DAS  PALÄSTINA  PORTAL
Informationen  zum Nahostkonflikt

Kommentar des Monats Februar
 Evelyn Hecht-Galinski

Die Schleimspur der Unterwürfigkeit zieht sich durch alle Parteien


Sonderseite: Goldstone-Bericht
- United Nations Fact Finding Mission  on the Gaza Conflict >>>

Der Goldstone-Report in deutscher Übersetzung >>
 


Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
Neu - 3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 


Auf dieser Seite werden laufend informieret, wie es um das Verfahren gegen die Interviewäußerungen von Dr. Sabine Schiffer steht >>>

Wer in der Lage ist und möchte, kann für die Deckung der Anwaltskosten etwas beitragen  >>>

Solidaritäts-Kampagne gegen die Inkriminierung von Dr. Sabine Schiffer >>>
 


Deutsch-Palästinensischer Wirtschaftsrat e.V.

 



 SEMIT ab 1.2.2010 in allen Bahnhofskiosken

 

inamo
Heft Nr. 60
Neue arabische Literatur
Jahrgang 15, Winter 2009,
64 Seiten
Erschienen 23. Dezember 2009


Inhaltsverzeichnis
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Sonderseite inamo


Hitler besiegen
 „Oft frage ich mich, ob es ohne die Deutschen und ihre Barbarei überhaupt einen Staat Israel geben würde“, so eine der vielen provokanten Fragen und Thesen von Avraham Burg
 

www.mec-film.de


alawi verlag
Zeitgenössische arabische Literatur -  internationales Niveau.
 


Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich
von Sabine Schiffer und Constantin Wagner




Die Darstellung des Islam in der Presse: Sprache, Bilder, Suggestionen. Eine Auswahl von Techniken und Beispielen
von Sabine Schiffer


Die Israel-Lobby
- Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird


Die Ethnische Säuberung
Palästinas"

Ilan Pappe -- 
Rezension von Ludwig Watzal (pdf)
 
Weitere Besprechungen

Bestelladresse: service@
zweitausendeins.de

 


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Palästinensische  Gemeinde Österreich
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zionismus + israel + raumplanung- dr. waltz
 

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Freitag, 12 März 2010 11:07
Aktuelle Nachrichten
 

Israel riegelt Westjordanland ab
 


11.3.2010
 

Israel plant 50.000 Wohnungen in Ostjerusalem
 

Zwei Soldaten wegen Gaza-Kriegs vor Militärgericht
 

Israel im Mossad-Fieber
 

Versöhnliche Worte zwischen Israel und USA
 

Biden drängt zu Nahost-Gesprächen
Biden: Verzögerungen spielen Extremisten in die Hände - Palästinenser: USA müssen im Siedlungsstreit Druck ausüben - Zentralrat der Juden kritisiert Baupläne

 

Arabische Liga - Ohne Baustopp keine Verhandlungen mit Israel
 

Palästinenserpräsident Abbas erteilt Gesprächen mit Israel Absage
 


10.3.2010
 


Ban Ki-moon Condemns Israeli New Settlers' Houses In Jerusalem
 


EU parliament backs Goldstone report
 


Streit innerhalb der israelischen Regierung über Siedlungen
 


"Ohrfeige" für Biden bei Israel-Besuch

 


Armeechef in Israel - Halten uns alle Optionen gegen den Iran offen
 


Israel und der Siedlungsbau
''Provokation'', ''Peinlichkeit'' und ''nicht akzeptabel''
Joe Biden ist mit einer Sicherheitsgarantie nach Israel gereist. Zum Dank brüskiert die israelische Regierung den US-Vizepräsidenten mit Plänen für neue Siedlungen in Ostjerusalem.

 


9.3.2010
 


Israel-Streicheltour Bidens dreht sich um Iran
 


USA reagieren scharf auf neuen Wohnungsbau in Ost-Jerusalem
 


Israel vergibt Millionenauftrag an Siemens

Ramsauer: Reisezug-Auftrag für Siemens in Israel

Siemens liefert Reisezugwagen nach Israel
 


US-Vizepräsident sichert Netanyahu Unterstützung zu

 


Regierung in Israel kündigt Bau von Atomkraftwerken an
 


US-Diplomat fordert Israel auf, das iranische Atomprogramm anzugreifen
Der ehemalige Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen, John Bolton, hat in einem Radiointerview Israel aufgefordert, einen schnellen Angriff auf das iranische Atomprogramm zu unternehmen
 


Israel genehmigt Bau von 1600 Wohnungen

 


Fortführung des Siedlungsbaus
Israel hat den Ausbau einer jüdischen Siedlung genehmigt und damit den Hoffnungen auf eine Wiederbelebung des Nahost-Friedensprozesses einen Dämpfer versetzt.

