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Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23

Juden und Araber stehen zusammen
Rally in Haifa, am 1. November
Gush Shalom


Wir Juden und Araber, Araber und Juden wollen nicht aufgeben, uns zu ängstigen und zu verzweifeln.

An Sonntag wollen wir in der Stadt Haifa zusammenstehen, in einer Stadt, die uns den Weg zu einem geneinsamen Leben in vollkommener Gleichheit führen kann und muss . Zusammenstehend rufen wir zu einem Frieden auf, der sich auf Unabhängigkeit und Gerechtigkeit für beide Völker gründet, auf vollkommene Gleichheit auf allen Gebieten des Lebens, auf ein Ende von Rassismus und Diskriminierung.

Araber und Juden, Juden und Araber wollen alle in Sicherheit leben. Wahre Sicherheit kann zur Sicherheit ohne Besatzung, ohne Blutvergießen führen. Nur mit einem Ende der Besatzung und einem Schritt in Richtung eines gerechten Friedens können wir dem Töten und dem Hass ein Ende setzen, gebaut auf Verschiedenheit, die uns allen Sicherheit garantiert.

Die schreckliche Gewalt und Angst auf den Straßen kommt nicht aus dem Blauen. Die Zeit ist gekommen, die Gründe des Gewaltzyklus des Blutvergießens zu nennen: das System von Kontrolle und Trennung, das Millionen von Palästinensern ihr Recht auf Unabhängigkeit und ein Leben in Würde verweigert. Statt sich mit seiner Ursache zu befassen, gießt die Regierung noch mehr Öl ins Feuer der Volksverhetzung und Gewalt.

Am Sonntag, den 1. November um 7UIhr 30 abends wollen wir am Cinematheque-Platz, in Haifa eine Rally veranstalten.
Um 5 Uhr 30 wird am selben Platz ein kreativer Workshop für Kinder auf Hebräisch und Arabisch stattfinden. Bringt eure ganze Familie mit, damit sie an der Kundgebung des geteilten Lebens teil nimmt. !

(dt. E. Rohlfs)  http://zope.gush-shalom.org/home/en/events/1445491033

Wie viele Palästinenser müssen für die Beendung der Besatzung sterben? - Ramalla -  Hakam Abdel-Hadi - Das palästinensische Gesundheitsministerium hat am vergangenen Samsatg (31. Oktober 2015) die Namen, einschließlich Alter und Ort, von 72 getöteten Palästinenserinnen und Palästinensern veröffentlicht, die seit Anfang Oktober dieses Jahres zu beklagen sind. Die Opfern, darunter 15 Kinder, sind ausschließlich Zivilisten, und wurden im Zuge des kürzlich ausgebrochenen Aufstands von israelischen Soldaten und Siedlern getötet.

In ihrer Verzweiflung sehen viele überwiegend junge Menschen, angesichts der Stagnation der Friedensbemühungen, keine andere Alternative als Widerstand gegen die seit 48 Jahren anhaltende israelische Besatzung zu leisten.

Die Widerstandsbewegung wird durch die Aktivitäten der alttestamentarisch orientierten, aggressiven und expandierenden israelischen Siedler, die von der Besatzungsarmee toleriert, gefördert und geschützt werden, täglich stärker und umfassender: In Hebron demonstrierten Zehntausende friedlich und forderten Ende Oktober die Beendigung der Besatzung. Bebachter vor Ort rechnen mit einer baldigen Ausweitung des Aufstands auf die gesamte Bevölkerung im Gazastreifen und der Westbank.

Es fällt ins Auge, dass die Aktivitäten weder von Fatah noch von Hamas angestachelt oder geführt werden. Die palästinensischen Behörden in den beiden getrennten palästinensischen Gebieten halten sich zurück und verhalten sich nahezu neutral.

