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Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23

Israelische Sicherheitskräfte haben ein 6-jähriges palästinensisches Kind verhaftet - Bei Hausdurchsuchungen im Aida-Flüchtlingslager, in der Nähe der Stadt Bethlehem, haben die israelischen Sicherheitskräfte am Mittwoch zwei Palästinenser, darunter auch ein 6-jähriges palästinensisches Kind verhaftet.

Die Aktivistengruppe „Popular Struggle Coordination Committee“ (PSCC) veröffentlichte gestern ein Video auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht, in dem gezeigt wird, wie israelische Sicherheitskräfte in voller Kampfausrüstung in das Aida-Flüchtlingslager, eindrangen und zwei Personen gewaltsam festnahmen. Zu Beginn des Videos wird der Sechsjährige Abdallah, am Arm weggezerrt. Der Anführer der palästinensischen Aktivistengruppe PSCC, Munther Amira, versucht ihnen zu folgen und wird von den Sicherheitskräften erst verbal, dann physisch angegriffen und kurz danach verhaftet. Berichten zufolge versuchten die Bewohner des Lagers, die Freilassung von Yousef zu erreichen, aber die Israelis lehnten ab und beschuldigten das Kind, einen Soldaten angegriffen zu haben. Lokalen Medien zufolge wurden die beiden in ein Militärlager im Norden Bethlehems gebracht. Schließlich wurden sie später wieder auf freien Fuß gesetzt. >>>

 

Israelische Militärs verhaften 6-jährigen Jungen in palästinensischem Flüchtlingslager - Die Aktivistengruppe „Popular Struggle Coordination Committee“ (PSCC) hat gestern ein Video auf ihrer Facebookseite veröffentlicht, in dem gezeigt wird, wie israelische Soldaten in voller Kampfausrüstung in das Aida-Flüchtlingslager, in der Nähe der Stadt Bethlehem, eindringen und zwei Personen gewaltsam festnehmen – darunter einen 6-jährigen Jungen.

Zu Beginn des Videos wird der Sechsjährige, der als Abdallah Lutfi Yousef identifiziert wurde, am Arm weggezerrt. Der Anführer der palästinensischen Aktivistengruppe PSCC, Munther Amira, versucht ihnen zu folgen und wird von den Soldaten erst verbal, dann physisch angegriffen und kurz danach verhaftet. Das Video endet mit der Gefangennahme der beiden. >>>

What happens to a cop who beats up a handcuffed 15 year old - Mairav Zonszein - Just as nobody seriously believes that Israel upholds Palestinians’ basic human rights, it should come as no surprise when it fails to bring to justice those who violate those rights — even if the victim is an American citizen.

I had to rub my eyes and reread the headline in Haaretz this morning: “Cop Who Beat Up Palestinian Teen Gets Six Weeks Community Service.” I must have misread. Not six weeks jail time? Or at least six months community service? No. Just six weeks (45 days) of community service for a policeman who repeatedly and brutally punched and kicked 15-year-old Tariq Abu Khdeir in the stomach and head after he was already in custody — and unconscious.

Abu Khdeir, a Palestinian-American from Florida who was on a family trip to Jerusalem during the summer of 2014, was arrested near a protest in the East Jerusalem neighborhood of Shuafat. The arrest came just days after his cousin, Mohammed Abu Khdeir, was kidnapped and burned alive by three Israeli Jews. Tariq maintains he was not involved in any protest.

In handing down the lenient sentence, the judge took into account the fact that the police officer had no criminal record and had positive character references. Police officers — the people tasked with upholding the law — should not have criminal records in >>>



Israelischer Polizist, der einen palästinensischen Jugendlichen zusammenschlug, nur zu Gemeinschaftsdiensten verurteilt - Ein Gericht in Jerusalem hat am Mittwoch einen israelischen Polizisten, weil er am Schlagen eines US-amerikanischen Sohnes von Palästinensern teilgenommen hatte, zu Gemeinschaftsdiensten verurteilt.

Tariq Khdeir aus Tampa, Florida, war zu Besuch in Jerusalem, als ein Protest wegen der Entführung und Ermordung seines 16-j. Cousins Mohamed Abu Khdeir, vermutlich durch drei Israelis am 2. Juli 2014, ausbrach. Ein von einem Teilnehmer aufgenommenes Video zeigt, wie sich zwei Polizisten auf Khdeir stürzen, der zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt war. Einer der beiden hält ihn fest, während der andere ihn mit Faustschlägen und Fußtritten behandelt und ihm sichtbare Verletzungen im Gesicht zufügt. >>>

Öl wurde auf den Golanhöhen gefunden - Israel überfiel 1967 nicht nur die Westbank und den Negev, sondern auch die syrischen Golanhöhen und hat dort seitdem eine militärische und zivile Präsenz aufrecht erhalten. Aber der israelische Anspruch auf das Land ist niemals von der internationalen Gemeinschaft anerkannt worden.

