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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine

 

 

 

Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23


Am 27 Dezember, war der 8 Jahrestag der ersten israelische Aggression in Gaza.

Nach sieben Wochen Krieg im Gazastreifen - 2014 - Die wichtigsten Fakten im Überblick >>>

Gaza: Gift auf Äcker gesprüht  - 26.12.15 -  Israelische Flugzeuge haben  nach Berichten  chemische Substanzen auf Äcker im belagerten Gazastreifen gesprüht, um die Ernte im sowieso schon sehr verarmten Land unbrauchbar zu machen. Mehrere Farmer informierten uns, dass israelische Flugzeuge Pestizide  über ihre Äcker gesprüht haben,  sagte Wael Thabet, Chef  der Pflanzenschutzabteilung des Gaza-Landwirtschaftsministeriums am Donnerstag.

Die Außenbezirke von al-Qarara-Stadt, nördlich von Khan Yunis und Wadi as-Salqa – landwirtschaftliche Stadt  südlich von Deir Balah sind betroffene Gebiete. Thabet sagte: geschätzte 371 acres  von Äckern  mitten in Gaza und 50 acre Land  östlich von Khan Yunis sind davon betroffen. (1 acre = 4046 qm)

Saleh al Najjar, ein Bauer von Al Qarara, sagte, er habe7,4 acres Spinat und Erbsen als Folge des Versprühens verloren. Ein anderer Bauer Wael al Shami sagte, er habe die Ernte von Petersilie und Bohnen  verloren, die er in der Nähe der Stadt gepflanzt /gesät hat.

Die anhaltende israelische Blockade des Gazastreifens ist für die Bevölkerung des Gazastreifens auch deshalb ein großes Risiko. Die Bauern kämpfen, um die  zunehmenden Forderungen der 1,8 Mill. Gazaner zu  beruhigen, die  unter israelischer Belagerung leben. Es wird ihnen durch das Besprühen eine Menge Gemüse verloren gehen. Die Bauern kämpfen, um den 1,8Mill. Menschen im Gazastreifen zu helfen.  Auf Grund der Abnahme der Produktion und Israels  Einfuhrverbot von Grundnahrungsmitteln, verwenden Gazas Bauern  die Anwendung von verbotenen chemischen Substanzen, um die Ernte zu vermehren. Dies bedeutet ein ernstes Gesundheitsrisiko für die Bauern wie die Konsumenten.

Unterdessen haben die UN ihre Sorge über den übermäßigen Gebrauch von toxischen Pestiziden von den Bauern ihre Sorge ausgedrückt. Viele medizinische Experten in Gaza sind beunruhigt über die Zunahme  der registrierten Krebsfälle, besonders in landwirtschaftlichen Gebieten.  Sie warnen, dass Kinder solcher Regionen empfindlicher sind für solche Krankheiten wie Leukämie .

Der Gazastreifen  ist seit Juni2007 unter Blockade gewesen. Die lähmende Belagerung hat einen  sehr niedrigen Lebensstandard verursacht und ein noch nie dagewesene Arbeitslosigkeit und eine entsetzliche Armut.

Israel begann seinen letzten Krieg im Gazastreifen Anfang Juli im letzten Jahr. Fast 2200 Palästinenser, einschließlich 577 Kinder wurden in diesen 50 Tagen   getötet. Über 11 100 andere   einschließlich3374 Kinder, 2088 Frauen und 410 ältere Leute wurden verletzt. (dt. E. Rohlfs)
 

 

IDF räumt ein, im Gazastreifen Herbizide gesprüht zu haben - Michael Schaeffer Omer-Man und Haggai Matar/ 28.12.2015 - Die Armee sagt, das Flächensprühen sei gedacht gewesen, um 'Sicherheitsoperationen zu ermöglichen'. Palästinensische Bauern sagen, hunderte Acres (1 acre=4.047 qm) mit Feldfrüchten seien beschädigt oder zerstört. Die israelische Armee hat bestätigt, dass sie letzte Woche im Gazastreifen Flugzeuge zum Sprühen eingesetzt hat, um die Vegetation zu vernichten - und vielleicht aus Versehen Feldfrüchte.