Eine neue junge Führung ist im Begriff zu entstehen. Die alten Führungen von Fatah und Hamas werden von ihr als korrupt und unfähig liegen gelassen. Weder die Verhandlungsbemühungen von Mahmoud Abbas noch die Raketen von Hamas, die derzeit faktisch Frieden mit Israel vereinbart hat, haben nicht zum Befreiungsziel geführt. Von der internationalen Gemeinschaft erwarten sie nicht viel, da die US- und EU-Führungen sich leider mit Appellen begnügen und keinen ernsthaften Druck auf die rechtsgerichtete israelische Regierung ausüben.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die junge Führung, die hauptsächlich mit modernen Kommunikationsmitteln (Facebook, Twitter und E-mails) arbeitet, Erfolg haben wird. Es ist auch nicht zu erwarten, dass Fatah und Hamas neutral bleiben können. Es geht den beiden Organisationen schließlich um ihre Macht und Privilegien.

Palästina und Israel stehen höchstwahrscheinlich vor einem Wendepunkt.

Blutige Attentate im Nahost-Konflikt - Beitrag zum Frieden: Diese Jerusalemer Klinik rettet Leben von Tätern und Opfern  -  Jennifer Bligh - Wenn in Jerusalem ein Anschlag passiert, sind die Hadassah Kliniken die erste Anlaufstelle. Hier werden sowohl die Opfer, als auch die Täter behandelt. So war es auch, als der 13-jährige Ahmed den gleichaltrigen Naor lebensgefährlich verletzte.

In den interreligiösen Hadassah Kliniken werden Täter und Opfer fast aller Anschlägen in Jerusalem behandelt. Auch der 13-jährige Ahmed, der den gleichaltrigen Naor mit einem Messer lebensgefährlich verletzt hat. Am Freitag wurde Ahmed in Jerusalem wegen versuchter Tötung angeklagt. Naor hat einen Tag zuvor eine Trauma-Behandlung begonnen.

„Wir haben hier auf dem Scopusberg 34 von den 92 Verletzten der Terrorangriffe medizinisch betreut“ >>>

Nein, Netanjahu, wir weigern uns, mit dem Schwert zu leben - Haggai Mattar,  in 972 - Obgleich es wahrscheinlich ist, dass Netanjahu es nicht beabsichtigt, mag der Ministerpräsident gerade der Linken  ein Ticket zum Sieg gewährt haben. Bei einem  Komitee, bei dem es um Außenpolitik und Verteidigung ging, sagte Netanjahu folgendes: „Ich werde gefragt, ob wir immer mit dem Schwert leben wollen – ja“ Und mit diesen acht kurzen Worten  fasst er die ganze Vision der israelischen Rechten zusammen.

Und wie ist es mit der Hoffnung? Keine Hoffnung. Ist unsere Hand nach Frieden ausgestreckt? Nur wenn wir weiter das Schwert halten. Man dachte, Likud hätte keine Plattform?  Doch es hat.

Dasselbe wurde  den Palästinensern klar gemacht, falls sie etwas anderes gedacht haben. In dieser Zeit müssen wir das ganze Land  auch in der vorhersehbaren Zukunft  kontrollieren,“ klärte der Ministerpräsident auf und fügte hinzu, dass es hier keinen bi-nationalem Staat geben wird. Die beiden Nationen werden den Blutpreis zahlen.

Das ist nicht neu. Analytiker haben vorher schon erklärt, dass diese Art von Rhetorik die einzige Lösung der Rechten sei. Aber dies ist das erste Mal, dass der Ministerpräsident selbst dies so klar gesagt hat, dass dies seine politische Vision sei. Am 20. Todestag des Mordes von Yitzhak Rabin,  Herr Frieden und Sicherheit  bestätigt, dass es weder Frieden noch Sicherheit geben wird.

Hier muss die Linke kommen und genau die  gegenteilige Meinung bringen. Es wird nicht Herzog sein oder Lapid, die nur das Wort „Opposition“ äußern, um den Israelis  jederzeit zu versichern , dass es keinen Unterschied gibt  zwischen der Koalition und der Opposition, wenn sie versuchen,  Netanjahus Politik zu rechtfertigen; Sie will eine wirkliche  Linke sein mit einer Botschaft von Hoffnung für beide, die Israelis und die Palästinenser.

