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Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:24

Obama gegen Bibi – Kampf bis zum Ende
Patrick J. Buchanan,  Antiwar  7.8. 15


In seiner Verzweiflung , das Iran-Nuklear-Abkommen  zu  versenken, unternimmt Bibi Netanjahu ein höllisches Spiel


Israel ist von den 3 Milliarden Dollar pro Jahr Militärhilfe und diplomatischem Schutz von den USA abhängig, wo es oft wie ein Pariah-Staat behandelt wird. Israel ist auch oft der Nutznießer von allen Vetos der USA im UN-Sicherheitsrat gewesen.


Amerika ist für Israel unentbehrlich gewesen. Das Gegenteil ist nicht wahr.


Doch ohne dem Weißen Haus etwas zu sagen, hat Bibi seinen US-Botschafter dahin gebracht , für ihn im März eine gemeinsame Sitzung im Kongress zu arrangieren – das Iran-Nuklear-Abkommen  zu zerreißen, bevor es gültig wird.


An dem Tag, an dem das Abkommen unterzeichnet wurde, klagte Bibi John Kerry an (nach Washington-Post in „apokalyptischer Sprache“), er würde nun den Mullahs den „sicheren Weg für eine nukleare Waffe bereiten“ und eine Goldgrube mit Hunderten Milliarden Dollars, damit er seine Aggression und mit seinem Terror fortfahren kann.


Bibi hat seitdem die Kampagne inspiriert und geleitet, um den Kongress dahin zu bringen, das Abkommen umzubringen, das Altarstück von Obamas Präsidentschaft.


Israels Botschafter Ron Dermer, ein früherer republikanischer Funktionär, …hat intensiv daran gearbeitet, den Kongress dahin zu bringen, dass er eine Resolution der Zurückweisung herausgibt.


Wenn diese Resolution verabschiedet wird, wird Obama ein Veto abgeben.


Dann wird Israel, die israelische Lobby AIPAC und all seine Verbündeten und Experten-Kommissionen und auf op-ed-Seiten an allen Fronten in die Offensive gehen, um den Kongress  dahin zu bringen, dass er Obamas Veto ausschaltet  und sein Iran-Nuklear-Abkommen außer Kraft setzt.


Hat Bibi, haben die Israelis nachgedacht, was geschehen würde, wenn sie Erfolg haben? Sicherlich wird dann in Jerusalem und Tel Aviv Freude herrschen und Bibi würde dann zum König des Kapitol-Hügels ernannt werden.


Aber sie werden dann einen amerikanischen Präsidenten gedemütigt haben, indem sie ihn in seiner eigenen Legislatur vernichtet haben. Solch eine Niederlage könnte die Obama-Präsidentschaft zerbrechen und John Kerry zwingen, abzutreten, der im internationalen Forum zur Witzfigur  geworden ist.


Die Botschaft würde in die Welt hinausgehen. Bei jedem Zusammenstoß zwischen den US und Israel über die Politik der US im Nahen Osten wird auf Bibi  und Israel gewettet. Amerika ist jetzt Israels Pudel. >>>

Der Iran-Atom-Deal: Ein Erfolg zäher Diplomatie - Mit der Wiener Vereinbarung wird nicht nur die Aufrüstung Teherans verhindert, auch die Debatte um eine weltweite nukleare Abrüstung gewinnt an Tempo. Doch einige Staaten – etwa die USA und Israel – stehen auf der Bremse. - Fritz Edlinger

Die gegenwärtige Situation im Nahen Osten ist alles andere als erfreulich. Zahlreiche Staaten sind kaum mehr regierbar, einige sind de facto schon zerfallen, Revolutionen und Konterrevolutionen beherrschen die Szene. Die Illusionen des sogenannten Arabischen Frühlings sind längst verflogen, von Demokratie und Menschenrechten keine Rede. Und on top machen Terrororganisationen wie der Islamische Staat (IS) das Geschehen ganz besonders brutal und unkalkulierbar.

Aber auch viele der noch funktionierenden Staaten sind zum Teil in abenteuerliche und wahrlich nicht friedliche Militäraktionen verstrickt, deren Ausgang alles andere als vorhersehbar ist, ganz abgesehen von ihren unklaren Beziehungen zu manchen Terrorgruppen. Zum Teil tragen diese Interventionen (Schlagworte Syrien, Jemen) kaum zu einer friedlichen Lösung der zahlreichen Konflikte in der Region bei. Die Mitverantwortung westlicher Staaten an diesem Chaos ist evident.

