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Abdallah Al-Frangi
Ab 1974 offizieller Vertreter der PLO
in Deutschland, seit 1993 Generaldelegierter Palästinas in Bonn und
Berlin (bis 2005).
2007 bis 2009 war Frangi
außenpolitischer Sprecher der Fatah, zur Zeit ist er in Gaza als
persönlicher Berater von Präsident Abbas tätig. |
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Texte von Abdallah
Frangi
Frangi rechnet mit Durchbruch beim Gipfel Palästinenser und Arafat Arafats geheime Millionen 29. November- "Internationalen Solidaritätstag Chancen auf Ende Nahost-Konflikts wachsen
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Ein
Staat für die Palästinenser bleibt das Ziel - Der frühere
PLO-Vertreter in Deutschland, Abdallah Frangi, gewährt in seinem
neuen Buch tiefe Einblicke hinter die Kulissen der Nahost-Politik -Arn Strohmeyer
„In den fünfziger und sechziger Jahren entstand [in der
Bundesrepublik] in der Konfrontation mit dem Nationalsozialismus und
dem Holocaust ein umfassendes Wunschbild von Juden, vom jüdischen
Staat und seinen jüdischen Bürgern, ein Wunschbild, das spezifisch
deutsche Züge trug und das spätere Gespräch über Israel in der
Bundesrepublik über Jahrzehnte beeinflusste. Diese Hinwendung zu
Israel und den Juden, und die damit verbundenen Idealisierungen
wurden zu einem wichtigen Element der politischen Identität der
Bundesrepublik und ihrer Eliten, zum Symbol der
West-Ost-Orientierung und des erfolgreichen Wandels zu Demokratie,
Toleranz und Liberalismus“, schreibt der israelische Historiker
Daniel Cil Brecher in seinem Buch „Der David - Der Westen und sein
Traum von Israel“.
Er belegt auf vielen Seiten, dass dieses Israel-Bild natürlich eine
Idealisierung ist, die vor allem in Deutschland und den USA aber für
die Wirklichkeit genommen wird. „Die koloniale Besitzergreifung
Palästinas durch Großbritannien und die zionistische Bewegung“ und
ihre Folgen bis heute - so Brecher weiter - fallen bei dieser
Betrachtungsweise natürlich unter den Tisch. Oder anders gesagt: Die
Palästinenser als die Hauptleidtragenden des Nahost-Konfliktes
kommen in dieser Sicht gar nicht vor.
Dass sie inzwischen in Deutschland doch wahrgenommen werden und man
ihnen heute - wenn auch noch in bescheidenem Rahmen - sogar Rechte
zugesteht, ist hauptsächlich das Verdienst eines Mannes, der über
vierzig Jahre unermüdlich für die Sache der Palästinenser in
Deutschland gewirkt hat: Abdallah Frangi. (...) Im September 1970
wurde Frangi zum offiziellen Vertreter der Fatah (im Rahmen der
Arabischen Liga) in Bonn ernannt - vom PLO Vorsitzenden Jassir
Arafat selbst. >>>
Originalausgabe - Gebundenes Buch mit
Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit 24-seitigem Farbbildteil - ISBN: 978-3-453-19354-3 | ca. € 21,99
[D] | € 22,70 [A] | CHF 31,50* (empf. VK-Preis) - Verlag: Heyne |
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Curriculum Vitae
Geboren
1943 in Beersheba, Palästina
Studium der Medizin und Politik in Frankfurt/Main
Mitbegründer der General-Union Palästinensischer Studenten und
Arbeiter in Europa
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1968 - 1973 |
Vorsitzender der
Konföderation Palästinensischer Studenten in der
Bundesrepublik Deutschland und in Österreich |
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1972 |
gewählt in das
palästinensische Parlament (Nationalrat) |
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1978 |
gewählt in den
Revolutionsrat von Al-Fatah |
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1982 - 1985 |
Leiter der
PLO-Vertretung in Wien und ständiger PLO-Vertreter bei der
United Nations Industrial Development (UNIDO), Wien |
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1989 |
gewählt in das
Zentralkomitee Al-Fatah (der größten Organisation der PLO).
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seit 1993 |
Generaldelegierter
Palästinas in Deutschland |
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seit 1998 |
Mitglied des
Zentralrats der PLO |
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seit 2005
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Vorsitzender der Fatah im
Gazastreifen
Frangi wird
PLO-Chef in Gaza -
Palästinas Vertreter in Berlin ist der "neue starke Mann" im
Gaza-Streifen |
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Juni
2007
.
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Außenpolitischer Sprecher und Leiter der Außenpolitischen
Abteilung der Fatah |
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Quelle
Der Inhalt dieser Seite beruht
im Wesentlichen auf die Angaben der Generaldelegation Palästinas
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Münchener Sicherheitskonferenz Februar 2004 |
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Ein Buch von Abdallah Frangi
PLO und Palästina
Vergangenheit u. Gegenwart
Frankfurt (Main) - . G. Fischer,
1982.