Diese Linke  muss Netanjahus  Bemerkungen immer wieder  über sich ergehen lassen, um sich abzusichern, dass die  Israelis sie nie vergessen. Es muss klar sein, dass wir nicht mit dem Schwert leben wollen. Dass es einen andern Weg gibt.  Jedem Mann und jeder Frau, die hier leben und weiter hier leben wollen und all jene, die hier Kinder großziehen wollen – all jenen können wir Hoffnung geben, was die Rechte niemals kann.

Und für uns muss es eindeutig sein, wie wir dies machen sollen. Es ist möglich, von der Festlegung loszukommen, die uns immer wieder in eine Eskalation von Gewalt führt. Es ist möglich, vollkommen die jüdische Vormacht vom Fluss zum Meer zu meiden. Es ist möglich, dass alle, die hier leben, sich völlig der Demokratie, der Gleichheit und der Freiheit  anvertrauen. (dt. E. Rohlfs)

Das Attentat, das Israel den Konjunktiv brachte - Vor 20 Jahren wurde der israelische Premierminister Jitzchak Rabin nach einer Rede erschossen. Der Friedensnobelpreisträger war Israels Hoffnung auf eine friedliche Zukunft. Die Wunden von Rabins Tod sind bis heute nicht verheilt. - Peter Münch - Drei Schüsse sind es gewesen. Jitzchak Rabin kommt die Treppe herunter nach einer viel umjubelten Rede auf dem Tel Aviver "Platz der Könige Israels", die Leibwächter geleiten ihn zum Auto, die letzen Bilder zeigen ihn beschwingt und winkend.

Seit 20 Jahren lebt Israel im Konjunktiv

Dann feuert der Attentäter jene drei Schüsse ab aus einer Pistole, es ist eine Beretta 84F, Rabin sinkt zu Boden. Jigal Amir, ein 25 Jahre alter jüdischer Jura-Student, hat den Premierminister erschossen. Es ist der 4. November 1995 - und seitdem lebt Israel im Konjunktiv: Was wäre gewesen, wenn . . .

Dass mit dem 73-jährigen Rabin die Hoffnung auf den Frieden begraben wurde, ist eine Weisheit, die bis heute in viele Gedenksteine gemeißelt wurde. Sein Tod gilt als eines jener singulären Ereignisse, die den Lauf der Geschichte verändert haben. Zum 20. Jahrestag gedenkt das ganze Land, und deutlich wird dabei zweierlei: dass es einen wie ihn nicht mehr gegeben hat. Und dass die Wunden dieser Tat bis heute nicht verheilt sind. >>>

 



Tens of thousands mark 20 years since Rabin murder in Tel Aviv - Michael Schaeffer Omer-Man - For 19 years Israelis have been gathering in the spot where the prime minister, who championed the peace process, was gunned down. Today, many are questioning what his legacy really is. Tens of thousands of Israeli marked 20 years since the assassination of Prime Minister Benjamin Netanyahu Saturday night in the Tel Aviv square where he was murdered, which now bears his name.

Memorial rallies have been held in Rabin Square every year for the past 19 year, although participation has shrunk in recent years, reflecting waning confidence in the peace process the slain prime minister has come to symbolize. Organizers said some 75,000 people attended Saturday night.

Israelis understand Rabin’s legacy in very different ways, especially 20 years after his death. +972 has published a number of those interpretations over the past few days. While Rabin led the peace process with the Palestinians, after 20 years of failed attempts at reaching an agreement, some now point to the fact that he never even sought a two-state solution, Yakir Adelman reminded us. Others, like Ron Gerlitz, point to the fact that Rabin is Israel’s only prime minister to ever enter a political alliance with Arab parties in the Knesset.

Michael Schaeffer Omer-Man notes that Rabin changed his ways from a bone-breaking army general to a man of peace, which should inspire Israelis and Palestinians to start looking beyond the two-state solution in the quest for civil rights and peace. Noam Sheizaf reminds us that Rabin’s most important accomplishment was to recognize and acknowledge the Palestinian people, which we should not take for granted.