Laut offiziellen palästinensischen Stellen wurden durch das Sprühen mehr als 460 acres beschädigt. Die IDF hält nun seit Jahren auf der palästinensischen Seite der Grenze mit Gaza eine Todeszone ("no-go zone"). Jetzt scheint es, dass sie auch eine "no-grow zone" eingerichtet haben.

"Das flächenhafte Sprühen von Herbiziden und Keimhemmungsmitteln wurde letzte Woche entlang des Grenzzauns durchgeführt, um optimale und fortlaufende Sicherheitsoperationen zu ermöglichen", sagte ein Armeesprecher am Sonntag gegenüber +972.

Beamte des palästinensischen Landwirtschaftsministeriums erzählten ma'an news, Bauern hätten gesagt, israelische Flugzeuge hätten Felder, die in der Nähe der Grenze liegen, über mehrere Tage (mit) unverdünnt(en Mitteln) besprüht. Spinat, Erbsen, Petersilie und Bohnen seien laut Bericht in der ganzen Gegend von al-Qarrara östlich von Khan Younis und vom Wadi al-Salqa im zentralen Gazastreifen vernichtet worden.

Der Armeesprecher antwortete nicht auf eine weitere Frage wegen der Vernichtung von Feldfrüchten. In den israelischen Medien wurde über das Sprühen von Herbiziden in Gaza nicht berichtet.

Die IDF hat vor Jahren eine Todeszone, eine "no-go" Pufferzone entlang der Grenze mit Gaza eingerichtet. Die Armee hat in den letzten Monaten mindestens 16 Palästinenser getötet und mindestens 379 weitere verletzt, die die no go-Zone betreten oder sich ihr genähert hatten, die meisten von ihnen waren Teilnehmer an Demonstrationen entlang des Grenzzauns.
Bauern und Altmetallsammler sind regelmäßig Zielscheiben, wenn sie sich dem Zaun nähern. Palästinenser behaupten oft, dass die, auf die geschossen wurde, außerhalb der Verbotszone waren. Selten gibt es irgend einen Verdacht, dass diese Personen bewaffnet gewesen wären.

"Das Sprühen von Herbiziden, die Feldfrüchte vernichten, ebenso wie das Eröffnen von Feuer auf Leute jeden Alters und (beiderlei) Geschlechts in der Nähe des Zauns gefährdet das Leben von Zivilisten und richtet Schaden an (ihrem) Lebensunterhalt an", sagte Shai Grunberg, Sprecher für Gisha, einer israelischen Rechtshilfegruppe, die sich für die Gewährung von freier Bewegung für die Palästinenser in Gaza einsetzt. "Weil Israel den Gazastreifen substanziell kontrolliert, verlangt das internationale Recht von Israel, ein normales Leben im Gazastreifen zu erleichtern."

Aus einer militärischen Perspektive der Armee hilft ihr die Pufferzone Gegenmaßnahmen zu treffen, wenn Sprengfallen gelegt werden, gegen Hinterhalte und Grenzinfiltrationen. Bodentruppen kommen regelmäßig in den Gazastreifen, um Hindernisse für die freie Sicht der Armee zu beseitigen, einschließlich der Vernichtung von Strukturen (Gebäuden) und Bäumen. >>>

"So kämpften wir in Gaza", israelische Soldaten beschreiben den Kampfeinsatz im Sommer 2014. - medico international  - „Die Einsatzregeln für die Soldaten waren die laschesten, die Breaking The Silence jemals gehört hat“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Soldaten berichten der Organisation von irreführenden Informationen, denen zufolge Zielgebiete von Zivilisten geräumt seien – um dann zu merken, dass sich dort ganze Familien aufhielten. Viele Soldaten bezeugen, dass ihr Befehl gelautet habe, jede Person in einem bestimmten Gebiet zu töten.