 


8.3.2010
 


Israel genehmigt Ban und Ashton Grenzübertritt zum Gazastreifen
 


Friedensinitiative: EU-Vertreterin Ashton riskiert Streit mit Israel
 


Erekat: Israelische Angriffe sind Antwort auf arabische Gesprächsbereitschaft
 


Holmes: Israel muss seine Politik radikal ändern
 


Israel zerstört Häuser bei Hebron
 


Mona Hatoum erhält Käthe-Kollwitz-Preis
 


7.3.2010
 


Ongoing action in Beit Jala to block Wall construction
 


Biden auf Werbetour in Nahost
 


Fatah gibt grünes Licht für Gespräche
 


„Immer im Dilemma“
Tom Koenigs zur Arbeit des UN-Menschenrechtsrates
Der Vorsitzende des Bundestags-Menschenrechtsausschusses, Tom Koenigs, hat den Umgang von UN-Gremien und Bundesregierung mit dem Goldstone-Bericht über den Gaza-Konflikt vor einem Jahr kritisiert. Im Interview äußert sich der Grünen-Politiker zur Arbeit des UN-Menschenrechtsrates.

 


Nahostkonflikt aus Israels Sicht keine Priorität von Obama
 


Israeli und Palästinenser gemeinsam gegen Siedlung

 


Start neuer Nahost-Verhandlungen unter US-Vermittlung
 


Kommentar von Gudrun Harrer - Aufschub von vier Monaten
Der Segen der Arabischen Liga für die Gespräche ist eine gesunde Ohrfeige für die Hamas

 


EU will im Nahost-Konflikt zur Aktion übergehen

27 EU-Außenminister beraten sich in Cordoba

Indirekte Nahost-Verhandlungen gefordert: USA wollen Erfolge sehen
 


Israeli forces Critically Injure Boy in An Nabi Saleh
 


6.3.2010
 


Klassik gegen Krieg: Westfälischer Friedenspreis 2010 für Dirigent Barenboim
 


Clashes Reported at al-Aqsa & Ibrahimi Mosques

Clashes at Jerusalem's Aqsa mosque

Mindestens 50 Verletzte beim Sturm der al Aksa-Moschee
 


Five Youths Injured at Ni'lin Protest Including 11 Year Old Boy
 


Indirekte Nahost-Verhandlungen gefordert USA wollen Erfolge sehen
 


Auseinandersetzungen vor der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem
 


EU spendet 66 Millionen Euro an Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge
 


4.3.2010
 


Palästinenser: Arabische Liga plädiert für informelle Gespräche mit Israel
Neue Hoffnung auf Annäherung im Nahen Osten: Die Arabische Liga unterstützt indirekte Gespräche zwischen Israel und Palästinensern. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu begrüßte den Beschluss, die USA zeigten sich "sehr zufrieden".

 


Israeli Tanks Open Fire At Residents' Homes And Farmlands In Northern Gaza
 


Fundamentalist Settlers Praise Goldstein, Celebrate His Massacre
 


Hamas fordert Abbas zum Rücktritt auf
 


The Israeli Military Detain Eight Palestinian Residents From The West Bank
 


UN-Koordinator fordert politische Kehrtwende
 


Israel baut neuen Mauerabschnitt bei Beit Jala
 


Wie Bundeswehrsoldaten in Israel Drohnen fliegen lernen
 


On Gaza visit, UN humanitarian chief urges re-opening of crossings

 


Geheimpläne auf Facebook: Israelische Armee bläst Razzia ab - Die Militäraktion im Westjordanland sollte geheim sein - doch plötzlich erschienen Ort und Zeitpunkt im Internet. Ein israelischer Soldat plauderte Details in dem sozialen Netzwerk Facebook aus. Die Razzia wurde annulliert, der Soldat vor ein Militärgericht gestellt >>>
 


3.3.2010
 


Troops Attack Protesters At A New Wall Section Construction Site Near Bethlehem
 


Israeli Troops Injures And Detains Two Palestinians During Military Operation In Southern West Bank
 


Arabische Liga unterstützt Friedensgespräche
 


2.3.2010
 


Mord an Hamas-Führer: Dubais Polizeichef fordert Haftbefehl gegen Netanjahu und Mossad-Chef Meir Dagan.
"Israel darf keine Morde in unserem Land verüben." Konflikte von Israel mit anderen Staaten dürften nicht in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgetragen ...

 


Israel verschiebt Abrissprojekt in Ost-Jerusalem
 


Israelische Bürgerinitiative klagt an- Rüstungsunternehmen soll Grundwasser vergiftet haben
 


International call to action in solidarity with Sheikh Jarrah

 


EU: Israel muss provokative Handlungen unterlassen
 


1.3.2010
 


Israel - Luftwaffe trainiert für Langstreckeneinsätze
 


Dubai: Alle Verdächtigen im Hamas-Mordfall sind in Israel
 


Korruptionsprozess gegen Ex-Premier Olmert begonnen
 


28.2.2010
 


Israel: Polizei stürmt Tempelberg

Israelischer Polizeieinsatz vor Jerusalemer Al-Aksa-Moschee
 


Ex-Chefredakteur von dänischer Zeitung spionierte für Israel
 


Kouchner zeigt Sympathie für Ausrufung eines unabhängigen Palästinas
 


27.2.2010
 


Dubais Polizeichef fordert Stellungnahme von Mossad-Chef

 