Clinton, speaking at the rally, offered his own take: “Rabin’s legacy in one way is clear and untouchable. He risked his life to create and defend Israel. He spent his life serving Israel to advance your values and your interests. And he gave his life so that you could live in peace,” Clinton said. Clinton added that one of the things he most admired about the late prime minister is that, “he never stopped seeing his adversaries as human beings whose children were entitled to the same opportunities as his own.” >>>

Video: Israelisches Militär an Palästinensisches Flüchtlingslager: "Wir werden euch mit Gas überschütten (hit with gas), bis ihr sterbt."  - Annie Robbins - Ein schockierendes Video ist aufgetaucht, das eine laute verbale Drohung des israelischen Militärs an die Bewohner des Aida-Flüchtlingscamps aufgezeichnet hat.

Während ein Militärjeep eine leere, ruhige Strasse hinunterrollt, kommt eine drohende Stimme über den Lautsprecher: "Ihr werft Steine, und wir werden euch mit Gas überschütten, bis ihr sterbt." Diese Worte, die gesprochen wurden, kann man fast nicht glauben.

Video im Originaltext


Middle East Eye
(MEE) berichtet, das Video sei am 29. Oktober von dem 17-j. Yazan Ikhlayel mit seinem iPhone aufgenommen worden. Ikhlayel war gerade im Aida's Community Center mit einer klaren Sicht auf die Strasse darunter. Als Ikhlayel die Szene aufnimmt, verlangsamt der Jeep und bleibt dann stehen und die Drohungen gehen weiter. Bei :28 im Video können Sie sehen, wie Steine geworfen werden. Die Drohung macht auch darauf aufmerksam, dass "einer von euch" festgehalten würde, und wenn sie nicht aufhören Steine zu werfen, würden sie diese Person abschlachten:

 

Transskription:

"Leute vom Aida Flüchtlingscamp, wir sind die Besatzungsarmee. Ihr werft Steine und wir werden euch mit Gas überschütten bis ihr sterbt. Kinder, junge und alte Leute, alle werdet ihr sterben, wir werden keinen von euch am Leben lassen. Und wir haben einen von euch festgenommen, er ist jetzt bei uns. Wir haben ihn aus seinem Haus mitgenommen und wir werden ihn abschlachten und töten und ihr werdet zuschauen, wenn ihr weiter Steine werft. Geht nach Hause oder wir werden euch mit Gas überschütten, bis ihr sterbt. Eure Familien, eure Kinder, wir werden jeden von euch töten. Hört auf mich, geht alle nach Hause, es ist besser für euch."

 

Middle East Eye sprach mit Ikhlayel. "Das Wichtigste, was ich möchte, ist dass die Leute sehen, wenn sie dieses Video sehen, was die israelische 'Demokratie' wirklich ist."

Er betonte auch, dass dies die Proteste nicht stoppen werde:

"Sie haben das jetzt zu uns gesagt, sie haben gesagt, "wir sind die Besatzungsarmee". Es beweist, das ist ein Apartheidsland, es ist überhaupt nicht demokratisch".

"Es ist das erste Mal, dass ich so etwas über Lautsprecher zu allen sagen höre", fährt Ikhlayel fort.

"Die jungen Leute nehmen nicht hin, was die Soldaten besonders jetzt machen. Sie gehen jeden Tag auf die Strassen (um zu protestieren) und sie hören nicht auf. Sie haben keine Angst vor ihnen."

Als er gefragt wird, ob er meine, die Botschaft der Soldaten würde den jungen Leuten genügend Angst machen, dass sie mit den Protesten aufhören, schüttelte Ikhlayel energisch den Kopf.

"Das wird nicht aufhören, bis die Besatzung endet", betont er.

 

Middle East Eye sprach auch mit dem Filmemacher und Fotojourmalisten Mohamed al-Azza, der in der Vergangenheit von den israelischen Streitkräften gezielt angegriffen worden ist: Wie Ikhlayel betont auch al-Azza die (ungewöhnliche) Selbstdarstellung der Soldaten als "Besatzungsarmee":

"Es ist schon eine lange Zeit her, dass wir die Soldaten mit einem solchen Sprecher erlebt haben", sagte al-Azza.

