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Abdallah Al-Frangi

Ab 1974 offizieller Vertreter der PLO in Deutschland, seit 1993 Generaldelegierter Palästinas in Bonn und Berlin (bis 2005).
2007 bis 2009 war Frangi außenpolitischer Sprecher der Fatah. Persönlicher Berater von Präsident Mahmut Abbas für außenpolitische Angelegenheiten.
Abdallah Frangi ist von Präsident Abbas als Gouverneur für Gaza ernannt wurde. Die Vereidigung fand am 07. Juli 2014 statt.  Zu seinem Aufgabenbereich gehört, eine funktionsfähige Verwaltung und soziale Strukturen aufzubauen. Außerdem muss er die Kontakte zu allen palästinensischen Parteien intensivieren und die Einheitsregierung in allen Bereichen fördern.
 

Texte von Abdallah Frangi

Frangi rechnet mit Durchbruch beim Gipfel
Palästinenser und Arafat
Arafats geheime Millionen
29. November- "Internationalen Solidaritätstag
 Chancen auf Ende  Nahost-Konflikts wachsen
 

Abdallah Frangi


Der Gesandte.

Mein Leben für Palästina.


Hinter den Kulissen der Nahost-Politik,



Heyne-Verlag München 2011, 19,80 Euro, ISBN 978-3-453-19354-3

Rezension von Dr. Ludwig Watzal 
Rezension von Arn Strohmeyer
Rezension von Wolfgang Günter Lerch 
Rezension - Hakam Abdel-Hadi 

Abdallah Al-Frangi - Homepage >>>
Abdallah Frangi – Wikipedia >>>

Abdallah FrangiCurriculum Vitae

Geboren 1943 in Beersheba, Palästina

Studium der Medizin und Politik in Frankfurt/Main

Mitbegründer der General-Union Palästinensischer Studenten und Arbeiter in Europa

1968 - 1973

Vorsitzender der Konföderation Palästinensischer Studenten in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich

1972

gewählt in das palästinensische Parlament (Nationalrat)

1978

gewählt in den Revolutionsrat von Al-Fatah

1982 - 1985

Leiter der PLO-Vertretung in Wien und ständiger PLO-Vertreter bei der United Nations Industrial Development (UNIDO), Wien

1989

gewählt in das Zentralkomitee Al-Fatah (der größten Organisation der PLO).

seit 1993

Generaldelegierter Palästinas in Deutschland

seit 1998

Mitglied des Zentralrats der PLO

seit 2005

Vorsitzender der Fatah im Gazastreifen

Frangi wird PLO-Chef in Gaza - Palästinas Vertreter in Berlin ist der "neue starke Mann" im Gaza-Streifen

Juni 2007
.

 

Außenpolitischer Sprecher und Leiter der Außenpolitischen Abteilung der Fatah

2009 Persönlicher Berater von Präsident Abbas für  außenpolitische Angelegenheiten in Gaza und Ramallah

Quelle

Der Inhalt dieser Seite beruht im Wesentlichen auf die Angaben der Generaldelegation Palästinas
 

Medienpräsenz:

2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005

Stellungnahmen:

2002 | 2003 | 2004 | 2005

Reden:

1999 | 2000 | 2002 | 2005

 


Münchener Sicherheitskonferenz Februar 2004

Ein  Buch von Abdallah Frangi
PLO und Palästina
Vergangenheit u. Gegenwart
 Frankfurt (Main) - . G. Fischer, 1982.
 312 S.. - ISBN 3-88323-350-1

Abdallah Al-Frangi - zur Person - Homepage >>>

"Das Palästina Portal" gratuliert
Abdallah Frangi
 

Avi Primor und Abdallah Frangi erhalten den Remarque-Friedenspreis 2013 - Die Preisverleihung fand statt am Freitag, 15. November, um 11 Uhr im Friedenssaal des historischen Rathauses der Stadt Osnabrück. -  Seit 1991 verleiht die Stadt Osnabrück alle zwei Jahre den nach dem weltbekannten, in Osnabrück geborenen Schriftsteller Erich Maria Remarque benannten Friedenspreis. In diesem Jahr wird die Auszeichnung zum zwölften Mal vergeben. - Den mit 25.000 Euro dotierten Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis erhalten zu gleichen Teilen der 1935 in Tel Aviv geborene israelische Diplomat und Publizist Avi Primor sowie der 1943 in Beerscheba geborene palästinensische Politiker Abdallah Frangi, um ihre beharrlichen Bemühungen um Verständigung zu ehren. >>>