Clinton drängt Israel zu Erleichterungen bei Gaza-Blockade
 

 


26.2.2010
 


Fünfte Juristenbibliothek in der Westbank eröffnet
 


Investitionskonferenz in Bethlehem für Juni geplant
 


Aneignung religiöser Stätten in der Westbank ist Fortsetzung der Besatzung
 


Unesco kritisiert israelische Pläne für religiöse Stätten

 


Israel plant neuen Siedlungsbau in Ost-Jerusalem

 


24.2.2010
 


Dozens Injured, Three Arrested As Israeli Troops Attack Protests In Hebron City Southern West Bank

 


EuGH: Zoll für Waren aus besetzten Gebieten

 


Australien zitiert Israels Botschafter ins Außenamt
 


Clinton und Merkel wollen Iran-Sanktionen
 


Auch neue Dubai-Verdächtige benutzten Namen aus Israel
 


Israel und die Hamas: Das Geständnis des grünen Prinzen
 


24.2.2010
 


Guardian: Rachel Corrie’s family bring civil suit over death in Gaza
 


EU-Abgeordnete enttäuscht von Israel
 


Sohn eines Hamas-Gründers spionierte für Israel
 


Abbas verurteilt Israels Pläne für religiöse Stätte in Hebron
 


Mord in Dubai - Vier weitere mutmaßliche Täter enttarnt
 


Archiv >>>

 

 

Torheit mit System - Israel verfolgt eine parallele Strategie - Verhandlungen plus Siedlungsbau. Bisher ist das immer aufgegangen - Andrea Nüsse - Eigentlich hat Israel nichts anderes getan als all die Jahre seit dem Osloer Friedensabkommen: Es zeigt sich formal bereit zu Verhandlungen mit den Palästinensern – und enteignet, besiedelt und zerstückelt gleichzeitig deren Land, so dass ein zusammenhängender Palästinenserstaat kaum noch zur Debatte steht. Bisher ist Israel damit gut gefahren, die gelegentlichen Aufschreie der internationalen Staatengemeinschaft hatten keine Folgen. Selbst US-Präsident Barack Obama hat seine Forderung nach einem totalen Stopp des Siedlungsbaus fallen gelassen. Er ist zurückgerudert, weil er nicht bereit war, Druck auszuüben. Das konnte in Israel nur verstanden werden als: weiter so. >>>>

Carlos Latuff
 

Keine neuen Verhandlungen zu Palästina - Abbas fordert Rücknahme der Siedlungspläne. Netanjahu telefoniert mit Biden und erklärt »Krise« für beendet Angesichts israelischer Pläne zum Ausbau jüdischer Siedlungen in Ostjerusalem und im Westjordanland machte die palästinensische Seite einen Rückzieher. Wie am Donnerstag bekannt wurde, wird Mahmud Abbas, der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren, ehe die neuerlichen Siedlungsmaßnahmen nicht gestoppt sind. Darüber habe er die Arabische Liga informiert. Noch am vergangenen Wochenende hatte die PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation) beschlossen, nach einer Unterbrechung von über 14 Monaten Verhandlungen unter Moderation der USA aufzunehmen. Unterdessen zeitigte die weltweite Empörung über die israelischen Bauvorhaben Wirkung in Tel Aviv. Landwirtschaftsminister Schalom Simhon drohte am Donnerstag, seine Arbeitspartei könnte das Bündnis unter dem konservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen des Siedlungsprojekts verlassen. >>>

 
 

Bibis 100 Milliarden-Dollar-Tritt in die Weichteile Amerikas - Michael Kachel -  Stellen Sie sich vor, Sie sind sind Vizepräsident der letzten Supermacht auf Erden. Stellen Sie sich vor Sie reisen zu Ihrem Freund, wie immer in bester Absicht. Mitgebracht haben Sie einen wundervollen Strauß loyaler Erklärungen. Da Ihr Freund notorisch klamm ist, haben Sie auch Ihr Portemonnaie gefüllt, wie immer. Dieser Freund ist nicht wirklich bedeutend. Aber das ficht Sie nicht. Sie sind ein bisschen romantisch, Sie erinnern sich gerne an alte Zeiten. Glauben an wahre, ewige Freundschaft. Sie begrüssen Ihren Freund mit warmen Worten. Der erwidert die Grüße, nennt Sie auch einen wahren Freund. Beruft sich auf die wirklich sehr, sehr lang dauernde persönliche Freundschaft. Das alles findet vor den Augen der Welt statt. Sie erklären dazu, sozusagen vor Zeugen, ihre absolute Loyalität gegenüber Ihrem Freund: Kein Blatt Papier passe zwischen sie beide! Und dann tritt Ihnen Ihr Freund vor laufender Kamera in die Eier. >>>

