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Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23

Adolf, Amin und Bibi - Uri Avnery, 31.Oktober 2015 - ES IST nicht sehr erfreulich, wenn ernste Leute in aller Welt – Historiker, Psychiater, Diplomaten – sich fragen, ob mein Ministerpräsident seine  Sinne psychisch noch bei einander hat. Doch dies geschieht jetzt. Und nicht nur im Ausland. Immer mehr Leute in Israel stellen sich dieselbe Frage. All dies wurde durch einen Vorfall ausgelöst. Aber die Leute schauen jetzt  viele andere Ereignisse der Vergangenheit und Gegenwart in einem neuen Licht.

Bis jetzt wurden viele seltsame Handlungen und Äußerungen von Benjamin Netanjahu als  Manipulationen eines schlauen Politikers, eines talentierten Demagogen angesehen, der die Seele seiner Wähler kennt und sie mit entsprechend reichlich Lügen versorgt. Nicht mehr.  Ein beunruhigender Verdacht  geht um: dass unser Ministerpräsident  ernsthafte psychische Probleme hat.


ALLES  BEGANN vor zwei Wochen, als Netanjahu  vor einer weltweiten zionistischen Versammlung eine Rede hielt. Was er sagte, war schockierend. Adolf Hitler – so sprach er hochtrabend – wollte die Juden nicht wirklich auslöschen. Er wollte sie nur vertreiben. Aber dann traf er den Mufti aus Jerusalem, der ihn davon überzeugte, die Juden zu „verbrennen“.  So wäre der Holocaust geboren worden.   Die Schlussfolgerung? Hitler war schließlich gar nicht so böse. Den Deutschen sollte nicht die Schuld gegeben werden.  die Palästinenser waren  die  Urheber des Mordes an sechs Millionen Juden.


Falls das Subjekt ein anderes gewesen wäre, könnte diese Rede als eine der üblichen Lügen und Verfälschungen, die für Netanjahu typisch sind, angesehen werden. Hitler war wirklich nicht so schlecht, die Palästinenser  müssen angeklagt werden, der Mufti war der Vorläufer von Mahmoud Abbas. Nur ein Stück Routine politischer Propaganda. Aber dies betrifft den Holocaust, das schrecklichste Verbrechen der modernen Zeit und bei weitem das bedeutendste Ereignis in der modernen jüdischen Geschichte. Dieses Ereignis hat direkten Einfluss auf das Leben der Hälfte der jüdischen Bevölkerung Israels (einschließlich meiner selbst), die ihre Verwandten im Holocaust verloren haben oder selbst Überlebende sind. Diese Rede war nicht nur eine kleine politische Manipulation, eine von denen, an die wir uns gewöhnten, seitdem Netanjahu Ministerpräsident wurde. Dies war etwas Neues, etwas Entsetzliches. . >>>



Starke Bilder: Die israelische Polizei schiesst 11 Mal auf einen jungen Palästinenser


Laut Zeugen schossen die israelischen Streitkräfte in der Nähe der illegalen israelischen Siedlung Kiryat Arba im Süden der Westbank 11 Kugeln auf einen Palätinenser.

Das Nachrichtenportal Albawaba gibt an, dass der 23-j. Islam Rafiq Hammad Ibeido zum Zeitpunkt seines Todes keine Waffe bei sich trug, wie Zeugen berichten. Diese wiesen die (Nachrichten)Agentur Ma'an darauf hin, dass "die israelischen Soldaten 11 Kugeln auf den jungen Mann schossen, ihn dort blutend liegen liessen und ihm ein Messer in die Hand legten".

Die israelische Armee ihrerseits sagte, dass "der Palästinenser versucht hat, einen Soldaten in einem Militärposten in Hebron niederzustechen" und dass "auf den Angreifer am Ort einmal geschossen wurde".

[...] Heute hat die israelische Polizei zwei palästinensische Jugendliche getötet und darauf hingewiesen, dass sie Waffen getragen hätten.

Einer dieser Toten war der 19-j. Faruk Abdel Qader Omar Sidr, den israelische Soldaten in der Nähe der Siedlung Beit Hadassa erschossen haben.