Auszeichnung - Israeli und Palästinenser erhalten Friedenspreis - Abdallah Frangi war Vertreter der PLO in Deutschland, Avi Primor jahrelang Botschafter Israels. Beide bemühen sich um die Versöhnung ihrer Völker. - Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor (links), und der frühere PLO-Vertreter in Bonn, Abdallah Frangi (rechts), erhalten den mit 25.000 Euro dotierten Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis im Friedenssaal des Rathauses von Osnabrück aus den Händen von Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU). >>>

Kommentar - Klare Botschaft - 14. 11. 2013 - Osnabrück. Zwei Befürworter der Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt erhalten dieses Jahr den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück. Der zermürbende Dauerkonflikt braucht dringend Vermittler wie Abdallah Frangi und Avi Primor. -  (...) Gerade weil die ständigen schlechten Nachrichten aus Nahost die Zwei-Staaten-Lösung immer unwahrscheinlicher werden lassen, setzt der Preis für Frangi und Primor ein wichtiges Zeichen. Die Botschaft lautet: Solange sich einzelne Menschen für Verständnis, Versöhnung und Kompromissbereitschaft starkmachen, bleibt die Idee dahinter am Leben.  >>>

Abdallah Frangi erhält den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis 2013

Seit 1991 verleiht die Stadt Osnabrück alle zwei Jahre den nach dem weltbekannten, in Osnabrück geborenen Schriftsteller Erich Maria Remarque benannten Friedenspreis. In diesem Jahr wird die Auszeichnung zum zwölften Mal vergeben. Den mit 25.000 Euro dotierten Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis erhalten zu gleichen Teilen der 1935 in Tel Aviv geborene israelische Diplomat und Publizist Avi Primor sowie der 1943 in Beerscheba geborene palästinensische Politiker Abdallah Frangi, um ihre beharrlichen Bemühungen um Verständigung zu ehren. Beide Persönlichkeiten treten für einen gemeinsamen Weg der Versöhnung und Verständigung ein. >>>

Bild © Monika Bokel

Remarque-Friedenspreis 2013 für Abdallah Frangi - Dr. Ludwig Watzal - Der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an den langjährigen Botschafter Palästinas in Deutschland, Abdallah Frangi, und den ehemaligen israelischen Botschafter, Diplomaten und Publizisten Avi Primor. Beide Diplomaten kennen und schätzen sich. (...)

Die Preisträger stünden für die Verständigung zwischen beiden Völkern. Sie seien sehr gute Repräsentanten für Friedensinitiativen, die in der Region bitter nötig seien, betonte Universitätspräsident Claus Rollinger. Der Preis ist mit 25 000 Euro dotiert; er wird am 15. November verliehen. Die Laudatio hält die Journalistin Franziska Augstein.

Abdallah Frangi symbolisiert das tragische Schicksal seines Volkes. Er musste zusammen mit seiner Familie vor dem Terror der zionistischen Kampfverbände von Beer Sheva im Negev in den Gaza-Streifen fliehen; dort lebt er immer noch und wartet auf die Rückkehr in seine Heimatstadt. Sein politisches Leben ist der Gründung eines palästinensischen Nationalstaates und der Rückkehr seines vertriebenen Volkes gewidmet.

Seine Autobiographie, „Der Gesandte“ , legt dafür ein beredtes Zeugnis ab. Darin wird deutlich, dass Frangi die Geschichte seines Volkes diplomatisch an vorderster Front mitgestaltet hat. Trotz zahlreicher politischer Rückschläge in Palästina, ist Frangi in Bezug auf Frieden für Palästina immer noch Optimist. >>>

Die Preisverleihung findet statt: Freitag, 15. November, 1 Uhr
im Friedenssaal des historischen Rathauses der Stadt Osnabrück.

