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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

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Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:22

Ministerpräsident Netanyahu - bleiben Sie in Israel!
Dr. Ludwig Watzal

(...) Was will die deutsche Bundesregierung mit Vertretern einer Besatzungsmacht überhaupt besprechen, die nicht nur 1948 eine Massenvertreibung der ursprünglichen Bevölkerung Palästinas durchgeführt hat, sondern auch seit dem Sechstagekrieg 1967 ein anderes Volk mit einem brutalen Besatzungsregime überzogen hat und weiter versucht, auch den verbliebenen Rest von Palästina ihren eigentlichen Besitzern zu rauben.

In einem mehr als merkwürdigen Interview, das Merkel mit der israelischen Tageszeitung "Yedioth Ahronoth" geführt hat, wobei der Name des Interviewpartners unerwähnt bleibt, antwortete sie auf die Frage, wo sie denn die Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Israel sehe: "In erster Linie verbinden uns die Werte, die Deutschland und Israel in der Welt vertreten - Freiheit, Demokratie, die Würde jedes einzelnen Menschen." Bei diesem Satz reibt sich jeder Demokraten, der die Lage in Israel kennt, verwundert die Augen und fragt sich, ob er im falschen Film ist.

Dieser Satz macht deutlich, dass die Kanzlerin entweder keine Ahnung von den tatsächlichen politischen Gegebenheiten in Israel hat, oder sie ignoriert diese undemokratischen Zustände bewusst. >>>

 


Nach Anschlagsserie in Israel: Netanyahu sagt Gespräche in Berlin ab - Eigentlich wollte die Bundesregierung mit Israels Premier Netanyahu und seinen Ministern über die Zusammenarbeit beider Länder sprechen. Doch der Regierungschef hat das Treffen verschoben. Der Grund: die Gewalt im eigenen Land.

Die für Donnerstag geplanten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen sind vorerst abgesagt. Das teilte die israelische Botschaft in Berlin mit. Demnach habe Premierminister Benjamin Netanyahu angesichts der "angespannten Sicherheitslage" in seinem Land die Bundesregierung gebeten, die Gespräche zu verschieben. Außenamtssprecher Emmanuel Nachschon erklärte, die gemeinsame Kabinettssitzung solle möglichst im November nachgeholt werden. >>>


 

Leserbrief - Sehr geehrte Bundestagsabgeordnete, wer die Nachrichten aus dem Nahen Osten verfolgt, empfindet es als unerträglich, dass die Bundeskanzlerin und damit politische Vertreterin unserer Republik,  den Vertreter eines Besatzungsregimes, Herrn Netanyahu in Berlin empfängt! - Es ist unerträglich, dass in Gaza allein in diesem Jahrhundert schon zwei Kriege geführt wurden, die Menschen gefangen gehalten werden, und ihnen dort das Trinkwasser systhematisch entzogen wird, dass in Palästina Häuser angezündet werden und Menschen verbrennen, dass Kinder verhaftet werden und für solch eine Politik "Freiheit, Demokratie und die Würde jedes einzelnen Menschen" angeführt werden.

Sind diese Begriffe jemals von einem Staatsvertreter in unserem Namen so missbraucht worden? 
Wie können Sie solch eine Politik mittragen? Gertrud Nehls

Netanyahu ‘better not disturb the status quo’ - Jonathan Cook - The rapid escalation in violence in Jerusalem and the West Bank in recent days suggests that the Israeli-Palestinian conflict may be entering a new phase, analysts say. While some observers were quick to label this a third Palestinian uprising or “Intifada”, the term risks obscuring as much as it reveals.