Während des Kampfeinsatzes habe die israelische Armee tausende ungenaue Granaten in Wohngebiete gefeuert und massenhaft zivile Infrastruktur zerstört, so Breaking The Silence. Oft ohne klare operative Begründung und nachdem das betreffende Gebiet bereits von Bodentruppen geräumt worden sei, erklären sie. Viele Wohnhäuser seien vom Boden und aus der Luft beschossen worden, um „Präsenz“ in der Gegend zu demonstrieren oder sogar als Strafe.

Yuli Novak, Direktor von Breaking The Silence, sagt: „Die Berichte zeichnen ein Bild von wahllosem Feuer, das zum Tod unschuldiger Zivilisten geführt hat. Die Einsatzregeln zeugen von ethischem Versagen, das ganz oben in der Befehlskette beginnt. Als Offiziere und Soldaten wissen wir, dass interne Ermittlungen des Militärs aber eher die einfachen Soldaten zu Sündenböcken für dieses Versagen machen. Die Öffentlichkeit muss wissen, auf welche Missionen ihre Söhne geschickt werden und nach welchen Normen die Armee in ihrem Namen handelt. Wir rufen zu unabhängigen Ermittlungen auf, die die ausgegebenen Einsatzregeln und die Normen und Werte hinter dieser Strategie untersucht.“ >>>

Von “Breaking the Silence” lernen!  - pdf - Die Organisation “Breaking the Silence” ist bekannt für ihre Genauigkeit, Zuverlässigkeit und die hohen Kontrollstandards, die ihre Mitglieder/Aktivist_innen anwenden, bevor sie über Verbrechen berichten, die sie als israelische Soldat_innen verübt haben. Letztlich ist die Organisation dem Militarismus der israelischen Gesellschaft zuzuschreiben. In Israel wird nur Soldat_innen Glauben und Vertrauen entgegengebracht, als Zeug_innen von Gräueltaten der Besatzung zu berichten. Palästinensischen Opfern solcher Gräueltaten wird in Israel hingegen kaum Gehör geschenkt oder gar Glaubwürdigkeit bescheinigt. Dank Breaking the Silence hat die Welt gleichwohl erfahren, dass die israelische Armee international verbotene Waffen einsetzt, dass Soldaten sich der Folter und Erniedrigung schuldig machen sowie sogar vor dem Mord an unschuldigen Palästinenser_innen nicht zurückschrecken. Alles Verbrechen für die israelische Soldat_innwn so gut wie nie bestraft werden.

Derzeit findet in Israel ein gut von langer Hand organisierter öffentlicher Angriff auf Breaking the Silence statt. Die rechtsradikale Organisation „Im Tirzu“ wirft Breaking the Silence Verrat vor und beschuldigt sie, von ausländischen Agent_innen gesteuert zu sein. Verteidigungsminister Ya’alon behauptet, Breaking the Silence agiere aus „böswilligen Motiven“ heraus und verbietet ihren Mitgliedern/Vertreter_innen, mit Soldat_innen zu sprechen. Bildungsminister Bennett untersagt Breaking the Silence Verbindung mit israelischen Schulklassen aufzunehmen, obwohl israelische Soldat_innen üblicherweise in Schulen sprechen, um für den Militärdienst zu werben. Bereits vor einigen Monaten hat die stellvertretende Außenministerin Hotoveli versucht, eine Veranstaltung von Breaking the Silence in der Schweiz zu vereiteln. Fast hätte sie auch eine Ausstellung von Breaking the Silence in Köln verhindert. Der Protest von Kölner Organisationen der Palästina-Solidarität sowie breiter Kreise der Bevölkerung stand erfolgreich dagegen. >>>

Eine besonders irreführende Art, die Opfer des Gaza-Krieges darzustellen - Stefan Niggemeier - Auf „Spiegel Online“ steht ein Diagramm, das illustrieren soll, wie sich die Zahl der Todesopfer im gegenwärtigen Gaza-Krieg entwickelt hat. Die Redaktion hat die vermutlich abwegigste Art gewählt, diese Entwicklung darzustellen. >>>

Die Rückkehr des Kalifats - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Der "Islamische Staat" (IS) ist keine bewaffnete Organisation wie Al-Kaida oder die Taliban, sondern ein Staat mit einem Territorium, so eine zentrale These von Loretta Napoleoni. Der IS ist die erste Organisation, die sich in einen Staat verwandelt habe. Der IS-Staat sei zwar ein "Terror-Staat", gleichwohl existiere er und verhalte sich wie ein "politisches Gebilde", das nicht von Psychopathen, sondern von Politikern geführt werde. Terror werde als Mittel zum Zweck eingesetzt, auf das der Westen reagieren müsse.