Diese Situation ist Ausdruck der in der Welt derzeit weitverbreiteten Überzeugung, wonach Konflikte mit mehr oder minder offener Gewalt zu lösen seien.  >>>

The elephant in the room: Israel’s nuclear weapons - David Morrison - At a White House press conference on 18 May 2009, US President Barack Obama expressed “deepening concern” about “the potential pursuit of a nuclear weapon by Iran.” He continued: “Iran obtaining a nuclear weapon would not only be a threat to Israel and a threat to the United States, but would be profoundly destabilizing in the international community as a whole and could set off a nuclear arms race in the Middle East.” By his side was Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu. In the room with them, there was an elephant, a large and formidably destructive elephant, which they and the assembled press pretended not to see.

I am, of course, referring to Israel’s actual nuclear weapons systems, with which Netanyahu is capable of doing to numerous cities in the Middle East, including Tehran, what the US did to Hiroshima and Nagasaki in 1945.

Iran, by contrast, has no nuclear weapons. The US President said so himself in Prague on 5 April 2009 in his major speech on nuclear disarmament. “Iran has yet to build a nuclear weapon,” he admitted.

Obama’s remark that “Iran obtaining a nuclear weapon” would be “profoundly destabilizing” and “could set off a nuclear arms race in the Middle East” is profoundly dishonest. In reality, the race started in the early 1950s when Israel launched its nuclear weapons program. >>>

Collage zum vergrößern und lesen anklicken

"Administrativ-Rache" (für Administrativhaft von neun am Brandanschlag in Duma verdächtigen extremistischen Siedlern) - Siedler verdächtig für nächtlichen Brandanschlag auf Zelt einer Beduinenfamilie in der Umgebung von Duma - Bis vor einer Woche hat Yousef Ka'abane noch mit seiner Frau und neun Kindern in diesem Zelt gewohnt, jetzt wurden dort Stühle, Fahrräder, Zucker und Mehl gelagert. Das Zelt ist auf den Grund abgebrannt, alles verkohlt. Die Familie hatte Glück im Unglück, sie hat den Brandanschlag in einem anderen Zelt in der Nähe überlebt. Dass die Familie nicht im bisher bewohnten Zelt geschlafen hat, konnten die Angreifer laut Yarif Mohar, Sprecher der Rabbis für Menschenrechte, nicht wissen.

Auf einem Stein in der Nähe war mit roter Farbe neben einem Davidstern auf Hebräisch "Administrativ-Rache" gemalt.

Israelische Polizei gab gegenüber CNN an, eine Untersuchung sei eröffnet worden, es sei nicht sicher, dass der Anschlag nationalistisch motiviert war.

Nach dem Brandanschlag auf das Haus der Familie Dawabsha in Duma (bei dem ein 18-Monate altes Kleinkind verbrannt und inzwischen beide Eltern an den Brandverletzungen verstorben sind, Ü.) waren vergangene Woche neun verdächtige Siedler der extremistischen Gruppe Lehava in Administrativhaft genommen, nach zwei Tagen aber wieder entlassen worden.
http://mondoweiss.net/2015/08/administrative-responsible-targeting?utm_source=Mondoweiss+List&utm_campaign=0dc56b70dd-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_b86bace129-0dc56b70dd-398534605
Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer

Jüdische Terroristen - Uri Avnery,  15. August 2015 - EINIGE MEINER besten Freunde baten mich, einen Artikel zu schreiben, der die  „Verwaltungshaft“ für jüdische Terroristen bedingungslos verurteilt. Drei verdächtige Terroristen sind schon nach dieser Methode verhaftet worden.

Sie sind Mitglieder einer Gruppe, die den Lehren von Rabbi Meir Kahane folgen (der Anführer ist tatsächlich sein Enkel). Kahane war ein amerikanischer Rabbiner, der in dieses Land kam und eine Gruppe gründete, die vom Obersten Gericht als rassistisch und antidemokratisch bezeichnet wurde. Sie wurde gesetzlich verboten. Er wurde später in den USA von einem Araber ermordet. Eine Untergrundgruppe seiner Anhänger ist nun in Israel aktiv.


