"Wo
Hass keine Grenzen kennt" - Eine
erneute Jagdaktion gegen Felicia Langer
Chronologischer Ablauf einer beispiellosen Jagdaktion -
2009 Aktueller
Anlass - Die Verleihung des
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Felicia-Amalia Langer
am 16.7.2009
Am 2.8.2009
belegt
Bernd Dahlenburg
(ehrbarer Redakteur von Honestly Concerned)) die fortgesetzte Jagdaktion gegen Felicia Langer
-
.
Hysterisches Gekeife «
Band of Brothers
"Bernd Dahlenburg "@Carl Du hast natürlich Recht, Carl. Aber dann wird es langsam Zeit, dass die Herrschaften aus dem Präsidialamt endlich reagieren. Trotz Sommerzeit….
Oder anders rum’ gesagt: Wenn von dort keine Reaktion kommt, müsste doch eigentlich die mittlerweile einsetzende Protestwelle über mehrere Zeitungen (wenige, stimmt leider) einen (Um-) Denkprozess bewirken.
Jetzt hoffen wir mal’, dass die Kampagne Erfolg hat.
Wir (ich) werden jedenfalls so lange nicht aufhören, bis Boris Palmer eine öffentliche Stellungnahme abgibt.
Falls dies nicht geschieht oder eine Äußerung wieder windelweich zugunsten Langers ausfällt, werden wir weiterbohren. Und zwar so lange, bis die Causa “Langer” aufrichtig abgearbeitet wird – was meine Freunde und ich sowieso wollen.
Wir dürfen diese ungemein wichtige Sache nicht ruhen lassen.
Wenn wir dann doch vorerst unterliegen sollten (was ich übrigens nicht glaube; es wird noch ein interessanter Herbst; Prognose: FL wird spätestens Dezember ihren Orden abgeben, wenn wir hartnäckig bleiben), werden wir andere (demokratische) Maßnahmen in die Wege leiten.
Unsere Gegner werden sich dann damit auseinandersetzen müssen, dass wir in der Lage sind, Demokratie und Meinungsfreiheit wirksam in die Tat umsetzen.
LG Bernd
In der nachfolgenden Chronologie tauchen
immer wieder die gleichen Namen auf.
Diese Gruppen und Einzelpersonen haben sich
auch
schon früher an den
Jagdaktionen
beteiligt. Es sind - nicht vollständig -
Henryk M. Broder, Honestly Concerned,
Zentralrat der Juden in Deutschland, Claudio
Casula, Sacha Stawski, Politically
Incorrect, Ralf Dahlenburg, Benjamin
Weinthal, Samuel Laster - juedische.at, Karl
Pfeifer, Lizas Welt, Axel Feuerherd, John
Rosenthal, Malte Lehming und noch einige
anderen Randfiguren. Über die meisten gibt
es
Sonderseiten die über
ihren Hintergrund aufklären. >>>>
2007 gab es schon eine ähnliche - wen auch
nicht so intensive -
Jagd gegen Felicia Langer. >>>
Am
17.7.2009 wurde um etwas 1:00 nachts eine
Sonderseite - Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
an Felicia Langer online gestellt.
Dies war auch der
Zeitpunkt an dem die Verleihung im Internet bekannt
wurde. In Absprache mit Frau Felicia Langer sollte
es - wie man sieht aus guten Grund -
erst zu diesem Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
17.7.2009
- Eine halbe Stunde später verlinke - auch mit
Hinweis auf meine Sonderseite über Felicia Langer
-
Honestly Concerned in
einer Mailingliste den Schmuddelartikel.
von "Lizas Welt"
(online nicht zu lesen - nur in der versandten
Mailingliste)
17.7.2009
Um 7:00 folgte
Henryk M. Broder
auf der "Achse des Guten" mit dieser
Verlinkung
Lizas Welt ist stark antideutsch geprägt -
vermutlicher Schreiber dieser anonymen Seite - Axel
Feuerherdt
Damit erst gar
keine
Missverständnisse
aufkommen: Die
gute Frau hat
sich ihre
Auszeichnung
redlichst
verdient. Denn
sie sagt das,
was man
hierzulande gar
nicht oft genug
hören kann,
weshalb sie ja
auch zu einer
der
Lieblingskronzeugen
der
„Israelkritiker“
geworden ist.
Horst Köhler,
the president of
the Federal
Republic of
Germany, issued
on Thursday the
‘Federal Cross
of Merit, first
class,’ the most
prestigious
award in
Germany, to
Israeli attorney
Felicia Langer,
a vociferous
critic of
Israel, who
lives in the
city of Tübingen
in the southern
state of
Baden-Württemberg.
Langer
frequently
compares Israel
with apartheid
in South Africa,
and praised the
anti-Semitic
speech of
Iranian
President
Mahmoud
Ahmadinejad in
Geneva at the
Durban II UN
conference on
racism. When
asked about the
award and her
comparison
between Israel
and South
African
apartheid, she
told the
Jerusalem Post
that the Federal
Cross of Merit
is a
“recognition of
my work,” and
“what Israel is
practicing in
the occupied
territories is
apartheid.”
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1246443840063&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull
Dort wird auf den Artikel vom
Kampagnenjournalisten Weinthal hingewiesen.
Er lebt in Deutschland, ist aber innerhalb der
verschiedenen Kampagnen immer die angebliche Stimme
Israels die zitiert wird und mit der man dann die
deutschen Medien und Politiker einschüchtern will.
Manchmal beruft man sich auf diese Artikel "aus
Israel".
18.7.2009 - Stellungnahme von Dr. Dieter
Graumann
vom Zentralrat der
Juden in Deutschland
im Wortlaut:
Die Auszeichnung von Frau Langer kann
ich nicht einfach nachvollziehen.
Damit wird eine aggressive Hetze gegen
den jüdischen Staat nun auf einmal von
Staats wegen in Deutschland prämiiert -
ist das wirklich beabsichtigt ?
Sachliche Kritik an konkreter
israelischer Politik ist natürlich immer
legitim - und ist immer am lautesten in
Israel selbst zu hören.
Aber Frau Langer ist vor allem bekannt
dafür, dass sie einen bösartig
militanten Israel-Hass zelebriert, der
überhaupt nur deshalb so
öffentlichkeitswirksam wird, weil sie
dies als jüdischer Mensch tut, wie sie
selbst immer wieder betont.
Ralph Giordano hat Frau Langer daher
schon vor Jahren eine
“Anti-Israel-Fanfare” genannt und eine
“Selbst-Propagandistin” - treffend und
zu Recht.
Und Frau Langer hat erst vor wenigen
Monaten die positive Haltung der
Bundeskanzlerin gegenüber Israel scharf
als “skandalös” verurteilt.
Nun bekommt Frau Langer plötzlich das
Bundesverdienstkreuz - das ist ein
fatales Signal, mit dem die völlig
einseitige Hetze gegen Israel belohnt
und
legitimiert wird.
Im Übrigen ist die Begründung der
Landesregierung, in der Frau Langers
politisches Engagement mit ihrer
Vergangenheit und dem Holocaust ("als
massiv vom Holocaust Betroffene")
verbunden wird, eine Vermischung, die
ausgesprochen unsensibel, unklug und
unglücklich ist, um es noch sehr milde
auszudrücken.
Wird damit nun etwa eine neue Mode
eingeleitet: Wer, am besten noch als
Jude, Israel am lautesten beschimpft,
bekommt als erster das
Bundesverdienst-Kreuz?
18.7. 2009 - Die juedische.at - Samuel Laster legt
noch einen drauf
-
eigentlich eine unwichtige Figur in diesem Spiel
-spielt mit er "bedient" die christlichen
Fundamentalisten und bezieht sich auf die
Mailingliste von Honestly Concerned.
18.7. 2009 - 10:58
Bernd Dahlenburg, ein "Redakteur" von Honestly
Concerned
Es ist anscheinend innerhalb des
Netzwerkes eine "Qualifizierungsmaßnahme" er
möchte vielleicht aufsteigen und legt noch einen
drauf.
Lesen kann unterstellen auch, er kann aber
anscheinend nicht denken. Ansonsten würde er
verstehen was Felicia Langer schreibt:
http://castollux.blogspot.com/2009/07/felicias-schatzkastchen.html
18.7.2009
-
Ulrich W. Sahm bei NTV-
ständiger Mitarbeiter von Honestly Concerned und
von NTV
Er schreibt "Die
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die
israelische Rechtsanwältin Felicia Langer, 79,
hat in Israel Empörung ausgelöst."
Ausgelöst hat diese
angebliche "Empörung" der ständige Mitarbeiter
des Netzwerkes und Kampagnenjournalist Weinthal
der in Deutschland agiert...
Dossier
Samstag, 18. Juli 2009
Empörte Reaktionen
von Ulrich W. Sahm
Bundesverdienstkreuz für
Felicia Langer
Die Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes
an die israelische
Rechtsanwältin Felicia
Langer, 79, hat in
Israel Empörung
ausgelöst. Langer, 1990
nach Deutschland
ausgewandert, zähle zu
den "giftigsten
Kritikern Israels",
heißt es in einem
Bericht der Jerusalem
Post.
18.7.2009 - 18:30 - Die
juedische.at Samuel Laster legen zu. Nun wird von
der Startseite aus auf drei Artikeln über Felicia
langer hingewiesen. Der Kreis schließt sich wieder
einmal.
19.7.2009
Der
rassistische Blog Politically Incorrekt steigt auch mit
ein.
Man
bezieht sich auf Informationen aus dem Netzwerk. Zitiert
und veröffentlicht die gleichen Kontaktdaten.
Die kann nur ein Mitglied von Honestly Concerned wissen.
Man beachte die Kommentare.
Bericht auf Lizas Welt
zur
Bundesverdienstjüdin.
» Henryk Broder:
Abi macht den Cicero
» Wer dem Bundespräsidialamt zur ersten antijüdischen
Verdienstkreuzverleihung seit Kriegsende NICHT
gratulieren möchte, schreibe an:
poststelle@bpra.bund.de.
Achtung: Nur Zuschriften mit vollständiger
Absenderangabe (nicht: E-Mail-Adresse) werden
beantwortet.
19.7.2009 - 13:00 - Die juedische.at Samuel Laster legt
erneut zu.
So wie Ulrich Sahm
schrieb "Empörung in Israel" wird es nun wohl heißen
"Empörung in den USA" in San Francisco. Verschwiegen
wird, das von Deutschland aus der Kampagnenjournalist
Benjamin Weinthal mit dieser speziellen
"Empörungskampagne" beauftragt wurde, er sich
beauftragt.
Benjamin Weinthal ist
seit Jahren Teil dieser Jagdkampagnen und übernimmt
immer wieder die gleiche Rolle. Dabei werden
internationale Kontakte genutzt um angebliche Empörungen
- die vom Netzwerk wie eine Opfer inszeniert werden - zu
lancieren.
diesmal nach
israelischer "Kampftradition" wird etwas weiter unten
auch die Familie, hier ihr Mann vorgeführt.
(Nur in der versandten
Mailingliste zu lesen - siehe Bild links.
Gleich wird noch eine dritte Meldung platziert - siehe
unten
In
dieser Mailingliste auch die Stimme einer "besorgten
Bürgerin" Andrea Lauser zu Wort:
- eMails, Leserbriefe, Artikel
& ATTACHMENTS (gemäß Inhaltsangabe)...
- ACHTUNG: IN DIESEM ABSCHNITT
KOMMEN UNSERE LESER ZU WORT. DIE HIER
VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE REPRÄSENTIEREN NICHT
UNBEDINGT DIE MEINUNGEN DER REDAKTION, ODER DER
RESTLICHEN MITGLIEDER DER HONESTLY-CONCERNED
MAILINGLISTE...
Sehr geehrter Herr
Bundespräsident Köhler,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident
Öttinger,
sehr geehrter Herr Staatssekretär Wicker,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Palmer,
sehr geehrte Damen und Herren,
mit
Erstaunen habe ich gehört, dass Frau Felicia
Langer kürzlich mit dem Bundesverdienstkreuz
1. Klasse ausgezeichnet wurde.
Laut
der Broschüre "Verdienstorden der
Bundesrepublik Deutschland" wird der
Verdienstorden "verliehen für Leistungen,
die im Bereich der politischen, der
wirtschaftlich-sozialen und der geistigen
Arbeit dem Wiederaufbau des Vaterlandes
dienten, und soll eine Auszeichnung all
derer bedeuten, deren Wirken zum friedlichen
Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland
beiträgt".
Nun
frage ich mich natürlich: Was hat Felicia
Langer getan, um zum Wiederaufbau des
Vaterlandes bzw. zum friedlichen Aufstieg
der Bundesrepublik Deutschland beizutragen?
Laut
der Rede von Staatssekretär Hubert Wicker
anlässlich der Verleihung des
Verdienstkreuzes 1. Klasse (http://stm.baden-wuerttemberg.de/de/Meldung/212258.html?template=min_meldung_html&_min=_stm&referer=104085)
hat sich Frau Langer von 1965 bis 1990 (also
25 Jahre lang) einen Namen als
Menschenrechtsanwältin gemacht, als sie die
"Verteidigung der Unterprivilegierten in
Israel und in den benachbarten besetzten
Gebieten" (und nicht etwa in Deutschland)
übernommen hat. Es ist mir ein Rätsel, warum
die Leistung einer Menschenrechtsanwältin in
Israel "zum friedlichen Aufstieg der
Bundesrepublik Deutschland" beiträgt und
somit die Verleihung des Verdienstkreuzes 1.
Klasse rechtfertigt. Können Sie mich
hierüber bitte aufklären?
"Immer
noch kämpft sie für die Menschenrechte und
einen gerechten Frieden im Nahen Osten.
Beharrlich verfolgt sie dabei ihr Ziel, eine
Brücke zwischen Israelis und Palästinensern
zu bauen." sagte Staatssekretär Hubert
Wicker in seiner Verleihungsrede über
Felicia Langer. Abgesehen von der bereits
gestellten Frage, was die Leistung einer
Menschenrechtsanwältin im fernen Israel "zum
friedlichen Austieg der Bundesrepublik
Deutschland" beiträgt, frage ich mich, ob
Herr Staatssekretär Wicker (und diejenigen,
die die Verleihung des Verdienstkreuzes 1.
Klasse an Frau Langer vorgeschlagen bzw.
genehmigt haben) jemals in einer
Veranstaltung mit Frau Langer waren? Es
scheint nicht so. Denn wenn sie jemals in
einer solchen Veranstaltung gewesen wären,
hätten sie gemerkt, dass Frau Langer keine
Brücken baut, sondern eher bereits
vorhandene Brücken abreißt.
Ich
selbst hatte das "Vergnügen", im Jahr 2003
eine Veranstaltung mit Frau Langer in
Freiburg zu besuchen. Selten zuvor und
hinterher habe ich einen derartigen Hass
erlebt, wie er bei dieser Veranstaltung
durch die unversöhnlichen und einseitig
gegen Israel gerichteten Worte der
Referentin erzeugt wurde. Und selten zuvor
und hinterher habe ich erlebt, dass eine
Referentin dermaßen zynisch auf zwar
unbequeme, jedoch höflich gestellte Fragen
geantwortet hat. Wie gesagt, bei dieser
Veranstaltung wurden keine Brücken gebaut,
sondern Brücken abgerissen. Und es ging Frau
Langer m. E. nicht um Menschenrechte und
einen gerechten Frieden im Nahen Osten (was
immer man unter diesem Mantra verstehen
mag), sondern darum, Israel zu diffamieren.
Das tut sie leider bis heute. "Israel ist
nicht gewillt, mit den Palästinensern und
den anderen Arabern Frieden zu schließen."
sagte sie z. B. am 22. April 2009 bei einer
Veranstaltung in Bremen (http://www.g-a-l-e-r-i-e.de/virtual-museum/magazin/51/langer.site/langer.html).
Jeder, der die Situation in Nahost kennt,
weiß, dass diese Aussage von Frau Langer und
weitere dieser Art nicht stimmen und somit
lediglich der Diffamierung des Staates
Israel dienen.
Dass
man neuerdings das Verdienstkreuz 1. Klasse
für die Diffamierung eines Landes anstatt
für den "friedlichen Aufstieg der
Bundesrepublik Deutschland" bekommt, ist
erschreckend und schockierend. Und es ist
außerdem eine Herabwürdigung derjenigen, die
das Verdienstkreuz aus dem ursprünglichen
Grund erhalten haben, wie er in der
Broschüre "Verdienstorden der Bundesrepublik
Deutschland" genannt wird.
Mit
der Bitte um Antwort verbleibe ich
mit enttäuschten Grüßen,
Andrea L
19.7.2009 -
Honestly Concerned eine
zweite Mailingliste am gleichen Tag. Nun teilweise
online zu lesen.
Hier sieht man -
brief von Motke Shomrat - auch was passiert wenn man die
Menschen aufhetzt, falsch informiert. Das " wir werden
überleben" hört sich ja schon recht merkwürdig an.
–
Israeli gibt aus
Protest Bundesverdienstkreuz zurück
Jerusalem, 19. Juli 2009
-
„Mit Schmerz habe ich die Nachricht
von der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia
Langer gehört. Das ist eine Schande für die
Bundesrepublik.“ Der 74 Jahre alte israelische
Reiseführer Motke Shomrat will sich in den nächsten
Tagen zur deutschen Botschaft in Tel Aviv begeben und
aus Protest sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben.
mehr >>>>
Hier der Originalbrief des Motke
Shomrat an einen deutschen Bekannten.
Mit Schande fuer die
Bundesrepublik und schmerz habe ich Deine Nachricht undArtikel
bekommen und gelesen .
Es ist
unbegreifbar das die B.R.D. sich von ihre Nazi
Vergangenheit befreien
will ,
und gleichzeitig auszeichnet eine Juedin die den
Heutigen neuenHitler,
der zur Vernichtung den Staat Israel ruft , stuetzt ,
und das NURweil
eine Juedin "Wagt" zu sagen was Noch , oder Wieder viele
Deutsche sich
wuenschen , die Verschwindung den Staat Israel .
Die ,
die Frau Langer diese Auszeichnung verliehen haben ,
sind die Geistige
Nachfolger
die Deutsche von 1933 - 1945.
In
Deutschland ist es verboten den Holokaust zu leuknen
oder den Holokaustzu
stuetzen , ABER ein Jude / Juedin die es tut , wird
sogar ausgezeichnet . SEHR
komisch . SEID
IHR NORMAL ??????????. Ich bin
bereit mein B.V..Kreuz zurueck zugeben , aber ich will
es ofiziellmachen
, nicht es schicken und eine Saekritaerin es einfach im
Muelleimer
schmeist . Denk
was Koennen wir machen damit es auch als Protest in die
D. ZeitungGross
rein Kommt . Wir
werden NICHT und NIE verschwinden , wir haben Hitler
ueberlebt , auchden
Arafat , und genau so werden wir den Achmaddinajad und
Felicia Langer
ueberleben . Und genau so wie Hitler und Arafat
verschunden sind, SO, genauSO wird
Achmaddinajad und Felicia Langer verschwinden . AM
ISRAEL CHAI ! Denke ,
und Schreibe mir was kann ich machen . Shalom.
Dein Motke
Anschließend
geht es in der Mailingliste weiter mit der Jagdaktion
19.7.2009
- Die juedische.at Samuel Laster mit einer neuen
Meldung.
eine von vier Meldungen auf der Startseite.
19.7.2009 - 21.10 -
Die
Berichterstattung der juedische.at - Samuel Laster (sie
war immer an solchen Jagdaktionen beteiligt) hat sich
auf 7 verlinkte und veröffentlichte Artikel erweitert.
Siehe auch:
„Mit Schmerz habe
ich die Nachricht
von der Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an Felicia Langer
gehört. Das ist eine
Schande für die
Bundesrepublik.“ Der
74 Jahre alte
israelische
Reiseführer Motke
Shomrat will sich in
den nächsten Tagen
zur deutschen
Botschaft in Tel
Aviv begeben und aus
Protest sein
Bundesverdienstkreuz
zurückgeben…
http://www.hagalil.com/archiv/2009/07/19/bundesverdienstkreuz/
19.7.2009
Lizas Welt - Axel Feuerherdt
(jetzt nennt er sich auch noch "Linus
Zavelberg" hat die Jagdaktion begonnen, deswegen
überläßt ihm das Netzwerk die Nachtschicht.
„Zur
Kompensation dieser
fehlenden Relevanz
wird Felicia Langer
im (Dritten)
Deutschen Reich –
das den
Zusammenbruch 1945
überdauert hat und
weder mit der
Kapitulation noch
durch Ausübung
fremder Staatsgewalt
in Deutschland durch
die alliierten
Okkupationsmächte
noch später
untergegangen ist,
sondern
fortexistiert und
als Staat identisch
mit dem Staat
Bundesrepublik
Deutschland ist –
mit Orden und
Ehrenzeichen
überhäuft.“
http://www.lizaswelt.net/2009/07/fiat-iustitia-et-pereat-mundus.html
Hagalil
steigt ein.