Eine Palästinenserin, die in der Gegend gewesen war, sagte gegenüber Ma'an, sie habe Schüsse gehört und israelische Soldaten und Siedler auf einen jungen Palästinenser schiessen gesehen, als dieser gerade eine Treppe herunterkam; und sie sagte, sie habe nichts in seinen Händen gesehen. Die israelische Armee gab an, Omar Sidr habe versucht einen israelischen Soldaten "an einem Sicherheitsposten in Hebron" niederzustechen, bevor auf ihn geschossen worden ist.

Stunden vorher war der 23-j. Mahdi Mohamed Ramadan Muhtasib von der israelischen Grenzpolizei nahe der Abrahammoschee nach einem angeblichen Attentat auf einen israelischen Soldaten erschossen worden. Die israelische Presse berichtete, dass ein Soldat leichte Verletzungen im Gesicht erhalten habe, bevor der Verdächtige zu Boden geschlagen wurde; diese Information wurde von Zeugen zurückgewiesen, die angaben, ein israelischer Soldat habe offen (überlegt) ein Messer neben die Leiche gelegt, wie die Nachrichtenagentur kommentiert. (siehe Fotos im Originaltext)

In diesem Monat starben mehr als 60 Palästinenser; Menschenrechtsaktivisten drängen Israel, die illegalen Tötungen von Palästinensern, die im Augenblick ihrer Tötung durch israelische (Streit-, Sicherheits-)Kräfte keine ausreichende Bedrohung dargestellt haben, zu stoppen. -
 http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=58595
Übersetzung: K. Nebauer

Israeli court charges Palestinian teen, 13, with attempted murder -  Israel's Jerusalem District Court on Friday indicted 13-year-old Palestinian Ahmad Manasra on charges of attempted murder following an attack on two Israelis on Oct. 12 in Jerusalem, Israeli media reported.

The stabbing attack took place near the illegal Pisgat Zeev settlement in East Jerusalem, with Israeli police reporting that two Israelis, aged 13 and 21, were seriously injured.

Ahmad's 15-year-old cousin, Hassan, was shot dead at the scene by Israeli forces, while Ahmad was knocked over by a car and seriously wounded.

A video of Ahmad lying injured and bloody on the ground after being hit by the car was uploaded to social media and went viral. In the footage, an Israeli onlooker can clearly be heard saying: "Die, son of a whore! Die!" while another tells the police officer to shoot him. >>>

Ni’lin: Israelische Armee verstӓrkt Blockade des Dorfes - Vor einer Woche stellte die israelische Armee grosse Zementblӧcke vor den Eingang zum Dorf Ni’lin in der besetzten Westbank. Diese Woche wurden die Blӧcke mit einem Metalltor ersetzt. Die israelische Besatzungsbehӧrde hat einen weiteren Schritt unternommen, um die absolute Kontrolle über die Bewohner des Dorfes zu gewinnen. Kranke, Verletzte und Frauen in den Wehen werden ihre Arztbesuche und Geburten nach dem Zeitplan der israelischen Besatzungsarmee richten müssen. Saeed Amireh berichtet:

Am Dienstag, den 27. Oktober 2015 ersetzten israelische Soldaten und Polizei die Zementblӧcke, die bisher den Eingang zum Dorf Ni’lin blockiert haben, mit einem gelben Metalltor.

 Das Tor wird zwischen 6 Uhr morgens und 6 Uhr abends offen sein, kann aber tatsӓchlich je nach Wunsch der israelischen Armee als eine kollektive Bestrafung des ganzen Dorfes jederzeit gesperrt werden. Kranke, Verletzte oder Frauen in Geburtswehen müssen sich den Ӧffnungszeiten oder der Stimmung der Soldaten.

 Beim Betreten oder Verlassen des Dorfes muss sich jeder ausweisen. Die israelische Armee wird so den den gesamten Verkehr ins Dorf und aus dem Dorf kontrollieren. Die Armee kann auch sicherstellen, dass weder israelische noch international Solidaritӓtsaktivisten zu den Freitagsprotesten oder anderen Aktionen nach Ni’lin kommen kӧnnen. Eine Gruppe von Journalisten von Palestine Today wurde bereits am Eingang abgewiesen, als sie das Dorf besuchen wollten. Die Journalisten wurden dann als menschliche Schilder benutzt, als es am Tor zu Zusammenstӧssen kam.

