  - In einem Festakt Anfang August in den Palästinensischen Gebieten unterzeichneten zwei Dutzend lokale Unternehmen aus den Bereichen Elektrotechnik und Informationstechnologie ein Partnerschaftsabkommen mit der Al-Quds Universität in Ostjerusalem. Die Abkommen bilden die Grundlage für das Angebot von dualen Studiengängen, das dort im September 2015 an den Start geht. Dabei machen junge Leute eine Ausbildung in einem Betrieb und erwerben zeitgleich einen Abschluss an einer Hochschule.

Das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführte Vorhaben „Mehr Jobchancen für Palästinensische Jugendliche“ berät und unterstützt das Institut bei der Einführung des neuen Angebots. Das Projekt ist Teil der im Jahr 2014 vom BMZ initiierten Sonderinitiative zur Entwicklung und Stabilisierung in Nordafrika, Nahost. Die Al-Quds Universität bietet als erste Hochschule der Region solche praxisorientierten Studiengänge an, insgesamt beteiligen sich bislang 34 lokale Unternehmen. >>>

Phoenix 11. 8. 2015  - Es werden zwei außerordentlich wichtige Dokumentationen gesendet:

22.15 Uhr - 
5 Broken Cameras

- Sogar eine Oscar-Nominierung brachte Ermad Burnat dieser Film ein, den der palästinensische Bauer fünf Jahre in seinem Heimatdorf Bil’in gedreht hat. Zur Geburt seines jüngsten Sohnes Gibreel hatte er sich 2005 eine Videokamera gekauft. Zeitgleich beginnt Israel mit dem Bau der gewaltigen Grenzmauer nahe seines Heimatdorfes im Westjordanland. Für die Grenzanlage und die immer näher rückenden Siedlungen wird immer mehr palästinensisches Land beschlagnahmt. Als einziger, der im Ort eine Kamera besitzt, wird Emad bald zum offiziellen Kameramann des Dorfes. Fünf Jahre lang filmt er den Konflikt rund um den israelischen Mauerbau in seinem Dorf, die Proteste in Bil’in ebenso wie das >>>



23.00 Uhr Jaffa – Im Namen der Orange -
In seinem Dokumentarfilm "Jaffa - Im Namen der Orange" erzählt Filmemacher Eyal Sivan anhand von einzigartigem Archivmaterial, darunter historische Fotografien, frühe Filmaufnahmen, Werbeclips und politische Plakate, die Geschichte der Orangen-Marke und der Stadt. Er spricht mit israelischen und palästinensischen Intellektuellen sowie Mitarbeitern der Zitrusindustrie, die am Beispiel der Jaffa-Orangen ihre Geschichte und die ihres Landes reflektieren.
Der 1964 in Haifa geborene Eyal Sivan war zunächst als Modefotograf tätig, bevor er zum Film wechselte und bald zu einem der bekanntesten israelischen Dokumentarfilmer wurde.

Sivan, der in Israel aufgrund seiner pro-palästinensischen Haltung umstritten ist, lebt seit 1985 in Europa. Zu seinen bekanntesten Filmen zählt der 1999 uraufgeführte und 2001 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Dokumentarfilm "Ein Spezialist" über den NS-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann.

Sivans Dokumentarfilm "Jaffa - Im Namen der Orange" war auf zahlreichen Festivals zu sehen und wurde unter anderem auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival Mailand mit dem Preis der Internationalen Jury sowie einer besonderen Erwähnung der Jungen Jury gewürdigt.
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Ein sehr tief sitzender Antisemitismus drückt sich heute in einer besonderen Art von Philosemitismus aus - Uri Shani - Vor ein paar Tagen schrieb eine Journalistin einen Artikel über die neue Generation der faschistischen Jugend in Israel. Da wird ein Dr. Fischer, Soziologe an der Hebräischen Universität in Jerusalem zitiert: "Fischer vergleicht das Phänomen der frommen Radikalen, deren Gewaltakte immer grausamere Ausmasse annehmen, mit der europäischen Protestbewegung der 60er Jahre"…und weiter "junge Leute, Anfang 20, manche noch jünger, die einem romantischen religiösen Nationalismus folgen"…

Hier meine Antwort:  Liebe Freunde! Die unterschwellige Frage, die diesem Vergleich zugrunde liegt, ist folgende: Wie sind diese faschistischen Banden zu stoppen? Wird ihnen einfach ihre "Tätigkeit" irgend einmal zu langweilig und sie machen dann eine persönliche Karriere, kaufen sich ein Haus und ziehen eine Familie gross, und ihre jugendlichen Ausrutscher werden nostalgisch belächelt werden? Oder muss man trotzdem etwas gegen sie machen?