Nach einigen Analytikern hat Israel jetzt einen neuen Grund, seine illegale Annexion von syrischem Land abzusichern.

Im letzten Monat verkündete Afek, eine israelische Filiale des in den USA ansässigen Genie-Energy, die Entdeckung großer Reserven von ÖI in der Region- Der Chef-Geologe der Gesellschaft in Israel, Yuval Bartov sagte, die Reserven könnten potentiell Milliarden Barrel Öl enthalten.

Afeks Lizenz zur Aufschlussbohrung wurde von der israelischen Regierung im Oktober für zwei Jahre erneuert, kurz nach der Entdeckung der Ölreserven.  Aber das Land, in dem das Öl liegt, ist tatsächlich syrisches Gebiet.

Trotzdem beansprucht die israelische Regierung das Öl und die Lizenz, an zehn Quellen experimentell zu bohren. Die Analytiker sagen, dass die Entdeckung des Öls im Golan den Konflikt zwischen Israel und Syrien über die Kontrolle der Golanhöhen neu aufflammen lassen wird. - http://www.imemc.rg/article/73890?print_page=true    ( dt. Ellen Rohlfs)

Presse Erklärung: Gush Shalom: Netanjahus Verbot der Islamischen Bewegung in Israel sei eine demagogische und antidemokratische Bewegung und in jeder Hinsicht schädlich. - „ All jene, die mit den Positionen der islamischen Bewegung in Israel   nicht einverstanden sind, sollten klar und eindeutig sagen, dass das Verbot dieser Bewegung eine demagogische und antidemokratische Bewegung und in jeder Hinsicht schädlich sei,“ sagt Gush Shalom, der israelische Friedensblock .

Bis jetzt hat die islamische Bewegung offen gehandelt und verschiedene politische und religiöse Aktivitäten unternommen, die für alle öffentlich und sichtbar waren  - auch wenn sie zuweilen eine unangenehme  Botschaft vermittelte. Es ist kein Zufall, dass die Verantwortlichen des israelischen Geheimdienstes starke Vorbehalte ihr gegenüber haben. Viele Monate lang riet es der Regierung, sie nicht als Massenbewegung in den Untergrund zu treiben, die dann zehntausende Unterstützer in der arabischen Bevölkerung in Israel habe.

Auf Grund  dessen, was in Paris an Gräueltaten geschah, nützte Ministerpräsident Netanjahu die hysterische Atmosphäre  aus und verbot die islamische Bewegung, um einen krank anzusehenden Schritt zu tun und billige Popularität zu gewinnen und dabei  lang anhaltendem ernsten Schaden anzurichten. Historische Erfahrung hat dies z vielen Zeiten und an vielen Orten gezeigt, wenn eine Regierung eine  gehasste politische Bewegung verbietet, dann würden auch Akte der Unterdrückung gegen andere Bewegungen und Parteien folgen.

Gush Shalom sagt weiter: Die Nördlich-Islamische Bewegung und ihr Führer Scheich Raed Salah wurde belastet: er habe die Flammen um den A-Aqsa-Compound in Ost-Jerusalem angefacht. Aber die letzte Körperschaft, die berechtigt ist, solche Anklagen zu machen, ist ein Kabinett, zu dessen Minister Uri Ariel gehört. Er ist zu allererst einer der Tempelbergprovokateure.

Wenn die Regierung, in der Ariel Minister für Landwirtschaft ist, die Bewegung von Scheich Salah verbietet, wird man das Gefühl der Diskriminierung und der Doppelmoral der Aktionen und Politik der jetzigen Regierung Israels nicht los.