Sahm scheint seinen Artikel über diverse Pressekanäle
breit gestreut zu haben. Hagilil delegitimiert sich mit
solchen Artikeln als ehrlicher und ehrenhafter Partner
im Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus.
Pressemitteilungen
Juli 17, 2009 - Fortsetzung: FELICIA LANGER
- "Bundesverdienstjüdin" 1. Grades
Neue Informationen zu dieser skandalösen
Bundesverdienstkreuzverleihung; Stellungnahme von
Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden; exklusive
Zitatezusammenstellung und mehr...
Pressemitteilungen
Juli 17, 2009 - Fortsetzung: FELICIA LANGER
- "Bundesverdienstjüdin" 1. Grades
Neue Informationen zu dieser skandalösen
Bundesverdienstkreuzverleihung; Stellungnahme von
Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden; exklusive
Zitatezusammenstellung und mehr...
Wenn Sie, lieber
Leser, von
diesen drei
Damen noch nie
etwas gehört
haben, ist das
nicht schlimm.
Es gibt durchaus
verzeihliche und
leicht
verschmerzbare
Unwissenheiten.
Und für die oft
diskutierte
Frage, ob Israel
die sichere
Heimstatt fürs
jüdische Volk
bleibt, haben
die politischen
Ansichten dieser
drei Damen
absolut keine
Relevanz.
Nullkommanull.
Wer sich dennoch
mit ihnen
befasst,
betreibt
gewissermaßen
ein Hobby. Das
ist an sich
okay. Der eine
pflegt seinen
Garten, der
andere geht zum
Bowlen, der
dritte sammelt
Briefmarken, der
vierte liest die
gesammelten
Werke von
Felicia Langer.
All das ist
besser als
Rumhängen oder
Musikantenstadl
gucken. Ist es
auch wichtig?
Jeder Heimwerker
hält seine
Bastelei für
wichtig. Also,
es ist auch ein
bisschen
wichtig.
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Nahost-Israel-Felicia-Langer;art15890,2852470
Nach der skandalösen Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes an die
antiisraelische Kommunistin Felicia
Langer (Foto) baten zahlreiche
Kommentatoren PI-Leser Zahal um
einen offenen Brief an Bundespräsident
Horst Köhler. Diesen stellt er unseren
Lesern hier zu Verfügung. Es wird
gebeten, diesen oder einen
entsprechenden eigenen Text an die unten
stehenden Adressen zu verschicken, um
ein deutliches Zeichen der Solidarität
mit Israel und dem jüdischen Volk zu
setzen.
Offener Brief an den Bundespräsidenten
Herrn Köhler, an den Staatssekretär
Hubert Wicker, an den Ministerpräsident
Baden-Württembergs Günther H. Oettinger
MdL, an den Oberbürgermeister der Stadt
Tübingen Boris Palmer.
Betreff:
Aberkennung des Bundesverdienstkreuzes,
verliehen an Frau Felicia Langer.
Sehr geehrte Herren,
das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, die
prestigeträchtigste Auszeichnung
Deutschlands, wird in Deutschland
allgemein an Personen verliehen, die
etwas ganz Besonderes geleistet haben,
die für ein Lebenswerk geehrt werden,
für ein besonderes Engagement. Das
Bundesverdienstkreuz wird auf Empfehlung
für besondere Leistungen auf
politischem, wirtschaftlichem,
kulturellem, geistigem oder
ehrenamtlichem Gebiet verliehen. So die
Definition.
Das Pendant zum Vorschlagsrecht auf
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
ist die Anregung auf Aberkennung des
bereits verliehenen
Bundesverdienstkreuzes, wenn sich
herausstellt oder ernsthafte Zweifel
angebracht sind, dass die
auszuzeichnende Person nicht diese
Grundvoraussetzungen erfüllt. Hiermit
möchte ich von dieser Anregung
öffentlich Gebrauch machen.
Denn wie vereinbaren sich die Aussagen
der Frau Langer mit der Begründung des
Staatssekretärs Hubert Wicker:
Jahrzehntelanges, herausragendes
Engagement für Frieden, Gerechtigkeit
und Wahrung der Menschenrechte,
beeindruckendes humanitäres Lebenswerk.
Die Auszeichnung von Felicia Langer
würdigt ihre humanitären Verdienste
unabhängig von politischer,
weltanschaulicher oder religiöser
Motivation. Im Zentrum steht dabei ihr
Einsatz für hilfsbedürftige Personen
ohne Ansehen von Nationalität oder
Religion vor dem Hintergrund ihrer
eigenen Vergangenheit als massiv vom
Holocaust Betroffene.
Frau Langer ist nicht selbst Betroffene,
sondern ihr Mann. Daraus ergibt sich
nicht nur für mich, dass sie von einer
Tatsache profitieren möchte, das heißt,
als verfolgte Jüdin und Opfer ihren
Aussagen einen Anschein von Wahrheit
Nachdruck verleihen möchte. In Israel
leben noch über 250.000 wirklich
Überlebende, vielleicht sollte man diese
fragen, was sie von dem Lebenswerk der
Frau Langer halten.
Zu der Anmerkung: Ihr Einsatz für
Hilfsbedürftige ohne Ansehen von
Nationalität, Religion oder Ähnliches.
Wie manifestiert sich dieser Einsatz?
Indem sie öffentlich nachweisbare
Bekanntmachungen publiziert, die wie
folgt lauten:
Daniel Leon Schikora - So
sehen unsere künftigen "Wissenschaftler" aus, so
schreiben sie.
Einfach das Zeugs
zurückgeben. Scheint nichts
mehr Wert zu sein.
Morgen bekommt es sowieso
der komplette Islamrat
(Wächterrat der BRD)… das
stet schon fest. Natürlich
wegen Integrationsleistung
der noch nicht Muslime in
die Umma …hurra hurra heil
dir Mohammed"
"Achse des Guten" - Henryk M. Broder - Henryk M.
Broder belegt durch diese Veröffentlichung das
einer der Hauptpersonen hinter der Aktion Henryk M.
Broder ist. Scheinbar hat er herumgeschrieben und
telefoniert.
Lieber Henryk,
Die Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
1.Kl. (BVK I) an
die notorische
Alt-Stalinistin
und
„Friedensaktivistin“
Felicia Langer
hat mich
entsetzt,
beleidigt und
entmutigt.
Die Auszeichnung
von Felicia L.
erfolgte
offensichtlich
deshalb, weil –
wie Du richtig
bemerkst – diese
Dame „seit über
20 Jahren damit
beschäftigt ist,
die Deutschen
von Ihren
Schuldgefühlen
gegenüber den
Juden zu
heilen“, indem
sie den
jüdischen Staat
aller möglichen
Verbrechen zeiht
und mit
Nazi-Deutschland
vergleicht - was
eine
Verharmlosung
der
Nazi-Verbrechen
bedeutet und
einer Schändung
der Millionen
ermordeter
jüdischer Opfer
gleichkommt.
Und es ist kein
Wunder, dass die
Nachricht von
der
BVK.I-Verleihung
an L.
Antisemiten und
Judenhasser
aller Couleur
aufjubeln lässt;
für diese
Gestalten ist
der Israel-Hass
ein willkommenes
Ventil für den
latenten und
seit Jahren
akkumulierten
Juden-Hass!
Ungerecht finde
ich aber, dass
nur Frau Langer
geehrt wurde:
weshalb nicht
auch Frau
Hecht-Galinski,
Herr
Finkelstein,
Herr Verleger,
Herr Moshe
Zimmermann u.a.
ehrenwerte
jüdische
„Friedenskämpfer“
und
Selbsthasser?
Frau L. ist in
ihrem Selbsthass
ein klassisches
Exempel für den
Spruch des
grossen
biblischen
Propheten
Jesajah: „Denn
Deine Vernichter
und Zerstörer,
oh Israel,
werden aus
Deiner Mitte
kommen!“
Deiner Anregung,
mein BVK
abzugeben, kann
ich schon
deshalb nicht
nachkommen, weil
ich nicht im
Besitze eines
solchen bin. Ich
unterstütze aber
voll und ganz
Deinen
Vorschlag, dass
bekannte
jüdische
BVK-Träger aus
Protest gegen
die Auszeichnung
von Felicia L.
ihre BVK’s
zurückgeben
sollen: die
eigene Würde ist
viel mehr wert.
als ein BVK!
Mit der
Verleihung des
BVK I an Frau L.
hat sich die
Bundesrepublik
Deutschland
einen
Bärendienst
erwiesen!
(Dr. Alexander
Brenner,
Wissenschaftler
und Diplomat,
war Mitarbeiter
am
Fritz-Haber-Institut
und dem
Hahn-Meitner-Institut,
danach Leiter
des Labors für
Radiochemie am
Bundesgesundheitsamt
Berlin.
1971–1975 Leiter
des
Wissenschaftsreferates
der Deutschen
Botschaft
Moskau,
anschließend
Leiter des
Internationalen
Büros der
Gesellschaft für
Strahlenforschung
München und
Leiter der
Vertretung des
Bundesministeriums
für Forschung
und Technologie
in Berlin.
1982–1990
Wissenschaftsattache
an der Deutschen
Botschaft in
Israel. Von 2001
bis 2005
Vorsitzender der
Jüdischen
Gemeinde zu
Berlin.)
21.7.2009
Charles A.
Landsmann steigt
im "Der
Tagesspiegel"
ein.
Ein wenig
Hintergrundwissen.
Wer Henryk
M. Broder
schreiben will.
Wenn ihm, wie
vor kurzem
geschehen ein
Gericht etwas
zustellte,
landete das
Schreiben bei
der angegebenen
Adresse des "Der
Tagesspiegel"
Umstrittene
Entscheidung
im
Schloss
Bellevue:
Bundespräsident
Köhler
hat
einer
Tübinger
Anwältin
das
Bundesverdienstkreuz
verliehen,
die seit
Jahren
gegen
Israel
wettert.
Der
Zentralrat
der
Juden
ist
entsetzt
- und
erste
Träger
des
Kreuzes
drohen
bereits
mit
Rückgabe
ihrer
eigenen
Auszeichnung.
21.7.2008 -
Henryk M. Broder
steigt wieder
zweimal ein. Das
er hinter dem
Aufruf zur
Zurückgabe des
Verdienstkreuzes
steht,
verschweigt er
permanent.
Zurzeit tobt ein Streit über die gewiss befremdliche Entscheidung, Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz zu verleihen. Andererseits muss man auch mal das Positive sehen: Von Stund an darf sich jeder Bundesbürger Hoffnungen machen, eines Tages auch mal das Steckkreuz an die linke Brust geheftet zu bekommen, denn offensichtlich ist ein besonderer Einsatz für den Staat nicht mehr Voraussetzung für die Verleihung – beharrliches Verleumden des Staates Israel tut’s auch. Von den ziemlich konstanten ca. 2500 Auszeichnungen jährlich wird die Zahl der Geehrten sprunghaft ansteigen, ja bald in die Millionen gehen. Irgendwann wird der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ein völlig beliebiger Artikel sein, man wird ihn morgens in der Frühstücksflockenpackung finden oder statt eines Kugelschreibers am Wahlkampfstand in die Hand gedrückt bekommen. Jeder Deutsche wird sich ein Steckkreuz an die Joggingjacke machen können, der Orden wird der große Gleichmacher sein, denn alle Menschen sind ausgezeichnet. Und das wird das Verdienst von Felicia Langer sein, einer einfachen Ordenslästerschwester aus Tübingen.
21.7.2009
-
Prof.
Arno Lustiger
ist
ständiges
Mitglied dieser
Jagdaktionen und
spielt den
besorgten
Holocaustüberlebenden.
Brief rechts -
zum vergrößern
anklicken.
Ich möchte daran
erinnern, dass
der Mann von
Frau Langer 5 KZ
überlebt hat.
Felicia Langer
hat soweit ich
weiß nicht das
Geschehen im
Nahen Osten mit
dem Holocaust
verglichen.
Außerdem
suggeriert hier
Prof. Lustiger
etwas.
Vergleichen
heißt nicht
gleichstellen.
Wenn ich es
richtig mache
und die
Unterschiede
feststelle kann
ich alles
Vergleichen.
Prof. Dr.h.c.
Arno Lustiger
Xxxxxxxxxxxxweg
XX • 60598
Frankfurt
Tel.: 069 - XX
XX XX XX • Fax:
069 - XX XX XX
E-Mail:
xxxx.xxxxxxx@xxxxxxx.de
21.Juli 2008
An das
Bundespräsidialamt
Grethenweg 1
10557 Berlin
Fax
030-2000-1922
Sehr geehrter
Herr
Bundespräsident,
im März 1994
wurde ich mit
dem
Bundesverdienskreuz
1.Klasse
ausgezeichnet.
In der Dankrede
nach der
Verleihung habe
ich u.a.
versprochen,
meine Republik
zu verteidigen
und Schaden von
ihr abzuwenden.
Dies habe ich
seitdem öfter
getan. Mit der
Verleihung
des BVK an
Felicia Langer
entsteht ein
bedeutender
Schaden für das
mühsam errungene
Ansehen der
Bundesrepublik.
Ein Journalist
bezeichnete Frau
Langer als „die
schrillste
Anti-Israel-Fanfare
in
Deutschland“.Schweren
Herzens habe ich
mich
entschlossen,
meine
Auszeichnung für
den Fall
zurückzugeben,
daß das BVK
dieser Person
nicht aberkannt
wird. Als
Überlebender und
Historiker halte
ich es für eine
persönliche
Beleidigung,
wenn Frau Langer
seit Jahren das
Geschehen im
Nahostkonflikt
mit dem
Holocaust
vergleicht.
In dieser Sache
teile ich
übrigens die
Meinung meines
Freundes Ralph
Giordano
vollständig.
Zu Gunsten des
OB von Tübingen
Boris Palmer
darf ich
annehmen, daß
ihm das Treiben
von Frau Langer
nicht genau
bekannt war. Er
sollte nun seine
Kenntnisse über
diese Person
vervollständigen,
seine
Unkenntniss
zugeben und
seinen
Verleihungs-Antrag
widerrufen, da
die Auszeichnung
unter falschen
Voraussetzungen
beschlossen
wurde.
Mit den besten
Grüssen bin ich
I
h r
Arno Lustiger
Rechts der Brief
von Dr. hc. Raph
Giordano
- zum vergrößern
anklicken.
22.7.2009 -
Honestly
Concerned hat
eine neue
Mailingliste
versandt und
heizt die Jagd
an:
Aber, natürlich
gibt es keine
Jagdaktion und
Henryk M. Broder
schreibt
scheinheilig und
"selbstsicher"
wie es
seine Art
ist.:
"Verfolgung und
Repression wohin
man schaut. Die
“junge Welt”,
bei der
ehemalige
Stasi-Mitarbeiter
bei Kost und
Logis therapiert
werden, hat da
ein ganz feines
Gespür. Ihre
“Verfolgte des
Tages” ist “die
in Tübingen
lebende
israelische
Menschenrechtsaktivistin
und
Friedenskämpferin
Felicia-Amalia
Langer”, die
letzte Woche für
ihre Verdienste
um die
Menschlichkeit
“mit dem
Bundesverdienstkreuz
1. Klasse”
ausgezeichnet
wurde. Die
“Verfolgung”
besteht darin,
dass nicht alle
mit der
Auszeichnung
einverstanden
sind, die der
“Frau eines
Holocaust-Überlebenden”"
Gestern rief mich Mottke Shomrat an. Er ist einer der ältesten Reiseführer in Israel,
und seit sehr vielen Jahren arbeitet er mit Reisegruppen aus Deutschland zusammen.
Für seinen Beitrag zur Annäherung zwischen Israel und Deutschland wurde ihm im Jahr
1995 das Bundesverdienstkreuz verliehen. „Ich habe beschlossen, den Orden
zurückzugeben“, erzählte er mir erzürnt. „Ich habe gelesen, das Felicia Langer den
Orden erhalten hat, und damit hat er für mich keinen Wert mehr.“ ...
Reached in Tübingen, a university city in Baden-Württemberg and her residence since 1990, Langer told the Post that Iranian President Mahmoud Ahmadinejad had not threatened to obliterate Israel, and while she didn’t agree with many of Ahmadinejad’s speeches, when he spoke about “the suffering of the Palestinians, he is right.” http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1246443873531&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull
Auf der linken Brustseite hat es ganz rechts außen zu hängen: das Bundesverdienstkreuz. So bestimmt es das Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. Juli 1957 in Paragraph 12 unter dem Stichwort „Trageweise“. Erst danach kommen an der Ordensschnalle auf der linken Brust nach links fortschreitend die Eisernen Kreuze, die Kriegsauszeichnungen aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg (wobei von denen aus dem Zweiten gemäß Paragraph 6 desselben Gesetzes die Hakenkreuze zu entfernen sind), weitere staatlich genehmigte deutsche Auszeichnungen und schließlich „ausländische Auszeichnungen in der Reihenfolge ihres Klassenverhältnisses“.
From: R
.H.
Subject:
Zum Fall
Langer
poststelle@bpra.bund.de
F.
20. Juli
(!) 2009
An das
Bundespräsidialamt
Sehr geehrte
Damen und
Herren,
In den
letzten
Tagen wurde
an Frau
Felicia-Amalia
Langer aus
Tübingen das
Verdienstkreuz
1. Klasse
des
Verdienstordens
der
Bundesrepublik
Deutschland
überreicht.
Dies
verwundert
mich
einigermaßen,
stellen doch
zahlreiche
Journalisten
und
Politologen
der
Geehrten,
ihre
Einstellung
gegenüber
Israel
betreffend,
kein
sonderlich
gutes
Zeugnis aus.
Darf ich Sie
höflich
bitten, mir
die
Entscheidung
des
ansonsten
von mir sehr
geschätzten
Herrn
Bundespräsidenten,
insbesondere
im Lichte
der
Personenbeschreibung
von Ralph
Giordano in
der TRIBÜNE
von 1991,
Gedanken zur
Nahost-Pathologie
der Felicia
Langer
zu
erläutern?
Der Vorfall
beunruhigt
mich
insofern,
als derzeit
von Seiten
der extremen
Rechten, der
Linken und
insbesondere
der
Querfront (
man verfolge
z.B. die
bundesweiten
Aktivitäten
des
TV-Journalisten
Christoph
Hörstel)
dieselben
Thesen und
Einschätzungen,
wie Frau
Langer sie
seit
Jahrzehnten
verbreitet,
zur
Stimmungsmache
gegen Israel
und Amerika
benutzt
werden. Dass
dies den
Antisemitismus
befördert,
muss jedem
klar sein,
der sich
auch nur
oberflächlich
mit der
Thematik und
der
laufenden
Auseinandersetzungen
in der
bundesdeutschen
Öffentlichkeit
befasst.
Mit Dank und
freundlichen
Grüßen
R
.H.
From:
A.L. (Albrecht
Lohrbächer)
Subject:
FW:
Bundesverdienstkreuz
an
Felicia
Langer
Freundeskreis
Weinheim-Ramat
Gan
Freundekreis
Kirche
und
Israel
in Baden
Verein
Ehemalige
Synagoge
Hemsbach
Sehr
geehrter
Herr
Staatssekretär
Wicker,
auch
wenn Sie
vor
allem
Übergebender
waren,
Sie
haben
die
Laudatio
auf
Felicia
Langer
gehalten.
Ich
protestiere
in aller
Form im
Namen
der drei
Vereine,denen
ich
vorstehe,
gegen
diese
Verleihung
und
gegen
die
Laudatio.
Ich war
bisher
stolz
auf die
klare
Linie
unserer
Kanzlerin
in
Sachen
Israel,
ihre
Reden
und
bisherigen
Verhaltensweisen
sind
beispielhaft.
Mit der
Verleihung
und der
Laudatio
schlagen
Sie ihr
ins
Gesicht
und
stelle
Sie als
Lügnerin
dar -
das muss
ich so
scharf
sagen,
weil
alles,
was F.
langer
seit
Jahren
sagt und
tut,
gegen
den
Staat
Israel
gerichtet
ist und
Israel
delegitimiert.
Ich
schicke
Ihnen
dazu
eine
Analyse
von
Ralph
Giordano
mit -
ihr,
auch
wenn sie
schon
ein paar
Jahre
alt ist,
braucht
man
nichts
hinzuzufügen.
Sie
beweist
im
Gegenteil,
was Sie
und das
Präsidialamt
hätten
schon
längst
wissen
können,
aber
offensichtlich
nicht
wahr
nehmen
wollten.
Ist es
Ihr
Ziel,
dazu
beizutragen,
dass
Israel
endlich
beseitigt
wird?
Anders
kann man
Ihr Tun
und
Reden
nicht
interpretieren.
Es ist
eine
wahre
Schande!
Mir
bleibt
nur, Ihr
Tun
allen
Mitgliedern
und
Freunden
bekannt
zu
machen,
damit
Menschen
in
unserem
Land
sehen,
was hier
gespielt
wird.