312 S.. - ISBN 3-88323-350-1
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Abdallah Al-Frangi - zur Person - Homepage >>> |
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Medienpräsenz (Auswahl) |
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17.12.2011 -
Honecker & Arafat -
Die Geschichte einer
Männerfreundschaft
-
Arafat konnte sich
selbst in schlimmen
Krisen auf die Hilfe
von Honecker
verlassen. Auch
darüber berichtet
Frangi in seinem
Buch (Heyne; 21,99
Euro). - Palästina.
Heute ist der Name
dieses Landes auf
Weltkarten zu
finden. Gerade hat
Island Palästina,
das Fleckchen Erde
aus Westjordanland
und Gaza-Streifen,
als erster
westeuropäischer
Staat anerkannt.
Doch ohne Yassir
Arafat (1929–2004),
den charismatischen
Palästinenserführer,
würde es diesen
Staat nicht geben.
Und, so enthüllt
Arafats ehemaliger
Deutschland-Gesandte
Abdallah Frangi,
auch nicht ohne
Erich Honecker! >>> |
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16.12.2011 -
„Das
Recht ist auf unserer
Seite und es wird sich
in Palästina durchsetzen“
-
Der
frühere PLO-Vertreter
in Deutschland Abdallah
Frangi glaubt fest an
eine friedliche Lösung
des Nahost-Konflikts
- Arn
Strohmeyer sprach mit
dem palästinensischen
Politiker -
Die
Fatah und die Hamas
verhandeln seit einiger
Zeit in Kairo über einen
Annäherung ihrer Positionen.
Noch im Dezember soll
ein Abkommen unterzeichnet
werden. Wie weit sind
die Positionen beider
Parteien noch auseinander?
Die letzten
Gespräche haben eine
große Annäherung zwischen
den Standpunkten beider
Organisationen gebracht.
Am 20. Dezember werden
weitere Gespräche stattfinden.
Man will bei dieser
Gelegenheit auch feststellen,
was die gemeinsamen
Beschlüsse im Westjordanland
und im Gazastreifen
inzwischen bewirkt haben
und welche ungelösten
Probleme es noch gibt.
Ich denke, dass beide
Seiten mit offenem Herzen
und offenen Köpfen in
diese Gespräche gehen
und entsprechend arbeiten
werden. Der Wille zur
Lösung der Probleme
ist vorhanden. Wir sind
uns bewusst, wie gefährlich
der Zustand der Palästinenser
ist, wenn ihre Einheit
nicht wieder hergestellt
wird.
Im Mai
hatte man sich ja schon
auf ein gemeinsames
Abkommen geeinigt und
es war vereinbart worden,
dass eine gemeinsame
Regierung gebildet werden
sollte. Wahlen sollten
innerhalb eines Jahres
stattfinden. Wird dieser
Zeitplan eingehalten?
Dieser
Zeitplan ist nicht einzuhalten,
aber alle Punkte darin
werden weiter festgehalten.
>>>
Ein
Staat für die Palästinenser
bleibt das Ziel -
Der frühere PLO-Vertreter
in Deutschland, Abdallah
Frangi, gewährt in seinem
neuen Buch tiefe Einblicke
hinter die Kulissen
der Nahost-Politik.
- Arn Strohmeyer >>>
Abdallah Frangi: Der
Gesandte. Mein Leben
für Palästina. Hinter
den Kulissen der Nahost-Politik,
Heyne-Verlag München
2011, 19,80 Euro, ISBN
978-3-453-19354-3
Texte von Arn Strohmeyer
>>>
Abdallah Al-Frangi
>>>
Studiogast - Abdallah
Frangi: Mein Leben für
Palästina
-
Gespräch mit Abdallah
Frangi >>>
„Diese Siedlungen
sind illegal“ - Abdallah
Frangi sprach im Rathaus
von Osnabrück über die
schwierige Situation
in Palästina
- . Im Goldenen Buch
der Stadt Osnabrück
steht Abdallah Frangi
schon. In den 90er-Jahren
war er zuletzt zu Gast
im historischen Rathaus.
Damals noch in seiner
Funktion als Generaldelegierter
Palästinas in Deutschland.
Doch seitdem hat sich
viel verändert im Nahen
Osten – oder auch nicht? >>>
Interview mit Abdallah
Frangi zur Lage in Nahost
- „Israel ignoriert
die Anwesenheit unseres
Volkes“
- Von Hans-Ulrich Brandt
- Bremen. Er gilt als
die Stimme der Palästinenser
in Deutschland, war
lange der engste Vertraute
Jassir Arafats und berät
heute Palästinenserpräsident
Mahmud Abbas in Gaza.
Mit Abdallah Frangi
hat Hans-Ulrich Brandt
gesprochen >>>
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Redezeit: Palästina
mon amour - Der Gesandte Arafats: Abdallah Frangi -
Moderation: Ralph Erdenberger - Er war über Jahrzehnte die
Stimme Palästinas in Deutschland: Abdallah Frangi, rechte Hand
und Vertrauter des Palästinenserführers Arafat. Seit seinem
Studium in den sechziger Jahren lebt er hauptsächlich in
Deutschland. Seine Aufgabe als Sprecher der
Palästinenserorganisation PLO war es, den Deutschen die
Existenznöte Palästinas nahezubringen. Während seiner
Studentenzeit lernte er viele linke Aktivisten kennen, wie
Daniel Cohn-Bendit und Joschka Fischer, den späteren deutschen
Außenminister. Frangi verließ Deutschland Ende 2005 und ist
heute Chef der Palästinenser-Organisation Fatah im Gazastreifen.