 Kontakt: Adam Keller, Sprecher von Gush Shalom: 00972 – (0)54- 2340749 ( dt. Ellen Rohlfs)

Warum können Palästinenser nicht im Frieden  Oliven ernten? - Yossi Gurvitz, Yeh Din, Blogger von Yesh din, Menschenrechtler, 17.11.2015 - Yesh Din ( eine Menschenrechtsorganisation) veröffentlichte  vor kurzem  unseren Jahresbericht, der  den Mangel  an Rechtserfüllung  aufstöbert, wenn es darauf ankommt, wie Israelis Palästinenser  Leid antun und ihren Besitz schädigen. Der Bericht von 2015 ist dem  von  2014 ziemlich ähnlich und auch dem von  2013. Im Ganzen wie eine vorausgesagte  Chronik  voll vorausgesagter Mängel.

Zwischen 2005 – 2015  verfolgte Yesh Din 1104 ideologisch motivierte  Verbrechen auf der Westbank.   84,9%  der Fehler  wird nicht nachgegangen. Inzwischen klettert die Rate auf 90,5 %, wenn es sich um  Straftaten gegen palästinensischen Besitz handelt     und geht auf 80 %, wenn es sich um Gewalt gegen Palästinenser selbst handelt. Die üblichste Klausel , Fälle gerichtlich zu schließen ist, dass der/ die Täter  unbekannt sind , was bedeutet, dass die Politik  keinen Verdächtigen  (UP)  kennt. 624 Fälle sind aus diesem Grund  geschlossen worden. Wir haben hier immer wieder  Fälle aufgezeigt, bei denen die Polizei  dahingehend tendiert, Fälle zu schließen, selbst wenn ihnen die Täter  bekannt sind. Der 2. Grund ist  der Mangel an genügend  Beweisen, was zum Schließen von 208 Fällen führt.

Es gibt 2 prominente  Ermittlungen im augenblicklichen Bericht. Der erste ist eine Folge von 104 ideologischen  Verbrechen, die innerhalb palästinensischer Dörfer ausgeführt werden. Die meisten von uns dokumentierten Fälle ereignen sich  außerhalb von Städten und Dörfern, viele von ihnen auf landwirtschaftlich genütztem Land von Palästinensern. Aber in den letzten 2 Jahren, sind wir  auf immer mehr Verbrechen gestoßen, die innerhalb von Städten und Dörfern stattfinden. Zwischen Anfang 2013 und August 2014 berichtet Yesh Din von 46 Überfällen  oder Beschädigungen von Besitz in palästinensischen Städten zwischen August 2014  und August 2015. Von  44 solchen  Vorfällen wurde berichtet – ein Anwachsen um 98 %. Angriffe in den Städten  bringen natürlich bedeutende psychologische Auswirkungen: Die Palästinenser  erfahren, dass sie nirgendwo mehr sicher sind, nicht einmal in ihren eigenen Wohnungen.

Der bekannteste Vorfall ist der Mord an drei Mitgliedern der  Dawabsche-Familie in Duma am 31. Juli. Aber abgesehen von dern ungewöhnlich ernsten Folgen,so ist der Duma-Angriff gewiss nicht der einzige Fall dieser Art. Tatsächlich  griffen die Täter von Duma  noch zwei Häuser an . Zum Glück stand eines leer . Davon abgesehen berichtet Yesh Din  von 15 Fällen von Brandfällen gegen palästinensische Häuser. Von einer anderen Brandstiftung.)  Die israelischen Medien berichten davon gewöhnlich  als „Price tag“ (Rache)-Angriffe, als ob es sich nur um Graffitti handeln würde. Doch praktisch   folgt jedem Graffitti ein Brandanschlag.

Eine ziemliche Anzahl von Angriffen auf palästinensische Städte spielen sich  in Zone B ab, die sich unter israelischer Militärkontrolle befindet. Doch die IDF erfüllt nach dem internationalen Gesetz oder den Entscheidungen des israelischen Obersten Gerichtes nicht ihre Aufgaben und schützt die palästinensischen Bewohner nicht. Wenn die Palästinenser  versuchen, zivile  Verteidigungsgruppen zu organisieren, löst sie der Shin Beth prompt auf. Es ist unnötig zu sagen, dass die  palästinensische Polizei daran gehindert wird, sich mit den israelischen Gesetzesbrechern  zu befassen. Die Folge davon ist, dass viele palästinensische  Städte keinen Schutz vor israelischen Verbrechern und Brandschatzern haben – obwohl unter israelischer Kontrolle.

