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United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

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Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23

Lehrerstreik: Kinder in Gaza können nicht zur Schule - UN-Mitarbeiter demonstrieren gegen Sparmaßnahmen im Gazastreifen - Für Kinder im Gazastreifen ist der erste Schultag nach den Ferien ausgefallen: Lehrer und Mitarbeiter der mehr als 200 UN-Schulen streiken. Sie wollen verhindern, dass die Vereinten Nationen an ihrem Bildungsprogramm in Gaza weiter sparen.

Im Gazastreifen konnten 225.000 Kinder am Montag nicht wie geplant ins neue Schuljahr starten, weil ihre Lehrer streikten. Mehrere Tausend Lehrer und Verwaltungsangestellte der 245 von den Vereinten Nationen betriebenen Schulen demonstrierten vor dem Hauptsitz des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) in Gaza.

Sie protestierten gegen drohende Kürzungsmaßnahmen, die zu größeren Klassen und zur unbezahlten Suspendierung von Schulpersonal für die Dauer eines Jahres führen könnten. In den vergangenen Wochen war es immer wieder zu Demonstrationen von UN-Mitarbeitern gekommen. (...)

Erst Mitte vergangener Woche verkündete UNRWA-Generalkommissar Pierre Krähenbühl, dass die Schulen wie geplant öffnen würden, weil 80 der fehlenden 100 Millionen Dollar nach einem Appell an die Geberländer gespendet worden seien. >>>




Politiker aus aller Welt: Die Gaza-Blockade aufheben! - Ein Jahr nach dem verheerenden Krieg im Gazastreifen schlafen immer noch Tausende von Kindern in den Trümmern ihrer zerstörten Häuser.

Obwohl es damit das Völkerrecht bricht, behindert Israel mit seiner Blockade den Import von grundlegenden Baumaterialien in den Gazastreifen. Doch kein Kind sollte in den Ruinen seines Zuhauses leben, in bombengeprägten Klassenräumen lernen oder keine Grundversorgung bekommen, weil Gesundheitszentren zerstört wurden.

Jetzt können wir etwas dagegen tun. Im Zusammen mit wichtigen Hilfsorganisationen im Gazastreifen, fordert Avaaz in einer Eilkampagne die Hauptgeberländer dazu auf, Baumaterialien ins Land zu bringen. Da sie den Wiederaufbau des Gazastreifens finanzieren, können sie auch darauf bestehen, dass Israel die Einfuhrbeschränkungen aufhebt.

Wenn wir unsere Entrüstung weltweit laut werden lassen, können wir unsere Regierungen zum Handeln bringen und für diplomatischen Druck sorgen, um die Blockade zu beenden. Unterschreiben Sie die Petition - zeigen wir unseren politischen Entscheidungsträgern, dass diese humanitäre Krise inakzeptabel ist. >>>

Why has there been almost no reconstruction in Gaza? - Ali Abunimah - Until this summer, not a single one of the homes totally destroyed during Israel’s assault on Gaza last year had been rebuilt.

Why? - The Israeli rights group Gisha, which monitors Israel’s siege of Gaza, tries to provides answers in a recent analysis, “Where’s the housing boom?” The 51-day assault last summer destroyed or rendered uninhabitable 19,000 homes. More than 100,000 were damaged and more than 100,000 people in Gaza remain without permanent shelter.

A major reason for the fact that reconstruction is only just beginning is that between last August’s ceasefire and the end of July this year, Israel has allowed into Gaza just 6.5 percent of the construction supplies needed to repair years of destruction and accumulated housing needs. But the story is more complex than that. >>>

Israelische Siedler zünden ein weiteres Haus im Westjordanland an - Mehrere unbekannte israelische Siedler haben gestern (24.08.2015) ein weiteres palästinensisches Haus in Kafr Duma im Westjordanland angezündet.

Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Al-Youm berichtete, brannte das Haus durch den Anschlag aus, die fünf Bewohner kamen zwar mit dem Leben davon, wurden aber verletzt.