The latest clashes, according to analysts, are occurring in a new physical and political reality. Palestinian society has been atomised by separation walls, checkpoints, and an expanding network of settlements and military bases. Meanwhile, the Palestinian national movement is deeply divided, the Arab world is in disarray, the West is focused on its own economic and social troubles, and Israel is adamantly opposed to negotiations. Unlike the earlier intifadas, points out Menachem Klein, of Bar Ilan University, near Tel Aviv, the clashes are not chiefly about resistance. They have been provoked by the growing stranglehold the settlers enjoy, both on the ground and on government policy. >>>

 

 

Netanyahu seeks to impose a new reality at Al-Aqsa - Jonathan Cook  Since a boy named David slew the giant Goliath with a slingshot, the stone has served as an enduring symbol of how the weak can defeat an oppressor. For the past month Israeli prime minister Benjamin Netanyahu has tried to rewrite the Bible story by declaring war on what he terms Palestinian “terrorism by stones”. There are echoes of Yitzhak Rabin’s response nearly 30 years ago when, as defence minister, he ordered soldiers to “break bones” to stop a Palestinian uprising, often referred to as the “intifada of stones”, against the Israeli occupation. Terrified by the symbolism of women and children throwing stones at one of the world’s strongest armies, Rabin hoped broken arms would deprive Palestinians of the power to wield their lowly weapon. >>>

 


Israel’s new police chief emerges from shadowy world -  Jonathan Cook - Palestinian minority in Israel worried by top cop’s twin-track as interrogator for secret police and hardline settler - Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu parachuted in a new police chief last week after the government’s previous candidates were thwarted by controversy. Roni Alsheikh has officially been brought in as a new broom to sweep away a culture of corruption and sex scandals that has plagued the Israeli police for years. >>>

Der Stern berichtet, als sei das selbstverständlich und rechtes, kommentarlos: "Israel zerstört Wohnungen von Attentätern - Die Gewalt zwischen Israel und Palästinensern eskaliert erneut: Nun hat die israelische Armee die Wohnungen zweier Attentäter zerstört, die vor einem Jahr Attacken auf die Israelis verübt hatten >>>

Der Sadismus und die Gewalt von Israel erschüttern die Welt - Richard Silverstein

Aktualisierung: Vor 12 Stunden wurde ein dritter junger Palästinenser von der Besatzungsarmee getötet. Dieser neue Mord geschah nahe bei Tulkarem. Ronnie Barkan informierte mich, dass es in den letzten 24 Stunden sieben Lynchversuche an Palästinensern gab.

Israel ist kein normales Land, es ist kein westliches Land, kein demokratisches Land. Es ist ein Land, das mit Blut getränkt ist. Ein Land, in dem die Hunde nach frischem Blut heulen. Dem Blut der jüdischen Israelis und der Palästinenser. Gestern und vorgestern war es das Blut ermordeter jüdischer Siedler im besetzten Palästina. 

Ein Paar, das im Auto durch die westbank fuhr, wurde erschossen und zwei Rabbiner,  die zur Gruppe Ateret Cohanim, die ethnische Säuberung (betreibt, propagiert), wurden dort erstochen. Heute ist es das Blut eines palästinensischen Jugendlichen, Fadi Alloun, wie ein Hund von einer israelischen Menge gejagt, angeblich war er verdächtig am Mord an einem jüdischen Siedler, der nahe der Altstadt in Ost-Jerusalem angegriffen worden war. Der eine Angriff fand im Ortsteil Musrara statt, der andere beim Damaskustor [...].

Electronic Intifada veröffentliche dieses eingehende und beunruhigende Video (https://www.youtube.com/watch?v=_jd6pplowWM), das eine Menge mehrheitlich ultraorthodoxer Juden zeigt, die einen einzelnen Palästinenser verfolgt und dabei wiederholt schreit: "erschießt ihn, erschießt ihn!" Dann ört man die Sirenen der Polizei. Das Video zeigt deutlich eine Patrouille, der Offizier sagt nichts zum Opfer, er fordert es nicht auf stehen zu bleiben, er (der Palästinenser) weist sich nicht aus. Er schießt und dann fragt er die Menge, ob er auf jemanden eingestochen hat. Ein anderer Israeli antwortet: "(Es) ist ihm noch nicht gelungen." Diese Übersetzung ist anders als die von IE angebotene, die behauptet, der Zuschauer hätte negativ geantwortet (die israelische Jugend antwortete, dass Alloun das nicht tat).