Hochachtungsvoll
A.L.
(Albrecht
Lohrbächer)
Veröffentlicht
in
Uncategorized
am
Juli
21,
2009
von
lebowski2
Offensichtlich hat Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer sehr viel Tagesfreizeit, sonst hätte er sich nämlich nicht darüber Gedanken gemacht, wen er mit Orden behängen könnte.
Tja, aber leider hat er darüber nachgedacht und ist auf die Idee gekommen, einer gewissen Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz zu verleihen. Der Clou bei der Dame ist, dass sie zwar Jüdin ist, aber trotzdem dermaßen israelfeindlich, dass sie, wäre sie keine Jüdin, auch als lupenreine Antisemitin durchgehen würde.
Henryk M. Broder verlinkt wiederholt den Antideutschen Axel Feuerherdt (mit einer echt antideutsche Überschrift) - Lizas Welt
Erneut verletzt er, wie auch andere Urheberrechte und veröffentlicht ohne Autorisierung ein Foto
Langers Bereicherung des geistigen Lebens in der Bundesrepublik, ihre Ermöglichung neuer Einsichten und ihr Engagement bestehen, kurz gesagt, in der „Friedenskampf“ genannten Hetze gegen Israel und in der als „Einsatz für die Schwachen“ euphemisierten Verharmlosung des palästinensischen Terrors. Dadurch hat die Anwältin – als jüdische Kronzeugin der Anklage – dazu beigetragen, den Deutschen ihre Schuldgefühle gegenüber den Juden, sofern sie überhaupt je welche besaßen, zu nehmen und den Antisemitismus in Form der vermeintlich unverdächtigeren „Israelkritik“ zu popularisieren. Darin besteht Langers Verdienst, und genau dafür ist sie vor knapp einer Woche geehrt worden. http://www.lizaswelt.net/2009/07/das-problem-heit-deutschland.html
Henryk
M. Broder
verlinkt das
Schmuddelkind
für den Bereich
unter der
Gürtelline.
Der neueste offene Brief (Vorsicht, der nächste wird in etwa 30 Minuten erscheinen) geht an Ralph Giordano. Melzer reibt sich an dem Ehrendoktortitel Giordanos, für den dieser “keine Forschungsarbeit abgeliefert” habe, was ja auch bei einem Titel honoris causa gar nicht notwendig ist, aber das kann Abi, der kein Abi hat, nicht wissen. Hauptsache, er schätzt “Dr.” Reuven Moskovitz, der allerdings bestenfalls ein h.c. ist, und zwar in diesem Fall humoris causa. Oder gar horroris causa? http://spiritofentebbe.wordpress.com/2009/07/22/welkes-fleisch-in-ekstase/
Alan Posener
- Welt
Horst Köhler muss seinen Fehler korrigieren!
Von Alan Posener22. Juli 2009, 15:45 Uhr
Felicia Langer leugnet das Selbstverteidigungsrecht Israels und redet von „Staatsterror". Dass Frau Langer jetzt mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, ist ein Skandal. Bundespräsident Horst Köhler muss den Fehler korrigieren – um Schaden von der Bundesrepublik Deutschland abzuwenden.
But it is not in fact as a “bridge-builder” between Israelis and Palestinians that Felicia Langer is known in Germany, but rather as a ferocious critic of Israel who does not hesitate to draw parallels not only between Israel and the South Africa of the apartheid era, but indeed, if somewhat more coyly, between Israel and Nazi Germany. She has, among other things, called for war-crimes trials against Israeli leaders, dismissed Palestinian suicide bombings as the product of “suicidal desperation,” endorsed the charge that Israelis were behaving like a “master race,” and insisted that Germany is somehow obligated by its history to “intervene” in the Middle East conflict…on behalf of the Palestinians. http://www.newmajority.com/a-german-medal-for-an-israel-basher/
Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz zu geben, heißt: diesem zweiten Blick auf die israelische Geschichte einen Preis zu geben. Und das in einer Öffentlichkeit, die größte Schwierigkeiten hat, ihn auch nur zuzulassen. Zulassen wird sie ihn freilich müssen. Ohne ihn zu akzeptieren, gibt es keine Verhandlungen. Nicht in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit und schon gar nicht in der israelischen.
Wir täten aber gut daran, dieses Argument nicht nur rein taktisch, sondern auch ernst zu nehmen. Was spricht dafür, dass die Juden, die 1949 den jüdischen Staat gründeten, die Kindeskindeskinder derjenigen waren, die im Jahre 49 das Heilige Land verließen. Und selbst wenn? Gibt einem das das Recht, 1900 Jahre später zu sagen: Hier bin ich wieder. Das ist mein Land. Wer bisher hier gewohnt hat, hat zu gehen? Und selbst wenn - gibt einem das das Recht, dieses Land Jahr um Jahr zu erweitern? Immer neue Bewohner zu vertreiben? http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1848028_Streit-ueber-Bundesverdienstkreuz-Die-schrillste-Fanfare.html?sid=14840fdf25e221e80b2862380a5a0b0d
Henryk M. Broder
heizt weiter
auf. Malte
Lehming ist
ständiges
Mitglied der
Jagdaktionen
Henryk M. Broder
Anschrift ist
übrigens der
Tagesspiegel.
Gastautor
23.07.2009 14:27
Malte Lehming:
Felice for
President!
Die Spätzin
heißt Felicia
Langer, ist
Anwältin und so
genannte
Menschenrechtsaktivistin,
eine in Polen
geborene
Holocaust-Überlebende,
die der Fachwelt
bislang vor
allem dadurch
aufgefallen war,
dass sie
ziemlich viel
Unsinn über
Israel erzählt.
Vor allem für
Letzteres wurde
sie vor kurzem,
wie rund 240.000
andere Personen
seit 1951, mit
dem
Bundesverdienstkreuz
geehrt. Nun kann
man von solchen
Auszeichnungen
halten, was man
will (am besten,
man nimmt sie
gar nicht erst
an, wie etwa
Helmut Schmidt).
Falls man sich
dennoch mit
ihnen befasst,
muss die Frage
erlaubt sein:
Was erklärt die
Leidenschaft,
die Verve, den
Furor? Warum
dreht einer, der
den Holocaust
überlebt hat,
bei dem Gedanken
durch, eine
überkandidelte
ältere Frau
bekommt von
einem deutschen
Staatssekretär,
mit Billigung
eines grünen
Bürgermeisters,
in der
Provinzstadt
Tübingen ein
Stück Blech
ausgehändigt.
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Judentum-Felicia-Langer-Bundesverdienstkreuz;art15890,2854928
Siehe auch:
OB empört sich
über
Schmutzkampagne
und stellt sich
vor die Tübinger
Anwältin
23.7.2009 -
Spiegle online
in der Hand der
Diffamierer
Henryk M.
Broder.
Das ist kein
sauberer
Journalismus,
dass
ist
einseitiger
Kampagnenjournalismu.
Felicia Langer ist keine “Israel-Kritikerin”, wie ihr immer wieder bescheinigt wird, sie ist eine notorische Israel-Basherin, die ihre Selbstinszenierung als einsame Stimme der Vernunft und der Menschlichkeit auf dem Rücken der Palästinenser betreibt. Sie sind nicht das Objekt ihres Mitgefühls, sondern die Figuren auf dem Schachbrett ihrer Eitelkeit. Sie betreibt emotionalen Kolonialismus. Würde es ihr um die Palästinenser gehen, müsste sie ab und zu auch ein Wort über die Grausamkeiten verlieren, die Fatah und Hamas einander antun oder über die miese Behandlung der Palästinenser in den arabischen Ländern, die ihre “Gäste” als Faustpfand gegen Israel benutzen.
Und was hat die Botschafterin der Menschlichkeit in den letzten 20 Jahren, seit sie ihre Anwaltslizenz zurückgegeben hat, geleistet? Hat sie eine Suppenküche aufgebaut, Kriegswaisen bei sich aufgenommen oder alten Leuten im Krankenhaus vorgelesen? Sie hat ein paar Bücher geschrieben. Das tun viele. Sie wurde ausgezeichnet, weil sie “als eine massiv vom …
Kündigt
in
"treuer"
Zusammenarbeit
Honestly
Concerned an:"Lesen
Sie am
Donnerstag
Henryk M.
Broders
Kommentar zur
Debatte um das
Bundesverdienstkreuz
für Felicia
Langer."
DIG
-
PRESSEMITTEILUNG:
Ehrung
von Frau Langer
war ein schwerer
Fehler. - Fehler
muss man
korrigieren!
Der Präsident
der
Deutsch-Israelischen
Gesellschaft,
Dr. h.c.
Johannes
Gerster, hält
die Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an Frau Felicia
Langer für einen
schweren
politischen und
moralischen
Fehler.
Gerster: Und
Fehler muss man
korrigieren!
Es sei
Privatsache von
Frau Langer,
wenn sie einen
publizistischen
Privatkrieg
gegen das Land
Israel führe,
das sie 1990
verlassen habe.
Sie müsse sich
aber vorhalten
lassen, dass sie
im
Nahostkonflikt
Ursache und
Wirkung der
Gewalt ständig
und wissentlich
vertausche und
durch
widerlegbare
einseitige
Schuldzuweisungen
an die Adresse
Israels die
Geschichte
verfälsche. Mit
solchen Methoden
dient niemand
dem so wichtigen
Frieden.
Stattdessen
leiste sie der
Unversöhnlichkeit
und dem Hass
gegenüber Israel
Vorschub.
Islamische
Fundamentalisten
werden dadurch
eher zur Gewalt
ermuntert als
gebremst.
Gerster: Ich
vermag nicht zu
erkennen, wo die
Verdienste von
Frau Langer für
Staat,
Gesellschaft und
internationale
Versöhnungsarbeit
liegen. Gestern
kam ich von
einer
achttägigen
Nahostreise mit
zahlreichen
Kontakten mit
israelischen und
palästinensischen
Spitzenpolitikern
zurück. Dass die
Israelis
verwundert
waren, dass
Deutschland Frau
Langer ehrt,
wunderte mich
nicht. Aber auch
Fatah-Leute, die
auf einen
Ausgleich mit
Israel setzen,
waren merkwürdig
von der
Langer-Ehrung
berührt..
In der
6o-jährigen
Geschichte der
Bundesrepublik
Deutschland gab
es schon mehrere
Fehlgriffe mit
öffentlichen
Ehrungen. Manche
wurden
rückgängig
gemacht, manche
aberkannt. Diese
Fähigkeit zur
Selbstkorrektur
hat Deutschland
nicht geschadet.
Die
Langer-Ehrung
ist aus
historischen,
politischen und
moralischen
Gründen
besonders
schädlich.
Fehler sollte
man korrigieren!
doctorcarrion@web.de
<doctorcarrion@web.de>
- Donnerstag,
23. Juli 2009
20:03 -
Unterstützung
für Frau Langer
und Horst Köhler
gegen die
Zionisten
Sehr geehrter
Herr Arendt,
mit großem
Interesse
verfolge ich
Ihre
Ausführungen zum
Fall Felicia
Langer und habe
mich
entschlossen,
mich beim
Bundespräsidenten
mit einer Mail
für die
Beibehaltung der
Auszeichnung
Frau Langers
einzusetzen (Sie
dürfen den Text
gerne
übernehmen, um
eine
Email-Solidaritäts-Kampagne
im größeren
Umfang zu
starten):
"Sehr geehrter
Herr
Bundespräsident,
Sie sind
aufgrund ihrer
Entscheidung,
Frau Felicia
Langer die
höchste
Auszeichnung
dieses Landes zu
verleihen, unter
Beschuss geraten
- zu Unrecht,
wie ich finde.
Denn diese Frau
hat in der Tat
einen Orden
verdient,
angesichts
dessen, was sie
für die BRD
getan hat: Ihr
unermüdlicher
Einsatz in der
Unterstützung
der
Friedensbewegung
Hamas und des
Mahatma Gandhi
des 21.
Jahrhunderts,
i.e. Mahmud
Ahmadinejad, ist
nicht nur ein
Beitrag für das
Wohlergehen
dieser unserer
wunderschönen
BRD; sie hat
sich damit
außerdem
verdient um den
Weltfrieden
gemacht!
Nie wurde sie
müde, die Juden
als die Nazis
vonn heute zu
diffamieren, nie
hat sie es
vergessen, gegen
den israelischen
Staat auf
billigstem
propagandistischen
Niveau zu
hetzen, ihn so
zu
delegitimieren
und "uns
Deutsche" so von
den uns
peinigenden
Gewissensbissen
(wegen "dieser
Sache da mit dem
Holocaust und
so, Sie wissen
schon...") zu
entlasten: Dafür
ein tief
empfundenes
"Vergelt`s Gott"
von der
geplagten
deutschen
Volksseele!
Zwar gibt es da
immer noch ein
paar, die
deswegen
herumnörgeln;
doch lassen Sie
sich davon nicht
beeinflussen!
Jeder soll dem
deutschen Staat
schließlich nach
außen ansehen
können, welcher
Menschenschlag
hierzulande
gewürdigt wird.
Davon lenken
dann in Zukunft
weder die leeren
Versprechungen
Frau Merkels an
die Israelis,
noch
scheinheilige
Mahnmale oder
Gedenktage die
Weltöffentlichkeit
ab. Danke für
ihr
schonungsloses
Offenlegen des
wahren "german
spirit"!
Mit freundlichen
Grüßen"
Samuel Laster -
juedische.at
verlinkt einen
Artikel von
Benjamin
Weinthal
(innerer Kreis
der Jäger)
"Israel
kritisiert
Köhler wegen
Orden für Jüdin
- Die
israelische
Regierung ist
empört über die
Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes
an die Jüdin
Felicia Langer.
Sie hatte Israel
in der
Vergangenheit
als unter
anderem als
"Apartheid der
Gegenwart"
bezeichnet."
Der Titel
von Benjamin
Weinthal - Fall
Felicia Langer.
Es ist eher ein
Fall Henryk M.
Broder und
Honestly
Concerned sie
haben eine
beispiellose
Jagd gestartet.
Benjamin Weinthal - Fall Felicia Langer
Israel kritisiert Köhler wegen Orden für Jüdin
Die israelische Regierung ist empört über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die Jüdin Felicia Langer. Sie hatte Israel in der Vergangenheit als unter anderem als "Apartheid der Gegenwart" bezeichnet.
Benjamin Weinthal - 24.7.2009 0:00
Uhr (aber schon 22.00 zu lesen?
Fleißig
diffamiert man
hier auch Evelyn
Hecht-Galinski:
"Hecht-Galinski
ist die Dame,
von der Henryk
M. Broder
nunmehr
ungestraft sagen
darf:
"Antisemitische
und
antizionistische
Aussagen sind
ihre
Spezialität".
Es gibt kein
abschließendes
Urteil darüber.
Ebenso darüber,
das laut
Gerichtsbeschluss
des Berliner
Landgerichts
sie Henryk M.
Broder
"Pornoschreiber"
nennen darf.
Weiterhin
schreibt man:
"Zentral ist bei
diesem Skandal
die Frage, wie
es dazu kommen
konnte, dass im
Vorfeld der
Entscheidung,
Langer diese
höchste deutsche
Ehrung zuteil
werden zu
lassen"
Falsch, zentral
ist die Frage
warum jüdische
Menschen die
wissen was es
heißt Opfer zu
sein schweigen
wenn Israel
Täter ist und
dann noch die
denunziert die
als Freunde
Israels das
kritisieren.
Seit Wochen schon übertrumpfen sich die Schlagzeilen über den Antisemitismus des Bayreuther Genies. Man könnte fast meinen, die fortgesetzte Streikandrohung der Bühnentechniker vom Grünen Hügel habe etwas mit der noch aufzuarbeitenden Vergangenheit des toten Hausherrn zu tun. Bei Wagner ist alles erlaubt.
So behauptete dieser Tage ein Online-Vergangenheitsbewältiger forsch, der Meister sei nicht bloß ein notorischer Antisemit gewesen, er habe offenbar auch schlechte Musik verfasst. Der Beweis? Das Ohr des Betroffenen. Es habe bei der vorgenommenen Prüfung nicht länger als eine Minute mitgemacht. Wir weisen den Ankläger darauf hin, dass es eventuell auch an seinem Ohr liegen könnte, befürchten aber, dass der Betreffende durchaus der Überzeugung anhängen könnte, Antisemitismus erzeuge umgehend schlechte Musik.
Das ist das eine. Das Wagner-Bashing. Das andere ist das Langer-Lob. Wofür ein Wagner gemaßregelt wird, wird sie geschätzt. Dass Frau Langer an Israel kein gutes Haar lässt, ist hinreichend bekannt. Ihr Problem, könnte man sagen, so lange sie das alles in Israel und als Israelin zum besten gibt. Die israelische Demokratie ist stabil genug, um Frau Langers Einzigartigkeit vertragen zu können.
Ulrich Sahm der
Hausschreiber
von Honestly
Concerned ist
bei NTV wieder
aktiv.
"Mit großem
Schmerz"
Bundesverdienstkreuz
zurückgegeben
von Ulrich W.
Sahm
Langer
(Archivfoto
2006) wird
"Täuschung ihres
Publikums über
Totalität und
Kausalität des
Nahostkonfliktes"
vorgeworfen. Sie
setzt sich seit
Jahrzehnten für
die Rechte
palästinensischer
Häftlinge in den
von Israel
besetzten
Gebieten ein.
(Foto:
picture-alliance/
dpa)
Der 74 Jahre
alte israelische
Reiseführer
Motke Shomrat
hat am
Freitagmorgen um
9.00 Uhr die
deutsche
Botschaft in Tel
Aviv aufgesucht
und Botschafter
Harald
Kindermann "mit
großem Schmerz"
sein
Bundesverdienstkreuz
aus Protest
gegen die Ehrung
der israelischen
Anwältin Felicia
Langer
zurückgegeben.
Langer lebt
heute in
Tübingen.
Steffen Schulze, a spokesman for Horst Köhler, declined to comment on Israel’s criticism of the German government. He told the Post the award process was confidential and that he would not discuss a “third person.” When asked if he was referring to Langer, he responded, “No comment.” http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1248277881996&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull
«In tiefen
Gewissenskonflikt
gestürzt«
Hamburger denkt
an Rückgabe
seiner
Verdienstorden
NÜRNBERG - Arno
Hamburger,
Vorsitzender der
Israelitischen
Kultusgemeinde,
hat
Bundespräsident
Horst Köhler in
einem offenen
Brief
mitgeteilt, dass
er die ihm
verliehenen
Verdienstorden
der
Bundesrepublik
Deutschland
zurückgeben
wird, falls die
Auszeichnung der
Tübinger
Rechtsanwältin
Felicia Langer
mit dem
Bundesverdienstkreuz
1. Klasse nicht
wieder
rückgängig
gemacht wird.
Online sind
nicht alle Texte
zu lesen. Die
vollständige
Liste findet man
in der
versandten
Mailingliste. Es
ist schon die 7.
Listen in denen
Honestly
Concerned in
diesem Umfang
über Felicia
Langer
berichtet.
Israelitische
Kultusgemeinde
Nürnberg –
Offener Brief
an
den Präsidenten
der
Bundesrepublik
Deutschland,
Herrn Horst
Köhler
- 24. Juli 2009 Sehr
geehrter Herr
Bundespräsident,als
Vorsitzender der
Israelitischen
Kultusgemeinde
Nürnberg bin ich
tief bestürzt
darüber, dass
Frau Felicia
Langer aus
Tübingen mit dem
Bundesverdienstkreuz
1. Klasse
ausgezeichnet
worden ist.
Mit diesem
offenen Brief
äußere ich die
dringende Bitte
an Sie, die
Entscheidung
Ihres Hauses,
die auf
Vorschlag der
Baden-Württembergischen
Regierung und
Frau Galinski
erfolgt ist, so
schnell wie
möglich
rückgängig zu
machen.
Mit Frau Langer
hat eine
ausgewiesene
Israel-Feindin
eine der
höchsten
staatlichen
Auszeichnungen
erhalten. Sie
ist zwar selbst
Jüdin, macht
aber bei ihren
Reisen landauf –
landab kein Hehl
aus ihren
Sympathien für
die
Palästinenser,
ohne die
Schrecken und
den Terror zu
erwähnen, die
von ihnen
ausgehen. Sie
scheut auch
nicht davor
zurück, Israel
als
„Appartheits-Staat“
zu
diskriminieren
und ständig von
einer
„jüdisch-zionistischen
Lobby“ zu
sprechen (Dies
erinnert fatal
an die
schreckliche
Legende der
„Weisen von
Zion“, die
dereinst eine
der am meisten
zitierten Lügen
des berüchtigten
„Stürmers“ war).
Mit ihren
Vorträgen schürt
die
vermeindliche
Friedensaktivistin
den
Antisemitismus
in Deutschland.