"Aber wir waren von einem Wort wirklich überrascht, normalerweise nennen sie sich IDF (Israeli Defense Forces), sie sagen nicht IOF (Israeli Occupation Forces) wie wir, aber das hat etwas Gutes für uns, dass die Menschen außerhalb des Landes das hören. Sie haben es zu uns gesagt, 'wir sind die Besatzungsarmee'...

"Normalerweise wenn wir über Palästina sprechen, erzählen wir Leuten außerhalb, was geschehen ist, und das für gewöhnlich, wenn die Sodaten etwas getan haben, was sie auch sonst immer machen, aber jetzt ist es gut, dass die Leute es von den Soldaten selber hören können. Sie haben gesagt: Sie haben in ihrer Botschaft gesagt, wir werden euch töten und wir werden das tun und dies. Es ist sehr wichtig, dass die Menschen international hören, was für ein Zeug wir ständig von ihnen zu hören bekommen."

 

Ma'an berichtet: Israeli soldiers tell Palestinans: 'We will gas you until you die'.

"In diesem Statement sehen wir – unter einer Reihe potentieller krimineller Vergehen – eine öffentliche Drohung palästinensische Zivilisten zu töten und einen Gefangenen zu exekutieren", sagt Simon Reynolds, Koordinator der Rechtsanwaltschaft bei dem BADIL Resource Center for Palestinian Residency and Refugee Rights, gegenüber Ma'an.

"Obwohl solche Drohungen entsetzlich sind, sind sie nicht unbedingt überraschend. Im Licht der steigenden Zahl toter Zivilisten unter den Palästinensern fügen solche Drohungen nur die Worte zu den Taten.

"Was wir sehen, ist augenscheinlich eine Politik der Gesetzlosigkeit, in der die israelischen Streitkräfte tödliche Gewalt praktisch straflos anwenden können. Besonders beunruhigend ist, dass dies eine Politik ist, die – at the very minimum – von den höchsten Ebenen in der Regierung stillschweigend akzeptiert wird. "Zahlreiche (Menschen-)Rechtsgruppen haben öffentlich Israels unverhältnismäßige militärische Reaktion auf Demonstrationen und angebliche Anschläge verurteilt.

"Willkürliches oder absichtliches Schiessen auf Beobachter und Demonstranten, die keine drohende Gefahr darstellen, ist eine Verletzung internationaler Standards, an die die israelischen Sicherheitskräfte gebunden sind", sagte Kenneth Roth, der Exekutivdirektor von Human Rights Watch am 11. Oktober, nachdem ein Forschungsassistent von HRW angeschossen und verletzt worden war, als er eine Demonstration in der Nähe von Ramallah beobachtete.

Quelle: www.mondoweiss.net/2015/10/military-palestinian-refugee?utm_source=Mondoweiss+List&utm_campaign=c311224ab6-RSS-EMAI
Übersetzung: K. Nebauer

Netanjahu zieht Hitler-Großmufti-Theorie zurück - Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat seine Behauptung zum Einfluss des Großmuftis von Jerusalem Amin al-Husseini auf den Holocaust im Jahr 1941 korrigiert. - In einem Facebook-Post stellte Netanjahu klar: Die Entscheidung zur "Endlösung" hätten die Nazis allein getroffen.

Benjamin Netanjahu hatte mit seinen Aussagen zum Holocaust vor gut einer Woche Empörung ausgelöst: Der palästinensische Großmufti von Jerusalem Amin al-Husseini habe Adolf Hitler 1941 zum Holocaust angestiftet, behauptete Israels Regierungschef in einer Rede. Nun hat Netanjahu einem Bericht der New York Times zufolge seine Behauptung zurückgezogen.