Den IS zu bombardieren, sei nicht die Lösung, sondern man müsse die "Verführung" bekämpfen. Der IS sendet zwei Botschaften aus: Terror für den Westen und Hoffnung für die Muslime. Die Legitimität aller 57 Staaten, in denen größtenteils Muslime leben, wird durch die Neugründung des 1258 untergegangenen Kalifats in Frage gestellt.

Der Erfolg des IS liege in der Neuordnung des Nahen Ostens. Sie besiegelt das Ende einer fast hundertjährigen Demütigung. Diese begann 1916 mit dem Betrug der Araber durch das Skyes-Picot-Abkommen, in dem die Araber von den westlichen Kolonialmächten - Frankreich und Großbritannien - für ihren Kampf gegen das Osmanische Reich betrogen worden sind. Sie erhielten nicht ihren Staat, sondern das versprochene Territorium wurde in künstliche Einzelstaaten aufgeteilt  >>>

Die Lügen über die Killer - Nehemia Shtrasler - Es geschah vor 20 Jahren, unmittelbar nach der Ermordung von 
Premierminister Itzhak Rabin. Die guten Beziehungen zwischen den Kibbuzim der Vereinigten Kibbuzbewegung und der Religiösen Kibbuzbewegung im Bet-Shean-Tal bröckelten ernsthaft ab. Säkulare Kibbuzleute, einige von ihnen persönliche Freunde Rabins, ertrugen die Stimmung des «Business as usual» mit den Trägern der gehäkelten Kippot nicht mehr.

Um die Situation zu heilen, fand eine Konferenz aller Kibbuzim des Tales statt. Einer der 
Sprecher war Israel Harel, ein Anführer der Siedlerbewegung (und seit vielen Jahren nun regel-mässiger Kolumnist für «Haaretz»).

Um die Ermordung herunterzuspielen und sich von den Siedlern zu distanzieren, nannte Harel den Mörder des Premierministers «wildwachsendes Unkraut». «Ihr als Bauern», sagte Harel, «wisst, dass das Unkraut am Rande des Feldes wächst.» Wie wenn er sagen wollte: Der Mörder stammt vom Rande, er repräsentiert uns nicht – die gemässigten und vernünftigen Siedler des Gush Emunim. Er ist vom Rande des Feldes.

Doch dann sprach Zerubavel Arbel, ein Mitglied des Kibbuz Maoz Haim. Arbel war eines der ersten Mitglieder des Palmachs, der militärischen Streitkraft vor der Staatsgründung, ein Geheimdienstoffizier, der bis zu seinen letzten Tagen auf dem Feld arbeitete. Er sagte: «Junger Mann, ich weiss nicht, welche Art von Bauer du bist, doch ich bin Bauer seit 50 Jahren und ich sage dir, dass wildes Unkraut nicht am Rande des Feldes wächst, sondern direkt neben dem Bewässerungsventil.»

Das sass! In einem Satz sagte Arbel alles – der Mörder kam nicht vom Rande her, sondern vom Zentrum der Aktion. Er studierte an der Bar-Ilan-Universität und stand den politischen Aktivisten in den Gebieten nahe, wo er die Unterstützung von Rabbinern genoss. Er war in der Nähe des Hauptventils, wo das Wasser reichlich floss.

Auf diese Weise beschreiben rechtsgerichtete Sprecher auch heute noch die Mörder, Brandstifter, die Aufhetzer zum Pogrom und diejenigen, die Soldaten attackieren: eine «Handvoll» «marginale» «Unkräuter».