Der Vergleich zielt darauf ab, das Publikum zu beruhigen.
Nun, für mich persönlich, da ich persönlich eine ihrer Zielscheiben bin, wirkt das nicht sehr beruhigend. Ich stehe auf der schwarzen Liste dieser Faschisten, und es ist durchaus möglich, dass eines Tages jemand meinem Waisensohn und meiner Witwe erklären muss, warum man nicht nur in Israel, sondern auch in Europa die Gefahr nicht erkannt hat.

Ich glaube, die Erklärung ist folgende: Ein sehr tief sitzender Antisemitismus drückt sich heute in einer besonderen Art von Philosemitismus aus, ähnlich der Bewunderung, die viele Nazis der zionistischen Bewegung gegenüber hegten, etwas, das auf sehr eindrückliche Weise Jehoshua Sobol in seinem besten Stück über Otto Weininger ausdrückte, derselbe Weininger, der von Hitler als "einzigen Juden, den ich respektiere" bezeichnet wurde.
Sehr viele Europäer trauen den Israelis keinen waschechten "authentischen" Faschismus zu. Die simple Mathematik: Juden waren Opfer des Faschismus, deswegen können sie keine Faschisten sein, erlaubt das nicht. Es sollte aber klar sein, dass diese simple Mathematik ein wenig zu simpel, klar gesagt: einfach rassistisch ist.
Der israelische Faschismus ist nicht etwas Genetisches. Er hat nichts mit Juden zu tun. Er hat mit einer langen, 130-jährigen Geschichte von Kolonialismus zu tun. Die letzten 48 Jahre sind eine Eskalation dieser Geschichte, die den geeigneten Nährboden für einen breiten, fundierten Faschismus geleistet haben. Das bedeutet nicht, dass eine "Rückgabe" der 1967 besetzten Gebiete oder eine "Zwei-Staaten-Lösung" uns das Paradies auf Erden bringen würde.

Ein anderer Grund, der vielleicht noch wichtiger ist: Europa hat handfeste ökonomische Interessen hier im Nahen Osten und will darum auf keinen Fall, dass etwas diese Geschäfte ins Wanken bringt. Es tönt nicht gut, wenn die demokratische Schweiz Waffengeschäfte mit einem faschistischen Staat macht. (Nicht, dass sie das nicht getan hätte, immer wieder...) Keiner, der die ökonomischen Interessen vertritt, will davon sprechen, dass der Staat Israel heute eine der grössten Bedrohungen nicht nur für unsere Region, sondern für die ganze Welt ist. Aber die meisten Europäer fühlen es. Man muss nur die Umfragen lesen. 200 atomare Sprengköpfe, eine rechts-extreme Regierung mit den dümmsten Ministern, die das Land jemals erlebt hat (die beiden Ministerinnen schiessen dabei den Vogel ab, aber auch viele ihrer männliche Kollegen haben nicht mehr als Stroh im Kopf), und eben faschistische Banden, die frei herumlaufen, brandschatzen und töten. Sogar diese dumme Regierung hat immer noch das Minimum an IQ zu verstehen, in den letzten Tagen, dass man wenigstens auf propagandistischer Ebene etwas tun muss, um zu signalisieren, dass das nicht schön nicht.
Hier ein Beispiel aus einer Schweizer Zeitung von gestern:
http://www.tagblatt.ch/…/Israel-geht-gegen-juedische-Extrem…

Man sollte diese israelische Propaganda nicht allzu ernst nehmen. So bekämpft man nicht diesen Faschismus, der tiefe historische Wurzeln hat.
Aber diese faschistische Banden mit alten 68-ern zu vergleichen, diese Propaganda sollte man ernst nehmen. Sie ist gefährliches Beruhigungsmittel. Ich könnte dafür mit meinem Leben bezahlen.