Dieses neue Verbrechen israelischer Siedler fand in weniger als einem Monat nach einem ähnlichen Angriff in Kafr Duma bei Nablus statt, bei dem ein 18-Monate altes Kleinkind verbrannte und dessen Vater (später ebenso wie die Mutter an den Verbrennungen, Ü.) starb. http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=57516   -
Übersetzung: K. Nebauer

Was ist in Ramallah los? - Torsten Teichmann - Schon in sozialen Netzwerken offen Position gegen den palästinensischen Präsidenten und die Regierung in Ramallah zu beziehen, ist offenbar gefährlich geworden. Sahar Francis von der Menschenrechtsorganisation Addameer klagt, offene Worte könnten einem eine Festnahme, ein Verhör oder Strafverfolgung einbringen. Was ist eigentlich in Ramallah los?

Zwei Probleme bestimmen die Situation: Der Bruch zwischen den großen Fraktionen Hamas und Fatah hat in zehn Jahren zu abgrundtiefem Misstrauen geführt. In Gaza und Westjordanland werden Aktivisten der jeweils anderen Seite inhaftiert. Es gibt Berichte über Folter und erste Häftlinge im Hungerstreik.

Vertreter von Menschenrechtsorganisationen wie Addameer beklagen, dass sie in ihrer Arbeit eingeschränkt werden – seit geraumer Zeit nicht nur in Gaza sondern auch in Ramallah. Anwälte könnten Mandaten nicht besuchen. Organisationen hätten keine Chance, die Haftbedingungen zu überprüfen, so Sahar Francis im Gespräch in Ramallah. >>>

Rolf Verleger - Liebe Freunde, so klare Worte, wie sie hier der Oberbürgermeister Dr. Schröter aus Jena findet, so gerade heraus wie er sich zu Landraub und Willkür durch Israel gegenüber den Palästinensern äußert - das würde man sich öfters wünschen von unseren Politikern und Politikerinnen.

Einen gleichlautenden Brief wie an die Bundeskanzlerin hat er an die Bundesminister Steinmeier und Gabriel, an EP-Präsident Schulz, an die Deutsche Botschaft in Tel Aviv und an das Vertretungsbüro in Ramallah verschickt.

Einen gleichlautenden Brief wie an den israelischen Botschafter wird er (auf englisch) an den Premierminister Netanjahu schicken.



 

Protest gegen die illegale Landnahme durch Israel in Seit Jala, Westjordanland, Palästinensisches Autonomiegebiet - Dr. Albrecht Schröter Oberbürgermeister von Jena

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, die Stadt Jena und Ihre Bürger sind seit Jahren eng mit den Menschen und der Gemeinde Beit Jala, Palästina verbunden. Seit 2011 pflegen beide Städte eine offizielle Partnerschaft. Ein Freundeskreis Nahost wirbt um freundschaftliche Beziehungen nach Israel und Palästina.

Der illegale Siedlungsbau Israels in den palästinensischen Gebieten sowie der israelische Mauerbau unter Aneignung palästinensischen Territoriums wird in Jena sehr aufmerksam und kritisch verfolgt. Anfang April dieses Jahres wurde der Bau der Mauer durch das Cremisan Tal nahe Beit Jala nach einem achtjährigen Rechtsstreit durch ein israelisches Gericht abgelehnt und das israelische Verteidigungsministerium aufgefordert, alternative Lösungen zu erarbeiten. Dieses Urteil wurde am 7. Juli 2015 unter nicht nachvollziehbaren Gründen aufgehoben und die Fortsetzung des Baus der Mauer genehmigt. Das Gebiet von Cremisan umfasst wertvolles landwirtschaftliches Gebiet und ist enorm wichtig für die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit vieler Menschen in Seit Jala. Ein weiteres Mal schränkt Israel die Chancen künftiger Stadtentwicklung massiv ein.

