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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine

 

 

 

Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23

Zerbricht der Zionismus an seinen Widersprüchen?

Petra Wild hat eine brillante Analyse des israelischen Siedlerkolonialismus vorgelegt


Arn Strohmeyer

Die Islamwissenschaftlerin und Publizistin Petra Wild hat sich mit ihrem Erstling „Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina“ gleich in die erste Reihe der Nahost-Kenner geschrieben. Ihr ist es vor allem zu danken, den Begriff des „Siedlerkolonialismus“ in Deutschland in Umlauf gebracht zu haben, der erhebliche analytische Qualitäten besitzt, um den Zionismus und seine Politik zu verstehen. An diesem zentralen Begriff knüpft Petra Wild auch in ihrem neuen Buch „Die Krise des Zionismus und die Ein-Staat-Lösung. Zur Zukunft eines demokratischen Palästina“ an. Dieser Ansatz ist äußerst fruchtbar und aus ihm drängen sich Schlussfolgerungen für eine Lösung des nun schon über 120 Jahre alten Konflikts geradezu auf.

Die Autorin geht noch einmal ausführlich und im Detail auf das Faktum Siedlerkolonialismus ein, wobei sie sich auf umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten aus Staaten berufen kann, die wie Israel auch aus dem Siedlerkolonialismus hervorgegangen sind – etwa die USA, Kanada, Australien und Südafrika. Solche Staaten haben sich nicht irgendwie entwickelt, sondern ihrem Entstehungsprozess liegt eine Gesetzmäßigkeit zu Grunde, die sich an den genannten Staaten exakt konstatieren lässt. Alle Siedlerstaaten gehen durch den massiven Einsatz von Gewalt gegen die indigene Bevölkerung hervor und versuchen nach der Eroberung des Territoriums diese Gewalt vergessen zu machen. Siedlerkolonialistische Gesellschaften sind ethnokratisch, das heißt, die eingewanderten Siedler haben einen anderen ethnischen Ursprung oder eine andere Religion und sie herrschen mit Repression und Unterdrückung über die indigenen Bewohner.


Aus dem Überlegenheitsgefühl der Siedler ergibt sich automatisch ein ausgeprägter Rassismus gegenüber den Unterworfenen, der die Verdrängung bzw. Vertreibung der ursprünglichen Bevölkerung zur Folge hat. Dieser Prozess wird auch durch den Expansionsdrang siedlerkolonialistischer Gesellschaften forciert, denn es muss ständig zusätzliches Land für die neu ankommenden Einwanderer geraubt werden. Der australische Kolonialismus-Forscher Patrick Wolfe führt in diesem Zusammenhang noch den Begriff der „Eliminierung“ ein. Er versteht darunter „die Entfernung oder Zerstörung der einheimischen Bevölkerung, ihrer Identität und Zusammengehörigkeit, ihrer Kultur und Lebensgrundlagen mit verschiedenen Methoden.“ Dieser gewaltsame Vorgang findet erst dann sein Ende, wenn die einheimische Bevölkerung völlig verdrängt ist oder wenn es ihr gelingt, den Prozess zu stoppen und die Dynamik umzukehren. Das zionistische Israel weist alle diese für den Siedlerkolonialismus typischen Charakteristika auf.
Der Zionismus hat sein wesentliches Ziel bisher nicht erreicht, die reine „jüdische  >>>

Die EU verurteilt die israelischen Zerstörungen und Konfiszierungen im Westjordanland - Die Europäische Union verurteilte heute die jüngsten Zerstörungen von Strukturen und die Konfiszierung von Zelten (von denen einige von der EU selbst zur Verfügung gestellt wurden) von Palästinensern im Westjordanland durch die israelischen Autoritäten.

 "Die Missionen der Europäischen Union in Jerusalem und Ramallah drücken wieder einmal ihre tiefe Besorgnis über die wachsende Zahl von Zerstörungen und Konfiszierungen palästinensischer Strukturen in der Zone C (Zone unter völliger israelischer Kontrolle) in den letzten Tagen aus", besagt eine heute verbreitete diplomatische Note.

"Dazu gehören die wiederholten Zerstörungen und die Konfiskation von Unterständen für Menschen und Tiere in den Regierungsbezirken von Tubas und Al Hadidiya Ende November und den Abbau und die Konfiszierung von Zelten am 3. Dezember. Die letzten Zelte waren von der EU in Reaktion auf die Bedürfnisse der Menschen geliefert worden", heißt es in dem Schreiben. Es erwähnt auch Zerstörungen und die Androhung von Zerstörungen in der palästinensischen Gemeinde Fasayil.