Dies ist eine der Gruppen, die zu einer geheimen Bewegung, die sich  „Preis Etikette“ oder „Hügeljugend“ nennt,  gehört. Sie hat schon verschiedene Terroraktionen ausgeführt: Brandanschläge auf christliche Kirchen und muslimische Moscheen, arabische Bauern angegriffen und ihre Olivenbäume zerstört. Keiner dieser Täter ist jemals festgenommen worden, weder von der Armee, die als Polizisten in den besetzten Gebieten agiert, noch von Polizisten im eigentlichen Israel. Viele Armeeoffiziere sind selbst Bewohner der – nach internationalem Gesetz illegalen -  Siedlungen in den besetzten Gebieten.


Die israelische Öffentlichkeit hat diesen Gräueltaten wenig Aufmerksamkeit geschenkt, aber die zuletzt geschehenen Dinge haben sogar selbstzufriedene Israelis geschockt. Das eine war der Brandanschlag  auf eine arabische Wohnung im kleinen Dorf Duma in der Westbank. Im Dunkel der Nacht wurde ein Brandsatz in die Wohnung einer armen arabischen Familie geworfen. Ein 16 Monate altes Kleinkind wurde zu Tode verbrannt, sein Vater, seine Mutter und der Bruder wurden schwer verletzt. Der Vater starb später im Krankenhaus.


Solche Akte von Brandanschlägen sind nichts Besonderes, doch bis jetzt gelang es den arabischen Familien, sich selbst zu retten
.

Eine andere Gräueltat wurde in Jerusalem – gegen Juden begangen. Ein ultra-orthodoxer Jude griff die jährliche  Love-Parade im Zentrum der Stadt an. Es gelang ihm,  mehrere Teilnehmer mit einem Messer anzugreifen, eine von ihnen – ein 16jähriges Mädchen  - starb später an seinen Verletzungen. Der Täter hatte genau dasselbe vor 10 Jahren getan. Er saß eine lange Gefängnisstrafe ab, war aber vor wenigen Wochen entlassen und tat dies nun noch einmal. Er ist ein ultra-orthodoxer Jude, der aber anscheinend keine Verbindung zur Kahane-Bande hat.


Dies war zu viel. Seit Jahren  war keiner für Taten von jüdischem Terrorismus verurteilt worden. Viele glauben, dass diese Akte in Zusammenhang mit der Besatzungsarmee und dem Shin Bet, dem internen Sicherheitsdienst begangen wurden. Jetzt jedoch gibt es einen öffentlichen Aufschrei, und die Behörden sind zu der Schlussfolgerung gekommen, dass sie etwas tun müssten.
 
Daher die Order über Verwaltungshaft. >>>

Administrative detention: 'Because I said so' ruling - Administrative detention does not allow the accused to learn the charges against him, and therefore cannot defend himself against it. It’s a sort of parallel universe where due process doesn’t exist, and you go to jail simply because someone said so. - Talal Jabari -

In February, a viral video showed an Israeli passenger on an Israeli airline who really wanted to purchase duty-free chocolate and who felt that she was being neglected by the flight attendant. That feeling of neglect quickly turned into anger, and she began shouting, “What am I, an Arab?” to the support of at least one other passenger, who echoed, “What is she, an Arab? Sell her the chocolate!” How horrific it must have felt for them to be treated as Arabs, which, in their eyes, as naturally inferior. >>>

Jüdischer Terrorstaat schon mitten unter uns, warnt der ex-Sicherheitschef - Yuval Diskin sagt, ein Durchgreifen war zu wenig und zu spät, um den „Staat Judäa“ zu stoppen - Juda Ari Gross, 7.8. 15 - Ein früherer israelischer Sicherheitschef warnte am Freitag, dass eine gesellschaftliche Kluft zur Schaffung eines kompromisslosen jüdischen Siedlerstaats neben Israel geführt hat. Er verfasste mit scharfen Worten ein Schreiben, das im Land nach einem Terroranschlag durch jüdische Terroristen eine Woche der Gewissensprüfung beendete.