Die Auszeichnung
für Frau Langer
hat mich in
einen tiefen
Gewissenskonflikt
gestürzt, denn
ich selbst bin
1980 mit dem
Bundesverdienstkreuz
am Bande und
1992 mit dem
Bundesverdienstkreuz
1. Klasse für
meinen Beitrag
zur Aussöhnung
zwischen
Christen und
Juden nach dem
Kriege geehrt
worden. So sehr
mich diese
Ehrung gefreut
hat, auf die ich
heute noch stolz
bin, bitte ich
um Verständnis
dafür, dass ich
mit einer
Israel-Feindin
wie Frau Langer
nicht in einer
Reihe von
Ordensträgern
stehen möchte.
Zu meinem
Bedauern sähe
ich mich aber
gezwungen, meine
Auszeichnungen
dann zurückgeben
zu müssen, wenn
Frau Langer
weiterhin
Trägerin des
Bundesverdienstkreuzes
bleiben sollte.
Mit vorzügliche
Hochachtung
Arno S.
Hamburger
Stadtrat
1. Vorsitzender
Dort
veröffentlicht
von der
rassistischen
Seite Pax Europa
PAX
EUROPA
-
Stellungnahme
der BPE zur
Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes
an Felicia
Langer und Aydin
Dogan
Bei allem
Respekt für den
Ernst dieses
geistig-moralischen
und
staatspolitischen
Skandals muss
doch zunächst
einmal in aller
Deutlichkeit die
ebenso bitter
ernst gemeinte
Frage gestellt
werden:
An wen verleihen
zunehmend
„dilettantischere
Politiker“ in
einer zunehmend
„verblödeteren
Republik“ wohl
Verdienstkreuze?
Nun, etwa
zeitgleich an
eine
stalinistische
Israelhasserin
und an einen
kapitalistischen
Propaganda-Unternehmer
des türkischen
Staats-Islam.
Hinter dieser
gleichzeitigen
Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes
an Felicia
Langer und Aydin
Dogan steckt
aber nicht nur
eine
abgrundtiefe
politische
Instinktlosigkeit.
Sie ist vielmehr
ein erneuter
eindeutiger
Indikator dafür,
wie weit der
Vormarsch der
antiisraelischen
und
proislamischen
Kollaborateure
im deutschen
Staatsapparat
schon
vorangeschritten
ist. Davon
zeugte bereits
die
Preisverleihung
an den Großmufti
von Bosnien und
Herzegowina,
Mustafa Ceric,
im Beisein
christlicher
Oberhirten und
des
Bundesinnenministers
Schäuble....
Leserbriefe bei
Honestly
Concerned:
From: A
.P
Subject:
Langer
Rede
kurzer
Sinn -
Brief an
das
Bundespräsidialamt
Sehr geehrte Damen und Herren des Bundespräsidialamtes,
Ich bin nur ein kleines Rad am Wagen, habe nicht viel mehr vorzuweisen als nur meine deutsche Staatsbürgerschaft. Aber ist es nicht so, dass Sie unter anderem auch mich repräsentieren mit dem, was Sie tun? Somit sehe ich mich in der Verantwortung, anzuprangern, was ich für Unrecht halte:
Ich nämlich, die ich Deutschland liebe, befinde mich nun in der Lage, mich schämen zu müssen für mein Land. Denn zugleich auch schätze und anerkenne ich Israel und staune über die Naivität und das uninformierte Vorgehen Ihrerseits, welche offenbar zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Frau Felicia-Amalia Langer aus Tübingen geführt hat.
Sie müssen bereits sehr viel qualifiziertere Kritik erhalten haben als die meine, somit bitte ich Sie einzig, all dieser wohlüberlegten Kritik sorgfältigst Gehör zu schenken und Ihre Arbeit so zu tun, dass Sie im Nachhinein auch dazu stehen können.
Auf der Basis all dessen, was ich mir an Wissen angeeignet habe, verurteile ich die Verleihung . Da ich mir sicher bin, dass Sie im Zuge Ihrer Abwägungen zu eben diesem Ergebnis gelangen werden, bitte ich Sie, die Angelegenheit rasch und konsequent anzugehen.
Im Vertrauen auf Ihre angemessene Reaktion verbleibe ich ...
Frau Kaiser vom "Schwäbischen Tagblatt" ist aber auch nicht schlecht: Mit diesem Netzwerk meint er die Initiative „Honestly Concerned“ (etwa: „aufrichtig betroffen“). Sie entstand nach Angaben auf ihrer Homepage im Mai 2002. „Alarmiert von Israel-feindlichen Presseberichten, wie antijüdischen Äußerungen von Politikern und öffentlichen Persönlichkeiten in Deutschland und Europa, beschlossen wir zu handeln.“ Wer sich allerdings hinter dem „wir“ verbirgt, ist weder dem Impressum des Vereins mit Sitz in Frankfurt noch der Seite „Wir über uns“ zu entnehmen.
Jüdische Weltverschwörung, anyone?
Castollux:
Tübinger
Erkenntnistheoretiker
auf der Palme
- Bernd
Dahlenburg -
"Redakteur" von
Honestly
Concerned spielt
den Dummen und
meint Boris
Palmer der
Oberbürgermeister
von Tübingen
müßte ihm das
Abnehmen. Er
meint
Unterstellungen
werden durch
Wiederholung
Wahrheit.
Waldorf-Absolvent
und
Einser-Wonk
Boris Palmer,
seines
Zeichens
Oberbürgermeister
der
schläfrig-beschaulichen
Theologenstadt
Tübingen und
Grünen-Mitglied,
ist recht
fix, wenn es
gilt,
anderen
Menschen das
Odeur des
Denunziantentums
anzuhängen,
weil diese
sich
kritisch mit
der
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an Frau
Felicia
Langer
auseinandersetzen.
Wer es sich entgehen lässt, jeden Tag das neue Bild des in Berlin lebenden Malers Edward B. Gordon auf http://www.edwardbgordon.blogspot.com anzuschauen, verpasst etwas. solange die Bilder noch erschwinglich sind, sollte man zugreifen. Das ist der moderne Maler, gegen den die anderen farbenblind sind. Er malt jeden Tag ein Bild und stellt es ins Internet, was ihn für das Bundesverdienstkreuz qualifizieren sollte, wenn es nicht so herabgesunken wäre.
Erste Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes... ULRICH W. SAHM/N-TV – "Mit großem Schmerz" - Bundesverdienstkreuz zurückgegeben Jerusalem, 24. Juli 2009 - Der 74 Jahre alte israelische Reiseführer Motke Shomrat hat am Freitagmorgen um 9.00 Uhr die deutsche Botschaft in Tel Aviv aufgesucht und Botschafter Harald Kindermann "mit großem Schmerz" sein Bundesverdienstkreuz aus Protest gegen die Ehrung der israelischen Anwältin Felicia Langer zurückgegeben. Langer lebt heute in Tübingen.
Shomrat sagte mir am Telefon, dass er immer "sehr stolz" auf sein Bundesverdienstkreuz gewesen sei. Es wurde ihm 1995 für seine "Verdienste für die Versöhnung zwischen dem jüdischen und deutschen Volk" vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog verliehen. "Ich habe es immer meinen Gruppen im Bus erzählt und viel Applaus dafür geerntet", so Schomrat.
Botschafter Kindermann empfing Shomrat und seine Frau in seinem Büro. Eine Stunde lang hätten sie ein "sehr nettes und freundschaftliches" Gespräch geführt, erzählte der Reiseführer weiter, unter anderem über die Geschichte Israels und jüdischen Selbsthass. Kindermann bedauerte den Beschluss von Shomrat sehr, zeigte aber auch Verständnis: "Wäre ich Israeli, hätte ich wohl auch so gehandelt", sagte der deutsche Botschafter laut Shomrat. Es sei abgesprochen, auch künftig in Kontakt zu bleiben, sagte Shomrat.
Shomrat ist der erste, der die Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes nicht nur androht, sondern auch verwirklicht. In Deutschland haben inzwischen der Schriftsteller Ralph Giordano, der Historiker Arno Lustiger und der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Nürnberg, Arno S. Hamburger, in offenen Briefen Bundespräsidenten Horst Köhler aufgefordert, die Ehrung Felicia Langers wieder rückgängig zu machen. Andernfalls sähen sie sich gezwungen, ihre eigene Ehrung abzugeben, um nicht in einer Reihe mit der israelischen Anwältin und Menschenrechtsaktivistin stehen zu müssen.
Langer wurde von mehreren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter dem Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Johannes Gerster, und der Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, vorgeworfen, Hass gegen Israel geschürt zu haben und eine Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern oder gar zwischen Juden und Deutschen eher gestört zu haben. Shomrat sagte: "Was hat Langer für Deutschland getan, dass ihr dafür eine solche Ehrung gebührte? Sie hat doch nur Hass geschürt und gegen Israel gehetzt."
Shomrat stammt aus Köln. Er hat den Krieg zunächst in einem Kloster nahe dem belgischen Ort Dimant und später im KZ Mechlen in Belgien überlebt, von wo Juden ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert worden sind. Sein Vater starb im KZ Dachau am Tag der Befreiung.
HC - Juli 21, 2009 - EXKLUSIV: Ralph Giordano, Arno Lustiger, das AJC und andere schreiben an den Bundespräsidenten...
Fehler können jedem passieren - Wahre Größe erkennt man daran, wie jemand mit mit einem Fehler umgeht. Im Fall von Felicia Langer gibt es nur eine richtige Entscheidung und damit sollte nicht gezögert werden: Sehr geehrter Herr Bundespräsident, machen Sie die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer rückgängig!
HC - Juli 17, 2009 - Fortsetzung: FELICIA LANGER - "Bundesverdienstjüdin" 1. Grades
Neue Informationen zu dieser skandalösen Bundesverdienstkreuzverleihung; Stellungnahme von Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden; exklusive Zitatezusammenstellung und mehr...
Samuel Laster - juedische.at scheut keine Unwahrheit und Täuschung.
Er verlinkt nachfolgenden Artikel und behauptet Arno Hamburger habe sein Bundesverdienstkreuz zurückgegeben.
Als Bürger… jüdischer Herkunft erheben wir unsere Stimme, um feierlich die Aggression zu verurteilen, der sich die herrschenden Kreise Israels gegen die arabischen Nachbarstaaten schuldig gemacht haben. Wir fühlen uns berechtigt und verpflichtet, unsere Stimme zu erheben… http://spiritofentebbe.wordpress.com/2009/07/26/original-und-miese-kopie/
Samuel Laster - juedische.at scheut keine Unwahrheit und Täuschung - Fortsetzung des Tages
Empörung über Bundesverdienstkreuz an Felicia Langer
Tübingen/Berlin - Mit Empörung hat der Zentralrat der Juden in Deutschland auf die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer reagiert. Der Vizepräsident des Zentralrats, Dieter Graumann, bezeichnete die israelische Rechtsanwältin in der Jerusalem Post als einen "militanten und fanatischen Israel-Hasser".
Erstmals würden "aggressive verbale Attacken gegen den jüdischen Staat von der Bundesrepublik gewürdigt", schrieb er in einer E-Mail an die Jerusalem Post. "Frau Langer ist bekannt für ihren böswilligen, militanten Hass auf Israel, der (in Deutschland) nur deshalb beachtet wird, weil sie selber Jüdin ist und ihre Holocaustvergangenheit betont".
Spiegel-Online sagte Graumann: "Deutschland hat damit jemanden ausgezeichnet, der professionell, chronisch und obsessiv die Dämonisierung Israels betreibt". Der Kölner Publizist Ralph Giordano bezeichnete Felicia Langer in der Jüdischen Allgemeinen als die "schrillste Anti-Israel-Fanfare" in Deutschland.
Sollte Langer nicht der Orden aberkannt werden, drohte er mit der Rückgabe seiner eigenen Auszeichnung. Auch der Frankfurter Historiker Arno Lustiger will seinen Bundesverdienstorden zurückgeben.
Israel hat die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Langer ebenfalls scharf kritisiert. "Sie hat über Jahre immer wieder Kräfte unterstützt, die Gewalt, Tod und Extremismus befürworten", sagte der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Yigal Palmor, dem Tagesspiegel.
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - Anzeigen
24. Juli 2009 ...Die Jüdische Gemeinde zu Berlin hält die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an. Felicia Langer für einen Skandal. ...
www.honestly-concerned.org/.../Juedische-Gemeinde-Berlin-BVK-BP.pdf -
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin hält die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer für einen Skandal.
Langer ist eine aus Polen stammende Jüdin, die vor den Nazis fliehen musste. Sie wanderte nach Israel aus und wurde dort Rechtsanwältin. Nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 beschloss sie, ihrer Ansicht nach
"Unterprivilegierte" in
Israel zu unterstützen und verteidigte fortan Palästinenser vor Gericht. Seit 1990 lebt und arbeitet sie in Deutschland.
Der Blickwinkel dieser 'Menschenrechtsaktivistin',
die Mitglied im Zentralkomitee der kommunistischen Partei Israels war, zeichnete sich allerdings im Nahostkonflikt konsequent durch die wissentlich Vertauschung von Ursache und Wirkung der herrschenden Gewalt aus.
So wirft der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Dr. h.c. Johannes Gerster, ihr in seinem Statement zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes ihre widerlegbare, einseitige Schuldzuweisung an die Adresse Israels vor, und dass sie damit die Geschichte verfälsche.
Mit solchen Methoden diene niemand dem so wichtigen Frieden. Stattdessen leiste sie der Unversöhnlichkeit und dem Hass gegenüber Israel Vorschub. Islamische Fundamentalisten würden dadurch eher zur Gewalt ermuntert als gebremst.
Der Journalist Henryk M. Broder betont wiederum, dass die Verleihung eines Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse an Langer eine Grenzüberschreitung darstellt. Noch nie in der Geschichte der Bonner und der Berliner Republik sei einem bekennenden Kommunisten beziehungsweise einer Kommunistin eine solche Ehre zuteil geworden.
Er führt aus, dass für Langer die Juden beziehungsweise die Israelis immer die Bösen seien, die mit Vorsatz handeln - und die Palästinenser immer die Guten, die in ihrer Verzweiflung in der Wahl der Mittel gelegentlich zu weit gehen, aber prinzipiell im Recht sind.
Zentral ist bei diesem Skandal die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass im Vorfeld der Entscheidung, Langer diese höchste deutsche Ehrung zuteil werden zu lassen, ihre bis heute aktuelle kommunistische Ausrichtung, ihre Israelfeindlichen Äußerungen und ihre Unterstützung von gewalttätigen und demokratiefeindlichen Kräften nicht berücksichtigt wurden.
Verantwortlich ist das Bundespräsidialamt, maßgeblich betreute allerdings die Landesregierung von Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger das Verfahren. Und Oettinger hat mit jüdischen Themen eine Vorgeschichte: In der Rede auf seinen Amtsvorgänger Hans Filbinger, der immerhin NS-Marinerichter war, bezeichnete er ihn als einen "Gegner der Diktatur" und löste damit bundesweit Empörung aus. Selbst die Kanzlerin hatte sich von der Rede Oettingers distanziert, und schließlich entschuldigte er sich für seine Worte.
2007 stand er erneut unter Beschuss, weil er Schirmherr einer Presse-Gala war, die am 9. November stattfand, am Gedenktag der Pogrome von 1938. Trotz Protesten blieb er bei seiner Schirmherrschaft.
Nun hat er es der guten Dinge drei sein lassen und befürwortet, dass Frau Langer das Bundesverdienstkreuz auf Vorschlag von Evelyn Hecht-Galinski erhalten hat. Hecht-Galinski ist die Dame, von der Henryk M. Broder nunmehr ungestraft sagen darf: "Antisemitische und antizionistische Aussagen sind ihre Spezialität".
Der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, unterstützt die Auszeichnung bis heute nachdrücklich trotz der Proteste.
Respekt verdienen die Persönlichkeiten, die ihr erhaltenes Bundesverdienstkreuz zurückgeben wollen: Dazu gehören unter anderem Arno Lustiger, Ralph Giordano, der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg, Arno S. Hamburger und viele weitere Träger dieses Ordens. Das muss verhindert werden.
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin fordert, dass die abwegige Auszeichnung Felicia Langers mit dem Bundesverdienstkreuz schnellstmöglich rückgängig gemacht wird.
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - Anzeigen
24. Juli 2009 ...Die Jüdische Gemeinde zu Berlin hält die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an. Felicia Langer für einen Skandal. ...
www.honestly-concerned.org/.../Juedische-Gemeinde-Berlin-BVK-BP.pdf - Ähnlich
Boris Palmer und der Wohlfühl-Antisemitismus
Grüne, Felicia Langer und das Tübingen-Syndrom oder:
Wir mögen Juden – aber nur, wenn sie gegen Israel sind
Dr. Clemens Heni, Post-Doctoral Researcher an der Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism (YIISA), YALE University, USA
Felicia Langer wurde kürzlich das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen und würdevoll überreicht. Frau Langer ist seit Jahren berüchtigt für ihre anti-israelischen Texte, sie hat auch den iranischen Präsidenten Ahmadinejad für seinen Hass auf Israel und den Westen gelobt. Langers Wort von der „Antisemitismuskeule“, welches sie für ihre Kritiker benutzt, ist beachtlich und kaschiert ihren eigenen Antizionismus, der von jedem Antisemitismus gereinigt werden möchte.
Gastkommentar: Felicia Langer und das Bundesverdienstkreuz
Jüdischer Selbsthass
Von Benjamin Weinthal28. Juli 2009, 04:00 Uhr
Die in Tübingen lebende israelische Anwältin Felicia Langer macht sich für islamische fundamentalistische Gruppen wie Hamas und die Islamische Republik Iran stark. Sie ist für ihren Hass auf Israel bekannt. Für Langer ist Israel die "Apartheid der Gegenwart". Daher hat die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an sie für Irritationen gesorgt, die anhalten. Langers Haltung ist populär bei einem großen Teil der Linkspartei einschließlich der Grünen. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) bleibt der stärkste Verteidiger Langers und verharmlost ihre antisemitischen Statements als bloße "scharfe Kritik" an der israelischen Regierung.
Vier Fragen zur
Außenpolitik an
"Zeit"-Herausgeber
Josef Joffe.
Diesmal zu
Obama, Island,
Felicia Langer
und Afghanistan
Der israelischen
Menschenrechtsaktivistin
Felicia Langer
wurde das
Bundesverdienstkreuz
verliehen. Eine
gute Wahl?
Nein. Das
Kreuzlein für
die Dame ist so,
als hätte Israel
eine dort
lebende Deutsche
ausgezeichnet,
die dieses Land
ständig als
Nazi-Festung
geißelt,
gleichzeitig
aber auch Nettes
über das
Nazi-Regime zu
berichten weiß.
Israel ist für
L. ein Ausbund
des Rassismus,
Ahmadinedschad
ganz okay,
Zivilisten-Killer
erscheinen ihr
als
Freiheitskämpfer.
Den Zentralrat
der Juden hält
sie für eine
„Filiale der
israelischen
Botschaft“. Das
ist eine
Beleidigung für
den Zentralrat,
weiß doch jeder
richtige
Antisemit, dass
dieser die
Landeszentrale
der
Weltverschwörung
ist – also
weitaus
mächtiger als
eine mickrige
Botschaftsdependance.
WmdW ist
verblüfft: Wieso
haben die
Antennen (und
Archive) des
Bundespräsidialamtes
versagt?
In Fortsetzung
die 8.
Mailingliste auf
der immer wieder
die Jagd
aufgeheizt wird.
Beispiele für
einen
Kampagnenjournalismus
den ich in
Deutschland
nicht mehr zu
erleben glaubte.
Die in Tübingen lebende israelische Anwältin Felicia Langer macht sich für islamische fundamentalistische Gruppen wie Hamas und die Islamische Republik Iran stark. Sie ist für ihren Hass auf Israel bekannt. Für Langer ist Israel die “Apartheid der Gegenwart”. Daher hat die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an sie für Irritationen gesorgt, die anhalten. Langers Haltung ist populär bei einem großen Teil der Linkspartei einschließlich der Grünen. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) bleibt der stärkste Verteidiger Langers und verharmlost ihre antisemitischen Statements als bloße “scharfe Kritik” an der israelischen Regierung. http://www.welt.de/die-welt/debatte/article4206689/Juedischer-Selbsthass.html
Felicia Langer wurde kürzlich das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen und würdevoll überreicht. Frau Langer ist seit Jahren berüchtigt für ihre anti-israelischen Texte, sie hat auch den iranischen Präsidenten Ahmadinejad für seinen Hass auf Israel und den Westen gelobt. Langers Wort von der Antisemitismuskeule, welches sie für ihre Kritiker benutzt, ist beachtlich und kaschiert ihren eigenen Antizionismus, der von jedem Antisemitismus gereinigt werden möchte. Wer wie Langer das Rückkehrrecht von palästinensischen Flüchtlingen nach Israel befürwortet, der will den jüdischen Staat Israel bewusst zerstören. Das ist antisemitisch.
