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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine

 

 

 

Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23

Wie Schafe zur Trennung  - (Anspielung auf "wie Schafe zur Schlachtbank") - Amira Hass - 30.11.2015 - Unverständliche willkürliche Restriktionen der israelischen Besatzungsmacht treffen nicht nur die palästinensische Bevölkerung immer härter, sie schrecken auch vor Tierquälerei nicht zurück. Neugeborene Lämmer schreien nach ihren Mutterschafen, die von den israelischen Soldaten nicht zu ihnen gelassen werden.

Es ist eine langjährige Strategie Israels, das Leben der Palästinenser in ihrem eigenen Land bis zur Unerträglichkeit zu erschweren (in diesem Beispiel wird versucht Jahrhunderte alte traditionelle Viehzucht und Agrarwirtschaft unmöglich zu machen).

Der Trennungszaum im Westjordanland trennt Dörfer von Städten, Städte von größeren Städten. Jetzt trennt er also auch säugende Mutterschafe von ihren kleinen Lämmern.

"Für die Mütter ist das das Schlimmste. Sie schreien die ganze Zeit. Es dauert zehn Tage, bis sie sie vergessen haben."
Die Mütter, die gemeint sind, sind Schafe, die vor kurzem geboren haben, sie schreien, weil der Stabsoffizier der israelischen Verteidigungsarmee entschieden hat, sie von ihren kleinen Lämmern zu trennen, die sie noch nicht vergessen haben. Der Sprecher war der Besitzer der Herde, Jamal Hanina aus Qalqilia.

Sein Schafstall liegt mitten zwischen palästinensischen Gewächshäusern und Gärtnereien auf der Nordseite des Trennungszauns (in der besetzten Westbank, aber in einem Streifen, der de facto zugunsten der Siedlung Alfei Menashe annektiert worden ist). Aber sein Weideland liegt im Süden, auf der "palästinensischen" Seite des Zauns.

Seit der Zaun vor 13 Jahren gebaut wurde, ließ die IDF Hanina durch ein Landwirtschaftstor passieren, das drei Mal am Tag eine Stunde lang geöffnet ist. Vor drei Monaten verbot die IDF das Passieren der Schafe, aber das war vor der Zeit, in der sie die Lämmer warfen. Nach kurzer Zeit wurde das Verbot zurückgenommen und die Schafe konnten wieder die Nacht im Stall verbringen.

Letzten Montag Morgen verließen 120 Schafe ihren Pferch und gingen durch das Landwirtschaftstor Habla, um auf ihre Weide zu gelangen. Sie ließen "19 oder 21 Lämmer zurück, ich weiß nicht mehr wie viele", sagt Hanina. Aber als sie am Abend zum Tor zurückkamen, entdeckten sie, dass sich die Befehle geändert hatten. Die Soldaten sagten, es sei ihnen verboten zu passieren.

Aktivisten von Machsom Watch waren auf ihrer regulären Schicht gerade dort. Jahrelang hatten sie die Schafe durch das Tor passieren sehen und sogar fotografiert.

"Wir sahen einen 15-j. Jungen" – Haninas Sohn – erinnert sich Nina, eine der Aktivistinnen. "Er war noch auf der Nordseite des Zauns, und wartete und wartete. Die Schafe waren südlich des Zauns, liefen herum und blökten, blökten und liefen herum.

Ich fragte ihn, was passiert wäre", fuhr Nina fort. "Er sagte, 'Die Schafe, die Schafe, sie wollen sie nicht durchlassen. Was werden die Kinder machen? Was werden sie fressen?' Erst verstand ich nicht, was er meinte. Dann realisierte ich, dass er von den Lämmern sprach." >>>

John Kerrys dramatische Appelle an Israel und die Palästinenser - Vor dem „Saban Center“ in Washington, D.C., hat US-Außenminister John Kerry am 04. Dezember 2015 in Anwesenheit von Israels Verteidigungsminister Moshe Ya’alon und Oppositionsführer Isaac Herzog ausgeführt, dass der israelisch-palästinensische Konflikt in einer „Einstaat-Realität“ zu enden drohe. Er forderte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dazu auf, die Zwei-Staaten-Lösung nicht zu einem „Slogan“ verkommen zu lassen.