"Alle betroffenen Gemeinden sind Gemeinden von Hirten, die von ihren Herden abhängig sind. Sie sind besonders verletzlich und sind mit Obdachlosigkeit, einer potentiellen Vertreibung und Risiken konfrontiert, besonders jetzt, wo sich der Winter nähert", mahnen die diplomatischen Gesandten der EU.

Sie fordern die israelische Regierung auf, die konfiszierten humanitären Hilfsgüter der EU zurückzugeben, um den physischen Schutz der Gemeinschaften zu sichern und erinnern an die Pflicht Israels (als Besatzungsmacht, Ü.) die Lebensbedingungen der Palästinenser in der Zone C zu schützen.

Auch erinnern sie an die "starke Opposition" der 28 gegen die israelische Siedlungspolitik, den Bau der Trennungsmauer jenseits der Grenzen von 1967, die gewaltsame Vertreibung der Bevölkerung und die Beschränkungen der Bewegung und des Zugangs (Einreise, Ü.).
Quelle: www.palestinalibre.org/articulo.php?a=59174    -
Übersetzung: K. Nebauer

Kerry warnt vor Hoffnungslosigkeit in Nahost - US-Aussenminister John Kerry hat sich besorgt über die immer grösser werdenden Spannungen im Nahen Osten geäussert. Das Misstrauen zwischen Israelis und Palästinensern "war noch nie grösser", sagte er in einer Rede bei der Brookings Institution in Washington.

(...) Viele Palästinenser sind frustriert, weil sich ihre Lage trotz jahrzehntelanger Friedensgespräche nicht verbessert hat. Viele haben auch Vertrauen in Abbas' Führung verloren. Kerry warnte in dem Zusammenhang vor einem Zusammenbruch der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Sollten die Palästinenser keine Sicherheitskräfte mehr haben, müsse die israelische Armee die Sicherheitslücke im Westjordanland "mit zehntausenden Soldaten" füllen, sagte der US-Aussenminister. "Und sind die Israelis vorbereitet auf die Konsequenzen, die dies für ihre Kinder und Enkelkinder haben würde, die in der israelischen Armee dienen, wenn die unvermeidlichen Spannungen zu Konfrontationen und Gewalt führen?" >>>

Kurzkommentar - E. Arendt - Was bewegt Journalisten 80% der Wirklichkeit im Nahen Osten auszublenden, zu ignorieren, zu verleugnen. Was bewegt sie Unrecht in Recht zu verwandeln.

Grausamer Alltag der Terror-Kinder aus Palästina - Die Kinder sehen es im Fernsehen. Im offiziellen PLO-TV. Kinder, die im Kinderfernsehen Gedichte aufsagen, in denen es darum geht, Juden abzustechen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Küchenmessern, Scheren, egal, was immer man gerade findet. Juden als Abkömmlinge von Affen und Schweinen. Genau so sagen sie es im offiziellen PLO-TV. Juden, die aus Europa vertrieben worden sind, weil sie immer schon Kinder in Kessel gesteckt, erstochen und gekocht haben. Die Gedichte triefen nur so vor Pathos, untermalt von dramatischer arabischer Musik.

Jeden Tag kann man das im Fernsehen im palästinensischen Westjordanland sehen. Seit Langem schon. Und jetzt hat die Propaganda gewirkt. Jetzt gehen tatsächlich palästinensische Kinder auf die Straßen von Jerusalem, Tel Aviv oder einer anderen Stadt und stechen Juden nieder.

Vier Messerattentate an einem Tag
- Alleine der Autor dieser Zeilen hat vier derartige Anschläge von Kinder- Terroristen an einem einzigen Tag mitbekommen. Gerade zweimal um die Ecke, auf dem Markt in Jerusalem, an der Tankstelle an der Autobahn nach Tel Aviv usw. - die Kinder wurde dann fast immer erschossen, zumindest schwer verletzt. Ihre Opfer waren an diesem Tag alle tot.

Und im palästinensischen Fernsehen wurden die israelischen Soldaten oder Polizisten, die auf die Kinder- Terroristen geschossen hatten, als Mörder dargestellt. Juden halt, die immer schon Kinder ermordet haben, wie das PLO- TV den Kindern auf extrem hetzerische Weise einredet. Weshalb sie ja auch aus Europa vertrieben worden seien und in der Folge Israel gegründet worden sei.