Am 13. Juli 2005 hielt Langer im Tübinger Schlatterhaus einen Vortrag über den Nahen Osten, wo sie u.a. jüdische Siedler als „faschistische Extremisten“ bezeichnete und infam suggerierte, die „Mauer“ zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten würde ein „Ghetto“ herstellen – dabei spielte sie mit dem Vergleich zu Nazi-Deutschland. Nach der Definition der EUMC ist ein Vergleich Israels mit den Nazis antisemitisch. Frau …
Liebe
Leser,
wie
Sie
wissen,
bezeichnet
Felicia
Langer
Israel
als
Apartheidstaat
und
zieht
dabei
das
Südafrika
vor
der
Machtübernahme
des
ANC
zum
Vergleich
heran.
Warum
Sie
ihren
Preis
bekam
und
von
wem
wissen
wir
mittlerweile
auch.
So
in
etwa
könnte
ein
heute
veröffentlichter
Bericht
aussehen,
wenn
er
von
Langers
Steilvorlagen
ausginge:
Stellungnahme
der
BPE
zur
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an
Felicia
Langer
und
Aydin
Dogan
Bundesverdienstkreuz
1.Klasse
Bei
allem
Respekt
für
den
Ernst
dieses
geistig-moralischen
und
staatspolitischen
Skandals
muss
doch
zunächst
einmal
in
aller
Deutlichkeit
die
ebenso
bitter
ernst
gemeinte
Frage
gestellt
werden:
An
wen
verleihen
zunehmend
„dilettantischere
Politiker“
in
einer
zunehmend
„verblödeteren
Republik“
wohl
Verdienstkreuze?
Nun,
etwa
zeitgleich
an
eine
stalinistische
Israelhasserin
und
an
einen
kapitalistischen
Propaganda-Unternehmer
des
türkischen
Staats-Islam.
Es ist also nicht die Frage, ob man Kritik an israelischer Politik üben darf. Die Frage an sich ist lächerlich. Der Punkt ist allein, dass alles, was der kleine Klüngel von selbst ernannten „Israelkritikern“ jüdischer Herkunft in Deutschland jeden Tag aufs Neue verbreitet, mit ernst zu nehmender Kritik schlicht nichts zu tun hat. Es ist vielmehr das immer gleiche Sammelsurium von maßlosen Anschuldigungen und grotesken Verleumdungen, das wie zum Hohn auch noch als Freundschaftsdienst ausgewiesen wird. In Deutschland gibt es bekanntermaßen einen Markt dafür, und genau das ist der Grund, warum sich Menschen wie Felicia Langer und Abraham Melzer bereitwillig als nützliche Idioten im Dienste der Wiedergutwerdung der Deutschen hergeben, garantiert es ihnen doch eine Aufmerksamkeit, die sie qua Persönlichkeit oder Qualifikation nie im Leben erlangen könnten. Nur so lässt sich erklären, warum sie auf diesem fragwürdigen Markt ihren ebenso wackligen wie schmierigen Stand mit inbrünstiger Besessenheit betreiben. Sie kennen …
Im Fall Langer und Gesinnungsgenossen geht es nicht um sachliche Kritik, sondern um Rufmord am jüdischen Staat
2.7.2009
Honestly Concerned - Sacha Stawski steigt mit seiner Mailingliste wieder ein.
Die vorgestellten Texte und Links belegen eindeutgig, das Henryk M. Broder einer der Hauptaktivisten der Jagd ist:
Wortgefecht um F. Langer, Palmer und co. Der gute vierteljüdische OB... STUTTGARTER NACHRICHTEN - Wortgefecht um Israel-Kritkerin - Palmer und die Maultaschen Tübingen - Dorftrottel, Jammerlappen, eingebildeter Jude –Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (37) hat sich zuletzt einiges anhören müssen. Und zwar nicht von irgendwem. Der berühmt-berüchtigte Publizist Henryk M. Broder (62), hat ihn so bezeichnet. Boris Palmer - Foto: Piechowski Den kompletten Mail-Wechsel lesen Sie hier.
Broder, der einer polnisch-jüdischen Familie entstammt und in Berlin lebt, ist einer der scharfzüngigsten Verteidiger der israelischen Politik. Er nimmt gerne vermeintliche oder tatsächliche antisemitische Tendenzen aufs Korn, bevorzugt die im linken Lager. Für seine Arbeit ist der Buchautor und Journalist, der unter anderem für "Spiegel online" schreibt, mehrfach ausgezeichnet worden. Er erhielt unter anderem den Ludwig-Börne-Preis und den Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik. Wegen seiner Polemik musste er sich aber auch schon mehrfach vor Gericht verantworten - und bekam nicht immer Recht.
Als Broder hörte, dass die ebenfalls ziemlich scharfzüngige Israel-Kritikerin Felicia Langer (78) aus Tübingen das Bundesverdienstkreuz erhalten hat, glaubte er zunächst an eine Behördenpanne. So behauptete er es zumindest in seinen Anfragen bei den zuständigen Stellen. Fast alle gingen in Deckung. Das Stuttgarter Staatsministerium, dessen Amtschef Hubert Wicker die Ehrung vorgenommen hatte, schickte nur eine kurze, vorgefertigte Standardantwort, an der einzig der Hinweis interessant war, dass neben dem Bundespräsidialamt auch das Auswärtige Amt in Berlin den Fall im Vorfeld auf dem Tisch hatte und offenbar auch keine Bedenken gegen die Preisträgerin in spe erhob.
Insofern dürfte dieser Fall auch die deutsch-israelischen Beziehungen trüben, denn der Sprecher des israelischen Außenministeriums bewertet die Lebensleistung der Jüdin Langer, die als Anwältin in Israel das Anliegen der Palästinenser zu ihrem eigenen machte, ganz anders. Diese habe, sagte er dem "Tagesspiegel" in Berlin, "über Jahre immer wieder Kräfte unterstützt, die Gewalt, Tod und Extremismus befürworten". Jedem, der ihr einen Orden verleihen wolle, müssten "die Konsequenzen bewusst sein, wenn man Intoleranz und böse Absichten nachträglich legitimiert".
Der einzige, der sich aus der Deckung wagte, war Boris Palmer. Der Grünen-Politiker ist selbst "Enkel eines Juden", sein Vater, der verstorbene Remstalrebell Helmut Palmer, fühlte sich zeitlebens als Halbjude von der deutschen Justiz verfolgt.
Er sei, schreibt Boris Palmer an Broder, in seiner Schulzeit als "Vierteljude" bezeichnet worden und habe sich Sätze anhören müssen wie "Sie haben nur vergessen, Deinen Vater zu vergasen". Das seien prägende Erfahrungen gewesen, die ihn davon abhielten, antisemitische Parolen hinzunehmen.
Lesenswerter Schriftverkehr von Henryk M. Broder und dem Tübinger OB Boris Palmer...
...in Folge der Bundesverdienstkreuzverleihung 1. Klasse an Felicia Langer.
Laut der Broschüre "Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland" wird der Verdienstorden normalerweise "verliehen für Leistungen, die im Bereich der politischen, der wirtschaftlich-sozialen und der geistigen Arbeit dem Wiederaufbau des Vaterlandes dienten, und soll eine Auszeichnung all derer bedeuten, deren Wirken zum friedlichen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland beiträgt".
Was Frau Langer zum friedlichen Aufstieg der BRD beigetragen hat, das eine Verleihung des Verdienstordens 1. Klasse rechtfertigen würde, ist und bleibt unbekannt. Stattdessen ist von Frau Langer bekannt, dass sie mit Vorliebe den Staat Israel diffamiert und durch ihre so genannten "israelkritischen" Äußerungen (die mit Lügen, Halbwahrheiten und Verdrehungen von Tatsachen gefüllt sind) vor allem dazu beiträgt, dass Hass auf den Staat Israel und Antisemitismus provoziert wird. Dass man für so etwas neuerdings das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhält ist mehr als bedauerlich. Außerdem würdigt eine solche Verleihung an Frau Langer diejenigen herab, die den Orden einst aus dem ursprünglichen Grund erhalten haben (s. oben). Deshalb sollte Frau Langer m. E. das Bundesverdienstkreuz wieder aberkannt werden.
Bedauerlich ist m. E. auch die -teils trotzige und sehr emotionale- Reaktion von OB Palmer, wie sie unten im Schriftverkehr mit Herrn Broder nachgelesen werden kann. Von einem OB würde ich persönlich eine nüchternere, rationalere und sachbezogenere Reaktion erwarten. Vor allem würde ich erwarten, dass er auf sachlich gestellte Fragen sachlich antwortet.
(A.L.)
ACHGUT - Henryk M. Broder - 25.07.2009 - Boris Palmer Is Not Amused sehr geehrter herr palmer,
ich arbeite an einem hintergrundbericht über den fall felicia langer für das wall street journal europe und wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie mir vier fragen beantworten würden:
1. war ihnen zum zeitpunkt des antrags, frau langer das bvk zu verleihen, bekannt, dass frau langer vor drei jahren den “menschenrechtspreis” der “Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.” erhalten hat, einer vereinigung ehemaliger stasi-mitarbeiter?
2. war oder ist ihnen bekannt, dass frau langer die rede des iranischen präsidenten bei der “durban-2-konferenz” in genf ausdrücklich als einen beitrag zum frieden gelobt hat, während sie in den meisten medien vor allem als anti-israelische hetze aufgenommen wurde?
3. sind ihnen die gründe bekannt, die frau langer bewogen, 1990 von israel in die bundesrepublik zu ziehen?
4. kennen sie einen einheimischen deutschen kommunisten, der für seinen einsatz um die menschenrechte mit dem bvk erster klasse ausgezeichnet wurde?
und schließlich:
5. sind ihnen die fälle “Hans Ernst Schneider alias Hans Schwerte” und “Heinrich Wilhelm August Bütefisch” bekannt? ich möchte gerne versuchen, dann fall lange zu entskandalisieren und als das darzustellen, was er vermutlich ist: eine vermeidbare panne in der kommunikation unter behörden.
für eine rasche antwort wäre ich ihnen sehr dankbar
henryk m. broder, berlin, 21.7.09 ....
ACHGUT - 29.07.2009 - Die Leiden des jungen Palmer
Was bis jetzt geschah: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/boris_palmer_is_not_amused/ Und so geht es weiter:
Sehr geehrter Herr Broder,
unsere ja vollständig öffentliche Diskussion kommt heute für mich zu einem Abschluss. Besten Dank für die umfangreiche Deutung und Erklärung Ihres Handelns. Mein Fazit in fünf Punkten: 1. Sie argumentieren nicht nur hart in der Sache, nein, Sie verurteilen Personen, die Sie nicht kennen, die Sie nicht befragen, die Sie nicht zu Wort kommen lassen. Als Urteilsbegründung genügen Ihnen Fakten vom Hörensagen und fragwürdige Indizienbeweise. Ihre Urteile basieren auf Vorurteilen und vermeintlichen Gewissheiten, nicht Erkenntnissen und Recherchen. Als spitz formulierender Kolumnist ist man da erfolgreich. Aber man sollte nicht versuchen, in diesem Stil zu richten. Ihnen ist das nicht aufgefallen? Ich bleibe Ihnen die Belege nicht schuldig: Woher wollen Sie wissen, dass „ich den ganzen Tag paktiere, intrigiere und taktiere“? Ihre Frage, ob ich „noch alle Maultaschen in der Pfanne“ habe, Ihre freundliche Unterstellung, ich sei „nicht lange genug OB“, um die Regeln des Journalismus zu kennen und die Bezeichnung als „village idiot“, was ich wohl als Dorftrottel übersetzen darf, sind weder mit Knigge noch mit Journalismus erklärbar. Die Einstufung als „Zwangsdemokrat“, als „eingebildeter Jude“ und als „Jammerlappen“ – und das alles in einer einzigen Mail unter persönlich völlig Fremden – kann ich nur noch Kopf schüttelnd zur Kenntnis nehmen. Ein Widerspruch - und schon verlieren Sie jegliche Beherrschung? Wer so agiert, hat offensichtlich keinerlei persönliche Unabhängigkeit. Von einem solchen Standpunkt ist Journalismus nicht möglich. Sie disqualifizieren sich selbst trotz aller Schreibfertigkeit und Argumentationskunst....
HEPLEV - Schon wieder ist ein Jude schuld - 30. Juli 2009 at 14:26
In diesem Fall einer, der sein Jude sein nicht sonderlich heraushängt, von dem aber jeder ausgeht und „weiß“, dass er als Jude schreibt (hm): Henryk M. Broder höchstpersönlich (na ja, auch noch ein paar andere, aber die zählen nicht) hat die Hass-E-mails an den Tübinger OB Boris Palmer ausgelöst. Warum? Weil die angeblich prompt mit dem Erscheinen eines Textes von Broder begann.
Jetzt kann man sich über mehrere Dinge Gedanken machen.
Dazu gehört sicherlich, wieso die Arschlöcher, die üble Beschimpfungen zu verschicken gewohnt sind (und die sich wohl sicherlich auch noch gut dabei fühlen), vermeintlich erst mit dem Erscheinen von Broders Text begonnen haben sollen. Man kann spekulieren, dass diese Geistesgrößen erst ziemlich spät in der Lage waren zu deduzieren, welche Rolle der Tübinger OB in dem Skandal um die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer spielt. Mag sogar sein, dass Broders Artikel sie erst drauf gestoßen hat, weil sie vorher nicht intelligent genug dazu waren zu erkennen, dass nicht der Bundespräsident den Vorschlag gemacht hat (vielleicht lag es aber auch daran, dass Herr Palmer sich irgendwann weit aus dem Fenster lehnte und die Hass-Predigerin lauthals unterstützte). Aber begründet das den üblen Vorwurf Palmers, Broder sei schuld an den Hass-Mails?
ACHGUT - Jürgen Petzoldt: Das Tübinger Wespennest
Ich bin mir nicht sicher, ob Ihnen ganz klar ist, in welches Wespennest Sie da gestochen haben. Zur Erklärung:
1953 in Greifswald geboren, wuchs ich im schönen Schwäbisch Hall auf (Salzsieder, Bausparkasse und so). 1966 gründeten einige Jugendliche dort einen Club alpha 60, der Lesungen, Konzerte etc. veranstaltete. 66 trat dort zum Beispiel der Vater von Herrn Palmer auf. Er stand auf einem Stuhl, den Kopf in einer Schlinge und referierte über die “Juschdiz”. Man hatte ihm allerdings extrem übel mitgespielt. Obstbauer im Remstal, hatte er in den Fünfzigern irgendwelche besonderen Baumbepropf-Methoden entwickelt, so dass seine Äpfel schneller reif waren. Da haben die lieben Remstal-Bäuerlein der “Judensau” dann mehrere Male die Hütte angezündet. Das wird alles bei Wallraff in seinem ersten Reportagenband genau beschrieben (ja, Wallraff, ich kann’s jetzt auch nicht ändern).
1973 versuchte Vater Palmer in Schwäbisch Bürgermeister zu werden. Eine geradezu irre Zeit in Hall, die ich als 19jähriger sehr genossen habe. Da gab es hinter Gelbingen bei Untermünkheim in einer Rechtskurve eine Brücke über den Kocher. In der Kurve stand ein Baum. Der galt Palmer als potentieller Unfallverursacher. Der Baum und Palmers Kampf mit den Behörden um seine Beseitigung wurden zu Palmers Hauptwahlkampfthema. Der ganze Landkreis war in Aufruhr, schied sich in Pro und Contra Palmer. Freundschaften brachen, Tränen flossen, Fäuste flogen. Autoreifen wurden zerstochen. Ich übertreibe nicht, man kann’s sogar im Merian-Heft Schwäbisch Hall nachlesen. In Heilbronn kursierte damals der Spruch, man werde den Hallern zehn Flugzeuge mit Heu schicken. Warum? “Damid die Oxe in Hall waszumfresse henn!”.
Palmer war eine tragi-komische Figur. Er ist wirklich oft im Knast gewesen, hat sich auf Bäume gesetzt und ist tagelang nicht runtergekommen. Sie haben 100pro Recht, er war ein Michael Kohlhaas. Vor drei Jahren starb er und im SDR kamen Gedenksendungen. Ich war gerade bei der Schwiegermutter in Öhringen und hab sie mir alle angeschaut. Armer Palmer! Und er hatte also einen Sohn. Was aus dem wohl mal wird, fragte ich mich.
Ich kam 1973 mal vom Friseur, Haare ganz kurz. Palmer stand auf der Treppe von St. Michael, dort wo die Freilichtspiele stattfinden, und gab den Volkstribun. “Des schdimmd doch alles net!” rief ich ihm zu. “Kerle, geh du erschdemol zum Friser!” entgegnete er mir. Und ich stand da mit GI-Haarschnitt.
Diese fürchterliche schwäbische Mischung aus Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit ist für immer und ewig und mit höchster Präzision von Lion Feuchtwanger in “Jud Süß” beschrieben worden. Das Schwabenbuch. Da reitet der stolze Herr Süß auf dem Zenith seiner Macht durch Tübingen (oder Ludwigsburg, bin zu faul zum Nachschauen, ist auch egal). Sowohl er wie auch sein Pferd vibrieren geradezu vor Hochmut. Und die Schwaben stehen am Straßenrand und verbeugen sich tief, voller Hass. Und dann gehen sie Blumensamen aussäen, und im nächsten Frühjahr bilden die Stiefmütterchen in den schwäbischen Gärtchen den Schriftzug “Juda verrecke!”. Clemens Heni hat das ja sehr schön für das Tübingen der 90er geschildert. Ich glaube ihm jedes Wort.
Es ist wirklich furchtbar im Schwabenland, noch heute. Und doch habe ich dort meine Kindheit verbracht und hänge auch dran. Deswegen, lieber Herr Broder, ging mir Ihr Mail-Wechsel mit Palmer so nahe. Es war für mich faszinierend, wie Sie diese Mentalität sofort heraus - “geschmeckt” haben und Palmer dafür - dankenswerter Weise - ordentlich “auf die Nuss” gegeben haben.
Siehe auch: Die Leiden des jungen Palmer http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/910/
(…)
HILPOLSTEINER ZEITUNG - Arno Hamburger: «Die Angriffe sind unfassbar» - Redner nehmen bei Gedenkfeier Arno Hamburger in Schutz
NÜRNBERG - Vor «eklatanten und unfassbaren Angriffen» nahmen Redner Arno Hamburger, den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), bei einer Gedenkfeier am Standort der früheren Hauptsynagoge in Schutz.
Hamburger hatte die Rückgabe der ihm verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für den Fall angekündigt, dass die Israel-Kritikerin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse behalten sollte. Der IKG-Vorsitzende war dafür in Leserbriefen heftig kritisiert worden. Angebliche Menschenrechtsverletzungen nicht bewiesen
Diese Kritiker hätten keine Kenntnis über die Bedrohungen, denen Israel durch seine Feinde ausgesetzt sei, sagte Hansjürgen Kitzinger, Vorsitzender des Arbeitskreises (AK) «Suchet der Stadt Bestes». Er hatte zum Gedenken an die Zerstörung der Hauptsynagoge durch die Nazis am 10. August 1938 eingeladen.
«Die angeblichen Menschenrechtsverletzungen des israelischen Militärs im Gaza-Streifen sind bis heute nicht bewiesen», betonte Kitzinger. Hamburger selbst hatte an der Feier aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen können...
Clemens Heni- Schwäbisches Tagblatt protegiert Langers Antisemitismus seit 1991
Das Schwäbische Tagblatt ist eine kleine Zeitung aus Tübingen. Hier ist ein Link zum einzigen kritischen Artikel, welcher dort je über den Antisemitismus von Felicia Langer publiziert wurde, ein Artikel vom 8. Februar 1991 von Dr. Kurt Oesterle, Autor aus Tübingen http://www.kurt-oesterle.de/pdf/felicia_langer.pdf
Man kann die aktuelle Vorbemerkung von Oesterle vom 30.07.2009 so lesen, dass selbst Kritiker in dieser Stadt offenbar noch die Liebe zum Städtle antreibt, irgend etwas ‚zu retten‘, wo doch alles längst den ‚Bach na isch‘ (den Bach hinunter geflossen); die Überheblichkeit von hier aus die Siedlungspolitik Israels adäquat einschätzen zu können, ist ebenso problematisch. Erst kürzlich hat Dr. Daniel Pipes darauf hingewiesen, dass Zionisten das Land in Jerusalem, um welches es heute u.a. geht – Shimon Hatzadik -, vor über hundert Jahren im Jahr 1891 gekauft haben und heutige Siedler adäquate Ansprüche geltend machen http://www.danielpipes.org/7464/obama-israel-into-the-abyss...
MERKUR - BUNDESVERDIENSTKREUZ / Die Verleihung an die Israelgegnerin Felicia Langer ist peinlich -Falsches Signal
Im Kampf gegen den Zionismus scheint ihr jeder fragwürdige Bündnispartner recht zu sein.