Am 17. August 2015 nun begann die Landnahme und unmittelbare Zerstörung der landwirtschaftlichen Flächen nahe Beit Jala durch Israel. Ich und viele andere Menschen in Jena sind entsetzt und zutiefst erschüttert darüber, dass wieder viele palästinensische Familien völkerrechtswidrig enteignet werden und ihnen ohne jedwede Berufungsmöglichkeit die Existenzgrundlage genommen wird. Der Umgang mit der gerichtlichen Entscheidung in Israel, die Anfang des Jahres für den Erhalt des Cremisantals gefallen war - lasst erhebliche Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit aufkommen. Recht sollte die Politik beeinflussen und nicht umgekehrt. Gegen das israelische Verhalten und Vorgehen protestiere ich ausdrücklich. In einem Schreiben an die israelische Regierung habe ich den Staat Israel aufgefordert, das internationale Völkerrecht einzuhalten und die Aktivitäten im Cremisantaf sofort einzustellen.

Ich bitte Sie dringend, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, das in Ihrer Macht stehende zu tun, damit die israelische Regierung internationales Völkerrecht grundsätzlich und besonders diesem konkreten Fall anerkennt und als Handlungsgrundlage akzeptiert.

Als Partnerstadt werden wir die kommende Entwicklung weiter intensiv verfolgen. Ein dauerhafter Frieden wird nur mit einer gerechten Lösung des Konfliktes für beide Seiten gelingen.

Für eine zeitnahe Darlegung Ihrer Bewertung der aktuellen Situation sowie der von Ihnen gesehenen Handlungsoptionen wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen Dr. Albrecht Schröter Oberbürgermeister

 



Dr. Albrecht Schröter Oberbürgermeister von Jena - Herrn Botschafter Yakov Hadas-Handelsmann - Jena, 20.08.2015

Scharfer Protest gegen die weitere Landnahme durch Israel in unserer palästinensischen Partnerstadt Seit Jala


Sehr geehrter Herr Botschafter Hadas-Handelsrnann, die Stadt Jena ist seit Jahren eng mit den Menschen Israels und Palästinas verbunden. Seit 2011 pflegen wir eine offizielle Städtepartnerschaft zu der palästinensischen Stadt Beit Jala. Eine Partnerschaft nach Israel ist in Vorbereitung.

Der israelische Staat hat am 17. August 2015 begonnen, städtisches Gebiet von Seit Jala im Cremisan-Tal - ohne konkrete Ankündigung an die palästinensische Stadtverwaltung - zu konfiszieren und uralte Olivenbäume zerstört, um mit dem Bau einer Mauer zu beginnen.

Ich frage Sie: wenn es angeblich um die Sicherheit Israels geht - warum wird die Mauer nicht grundsätzlich auf dem Gebiet des völkerrechtlich anerkannten Territoriums Israels, sondern auf demjenigen Land errichtet, dessen Besetzung von fast allen Mitgliedstaaten der UNO nicht anerkannt wird?

Der Bau einer Mauer durch das Gebiet von Cremisan berührt elementar die wirtschaftliche Basis für das palästinensische Volk in dieser Region. Es handelt sich dabei nicht nur um eines der schönsten Naturareale in Zentralpalästina, sondern um ein wertvolles landwirtschaftliches Gebiet, das eine wirtschaftliche Grundlage für Stadt Seit Jala darstellt (Olivenproduktion, Weinanbaugebiet). Ein weiteres Mal schränkt Israel die Chancen künftiger Stadtentwicklung unserer Partnerstadt Beil Jala massiv ein. Es wird der wiederholte Eindruck bestätigt, dass sich Israel in unrechtmäßiger Weise palästinensischen Landes bemächtigt und dabei den Lebensraum der dort seit Generationen lebenden Menschen in einer nicht hinnehmbaren Weise beschneidet. Ein dauerhafter Frieden wird jedoch nur dann möglich sein, wenn das, was Martin Buber einmal sinngemäß so zum Ausdruck gebracht hat, Wirklichkeit wird: "Das Glück des einen Volkes hängt vom Glück des anderen ab, Es kann Israel mir gut gehen, wenn es Palästina gut geht, und es kann Palästina nur gut gehen, wenn es Israel gut geht" Das, was im Cremisantal gerade passiert, schadet beiden Seiten.