 Am Tor steht auch ein Wachturm, der im August 2014 errichtet wurde. Die israelischen Soldaten im Wachturm kӧnnen deshalb einfach das Feuer auf jeden erӧffnen, der den Versuch unternimmt, das Tor selbst aufzumachen.

Am nӓchsten Tag erklӓrte die israelische Armee Ni’lin zur “geschlossenen militӓrischen Zone” und marschierten am Abend ins Dorf ein. Die Jugendlichen im Dorf bewarfen die Soldaten mit Steinen, und eine Stunde spӓter zogen die Soldaten sich zurück, ohne dass es zu Todesopfern unter der Bevӧlkerung kam. Allerdings litten dutzende unter den Folgen der Trӓnengasinhalierung.

 Am zweiten Tag nach der Installierung des Metalltores unternahm eine groose Zahl von israelischen Soldaten mit 15 Armeejeeps am frühen Morgen einen Angriff auf das Dorf. Sie marschierten gleichzeitig aus der Richtung der Apartheidmauer im Süden und dem Eingangstor im Osten auf Ni’lin zu und rissen die Bewohner mit Schallgranaten und Trӓnengas aus dem Schlaf. Im Dorf drangen sie auf der Suche nach von der Armee gesuchten jungen Mӓnnern des Dorfes gewaltsam in zehn Hӓuser ein. In drei Fӓllen waren die Soldaten erfolgreich und nahmen  Abdullah Mohammed Amireh, 15, Nasser Mohammed Amireh, 13 und Sohaib Fihmi Srour, 16, brutal fest.

 In der vergangenen Woche berichtete Saeed Amireh aus Ni’lin, dass die israelische Armee grosse Zementblӧcke am Dorfeingang installierte. Ni’lin protestiert seit 2004 gegen den Bau der israelischen Annexionsmauer in der besetzten Wetsbank. Das Volkskomitee organisiert wӧchentliche Freitagsproteste, um den resoluten Widerstand der Bevӧlkerung gegen Israels Politik der Isolierung von der Westbank und die wirtschaftliche und demographische Strangulierung des Ortes zu demonstrieren. Ni’lins gewaltlosen Proteste sind Teil des von der Bevӧkerung getragenen friedlichen Widerstands, an dem sich andere Dӧrfer wie Bi’lin, Nabi Saleh und Kufr Qaddoum seit Jahren beteiligen.
Saeed Amireh, Checkpoint established at the entrance of Ni’lin, 29. Oktober 2015
http://saeedamireh.com/2015/10/29/checkpoint-established-at-the-entrance-of-nilin/ (Übersetzt von M.Lauer)

Schlacht um Jerusalem: Besitzentziehung von palästinensischen Häusern - 30.10.2015 - Unauffällig, aber kontinuierlich werfen jüdische Siedler arabische Bewohner von Ost-Jerusalem aus ihren Häusern und ziehen dort ein. Und sie rücken auch weiter vor zu den heiligen Stätten.

Kürzlich, mitten in den wachsenden Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern und einer massiven Mobilisierung israelischer Soldaten in Jerusalem, führten eines Morgens Sicherheitskräfte einen Räumungsbefehl aus: sie legten eine Sperre (Kordon) rund um das Viertel Silwan und holten zwei arabische Familien aus ihren Wohnungen, damit diese von Juden besetzt würden, die das Gericht für die rechtmäßigen Eigentümer hielt.


Die Räumungen sind Teil einer Schlacht, die jüdische Siedler Haus um Haus liefern, manchmal mit Unterstützung durch die Regierung, um ihre Präsenz in den arabischen Vierteln der Altstadt von Jerusalem auszuweiten, die die Palästinensern als das Herz einer zukünftigen eigenen Hauptstadt ansehen. Die von Juden betriebenen Räumungen (von Wohnungen/Häusern) in arabischen Vierteln waren Motiv für eine Reihe von Anschlägen, meist mit Messern, auf Israelis.


Ein anderes Motiv ist der Streit um die heiligen Stätten. Die Vize-Außenministerin Tzipi Hotovely heizte die Spannung wegen der Esplanade (Tempelberg) an, als sie am Montag vorschlug, dort eine jüdische Fahne zu hissen. "Er gehört uns, er ist ein  heiliger Ort für das jüdische Volk", versicherte sie. [...]


