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Buchvorderansicht: Rohlfs - 'Nie wieder!'? Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 

 

Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal  >>

Unteilbarer Humanismus - Felicia Langer hat ein eindringliches Buch zum israelisch-palästinensischen Konflikt geschrieben - Von Werner Ruf  >>>

 


 

 

 

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Freude und Dankbarkeit auf dem Ölberg in Ost Jerusalem:

Besuch und Übergabe der vom Weltladen Emden gesammelten Spenden in Höhe von 2.380 €

 

Der Weltladen Emden unterstützt seit einem Jahr die Mitarbeiterinnen der Sunrise – Group, deren Engagement palästinensischen Frauen gilt, die an Brustkrebs erkrankt sind.

Mitarbeiterinnen der Sunrise – Group im Oktober 2010

 

Obwohl es Oktober ist, liegt drückende Hitze über Jerusalem. Die Temperaturen sind auf 35° gestiegen. Wir sind schon fast am Ende unserer Kraft, als wir das Auguste Victoria Hospital mit der Himmelfahrtskirche erreichen. Carol, die Leiterin der Gruppe, hat fünf der Mitarbeiterinnen zu unserem Treffen eingeladen, die uns von ihrer lebensnotwendigen Arbeit erzählen. Fünf fröhliche, selbstbewusste palästinensische Frauen, die eigene Erfahrungen mit Brustkrebs haben, berichten von den Aktivitäten in den letzten Monaten. Sie sind stolz, dass es ihnen am Vortag gelungen ist, eine Videokonferenz nach Gaza zu schalten und mit den betroffenen Frauen und Gruppenleiterinnen zumindest sprechen zu können.  

Die Sunrise – Group (Sonnenaufgangsgruppe) ist die einzige Selbsthilfegruppe für Brustkrebs-Patientinnen in der Westbank und Ost-Jerusalem. Sie wurde ins Leben gerufen, um der stetig steigenden Zahl von erkrankten Frauen eine Anlaufstelle zu bieten.

Der Nachsorge wird bei den begrenzten finanziellen Mitteln in Palästina keine Bedeutung zugemessen. Oftmals ist auch das medizinische Fachpersonal überfordert und hilflos im Umgang mit den physischen und psychischen Problemen der Patientinnen. Deshalb ist auch eine Schulung der palästinensischen Krankenschwestern und Physiotherapeuten im Umgang mit der manuellen Lymphdrainage wichtig.

Brustkrebs ist in der palästinensischen Gesellschaft immer noch ein Tabuthema. Aufklärung und Information zur Vorsorge, Früherkennung, Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Brustkrebs sind dringend notwendig. Palästinensische Frauen haben nur in den geleiteten Selbsthilfegruppen die Chance, über ihre Erkrankung zu sprechen.

Oft kommen sie erst zur Behandlung, wenn die Heilungschancen nur noch gering sind.

Die Gruppe erhält keine Unterstützung von israelischen Institutionen und ist auf Spenden angewiesen. Alle Spenden fließen direkt und unbürokratisch der Sunrise - Group für folgende Aufgaben zu:

Ø  Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung durch Vorträge, workshops und Broschüren

Ø  Persönliche Unterstützung durch geschulte, unentgeltlich tätige Gruppenmitglieder

Ø  Finanzierung von Mammografie-Untersuchungen

Ø  Anschaffung von Brustprothesen und Perücken

Ø  Betrieb der Hotline und Pflege der Website

Ø  Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal

Ø  Gemeinsame Veranstaltungen und Aktivitäten: z.B. Ausflüge, Sprachkurse in Englisch und Hebräisch, Erste Hilfe Kurse.

Ich bin sicher, dass unsere finanzielle Unterstützung sehr wichtig ist. Aber auch der persönlich Kontakte und unsere jährlichen Besuche sind „frohe Botschaften“. So werden wir im März während unserer Gruppenreise nach Palästina und Israel auch die Sonnenaufgangsgruppe besuchen und Spenden mitnehmen. Bisher konnten wir vom Weltladen fast 5.000 € überbringen.

Zum Schluss möchte ich von Carols Vision erzählen: In Hebron konnten erkrankte Frauen bisher kaum unterstützt werden. Israel verbietet der palästinensischen Bevölkerung die Einreise nach Jerusalem. Die Gruppe bot jetzt eine erste Informationsveranstaltung in Hebron an und erwartete, dass nur wenige Frauen kommen würden. Anstatt der vier oder fünf Erwarteten, kamen mehr als zwanzig. Die Vision: Wir mieten einige Räume in Hebron, beraten die Frauen vor Ort und bieten ihnen unsere Unterstützung an. Die Vision setzt ein Startkapital von 10.000 € voraus, das durch fundraising gesammelt werden müsste.

 

Spendenkonto: (Wenn eine Spendenquittung gewünscht wird, bitte anmerken)

Ev. ref. Gemeinde Emden bei der Stadtsparkasse

Stichwort: Weltladen - Palästina

BLZ: 284 500 00

Kto. 4077

 

                                                                                                          Gesine Janssen, 8. Dez. 2010

 

 

                                                                      

 

 

 
 

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