"Die Entscheidung, von einer Politik der Abschiebung von Juden zu einer 'Endlösung' überzugehen, wurde von den Nazis getroffen und war nicht von äußeren Einflüssen abhängig", erklärte Netanjahu in einem Statement auf Facebook. "Die Nazis sahen den Mufti zwar als Kollaborateur, haben ihn jedoch nicht in die Entscheidung einbezogen, systematisch das europäische Judentum zu vernichten." >>>

 


Netanyahu: Nazis, not Mufti al-Husseini. responsable for Holocaust - Who did Netanyahu return to the path of reason? - Dr. Ludwig Watzal - Having watched Israel's Prime Minister since 1996, I haven't made up my mind whether Binyamin Netanyahu is crazy or he just going to play games with the public. Right now, I still tend to the latter, although I think he's not as savvy as Shimon Peres.

Although Netanyahu's Zionist believers may take his historical fairy tales at face value, the world has shown him a red line. They won't be fooled by a charlatan. According to Netanyahu, Hitler got the idea of the Final Solution from the mufti Amin al-Husseini. Hitler just wanted to expel the Jews the mufti told him to "burn them". The mufti as the string-puller behind Hitler, which seems quite bizarre. If it had not been for the Israeli Prime Minister, nobody would have taken notice of this nonsense. >>>

 



Netanyahu Retracts Assertion That Palestinian Inspired Holocaust - Jodi Rudorenoct -  After more than a week of local and international condemnation, Prime Minister Benjamin Netanyahu of Israel issued a statement on Friday retracting his accusation that it was a Palestinian cleric who gave Hitler the idea of annihilating Europe’s Jews during World War II. Mr. Netanyahu, criticized even by Israeli historians for distorting facts, had already said he never intended to absolve Hitler of responsibility for the Holocaust by blaming the mufti of Jerusalem, Haj Amin al-Husseini, but the new statement went further.

“The decision to move from a policy of deporting Jews to the Final Solution was made by the Nazis and was not dependent on outside influence,” Mr. Netanyahu posted on Facebook, in Hebrew and English. “The Nazis saw in the Mufti a collaborator, but they did not need him to decide on the systematic destruction of European Jewry, which began in June 1941.”

Continue reading the main story - Israeli soldiers on Thursday searched a Palestinian near the Jewish settlement of Beit Hadassah in Hebron after a Palestinian youth was shot dead while trying to stab a soldier. -  After more than a week of local and international condemnation, Prime Minister Benjamin Netanyahu of Israel issued a statement on Friday retracting his accusation that it was a Palestinian cleric who gave Hitler the idea of annihilating Europe’s Jews during World War II.

Mr. Netanyahu, criticized even by Israeli historians for distorting facts, had already said he never intended to absolve Hitler of responsibility for the Holocaust by blaming the mufti of Jerusalem, Haj Amin al-Husseini, but the new statement went further. “The decision to move from a policy of deporting Jews to the Final Solution was made by the Nazis and was not dependent on outside influence,” Mr. Netanyahu posted on Facebook, in Hebrew and English. “The Nazis saw in the Mufti a collaborator, but they did not need him to decide on the systematic destruction of European Jewry, which began in June 1941.” >>>


VIDEO - A Stones' Throw From Freedom - The perpetrator and the victim. - The Zionist occupation regime in Palestine has taken its gloves off as the snapshot shows. They use their huge military might to further oppress a defenseless people and keep robbing their land and colonize it by transferring their people against international law into occupied territories.

The following video features an interview with the Palestinian anarchist Budour Hassan, who explains the current uprising in the occupied territories. (Starting with 5.46)  >>>

Director of BBC television signs The Guardian’s pro-Israel letter - Amena Saleem - The BBC’s outgoing director of television has signed a letter published in The Guardian last week, pleading for Israel not to be singled out as a target for cultural boycotts. Danny Cohen, a member of the BBC’s executive board and one of the most senior figures in the organization, joins top Israel apologists — including the chair of Conservative Friends of Israel and the vice-chair of Labour Friends of Israel — in putting his name to the letter.

(The BBC recently announced that Cohen was to move on from his position at the BBC after eight years, but will retain his post through the end of November.) The letter published in The Guardian states that “Cultural boycotts singling out Israel are divisive and discriminatory, and will not further peace,” and calls for “cultural engagement” in place of boycotts. >>>

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