Unlängst kritisierten sie mit unendlicher Heuchelei den Mord am 18 Monate alten Ali Dawah-sheh und an seinem 30-jährigen Vater. Gilad Erdan etwa, Minister für öffentliche Sicherheit, nannte die Mörder eine «marginale Anarchistengruppe, die einen Prozess des Extremismus durchmachte». Sie «machte durch» – aber wie? Ohne jede Anleitung und Erziehung? Ohne die tägliche Dehumanisierung der Palästinenser durch die Führer der Rechten? >>>

Jahresbilanz der Pressefreiheit - Getötete Journalisten und gefährlichste Regionen 2015 - Im Jahr 2015 sind weltweit 110 Journalisten getötet worden. 67 von ihnen starben wegen ihrer Arbeit, einer mehr als im Vorjahr. Sie wurden entweder wegen ihrer journalistischen Tätigkeit gezielt angegriffen oder im Einsatz getötet. In 43 Fällen ließen sich die Motive bislang nicht eindeutig klären.

Außerdem wurden 27 Bürgerjournalisten und sieben Medienmitarbeiter getötet.

Die gefährlichsten Länder für Journalisten waren 2015 der Irak, Syrien, Frankreich und der Jemen. Rund zwei Drittel der Getöteten starben außerhalb kriegerischer Konflikte. Sie wurden etwa wegen ihrer Recherchen über Verbindungen von organisierter Kriminalität und Politik ermordet oder gerieten durch islamkritische Blogeinträge und Karikaturen ins Visier von Extremistengruppen.  >>>

Kurzkommentar - Erhard Arendt - Merkwürdig, wie hier Israel, Palästina ausgeblendet wird. Zunehmend gibt es Meldungen auf Übergriffe gegen die internationale und palästinensische Presse, gibt es Meldungen von Verhaftungen.

Reporter ohne Grenzen meldet selbst im Länderbericht Israel - 2015 - "Übergriffe der Armee gegen palästinensische und ausländische Journalisten in den Palästinensergebieten sind häufig und bleiben fast immer straflos. Reisebeschränkungen behindern die Arbeit vor allem palästinensischer, aber auch israelischer Journalisten"
All das wird in der Jahresbilanz ausgeklammert, drückt man hier (warum?) beide Augen zu?

2014 wurden körperliche Angriffe, tötungen noch wahrgenommen, man meldete: "Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert umgehend Schutz für Journalisten, die über die israelische Bodenoffensive in Gaza berichten. Während der vergangenen Tage sind mehrere Pressevertreter und Medienhäuser beschossen worden. Ein Journalist starb bereits"

Ebenfalls 2014 meldete man noch: "Zu den gefährlichsten Ländern und Territorien für Journalisten gehörten dieses Jahr auch die Palästinensergebiete "

By Haokets -

We Will Not be Silenced! - Peace Now press release - While left-wing NGOs receiving funding from donor countries already report about their donations quarterly, right-wing NGOs` donations from abroad are much larger and are highly nontransparent. Last week we published a report indicating that 94% of the funding of right-wing NGOs is nontransparent. Right-wing NGOs also receive public funding from the government, which means that we, Israeli citizens, help support their activities. >>>

In rare move, Palestinian police kick Israeli soldiers out of West Bank town  - Palestine Allison Deger - Palestinian presidential guards forcibly remove Israeli soldiers from the West Bank city of Beituna, near the presidential compound on December 21, 2015. - A group of red-beret-wearing Palestinian police scuffled with Israeli soldiers near Palestinian President Mahmoud Abbas’ residence last week and ordered the military to leave the area of the West Bank under Palestinian security control. Footage of the December 21, 2015 incident was published by local media. It shows Palestinian presidential guards threatening Israeli forces outside of the city of Beitunia near Ramallah.

A Palestinian security official said his officers told the Israeli soldiers they would shoot if the soldiers did not retreat, reported the Bethlehem-based outlet Ma’an News Agency. Because the confrontation involved Abbas’ personal protection force, the dispute was upgraded to the political track.