Als am 7. September 1951 Theodor Heuss den Bundesverdienstorden stiftete, lautete der Erlass: „Er wird verliehen für Leistungen, die im Bereich der politischen, der wirtschaftlich-sozialen und der geistigen Arbeit dem Wiederaufbau des Vaterlandes dienten, und soll eine Auszeichnung all derer bedeuten, deren Wirken zum friedlichen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland beiträgt.“ Mitunter erregte es im Nachhinein Unmut, wenn sich herausstellte, dass so manche Weste, an der das Verdienstkreuz prangte, doch nicht ganz so weiß war.
Dass nun die Friedensaktivistin Felicia Langer das Ehrenabzeichen erhielt, empört nicht nur die Freunde Israels. Zu Recht: Denn Langer hat sich in ihrem politischen Wirken weniger damit hervorgetan, den Frieden der Bundesrepublik zu fördern, als vielmehr das politische Ansehen Israels zu beschädigen. Die von den Nazis verfolgte Jüdin saß in Jerusalem im Zentralkomitee der Kommunistischen Partei, emigrierte 1990 nach Deutschland, um fortan als Publizistin gegen Israel zu wettern. Dabei scheint ihr jedes Bündnis recht. So nahm sie 2006 einen Preis der „Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e. V.“ entgegen, einem Verein, der von Ex-Stasi-Leuten gegründet wurde.
Auch dass Langer keine Berührungsängste mit Irans Präsident Achmadinedschad kennt und dessen Genfer Rede während der Durban-2-Konferenz als Friedensbeitrag würdigte, lässt erahnen, warum verdiente Bundesverdienstkreuzträger wie Ralph Giordano und Arno Lustiger nun ihre Ehrung zurückgeben wollen. Ihnen Alarmismus vorzuwerfen, wäre verkürzt. Die Verleihung ist ein falsches Signal, glauben doch 65 Prozent aller Deutschen laut einer Umfrage der EU-Kommission, dass Israel noch vor Nordkorea und dem Iran den Weltfrieden gefährde. Die Verteidiger Langers sollten dies klar vor Augen haben, wenn sie den peinlichen Verleihungsfehlgriff herunterspielen.
DER BERLINTON - Grüne, Felicia Langer und das Tübingen-Syndrom oder: Wir mögen Juden - aber nur, wenn sie gegen Israel sind - Dr. Clemens Heni, Post-Doctoral Researcher an der Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism (YIISA), YALE University, USA Felicia Langer wurde kürzlich das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen und würdevoll überreicht. Frau Langer ist seit Jahren berüchtigt für ihre anti-israelischen Texte, sie hat auch den iranischen Präsidenten Ahmadinejad für seinen Hass auf Israel und den Westen gelobt. Langers Wort von der „Antisemitismuskeule", welches sie für ihre Kritiker benutzt, ist beachtlich und kaschiert ihren eigenen Antizionismus, der von jedem Antisemitismus gereinigt werden möchte. Wer wie Langer das Rückkehrrecht von palästinensischen Flüchtlingen nach Israel befürwortet, der will den jüdischen Staat Israel bewusst zerstören. Das ist antisemitisch. Am 13. Juli 2005 hielt Langer im Tübinger Schlatterhaus einen Vortrag über den Nahen Osten, wo sie u.a. jüdische Siedler als „faschistische Extremisten" bezeichnete und infam suggerierte, die „Mauer" zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten würde ein „Ghetto" herstellen - dabei spielt sie mit dem Vergleich zu Nazi-Deutschland. Nach der Definition der EUMC ist ein Vergleich Israels mit den Nazis antisemitisch. Frau Langer symbolisiert nachdrücklich die politische Kultur des neuen Antisemitismus. In der Wissenschaft wird seit einiger Zeit der neue Antisemitismus zumeist als Antizionismus und Israelfeindschaft analysiert. Schon 1974 gab es in USA einen Band über den „New Anti-Semitism", der sowohl christlichen, linken, rechtsextremen, als auch arabischen/islamischen Antisemitismus untersuchte. Seit den Massenmorden im World Trade Center am 11. September 2001, sowie der zweiten Intifada, welche im Herbst 2000 begonnen hatte, ist der neue Antisemitismus eine der größten Gefahren für den Weltfrieden, Israel und die Juden. Das Atomprogramm des Iran, kombiniert mit den wiederholten Vernichtungsdrohungen gegen den jüdischen Staat, namentlich von Ahmadinejad, ist schockierend. Frau Langer jedoch unterstützt den Antisemitismus von Ahmadinejad. Der iranische Präsident hat in seiner Rede vor der UN in Genf im April 2009 gesagt, Israel sei ein „rassistischer Staat", einen „jüdischen Staat" könne es gar nicht geben, und Israel habe das Gedenken an den Holocaust nur benutzt, um selbst Verbrechen an den Palästinensern zu verüben. Was würde beispielsweise passieren, wenn Wigbert Grabert vom Tübinger OB Boris Palmer vorgeschlagen würde für ein Bundesverdienstkreuz? Grabert ist der Sohn von Herbert Grabert, einem Nazi und Holocaustleugner und bis zu seinem Tod eine der führenden Figuren im bundesdeutschen Neonazismus. Grabert junior, der bis heute in Tübingen sein Unwesen treibt (Grabert Verlag), publizierte u.a. im Umfeld der „Antizionistischen Aktion", einer rechtsextremen Gruppe in den 1980er/90er Jahren, die ein ähnliches Programm hatte wie Felicia Langer und ihre Freunde heute. Israel sei böse und schuld an allen Konflikten im Nahen Osten, die Palästinenser seien Opfer bösen westlichen Imperialismus', Zionismus sei ein Verbrechen.
SHININGCITY - Felicia Langer: Newsletter der Amadeu Antonio Stiftung - written by Tobias Blanken
Im August-Newsletter der Amadeu Antonio Stiftung mit aktuellen Mitteilungen aus der Stiftung, vom Opferfonds CURA und den Internetportalen www.mut-gegen-rechte-gewalt.de und www.netz-gegen-nazis.de findet Anetta Kahane deutliche Worte zum Fall Felicia Langer:
Die Grünen haben aber auch Bürgermeister, natürlich im Westen, so wie in der Stadt Tübingen. Dort gab es einen anderen Fall von Gefühllosigkeit, der freilich kein Menschenleben kostete, aber mit einem totalitären Anspruch auf Wahrheit spielt, der sehr vielen Menschen das Leben gekostet hat. Es handelt sich um die Entscheidung des Bürgermeisters, eine Frau für das Bundesverdienstkreuz vorzuschlagen, die sich mit den übelsten Antisemiten und Mördern verbündet, sie erklärt und verteidigt, um die ohne jeden Zweifel bestehenden Probleme und Missstände in Israel anzuprangern. Diese Frau heißt Felicia Langer, ist Anwältin, arbeitet aber heute vor allem als Anklägerin Israels. Am liebsten tut sie dies in Deutschland, wo sie ein dankbares Publikum findet. Nun, anprangern, warum nicht? Das Problem jedoch – sie ist keine Demokratin. Ihre Argumentation, ihre Haltung und ihre Gesinnung erinnert daran, dass sie Mitglied des Zentralkomitees der kommunistischen Partei Israels war. Dabei ist es wirklich egal, ob sie ihre bipolare, von Antiimperialismus und Klassenkampf geprägte Weltsicht als Jüdin oder Nicht-Jüdin vorträgt. Ihr Menschenbild, von Israelfeinden hoch gelobt, vor allem von Tübingens Bürgermeister, entsprach vollkommen dem in der DDR propagierten. Felicia Langer wurde von Erich Honecker persönlich eingeladen, die beiden vereinte eine Art Humanismus zu der auch die Unterstützung antisemitischer Terroristen wie Abu Nidal und sein Trupp gehörte, die überall auf der Welt Attentate gegen jüdische Einrichtungen mit etlichen Toten verübt hatten.
SOCIAL TIMES -
Streit um Bundesverdienstkreuz - Felicia Langer weist Kritik an Ehrung zurück
Berlin (epd). Die in Tübingen lebende israelische Anwältin, Menschenrechtlerin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Felicia Langer, will das Bundesverdienstkreuz nicht zurück geben. Wegen Langers Kritik an Israels Palästinenser-Politik ist um die Verleihung ein Streit ausgebrochen. Langer wirft Israel «Apartheid der Gegenwart» vor. Die Jüdische Gemeinde Berlin und einige Prominente, darunter Ralph Giordano, haben die Bundesregierung aufgefordert, die Ehrung Langers deshalb zurück zu nehmen. Die Debatte um die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die Tübinger Rechtsanwältin Felicia Langer reißt nicht ab. Trotz massiver Kritik will Langer den Orden nicht zurückgeben. Dass jüdische Intellektuelle wie Ralph Giordano die Verleihung scharf kritisiert hätten, habe sie sehr verletzt, sagte sie am Freitag im Deutschlandradio Kultur. «Dies ist eine Verleumdungskampagne», sagte Langer. «Das tut weh. Denn ich glaube tief, dass ich auch etwas Gutes für das israelische Volk tue, nicht nur für die Palästinenser.»...
IBLOGA - On the record now: Israel-hatred official German policy
Or: Another Step on the long way to the decontamination of the German history, performed at Israel's expense with the help of a "good" Jewess. (Henryk M. Broder)
On July 16, 2009, Horst Köhler, president of the Federal Republic of Germany, issued the Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (Federal Cross of Merit, first class, no less) the highest civilian order of merit, to the Israeli lawyer Felicia Langer for her lifetime achievement. She lives in the old university town of Tübingen.
Felicia Langer was born in Poland of Jewish parents. Her family fled to Russia in 1939, where her father died in one of Stalins prisons. In 1950 she went to Israel where, in 1965, she obtained a law degree from Hebrew University. After the Six-Day-War in 1967, she set up a private practice in Jerusalem defending Palestinians. In 1990, Langer ended her law practice and left Israel to live in Germany, accepting a teaching position at Tübingen university. In an interview with The Washington Post, Langer said "I decided that I could not be a fig leaf for this system anymore. I want my quitting to be a sort of demonstration and expression of my despair and disgust with the system... because for the Palestinians unfortunately we cannot obtain justice." To live in the country of the people who tried to murder her and her people was obviously the better, and in a way a logical , option.
Langer's main public identity stems from her vocal criticism of Israel, whom she compares with apartheid-South Africa, she is known for having praised the antisemitic speech of Iranian President Ahmadinejad in Geneva at the Durban II UN conference on racism and could, with some justification, tell the Jerusalem Post that the Bundesverdienstkreuz is a "recognition of my work".
Because indeed it is.
HC - Juli 21, 2009 - EXKLUSIV: Ralph Giordano, Arno Lustiger, das AJC und andere schreiben an den Bundespräsidenten...
Fehler können jedem passieren - Wahre Größe erkennt man daran, wie jemand mit mit einem Fehler umgeht. Im Fall von Felicia Langer gibt es nur eine richtige Entscheidung und damit sollte nicht gezögert werden: Sehr geehrter Herr Bundespräsident, machen Sie die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer rückgängig!
HC - Juli 17, 2009 - Fortsetzung: FELICIA LANGER - "Bundesverdienstjüdin" 1. Grades
Neue Informationen zu dieser skandalösen Bundesverdienstkreuzverleihung; Stellungnahme von Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden; exklusive Zitatezusammenstellung und mehr...
Hochschulgruppe für gerechten Frieden in Palästina und Israel an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Offener Brief an Horst Köhler zur Verleihung des Bundesverdienstkreuz’ an Felicia Langer Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
wir wenden uns direkt an Sie, da im Zusammenhang mit Ihrer Entscheidung, Frau Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz zu verleihen, vereinzelt Kritik laut geworden ist.
Wir wollen Ihnen demgegenüber unsere große Zufriedenheit angesichts Ihrer Entscheidung ausdrücken. Wir, die Mitglieder der Hochschulgruppe für gerechten Frieden in Palästina und Israel an der Mainzer Universität, halten Ihre Entscheidung für richtig, da wir der Ansicht sind, dass sich Frau Langer diese hohe Würdigung durch ihr einzigartiges Lebenswerk verdient hat.
Sie hat sich stets gegen Gewaltausübung im Nahen Osten ausgesprochen und die Menschenrechte in den Mittelpunkt gestellt. Diese schützen alle Menschen gleichermaßen und kommen nicht etwa einer einzelnen Gruppe weniger zu als anderen. Dennoch wird es in Deutschland oft seltsam still, wenn es um die Menschenrechte von Palästinensern geht. In solchen Momenten war es oft Felicia Langer, die mutig Stellung bezog und das Schweigen durchbrach – mit einer Zivilcourage und Konsequenz, die, wie wir denken, Respekt verdienen.
Die Würde des Menschen ist unantastbar – so lauten die ersten Artikel unseres Grundgesetztes und der EU-Grundrechtecharta. Aber ist sie wirklich unantastbar? Kann es nicht zum Beispiel aus Sicherheitserwägungen oder vor einem speziellen historischen Hintergrund doch gerechtfertigt sein, die Menschenwürde anzutasten? Die Antwort lautet: Nein, auch dann nicht! Die Menschenwürde als fundamentales Grundrecht duldet keine Einschränkungen oder Ausnahmen, wie Felicia Langers Kritiker nahelegen. Frau Langer selbst hat hieran nie einen Zweifel aufkommen lassen, da sie als Anwältin misshandelter Häftlinge aus eigener Anschauung wusste, wohin es führen kann, wenn man an der falschen Stelle „differenziert“.
Frau Langer hat als jüdisch-israelische Anwältin palästinensischer Rechte eine wichtige Brücke zwischen den Konfliktparteien geschlagen, die ihre besondere Tragfähigkeit aus der Glaubwürdigkeit bezieht. Dabei stellt sie die Verbindung über die Geltung der Menschenrechte her, die für alle, Israelis und Palästinenser, für Juden, Moslems und Christen in der Region in gleicher Weise gelten. Mit ihren Forderungen hat sie die Interessen beider Seiten im Blick – eine Perspektive, durch die sie sich von ihren Kritikern abhebt. Dadurch hat Frau Langer Bewegung in die Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern und Deutschen gebracht.
TAGESSPIEGEL - "Die Dinge beim Namen nennen" - Felicia Langer wehrt sich gegen Kritik und verteidigt ihr Engagement für eine andere Politik in Israel - Andrea Nüsse
Berlin - Sie ist es gewöhnt, auszuteilen und einzustecken. Die Anwältin und Autorin Felicia Langer ist kompromisslos, ihre harsche Kritik an der israelischen Palästinenserpolitik hat immer polarisiert. Diplomatie ist ihre Sache nicht. Doch die Reaktionen in Deutschland auf die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes haben die 79-jährige Juristin, die seit 1990 in Tübingen lebt, überrascht. „So verletzende Anschuldigungen und Verleumdungen habe ich selten erlebt“, sagt Langer. In Israel, wo sie als erste israelische Anwältin nach dem Krieg von 1967 palästinensische Häftlinge verteidigt hat, war sie zwar auch nicht unumstritten. Aber die Kritik sei nicht „so vehement und schrecklich“ gewesen. Besonders trifft sie der Vorwurf, sie habe Israel mit Nazi-Deutschland verglichen. Das habe sie nie gesagt, und der Vergleich sei natürlich falsch. Generell bedauert sie in Deutschland, dass Kritik an Israel oft als „Antisemitismus“ hingestellt werde. „Dieser Missbrauch des Antisemitismus ist tragisch“, findet Langer....
Ehrlich gesagt weiss ich gar nicht, ob ich so ein Fan von Felicia Langer bin. Ich erlaube mir, an dieser Stelle mal unfair zu sein: Ich schließe ganz einfach mal von ihren zahlreichen Anhängerinnen und Anhängern auf sie. Lauter enttäuschte Philosemiten, die sich, weil Israel ihren romantischen Vorstellungen und Befindlichkeiten nicht entsprechen wollte, mit umso größerem Konvertiteneifer dessen annehmen, was sie als die Sache der edlen Palästinenser verstehen. Eine Frau wie Felicia Langer dient dieser Klientel an Nahost-Interessierten schon lange als perfekte Projektionsfigur. Eine Jüdin, die "uns Deutschen" durch ihr eigenes Zeugnis - gewollt oder nicht - die Erlaubnis erteilt, Israel zu kritisieren. Nur fragt man sich dabei immer wieder: Warum immer den Umweg über solche Identifikationspersonen wählen? Warum die Chomskys, Finkelsteins, Langers und Avnerys dieser Welt vereinnahmen, wenn man doch auch ebenso beredte Stimmen gibt, die nicht als Anwälte oder Fürsprecher, sondern als Opfer und Beteiligte aus erster Hand vom Unrecht der israelischen Besatzung erzählen können? Warum nicht von vorn herein auf Palästinenser hören? Nicht dass ich diese Frage beantworten könnte. Sie stellt sich mir halt besonders spürbar, wenn ich an eine - sicherlich verdienstvolle - Autorin wie Felicia Langer denke.
Der Aufschrei der Indigniertheit, der von Teilen der ach so aufgeklärten Teilen der hiesigen Öffentlichkeit im Zusammenhang mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Langer vernommen werden wollte, soll wahrgenommen werden als ein Aufschrei der Anständigkeit. Mit der Wirklichkeit in Israel-Palästina hat er genauso wenig zu tun wie die Faszination, die bei zahlreichen deutschen Israel-Kritikern von Langer und Co auszugehen scheint. Warum ist es wichtig, dass ein Ulrich Sahm über negative Reaktionen aus Israel berichten darf und dabei Leute zu Wort kommen lässt, deren Einstellung zu Israel, um es midle zu formulieren, einen recht deutlichen Hang zum Totalitarismus erkennen lassen:
Die Ehrung Langers sei ein „böswilliger antisemitischer Akt“. Deutschland positioniere sich als „Feind des jüdischen Volkes“. Das werde Konsequenzen haben, meint David Kaplan. Erich aus Deutschland warnt die „schlafenden und blinden Juden Europas“ vor dem „Zeichen an der Wand“, wenn Leute wie Daniel Barenboim, Langer oder ein französischer Professor, der behauptet, es gebe das jüdische Volk gar nicht, mit Auszeichnungen überschüttet würden. Im gleichen Sinne ruft Makevet aus Israel ihre „Brüder und Schwestern“ in Deutschland und Europa auf, nach Israel zu kommen, solange sie die Wahl hätten. „Lasst Europa in seinem eigenen Saft schmoren…Wer konstruktive Kritik hat, sollte heimkommen, es aussprechen und helfen, uns zu verbessern.“ Maria fragt unter der Überschrift „Selbsthassende Juden“, wieso es nicht einen einzigen Araber oder Moslem gebe, der Hamas, Hisbollah, den militanten Dschihad oder den expansionistischen Islam kritisiere. Raymond aus den USA bedauert, dass Kritik an Israel als „Zeichen für Mut“ gelte und Grund sei, Langer mit einer Medaille zu ehren. Für Renny aus Israel sind Langers Ansichten „schlimmer als die des Ahmadinidschad“, weil sie Jüdin sei. Nehama Purta aus Israel erinnert an die Zeit, als Anwältin Langer vor Gericht die schlimmsten palästinensischen Terroristen vertreten habe. Außerhalb des Gerichtsaals habe sie Abscheu über Israel geäußert, das damals seine „sozialistische Phase“ durchmachte, weil es „zu kapitalistisch“ sei. Daraufhin sei Langer erst einmal in die USA (sic) ausgewandert. „Sie ist gestört. Ebenso Deutschland.“
Blog GRÜN-(P)PUR ein grünes Blog für den Bundestagswahlkreis 272- Das Bundesverdienstkreuz für eine Israelkritikerin
Große Aufregung herrscht um die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer. Pro und Contra sind in der Presse breit diskutiert worden. Meiner Meinung nach geht die Verleihung auch so in Ordnung – von meiner grundsätzlichen Abneigung gegenüber Orden und sonstigen Auszeichnungen gegenüber mal abgesehen. Man darf, muss den Staat Israel und seine Politik gegenüber den Palästinensern kritisieren (dürfen). Dass alleine schon auf diese Verleihung hin jedoch ein bundesweiter Aktionismus beginnt, auf deren Spitze verliehen Bundesverdienstkreuze zurückgegeben werden, ist für mich nicht mehr nachvollziehbar. Wir leben in einer Demokratie und es herrscht freie Meinungsäußerung. Und man kann nicht umhin, die Menschenrechtsverletzungen, die der Staat Israel zu verantworten hat, zu benennen. (Und natürlich vergisst man dabei nicht, dass auch Israel viel Leid widerfahren ist und Terror und Angriffe genauso unsäglich sind). Von Boris Palmer, Tübinger OB, GRÜNER – und der aufgrund ihres Wohnortes Tübingen derjenige, der ihr das Verdienstkreuz überreicht hat, ist ein interessanter Mailwechsel mit Henryk M Broder veröffentlicht, der versucht hat, die Verleihung zu skandalisieren. Ich ziehe meinen Hut vor Boris.