Yuval Diskin, ein früherer Chef des Shin Bet-Sicherheitsdienstes warnte davor, dass tatsächlich ein wachsender rechter Flügel und religiöses Land im Entstehen ist, das sich „Staat Judäa“ nennt, indem es einen biblischen Ausdruck für die südliche Westbank benützt. Er beschreibt die Bemühungen, den jüdischen Terror zu hemmen, seien zu gering und zu spät.

Judäa ist eine „Nation des jüdischen Gesetzes, des Terror, des Hasses gegen den anderen, oder Rassismus‘. Heute sind sogar die Rabbiner, die diese wahnhaften Ideologien haben entstehen lassen, in den Augen ihrer Anhänger zu moderat und nachgiebig geworden,“  schreibt Diskin.

Seine Kommentare am letzten Freitagnachmittag auf Facebook kamen, als israelische Offizielle schwuren, gegen jüdische Extremisten in der Westbank und woanders hart vorzugehen, nachdem letzte Woche ein Brandanschlag gegen palästinensische Häuser im Dorf Duma verübt wurde, bei dem ein 18 Monate altes Kind  getötet und die Eltern und sein Bruder schwer verletzt wurden. (der Vater ist inzwischen auch gestorben. Am Tag zuvor stach ein religiöser Extremist sechs Leute bei der Love-Parade nieder, wobei ein Teenager getötet wurde.

Diskin sagte, seine Behörde habe niemals dem Kampf gegen jüdischen Terror den Vorrang gegeben. „Es gab nie irgendein Interesse oder den Wunsch, dieses Problem, auf die politische Ebene  zu ziehen“, schrieb er. Es hat immer ein größeres Interesse gegeben, den arabischen Terror und andere Arten des Terrorismus zu untersuchen. Diejenigen, die im Shin Bet dahin wirkten, den jüdischen Terror zu bekämpfen, trafen auf harte Kritik der religiösen Gemeinde, fügte er hinzu.

Diskin zählte mehrere Mitglieder der jüdischen Dienstelle auf, die beschuldigt wurden, jüdischen Terror zu bekämpfen. Er nannte auch andere hochrangige religiöse Offizielle des Shin Bet, die von Aktivisten des rechten Flügels und sogar einigen etablierten Orthodoxen Rabbinern belästigt worden sind.

Vorwürfe dieser Art sind seit Jahren verbreitet und mit dem Verteidigungs- Establishment selbst diskutiert worden, doch aus Sicherheitsgründen und Geheimhaltung selten offen diskutiert worden.

Diskin, von dem gesagt wird, dass er, seit er 2011 den Shin Bet verlassen hat, eine politische Karriere in Erwägung zieht, ist oft ein scharfer Kritiker der Politik des Ministerpräsidenten Netanjahu. Seine Erklärung war bemerkenswert, nicht nur, weil er vor einem baldigen jüdisch religiösen Staat in der Westbank warnte, wie es immer vorgeschlagen wird, wenn Israel sich einem Friedensabkommen mit den Palästinensern nähert und eine israelische Trennung von der Westbank drohend auftaucht. Doch im Grunde besteht er schon.

Die letzten Jahre haben eine schwerwiegende Zunahme an jüdischem Terrorismus  und Racheakten  („price tag“) gesehen – Akte von Wandalismus und Gewalt gegen Palästinenser und andere Nicht-Juden. „ Im Staat Judäa gibt es verschiedene Standards, verschiedene Wertesysteme, verschiedene  Annäherungen an Demokratie“, schrieb Diskin, und es gibt zwei Rechtssysteme: eines das (nach israelischem Gesetz Juden richtet und eines, das Palästinenser nach dem Kriegsrecht richtet.)

Im religiösen rechten Flügel Judäa „ist die Rechtsvollstreckung gegen Juden beunruhigend schwach“, fügt er hinzu. Der kürzliche Anstoß mit den sog. „Price tag“-Angriffen wurden im Prinzip zu wenig und zu spät für illegal erklärt, schrieb Diskin. Das zentrale Problem in dieser Situation war das religiös zionistische Konzept der „Heiligkeit des Landes“ anstelle der „Heiligkeit des Volkes“, sagte er.