Ich selbst habe aus den Händen der Jüdischen Landesgemeinde Berlin 2011 einen hochangesehenen Preis für Zivilcourage entgegennehmen dürfen, weil ich als Oberbürgermeister engagiert gegen Neonazis und besonders gegen deren Antisemitismus auftrete und demonstriere. Bereits in der Zeit kommunistischer Diktatur in der ehemaligen DDR habe ich bei offensichtlichem Unrecht nicht weggeschaut, sondern mich gegen Unrecht und für die Gedemütigten eingesetzt. Mit zahlreichen anderen habe ich erfolgreich dafür gekämpft, dass Mauern zwischen Menschen fallen. Das werde ich auch weiterhin mit aller Kraft tun!

Den wiederholten Verstoß des Staates Israels gegen internationales Völkerrecht verurteilen meine Stadt und ihre Bürger auf das Schärfste! Der Ausbau von Siedlungen in besetztem Gebiet und weitere Enteignungen palästinensischen Bodens sind illegal. Das weiß Ihre Regierung. Im Übrigen ruht darauf kein Segen. Ich fordere Israel auf, internationales Völkerrecht einzuhalten und die Aktivitäten im Cremisantal sofort einzustellen.

Dass sich Ihre Regierung einerseits über dieses Recht hinwegsetzt und andererseits immer häufiger Kritiker zu "Feinden Israels" erklärt, ist tragisch für den Staat Israel, dessen Existenz für das jüdische Volk so wichtig ist. Damit macht man wirkliche Freunde Israels (wie mich) zu Enttäuschten, die am Ende keinen anderen Weg mehr sehen, als sich im Einsatz gegen eine Politik der Apartheid auf die Seite der Unterdrückten zu stellen. Unverändert verstehe ich mich als ein Freund der Menschen Israels und werde weiterhin den freundschaftlichen Kontakt pflegen und suchen.

Ich frage Sie: Welchen Beitrag leistet der Staat Israel mit den neuen Fakten im Cremisan-Tal für eine friedliche Lösung zwischen Israel und Palästina? Wie kommt ein israelisches Gericht dazu, sein eigenes Urteil auf diese Weise zu korrigieren? Der Eindruck bleibt: Auch in der "besten Demokratie des Nahen Ostens" scheint Politik das Recht zu dominieren.
Schalem Dr. Albrecht Schröter

61-jährige Palästinenserin, Mutter von sieben Kindern, in israelischer Isolationshaft. - Grund: Sie hat ihrem inhaftierten Sohn ein SMS ins Gefängnis geschickt.

Wie der Anwalt des palästinenischen Komitees für Angelegenheiten palästinensischer Gefangener, Hanan al-Khatib, nach einem Besuch bei Fathiya Abdul-Fatah Khanfar berichtet, leidet sie an Fieber, Rückenschmerzen und einer Infektion der Luftröhre. In Isolationshaft bekäme sie nur mit Genehmigung Zugang zu Wasser oder der Toilette.

Frau Khanfar wurde 2013 zu 11 Monaten Haft, schließlich zu 9 Monaten Hausarrest verurteilt und zahlte eine Strafe von 7856 Dollar an die israelische Regierung.

Laut Komitee für die Angelegenheiten palästinensischer Gefangener befinden sich derzeit unter den mindestens 6.500 Palästinensern 25 Frauen in israelischen Gefängnissen. http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=57517
Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer

Vorboten einer neuzeitlichen Völkerwanderung - Peter Vonnahme - Ein nachdenklicher Zwischenruf eines ehemaligen Asylrichters - Allmählich dämmert es auch den eifrigsten Verfechtern eines kurzen Prozesses mit "Asylbetrügern" und "Wirtschaftsflüchtlingen", dass es nicht damit getan ist, Ressentiments gegen Menschen in Not zu schüren. Denn was wir gerade beobachten können, ist nichts weniger als der Vorabend einer neuzeitlichen Völkerwanderung.

Die Hunderttausende, die in unsere Städte und Dörfer strömen, sind nur die Vorhut. Viele Millionen stehen bereit, ihnen nachzufolgen. Der deutsche Innenminister musste deshalb die Jahresprognose für die in Deutschland ankommenden Asylbewerber kurzerhand von 450.000 auf 800.000 nahezu verdoppeln.