Der zweite Punkt  ist besonders  in diesen Tagen , wenn Palästinenser mit der jährlichen  Olivenernte beschäftigt sind. Die israelische Polizei versäumt es , die Palästinenser vor Angriffen  zu schützen, wenn Olivenbäume  und die Ernte zerstört wird. Die positive Nachricht ist , dass 2013 die Verlustrate bei 97,4% lag und  in diesem Jahr nur bei 95,6% .  Ich fürchte, dass dies die Opfer nicht trösten wird. Die israelische  kriminelle Aktivität, die  Bäume und Ernte beschädigt, ist schlechthin  ein ideologisches Verbrechen  aus zwei Gründen : Das erste ist das strategische Ziel : der landwirtschaftliche Terrorismus soll die Palästinenser von ihrem Land jagen. Man kann da Land bearbeiten und die  Täter zum Narren halten – aber du bringst keine Ernte nach Hause.  Hör auf uns: Es wird entweder verbrannt oder gestohlen. Ist unter diesen Umständen die Mühe wert? Vergiss es, flüstert der Rauch, geh aus dem Land und aus deiner Kindheit und aus Deines Vaters Haus. Und das verlassene Land wird  natürlich  von den Verbrechern übernommen. Das ist nicht etwas, worauf wir ( Israelis von Yesh Din) stolz sein können.
http://972mag.com/why-cant-palestinians-harvest-olives-in-peace/113832/   (dt. Ellen Rohlfs)

Das könnten auch israelische Drohnenpiloten sagen: Luftangriffe auf Unschuldige - US-Drohnenpiloten klagen an: „Wir produzieren immer neue Terroristen“ - Statt Bodentruppen setzen die USA immer mehr auf Luftangriffe durch unbemannte Drohnen – und feuern damit den Terrorismus immer weiter an, statt ihn zu bekämpfen. So sehen es vier ehemalige Drohnen-Piloten. Sie machten Präsident Obama in einem Offenen Brief schwere Vorwürfe.

Das US-Militär will sein umstrittenes Drohnenprogramm weiter ausbauen. Hunderte mutmaßliche Terroristen wurden bereits das Ziel sogenannter „gezielter Tötungen“ – nach Ansicht von Kritikern waren darunter jedoch viele Unschuldige. Vier ehemalige Drohnen-Piloten haben nun in einem offenen Brief an Präsident Barack Obama und die US-Militärführung schwere Vorwürfe erhoben: Der Drohnenkrieg der USA würde den Terrorismus geradezu befeuern.

„Diese Regierung und ihre Vorgänger haben ein Drohnenprogramm aufgebaut, das sich zu einer verheerenden Triebfeder für den Terrorismus und die Destabilisierung der Welt entwickelt hat“, schreiben die vier Veteranen. „Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass wir durch die Tötung unschuldiger Zivilisten den Hass geschürt haben, der Terrorgruppen wie Isis antreibt.“ Die Schuld, die sie auf sich geladen haben, sei den vier Männern zu viel geworden. >>>

Saeed Amirehs - Gewaltfreier Aktivist aus Ni’lin Westjordanland - 23. November bis 8. Dezember mit 13 Veranstaltungen

Die israelische Besatzung und Besiedlung sowie die damit einhergehende Vertreibung von PalästinenserInnen wird in Palästina als zunehmend existenzbedrohend empfunden. In den vergangenen Wochen ist der palästinensische Widerstand gegen die israelische Besatzungsmacht und deren völkerrechtswidrige Siedlungen wieder aufgeflammt.

Israel und selbst die Palästinensische Autonomiebehörde legen alles daran, diese Widerstandsbewegung zu brechen. Der neuen Gewaltwelle sind auf palästinensischer Seite bisher 85, auf israelischer 12 Personen zum Opfer gefallen. Im Monat Oktober allein hat Israel zusätzliche 1650 Palästinenserinnen und Palästinenser gefangen genommen, die meisten unter ihnen Minderjährige.

Die mutmasslichen Pläne der israelischen Regierung, die islamischen und christlichen Heiligtümer Jerusalems (Al-Quds) zu zerstören und anstelle des Haram al-Sharifs (der von Israel sogenannte „Tempelberg“) mit der Al-Aqsa-Moschee inkl. dem Felsendom einen „Dritten Salomo-Tempel“ zu errichten, gießen Öl ins lodernde Feuer.

 „Jedes Mal, wenn jemand kaltblütig erschossen wird oder ein Haus dem Boden gleichgemacht wird, denke ich wie viele andere (Angehörige der palästinensischen Widerstandsbewegung): 'Ich muss mich ausreichend schützen, sonst bin ich vielleicht der nächste an der Reihe.'“ Dies sind die Worte Saeed Amirehs, eines Verfechters des gewaltlosen Widerstands gegen die militärische Besatzung.