 
 

Europäisches Parlament - Schwerpunkte der Plenartagung vom 8. bis 11. März 2010 - Gaza-Konflikt: Umsetzung der Goldstone-Empfehlungen - Respekt der Menschenrechte durch alle am bewaffneten Gaza-Konflikt Beteiligten, unabhängige Ermittlungen vermeintlicher Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht, eine klare EU-Position bezüglich der Folgen des Goldstone-Berichts sowie eine strenge Überwachung seiner Umsetzung: dies sind die Hauptanliegen des Europäischen Parlaments in einer am Mittwoch angenommen Entschließung im Anschluss an die Debatte vom 24. Februar. Alle Parteien müssen die Menschenrechte respektieren - Die Abgeordneten betonen in der Entschließung nochmals, wie wichtig das Erreichen eines gerechten und dauerhaften Frieden im Nahen Osten, insbesondere zwischen Israelis und Palästinensern sei. Nur "die Einhaltung des humanitären Völkerrechts, internationaler Menschenrechtsnormen durch alle Seiten und unter allen Umständen sowie vertrauensbildender Maßnahmen zwischen Israelis und Palästinensern", schaffe die Voraussetzung für einen Friedensprozess, der eine sichere und friedliche Koexistenz beider Staaten ermöglicht. Unabhängige und unparteiliche Untersuchungen innerhalb der nächsten 5 Monate >>>

(Die Entschließung wurde mit 335 Stimmen dafür, 287 Stimmen dagegen und 43 Enthaltungen angenommen.)

 
 

Katastrophe ohne Ende? - Tagung zur Lage der Palästinenser - Regina Kusch und Andreas Beckmann - 1948 begann die Nakba, die Katastrophe, wie die Palästinenser sagen: Die arabischen Armeen erlitten eine ganze Serie von Niederlagen gegen Israel. 700.000 Palästinenser flohen oder wurden vertrieben. Seitdem scheint - aus Perspektive der Palästinenser - die Katastrophe anzuhalten. "Hiermit proklamieren wir kraft unseres natürlichen und historischen Rechts und aufgrund des Beschlusses der UN-Vollversammlung die Errichtung eines jüdischen Staates in Eretz Israel, des Staates Israel." Als David Ben Gurion am 14. Mai 1948 den Staat Israel ausrief, hatten die letzten britischen Soldaten das Mandatsgebiet Palästina kaum verlassen. Nach einem Plan der Vereinten Nationen hätten dort jetzt eigentlich zwei neue Staaten entstehen sollen: ein jüdischer und ein arabischer. Doch dieser Teilungsplan wurde nie verwirklicht, weil die arabische Seite ihn von Anfang an ablehnte. Nur einen Tag nach Israels Gründung marschierten Soldaten aus fünf Nachbarländern ein, um gemeinsam mit palästinensischen Milizen den jüdischen Staat zu zerstören. Im Verlauf des Jahres 1948 erlitten diese Milizen ebenso wie die arabischen Armeen eine ganze Serie von Niederlagen. Die Israelis verteidigten nicht nur das ihnen zugeteilte Land, sondern eroberten vor allem im Norden und in Galiläa weitere Gebiete hinzu. So führte dieser erste Nahostkrieg zur Nakba - zu der Katastrophe, wie die Palästinenser bis heute sagen. Über 700.000 von ihnen flohen oder wurden von den Zionisten vertrieben, nur etwa 170.000 blieben als Minderheit in Israel. >>>

 
 

»Individuellem und kollektivem Druck standhalten« - Schreiben von Mitgliedern des Vorstands und Beirats der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Nordrhein-Westfalen an den RLS-Vorstand in Berlin - Lieber Heinz Vietze, lieber Florian Weis, Eure Entscheidung, den zugesagten Raum in der Rosa-Luxemburg-Stiftung für die Veranstaltung mit dem US-Politikwissenschaftler Norman Finkelstein nicht mehr zur Verfügung zu stellen, halten wir für nicht akzeptabel. Eine Veranstaltung, deren politische Brisanz vor allem in der Darstellung und Bewertung der Befunde des UNO-Berichts über den israelischen Gaza-Krieg bestanden hätte, ist unseres Erachtens durch die Satzungswerte und -ziele der RLS legitimiert. Eure Begründung, daß der Bildungsauftrag der RLS »plurale Debatten« voraussetzt und deshalb eine Veranstaltung mit Norman Finkelstein nur mit einem Gegenpart durchgeführt werden sollte, ist für uns vor dem Hintergrund des Debattenanspruchs der Stiftung und ihrer Diskurskultur nicht nachvollziehbar. Wir gehen nicht davon aus, daß das Publikum nur durch einen Gegenpart zu einem kritischen Dialog mit dem Vortragenden finden könnte. Norman Finkelstein ist pointiert und unerbittlich – nicht jedermanns Geschmack. Doch er teilt dies mit so manch anderen Referenten und Referentinnen linker Veranstaltungen. >>>