Die europäische Geschichte ist reich an Beispielen für solche Menschenströme mit ihren unvermeidlichen Dammbrüchen. Wir tun gut daran, uns mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass diesen Zug nichts aufhalten wird, weder das Dampfgeplauder der Stammtische, noch die Militanz der Pegidaaktivisten und auch nicht die zum Ritual verkommenen Wir-haben-alles-im-Griff-Parolen der Politiker und deren Claqueure in dienstbeflissenen Medien.

Wenn der CSU-Vorsitzende Seehofer beim Politischen Aschermittwoch mit heiserer Stimme tönt, dass er sich "bis zur letzten Patrone ... gegen eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme" sträuben werde, klingt das unerschrocken und heldenhaft. Es hat jedoch die gleiche Verlässlichkeit wie die Ankündigung eines durch Alkoholgenuss enthemmten Sprücheklopfers auf dem Marktplatz, er könne den >>>

Veröffentlicht im Facebook des Autors Ende August 2015 - Jürgen Todenhöfer - Ein Brief im Zorn - "Sehr geehrte Präsidenten und Regierungschefs! Ihr habt mit eurer jahrzehntelangen Kriegs- und Ausbeutungspolitik Millionen Menschen im Mittleren Osten und in Afrika ins Elend gestoßen. Wegen euch flüchten weltweit die Menschen. Jeder 3. Flüchtling in Deutschland stammt aus Syrien, Irak und Afghanistan. Aus Afrika kommt jeder 5. Flüchtling.

Eure Kriege sind auch Ursache des weltweiten Terrorismus. Statt ein paar 100 internationale Terroristen wie vor 15 Jahren haben wir jetzt über 100.000. Wie ein Bumerang schlägt eure zynische Rücksichtslosigkeit jetzt auf uns zurück.

Wie üblich denkt ihr nicht daran, eure Politik wirklich zu ändern. Ihr kuriert nur an den Symptomen herum. Die Sicherheitslage wird dadurch jeden Tag gefährlicher und chaotischer. Immer neue Kriege, Terrorwellen und Flüchtlingskatastrophen werden die Zukunft unseres Planeten bestimmen.

Auch an Europas Türen wird der Krieg eines Tages wieder klopfen. Jeder Geschäftsmann, der so handeln würde, wäre längst gefeuert oder säße im Gefängnis. Ihr seid totale Versager.
Die Völker des Mittleren Ostens und Afrikas, deren Länder ihr zerstört und ausgeplündert habt sowie die Menschen Europas, die jetzt unzählige verzweifelte Flüchtlinge aufnehmen, zahlen für eure Politik einen hohen Preis. Ihr aber wascht eure Hände in Unschuld. Ihr gehört vor den Internationalen Strafgerichtshof. Und jeder eurer politischen Mitläufer müsste eigentlich den Unterhalt von mindestens 100 Flüchtlingsfamilien finanzieren.

Im Grunde müssten sich die Menschen dieser Welt jetzt erheben und euch Kriegstreibern und Ausbeutern Widerstand leisten. Wie einst Gandhi- gewaltlos, in 'zivilem Ungehorsam'. Wir müssten neue Bewegungen und Parteien gründen. Bewegungen für Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Die Kriege in anderen Ländern genauso unter Strafe stellen, wie Mord und Totschlag im eigenen Land. Und die euch, die Verantwortlichen für Krieg und Ausbeutung, für immer zum Teufel jagen. Es reicht! Haut ab! Die Welt wäre ohne euch viel schöner. Jürgen Todenhöfer

Liebe Freunde, ich weiß, man sollte im Zorn nie Briefe schreiben. Doch das Leben ist viel zu kurz, um immer um die Wahrheit herumzureden. Ist eure Empörung nicht auch so groß, dass ihr aufschreien möchtet über soviel Verantwortungslosigkeit? Über das unendliche Leid, das diese Politiker angerichtet haben? Über die Millionen Toten? Haben die Kriegspolitiker wirklich geglaubt, man könne jahrzehntelang ungestraft auf andere Völker einprügeln und sich die Taschen voll machen? Wir dürfen das nicht länger zulassen! Im Namen der Menschlichkeit rufe ich euch zu: WEHRT EUCH!  Euer JT

Israel: Security Forces Abuse Palestinian Children - Israeli security forces have used unnecessary force to arrest or detain Palestinian children as young as 11. Security forces have choked children, thrown stun grenades at them, beaten them in custody, threatened and interrogated them without the presence of parents or lawyers, and failed to let their parents know their whereabouts.