Israeli Prime Minster Benjamin Netanyahu reportedly apologized to the Palestinian leadership, citing the movement into a region controlled by Palestinian security as a mistake, according to Defense News. >>>

Knesset passes dangerous settlement funding law — without a hitch - Dahlia Scheindlin - While Israeli society has been busy with incitement against human rights workers, a baby-killing celebration, and legislation attacking civil society, the Knesset quietly approved a new law last week formalizing the status of the notorious Settlement Division of World Zionist Organization (WZO). The Settlement Division is the vehicle for Israeli government funding and development of “rural settlement” ... for Jewish-only communities beyond the urban settlement blocs. >>>

Is the PLO facing a legitimacy crisis? - As violence continues to grip the occupied West Bank, many say the Palestinian leadership has lost its relevance. - Nigel Wilson - Ramallah, occupied West Bank - The demonstration against the Israeli occupation had been going on for hours, and these teenage boys wanted a break. On a recent afternoon, they passed around soft drinks outside a convenience shop near Ramallah, huddling in the chilly air.

"We're not with any political party," said Ehab, 17, loosening the keffiyah wrapped around his face. "We don't support any of the political parties. We are Palestinian, and that's it."  But when asked whether they placed any hope in the leadership of the Palestine Liberation Organisation (PLO), one of the young men, Mohammed, 18, tutted in disapproval. "We don't support what the leaders are doing," he told Al Jazeera. "They aren't doing anything for the people. We support the time when Abu Ammar was in control, but not now. They are just talking, talking, talking."

In recent weeks, young men and women across the West Bank have taken to the streets in anger against the Israeli occupation. But the Palestinian nationalist organisation that Abu Ammar - better known as Yasser Arafat - led from the 1960s to 2004 is currently facing a crisis of legitimacy, analysts say.

Last week, Palestinian Authority (PA) security forces reportedly beat Palestinian demonstrators who were marching towards a checkpoint in Ramallah for a protest. Journalists present at the scene told Al Jazeera that undercover Palestinian security personnel pushed reporters away and even confiscated or deleted data from photographers' memory cards - just the latest example of the PA's recent crackdown on press freedom. >>>

East Jerusalem's youth: Proof that managing the conflict doesn't work - Orly Noy - The blood of East Jerusalem’s children, and the blood of their Israeli victims, is a reminder of one thing: there is no way to ‘manage’ the conflict.

A year of mostly bitter, devastating events has finally come to an end. From the murder of 16-year-old Shira Banki at the Jerusalem pride parade to the grotesque behavior of the Israeli Right to the growing exclusion of Arabs from the public space, 2015 leaves behind it very few reasons for optimism. This was the year in which women continued to be murdered in horrifying numbers across the country, Gaza continued to bleed, Israel’s foreign relations took another turn for the worst, and the occupation’s roots became evermore entrenched.

For me, however, the story of the year was the Palestinian uprising in East Jerusalem, which was led by teenage boys and girls, and was nicknamed the “Intifada of the Knives” by the Israeli media. This is the story of never-ending protests in the city’s neighborhoods, of the struggle over Al-Aqsa Mosque, and of those who chose the path >>>

“Son of Palestine” mourned by thousands - Budour Youssef Hassan - “If you grow up in the camp, fear doesn’t exist for you,” said Qassam Dweik, a resident of Jalazone refugee camp, north of Ramallah in the occupied West Bank.

Qassam’s best friend, 14-year-old Ahmad Sharaka, was killed by Israeli soldiers on Sunday. He had been taking part in the ongoing confrontations between Israeli forces and Palestinian youth near the Beit El settlement colony. “We know that rocks will not end the occupation, but it’s all that we have to resist,” Qassam explained.

Built on Palestinian land, Beit El houses the Israeli Civil Administration, the bureaucratic arm of the military occupation, and its district office. The settlement has long been the flashpoint of confrontations between youth and soldiers, though the Palestinian Authority has previously prevented protesters from reaching the area.