Diese Person glaubt eindeutig, dass der Palästinenser die Absicht hatte, jemanden niederzustechen. Aber es erscheint ebenso eindeutig, dass er dafür keinerlei Beweis hatte. In keinem Moment sagt irgend ein vorbeigehender Israeli im Video, dass er das Opfer irgendetwas Verdächtiges tun gesehen hätte.

Als der Mörderpolizist fragt, ob es ein Opfer gibt, auf das eingestochen wurde, sagt ein Zuschauer nein. Nach den Schüssen schreien einige Fußänger triumphalistisch: Ja! und "Tod den Arabern!" wie eine Art Siegesgesang. Während ein andere fragt: Warum?

Ich sehe keinen massiven Beifall (Jubel). Auch wenn sich natürlich die Israelis dem Körper nähern und mit Verachtung behandeln, da sie vermuten, dass das Opfer ein Terrorist war.

Die Version der Polizei ist total fabriziert, wie in diesem Bericht von Jerusalem Post.

Der Polizeisprecher Luba Samri sagte, dass das Opfer sei (mäßig verletzt) ins Krankenhaus gebracht worden sei und der Polizist "den Terroristen mit einem Messer gesehen habe, auf ihn schoss und ihn neutralisierte".

Kein Israeli im Video sagt, das Opfer hätte ein Messer. Der Polizist sagt nicht, dass er ein Messer hatte. Der Israeli, der sich dem Köper nähert und ihm einen Fußtritt gibt,  sagt nicht, er habe ein Messer gefunden. Deshalb ist die Information eine unverschämte Lüge. Aber ich wette, dass du in den israelischen Medien auf ein Foto mit einem Messer stoßen wirst, wie das, das man am Ort der Ermordung von Hadil Al-Hashlamoun vergangene Woche in Hebron gefunden hat.

Wir befinden uns auf einem Anstieg in einem Maelström (kanadischer Film über Töten) von Blut, in dem Juden und Araber einander aus einer Willkür töten. Auf Grund von Gerüchten.

Das ist kein Land. Das ist Hatfield und McCoys. Rache aus Liebe zur Rache.Auge und Auge, Zahn um Zahn.

Das ist keine Zivilisation. Das ist schlimmer als Anarchie und Chaos. Das Ende von dem, was uns menschlich macht. Stattdessen sind wir verschlingende Bestien geworden.

Es geht um Israel. Jeder von Ihnen, der einen so blutdürstigen Staat verteidigt oder unterstützt, sollte dieses Video sehen und sehen, was er unterstützt. Es wird nicht darum gehen, diesen Vorfall herunter zu spielen. Sag nicht, das sei das Produkt einer Hooligan Mafia, die nicht repräsentativ für den Rest des Landes sei. Diese Mafia ist das Land. Das Land ist in die Brutalität und das Morden abgestürzt. Es ist abscheulich.

Nach den Morden an jüdischen Israelis sage ich wiederholt, dass sich gegen diese Art der Gewalt von seiten der Palästinenser bin.

Aber niemand soll sich täuschen und mit dem Kolonisationsunternehmen sympathisieren. Diese Leute haben Palästina geraubt. Es sind Diebe. Es sind Usurpatoren. Man kann nicht unschuldig sein und Siedler sein. [...] Das bedeutet, du bist schuldig und deine Verbrechen können nicht beseitigt werden.