Noch ein Wort zum "Hippie-Outfit": Diese Bekleidung ist nicht für Euch gemeint, liebe Europäer. Niemand bat Euch, das zu interpretieren. Sie ist ein Signal gegenüber den Ultra-Orthodoxen, die ein Outfit aus dem Mittelalter, im besten Fall aus dem 18. oder 19. Jahrhundert tragen. Die Konkurrenz zwischen den israelischen Ultra-Orthodoxen und den israelischen National-Religiösen (mit dem Titel: Wer bekämpft die abtrünnigen Ungläubigen in unserm Volk besser) ist für Europäer, auch für jüdische Europäer, auch für religiöse jüdische Europäer, unverständlich. Sie hat mit der israelischen Geschichte zu tun. Ich habe keine Lust, Euch das jetzt hier zu erklären, aber ihr solltet wissen, dass Ihr das Bild falsch interpretiert.

Und wenn ihr schon eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und ob ihr schon viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut.

Deine Fürsten sind Abtrünnige und Diebsgesellen; sie nehmen alle gern Geschenke und trachten nach Gaben; dem Waisen schaffen sie nicht Recht, und der Witwe Sache kommt nicht vor sie.

Waschet, reiniget euch, tut euer böses Wesen von meinen Augen, laßt ab vom Bösen; lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, helfet dem Unterdrückten, schaffet dem Waisen Recht, führet der Witwe Sache. (Jesaja 1, 15-17 und 23, Luther-Übersetzung)




Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“ - Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements >>>

Wartime Journalism: Mohammed Omer on Gaza -  Richard Falk (...) All of which brings me to Mohammed Omer’s extraordinary Shell-Shocked: On the Ground under Israel’s Gaza Assault, published by Or Books (New York & London) in 2015.The book consists of dispatches from the war zone by a young prize-winning journalist who has been telling the world about the Gaza ordeal for almost ten years, since his early 20s. Omer’s prior reporting earned him the Martha Gellhorn Prize for Journalism in 2007, recognizing the excellence of his reportage on Gaza (‘a voice for the voicelss’). After receiving the award in The Netherlands, Omer on his return home received a brutal reception at the Gaza border by Israeli security guards, being beaten so severely as to endure serious injury that required specialized surgery. With the help of a Dutch diplomat and medical treatment Omer restored his health while studying in overseas universities, yet opting to return to Gaza rather than to enjoy a life abroad as an honored exile. Omer wrote this book while doing his best during the 51 day war of 2014, what Israelis called Operation Protective Edge, to tell the world about the war from the perspective of those enduring it, that is, the civilian population of Gaza. Shell-Shocked raises many issues worthy of commentary, but here I will limit myself to issues bearing on the style and ethics of professional journalism.

In essence, Omer does not have the option of detachment from the ordeal of war in the manner of the liberal journalists, who I describe above as covering the Vietnam war, as an instance of failure for American foreign policy. Omer by choice and circumstances refused to be detached, but that does not mean that he cannot be trusted. On the contrary. As Omer explains, “..I’m a journalist, and I owe it to my people and the Israeli people to get to the truth. I choose to stay in Palestine, my beloved home, with my wife, son, mother, father, siblings. I am not willing to let Israel or Zionism exterminate me.” He has a Dutch passport, and could leave, and lament the fate of Gaza from afar, and who could blame him for doing so. Obviously, the choice is not an easy or simple one. He observes at one point, “I wish I could airlift my wife and son (3 months) out of here. But this is my ancestral home; what else can I do?” In describing the effects of the war, Omer minimizes his own struggle to stay alive, courageously confronting life-threatening dangers on an hourly basis so as to fulfill his role as the eyes and voice of the Palestinian people enduring the ultimate horrors of war.