Das bedeutet, dass Gläubige alles tun werden, um das Land zu verteidigen, auch auf Kosten der Menschen. „Doch ist nichts gefährlicher für die nationale Sicherheit als dies,“ sagte er. (dt. Ellen Rohlfs)

Kein Wasser - Bericht von Machsom Watch, 7.8.15 - Das ist einer der Wege für ethnische Säuberung. - „Außer unserm Vieh (Schafe)  sind Hunderte von Hühnern, Enten und andern Haustieren  gestorben,“ sagen Bewohner des Dorfes, weil sie  bei ungewöhnlicher Hitze in dieser Region kein Wasser haben.

Der Bürgermeister des Dorfrates Hamzah  Jomaa sagte, die israelische Wassergesellschaft Mekorot hat die Wasserleitung am Sonntag abgeschaltet. Jomaa sagte, dass rund 4000 Leute in dem Dorf  Kafr Qaddum bei Nablus leben, die vor allem von landwirtschaftlichen Produkten leben. Sie leiden nun unter dem Mangel an fließendem Trinkwasser.

Der Dorfrat hat sich an Mekorot gewandt, hat aber keine Antwort von der israelischen Gesellschaft erhalten, warum das Wasser abgestellt wurde und wann  es wieder kommt.

Mekorot, das das palästinensische Untergrundwasser stiehlt und von der israelischen Einschränkung ihrer eigenen natürlichen Resourcen zu benützen  profitiert, liefert (fast) allen palästinensischen Dörfer Wasser, aber auch an alle illegalen israelisch-jüdischen Siedlungen in der Umgebung.  

(Auch die Dörfer Bidiya und Sarta  bei Nablus erhalten kein Wasser )

Die Israelis, einschließlich der Siedler, haben täglich Zugang zu 300 Liter pro Tag, während ein palästinensischer Bürger in der besetzten Westbank nur etwa 70 Liter erhält.

Dies ist nach der Weltgesundheits-Organisation unter dem empfohlenen Minimum von 100 Liter/Tag für sanitäre Anlagen, Hygiene und zum Trinken. (dt. Ellen Rohlfs)

Vor zehn Jahren räumte Israel Siedlungen im Gazastreifen - Als Ariel Sharon vor zehn Jahren verkündete, Israel werde seine Siedlungen im Gazastreifen aufgeben, feierten viele Palästinenser. Frieden brachte der Rückzug aber nicht: Kurz darauf gewann die radikalislamistische Hamas bei Wahlen die absolute Mehrheit. - Matthias Bertsch >>>

 


The Gaza Strip’s Last Safety Net Is in Danger - The UN’s refugee agency is one of the few forces standing between the people of Gaza and humanitarian catastrophe. - Sara Roy

Not long ago, I had a conversation with an official I know from the United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA). The official told me about a conversation he had with a senior Israel Defense Forces officer. In that conversation, my UN colleague asked the IDF official to describe Israel’s policy toward Gaza. The answer was just seven words long: “No development, no prosperity, no humanitarian crisis,” by now a common refrain within Israel’s military and political establishment.

As shocking as this statement is, it offers a remarkably accurate reflection of Israel’s near 50-year policy in Gaza. While Israel did allow a limited degree of prosperity during the first years of the occupation, it has, nonetheless, aimed to prohibit any form of economic development in the territory—and, hence, the emergence of a Palestinian state. This approach has been especially ruinous for Gaza over the last decade, during which Israel imposed a strangling blockade that eliminated virtually all exports, shrank the manufacturing sector by as much as 60 percent, and reduced Gaza’s GDP by 50 percent, according to the World Bank. Israel has further launched three major military assaults on Gaza since the end of 2008—the latest and largest of them last summer (Operation Protective Edge)—leveling neighborhoods, destroying infrastructure, and inflicting immeasurable damage on the tiny strip and its nearly 2 million inhabitants.

Tragically, what was once considered a lower-middle-income economy (together with the West Bank) has become a land on the verge of economic and humanitarian collapse. According to a May 2015 World Bank report, the unemployment rate in Gaza stands at 43 percent (over 60 percent of Gaza’s youth are unemployed), the highest in the world. Nearly 40 percent live below the poverty line. Clean water is a rarity, with at least 90 percent of Gaza’s supply unfit for human consumption. Electricity is sporadic, available only four to six hours a day, and a properly functioning sewage treatment system no longer exists. No development, no prosperity, indeed.