Zum Anschlag in Ost-Jerusalem in einem muslimischen Viertel der Altstadt: Dort lebten die Rabbiner, die ermordet wurden. Sie lebten dort und waren Teil des Projekts der ethnischen Säuberung von Ateret Cohanim, die die Altstadt von der muslimischen Bevölkerung säubern will. Ateret Cohanim tritt für die Errichtung des Dritten Tempels ein. Das ist vereinbar mit der Zerstörung des Haram al Sharif. In der Tat, es ist vereinbar mit dem heiligen Religionskrieg. 

Die Menschen dort sind nicht unschuldig. Sie sind keine Zivilisten. Sie sind Krieger für den Gott der Siedler. [...] sie kämpfen nicht für einen Gott, den ich kenne. Es sind Götzenanbeter. Sie beten einen falschen Gott an. Solange sie Israel regieren (und sie tun es, glaube mir, sie tun es), ist die Nation auf dem Weg der Zerstörung.

Wer wird das stoppen? Wann wird die Welt so weit gehen und sagen können, genug mit soviel Unverstand! Wie viele werden noch sterben? Seit 1948 sind in den israelischen Kriegen 35.000 Palästinenser gestorben. Wie lange wird es dauern, bis weitere 35.000 sterben? Werden die Vereinten Nationen, die EU und die Präsidenten der USA warten, bis wir ein weiteres Ruanda oder Sarajevo im Heiligen Land haben? Müssen 800.000 sterben?
Quelle:
www.huellas.mx/mundo/2015/10/05/el-saismo-y-la-violencia-de-israel-conmocionan-el-mundo/
Übersetzung: K. Nebauer

SIPPENHAFT IN ISRAEL
Die israelischen Streitkräfte haben in Jerusalem - willkürlich - die Häuser von zwei Palästinensern niedergerissen, die schon im vergangenen Jahr tödliche Anschläge gegen Israelis begangen hatten.
 

Israel zerstört Häuser von palästinensischen Attentätern - Israels Premier Netanjahu will härter gegen palästinensische Terroristen vorgehen. Menschenrechtsorganisationen bezeichnen die Strafmaßnahme als Kriegsverbrechen.

Die israelischen Streitkräfte haben in Jerusalem die Häuser von zwei Palästinensern abgerissen. Sie hatten im vergangenen Jahr tödliche Anschläge gegen Israelis begangen, Polizisten hatten die Männer unmittelbar nach den Attentaten getötet. Die Zerstörungen der Häuser erfolgten in der Nacht zum Dienstag auf Weisung des israelischen Verteidigungsministers Mosche Jaalon, teilte die Armee mit. Das Haus eines dritten, ebenfalls getöteten Attentäters wurde versiegelt.

In der Nacht zum Dienstag beschloss das israelische Sicherheitskabinett, die Verfahren zur Anordnung von Hauszerstörungen zu beschleunigen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beauftragte Justizministerin Ajelet Schaked damit, die juristischen Voraussetzungen zu schaffen. >>>

 


Umstrittene Aktion - Israel zerstört Häuser von Attentätern
- Israel macht seine Drohung wahr und reißt die Häuser von palästinensischen Attentätern ab. Während Netanjahu nun auch noch eine lückenlose Kameraüberwachung in den Straßen ankündigt, betont Abbas, dass er "keine Eskalation" will. >>>

 

Israeli Forces Apply Collective Punishment Policy against Families of Palestinians Attackers - As part of the collective punishment policy practiced by Israeli forces against families of Palestinians accused of carrying out attacks against Israeli forces and/or settlers, on Tuesday morning, 06 October 2015, Israeli forces destroyed two houses in Jabal al-Mokabber village, southeast of occupied East Jerusalem, and rendered their inhabitants outdoor.

They also closed a room in a house belonging to a third family in ath-Thoury neighborhood in Silwan village, south of the Old City. The Palestinian Center for Human Rights (PCHR) condemns this crime that is added to the series of crimes committed by Israeli forces in occupied East Jerusalem in particular and in the occupied Palestinian territory (oPt) in general. >>>

3. Intifada? - imemcdeutschland - Tausende rechtsradikale Israelis, unter ihnen Parlamentarier sowie Verkehrsminister Haim Katz und Tourismusminister Yariv Levin, versammelten sich am Karte der SiedlungenMontag vor dem Haus von Premierminister Benjamin Netanyahu und verlangten, mehr Land zwecks Expansion der israelischen Kolonien im besetzten Westjordanland zu stehlen.