Die "Achse des Guten" meldet sich mit einem kranken Text.
Wenn der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer das Bundesverdienstkreuz an Felicia Langner, für das er sie vorgeschlagen hatte, damit verteidigt, er kenne sie und ihren Mann und sie habe Recht, wonach sieht das denn aus? Nach dummlinkem Antisemitismus? Danach sieht es nicht aus, das ist es. Auszusehen scheint es nach
Alltagskorruption, Klüngel, Kleinköln. Er wird bei den Langners auf dem Sofa gesessen und gesagt haben: „Mensch, danke, was kann ich denn mal für euch tun? Bundesverdienstkreuz zuschustern vielleicht? Das kurbelt das Geschäft an. Du machst doch was mit Palästinensern, da gibt es das Formular mit ‚Brückenbauen’ zum Herunterladen.“
Dass die Grünen die besten Menschen überhaupt sind und nach herrschender Meinung die Israelis unser Unglück, steht dem nicht entgegen, verhindert nur die Reflexion, wie es um das Pontifikat tatsächlich bestellt ist, aber darauf kommt es ihm auch gar nicht an.
Investigativer Journalismus sollte hier ansetzen und recherchieren, wie die Verbindungen beschaffen sind.
Langner wird das Kreuz geräuschlos zurückgeben, wenn Boris Palmer dazu übergehen muss, sich zu verteidigen.
01.08.2009, 17:35 Uhr
von tw_24
abgelegt unter Allgemein
Die Freunde der Felicia Langer schreiben derzeit eifrig mehr oder weniger offene Briefe. Eine dieser Briefschreiberinnen ist Ellen Rohlfs, auch bekannt als Poetin des Grauens und Übersetzerin des Rassisten Uri Avnery, der nicht nur den korrupten Terroristen Yassir Arafatverehrt, sondern auch in der Antisemitin Rachel Corrie ein Vorbild entdeckt zu haben glaubt.
Felicia Langer/Verleihung des Bundesverdienstkreuzes HEPLEV - Schon wieder ist ein Jude schuld
In diesem Fall einer, der sein Jude sein nicht sonderlich heraushängt, von dem aber jeder ausgeht und „weiß“, dass er als Jude schreibt (hm): Henryk M. Broder höchstpersönlich (na ja, auch noch ein paar andere, aber die zählen nicht) hat die Hass-E-mails an den Tübinger OB Boris Palmer ausgelöst. Warum? Weil die angeblich prompt mit dem Erscheinen eines Textes von Broder begann.
Jetzt kann man sich über mehrere Dinge Gedanken machen.
Dazu gehört sicherlich, wieso die Arschlöcher, die üble Beschimpfungen zu verschicken gewohnt sind (und die sich wohl sicherlich auch noch gut dabei fühlen), vermeintlich erst mit dem Erscheinen von Broders Text begonnen haben sollen. Man kann spekulieren, dass diese Geistesgrößen erst ziemlich spät in der Lage waren zu deduzieren, welche Rolle der Tübinger OB in dem Skandal um die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer spielt. Mag sogar sein, dass Broders Artikel sie erst drauf gestoßen hat, weil sie vorher nicht intelligent genug dazu waren zu erkennen, dass nicht der Bundespräsident den Vorschlag gemacht hat (vielleicht lag es aber auch daran, dass Herr Palmer sich irgendwann weit aus dem Fenster lehnte und die Hass-Predigerin lauthals unterstützte). Aber begründet das den üblen Vorwurf Palmers, Broder sei schuld an den Hass-Mails?
So „schlüssig“ Palmer Broders Verantwortung bewiesen haben will, so wackelig ist der Vorwurf. Immerhin hatte er vorher schon in Stellungnahmen üble Post angeführt und kommentiert, vor allem tue ihm Frau Langer leid, dass sie das aushalten müsse. War Broder auch dafür schon verantwortlich?
Und wie kommt es, dass Typen wie Boris Palmer sich auf einmal mächtig ins Zeug legen, um Verursacher von Hass-Mails zu entlarven und mit ihnen „Klartext“ zu reden, wenn sie selbst oder ihre Hätschelkinder davon betroffen sind? Würde Herr Palmer jemals in Betracht ziehen, dass seine Ergüsse oder die einer Felicia Langer oder auch andere bekannter „Antizionisten“ wie Norman Paech & Co. (die ja nun selbst schon hässlich genug sind) für das zur Verantwortung zu ziehen, was ein Henryk Broder oder Ralph Giordano seit Jahren ertragen müssen?
Hier liegt einmal mehr ein Fall von zweierlei Maß enormem Ausmaßes vor. Wer den Palmers und Langers passt, wird nicht kritisiert – zumindest nicht öffentlich, so weit es überhaupt wahrgenommen wird – wenn er Gülle gießt; im Gegensatz dazu wird Vertretern abweichender Meinungen maximale Verantwortung zugeschrieben. Bis hin zu dem Totschlag-Lügenargument, Broder et. al. würden dazu beitragen, dass der Antisemitismus wieder um sich greift und Israel übel angegangen wird. Selbst verbittet man sich, mit hasserfüllten Schmierenschreibern in Verbindung gebracht zu werden, zu anders Denkenden wird aber genau das gemacht: Was du nicht willst, das man dir tu, das füge andren kräftig zu.
So sehr ich mir wünsche, es wäre anders: Auch auf der Seite derer, die tatsächlich für Israel eintreten, gibt es einen Haufen irrer Hetzer, die sich darin suhlen denen von der anderen Seite mit übelster Fäkalsprache und sonstigen Beleidigungen zu kommen. So, wie es auch bei denen, die die Langers und Palmers hoch leben lassen, solche Leute gibt. Folgen wir Boris dem Schwafler, dann müssen Broder, Casula usw. (und auch ich) schweigen, damit die Hetzer „unserer“ Seite keine Hass-Mails mehr schreiben (als wenn das dann geschehen würde…), während selbiges für die Langers, Paechs usw. natürlich nicht gilt, denn die tragen für „ihre“ im Gegensatz zu „uns“ keinerlei ursächliche Verantwortung.
Sollte Herr Palmer das tatsächlich so sehen, dann gehört ihm der Hintern versohlt. Behauptet er, das nicht so zu sehen, dann ist er ein Schelm, der sich dringend überlegen sollte glaubwürdigen Unsinn zu schwätzen.
TW24 - Felicias Faschistenjäger
Die Freunde der Felicia Langer schreiben derzeit eifrig mehr oder weniger offene Briefe. Eine dieser Briefschreiberinnen ist Ellen Rohlfs, auch bekannt als Poetin des Grauens und Übersetzerin des Rassisten Uri Avnery, der nicht nur den korrupten Terroristen Yassir Arafatverehrt, sondern auch in der Antisemitin Rachel Corrie ein Vorbild entdeckt zu haben glaubt. Ellen Rohlfs also schreibt in ihrem jüngsten ‘Werk’, “dass Israel mit seiner faschistischen Regierung, nicht nur gegenüber dem palästinensischen Volk Verbrechen gegen die Menschlichkeit – womöglich Schlimmeres – begangen hat, sondern auf dem Weg ist, sich selbst zu zerstören”. Nun könnte man fragen, was an einem von einer gewählten “faschistischen Regierung” heruntergewirtschafteten Staat eigentlich rettenswert sei.
Doch eher drängt die Frage sich auf, woher die Ellen Rohlfs ihre Erkenntnis hat, Israel habe eine “faschistische Regierung”. Von Felicia Langer vielleicht, die sie so tatsächlich gegen angeblichen “Rufmord” verteidigen will? Daß die Opfer des Holocaust nichts gelernt hätten und daher heute sich aufführten wie einst das Lehrpersonal der Besserungsanstalt Auschwitz, will die doch aber nie gesagt haben, solche Vergleiche seien sogar falsch.
Irgendwie jedenfalls muß Felicia Langer sich die Verehrung solcher “Israelkritiker”, die in Jerusalem eine “faschistische Regeirung” halluzinieren, verdient haben. Diese würden sonst nicht ihre Offenen Briefe so inflationär auskotzen. Wie ein Bundesverdienstkreuz zu solchen Fans paßt, das wird hoffentlich eher bald denn irgendwann das Bundespräsidialamt erklären müssen.
SPIRIT OF ENTEBBE - Kritiker in Israel, Verleumder in Deutschland
Im Fall Langer und Gesinnungsgenossen geht es nicht um sachliche Kritik, sondern um Rufmord am jüdischen Staat
In Israel leben 7,4 Millionen Menschen. 80 Prozent sind jüdisch, ein Fünftel zumeist muslimische Araber, aber auch Drusen und Tscherkessen sowie einige zigtausend Gastarbeiter, u.a. aus Ostasien und Schwarzafrika. Etwa 70 Prozent der Israelis sind im Land geboren, etliche Hunderttausend haben ihre Ursprünge in Russland und Australien, den USA und Polen, Rumänien und Marokko, Frankreich, Äthiopien oder Argentinien; sie stammen aus mehr als 100 Ländern der Erde. Im Bus sitzt der Jude aus Weißrussland neben dem Falascha, der Druse aus Obergaliläa neben der im Jemen Geborenen, der Ultraorthodoxe neben dem Hippie, der Soldat neben der Friedensbewegten.
Man darf bezweifeln, ob – mit Ausnahme der USA – ein zweites Land mit einer solch heterogenen Gesellschaft existiert. Naturgemäß erwachsen aus dieser Heterogenität viele Spannungen und Probleme, aber da die israelische Gesellschaft eine kleine und freie und offene ist, lässt sich nichts unter den Teppich kehren: Politiker werden wegen Korruptionsverdacht von der Polizei vernommen, Fälle von Kinderarmut oder schlechter Behandlung ausländischer Arbeitskräfte aufgedeckt, die Armee untersucht und sanktioniert Vorkommnisse, in denen sich Soldaten nicht gemäß dem Ethos der IDF verhalten haben.
In der Knesset sind zurzeit ein Dutzend Parteien vertreten, von ganz links bis ganz rechts, darunter mit der Vereinigten Arabischen Liste, Chadash und Balad drei arabische. Auch „zionistische“ Parteien wie Kadima und Avoda haben arabische Mitglieder, darunter Knessetabgeordnete. Arabische Israelis im diplomatischen Dienst vertreten den Staat im Ausland als Botschafter und Generalkonsul, lehren als Professoren an israelischen Universitäten und sprechen am Obersten Gerichtshof Recht.
Auf der Straße, im Radio, im Fernsehen, überall ist jeden Tag, jahrzehntelang, jeder Aspekt des Lebens im Land, innen- und außenpolitisch, mehr als erschöpfend durchdiskutiert worden („zwei Juden, drei Meinungen“). Die Israelis sind eifrige Zeitungsleser, die Presselandschaft extrem vielfältig. Es seien als Beispiele genannt: die hebräischen Blätter Ha’aretz, Ma’ariv und Yediot Acharonot, die religiös-zionistische HaTzofe, die arabischen Zeitungen Al-Quds und Al-Itihad, die ultraorthodoxe haModia, die russischsprachige Westi, die rumänische Viata Noastra.
HILPOLTSTEINER ZEITUNG - Arno Hamburger: «Die Angriffe sind unfassbar» - Redner nehmen bei Gedenkfeier Arno Hamburger in Schutz NÜRNBERG - Vor «eklatanten und unfassbaren Angriffen» nahmen Redner Arno Hamburger, den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), bei einer Gedenkfeier am Standort der früheren Hauptsynagoge in Schutz.
Hamburger hatte die Rückgabe der ihm verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für den Fall angekündigt, dass die Israel-Kritikerin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse behalten sollte. Der IKG-Vorsitzende war dafür in Leserbriefen heftig kritisiert worden.
Angebliche Menschenrechtsverletzungen nicht bewiesen
Diese Kritiker hätten keine Kenntnis über die Bedrohungen, denen Israel durch seine Feinde ausgesetzt sei, sagte Hansjürgen Kitzinger, Vorsitzender des Arbeitskreises (AK) «Suchet der Stadt Bestes». Er hatte zum Gedenken an die Zerstörung der Hauptsynagoge durch die Nazis am 10. August 1938 eingeladen.
«Die angeblichen Menschenrechtsverletzungen des israelischen Militärs im Gaza-Streifen sind bis heute nicht bewiesen», betonte Kitzinger. Hamburger selbst hatte an der Feier aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen können.
«Wir stehen unverbrüchlich zum Volk Israel»
CSU-Fraktionschef Michael Frieser, der Oberbürgermeister Ulrich Maly vertrat, bekannte sich im Beisein zahlreicher Zuhörer, darunter etliche Stadträte, «ohne Wenn und Aber» zum Existenzrecht Israels: «Leider ist es heute schreckliche Realität, dass dieses Bekenntnis keine Selbstverständlichkeit ist.» Er hoffe für alle Konfliktparteien im Nahen Osten auf baldigen Frieden. Jeder Form von Antisemitismus müsse bekämpft werden.
Dies bekräftigte auch Pfarrer Franz Söllner vom AK in seiner Ansprache: «Wir stehen unverbrüchlich zum Volk Israel, das wir in der Geschichte oft genug verfolgt, verachtet und gemordet haben, und zu seinem Land.» Rudolph Ceslanski, Hamburgers Stellvertreter in der IKG, erinnerte an die jüdischen Opfer der NS-Herrschaft in Nürnberg, aber auch daran, dass heute wieder jüdisches Leben in der Stadt blüht.
Lesenswerter Schriftverkehr von Henryk M. Broder und dem Tübinger OB Boris Palmer...
...in Folge der Bundesverdienstkreuzverleihung 1. Klasse an Felicia Langer.
Laut der Broschüre "Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland" wird der Verdienstorden normalerweise "verliehen für Leistungen, die im Bereich der politischen, der wirtschaftlich-sozialen und der geistigen Arbeit dem Wiederaufbau des Vaterlandes dienten, und soll eine Auszeichnung all derer bedeuten, deren Wirken zum friedlichen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland beiträgt".
Was Frau Langer zum friedlichen Aufstieg der BRD beigetragen hat, das eine Verleihung des Verdienstordens 1. Klasse rechtfertigen würde, ist und bleibt unbekannt. Stattdessen ist von Frau Langer bekannt, dass sie mit Vorliebe den Staat Israel diffamiert und durch ihre so genannten "israelkritischen" Äußerungen (die mit Lügen, Halbwahrheiten und Verdrehungen von Tatsachen gefüllt sind) vor allem dazu beiträgt, dass Hass auf den Staat Israel und Antisemitismus provoziert wird. Dass man für so etwas neuerdings das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhält ist mehr als bedauerlich. Außerdem würdigt eine solche Verleihung an Frau Langer diejenigen herab, die den Orden einst aus dem ursprünglichen Grund erhalten haben (s. oben). Deshalb sollte Frau Langer m. E. das Bundesverdienstkreuz wieder aberkannt werden.
Bedauerlich ist m. E. auch die -teils trotzige und sehr emotionale- Reaktion von OB Palmer, wie sie unten im Schriftverkehr mit Herrn Broder nachgelesen werden kann. Von einem OB würde ich persönlich eine nüchternere, rationalere und sachbezogenere Reaktion erwarten. Vor allem würde ich erwarten, dass er auf sachlich gestellte Fragen sachlich antwortet.
ACHGUT - Henryk M. Broder - 25.07.2009 - Boris Palmer Is Not Amused sehr geehrter herr palmer,
ich arbeite an einem hintergrundbericht über den fall felicia langer für das wall street journal europe und wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie mir vier fragen beantworten würden:
1. war ihnen zum zeitpunkt des antrags, frau langer das bvk zu verleihen, bekannt, dass frau langer vor drei jahren den “menschenrechtspreis” der “Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.” erhalten hat, einer vereinigung ehemaliger stasi-mitarbeiter?
2. war oder ist ihnen bekannt, dass frau langer die rede des iranischen präsidenten bei der “durban-2-konferenz” in genf ausdrücklich als einen beitrag zum frieden gelobt hat, während sie in den meisten medien vor allem als anti-israelische hetze aufgenommen wurde?
3. sind ihnen die gründe bekannt, die frau langer bewogen, 1990 von israel in die bundesrepublik zu ziehen?
4. kennen sie einen einheimischen deutschen kommunisten, der für seinen einsatz um die menschenrechte mit dem bvk erster klasse ausgezeichnet wurde?
und schließlich:
5. sind ihnen die fälle “Hans Ernst Schneider alias Hans Schwerte” und “Heinrich Wilhelm August Bütefisch” bekannt? ich möchte gerne versuchen, dann fall lange zu entskandalisieren und als das darzustellen, was er vermutlich ist: eine vermeidbare panne in der kommunikation unter behörden.
für eine rasche antwort wäre ich ihnen sehr dankbar
henryk m. broder, berlin, 21.7.09 ....
ACHGUT - 29.07.2009 - Die Leiden des jungen Palmer Was bis jetzt geschah: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/boris_palmer_is_not_amused/ Und so geht es weiter: Sehr geehrter Herr Broder,
unsere ja vollständig öffentliche Diskussion kommt heute für mich zu einem Abschluss. Besten Dank für die umfangreiche Deutung und Erklärung Ihres Handelns. Mein Fazit in fünf Punkten: 1. Sie argumentieren nicht nur hart in der Sache, nein, Sie verurteilen Personen, die Sie nicht kennen, die Sie nicht befragen, die Sie nicht zu Wort kommen lassen. Als Urteilsbegründung genügen Ihnen Fakten vom Hörensagen und fragwürdige Indizienbeweise. Ihre Urteile basieren auf Vorurteilen und vermeintlichen Gewissheiten, nicht Erkenntnissen und Recherchen. Als spitz formulierender Kolumnist ist man da erfolgreich. Aber man sollte nicht versuchen, in diesem Stil zu richten. Ihnen ist das nicht aufgefallen? Ich bleibe Ihnen die Belege nicht schuldig: Woher wollen Sie wissen, dass „ich den ganzen Tag paktiere, intrigiere und taktiere“? Ihre Frage, ob ich „noch alle Maultaschen in der Pfanne“ habe, Ihre freundliche Unterstellung, ich sei „nicht lange genug OB“, um die Regeln des Journalismus zu kennen und die Bezeichnung als „village idiot“, was ich wohl als Dorftrottel übersetzen darf, sind weder mit Knigge noch mit Journalismus erklärbar. Die Einstufung als „Zwangsdemokrat“, als „eingebildeter Jude“ und als „Jammerlappen“ – und das alles in einer einzigen Mail unter persönlich völlig Fremden – kann ich nur noch Kopf schüttelnd zur Kenntnis nehmen. Ein Widerspruch - und schon verlieren Sie jegliche Beherrschung? Wer so agiert, hat offensichtlich keinerlei persönliche Unabhängigkeit. Von einem solchen Standpunkt ist Journalismus nicht möglich. Sie disqualifizieren sich selbst trotz aller Schreibfertigkeit und Argumentationskunst....
Die Stimme der nationalen Antifa, die National-Zeitung, kämpft nicht nur gegen die “Holocaustlüge” und den Gebrauch der “Antisemitismuskeule”, sie setzt sich auch für Menschen ein, denen Unrecht geschieht: Die Angehörigen der Wehrmacht, der Waffen-SS, der Leibstandarte Adolf Hitler, die Kämpfer der Hamas und der Hizbollah, die es nicht verdienen, als Terroristen verleumdet zu werden, und letztens auch eine “jüdische Menschenrechtlerin” bzw. “israelische Menschenrechtsanwältin”, die mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde. https://www.national-zeitung.de/shop/page/1?sessid=EkJYTvI8hF25SYYkTUWr07gQscYwyWZlGl7RYIuMz9ldMo4MvmrjKTYziLN7zQjL
Es handelt sich nämlich um eine Überlebende: “Sie war in Israel, wo sie sich viele Jahre als Rechtsanwältin für gefolterte Palästinenser eingesetzt hatte, vor Mordkommandos fanatischer Zionisten nicht mehr sicher.” Ihr Mann Moshe dagegen, “den sie 1947 heiratete, hatte einen Leidensweg durch NS-Konzentrationslager antreten müssen”. Das war auch kein Zuckerschlecken, aber wenigstens war er dabei vor “vor Mordkommandos fanatischer Zionisten” sicher. Und so beschloss seine Frau eines Tages, “ins deutsche Exil” zu gehen, um ihre historischen Schulden zu begleichen: “„Ich habe mich bewusst für Deutschland entschieden, weil ich verstanden habe, wie brutal und raffiniert Israel die Schuld der Deutschen ausnutzt.“ http://www.news4press.com/Hass-auf-juedische-Menschenrechtlerin_478911.html
Für diese Klarstellung wäre früher eine Straße im befreiten Polen nach ihr genannt worden. Heute gibt es dafür ein Bundesverdienstkreuz.