Die Israelis "provozieren diese Welle von Messerattacken, wenn sie Menschen immer wieder unter Druck setzen, bleibt diesen nichts anderes übrig als zu sterben, ein Messer zu nehmen und hinauf zu gehen", meinte der 59-j. Abdullah Abu Nab, der vor kurzem mit seiner Frau, seinen 9-j. Zwillingssöhnen und weiteren sechs Familienangehörigen aus seinem Haus geworfen wurde.


Ultras, denen das Recht hilft
- Rassistische jüdische Gruppierungen wie Ateret Cohanim widersetzen sich jedem Abkommen, das neben dem jüdischen die Schaffung eines palästinensischen Staates auf Land, das sich Israel 1967 aneignete – einschließlich Ost-Jerusalem - enthält.
Manche Aktivisten glauben, wenn mehr Juden im Ostteil der Altstadt und den angrenzenden arabischen Vierteln Fuß fassen, wo sich wichtige Heiligtümer und archäologische Stätten befinden, würde sich die "religiöse Erlösung" beschleunigen. Daniel Luria von Ateret Cohanim, eine der Gruppierungen, die in Silwan aktiv sind, behauptete: "Grundlegend sehen wir den Zionismus in Aktion und den Prozess der Erlösung auf dem Weg."
Israelische Organisationen, die sich der Kolonisierung von Gebieten, die im Krieg erobert wurden, widersetzen, sagen, dass die Siedler jede Teilung Jerusalems zu verhindern suchen. "Sie möchten die Zusammensetzung >>>

Flucht – Dasein im Provisorium - Leben auf Zeit – ohne Ende -- Viele der nach der Staatsgründung Israels vertriebenen Palästinenser wohnen bis heute in Lagern. Obwohl feste Häuser an die Stelle der Zelte getreten sind, hält das Gefühl an, im Provisorium zu leben. - Atef Abu Saif - In einer Geografiestunde in der vierten Primarklasse realisierte ich zum ersten Mal, was es bedeutet, in einem Flüchtlingslager zu leben. Der Lehrer erklärte uns an jenem Tag unterschiedliche Siedlungsformen und unterteilte diese in drei Kategorien – Stadt, Dorf und das beduinische Leben in der Wüste. Verwundert fragte ich: «Und die Flüchtlingslager?» Reflexartig entgegnete der Lehrer, dass das nur eine temporäre Wohnform sei. «Wieso denn?», fragte ich. Ich glaube, er war etwas geniert und wusste nicht, wie er dem Kind antworten sollte, das hier gleichsam nach dem Kern seiner eigenen Identität fragte. Bis dahin hatte ich nicht gewusst, dass ich in einem Provisorium lebte. Und es war ein Schock zu erfahren, dass ich an einem Ort wohnte, der unter den menschlichen Siedlungsformen eigentlich keinen Platz hat. >>>


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US-Israel first time on the Back foot - By Dr. Javed Jamil, The Milli - Things seem to moving with breathtaking speed. West-Nuclear Treaty, Refugee Crisis, Russian Intervention in Syria, Blair “Apology”, threat of another Intifada in Israel, Israel’s attempts to silence it through negotiations rather than an all-out attack and through certain measures on the Al-Aqsa Mosque campus, and now Obama administration’s statement that it would like to see Iran getting involved in the Syria talks -- this sequence leaves no room for doubt that for the first time in several decades, America-Israel nexus seems to have gone on the back foot. It seems to be on a compromising rather than aggressive mood. The attempts are on to salvage the reputation of the US and its former allies like Tony Blair. The public mood in the West especially in Europe is fast changing against the West-Europe nexus.

Tony Blair has attracted international news highlights by his “apology”, which in fact is no apology at all, and is a mere gimmick aimed at diluting the role of West in the rise of ISIS. Blair does not feel sorry for the removal of Saddam Hussain, something which International Law recognises as a crime, because it does not allow forced regime change. But America and its allies have done this crime again and again – in Afghanistan, Iraq, Libya and Egypt where it succeeded. It failed to repeat its “successes” in Syria. Blair failed to apologise for the massive destruction of life and property in Iraq >>>

Rightwing Israelis celebrate murder of a Jewish activist (and NYT won’t tell you so) - James North and Philip Weiss - Maybe you have read about the murder in Jerusalem of Richard Lakin, 76, an American idealist who moved to Israel in 1984 and became active in the peace movement there and then was shot and stabbed by young Palestinians on a Jerusalem bus two weeks ago, succumbing to his wounds on Tuesday. The Hartford Courant says Lakin “spent a lifetime trying to bring people of different religions and races together.” The New York Times has a moving report from Lakin’s funeral saying he was a civil rights activist in the U.S. before moving to Israel to be a teacher.