Der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis wurde bisher vergeben an Lew Kopelew (1991), Hans Magnus Enzensberger (1993), Uri Avnery (1995), Ludvik Vaculik (1997), Huschang Golschiri (1999), Swetlana Alexijiwitsch (2001), Prof. Dr. Dan Bar-On und Mahmud Darwisch (gleichrangig (2003), Leoluca Orlando (2005), Prof. Dr. Tony Judt (2007), Henning Mankell (2009) und Tahar Ben Jelloun (2011).
Sonderpreise erhielten Anja Lundholm (1991), Dörte von Westernhagen (1993), Milijenko Jergovic (1995), die Gemeinsame deutsch-tschechische Historikerkommission (1997), das Gründungskomitee des Verbandes iranischer Schriftsteller (1999), die Internationale Gesellschaft für historische Aufklärung, Menschenrechte und soziale Fürsorge MEMORIAL (2001), Juri Andruchowytsch (2005), Grigori Pasko (2007), Lukas Bärfuss (2009) und die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL (2011).

Erich Maria Remarque wurde in einem Interview 1963 einmal gefragt, ob die Tatsache, dass seine Bücher keine Kriege verhindern würden, ihn vom Schreiben abhalten könne. Er antwortete: "Niemals! […] Denn was bleibt, wenn wir nicht daran glauben, dass ein Fortschritt möglich ist, was bleibt? Es ist manchmal sehr schwer, daran zu glauben, das gebe ich zu, aber man muß daran glauben, und man muß auch dafür arbeiten. […] Man kann einfach nur sich hinsetzen und sein kleines bißchen tun und daran arbeiten. Vielleicht hilft es auch etwas."
    Quelle

Abdallah Frangi
Der Gesandte -
Mein Leben für Palästina. Hinter den Kulissen der Nahost-Politik,

Heyne-Verlag München 2011, 19,80 Euro, ISBN 978-3-453-19354-3

Rezension von Dr. Ludwig Watzal 

Rezension von Wolfgang Günter Lerch 


Rezension - Hakam Abdel-Hadi 

Rezension von Arn Strohmeyer

Erste Reaktionen:

Abdallah Frangi erhält Remarque-Friedenspreis - Abdallah Frangi, Berater für internationale Beziehungen von Präsident Mahmoud Abbas, erhält gemeinsam mit Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter, den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis 2013. Der Preis, der seit 1991 alle zwei Jahre durch die Stadt Osnabrück vergeben wird, steht für beispielhaftes Engagement für Frieden, Humanität und Freiheit. >>>

Remarque-Friedenspreis an Avi Primor und Abdallah Frangi - Osnabrück. Bereits zum vierten Mal steht der Konflikt im Nahen Osten im Fokus des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises der Stadt Osnabrück: Der israelische Diplomat und Publizist Avi Primor sowie der palästinensische Politiker Abdallah Frangi erhalten die mit 25000 Euro dotierte Auszeichnung zu gleichen Teilen >>>

Literatur: Remarque-Friedenspreis an Primor und Frangi  >>>

Remarque-Friedenspreis an Primor und Frangi - Seit Jahren setzen sich der Israeli Avi Primor und der Palästinenser Abdallah Frangi für Verständigung im Nahen Osten ein. >>>

Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis >>>

Texte von und über Abdallah Al-Frangi >>>

Abdallah Frangi in Dortmund - Januar 2012

Gespräch mit Abdallah Frangi - VIDEO - Kulturzeit - 16. 11.2012 - Die Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern hält trotz einer vorübergehend vereinbarten Waffenruhe an. Israel geht mit massiven Luftangriffen gegen Raketenstellungen radikaler Palästinenser im Gazastreifen vor. Wir haben mit dem ehemaligen palästinensischen Botschafter in Deutschland, Abdallah Frangi, gesprochen. >>>

Abdallah Frangi - Mein Leben für Palästina - im Gespräch mit Jakob J. Köllhofer

Bericht 3sat: Abdallah Frangis Biografie

Tagesgespräch mit Abdallah Frangi am 20.11.2012 - Phönix

VIDEO - 15.2.2013 -  Gespräch mit Abdallah Frangi, dem Berater des Palästinensischen Präsidenten - Abdallah Frangi zu Gast in Jena: Im Gepäck hat der persönliche Berater des Palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas sein Buch „Der Gesandte. Mein Leben für Palästina“. Darin schildert er fünfzig Jahre Zeitgeschichte und gewährt tiefe Einblicke hinter die Kulissen der Nahost-Politik. Frangi wurde in Palästina geboren, studierte in Deutschland und war viele Jahre Generaldelegierter Palästinas in Bonn und Berlin. Zwischen 2007 und 2009 wirkte er als außenpolitischer Sprecher der Fatah. JenaTV hatte heute Gelegenheit zu einem Interview mit Abdallah Frangi. >>>