 
 

Prof. Dr. Kenneth Lewan - An die Leserbriefredaktion Süddeutsche Zeitung - Sehr geehrte Mitglieder der Redaktion, Zu Adenauers symbolischer Wiedergutmachung / SZ vom 11. Juni - Robert Probst zufolge brauchte „der junge, wirtschaftlich ausgebeutelte Staat Israel“ zur Zeit des Abkommens mit Konrad Adenauer 1952 dringend Geld. Israel akzeptierte eine Zahlung in Höhe von 3 Milliarden Mark.
So schlecht dran war Israel gewiß nicht. 1948 eroberten die Zionisten 80% von Palästina und vertrieben die einheimische Bevölkerung (700,000). Sie nahmen ihr Land, ihre Häuser und die Wasservorkommen. Dazu kam, dass die Zionisten keinen Mangel an Geld hatten, womit sie den Staat für Juden aufbauen wollten. So hat Weizmann, der die Bewegung in England führte, König Ibn Saud 20 Millionen englische Pfund angeboten, wenn er die Palästinenser aufnehmen würde, um sie in Saudi Arabien anzusiedeln.
Nicht zuletzt ist die Folge der Vereinbarung zwischen der Hitler – Regierung und der zionistischen Führung von Bedeutung, die von 1933 bis 1938 andauerte. Die deutsche Regierung war bereit, wohlhabende Juden nach Palästina auswandern zu lassen und ihr Vermögen, ihr Vermögen, mit einigen Abstrichen, mitzunehmen. Nach einer Untersuchung, die das Leo Beck Institut in Berlin veröffentlichte, führte die Durchführung der Vereinbarung dazu, dass die jüdische Wirtschaft sehr schnell zu einer industriellen Macht heranwuchs. Kenneth Lewan

 
 

Court Hears How Army Bulldozer Killed Peace Activist - Rachel Corrie's Family Finally Puts Israel in the Dock - Jonathan Cook - Seven years after Rachel Corrie, a US peace activist, was killed by an Israeli army bulldozer in Gaza, her family was to put the Israeli government in the dock today. >>>

Rachel Corrie’s (Posthumous) Day In Court - Amy Goodman - Countercurrents - Just before heading to JFK Airport in New York to attend the trial, Craig Corrie told me about the lawsuit: "We`re accusing the state of Israel of either intentionally killing Rachel or of gross negligence in her killing seven years ago." The day after Rachel was killed, Israeli Prime Minister Ariel Sharon promised President George W. Bush a "thorough, credible and transparent investigation." Yet according to a Human Rights Watch report from 2005, Israel`s "investigations into Corrie`s killing ... fell far short of the transparency, impartiality, and thoroughness required by international law."

 
 
 

Geneva calling - André Marty - Es war einmal, vor langer Zeit, die Geneva Initiative. Das Schweizer Aussenministerium hatte eine Rolle für die Eidgenossenschaft im Nahost- Konflikt gesucht - und Geneva gefunden. Nun, das ist länger her. Und seither ist auch in der Schweiz einiges geschehen; die Schweizer Aussenministerin zumindest fand den Weg ins gelobte Land schon länger nicht mehr. Nun konnte Geneva durchaus ein paar Punktsiege verzeichnen; mit Sicherheit ist der in der Initiative skizzierte Friedensplan eines der interessantesten Grundlagenpapiere, wie sich die Konfliktparteien zumindest annähern könnten. Bloss: Die Initiative krankte >>>
 

What Bibi Stole from Yossi - Geneva Initiative Co-Architect, Dr. Yossi Beilin sits at home in slippers in the privacy of his own living room and is astonished to find out that PM Netanyahu has "stolen" his policy ideas
 

 
 

A Review of Shahid Alam's "Israeli Exceptionalism" - Zionism Laid Bare - Kathleen Christison - The essential point of M. Shahid Alam’s book, Israeli Exceptionalism: The Destabilizing Logic of Zionism, comes clear upon opening the book to the inscription in the frontispiece. From the Persian poet and philosopher Rumi, the quote reads, “You have the light, but you have no humanity. Seek humanity, for that is the goal.” Alam, professor of economics at Northeastern University in Boston and a CounterPunch contributor, follows this with an explicit statement of his aims in the first paragraph of the preface. Asking and answering the obvious question, “Why is an economist writing a book on the geopolitics of Zionism?” he says that he “could have written a book about the economics of Zionism, the Israeli economy, or the economy of the West Bank and Gaza, but how would any of that have helped me to understand the cold logic and the deep passions that have driven Zionism?” >>>>

 
 