Peace Now also has a report on the case, apparently based on a translation of a report in the Hebrew press:

Less than a day after Richard Lakin passed away Tuesday from the wounds he suffered in an attack by two Palestinians two weeks ago, thousands of right-wingers on the Internet celebrated his death. The flood of hate posts began after the right-wing Israeli rapper, ‘The Shadow,’ wrote on Facebook that the murder of Lakin, an activist with the ‘Tag Meir’ group, which visits Palestinians who were attacked by Jews, should be a wake-up call to left-wingers. “He needs to be buried in Gaza and people should shit on his gravestone,” posted one on Facebook over a picture of Lakin’s face. “Another dead terrorist,” wrote another. “So it turns out Arabs do good things sometimes.” “For me he is another terrorist.” “Since I really love the left-wing, I want to wish them the same thing,” others wrote. >>>

Die Ärzte für Menschenrechte - Andrea Barsony - PHR –Israel   30.10.15 - Die  neuen Bewegungsbeschränkungen in Ost-Jerusalem  bewirken die rechtzeitige  ärztliche  Behandlung - Am 14. Oktober 2015  begannen die israelischen Sicherheitskräfte mit  die den Bewegungs-Beschränkungen in ganz Ost-Jerusalem. Mehr als 20 Straßen  sind augenblicklich durch Beton-Barrikaden und 14 militärische Kontrollpunkte  gesperrt  und verzögern so die Ankunft der Patienten, der Ambulanzen und die Evakuierungen in die Krankenhäuser Al-Hilal, Al-Makassed, Al-Amira-Basma, Al-Mutla, Saint-John und Saint Joseph.

Entsprechend der Palästinensischen Roten Halbmond-Gesellschaft  (Rotes Kreuz) in Jerusalem  brauchen Patienten 60 Minuten oder länger zum Krankenhaustransport. Wenn  eine Ambulanz sich einem Kontrollpunkt nähert, ist es für den Patienten  nicht erlaubt,  das Fahrzeug  zu wechseln, wenn er nicht die Genehmigung von der Kontrolleinheit  bekommen hat. Sobald eine Erlaubnis vorliegt, durchsuchen die Sicherheitskräfte  den Wagen, was wieder einige Minuten länger dauert. In Zeiten mit höchstem Verkehr (6-10 vorm. und 2-5 am nachm.)  werden Ambulanzwagen  regelmäßig eine halbe Stunde am Kontrollpunkt selbst blockiert.

 Diese Barrieren können tragische Konsequenzen haben, wie z.B. für die 65jährige Huda Darwish, eine Bewohnerin  von Issawiya, die am 19. Oktober  an einer  Herzattacke  starb . Sie fühlte sich ab 3 am Morgen schlecht, wenn die Straßen  nach Issawiya rein und rausführen  aus Sicherheitsgründen gesperrt sind. Die Familie rief deshalb keinen Ambulanzwagen. Es dauerte eine halbe Stunde um zum Hadassah Har Hatzofim-Krankenhaus zu kommen, während eine normale Fahrt  nur wenige Minuten benötigt. Huda Darwish wurde  von den Ärzten, die versuchten, sie zu retten versuchen,  für tot erklärt.

Solch strenge Beschränkungen der Bewegungsfreiheit im ganzen palästinensischen Ost-Jerusalemer Raum stellt eine Kollektivstrafe  dar, die nach dem internationalen Gesetz verboten ist. Außerdem  verletzten diese Barrieren  das Recht der Bewohner  auf Gesundheit und Bewegungsfreiheit und nimmt dem medizinischen Personal Arbeit.