Die oben beschriebenen Szenen finden derzeit jeden Tag statt. In Israel und den Palästinensergebieten in der Westbank. Nichts ist übertrieben. So stellt sich derzeit die Realität in diesem Teil des Nahen Ostens dar. >>>

 

Israels wahres Gesicht - Kindermörder feiern die Tötung der Palästinenser!

 

Umfrage: Mehrheit der Israelis fordert extralegale Tötungen von Palästinensern -  Über 50 Prozent aller Israelis befürworten das „Töten auf der Stelle“ von Palästinensern, bei denen vermutet wird, sie könnten in terroristische Aktivitäten verwickelt sein. Das geht aus einer kürzlich veröffentlichten Umfrage einer israelischen Denkfabrik hervor. >>>
 

Human Rights Watch: Israel misshandelt systematisch palästinensische Kinder

The ghettoization of Israel's 'mixed cities' - The banality of the ghetto: The term ‘ghetto’ migrated from Europe’s Jewish communities to Israel’s ethnically mixed towns — both as an idea and an institution for controlling the Palestinians who remained in Israel after 1948. - Daniel Monterescu

In the aftermath of Jaffa’s conquest in 1948, Moshe Erem, director-general of Israel’s Ministry of Minority Affairs and Tel-Aviv City Council member, wrote to minister of minority affairs Bechor Shalom-Shitrit:

‘Ajami will be from now on surrounded by Jewish housing on all sides. We can assume that there is no threat to security in the city. But for some reason this was not enough and now they are about to circle the neighborhood with a barbed wire that will separate the Arab neighborhood and the Jewishhousing projects. This arrangement will immediately give ‘Ajami the form of a ghetto, closed and segregated. It is hard to come to terms with such a notion, which invokes associations of horror. Is it really necessary? Why do we need to make things worse and deepen in the hearts of the Jaffa residents a sense of bitterness and perpetual hate? A barbed wire is not a temporary project; it will always be remembered as a source of malicious poison. (IDF Archives, August 11, 1948, 1860/1950-1)

Two decades later, in 1965, an article described the ghetto in Ramle as a fait accompli:

For him the neighborhood is Ramle. For Ramle’s Jewish residents it is — the “ghetto.” This is the common term in use. Not in its negative sense, God forbid, just an expression brought from their countries of origin which took root among them. The “Arab ghetto,” akin to the “Yemenite neighborhood” and so forth. But after spending two hours with Ali Bin Hasan of the district, we realized that indeed the Arab neighborhood is like a “ghetto.” Not so much for the Jews outside it as for the Arabs in it. (Maariv 27/8/1965) >>>

Islamist terror is not clash of civilizations, but clash against civilization, says PM - Netanyahu: Don’t worry, there will be peace ‘eventually’ - In lengthy speech to visiting young German leaders, PM says that Arabs lived in Palestine 100 years ago, ‘but not many’ - Raphael Ahren -

Israelis and Palestinians will “eventually” make peace, Prime Minister Benjamin Netanyahu said Thursday, indicating that true reconciliation first requires profound changes within the Palestinian people, including a new leader.

“Don’t give up hope. Eventually there will be, I believe, a Palestinian leadership that will emerge and will embrace a genuine peace,” he told a group of young German leaders visiting Israel. “Not a false peace. Not a tactical peace, but a genuine peace.”

Netanyahu did not say when he expected that moment to arrive, though he did not appear hopeful for a peace deal in the near future. He blamed Palestinian refusal to recognize a Jewish state “in any boundaries” for the ongoing conflict, explaining that such recognition is his key condition for any peace deal. “We want to know that we have a partner that accepts our right to exist,” he said.

It was unclear whether the Palestinians would ever recognize Israel as the nation-state of the Jewish people, he said, “ >>>

The craziest things Netanyahu said this week -  Michael Schaeffer Omer-Man - The prime minister had a busy week. We were taking notes.

1. We could destroy Al-Aqsa — if we wanted to
- Netanyahu dedicated a good part of the past few months to swearing up and down that Palestinians are inciting violence by suggesting that Israel, Israelis or Israeli rule threatens Islam’s third-holiest site, Haram al-Sharif and Al-Aqsa Mosque. (Ignoring, of course, that members of his own government regularly incite against Al-Aqsa.)