Human Rights Watch interviewed four boys, ages 11, 12, and 15, from different neighborhoods of East Jerusalem, and a 14-year-old girl and 15-year-old boy from elsewhere in the West Bank, whom Israeli forces arrested or detained in separate incidents for allegedly throwing rocks from March to December 2014. They and their parents gave accounts of abuses during arrest and interrogation that caused the children pain, fear, and ongoing anxiety. Human Rights Watch has seen photos and marks on the body of one of the children, consistent with the accounts he and his parents had given; the children’s accounts were also consistent with each other.

“Israeli forces’ mistreatment of Palestinian children is at odds with its claim to respect children's rights,” said Sarah Leah Whitson, Middle East director. “As Israel’s largest military donor, the US should press hard for an end to these abusive practices and for reforms.”

In every case Human Rights Watch documented, the children and their parents told Human Rights Watch that Israeli authorities did not inform parents of their child’s arrest and interrogated the children without permitting them to speak to a parent or lawyer prior to the interrogation. In five of the cases, the children said that interrogators either did not permit their parent to attend their interrogation or allowed them entry only as it ended. Two 15-year-old boys and the 14-year-old girl said they signed confessions written in Hebrew, a language they do not understand, after interrogators threatened them. One boy said police “punched and kicked” him, then presented him with the Hebrew confession to sign. >>>

MEMO Profile: Yasser Arafat - Amelia Smith - The cliché one man’s terrorist is another man’s freedom fighter may well have been written for Yasser Arafat, for during his lifetime and the years beyond his death he has drawn considerable attention from both those who revere him as a symbol of resistance and those who despise him for taking up arms.

Upon hearing of his death in 2004 former Israeli President Shimon Peres said: “The biggest mistake of Arafat was when he turned to terror. His greatest achievements were when he tried to build peace.” Whilst the Cuban President Fidel Castro said: “Eternal honour and glory to the unforgettable and heroic combatant Yasser Arafat. Nothing can erase your name from the history of those great fighters who have struggled for the freedom of the peoples.”

Either way, it is hard to deny that Arafat is responsible for bringing the Palestinian issue to the world’s attention and remains the icon of the Palestinian struggle; his image appears on stamps, t-shirts, posters and badges across the world.

Muhammed Arafat was born in 1929, but from a young age his nickname Yasser – which means easy going - stuck. Many accounts say he was born in Cairo but the leader himself claimed Jerusalem as his birthplace. He was one of seven; his father was from Gaza and his mother from the Abu Saud family in Jerusalem who, according to Alan Hart’s biography Arafat: Terrorist or Peacemaker, claim to be direct decedents of the prophet Muhammed. >>>

I Was “Part of a Terror Organization,” Says Israeli Pilot Turned Activist - Ryan Rodrick Beiler - Yonatan Shapira was born on an Israeli military base the year before his father flew fighter jets in the October War of 1973. Thirty years later, twelve of them spent as an air force pilot himself, Shapira rejected the military. In 2003, he wrote a letter, pledging not to fly over the occupied West Bank and Gaza Strip.

Shapira is among the few Israelis to have declared support for the Palestinian-led call for boycott, divestment and sanctions (BDS) against Israel. He has also been attacked by the Israeli military for attempting to sail towards and break the siege of Gaza.

He recently spoke to The Electronic Intifada contributor Ryan Rodrick Beiler.

Ryan Rodrick Beiler: What was it like growing up in a military family?