And now, beneath this unrelieved disaster lies another potential one, which threatens to further destabilize Gaza’s already deepening instability: the decline in funding for UNRWA, the same relief agency for which my UN colleague works and one of the few forces standing between the people of Gaza and unmitigated humanitarian suffering. The situation has become so dire that, in June, the commissioner-general of UNRWA, Pierre Krähenbühl, warned that the agency might have to stop its operations within three months.

UNRWA is now in its 65th year. Established in 1949 by the UN General Assembly following the 1948 Arab-Israeli conflict, UNRWA began operations on May 1, 1950, with a mandate to provide direct relief and public works programs to Palestinians who fled or were forced from their homes. That it continues to exist more than six decades since its inception is a stark illustration of the political failure to find a just solution for the Palestinian refugees. With a staff of around 30,000 (approximately 42 percent of whom work in Gaza), UNRWA provides protection and assistance to 5.2 million Palestinian refugees throughout the Middle East—specifically, in Syria, Jordan, Lebanon, the West Bank, and the Gaza Strip. Its brief includes providing healthcare, education, social services, emergency aid, and infrastructure support. And it does all of this with an annual budget of $1.4 billion.

In Gaza alone, UNRWA serves 1.28 million refugees, 25 percent of the regional total. As such, and in the words of UN Secretary-General Ban Ki-moon, “At a time of turmoil in the region, UNRWA remains a vital stabilizing factor.” In Gaza, it is quite fair to say that UNRWA is the only source of stability and constancy in an otherwise deteriorating environment. In fact, one-seventh of Gaza’s economy, or approximately 14 percent of Gaza’s GDP, can be traced to UNRWA, sources within the organization told me.  >>>

GAZA-Strand an der Seine! - Die Bürgermeisterin von Paris, Frau Hidalgo wollte Tel Aviv an der Seine nicht verbieten.  Deshalb wird sie sich in die Finger beißen! . Es waren mehr Polizisten und Journalisten anwesend als Gäste, die zu diesem  Strand wollten. Tausende sind am Donnerstag gekommen; sie verwandelten ihren Unmut  in eine Widerstands- und Solidaritätsdemonstration für Gaza.

 


Streit um Pariser Strandfest  - Nahostkonflikt an der Seine  - Es ist geplant als lockeres Sommerfest am Pariser Stadtstrand, doch plötzlich fordern Zehntausende Menschen den Boykott der Veranstaltung "Tel Aviv an der Seine". Das Motto stößt vielen bitter auf. - Felix Hütten

Eigentlich sollte es ein schönes Fest werden an den Paris Plages, dem Sandstrand an der Seine. Ein bisschen mediterranes Flair in der französischen Hauptstadt für alle, die die Metropole in den Sommerferien nicht in Richtung Meer verlassen. Bürgermeisterin Anne Hidalgo hatte alle Pariser zu "Tel Aviv sur Seine" eingeladen, Tel Aviv an der Seine. Ein Sommerfest mit kühlen Getränken, israelischem Essen, ein bisschen plaudern im Liegestuhl, alles ganz harmlos.

Doch dieses Jahr ist alles anders in Paris. 24 000 Menschen haben im Internet eine Petition gegen "Tel Aviv sur Seine" unterschrieben. "Das Fest ist kein einfaches Kulturevent, sondern israelische Propaganda" >>>

I Stand With Israel`s Threatened President Rivlin. Where Does Netanyahu Stand? - Bradley Burston - Haaretz "This is one of the nightmare times. A time when a monster in the West Bank can approach the members of a beautiful family asleep in their beds, and incinerate them. A time when a monster in Jerusalem can encounter a wonderful, hopeful, inspiring, adored young person honoring friends on a Jewish holiday which celebrates love, and slash her to death.A time when Israel`s president can issue a statement of conciliation and consolation to grieving Palestinians in their own language – and be swamped with death threats from Jews >>>

Europe`s contribution to Israeli colonialism - Hanine Hassan - AlJazeera "Although the International Court of Justice has ruled that Israeli settlements in occupied Palestinian territory are illegal, Israel`s biggest trading partner, the EU, has failed to impose any trade restrictions to reprimand future settlement building... Israel settled more than 24,000 olim in 2014, whereas it received 17,000 olim in 2013. More than 50 percent originate from the UK, France, and Ukraine - all of which are European countries. All of these new immigrants in Israel are dual passport holders, and can settle anywhere in Israel or in settlements in the occupied West Bank." >>>