Die Ärzte für Menschenrechte-Israel bitten die internationale Gemeinschaft dringend, bei den entsprechenden Behörden zu intervenieren und zu fordern, dass die  Kontrollpunkte innerhalb Jerusalems entfernt werden, ganz besonders die, die in der Nähe von Krankenhäusern und Evakuierungswegen liegen, damit  das medizinische  Team seine Arbeit ungehindert ausführen kann.

Für weitere Information  setze man sich bitte  mit  Andrea Barsony , Internationale Advocacy Coordinator  der Ärzte für Menschenrechte –Israel in Verbindung  052 742 45 14       andrea@phr.org.il  - (dt. Ellen Rohlfs)

Rabbiner für Menschenrechte angegriffen - Chiam Levinson, 23.10. 15  -Der Leiter  einer jüdischen Menschenrechtsgruppe wurde am Freitag von einem maskierten Juden in der Nähe einer jüdischen Siedlung in der Westbank angegriffen. Der Vorfall, der auf ein Video aufgenommen wurde, wurde von der Polizei als heftige Auseinandersetzung  zwischen linken und rechten Aktivisten bezeichnet.

Der jüdische Angreifer wurde gesehen, wie er Rabbi Arik Asherman, den Leiter der Rabbiner für Menschenrechte während der Olivenernte in der Nähe der Siedlung Itamar angepöbelt und mit einem Messer bedroht hatte. Die israelische Polizeieinheit für politische Verbrechen hat eine Untersuchung in den Vorfall eröffnet.

Nach  Rabbi Ackerman geschah der Vorfall, als er und ein Palästinenser von der Olivenernte zurückkehrten und sahen, wie ein anderer jüdischer Siedler versuchte, aus dem Olivenhain Oliven zu stehlen und ein anderer angeblich dabei war , einige der Bäume in Brand zu setzen. Asherman  sagte, er wäre in Richtung der brennenden Bäume gegangen.

Auf dem Video, das in diesem Augenblick beginnt, wird Asherman von einem maskierten Mann angegriffen, der ihn schlägt und mit Steinen bewirft, bevor er das Messer herauszieht. Man sieht auf dem Video, wie sich Asherman verteidigt und sich noch gegen einen anderen wehrt, bevor der Maskierte ihn noch mal angreift und das Messer schwingt und dann flieht.

Die Polizei beschrieb den Vorfall als eine Spannung zwischen den Aktivisten vom linken und rechten Flügel während der palästinensischen Olivenernte. Die Polizei sagte, dass Offiziere das Gebiet untersucht hätten und dass eine gründliche Untersuchung  zusammen mit den Sicherheitskräften eröffnet werden wird. Die Polizei sagte, sie sähe solche Vorfälle mit großem Ernst und es gäbe Null Toleranz gegenüber solchen Gesetzesbrechern.  (was ich sehr in Frage stelle   Rohlfs)

(dt. Ellen Rohlfs – Arik ist mir persönlich bekannt von machen Aktionen)

Tausende von  Israelis marschierten mit Palästinensern für den Frieden  - Marc Schulman , 24.Okt. 15 - Während  10 Tausende  von Meretz und Paece now durch Tel Avivs Straßen marschierten  sangen sie „Bibi geh nach Hause“- Die israelische Aktivistengruppe Peace Now organisierte gemeinsam mit Meretz, dem linken Flügel,  und andern die Demo . Sie waren davon überzeugt, dass 6000 am Straßenrand in Bereitschaft standen.

Rabin, ein Gewinner des Friedensnobelpreises, wurde getötet, als er versuchte, den Friedensprozess zu verhindern, der 1993  mit den Oslo-Abkommen begann. Es war ein Abkommen, das so aussah, als würden damit Jahrzehnte der Gewalt beendet.

„Der Weg, der 1995  gestoppt wurde, ist genau der Weg, den wir heute nehmen müssten“, sagte die Sprecherin von Peace Now   Anat Ben Nun.