Diese Karte des Westjordanlandes (siehe Artikel) zeigt die bereits bestehenden israelischen Siedlungen (blaue Punkte) und in kräftigem Orange die Gebiete, zu denen der Zugang für Palästinenser entweder beschränkt oder gänzlich unmöglich ist. Es handelt sich um das Territorium, das nach den Oslo-Verträgen von 1993, an die Palästinenser-Präsident Abbas sich nun auch nicht mehr gebunden fühlt, zusammen mit Gaza und dem besetzten Ostjerusalem den Staat Palästina unter alleiniger palästinensischer Hoheit bilden sollte.

Umfragen und ihre Ergebnisse - Abi Melzer - Nach einer Umfrage der BBC im Sommer des Jahres 2015 ist Deutschland das beliebteste Land auf der ganzen Welt. Man kann es kaum glauben, und es ist trotzdem wahr. Eine andere Umfrage hat vor einigen Jahren ergeben, dass Israel das unbeliebteste Land in Europa ist, obwohl Israel gar nicht zu Europa gehört und sich immer weiter von Europa und europäischen Werten entfernt.

Was für ein Ergebnis, mit dem die Israelis natürlich nicht einverstanden waren und alle Europäer beschuldigt haben, Antisemiten zu sein. So einfach machen es sich nur die Israelis. Warum nachdenken über unangenehme Ergebnisse, wenn man die Schuld dafür schon in der Tasche hat.

In Deutschland denkt man aber nach über das positive Ergebnis. Man glaubt es kaum und ist erfreut, weil man weiß, dass man es verdient hat. Es war aber ein weiter Weg vom Nazi-Deutschland bis zur Bundesrepublik von heute. 1945 war Deutschland das schrecklichste Land der Welt und auch das unbeliebteste und meist verhasste. Zwölf Jahre Naziherrschaft haben nicht nur Deutschland zerstört, sondern auch noch ganz Europa, vom fernen Osten bis zum Ozean im Westen, vom hohen Norden bis tief in den Süden. Europa war ein Trümmerhaufen und Deutschland eine Ruinenlandschaft. Nur dank der großzügigen Hilfe der Amerikaner, dank dem Marschall-Plan, konnte Deutschland schnell wiederaufgebaut werden. Ein Wirtschaftswunder folgte dem anderen. Dennoch war Deutschland noch viele Jahrzehnte verhasst, und Generationen von Deutschen mussten sich schämen, Deutsche zu sein.

Das alles ist vergessen. Die Deutschen haben ihre Würde wiedergewonnen und sind heute beliebte Gäste überall auf der Welt und vor allem beliebte Gastgeber in ihrem eigenen, multinationalen, toleranten und freien Land. Man liebt und achtet sie trotz Pegida und AfD. Vom Schlusslicht haben sie sich nach vorn gekämpft durch kluge Politik, mehr oder weniger vernünftige Politiker und durch ein Grundgesetz, welches Vorbild für andere Völker sein könnte. Es ist kein Zufall, dass viele Israelis nach Deutschland kommen und schnell feststellen, dass sich hier besser leben lässt als in Israel und dass viele Amerikaner und Engländer nach Deutschland auswandern, weil sie hier freier leben können als in den USA oder England. Unter den jungen Leuten >>>