Part of what separates Omer from even the most empathetic of foreign journalists, for instance Max Blumenthal, is his embeddedness in the history and realities of life in Gaza. Even if he were to leave, his family would be surviving under the heavy weight of the Israeli assault. He can never escape emotionally from his deep attachment to Gaza. Again, his words are the best evidence of the authenticity and importance of his journalistic witnessing: “..  >>>

Muslims in Jerusalem Denounce Cafe Built on Historic Cemetery - A recently opened cafe in West Jerusalem, which is built on a park that Muslims say is the site of an ancient cemetery, is drawing outrage from religious leaders in the Holy City.

The Al-Aqsa Association, a group which advocates for protecting the sanctity of the Al-Aqsa Mosque and other holy sites in Jerusalem, released a statement after the cafe opened earlier this month, calling the move part of a "systematic scheme to destroy the landmarks of the cemetery".

"This is a sanctified location, a holy place for Muslims, and it's been a cemetery for 1,400 years. It's impossible to treat a holy place like this," Amir al-Khateeb, the director of the organisation, told Al Jazeera. >>>





Netanyahu for president? He’s been a citizen– twice! - Philip Weiss - Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu has irritated some Americans by injecting himself into our debate over the Iran deal, though many Republicans have treated Netanyahu with more respect than the president.

Well, Netanyahu may have more standing than we thought. He has been an American citizen twice, and has twice renounced his citizenship, according to his former aide, Michael Oren. >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Wartime Journalism: Mohammed Omer on Gaza

Israel cuts water to Palestinian village, causing deaths of hundreds of farm animals

Ärzte verweigern Zwangsernährung

10. 8. 2015

Netanjahu: Israel tut alles, um Täter von Duma zu fassen

Nach Brandanschlag auf Palästinenser alle Verdächtigen wieder frei

Kindersterblichkeit in Gaza erstmals seit 53 Jahren gestiegen

Das Centrum Judaicum bekommt eine Chefin

VIDEO - BBC Journalist attacked by 'angry Israeli' during live report on Gaza

Hundreds mourn Palestinian man killed by Israeli forces

Verdächtige nach Anschlag auf Palästinenser wieder frei

Kindersterblichkeit im Gazastreifen gestiegen

Palästinenser attackiert Israeli mit Messer- erschossen

Soldiers Kidnap Three Palestinians In Jenin And Hebron

32 Detainees Join Hunger Strike; 180 Striking, More To Join

Palestinian lands Burnt In A Fresh Israeli Attack Near Nablus

After Doctors In Soroka Refused Force-Feeding, Allan To Be Moved To Barzilai

Army Kills A Palestinian West Of Ramallah

9. 8. 2015

Nach dem Tod eines zweiten palästinensischen Terror-Opfers geht Israel verstärkt gegen radikale Ultra-Nationalisten

Mortality rate surges among Gaza infants

Hamas requests opening Rafah crossing for humanitarian cases

Israel denies Gaza football team barred from West Bank

Hamas fordert gemeinsamen Kampf gegen Israel

Israel plans to force-feed hunger-striking Palestinian prisoner

Catholic Churches File Complaint against Chief Extremist

Anschlag im Westjordanland- Vater von getötetem Kleinkind erliegt seinen Verletzungen

Saad Dawbsche, der Vater von Ali Dawbsche, der mit seiner Familie vor einer Woche von zionistischen Siedlern in seinem Haus angezündet wurde, ist seinen Verletzungen erlegen.

Seine Frau und der älteste Sohn Ahmed schweben noch in Lebensgefahr. Die Familienmutter liegt immer noch in Koma und wird künstlich beatmet

Video
Father of Palestinian Baby Killed in Arson Attack Also Dies

 

Family: Father of toddler killed in West Bank firebombing blamed on Jewish extremists has died


Palestinian baby's father also dies from settler attack

 

Sa’ad Dawabsha, Father Of Burnt To Death Baby, Dies Of His Wounds

Vier Verletzte bei israelischem Luftangriff auf ein Flüchtlingslager in Gaza

Israels Bischöfe erstatten Anzeige gegen antichristliche Hetze -
Extremistischer Rabbiner hatte zur Brandstiftung an Kirchen aufgerufen mit der Begründung, Orte des Götzendienstes müssten zerstört werden

Präsident Reuven Rivlin: „Israel ist isoliert“

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