Medienpräsenz (Auswahl)


Abdallah Frangi - Mein Leben für Palästina - im Gespräch mit Jakob J. Köllhofer

Im Dialog vom 31.03.2012: Michael Krons mit Abdallah Frangi

Bericht 3sat: Abdallah Frangis Biografie

17.12.2011 - Honecker & Arafat - Die Geschichte einer Männerfreundschaft - Arafat konnte sich selbst in schlimmen Krisen auf die Hilfe von Honecker verlassen. Auch darüber berichtet Frangi in seinem Buch (Heyne; 21,99 Euro). - Palästina. Heute ist der Name dieses Landes auf Weltkarten zu finden. Gerade hat Island Palästina, das Fleckchen Erde aus Westjordanland und Gaza-Streifen, als erster westeuropäischer Staat anerkannt. Doch ohne Yassir Arafat (1929–2004), den charismatischen Palästinenserführer, würde es diesen Staat nicht geben. Und, so enthüllt Arafats ehemaliger Deutschland-Gesandte Abdallah Frangi, auch nicht ohne Erich Honecker! >>>

16.12.2011 - „Das Recht ist auf unserer Seite und es wird sich in Palästina durchsetzen“ - Der frühere PLO-Vertreter in Deutschland Abdallah Frangi glaubt fest an eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts -  Arn Strohmeyer sprach mit dem palästinensischen Politiker - Die  Fatah und die Hamas verhandeln seit einiger Zeit in Kairo über einen Annäherung ihrer Positionen. Noch im Dezember soll ein Abkommen unterzeichnet werden. Wie weit sind die Positionen beider Parteien noch auseinander? Die letzten Gespräche haben eine große Annäherung zwischen den Standpunkten beider Organisationen gebracht. Am 20. Dezember werden weitere Gespräche stattfinden. Man will bei dieser Gelegenheit auch feststellen, was die gemeinsamen Beschlüsse im Westjordanland und im Gazastreifen inzwischen bewirkt haben und welche ungelösten Probleme es noch gibt. Ich denke, dass beide Seiten mit offenem Herzen und offenen Köpfen in diese Gespräche gehen und entsprechend arbeiten werden. Der Wille zur Lösung der Probleme ist vorhanden. Wir sind uns bewusst, wie gefährlich der Zustand der Palästinenser ist, wenn ihre Einheit nicht wieder hergestellt wird. Im Mai hatte man sich ja schon auf ein gemeinsames Abkommen geeinigt und es war vereinbart worden, dass eine gemeinsame Regierung gebildet werden sollte. Wahlen sollten innerhalb eines Jahres stattfinden. Wird dieser Zeitplan eingehalten? Dieser Zeitplan ist nicht einzuhalten, aber alle Punkte darin werden weiter festgehalten. >>>
 

Ein Staat für die Palästinenser bleibt das Ziel -  Der frühere PLO-Vertreter in Deutschland, Abdallah Frangi, gewährt in seinem neuen Buch tiefe Einblicke hinter die Kulissen der Nahost-Politik. - Arn Strohmeyer >>>

Abdallah Frangi: Der Gesandte. Mein Leben für Palästina. Hinter den Kulissen der Nahost-Politik, Heyne-Verlag München 2011, 19,80 Euro, ISBN 978-3-453-19354-3

Texte von Arn Strohmeyer >>>
Abdallah Al-Frangi >>>

Studiogast - Abdallah Frangi: Mein Leben für Palästina - Gespräch mit Abdallah Frangi >>>

„Diese Siedlungen sind illegal“ - Abdallah Frangi sprach im Rathaus von Osnabrück über die schwierige Situation in Palästina - . Im Goldenen Buch der Stadt Osnabrück steht Abdallah Frangi schon. In den 90er-Jahren war er zuletzt zu Gast im historischen Rathaus. Damals noch in seiner Funktion als Generaldelegierter Palästinas in Deutschland. Doch seitdem hat sich viel verändert im Nahen Osten – oder auch nicht? >>>