Yonatan Shapira: The education I got was very much about peace, equality, freedom and a lot of socialist values — caring about the other, caring about the poor — but at the same time with a big wall of negligence of Palestine. The same time I was in class learning these beautiful values, the Israeli army was engaged in occupation, land grabs, settlements, massacres, deportation of Palestinian activists. >>>

Has Amnesty International Lost Its Way? (Part 1) - Norman G. Finkelstein - A forensic analysis of Amnesty's reports on Operation Protective Edge - Amnesty International is among the premier human rights organizations in the world. Its pronouncements shape public opinion, while councils of state feel obliged if not to heed them at any rate to respond. A movement for justice aspiring to reach a broad public and inflect state policy can ill afford to ignore Amnesty if and when it goes astray. It is the contention of this monograph that Amnesty has indeed lost its way, and it is the intention of this monograph to document this proposition, in the hope that Amnesty will perform—or its grassroots membership will compel it to perform—a midcourse correction.

In recent years, Amnesty International has issued meticulously documented, legally unflinching human rights reports on the Israel-Palestine conflict, for example, Operation “Cast Lead”: 22 days of death and destruction[1], a searing indictment of Israel’s 2008-9 assault on Gaza. But this has not always been the case. For many decades, this venerable human rights organization effectively gave Israel a free pass on its pervasive torture practices in the occupied Palestinian territories[2]. Judging by the reports it issued after Israel’s summer 2014 assault on Gaza, Operation Protective Edge, Amnesty is regressing to its earlier apologetics. For those who have come to rely on and cite Amnesty as a source of accurate human rights reportage, this development is troubling and deeply frustrating. The primary purpose of this monograph is not to account for Amnesty’s apparent backpedaling, although some speculations on this score will be ventured in the conclusion, but to thoroughly document it, focusing  >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Israelische Siedler zünden ein weiteres Haus im Westjordanland an
 Mehrere unbekannte israelische Siedler haben gestern

Almost 80,000 sign UK petition for Netanyahu arrest


80,000 in UK demand Netanyahu arrest

UAE helps Palestine’s children of war

EU should ban Israeli settlers, products: PA

PLO condemns 'ethnic cleansing' in Silwan

Israeli court orders demolition of football field in Silwan

Palestine protesters to march to Cardiff City Stadium ahead of Wales' Euro 2016 qualifier with Israel

Israel prevents Palestinian women from entering Al-Aqsa Mosque

Meet the Palestinian engineer who may have solved Gaza’s water crisis

Why has there been almost no reconstruction in Gaza?

Video: Dogs treated better than Palestinian Bedouins in Israel

Israel ‘very interested’ in strengthening relations with Kurds

Is Russia Hamas' bridge to global diplomacy?

Palestinians ordered to pay $10m to terror victims while appealing lawsuit

US Court Orders Palestine to Pay $10M to Israel Bomb Victims 

Louisa Lamb: Israelis Are Relentless in Trying to Eradicate All Palestinians from the Region

24. 8. 2015

Nahost: Israels Präsident pocht auf Recht auf Siedlungen im Westjordanland

40 Brazilian organisations protest appointment of new Israeli ambassador

80,000 in UK demand Netanyahu arrest

Israeli War Jet Shot Down Over Syria - Media

Israel Responds to Syrian Shelling by Artillery Fire - Reports

VIDEO - Israeli War Jet Shot Down Over Syria

Hamas holds Egypt responsible for Sinai abductions

Health ministry: Gaza hospitals on verge of collapse

61-year old female Palestinian held in solitary confinement

Israel imports 77% of its oil from Iraqi Kurds

Larijani: Iran continuing support for Palestinian nation, ideals

Palestinians protest against separation wall in Beit Jala

Israel begins constructing settlement on destroyed Bedouin village

Israeli biogas digesters energise isolated Palestinian village

Israel signs landmark natural gas deal

Bank of Israel Chief Calls for Changes to Natural Gas Framework

Israel: Security Forces Abuse Palestinian Children

23. 8. 2015

In letzter Minute abgeblasen - Israel wollte Iran dreimal angreifen

Anschlagsserie- Zehn israelische Siedler unter Verdacht

Machtkampf in Palästina - Rücktrittswelle in Ramallah


Rücktritt von Mahmoud Abbas dementiert
 

PNC to elect new members of PLO Executive Committee

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