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Prof. Dr.
Kenneth Lewan - An die Leserbriefredaktion
Süddeutsche Zeitung -
Sehr geehrte Mitglieder der Redaktion, Zu
Adenauers symbolischer Wiedergutmachung / SZ
vom 11. Juni
-
Robert Probst
zufolge brauchte „der junge, wirtschaftlich
ausgebeutelte Staat Israel“ zur Zeit des
Abkommens mit Konrad Adenauer 1952 dringend
Geld. Israel akzeptierte eine Zahlung in
Höhe von 3 Milliarden Mark.
So schlecht dran war Israel gewiß nicht.
1948 eroberten die Zionisten 80% von
Palästina und vertrieben die einheimische
Bevölkerung (700,000). Sie nahmen ihr Land,
ihre Häuser und die Wasservorkommen. Dazu
kam, dass die Zionisten keinen Mangel an
Geld hatten, womit sie den Staat für Juden
aufbauen wollten. So hat Weizmann, der die
Bewegung in England führte, König Ibn Saud
20 Millionen englische Pfund angeboten, wenn
er die Palästinenser aufnehmen würde, um sie
in Saudi Arabien anzusiedeln.
Nicht zuletzt ist die Folge der Vereinbarung
zwischen der Hitler – Regierung und der
zionistischen Führung von Bedeutung, die von
1933 bis 1938 andauerte. Die deutsche
Regierung war bereit, wohlhabende Juden nach
Palästina auswandern zu lassen und ihr
Vermögen, ihr Vermögen, mit einigen
Abstrichen, mitzunehmen. Nach einer
Untersuchung, die das Leo Beck Institut in
Berlin veröffentlichte, führte die
Durchführung der Vereinbarung dazu, dass die
jüdische Wirtschaft sehr schnell zu einer
industriellen Macht heranwuchs. Kenneth
Lewan |