Interview mit Abdallah Frangi zur Lage in Nahost - „Israel ignoriert die Anwesenheit unseres Volkes“ - Von Hans-Ulrich Brandt - Bremen. Er gilt als die Stimme der Palästinenser in Deutschland, war lange der engste Vertraute Jassir Arafats und berät heute Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Gaza. Mit Abdallah Frangi hat Hans-Ulrich Brandt gesprochen >>>

Redezeit: Palästina mon amour - Der Gesandte Arafats: Abdallah Frangi - Moderation: Ralph Erdenberger - Er war über Jahrzehnte die Stimme Palästinas in Deutschland: Abdallah Frangi, rechte Hand und Vertrauter des Palästinenserführers Arafat. Seit seinem Studium in den sechziger Jahren lebt er hauptsächlich in Deutschland. Seine Aufgabe als Sprecher der Palästinenserorganisation PLO war es, den Deutschen die Existenznöte Palästinas nahezubringen. Während seiner Studentenzeit lernte er viele linke Aktivisten kennen, wie Daniel Cohn-Bendit und Joschka Fischer, den späteren deutschen Außenminister. Frangi verließ Deutschland Ende 2005 und ist heute Chef der Palästinenser-Organisation Fatah im Gazastreifen. >>>

Hier geht es zum Podcast der Redezeit >>>

Foto - Erhard Arendt - Abdallah Frangi in der Bonner Generaldelegation

Abdallah Frangi - Als enger Vertrauter Arafats war Abdallah Frangi 42 Jahre lang in Deutschland und wurde hier zur Stimme der Palästinenser. Gestern hat er in Berlin sein jüngstes Buch „Der Gesandte - Mein Leben für Palästina. Hinter den Kulissen der Nahost-Politik“ vorgestellt. In dieser Autobiographie erzählt der langjährige Diplomat von seiner politischen Arbeit und seinem Einsatz für die Gründung des unabhängigen Staates Palästina. Wie er die vergangene Woche ganz im Zeichen seiner Buchveröffentlichung erlebt hat, das erzählt er uns in seinem Audiotagebuch. >>>

Palästinenser werden "es nicht alleine schaffen" - Ex-Diplomat Frangi fordert stärkere Unterstützung Europas - Der ehemalige Generaldelegierte Palästinas in der Bundesrepublik, Abdallah Frangi, ist enttäuscht über die fehlende deutsche Unterstützung des UNESCO-Beitritts seines Landes. Eine Mitarbeit bei der Weltkulturorganisation sei ein Bekenntnis der Palästinenser zum friedlichen Dialog - mit allen Ländern und besonders auch mit Israel. >>>

Abdallah Frangi - Der Gesandte - Mein Leben für Palästina. Hinter den Kulissen der Nahost-Politik
Originalausgabe - Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit 24-seitigem Farbbildteil - ISBN: 978-3-453-19354-3 | ca. € 21,99 [D] | € 22,70 [A] | CHF 31,50* (empf. VK-Preis) - Verlag: Heyne


"Das Dümmste, was Scharon tun konnte" - Erst leiteten die USA einen Kurswechsel ihrer bisherigen Nahostpolitik ein, dann liquidierte Israel den neuen Hamas-Chef. Der Friedensprozess scheint am Ende zu sein. Wie geht es nun weiter? SPIEGEL ONLINE sprach mit Abdallah Frangi, dem Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde in Deutschland. mehr...
 

Franghi: Bush hat Glaubwürdigkeit im Nahen Osten verloren - Interview mit Abdallah Franghi, palästinensischer Generaldelegierter in Deutschland  -
mehr >>>

Die Vernunft muss siegen - ND-Gespräch mit Abdallah Frangi, Palästinensischer Generaldelegierter