Wenn die Lage anhalte, drohe die Palästinensische Autonomiebehörde zu kollabieren, und Israel würde auf hohen Kosten für Schulen, Krankenhäuser sowie die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung sitzenbleiben. Und wenn sich die Einstaat-Realität durchsetze, fragte Kerry –: Wie würde Israel seinen jüdischen und demokratischen Charakter zwischen Mittelmeer und Jordan bewahren? Würde Israel den Palästinensern dieselben Grundrechte wie den israelischen Staatsbürgern einräumen einschließlich des Wahlrechts, oder würden die Palästinenser auf einen Status der „dauerhaften Unterordnung“ verwiesen sein? Wie würde die internationale Antwort ausfallen, wenn Israel große Teile der Westbank annektiere? Würde die „arabische Straße in der Welt von heute“ dies zulassen?

Dazu zitierte Kerry einen seiner am meisten geschätzten „Friedenskrieger“, Shimon Peres: Wer die Zwei-Staaten-Lösung zurückweise, werde keine Einstaatlösung herbeiführen, sondern „einen Krieg bringen, keinen Staat“. In diesem Jahr 2015 sei den Palästinensern keine einzige Baugenehmigung in der Zone C der Westbank mit 60 Prozent des Territoriums von den israelischen Behörden genehmigt worden. Stattdessen sei das israelische Militär in die Zone A eingedrungen, obwohl diese gemäß der Osloer Interimsvereinbarung von 1995 ausschließlich unter der palästinensischen Jurisdiktion stehen solle.

Bei seinem Gespräch mit Präsident Machmud Abbas in Ramallah am 24. November habe er wie nie zuvor dessen „Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit“ gespürt, auch wenn er – Kerry – frage, ob die Palästinenser alles getan hätten, „um alle Formen des Aufstachelung“ zu verhindern. Die Entscheidung über das Ende des Konflikts müsse von Israelis und Palästinensern selbst kommen. Den Palästinensern müsse ein „politischer Horizont“ eingeräumt werden. Der Frieden sei die beste Garantie für die >>>

Petitioning Bundesministerium für Justiz, Obleute d. Rechtsausschusses and 7 others - Zusammenarbeit der deutschen Justiz mit Israels Unrechtsjustiz unverzüglich stoppen! - Institut für Palästinakunde e.V. Bonn Bonn, Germany

"Hinter jedem [palästinensischen] Terroristen stehen Dutzende von Männern und Frauen, … . Sie alle sind feindliche Kombattanten und ihr Blut möge über sie kommen. Das muss auch für die Mütter der Märtyrer gel­ten … . Sie sollten ihren Söhnen folgen, nichts wäre noch gerechter. Sie sollten gehen, so wie die Woh­nun­gen in denen sie die Schlangen groß zogen. Sonst werden dort noch mehr kleine Schlangen großgezogen."

Verfasst von der gegenwärtigen Justizministerin Israels, Ayelet Shaked, am 1. Juli 2014 auf facebook veröffentlicht. Wenige Tage später startet Israel eine neue Strafexpedition in Gaza und tötet dabei nach UN-Angaben über zweitausendeinhundert Palästinenser.

Wir - Aktivisten, die für die Einhaltung der Menschen- und Bürgerrechte in Palästina und Israel eintreten - protestieren auf das Schärfste gegen eine "enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und dem israelischen Justizministerium".