And then there was this. “If the Jews wanted to destroy Al-Aqsa it wouldn’t take much effort, not at all,” the prime minister told party members in a closed meeting. “But that goes against what we stand for.” Hebrew.)

To be clear, Netanyahu was saying that Israel has no intention of destroying Al-Aqsa. But there is probably a far more calming (read: less crazy) way of doing so than saying that it wouldn’t be very hard to destroy Al-Aqsa.

2. Freezing Europe out of … wait a minute, there’s a peace process?
- After years of threatening, last month the EU finally issued guidelines for labeling exports from Israel’s illegal settlements in the West Bank.

To formulate a response, Netanyahu convened a special one-man working group consisting of Israel’s prime minister, foreign minister, minister of communications, minister of economy, minister of health, and minister of regional affairs. (Spoiler: All of those ministers are named Benjamin Netanyahu.)

The special forum of ministers had a difficult task: find a way to “punish” Europe without actually doing anything — or at least anything anybody cares about. So what did Ministers Netanyahu come up with, you ask? He/they decided to freeze the EU out of the peace process. >>>

House Demolitions, a Barbaric Practice - Haaretz Editorial --. . .Since the start of the latest wave of violence, 10 homes have been demolished and one was sealed. House demolitions are legally and morally unacceptable. They constitute collective punishment without trial, and generally harm innocent family members. Such punishments are forbidden under human rights and international humanitarian law, and also flout the principles of Israeli constitutional law. >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Israel weist Kritik an NGO-Gesetz zurück

Kerry warnt vor Hoffnungslosigkeit in Nahost

Wallström Slams Israel’s Extrajudicial Executions

Gauck will in Israel Beziehungen vertiefen

Israel verteidigt neues "Transparenz"-Gesetz

The craziest things Netanyahu said this week

Open letter from NYU Law Students for Justice in Palestine

EU expresses 'deep concern' over Israeli demolitions in Area C

Is YouTube in Cahoots With Israel to Censor Palestinian Videos?

Sweden slams Israel's 'extrajudicial' killing of Palestinians

Swedish FM accuses Israel of 'extrajudicial executions' of terrorists

Israel slam Swedish FM for connecting Paris massacre with 'Palestinian desperation'

Amazing Speech made by Hugo Chavez days before he gets Cancer and dies.

Netanjahus Geständnis: „Ja, Israel operiert auch in Syrien“

Israel treating ISIS in Israeli Hospital and Tells them to Kill Shias (Video)

Israel bestätigt Attacken

Israel Claims Airstrikes at Syrian Army Convoy on Damascus

Rafah crossing to open Saturday for 300 stranded Palestinians: source

UK Votes to Kill, Rabbi Defends Israel & Making Money from War

Critics: Chinese Migrants in Israel Will Be Denied Basic Rights

Boycott, labelling have hit Israel hard

Seeking justice after Palestinians burned to death

Israeli checkpoints: 'We live under colonisation

Why are Lebanon's Palestinians leaving for Europe?

Box weltmeister
Tyson Fury in his FREE PALESTINE shorts
Für ein freies Palästinas Fotos



Tyson Fury in his FREE PALESTINE shorts
https://www.youtube.com/watch?v=2KdWE85nt1M
 

4. 12. 2015

Vizekanzler Mitterlehner (Österreich) wollte kein politisches Treffen in Ostjerusalem

Forschung in Israel
Reich und selbstbewusst
Das Weizmann-Institut – benannt nach dem ersten Staatspräsidenten Israels – zeigt, was in dem kleinen Land möglich ist: Aus Grundlagenforschung sind mit der Zeit viele profitable Patente entstanden. Ein Überblick zum Besuch des Bundespräsidenten Gauck in Israel.

Army Injures 52 Palestinians In Gaza

Two Palestinians Killed In Ramallah, Dozens Injured

Israel to Retaliate over Settlement Labeling

Why young Gazans need cement to get married

This is how many Israeli cops it takes to demolish a Palestinian home

Menschenrechtsorganisation wirft Israel gezielte Tötungen vor

Kunsthandwerk aus Palästina im Weltladen Rottweil

Israeli Army Kills Two Palestinian Teenagers in Hebron

Several Arrested in Connection with Dawabsha Arson Murder

Another Palestinian Youth Shot Dead for Alleged Stabbing in Jerusalem (VIDEO)

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