Bedeutung des amerikanischen Vetos für den Friedensprozess im Nahen Osten - Die israelische Regierung hatte in der vergangenen Woche beschlossen, Palästinenser-Präsident Arafat ins Ausland zu deportieren. In Israel selbst und im Ausland stieß diese Ankündigung auf heftige Kritik. Der stellvertretende israelische Ministerpräsident Olmert vergrößerte den Flurschaden noch, indem er erklärte, auch die Tötung Arafats sei eine legitime Option. Heute Nacht befasste sich der UN-Sicherheitsrat mit dem Ausweisungsbeschluss, verabschiedete aber keine Resolution, die eine Aufhebung eben dieses Beschlusses verlangt. . Was bedeutet das für den Fortgang des Friedensprozesses? Frage an Abdallah Frangi, den Palästinensischen Generaldelegierten in Bonn.
WDR 5 - Interview - 17.09.2003

Frangi: Israelis und Palästinenser brauchen Hilfe von außen
So hoffnungsvoll hatte es lange nicht mehr ausgesehen im Nahen Osten. Palästinenser-Präsident Arafat und der künftige Premier Mahmud Abbas, genannt Abu Masen, haben sich gestern - wenn auch in letzter Minute, aber dann doch - auf eine Kabinettsliste geeinigt.
NDR Inforadio - Interview - 24.04.2003

Nahost: Ein Krieg für den Frieden?
Die Fronten zwischen Israelis und Palästinensern sind verhärtet. Sogar ihre politischen Vertreter in Deutschland wollen nicht gemeinsam an einem Tisch sitzen. Deshalb fragte Ruprecht Eser am Sonntag, 7. April 2002, um 11.30 Uhr bei "halb 12 - Eser und Gäste" nicht zusammen, sondern nacheinander den

Das Leben der Palästinenser ist die Hölle
Der wirtschaftliche Schaden für Palästina beträgt über acht Milliarden Dollar - SWR2 - Interview - 09.06.2002

Abdallah Frangi: "Frieden in Palästina probieren"

Stellungnahmen

Wir trauern um Burhan Karkutli
Zum Tode des Malers und Grafikers Burhan Karkutli.

Wir trauern um Edward Said
Zum Tode von Edward Said.

27 israelische Piloten verweigern ihren Einsatz in den palästinensischen Gebieten
Zur Weigerung von 27 israelischen Piloten, Angriffe in den besetzten palästinensischen Gebieten zu fliegen.

Israelischer Ausweisungsbeschluss gegen Arafat verstößt gegen internationales Recht
Zum Ausweisungsbeschluss gegen Präsident Arafat.

Die schwedische Außenministerin Anna Lindh ist tot
Zum Tod der schwedischen Außenministerin Anna Lindh.

Ahmed Kurei neuer palästinensischer Regierungschef  - Zur Ernennung des palästinensischen Politikers Ahmed Kurei zum Ministerpräsidenten erklärt der palästinensische Generaldelegierte Abdallah Frangi:

Debatte des palästinensischen Parlaments
100 Tage ohne spürbaren Erfolg für die palästinensische Bevölkerung haben Spuren hinterlassen. Die palästinensische Bevölkerung ist zutiefst enttäuscht: Der Mauerbau wird voran getrieben, weiteres palästinensisches Land enteignet, gezielte Tötungen gehen weiter. All dies ist nicht innerpalästinensischen Differenzen anzulasten, sondern dem Zuwarten auf internationaler Ebene, der Untätigkeit des Quartetts.

Waffenstillstand in Gefahr
Ein Anschlag hat den fragilen Waffenstillstand in Nahost erschüttert. Nach sechs Wochen relativer Ruhe sind neue Opfer zu beklagen. Verantwortlich sind nicht nur die Attentäter allein. Bedingungen für den Waffenstillstand wurden von israelischer Seite ständig verletzt.

Palästinensische Gefangene
Zur Freilassung palästinensischer Gefangener aus israelischen Gefängnissen.

Die Mauer muss weg
Die Mauer teilt die Westbank in drei Kantone. Sie hält die palästinensische Bevölkerung im Würgegriff: Bauern können nicht mehr auf ihre Felder gelangen, einige Städte sind nur noch über israelische Checkpoints zu betreten oder zu verlassen, all das auf neuerlich annektiertem palästinensischen Boden. Mehr als 12000 Familien sind vom Mauerbau betroffen. Die Mauer droht den Friedensprozess ins Stolpern zu bringen.
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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 35-36/2002) - Der Osloer Friedensprozess - als ein Weg zum Frieden?

 

 

 

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