Wir fragen uns, was Gegenstand der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der israe­lischen Justiz sein soll. Weiß der deutsche Justizminister nicht, dass die israelische Justiz eine Magd der Be­sat­zung ist, eines seit Jahrzehnten andauernden Verbrechens an Millionen von Palästi­nen­sern?
Dass sie ein Hilfsorgan zur Legalisierung der Ver­treibung, Enteignung, willkürlicher Inhaf­tie­rung, Fol­terung und straflosen Hinrichtung von Palästinensern ist - so wie das zur Zeit Tag für Tag geschieht. Dass die israelische Justiz eine permanente Verhöhnung der Gerechtigkeit darstellt?

Wann wird der Minister für Justiz und Verbraucherschutz (!) endlich handeln, um zu ver­hin­dern, dass die Früchte der krimi­nellen Besatzung - Produkte aus illegalen israelischen Kolonien in der West­bank - in Deutsch­land gewinn­bringend an ahnungslose Konsumenten verkauft werden können? Oder zieht er es vor, bei einer Tasse Kaffee mit Israels Justizministerin über deren Pläne zur Aus­lö­schung der Familien palästinensischer „Terroristen“ zu plaudern?

Der Gipfel des Zynismus ist zweifellos, dass die „Zusammenarbeit“ auf einer Konferenz vertieft werden soll, die ausgerechnet unter dem Motto "Demokratie und Rechtsstaat" steht.
Denn egal wie niedrig man die Anforderungen auch legt: von einem Rechtsstaat oder einer Demo­kratie ist Israel meilenweit entfernt - und das nicht etwa fahrlässig, sondern ganz vorsätzlich. >>>

Saeed Amireh: Die jüngste Entwicklung in Palästina - Vortrag und Diskussion

Der Palästinenser Saeed Amireh wurde 1991 im Dorf Ni’lin, westlich von Ramallah, geboren. Saeed ist mit seinen 24 Jahren bereits eine wichtige Figur in der palästinensischen Bürgerbewegung im Westjordanland. Bei dieser Veranstaltung diskutiert Saeed mit Euch die Frage, wie die Widerstandsbewegung und die Solidaritätsbewegung gestärkt werden können. Er stellt sich die Frage, wohin sich die Widerstandsbewegung nach zehn Jahren Bestand entwickeln kann und was sie dafür braucht.
Mehr Informationen unter: www.nilindeutschland.wordpress.com


Eine Kooperationsveranstaltung mit: Amnesty International, Palästinensischer Studentenverein und Die LINKE AG Nahost
Saeed ist mit seinen 24 Jahren bereits eine wichtige Figur in der palästinensischen Bürgerbewegung im Westjordanland. Die Inhaftierung seines Vaters brachte ihn mit 17 Jahren dazu sich durch soziale Medien an die Welt zu wenden. Im Selbststudium brachte er sich Englisch bei und mobilisierte internationale Unterstützung um die Kaution für seinen Vater und andere politische Häftlinge zahlen zu können. Als ehemaliger politischer Gefangener und Menschenrechtsverfechter berichtete er auf Konferenzen und Vortragsreihen in Schweden, Norwegen, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Australien über das Leben der Palästinenser unter israelischer Militärbesatzung

US cops trained to use lethal Israeli tactics - Rania Khalek - US police officers are being tutored by Israel on how to employ the tactics that have brought death and serious injury to huge numbers of Palestinians in the past few months. Officers from 15 US police agencies recently traveled to the Middle East for lessons from their Israeli counterparts.

For 10 days in late November, police officers from New York, Miami, the Los Angeles County Sheriff’s department, the Drug Enforcement Agency and US Customs and Border Protection observed the daily operations of the Jerusalem police, the Israeli Border Police and the Shin Bet secret service, all of which play a vital role in administering Israel’s system of control over Palestinians.

The training junket was hosted by the Jewish Institute for National Security Affairs (JINSA), a neoconservative think tank that claims to have organized Israeli training sessions for some 9,500 law enforcement officials since 2004 through its Law Enforcement Exchange Program (LEEP).