Clashes there have intensified, occurring daily after noon prayers, since the beginning of the month, when Israeli occupation forces raided the home of Muhannad Halabi in Surda, a nearby Palestinian village, before dawn on 4 October. Halabi was shot dead by Israeli police the evening before after allegedly stabbing four people, killing two, in Jerusalem’s Old City.

Israeli forces have killed 29 Palestinians in the West Bank and Gaza Strip since the beginning of the month, and seven Israelis have been killed during the same period. As of Sunday, more than 1,300 Palestinians were injured by live and rubber-coated steel bullets fired by occupation forces. >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Neue Antisemitismus-Vorwürfe gegen Jakob Augstein
Das Simon-Wiesenthal-Zentrum veröffentlicht jährlich eine Liste mit "antisemitischen Verunglimpfungen". 2012 landete Jakob Augstein in den Top Ten – in diesem Jahr steht er erneut in der Kritik.

Dokumentation - Jagdaktion Jakob Augstein

?? Schwere Vorwürfe französischer Juden gegen «Ärzte ohne Grenzen». ??

Festnahmen nach Jubel über Tod von Palästinenserkind

In Israel sind mutmaßliche jüdische Extremisten nach einem Video, in dem der Tod eines palästinensischen Kleinkindes gefeiert wird, festgenommen worden.

Israel- Wir stehen kurz vor einem Abkommen mit der Türkei

Kaum Touristen in Bethlehem

Reports: Palestinian Authority’s Foreign Affairs Ministry assigns “crisis team” to Omar Nayef Zayed case

Qaraqe’- Slain Palestinian Child Beaten to Death after Being Shot by Military

Knesset passes dangerous settlement funding law

Norwegian Doctor in Gaza Returns to Hero’s Welcome in Norway

Israel to demolish Palestinian home months after alleged attack

Research Unit- 5,934 Children Detained by Israel since 2010

Forces Kidnap 15 from West Bank, Shut Down Prisoner Rights Center

In rare move, Palestinian police kick Israeli soldiers out of West Bank town

Fake 100-USD bills with Baghdadi's image found in Israel

Indian Navy test-fires missile developed with Israel

Israel Postpones Decision in Russian National Detained on US Warrant Case

Demolishing an under-construction building in the village of Sur Baher

Family of Martyr Ghazali: The occupation murdered Mousab without taking into consideration his mental disability

Lebanon: ICRC and UNRWA join forces again to help Palestine refugees

Palestinian schools in occupied East Jerusalem face neglect
 

Israel to take over 500 dunums of Palestinian land near Nablus

Palestinian factions call on Egypt to probe killing Palestinian on its borders

City councilmen protest human rights violations in a letter to Israeli Ambassador, mull a new boycott

7-year-old chased by notorious Israeli settler in Hebron

Israel says new E1 settlement plans 'invalid'

Israel arrests Russian for cybercrimes against U.S

Korruptionsprozess- Israels Ex-Premier Olmert zu 18 Monaten Haft verurteilt

TAKE ACTION: Omar Nayef Zayed wird gedrängt, die Palästinensische Botschaft zu verlassen!

Israel plans over 55,000 new West Bank settler homes
 

Israel plant Bau von 55.000 neuen Wohneinheiten in besetzten Palästinensergebieten

Reporter ohne Grenzen- 2015 starben weltweit 110 Journalisten im Dienst

Ministry of Housing Goes Forward with Cancelled E1 Plans

Israel: Raketenabwehr-Chef wegen Sicherheitsverstößen gefeuert

Brazil Refuses Israeli Settler as Diplomatic Envoy

Settler, Soldiers Assault Four Children in Hebron

Israeli Bill Set to Impose New Measures on Rights Groups

IDF admits to spraying herbicides inside the Gaza Strip

28. 12. 2015

2015 Über 6800 Palästinenser von israelischen Soldaten festgenommen

An open letter to young Muslims everywhere: the seed of triumph in every adversity

Posthumous punishment: Israel holds 'dozens' of bodies of alleged Palestinian attackers

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