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Christen in Palästina - Israel

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Christen - Aktuelles 1
2012 - Weltwoche Frieden in Palästina Israel 1
2012 - Weltwoche Frieden in Palästina Israel 2
20012 - Kairos Palestine: Gewalt  Gottes
20012 - pax christi Vertreibungsrisiko in Jerusalem
2011 - The Bethlehem Cal
2010 - Evangelische Frauenhilfe Westfalen
2009 - Jerusalem - Zugang verweigert.
2009 - Father Manuel Musallam - Brief an Papst
2009 - Bischofskonferenz Heilige Land
2009 - Weltkirchenrat - Erklärung zum Gaza-Krieg
2009 - Papst in Palästina
2008 - Tötung der Yeshiva-Studenten
2008  - ÖRK Belagerung Gaza
2008 - Caritas  weiterhin in Gaza..
2008 - Father M. Musallam, Parish Priest of Gaza
2008 - ÖRK zur Situation in Gaza
2008 - Berner Perspektive - Internationale Konferenz
2008 - Michel Sabbah
2007 - Kirchenkampf in Israel
2007 - Deutsche Bischöfe in Palästina/Israel
2007 - Weltkirchenrat - Der Amman-Aufruf
2007 - Terminal 300 - Bethlehem
2007  - WCC Friedensaktion
2007 - Ostern - Patriarch Jerusalem
2007 - Kirchenführer an Fatah und Hamas
2007 Salesianer Don Boscos
2007 - Glauben in Annapolis einsetzen?
2007 - Checkpoint  Terminal 300  Bethlehem
2007 - Jahresbrief - Talitha Kumi
2006 -  Angriff israelischer Siedler - Hebron
2006 - Aboud - ein zerstörtes Paradies
2006 - Pilgerfahrt Pater Rainer
2006 - Pax Christi - Stellungnahme
2006 - Rev. Mitri Raheb
2006 - Weltrat der Kirchen (WCC)
2006 - Weltkirchenrat Kobia an Condoleezza Rice
2006 - Bethlehems Christen fliehen
2006 - Solidarität mit Christen in Bethlehem
2006 - Stellungnahme  Lateinischen Patriarch
2006 -  Wünsche  für Bethlehem
2006  - Wünsche + Gebete  für Bethlehem
2006 - "Sabell" Konferenz
2006  - Diocese of Jerusalem - Newsletter
2006 - Chacour Elias
2006 - Erzbischof Abuna Elias Chacour
2005 - Ostern - Lateinische Partiarchat
2005 - ÖRK - Status von Jerusalem
2005 - Appell aus Jerusalem
2005 -  Michel Sabbah Weihnachtsansprache
2004 - Brief  Bischof Riah H. Abu El-Assal
2004 - Bethlehem - Normale schlimm genug
2004 - Kirchenführer an Bush
2004 -  Maria und Josef am Checkpoint
2003 - Brief aus Betlehem
Wichtige Botschaft für alle Palästinenser
Patriarch M. Sabbah -  Situation Heilige Land
 

Die Patriarchen und Leiter der einheimischen christlichen Kirchen in Jerusalem

 

Wichtige Botschaft für alle Palästinenser

 

Als Leiter der mit der gegenwärtigen Situation in den palästinensischen Gebieten befassten Kirchen fühlen wir, das dass wir unsere Angst um alle unsere Menschen, Christen und Muslime gleichermaßen, in der Verschlechterung der Beziehungen zwischen Führern der Fatah und Hamas und den Streitkräften  ausdrücken müssen.

 

Es würde den Anschein haben, dass alle Mediationsversuche zur Versöhnung bis jetzt fehlgeschlagen sind und die Situation auf einen  toten Punkt  gekommen ist. Die jüngsten Behauptungen und Drohungen, die durch die lokalen und internationalen Medien gegangen sind, haben sich zu Fehden großen Ausmaßes entwickelt und werden bald sehr schwer zu stoppen sein. Zusätzlich ist die Sprache zwischen den  Vertretern beider Bewegungen und anderer verwandter Gruppen noch nie so drohend gewesen und  so  aggressiv wie in den letzten paar Tagen. Solche Vorkommnisse können einen Bürgerkrieg von Stunde zu Stunde näher bringen. Was herauskommt, wäre so drastisch, dass es die wirklichen Prioritäten des palästinensischen Anliegens verdunkeln würde.

 

So fühlen wir die Zeit gekommen, im intensiven Gebet an den Allmächtigen um Frieden und eine Gelegenheit zur Beruhigung zu bitten, damit alle Parteien die verschiedenen Notwendigkeiten sorgfältig betrachten können. Anstatt Anklagen gegeneinander zu schleudern würden wir jedermann dringend bitten, für seine Nachbarn im weitest möglichen Sinn zu beten. Es ist sicherlich an der Zeit, sich zu vereinigen anstatt übereinander herzufallen. Zu kämpfen und Gegner zu kidnappen werden den „Sicherheitswall“ nicht zum Einsturz bringen und das Embargo auf das Volk von Palästina nicht beenden.

 

Wir glauben, wir haben die Verpflichtung, den Kurs zu wechseln besonders wegen aller unserer Kinder und Jugendlichen, die eine bessere Zukunft ohne Hass und Bitterkeit verdienen. Blutvergießen und Gewalt werden keinen Frieden bringen sondern nur das Familienleben weiter zerstören und die Wirtschaft unseres Landes weiter gefährden.  

 

Die Zeit ist gekommen für alle unsere Anstrengungen, unser Volk zu einen und uns so auf die Arbeit für Unabhängigkeit zu konzentrieren, zugleich mit der Gelegenheit für alle Menschen dieses Heiligen Landes – Christen, Muslime und Juden – Sicherheit und Frieden kennen zu lernen.

 

Wir sind bereit, als Mediatoren oder in welcher Rolle immer es unserem Volk notwendig und hilfreich erscheint, unseren Teil beizubringen in dem Versuch, die gegenwärtige Situation so rasch als möglich zu beenden. Es ist lebenswichtig für die Regierung, einen wirklichen Sinn für Einheit zu erkennen, für die Sicherheitskräfte, sich zu vereinen, die Waffen von unseren Straßen weg zu räumen und die Führer der Israeli und Palästinenser zu ermutigen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

 

Zum Schluss wollen wir jedermann an die Worte unseres gesegneten Herrn erinnern:

„Gesegnet sind die Friedensstifter, sie werden Gottes Kinder genannt werden.“ (Matt.5,9)

 

Patriarch Theophilos III, Griechisch-orthodoxes Patriarchat

Patriarch Michel Sabbah, Lateinisches Patriarchat

Patriarch Torkom II, Armenisches Apostolisches Orthodoxes Patriarchat

Fr. Pier Battista Pizzaballa OFM, Kustos des Heiligen Landes

Anba Abraham, Koptisch-orthodoxes Patriarchat

Erzbischof Swerios Malki Mourad, Syrisch-orthodoxes Patriarchat

Abune Matthias, Äthiopisch-orthodoxes Patriarchat

Erzbischof Paul Nabil Sayyah, Maronitisches patriarchisches Exarchat

Bischof Riah Abu Al-Assal, Episkopalische Kirche für Jerusalem und den Mittleren Osten

Bischof Mounib Younan, Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land

Bischof Pierre Malki, Syrisch-katholisches patriachalisches Exarchat

Bischof George Bakar, Griechisch-Katholisches patriachalisches Exarchat

Fr. Raphael Minassian, Armenisch-Katholisches patriachalisches Exarchat

 

 

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