Thank you, Eli Yishai, for exposing the peace process masquerade - Gideon Levy - Here’s someone new to blame for everything: Eli Yishai. After all, Benjamin Netanyahu wanted it so much, Ehud Barak pressed so hard, Shimon Peres wielded so much influence – and along came the interior minister and ruined everything. There we were, on the brink of another historic upheaval (almost). Proximity talks with the Palestinians were in the air, peace was knocking on the door, the occupation was nearing its end – and then a Shas rogue, who knows nothing about timing and diplomacy, came and shuffled all the proximity and peace cards. The scoundrel appeared in the midst of the smile- and hug-fest with the vice president of the United States and disrupted the celebration. Joe Biden’s white-toothed smiles froze abruptly, the great friendship was about to disintegrate, and even the dinner with the prime minister and his wife was almost canceled, along with the entire “peace process.” And all because of Yishai. >>>

 


11.3.2010
 

 

Ziel Zivilbevölkerung - Vorabdruck. Das Schlachtfeld Gaza 2004–2009. Vorwort zur deutschen Übersetzung des Goldstone-Berichts (Teil II und Schluß) - Von Ilan Pappe - Im gestern erschienenen Teil der exklusiv für die deutsche Ausgabe des »Goldstone-Reports« verfaßten Einleitung ging der israelische Historiker Ilan Pappe auf die Entwicklung der aggressiven Politik seines Landes gegen die palästinensische Bevölkerung in den Jahren 2004 bis 2006 ein. Der zweite Teil unseres Vorabdrucks ist aus Platzgründen um die Fußnoten und zwei Passagen gekürzt. (jW) Man kann Palästinenser langsam aus dem Westjordanland und besonders aus dem Großraum Jerusalem verdrängen, aber das gelingt nicht im Gazastreifen, nachdem man ihn wie ein Hochsicherheitsgefangenenlager abgeriegelt hat. So wie die ethnische Säuberung wurde auch die destruktive, manch einer würde sagen, die völkermörderische Politik, die 2006 begann, nicht im luftleeren Raum konzipiert. Von 1948 an brauchten israelische Armee und Regierung einen Vorwand zur Durchsetzung dieser Politik. Die Übernahme Palästinas, die 1947 einsetzte, als die britische Regierung entschied, das Land zu verlassen, rief den unvermeidlichen lokalen Widerstand hervor, der wiederum die Durchführung der ethnischen Säuberung gestattete, die schon in den 1930er Jahren entworfen worden war. >>>                        Collage - Erhard Arendt

Systematische Tötung - Vorabdruck. Das Schlachtfeld Gaza 2004–2009. Vorwort zur deutschen Übersetzung des Goldstone-Berichts (Teil I) - Ilan Pappe - Am 15. September 2009 veröffentlichte die »Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für den Gaza-Konflikt« einen umfangreichen Bericht über den Gaza-Krieg 2008/2009. Der unter Federführung des südafrikanischen Richters Richard Goldstone verfaßte Report dokumentiert zahlreiche Kriegsverbrechen gegen Zivilisten, die die israelische Armee während der »Operation Gegossenes Blei« begangen hatte. Auch der palästinensischen Organisation Hamas werden in dem Bericht Angriffe gegen zivile Ziele angelastet. Angesichts der Kriegsrealität richtet sich die Kritik jedoch vor allem an die israelische Seite,  >>>

Die deutsche Übersetzung des Goldstone-Report ist im Buchhandel + Semit Verlag zu erwerben.
816 Seiten mit einer Einführung von Ilan Pappe - 25 €  -
ISBN 978-3-9813189-4-4

Sonderseite: Goldstone-Bericht - United Nations Fact Finding Mission  on the Gaza Conflict >>>
Semit Verlag >>>

 
 

Biden und die Brandstifter - Die Ankündigung des Baus neuer Wohnungen für israelische Siedler in Ostjerusalem gefährdet die angestrebten Verhandlungen über Palästina. - Martin Woker - Eigentlich sollte niemand überrascht sein. Mit seiner Ankündigung, im besetzten Ostjerusalem 1600 Wohnungen für orthodoxe Juden zu bauen, hat das israelische Innenministerium eine Position markiert, die im jüdischen Staat von einer breiten Mehrheit geteilt wird: Jerusalem als ungeteilte und ewige Hauptstadt des jüdischen Staats. >>>

Pläne zum Siedlungsbau: Verbale Ohrfeige für Israel - Washington liest Israel die Leviten: US-Vizepräsident Joe Biden reagierte verschnupft auf die Pläne der israelischen Regierung zum Siedlungsausbau. Eine Analyse von Inge Günther. - So deutlich hat Washington lange nicht der israelischen Regierung die Leviten gelesen. Sichtlich vergrätzt reagierte Joe Biden am Dienstagabend auf die Bekanntgabe des Innenministeriums in Jerusalem, 1600 neue Wohnungen in Ramat Schlomo bauen zu wollen, einer religiösen jüdischen Siedlung im annektierten Ostteil Jerusalems. "Ich verurteile diese Entscheidung", teilte der US-Vizepräsident unverblümt mit, "sowohl in der Substanz als auch den Zeitpunkt betreffend." >>>