Demokratie in Palästina - Ein Überangebot an Legislativen - In Ramallah gibt es zwei grosse Legislativen. Aber weder die eine noch die andere ist arbeitsfähig. - U. Sd. Es mag ein Mangel an gelebter Demokratie bestehen in Ramallah, ein Mangel an Volksvertretungen herrscht nicht. Zwei grosse Legislativen gibt es. Die eine ist der Palästinensische Legislativrat (PLC), das eigentliche Parlament. Es wurde 2006 gewählt, doch die 132 Abgeordneten kamen 2007 zum letzten Mal zusammen. Das Parlament «arbeitet nicht», sagen die Palästinenser, weil sich die Fatah Abbas' und die Hamas nicht einigen konnten und bis heute nicht einigen können. Zur Enttäuschung von Abbas, vieler gemässigter Palästinenser und westlicher Politiker hatte 2006 eben nicht die Fatah die Wahlen zum Legislativrat gewonnen, sondern die Hamas, die im Westen als Terrorgruppe betrachtet wird und die die Fatah 2007 nach langen, blutigen Kämpfen aus dem Gazastreifen hinauswarf. Der Palästinensische Nationalrat (PNC) ist so etwas wie das Exilparlament der Palästinenser und spielt zumindest theoretisch eine wichtige Rolle. >>>

'The problem isn't Arab protesters, it's the society that sees them as an enemy' - Noam Sheizaf - Fifteen years since the events of October 2000, in which Israeli police killed 13 Arab protesters, Hassan Jabareen, head of Israel’s leading Arab civil rights organization, talks to +972 about the lessons Israel’s Palestinian population learned from the killings, the escalation of systematic discrimination since, and the vision of a democratic state of all its citizens. ‘If Arabs in Israel determined their political leanings in accordance with what Jews said, they would always be inferior.’

The Arab public in Israel this week marked 15 years since protests that resulted in the police killings of 13 people and left hundreds wounded. “October 2000 led our public to understand that the existing parliamentary and legal tools are not enough to defend our rights,” says Attorney Hassan Jabareen, founder and executive director of Adalah, in an interview to +972 Magazine. October 2000, Jabareen explains, was a pivotal moment for Palestinian citizens of Israel, one that changed the way they viewed the State of Israel and forever altered their political relationship to it. >>>

They weren’t born to be martyrs, they were born to live - Fifteen years after Israeli police murdered 13 unarmed Palestinian citizens of Israel, the sister of one of those young men asks whether the dominant national symbolism of martyrdom must trump the humanitarian aims and face of Palestinian liberation. - Siwar Hasan-Aslih

If you ask Palestinians who lived through the the events of October 2000 what exactly happened and why, you would probably hear a range of answers reflecting a number of worldviews. Some might point to the martyrdom of Muhammad al Dura, others to Ariel Sharon’s violation of the sanctity of Al-Aqsa Mosque.

The first reflects a human — or humanitarian — perspective while the other points to religious and spiritual factors. Whatever the reason, there is no doubt that the events of October 2000 carried diverse messages for Palestinian society and came in varied shapes, whether in the goals of the Palestinian resistance, or the symbolism of the struggle. >>>

Weakened by Israel, Abbas Could Do Nothing to Prevent Fatal Attacks - Amira Hass - As expected, Naftali Bennett rushed to place responsibility for the Old City murder on Abbas and the PA on Saturday night. In the eyes of the Palestinian public, this placement of responsibility only emphasizes Abbas`s pathetic situation. He doesn`t even go to Jerusalem and Al-Aqsa. He cannot leave roads passing through the Area C in the West Bank without permission from and coordination with Israel, and still Israel holds him responsible for what happens within its own areas of security control. The way in which Israel makes Abbas a laughing stock, in the eyes of the Palestinian public, only weakens his arguments against using weapons even more. >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Nach Anschlagsserie in Israel: Netanyahu sagt Gespräche in Berlin ab