Zwei Jahrzehnte später jedoch geht der Konflikt weiter. In den letzten Wochen  wurden 52 Palästinenser und ein israelischer Araber von israelischen Soldaten in Jerusalem  und in den besetzten Gebieten getötet, und acht Israelis sind  bei palästinensischen Messerstechereien ums Leben gekommen. Ein Demonstrant  mit Namen Zeev sagte, dass die Abwesenheit eines Friedensprozesses zur augenblicklichen Gewalt  beiträgt. Dazu gehört auch Israels absurde Angriffe auf BDS Enthüllung…

„Es wird schlimmer werden, wenn wir meinen, dass passiv-sein die Antwort wäre,“ sagte er.   Ein anderer Daniel Dojon klagte die Politiker an. „Die Situation ist verrückt“,  sagte er. „Ich spreche nicht über Sicherheit, sondern über den Mangel an politischem Fortschritt, den Mangel an Hoffnung.  Die israelischen Politiker sind immer extremer geworden.“

Am Sonntag will der israelische Präsident Reuven Rivlin eine Kerze für Rabin anzünden und am nächsten Tag soll eine staatliche  Gedenkfeier sein. (dt. E. Rohlfs)

You can’t save Israel from itself by appropriating BDS US Politics - Omar Barghouti - Last weekend the Washington Post published an article supporting boycott of Israel written by two scholars who identified themselves as lifelong Zionists, Steven Levitsky at Harvard and Glen Weyl formerly of the University of Chicago now at Microsoft. Omar Barghouti had this response to the article, which he allowed us to publish. A remarkable and very courageous, I must admit, article that helps to shatter some of the important myths and misrepresentations propagated by “soft” Zionists in the US and elsewhere about boycotting Israel. The authors are self-declared Zionists. Their view, therefore, suffers from the same two ills that afflict all Zionist arguments: selective amnesia and deep-seated, irredeemable racism. This article below, like almost all Zionist writings, conveniently forgets the Nakba and the fact that the current Zionist state of Israel was criminally built on the ruins of Palestinian society and the ethnic cleansing of more than half of the indigenous Palestinian people. It also adopts the view that Palestinians, from a typical racist and utilitarian Zionist perspective, do not per se deserve equal human rights to the rest of humans. They should be “given” some rights only when doing so is safely expected to improve Israel’s image and entrench its regime of oppression. >>>

Israel’s Apartheid State - Jonathan Power - Albert Einstein once said that “insanity is doing the same thing over and over again and expecting a different result”. That’s how it seems to be with President Obama sending his Secretary of State, John Kerry, to attempt to resurrect the talks about talks between Israel and Palestine.

No one knows if the renewed unrest among young Palestinians who are confronting Israel again with stones and knives -- and in return bullets are fired to quell the protests -- is going to lead to a third Intifada. The signs are not propitious. If not today then certainly tomorrow. Israel is running an apartheid state which, as was South Africa’s, has a termination date built in.

What has happened to Obama’s pledge seven months ago to “re-evaluate” US policy on Israel? At the UN the US as usual digs in its heels when Israel is admonished.

France has suggested that the UN Security Council adopt a resolution that would outline the basic parameters of a just political settlement. The proposal would contain a deadline for agreement. If broken by Israel the rest of the world would be encouraged to pressure it with a tight economic bo
ycott. This is the best idea suggested for a long time. Europe alone, Israel’s biggest trade partner, could bring Israel to its knees. >>>

Israeli ‘dreams’ - In light of the wave of violence that has gripped Jerusalem and the West Bank, it is crucial that high-ranking officials refrain from inflammatory rhetoric that could make the situation worse. Thus, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu had to be rebuked by the US State Department after he claimed a Palestinian religious leader provoked the Holocaust. And this week, Netanyahu did what had been done to him: he had to rein in one of his top officials after she said her “dream” was to see the Israeli flag flying over Al-Haram Al-Sharif, which she calls Temple Mount. Deputy Foreign Minister Tzipi Hotovely also called on the government to allow Jews to go up to the Haram and pray there.

Non-Muslims are permitted to visit the compound, but non-Muslim prayer is not allowed. The strong belief by Palestinians that this status quo is changing has led Al-Haram to be the focus of violent clashes between Palestinians and Israeli security forces in recent months, and an ongoing escalation of violence, triggered, in part, by Palestinian charges that Israel intends to change the status quo on the religious site. >>>

8-month-old baby dies from tear gas inhalation near Bethlehem - An eight-month-old Palestinian baby died Friday from tear gas inhalation in Beit Fajjar village south of Bethlehem during clashes in the area, the Palestinian Ministry of Health said.