Der Streit um den Ausbau jüdischer Siedlungen in Ost-Jerusalem eskaliert. Ein hochrangiger Regierungsbeamter bezeichnet die Pläne als "Fehler", die Arbeitspartei droht sogar mit dem Bruch der Koalition. Die Palästinenser verweigern nun weitere Friedensgespräche mit Israel. >>>

 

 

Landraub in Jerusalem - Jüdische Siedlungsaktivität auf besetztem palästinesischen Gebiet nimmt zu - Johannes Zang - Es vergehe kein Tag, ohne daß Steine flögen oder gekämpft werde, sagt Bezirkspolizeikommissar Aharon Franko über das palästinensische Viertel Scheich Dscharrah im Ostteil Jerusalems. Es ist das Grab von Simon dem Gerechten, das jüdische Siedler wie ein Magnet anzieht. Hier wollen sie leben, hier bauen sie ihre Häuser. Ähnlich ist es in Hebron, wo 500 Siedler inmitten von 170000 Palästinensern unter großem Sicherheitsaufwand leben, nur um nahe am Grab Abrahams zu sein. Und so ist es auch im Umkreis der angeblichen Davidstadt in Silwan. In all diesen Orten herrscht verstärkt seit Anfang des Jahres Tag für Tag ein Kleinkrieg zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern >>>

 

 

Bitte unterschreiben: Internationale Liga für Menschenrechte - (doc Datei) Wir fordern gemeinsam mit anderen Organisationen von der Regierung Israels Freiheit für den Sprecher des Bil’in-Komitees Abdallah Abu Rahmah! - Abdallah Abu Rahmah, Sprecher des mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2008 aus-gezeichneten Bürgerkomitees Bil'in, sitzt seit drei Monaten in Haft. Am Morgen des Internationalen Tages der Menschenrechte, am 10. Dezember 2009 wurde Abu Rahmah um 2:00 Uhr von israelischen Soldaten in seiner Wohnung in Ramallah verhaftet. Am 28. Dezember 2009 wurde Abu Rahmah - viele nennen ihn den „Gandhi von Palästina“ - von einem israelischen Militärgericht zu einer Haftstrafe verurteilt. Die vorgeblichen Gründe: Anstiftung zur Gewalt, Ausübung von Gewalt durch Steine werfen sowie unerlaubter Waffenbesitz. Nun ist der israelischen Regierung und namentlich auch der vom Verteidigungsminister Barak be-fehligten Besatzungsarmee allzu gut bekannt, dass Abu Rahmah das in Bil’in praktizierte Politikmodell einer zivilgesellschaftlichen Bewegung des gewaltfreien Widerstands maßgeblich geprägt und als Koordinator verantwortet hat. Bekannt ist in Israel auch, dass Aktivisten des Bilin-Komitees vor und während der Freitagsdemonstrationen am Trennzaun Jugendliche vom Steinwerfen aus der Überzeugung abhalten, dass der gewaltfreie Widerstand dem militanten und bewaffneten überlegen ist. Und schließlich weiß man auf israelischer Seite, dass die Widerstandspolitik des Bil’in-Komitees weit über Palästina hinaus breite Anerkennung in der israelischen und internationalen Graswurzelbewegung findet. Mehr noch: sie wird auch von namhaften Vertretern und Vertreterinnen von Politik und Gesellschaft unterstützt. Der Vorwurf „Waffenbesitz“ ist konstruiert >>>

 

 

Besuch von der anti-islamischen Kampftruppe - Anhänger der Website "Politically incorrect" stören zunehmend Veranstaltungen, die sie als pro-muslimisch empfinden  - Er war jetzt lange genug still. 25 Minuten lang hat sich Eckhardt Kiwitt, 54-jähriger Verlagsarbeiter aus Freising, einen Vortrag über das Paradies im Islam angehört. Andre Elfiky, ein Muslim, hat in der St.-Korbinian-Pfarrgemeinde in der Münchner Valleystraße über den Koran und über Mohammed gesprochen, der am "Ende seines Lebens schon ins Paradies greifen konnte". Ein paar ältere Zuhörer sind zwischenzeitlich eingeschlafen. Eckhardt Kiwitt ist hellwach. Er hebt die Hand, einmal, zweimal, dann wird er endlich aufgerufen. "Sie sagten, man könne den Koran interpretieren", fragt er den Referenten. "Aber was gibt es an den Begriffen ,töten' und ,getötet werden' zu interpretieren?" An der Wand hängen rosafarbene Luftballons in Form eines Herzens. Aber mit der guten Stimmung ist es in dem Pfarrhaus vorbei. Eckhardt Kiwitt glaubt, dass der Islam keine Religion ist, sondern eine "politische, dem Nationalsozialismus ähnliche Ideologie" >>>

 

 

European Parliament backs Goldstone report - EU endorses UN report on Gaza war, calls for probe into alleged war crimes, removal of Israeli imposed blockade on Strip - In a move likely to worsen EU ties with Israel, the European Parliament urged its 27-member states Wednesday to monitor the Israeli and Palestinian probes into alleged war crimes in Gaza. >>>