Erneut Messerattacke in Jerusalemer Altstadt

Israel- Ban fordert Aufklärung über jüngste Gewalt

Soldiers Kidnap 22 Palestinians, Including Children, In Hebron

Eleven Palestinians, Including Children, Kidnapped In Jerusalem And Nablus

Six Palestinians Kidnapped In Jenin, Two Injured In Hebron

6. 10. 2015

Using deadly force against Palestinians — as a first resort

Ministry Of Health- “129 Palestinians Injured By Israeli Army Fire, Tuesday”

Day of Rage Declared for Nazareth, 1948 Territories

Israeli, Palestinian Security Officials to Meet in Attempt to Reduce Tensions
 

Israel, Mahmoud Abbas join forces against Palestinian protests

Religious Fanaticism is a Huge Factor in Americans' Support for Israel

Am Dienstag, dem 22. September 2015 überquerte ein palästinensischer Schafhirte aus Fasayil im besetzten Jordantal mit seiner Herde die Straße in der Nähe der Siedlung Masua. Während der Überquerung kam ein Israeli, vermutlich ein Siedler mit seinem Wagen (einem 4×4 Toyota) herangefahren. Der Schafhirte gab ihm ein Zeichen anzuhalten und zu warten, bis die Schafe die Straße überquert hätten. Der Israeli fuhr weiter und überfuhr und tötete 40 Schafe. Dann fuhr er davon.

Dr. Hanan Ashrawi: "Durch Siedlerterrorismus und Besatzung wird Palästina zum Schauplatz systematischer und eskalierender Gewalt"

Gaza, a year after - the human cost in photos

Israel verhaftet 30 Palästinenser

Videos- "Hundreds March In Jaffa Against Israeli Escalation And Violations"

UPDATE- 17 Palestinians, including Minors, Kidnapped in West Bank; Over 90 Injured

Soldiers Kidnap A Deaf And Mute Child In Hebron

Teen Shot In The Chest, Many Injured In Ramallah And Jenin

VIDEO- Palestinians Protest Killing of 13-year-old Schoolboy

Ramallah- Four Injured in Renewed Clashes

Bethlehem- Scores March in the Funeral Procession of Killed Child by the Israeli Army

Right wing Israelis rally for more destruction of Palestinian homes and areas

Soldiers Kidnap Eleven Palestinians In The West Bank

5. 10. 2015

HAT DIE 3. INTIFADA BEGONNEN?

Red Crescent: Nearly 500 Palestinians injured in 3 days


Jerusalem: Israel zerstört Häuser von palästinensischen Attentätern


Bethlehem- Scores March in the Funeral Procession of Killed Child by the Israeli Army


Ramallah- Four Injured in Renewed Clashes

 

Live Bilder vom geschehen

http://streema.com/tv/Palestine_Al_Yawm_2

http://www.qudstv.com/LiveFeed.aspx

 

'Let the People of Israel Enter the Gates and Kill Arabs'



Israeli forces searching for 'stone-thrower' find he is 3 years old

 

Germany warns of 'new intifada' as clashes between Israelis and Palestinians intensify

 

Video: Israeli gunmen kidnap patient from Palestinian hospital



Lieberman demands Israeli government stop aiding PA



More Palestinian blood on Netanyahu’s hands

 

Achten sie bitte auf den Untertitel
Video: Death-chanting Israeli mob rejoices as Palestinian teen is executed



Hamas: Netanyahu's Decrees Cannot Break Palestinians' Will
 


Netanjahu: "Kampf bis zum Tod"


Zwei Tote und Hunderte Verletzte bei Unruhen im Westjordanland

 

Video
Israeli Forces Kill a Palestinian Teen, Injure at Least 200

Israel army kills Palestinian teen at refugee camp
 


Alarmbereitschaft in Al-Quds 
 


77 Palästinenser bei israelischen Angriffen verletzt
 


Jordan jails vet for Israel embassy bomb plot
 


Israel Bans Palestinians from Jerusalem's Old City
 


Video
Al Mayadeen Journalist Wounded by Israeli Troops in Palestine
 


Red Crescent- Nearly 500 Palestinians injured in 3 days

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