Israeli company cuts off water for northern West Bank cities - PNN - Nablus - "The Mekorot Israeli water company on Wednesday has cut the water supply to some areas in the northern West Bank, the Palestinian Water Authority (PWA) said...The Palestinian authority said that water supplies northern Nablus were mostly impacted after the move. The PA added that it is working to reconnect the empty water pipes with another source of water..According to the Emergency Water, Sanitation and Hygiene group (EWASH), Israeli settlers enjoy about 300 liters of water per day, while the West Bank average is around 70 liters, which is below the World Health Organization’s recommended minimum of 100 liters per day for basic sanitation, hygiene and drinking.." >>>

Israeli Banks flipping out over looming European boycott -  Annie Robbins -  "According to Ma’ariv there is “increasing evidence in recent weeks” that the European Union is considering recommendations published in a policy paper last month by the European Council on Foreign Relations (ECFR). Heavily reported at the time (our coverage here), ECFR’s policy paper warned that transactions between European states and Israeli financial institutions are obligated to adhere to EU policies based on international law when providing loans and financing to Israeli businesses, institutions and individuals in transaction with the illegal Israeli settlements enterprise." >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Vor zehn Jahren räumte Israel Siedlungen im Gazastreifen


The Gaza Strip’s Last Safety Net Is in Danger

Jerusalem baut Restaurant- und Parkanlage auf muslimischem Friedhof

Soldiers Attack Bilin’s Weekly Protest

Soldiers Attack The Weekly Protest In Kufur Qaddoum

14. 8. 2015

AIPAC spending estimated $40 million to oppose Iran Deal

In Berlin steht seit heute ein 24-Jähriger vor Gericht, der einen ICE in seine Gewalt gebracht hatte, um die Bundesregierung dazu zu zwingen, die Anerkennung des Staates Palästina durch mehrere Länder zu verurteilen. Ihm drohen 15 Jahre Haft.

Israeli paramilitary settler gang beats Palestinian worker with steel rods

Unternehmen: Israel gibt milliardenschwere Gas-Einigung bekannt

Israel muss Palästinenserin Entschädigung zahlen

Allan Falls into Coma on 60th Day of Hunger Strike

Report- Palestinian Prisoner Resistance

PCHR Report on Israeli Human Rights Violations in the oPt (06- 12 August 2015)

Israel gibt milliardenschwere Gas-Einigung bekannt


Streit um Rohstoffe
Probebohrungen bestätigen riesiges Gasfeld vor den Küsten Libanons und Israels. Trotz unklarer Grenzen beansprucht Tel Aviv exklusiven Zugang zu Ressourcen

Von 2009
- Bitte Stoppen sie das Video ab 1,02min, da sieht man deutlich dass ein teil auch zu Gaza gehört


Gaza War Why?: Natural Gas valued at over $4 billion MAYBE? 

 

War and Natural Gas: The Israeli Invasion and Gaza’s Offshore Gas Fields


Von 2007 aber im Zusammenhang interessant:
Gaza doesn't need aid: it has a £2bn gas field

Petition: Schon 52.000 Unterschriften zur Verhaftung Benjamin Netanyahu

Räumung von jüdischen Siedlungen in Gaza

Israels Gaza-Abzug und die humanitären Auswirkungen der Blockade

Gaza: Das Leiden der Kinder

 Westjordanland: Freiwillige Dorf-Patrouillen nach Brandanschlag

13. 8. 2015

Israels Justizministerin postete falsches Video über Gewalt durch Flüchtling

Israeli company cuts off water supplies to Palestinians in West Bank

Delegation von US-Republikanern vom israelischen Präsidenten empfangen


Republicans Meet With Netanyahu to Discuss Iran Nuclear Deal

Europe's contribution to Israeli colonialism

‘Jewish extremists attack village’

Bedouin tent targeted by Israeli extremists in price-tag attack

Korea aid agency donates $3,000 in equipment to Hebron school

Israel addressing Jordan's concern on new airport

Egypt prepares to expand buffer zone with Gaza

Allan Enters 59th Day of Hunger Strike, in Critical Condition

Report- Palestinian Prisoner Resistance

PCHR Report on Israeli Human Rights Violations in the oPt (06- 12 August 2015)

Israeli Soldiers Kidnap 12, Shoot 2 in the West Bank

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