Der 24-jährige Palästinenser stammt aus Ni'lin im Westjordanland, das von der israelischen Trennmauer sowie Siedlungen umzingelt ist. Sein Vater Ibrahim wurde für zwei Jahre gefangengenommen als Saeed Teenager war. Ibrahims Verbrechen? Seine führende Rolle im Volkskomitee Ni'lins, das gewaltfreien Widerstand gegen die Mauer organisiert, die der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag 2004 als illegal erklärte.

Saeed Amireh hat letzte Woche eine Vortragsreise in Frankreich begonnen. Zwischen dem 23. November und dem 8. Dezember tritt er bei verschiedenen Veranstaltungen in Deutschland auf, am 3. Dezember zudem in Prag, und spricht jeweils über eines der folgenden Themen (von den OrganisatorInnen der lokalen Veranstaltungen ausgewählt):

·         Was tun angesichts zunehmender israelischer Gewalt und Vertreibung im Westjordanland?
·         Zwischen dem Hammer der israelischen Besatzung und dem Amboss der Palästinensischen Autonomiebehörde
·
         Gewaltfreier Widerstand in Palästina gegen die israelische Besatzung
·
         Die jüngsten Entwicklungen in Palästina und die Rolle von Widerstand und Solidarität

Zu den Unterstützen seiner Tour gehören u.a.:  Amnesty International (Berlin und Neuss), ATTAC (Berlin und Bielefeld), BDS Berlin, Berlin Academic Boycott, Initiative Grenzen Los, Institut für Palästinakunde e.V., Izquierda Unida Berlin, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Jugendtheater Büro Berlin, Leserinitiative Publik-Forum, DIE LINKE (BAK „Gerechter Frieden in Nahost“, Bezirk Steglitz-Zehlendorf, Kreisverband Herford, LAG Berlin Internationals), linksjugend [‘solid] Westberlin, Palästinensischer Studentenverein Berlin-Brandenburg, pax christi Limburg, Pfarrgemeinde St Konrad Neuss, Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen.

Saeed Amireh spricht u.a. bei der Tagung „Friedenspotentiale abrahamitischer Religionen“ der Evangelischen Akademie im Rheinland und beim Kasseler Friedensratschlag.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Webseite www.nilindeutschland.wordpress.com.  

Im Zweifel links: Wir sind der Gegner - Kolumne von Jakob Augstein - Der Westen kommt im Kampf gegen den islamistischen Terror nicht voran. Kein Wunder: Man kann einen Feind nicht bekämpfen, indem man ihm ähnlich wird. Wer den Krieg gegen den Terror aufnimmt, hat ihn bereits verloren.

Nur wenige Stunden nach dem Anschlag wandte sich der Staatschef an sein Volk und sagte: "Unsere Antwort auf Gewalt ist noch mehr Demokratie, noch mehr Humanität, aber niemals Naivität."

Nicht Rache, Rückschlag und Vergeltung. Noch mehr Demokratie. Noch mehr Humanität. Und das nach einem Angriff auf Demokratie und Humanität. So eine Antwort hatte man vorher nicht gehört - und seitdem nicht wieder. Die Worte des Norwegers Jens Stoltenberg, die er im Juli 2011 nach dem Attentat des Islamhassers Breivik sagte, blieben im Gedächtnis - aber ohne Wirkung.

François Hollande zog es am Wochenende vor, von gnadenloser Vergeltung und von Krieg zu sprechen. Der französische Präsident besiegelte damit den Erfolg der Attentäter von Paris. >>>

Der Tod in Paris und unsere Schuld - Heiner Flassbeck  - Scharfmacher predigen noch mehr Gewalt, «bis der letzte Terrorist eliminiert ist». Es gibt ihn aber nicht, den letzten Terroristen.

Als am 11. September 2001 in New York Flugzeuge in das World Trade Center flogen und viele hunderte Menschen töteten, waren einige der jungen Männer, die vergangenen Freitag Tod und Schrecken in Paris verbreiteten, vermutlich noch Kinder. Sie sind, so viel kann man heute schon absehen, aufgewachsen unter sozialen und menschlichen Bedingungen, die sich die wenigsten von uns vorstellen können. Ihre ganze Jugend war einerseits begleitet von der Gefahr, als potentieller Terrorist aufzufallen, wenn man sich ein wenig zu viel in religiösen oder arabischen Zirkeln aufhält, und von der Erfahrung, dass der Westen ohne Rücksicht auf Verluste ganze Länder zusammenbombt und hunderttausende von Toten in Kauf nimmt, wenn es darum geht, «Sicherheit» für seine Bürger zu garantieren.