Traurig, daß es der Bundespräsident bislang nicht für nötig hielt in dieser Sache Stellung zu beziehen... Schade, daß Ralph Giordano nicht die Geduld hatte, um das Bundespräsidialamt zumindest zu einer Antwort auf seinen Offenen Brief zu bewegen... Mittlerweile ist klar, daß die offiziellen Stellen diesen Skandal aussitzen wollen; aus deren Sicht sicher verständlich, aber dennoch absolut nicht akzeptabel! SPIEGEL - TROTZ KRITIK AN FELICIA LANGER - Giordano will Bundesverdienstkreuz behalten Rückzieher von Ralph Giordano: Der jüdische Publizist gibt sein Bundesverdienstkreuz doch nicht zurück - damit hatte er kürzlich gedroht, als Bundespräsident Köhler den höchsten Staatsorden an die Israel-Kritikerin Felicia Langer verliehen hatte. Seine Kritik an Langer hält Giordano indes aufrecht.
Giordano: Er will sein Bundesverdienstkreuz behalten Berlin - Der jüdische Publizist Ralph Giordano wird sein Bundesverdienstkreuz nicht zurückgeben. "Die über ein ganzes Leben hin mühsam gewachsene Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland wiegt mehr, als der Fehlgriff eines ihrer Organe", heißt es in einer Erklärung Giordanos, die SPIEGEL ONLINE vorliegt.
Ralph Giordano hatte als Reaktion auf die umstrittene Verleihung des höchsten deutschen Ordens an die Israel-Kritikerin Felicia Langer kürzlich damit gedroht, sein eigenes Bundesverdienstkreuz zurückzugeben - sollte Bundespräsident Horst Köhler die Ehrung Langers nicht rückgängig machen. Das ist bislang nicht geschehen.
Die Ehrung Langers sei zwar ein Affront gegen die deutsch-jüdischen und deutsch-israelischen Beziehungen gewesen, heißt es in der Erklärung Giordanos. Doch seine ersten Überlegungen, sein eigenes Kreuz zurückzugeben, seien nicht richtig gewesen. "Dieser Impuls aber war falsch", schreibt der Publizist. Ein solcher Schritt wäre ihm "auf seine alten Tage sehr nahe gegangen".
Die Kritik an Langer hält der Publizist jedoch aufrecht. Mit der Tübinger Anwältin sei eine "Person ausgezeichnet worden, die seit Jahrzehnten mit an Blindheit grenzender Einseitigkeit ihre Menschenrechtsantennen in nur eine Richtung ausgefahren und Israel dabei zum bösen Prinzip der Weltgeschichte erklärt hat". Langer sei ein "Zerrbild einer glaubwürdigen Menschenrechtsaktivistin", kritisiert Giordano.
Das baden-württembergische Staatsministerium und das Bundespräsidialamt forderte er erneut auf, die Entscheidung zurückzunehmen.
...In diesem Sinne ein nochmaliges Lob an Motke Shomrat, der seine Drohung, sein Bundesverdienstkreuz zurückzugeben, nichts ins Leere verlaufen lies und seine Ankündigung in die Tat umgesetzt hat! EXKLUSIV: Motke Shomrat mit Botschafter Kindermann in der Deutschen Botschaft in Tel-Aviv, bei der Rückgabe seiner Auszeichnung
Copyright: Motke Shomrat
Und dies von Micha Brumlik.... TAZ - Protest gegen Langer-Ehrung - Bundesverdienstkreuz zurückgeben - Die Verleihung des Bundesverdienstkreuz an Felicia Langer sorgt für Aufregung. Viele drohen oder kündigen an, ihr Verdienstkreuz abgeben zu wollen. Aber wie geht das eigentlich? VON MICHA BRUMLIK
Versprechen - das lernt jedes Kind - soll man halten. Im Nachgang zur umstrittenen Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse an Felicia Langer blickt der Beobachter daher gespannt auf die ein oder andere Drohung, Ankündigung oder auch Erfüllung. Der in Israel lebende, aus Köln gebürtige, über 70 Jahre alte Reiseunternehmer Motke Schomrat ist ein ehrenwerter Mann: Er hat seine Ankündigung wahr gemacht und, wie er sagte, unter großem Schmerz sein Bundesverdienstkreuz in der deutschen Botschaft in Tel Aviv zurückgegeben.
Andere, Hochmögendere, zögern noch, und so stellen sich Fragen, auf die man bisher gar nicht gekommen wäre: Wie gibt man eigentlich ein Bundesverdienstkreuz zurück? Motke Schomrat hatte es leicht: Er konnte in Tel Aviv zur Botschaft fahren. Aber was tut man in Deutschland? Lässt man sich einen Termin im Schloss Bellevue geben? Schickt man ein Päckchen mit dem Stückchen bunt emaillierten Metall - möglichst eingeschrieben - an den Präsidenten, Berlin, Schloss Bellevue?...
...Wurde er öffentlich angedroht, so hat die Öffentlichkeit einen Anspruch darauf, zu erfahren, ob die Drohung wahr gemacht wurde und wie die zuständigen Instanzen, in diesem Fall das Bundespräsidialamt, darauf reagiert haben. Endlich: Laufen derzeit die Telefondrähte zwischen Schloss Bellevue und den Rückgabewilligen heiß? Wo bleiben Leitartikel und Kommentare, ja parlamentarische Anfragen, ob Staat und Gesellschaft durch die ganze Affäre nachhaltiger Schaden droht? Vor allem: Von wem ging eigentlich der Impuls zur Ehrung Felicia Langers aus? Man muss gar nicht mit der aufgeregten Blogosphäre sympathisieren, um nüchtern festzustellen, dass die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Langer außenpolitische Interessen der Bundesrepublik zumindest berührt hat - man denke nur an die unfreundliche Reaktion der israelischen Regierung. Anstatt sich weiterhin der läppischen Affäre um Ulla Schmidts Dienstlimousine zuzuwenden, sollte doch der Bundestagsausschuss für Äußeres die zuständigen Beamten im Präsidialamt, wenn nicht gar Horst Köhler oder doch den zuständigen Außenminister selbst vorladen. Außen- und Moralpolitik sind auch und gerade im Wahlkampf allemal spannender als eine Dienstwagenaffäre.
Ein "bemerkenswerter" Bürgermeister... LOKALMAGAZIN - Loch in der Portokasse
Unser Boris ist derzeit wirklich nicht zu beneiden. Erst diese haarsträubende Diskussion um das Bundesverdienstkreuz von Felicia Langer. Und jetzt fehlen auch noch 9 Millionen Euro in Tübingens Porto Kasse. Das könnte der “Call to Adventure” in einem Hollywood-reifen Polit-Thriller sein. Jetzt müsste der Oberbürgermeister irgendwie mit einem gewieften Plan die Felicia Langer Kritiker ruhigstellen, allen voran den Antagonisten und Journalist Henryk Broder, um sich dann seinem Hauptproblem widmen zu können: Dem Tübinger Haushaltsplan. Henryk Broder hat in seimem Blog einen sehr interessanten E-Mail-Wechsel zum Thema Felicia Langer veröffentlicht, der schon fast Talkshow-Charakter hat und sich auch wunderbar als Filmdialog verwenden ließe. Das Problem Felicia Langer muss Palmer natürlich in Heldenmanier lösen um dann das große Ding mit den 9 Millionen Euros drehen zu können. Ein Banküberfall währe hierfür wohl nicht die richtige Lösung. Auf der Suche nach probaten Mitteln gegen die Schwindsucht in der Stadtkasse haben der Ober- und der Finanzbürgermeister in den vergangenen Tagen sämtliche Fachabteilungen besucht – in der Erwartung, von den Mitarbeitern an der Basis wertvolle Hinweise zur Optimierung der Betriebsabläufe und damit auch zur Vermeidung unnötiger Kosten zu erhalten. Einige Schwachstellen wurden hierzu schon benannt, die nun einer genaueren Prüfung unterzogen werden sollen, hier sollen etwa eine Millionen Euro eingespart werden. – Fehlen nur noch 8 Millionen. Ein richtiger Filmheld braucht für solche schwierigen Aufgaben eigentlich noch einen Partner, der im Fall “Tübinger Haushalt” nach wünschen des Protagonisten Palmer, eigentlich aus einem, mit A14 besoldeten Fachmann bestehen sollte. Dieser wurde aber leider von den FDP und CDU Politikern, Dietmar Schöning und Ulrich Latus abgelehnt. Vielleicht führt die vakante A10 Stelle, die Lucke und Palmer zur Verstärkung der Finanzverwaltung nutzen wollen nun zu dem Filmreifen Happy End.
CLEMENS HENI - Schwäbisches Tagblatt protegiert Langers Antisemitismus seit 1991
Das Schwäbische Tagblatt ist eine kleine Zeitung aus Tübingen. Hier ist ein Link zum einzigen kritischen Artikel, welcher dort je über den Antisemitismus von Felicia Langer publiziert wurde, ein Artikel vom 8. Februar 1991 von Dr. Kurt Oesterle, Autor aus Tübingen http://www.kurt-oesterle.de/pdf/felicia_langer.pdf
Man kann die aktuelle Vorbemerkung von Oesterle vom 30.07.2009 so lesen, dass selbst Kritiker in dieser Stadt offenbar noch die Liebe zum Städtle antreibt, irgend etwas ‚zu retten‘, wo doch alles längst den ‚Bach na isch‘ (den Bach hinunter geflossen); die Überheblichkeit von hier aus die Siedlungspolitik Israels adäquat einschätzen zu können, ist ebenso problematisch. Erst kürzlich hat Dr. Daniel Pipes darauf hingewiesen, dass Zionisten das Land in Jerusalem, um welches es heute u.a. geht – Shimon Hatzadik -, vor über hundert Jahren im Jahr 1891 gekauft haben und heutige Siedler adäquate Ansprüche geltend machen http://www.danielpipes.org/7464/obama-israel-into-the-abyss....
Hatten und schon gefragt, wann sich der gute Dr. Hajo G. Meyer zu Wort melden würde... Text stammt laut Indexseite vom Semit von "Dr. Hajo G. Meyer und Abraham Melzer"... SEMIT - Ein nicht abgeschickter Brief an den Bundespräsidenten ich weiß, dass Sie in diesen Tagen mit Protestbriefen, Emails und Anrufen überhäuft werden. Die Verleihung des Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Felicia Langer hat einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen und Sie werden aufgefordert die Verleihung rückgängig zu machen.
Ich hoffe Sie können sich gegen diese heuchlerischen Ansinnen wehren. Am Besten wäre es, es zu ignorieren.
Da alle mir bisher bekannt gewordenen offenen Briefe in ihrem Inhalt und Sprache sehr ähnlich sind, scheint es wahr zu sein, dass hinter dieser Kampagne der berühmt berüchtigte Journalist Henryk M. Broder steht, der nicht müde wird prominente Juden anzuschreiben und sie aufzufordern ihre Orden zurückzugeben. Broder wird seine Gründe dafür haben und vielleicht auch vom israelischen Außenministerium Abteilung Propaganda bezahlt werden. Wenn seine Mitarbeit dort bisher nur ein Gerücht war, dann liegen jetzt möglicherweise Beweise vor. Er wendet sich in seinem blinden Hass und Eifer sogar an solche prominente Juden, die das BVK gar nicht bekommen haben. Alexander Brenner schreibt an Broder: Deiner Anregung, mein BVK abzugeben, kann ich schon deshalb nicht nachkommen, weil ich nicht im Besitz eines solchen bin....
Auch die rechtsextreme NATIONAL ZEITUNG eilt Felicia Langer zur Seite... NATIONAL ZEITUNG - Hass auf jüdische Menschenrechtlerin - Felicia Langer mit Bundesverdienstkreuz geehrt
Nachdem die israelische Menschenrechtsanwältin Felicia Langer (79) vergangene Woche vom Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden war, erklärte sie: „Mein Einsatz für die entrechteten Palästinenser und für Frieden mit Gerechtigkeit betont die Universalität der Menschenrechte. Meine Lehre aus dem Holocaust bedeutet Menschlichkeit, Mitleid mit den Opfern und Ablehnung von Unrecht. Ich habe das Leid der Palästinenser und ihre unerträgliche Lage mit eigenen Augen gesehen und mit ihnen gelitten.“
Langer emigrierte 1990, nachdem sie fünf Jahre zuvor mit dem „alternativen Nobelpreis“ ausgezeichnet worden war, nach Deutschland. Sie war in Israel, wo sie sich viele Jahre als Rechtsanwältin für gefolterte Palästinenser eingesetzt hatte, vor Mordkommandos fanatischer Zionisten nicht mehr sicher. Und auch in der Bundesrepublik schlägt ihr Hass entgegen, weil sie auf israelische Menschenrechtsverletzungen aufmerksam macht. Sie berichtet: „Ich werde von Mitgliedern der jüdischen Gemeinden deshalb angegriffen.“ Dabei betont die Menschenrechtlerin stets, dass sie sich als israelische Patriotin fühle. Gerade weil sie ihr Land liebe, setze sie sich für die Gerechtigkeit ein....
ACHGUT -Fall Palmer
Wenn der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer das Bundesverdienstkreuz an Felicia Langner, für das er sie vorgeschlagen hatte, damit verteidigt, er kenne sie und ihren Mann und sie habe Recht, wonach sieht das denn aus? Nach dummlinkem Antisemitismus? Danach sieht es nicht aus, das ist es. Auszusehen scheint es nach
Alltagskorruption, Klüngel, Kleinköln. Er wird bei den Langners auf dem Sofa gesessen und gesagt haben: „Mensch, danke, was kann ich denn mal für euch tun? Bundesverdienstkreuz zuschustern vielleicht? Das kurbelt das Geschäft an. Du machst doch was mit Palästinensern, da gibt es das Formular mit ‚Brückenbauen’ zum Herunterladen.“
Dass die Grünen die besten Menschen überhaupt sind und nach herrschender Meinung die Israelis unser Unglück, steht dem nicht entgegen, verhindert nur die Reflexion, wie es um das Pontifikat tatsächlich bestellt ist, aber darauf kommt es ihm auch gar nicht an....
CASTOLLUX - Grüne Sekte (?) und einer ihrer Adlaten? Liebe Leser,
auf BLOG GRÜN-(P) PUR meint Adlatus Jörg Rupp, alles in die Waagschale werfen zu müssen, was Tübingens OB Boris Palmer, die Langer-Affäre betreffend, zur Ehre gereichen solle.
Ich hatte ihm dazu ein paar höfliche und passende Worte in seinen Kommentarbereich geschrieben.
Das Ergebnis: Stures Beharren und Gegenangriff.
Daraufhin habe ich ihm Folgendes geschrieben...
HILPOLTSTEINER ZEITUNG - Arno Hamburger: «Die Angriffe sind unfassbar» - Redner nehmen bei Gedenkfeier Arno Hamburger in Schutz NÜRNBERG - Vor «eklatanten und unfassbaren Angriffen» nahmen Redner Arno Hamburger, den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), bei einer Gedenkfeier am Standort der früheren Hauptsynagoge in Schutz.
Hamburger hatte die Rückgabe der ihm verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für den Fall angekündigt, dass die Israel-Kritikerin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse behalten sollte. Der IKG-Vorsitzende war dafür in Leserbriefen heftig kritisiert worden.
Angebliche Menschenrechtsverletzungen nicht bewiesen...
SPIRITOFENTEBBE - Kritiker in Israel, Verleumder in Deutschland - Im Fall Langer und Gesinnungsgenossen geht es nicht um sachliche Kritik, sondern um Rufmord am jüdischen Staat
In Israel leben 7,4 Millionen Menschen. 80 Prozent sind jüdisch, ein Fünftel zumeist muslimische Araber, aber auch Drusen und Tscherkessen sowie einige zigtausend Gastarbeiter, u.a. aus Ostasien und Schwarzafrika. Etwa 70 Prozent der Israelis sind im Land geboren, etliche Hunderttausend haben ihre Ursprünge in Russland und Australien, den USA und Polen, Rumänien und Marokko, Frankreich, Äthiopien oder Argentinien; sie stammen aus mehr als 100 Ländern der Erde. Im Bus sitzt der Jude aus Weißrussland neben dem Falascha, der Druse aus Obergaliläa neben der im Jemen Geborenen, der Ultraorthodoxe neben dem Hippie, der Soldat neben der Friedensbewegten.
Man darf bezweifeln, ob – mit Ausnahme der USA – ein zweites Land mit einer solch heterogenen Gesellschaft existiert. Naturgemäß erwachsen aus dieser Heterogenität viele Spannungen und Probleme, aber da die israelische Gesellschaft eine kleine und freie und offene ist, lässt sich nichts unter den Teppich kehren: Politiker werden wegen Korruptionsverdacht von der Polizei vernommen, Fälle von Kinderarmut oder schlechter Behandlung ausländischer Arbeitskräfte aufgedeckt, die Armee untersucht und sanktioniert Vorkommnisse, in denen sich Soldaten nicht gemäß dem Ethos der IDF verhalten haben.
In der Knesset sind zurzeit ein Dutzend Parteien vertreten, von ganz links bis ganz rechts, darunter mit der Vereinigten Arabischen Liste, Chadash und Balad drei arabische. Auch „zionistische“ Parteien wie Kadima und Avoda haben arabische Mitglieder, darunter Knessetabgeordnete. Arabische Israelis im diplomatischen Dienst vertreten den Staat im Ausland als Botschafter und Generalkonsul, lehren als Professoren an israelischen Universitäten und sprechen am Obersten Gerichtshof Recht....
HEPLEV - Schon wieder ist ein Jude schuld
In diesem Fall einer, der sein Jude sein nicht sonderlich heraushängt, von dem aber jeder ausgeht und „weiß“, dass er als Jude schreibt (hm): Henryk M. Broder höchstpersönlich (na ja, auch noch ein paar andere, aber die zählen nicht) hat die Hass-E-mails an den Tübinger OB Boris Palmer ausgelöst. Warum? Weil die angeblich prompt mit dem Erscheinen eines Textes von Broder begann.
Jetzt kann man sich über mehrere Dinge Gedanken machen.
Dazu gehört sicherlich, wieso die Arschlöcher, die üble Beschimpfungen zu verschicken gewohnt sind (und die sich wohl sicherlich auch noch gut dabei fühlen), vermeintlich erst mit dem Erscheinen von Broders Text begonnen haben sollen. Man kann spekulieren, dass diese Geistesgrößen erst ziemlich spät in der Lage waren zu deduzieren, welche Rolle der Tübinger OB in dem Skandal um die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer spielt. Mag sogar sein, dass Broders Artikel sie erst drauf gestoßen hat, weil sie vorher nicht intelligent genug dazu waren zu erkennen, dass nicht der Bundespräsident den Vorschlag gemacht hat (vielleicht lag es aber auch daran, dass Herr Palmer sich irgendwann weit aus dem Fenster lehnte und die Hass-Predigerin lauthals unterstützte). Aber begründet das den üblen Vorwurf Palmers, Broder sei schuld an den Hass-Mails?
So „schlüssig“ Palmer Broders Verantwortung bewiesen haben will, so wackelig ist der Vorwurf. Immerhin hatte er vorher schon in Stellungnahmen üble Post angeführt und kommentiert, vor allem tue ihm Frau Langer leid, dass sie das aushalten müsse. War Broder auch dafür schon verantwortlich?...
Ein "Leserbrief" bei Honestly Concerned veröffentlicht - Man lese die Hervorhebung in rot
From: L
Subject: Re:
Zu Arno Hamburger war kürzlich dies hier zu lesen: http://www.hilpoltsteiner-zeitung.de/artikel.asp?art=1061345&kat=10&man=16 Vor «eklatanten und unfassbaren Angriffen» nahmen Redner Arno Hamburger, den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), bei einer Gedenkfeier am Standort der früheren Hauptsynagoge in Schutz. Hamburger hatte die Rückgabe der ihm verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für den Fall angekündigt, dass die Israel-Kritikerin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse behalten sollte. Der IKG-Vorsitzende war dafür in Leserbriefen heftig kritisiert worden. Mein Stand ist der, dass es bislang bei den verschiedenen Ankündigungen, das BVK zurückzugeben, wenn Langer ihres behält, geblieben ist. Und Langer hat bekräftigt, es nicht zurückgeben zu wollen: http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1059077&kat=4
Soweit ich weiß, hat bisher niemand darauf geantwortet: Gut, dann gebe ich jetzt meinen Orden zurück. Dafür häufen sich in den letzten Tagen die Artikel und Postings, in denen
Boris Palmer, dieser unglaubliche Kretin, verteidigt wird. Umgekehrt gibt es nur ganz wenige, die gegen ihn Position beziehen. Henryk hat Recht: Die BVK-Rückgabe hätte schnell erfolgen müssen. Jetzt dürfte es zu spät sein. L.
Morgen bekommt es sowieso der komplette Islamrat (Wächterrat der BRD)… das stet schon fest. Natürlich wegen Integrationsleistung der noch nicht Muslime in die Umma …hurra hurra heil dir Mohammed"