Summary executions
- Since 1 October, Israeli forces have killed more than 100 Palestinians, including at least 19 children, in what human rights groups have labeled a “clear pattern” of summary executions. Nineteen Israelis, one Palestinian and one American were killed by Palestinian attackers during the same period, it has been reported. >>>

Suspected Israeli organ trafficker arrested in Turkey: reports - A suspected Israeli organ trafficker who was wanted on an Interpol red notice has been arrested at Istanbul's Ataturk airport. A court has ordered that he be extradited to Israel.

Boris Volfman was arrested at Istanbul's Ataturk airport on suspicion of organ trafficking and fraud after flying from Bangkok on Friday night, Turkey's Dogan news agency reported. >>>

If only the army could investigate soldiers who harm Palestinians - When it comes to prosecuting its own soldiers, it seems the military investigation system is set up to allow the IDF to dodge accountability. - Yossi Gurvitz - Who is in charge of the military investigative system when soldiers harm Palestinians? This turns out to be a rather complex question that the IDF is at pains to answer. The running of the investigation itself is the responsibility of Military Police Criminal Investigations Division (MPCID), but it does not always decide whether to open an investigation. In cases of a suspected crime during operational activity, the decision over whether to open an investigation comes from the Operational Affairs Prosecution. Yet neither of these has any control over the way investigations are handled.

As we do every year, we recently published a data sheet about law enforcement regarding IDF soldiers suspected of harming Palestinians. This year, one critical piece of date point is absent: the IDF did not know how many complaints were lodged against its soldiers in 2014.

How did this come about? Well, let’s begin with the fact that a Palestinian who wishes to lodge a complaint about being harmed by soldiers cannot simply walk into an MPCID base and do so  >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Netanyahu to Kerry- Israel Will Not Be A "Bi-national" State

Bill Clinton: Israeli-Palestinian deal still possible

WATCH: When your neighborhood is threatened with disappearance

Palestinian Killed after Alleged Attack in Jerusalem, Teen Shot in the Back during West Bank Clashes

Solidarity meet stresses Indo-Palestinian ties

US warns Israel it needs PA

No peace and quiet for Israel until the occupation ends

Greenwald: Why the CIA is smearing Snowden

Soldiers Kidnap Eight Palestinians In The West Bank

Palestinian Translates Holy Quran into Hebrew as Tendency for Islam Grows among Jews

Israeli forces shoot, injure three Palestinians in Hebron

Palestinian teen shot, wounded at demonstration against settlements in the West Bank

Israelischer Minister empört über Mitterlehner

Warum Mitterlehner seinen Israel-Besuch absagte

Israel's Energy Ministry proposes nuclear power plant

Israel compiles EU 'black list' on goods labeling

Israeli intelligence burnt West Bank family

Occupation murders 4 Palestinians in West Bank

Aufruf zur Protestkundgebung gegen die Konferenz „Demokratie und Rechtsstaat“
 mit der israelischen Justizministerin Ayelet Shaked

Israeli justice minister defends NGO bill to Bundestag

Preis im Geiste Beethovens an Aeham Ahmad, Musiker aus Syrien

Sawsan Chebli – vom Flüchtlingskind ins Staatsamt

Kuwaiti Red Crescent sends humanitarian aid to Gaza

John Kerry Warns Of Palestinian Authority Collapse At Saban Forum

Israel systematically killing Palestinians: Mahmoud Abbas

5. 12. 2015

Israel weist Kritik an NGO-Gesetz zurück

Kerry warnt vor Hoffnungslosigkeit in Nahost

Wallström Slams Israel’s Extrajudicial Executions

Gauck will in Israel Beziehungen vertiefen

Israel verteidigt neues "Transparenz"-Gesetz

The craziest things Netanyahu said this week

Open letter from NYU Law Students for Justice in Palestine

EU expresses 'deep concern' over Israeli demolitions in Area C

Is YouTube in Cahoots With Israel to Censor Palestinian Videos?

Sweden slams Israel's 'extrajudicial' killing of Palestinians

Swedish FM accuses Israel of 'extrajudicial executions' of terrorists

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