Jewish lobbying sways EU against support of Goldstone Gaza report - Cnaan Liphshiz - Members of the European Parliament have backtracked from their plan to pass a resolution demanding implementation of the Goldstone report, in response to pressure from European Jewish leaders, Haaretz has learned. After leaders of all the major EP parties had agreed on the wording of a draft demanding implementation of the controversial document - which accused Israel of war crimes in Gaza last year and proposed prosecuting Israeli officials in the International Criminal Court - the European Union's legislative body was scheduled to vote on the measure Wednesday. But Tuesday, leaders of the parties backed away from the draft, after the president of the European Jewish Congress, Moshe Kantor, warned them that adopting it would seriously harm EU-Israel ties. >>>

 

 

Massakerstaat mit Imageproblem - Thomas Immanuel Steinberg - Die israelische Regierung hat Ende 2008 / Anfang 2009 über 1400 Gaza-Bewohner ermorden lassen. 13 Israelis starben dabei, einige davon durch Unachtsamkeit eigener Soldaten. Die israelische Regierung hat nicht Krieg geführt – es gab keine Kämpfe in Gaza – sondern abgeschlachtet. Sie hat nicht Israel verteidigt – die Hamas hat keine Mörsergranate und keine Raketete auf Israel abgeschossen – sondern vernichtet. Nun muß Propanda her. The Reut Institute (gesprochen: re'ut) hat erläutert, wie das gehen soll, und eine Arbeitsgruppe auf der Konferenz des Global Forum for Combating Antisemitism am 16. und 17. Dezember 2009 mit dem Thema "Delegitimization of Israel: 'Boycotts, Divestment and Sanctions'" hat erörtert, wie der anschwellenden Boykott-Welle zu begegnen sei. Mitglieder der Arbeitsgruppe waren Gerald Steinberg, der die Maßnahmen der Regierung gegen die Friedens-NGOs in Israel und Palästina koordiniert, und viele Propagandisten, darunter Clemens Heni. >>>

 

 

Lamya Kaddor: "Muslimisch – Weiblich – Deutsch!" - Die Tradition hinterfragen - Die Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin Lamya Kaddor plädiert für eine zeitgemäße Auslegung des Islam und wehrt sich gegen deren Vereinnahmung durch muslimische Fundamentalisten ebenso wie durch westliche Kritiker. Ulrich Schwerin hat ihr neues Buch gelesen. Um eine bewusste und kritische Auseinandersetzung mit ihrer Religion bemüht: Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und frühere Islamkunde-Lehrerin am Centrum für Religiöse Studien (CRS) der Universität Münster. Wenn die Welt sich verändert, der Islam aber gleich bleibt, entfernen sich Religion und Realität immer mehr voneinander. Damit der Islam für die Gegenwart seine Bedeutung bewahrt, muss man daher zu einer neuen Auslegung seiner Grundsätze kommen.Dies ist der Ausgangspunkt der Überlegungen der Religionspädagogin und Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor >>>

 

 

Rachel Corrie Family Finally Puts Israel in Dock - Jonathan Cook - Seven years after Rachel Corrie, a US peace activist, was killed by an Israeli army bulldozer in Gaza, her family was to put the Israeli government in the dock today. A judge in the northern Israeli city of Haifa was due to be presented with evidence that 23-year-old Corrie was killed unlawfully as she stood in the path of the bulldozer, trying to prevent it from demolishing Palestinian homes in Rafah. Corrie’s parents, Craig and Cindy, who arrived in Israel on Saturday, said they hoped their civil action would shed new light on their daughter’s killing and finally lead to Israel’s being held responsible for her death. They are also seeking damages that could amount to millions of dollars if the court finds in their favour. >>>

Texte und Video - 7 Years After Killing, Family of Slain US Peace Activist Rachel Corrie Heads to Israel for Wrongful Death Suit Against Israeli Gov’t - Rachel Corrie, a twenty-three-year-old student from Evergreen College in Olympia, Washington, was crushed to death by an Israeli army bulldozer in Gaza seven years ago as she stood before a Palestinian home facing demolition. Today, a trial opens in Israel in a lawsuit brought by Corrie’s family against the Israeli government. >>>

Rachel Corrie’s (Posthumous) Day In Court - Amy Goodman - Countercurrents - Just before heading to JFK Airport in New York to attend the trial, Craig Corrie told me about the lawsuit: "We`re accusing the state of Israel of either intentionally killing Rachel or of gross negligence in her killing seven years ago." The day after Rachel was killed, Israeli Prime Minister Ariel Sharon promised President George W. Bush a "thorough, credible and transparent investigation." Yet according to a Human Rights Watch report from 2005, Israel`s "investigations into Corrie`s killing ... fell far short of the transparency, impartiality, and thoroughness required by international law."

 

 

Norwegian Doctor Mads Gilbert volunteers in a hospital in Gaza, and reports about the international neglect towards the Palestinians' suffering.
 

 


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