The ministry said in a statement that Ramadan Mohammad Faisal Thawabta died after inhaling tear gas when clashes erupted nearby between Palestinians and Israeli military forces.

Thawabta's body is being transported to Beit Jala Governmental Hospital.

Three Palestinians were injured with 0.22 caliber bullets during clashes in the village, the ministry added.

An Israeli army spokesperson did not have any immediate information but told Ma'an they were looking into the incident.

The eight-month-old child's death brings the total number of Palestinians killed this month to 67, at least ten of whom have been children. >>>

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Aktuelle  Nachrichten

October alone- more than 70 Palestinians killed

Video
Soldat schlägt liegenden mit Waffe auf den Kopf
Israeli troops run over Palestinian, arrest him

WATCH: Israeli Border Police assault, pepper spray Palestinian journalists

Israelisches Verbrechen vor Internationalen Gerichtshof getragen

Ramelow von Israelreise zurückgekehrt

Bildungsministerin (Österreich) Heinisch-Hosek bereist Israel

This Is What Being 'Tough on Terror' Looks Like In East Jerusalem

Israel/OPT: Israeli authorities must protect Palestinian civilians in wake of settler attacks in Hebron

30. 10. 2015

The Palestinians Holocaust…The Intifada Gets Netanyahu Insane

US-Israel first time on the Back foot

Eight-month baby died of Israeli tear gas
 

8-month-old baby dies from tear gas inhalation near Bethlehem

Bruder des Rabin-Attentäters ruft zu Mord an Israels Präsident auf

Palestinian leader Mahmoud Abbas meets ICC over Israeli war crimes

Israel rejects New Zealand draft resolution to the Security Council to re-launch negotiations
 

Netanyahu Tells New Zealand to Forget about Peace Process
 

Israel sends blunt message to New Zealand: Don't try to renew peace talks

Israel Issues Administrative Detention Orders against 35 Palestinian Detainees

Are Israel’s war crimes no longer good for business?

A majority of Palestinians support armed intifada as means of self-defense

VIDEO - Nach Angriff auf Steinewerfer sind Journalisten unerwünschte

Objections to new Jerusalem Judean Hills suburb

Italy promoting collaboration with Israel, Egypt on gas

Trudeau-Netanyahu hold 'warm' phone call, affirming Canada-Israel bond

Govt denies Israel pressure allegations

An Israeli and a Palestinian tell ITV News of their fears and frustration after latest spate of violence

Israeli rabbis: killing Palestinians ‘religious duty’

UAE buys Arab houses for Jews in Jerusalem

Israeli org pays for settlers desecrating Al-Aqsa Mosque

Haiti – Dominikanische Republik: Unternehmen aus Israel übernimmt Verwaltung der Grenzen

"In Israel konsumiert man Antidepressiva wie Süßigkeiten"

Netanjahu will jüdische Wohnungen im Westjordanland legalisieren

Israel legalisiert 800 Wohnungen im Westjordanland

68 Palestinians, Including 13 Children And A Pregnant Woman, Killed This Month; 921 Wounded

Many Palestinians Injured In Ramallah And Bethlehem

VIDEO- Soldiers Invade 'Aida Refugee, Use Loud Speakers Threatening “To Kill Everybody”

Video- Israeli Military Attacks Against Al-Makassed Hospital Continue; Gas Bombs Fired

29. 10. 2015

Nach einer Serie von Messerattacken hat die israelische Armee in der Stadt Hebron Beschränkungen gegen die palästinensische Bevölkerung verhängt. Palästinenser im Alter von 15 bis 25 Jahren dürften Straßensperren in den jüdischen Vierteln der geteilten Stadt im Westjordanland nicht mehr passieren, berichtete die Nachrichtenseite „ynet“ am Donnerstag.

Young Palestinian Man Killed By Israeli Army Fire In Hebron

The impact of the Jerusalem Intifada on the Israeli economy

Israeli occupation executes two more Palestinians

Video, Israeli media fails to cover-up Israeli executions

Abbas fordert internationalen Schutz für palästinensisches Volk

Im Waffenladen boomt das Geschäft

One Palestinian killed on Wednesday; 65 Palestinians Killed This Month, Including 14 Children

Live TV:

PNN TV >>>  - Paltoday >>> - Qudstv >>>

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