>>>
Hier geht es zum Podcast
der Redezeit >>>
Foto - Erhard Arendt
- Abdallah Frangi in
der Bonner Generaldelegation
Abdallah Frangi
- Als enger
Vertrauter Arafats war Abdallah Frangi
42 Jahre lang in Deutschland und wurde
hier zur Stimme der Palästinenser.
Gestern hat er in Berlin sein jüngstes
Buch „Der Gesandte - Mein Leben für
Palästina. Hinter den Kulissen der
Nahost-Politik“ vorgestellt. In dieser
Autobiographie erzählt der langjährige
Diplomat von seiner politischen Arbeit
und seinem Einsatz für die Gründung des
unabhängigen Staates Palästina. Wie er
die vergangene Woche ganz im Zeichen
seiner Buchveröffentlichung erlebt hat,
das erzählt er uns in seinem
Audiotagebuch. >>>
Palästinenser werden "es nicht
alleine schaffen"
- Ex-Diplomat Frangi fordert stärkere
Unterstützung Europas - Der ehemalige
Generaldelegierte Palästinas in der
Bundesrepublik, Abdallah Frangi, ist
enttäuscht über die fehlende deutsche
Unterstützung des UNESCO-Beitritts
seines Landes. Eine Mitarbeit bei der
Weltkulturorganisation sei ein
Bekenntnis der Palästinenser zum
friedlichen Dialog - mit allen Ländern
und besonders auch mit Israel. >>>
Abdallah
Frangi -
Der Gesandte
- Mein Leben für Palästina. Hinter
den Kulissen der Nahost-Politik
Originalausgabe - Gebundenes Buch
mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5
x 21,5 cm
mit 24-seitigem Farbbildteil - ISBN:
978-3-453-19354-3 | ca. € 21,99 [D]
| € 22,70 [A] | CHF 31,50* (empf.
VK-Preis) - Verlag: Heyne
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"Das Dümmste, was Scharon tun
konnte" -
Erst leiteten die USA einen Kurswechsel ihrer bisherigen
Nahostpolitik ein, dann liquidierte Israel den neuen Hamas-Chef. Der
Friedensprozess scheint am Ende zu sein. Wie geht es nun weiter?
SPIEGEL ONLINE sprach mit Abdallah Frangi, dem Vertreter der
palästinensischen Autonomiebehörde in Deutschland.
mehr...
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Franghi: Bush hat Glaubwürdigkeit im
Nahen Osten verloren - Interview mit Abdallah Franghi,
palästinensischer Generaldelegierter in Deutschland -
mehr >>> |
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Die Vernunft muss siegen
-
ND-Gespräch mit Abdallah Frangi,
Palästinensischer Generaldelegierter |
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Bedeutung des amerikanischen Vetos für den
Friedensprozess im Nahen Osten
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Die israelische Regierung hatte in der vergangenen
Woche beschlossen, Palästinenser-Präsident Arafat ins Ausland zu
deportieren. In Israel selbst und im Ausland stieß diese Ankündigung
auf heftige Kritik. Der stellvertretende israelische
Ministerpräsident Olmert vergrößerte den Flurschaden noch, indem er
erklärte, auch die Tötung Arafats sei eine legitime Option. Heute
Nacht befasste sich der UN-Sicherheitsrat mit dem
Ausweisungsbeschluss, verabschiedete aber keine Resolution, die eine
Aufhebung eben dieses Beschlusses verlangt. . Was bedeutet das für den Fortgang des
Friedensprozesses? Frage an Abdallah Frangi, den Palästinensischen
Generaldelegierten in Bonn.
WDR 5 - Interview - 17.09.2003 |
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Frangi: Israelis und Palästinenser brauchen Hilfe
von außen
So hoffnungsvoll hatte es lange nicht mehr ausgesehen
im Nahen Osten. Palästinenser-Präsident Arafat und der künftige
Premier Mahmud Abbas, genannt Abu Masen, haben sich gestern - wenn
auch in letzter Minute, aber dann doch - auf eine Kabinettsliste
geeinigt.
NDR Inforadio - Interview - 24.04.2003 |
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Nahost:
Ein Krieg für den Frieden?
Die Fronten zwischen Israelis und Palästinensern sind
verhärtet. Sogar ihre politischen Vertreter in Deutschland wollen
nicht gemeinsam an einem Tisch sitzen. Deshalb fragte Ruprecht Eser
am Sonntag, 7. April 2002, um 11.30 Uhr bei "halb 12 - Eser und
Gäste" nicht zusammen, sondern nacheinander den |
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Das Leben der
Palästinenser ist die Hölle
Der wirtschaftliche Schaden für Palästina beträgt über acht
Milliarden Dollar -
SWR2 - Interview - 09.06.2002
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Abdallah Frangi: "Frieden in Palästina
probieren" |
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