Es gibt aber keine Sicherheit. Flugzeuge kann man sichern, auch öffentliche Gebäude oder Politiker. Für den Bürger aber gibt es keine Sicherheit. Wer das System treffen will, das in den Augen dieser jungen Leute so absolut zerstörerisch und lebensbedrohend wirkt, kann überall zuschlagen. Für sie ist gleich, wen es trifft, wenn es nur dieses System trifft. Sicherheit kann es daher nur geben, wenn wir zu begreifen beginnen, dass die zornigen jungen Männer ein Produkt unserer Welt sind. Sie sind nicht Fremde, die das Böse in sich tragen, sondern sind das Ergebnis unserer Fehleinschätzungen und unserer Kaltschnäuzigkeit, wenn es darum geht, zu Hause die potentiell Verdächtigen aufzuspüren und woanders mit Bomben und Drohnen für «Ordnung» zu sorgen. >>>

„Strafaktion“ – Israelisches Militär zerstört zahlreiche Wohnhäuser in der Westbank

 

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Aktuelle  Kurznachrichten

EU-Kennzeichnungspflicht- KaDeWe nimmt Produkte aus Israels Siedlungen aus dem Verkauf

Terrorangst- Schwimmer wollen nicht zur EM nach Israel

Health Ministry- 91 Palestinians, Including 18 Children, Killed By Israeli Fire Since October 1

Report- "Israel Kidnapped 1,000 Children In Less Than Two Months"

Fünf Tote, mehrere Verletzte- Israel erlebt blutigsten Tag seit Wochen

USA- Israelischer Spion Pollard nach 30 Jahren frei

Jonathan Pollard- Der Spion, der an der Quelle saß, kommt frei

Gaza`s Child Workers Bear the Brunt of a Blockaded, Failing Economy

Israel Agrees To Allow Palestinian Telecommunication Companies Access To 3G

180 Kg Sprengstoff in Wohnung eines mutmaßlichen Terroristen im Libanon entdeckt

DCI- 16 Children Killed in 3 Weeks

Police- 2 Israelis Dead, 2 injured in Tel Aviv Stabbing Attack

Shooting in Gush Etzion- 1 Palestinian, 2 Israelis Killed; Palestinian Death Toll Rises to 91

19. 11. 2015

Health Ministry- `89 Palestinians Killed, 10.000 Injured
Since October 1`

Israelische Sicherheitskräfte haben ein 6-jähriges palästinensisches Kind verhaftet

Misusing Hard Data To Paint Palestinians As Irrational Animals

Wave of demolition by explosives: Israeli security forces demolish 14 homes as collective punishment – more than half belonged to neighbors

Drei Israelis und US-Tourist getötet

Israel preventing Gaza woman from attending her own wedding

PA, Israel sign agreement to allow 3G mobile service in Palestine

2 Israelis, 1 Palestinian killed in Gush Etzion shooting attack

Clashes in East Jerusalem

Red Cross Backs Palestinian Paramedics in Controversy Over West Bank Murders

Inside Hebron’s pressure cooker- the West Bank’s most troubled city

Army Injures Four Palestinians, Kidnaps Two, In Bethlehem

Soldiers Injure Two Palestinians In Nablus, Kidnaps Nine Others

Army Kidnaps One Palestinian, Attacks Another, In Hebron

Israeli Soldiers Kidnap Five Palestinians In Jerusalem

18. 11. 2015

Israelische Militärs töten weiteren Palästinenser

400 Palestinian boys being held in Israeli jails .

Bennett: "We should have killed more Arabs" (VIDEO)

Israeli forces close 2 factories in Bethlehem, putting 150 out of work

Video Israeli forces detain 6-year-old Palestinian boy in Bethlehem.

Settlers terrorize Palestinian farmers in Burin: burn trees and disrupt olive harvest

Palestinians banned from land as Route 60 expands

Israel genehmigt Bau weiterer Siedlungen im besetzten Palästina

Undercover Israeli forces detain 3 schoolchildren in Silwan

In Israel's democracy, dissent has always been off limits to Arab citizens

Israel detains 4 Palestinians in Jerusalem, including 9-year-old boy

Video- Israeli forces detain 6-year-old Palestinian boy in Bethlehem

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