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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine

 

 

 

Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23

Experten der UN verurteilen israelische Angriffe auf Menschenrechtsaktivisten
18.12.2015

Vier unabhängige Experten der Vereinten Nationen zeigten sich am Donnerstag (17.12.) tief besorgt über die fortlaufenden Berichte darüber, dass Menschenrechtsaktivisten körperlich und verbal angegriffen, festgenommen, inhaftiert und mit dem Tod bedroht werden, v.a. in Hebron; (es handelt sich) offensichtlich um den Versuch der israelischen Behörden und der Siedler ihre Arbeit in den besetzten Gebieten zu torpedieren.

"Mitten in einem Milieu voller Gewalt gewähren palästinensische und internationale Menschenrechtsaktivisten für Palästinenser, die gefährdet sind Gewalt zu erleiden, durch ihre Anwesenheit Schutz und dokumentieren Menschenrechtsverletzungen", sagt UN-Sonderberichterstatter Michel Forst in einem Komuniquee über die Situation der Menschenrechtsaktivisten. Für Forst ist es "einfach inakzeptabel", dass sich Menschenrechtsaktivisten in Palästina "ständiger Verfolgung" ausgesetzt sehen, wenn sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlung ausüben. "Das muss sofort aufhören", fügte er hinzu.

Anfang Dezember hat eine Gruppe von UN-Experten für Menschenrechte die israelische Regierung dringend aufgefordert, ein schützendes Umfeld für Menschenrechtsaktivisten zu garantieren, damit sie in Palästina ohne rechtswidrige Restriktionen ohne Angst und Repressalien arbeiten können.

"Wir haben vor kurzem der israelischen Regierung unsere Besorgnis im Zusammenhang mit Repressalien israelischer Obrigkeiten gegen Mitglieder der Organisation "Jugend gegen Siedlungen" mit Sitz in Hebron übermittelt, nachdem ihr Zentrum Ziel von Razzien war und einige Siedler angeblich seine Schließung gefordert hatten", sagte der UN-Sonderberichterstatter für die besetzten palästinensischen Gebiete, Makarim Wibisono, der darauf hinwies, dass das Zentrum jetzt auf militärischen Befehl geschlossen worden ist.

Die Erklärung dieser Experten wird gestützt durch den Sonderberichterstatter für Folter und andere grausame, unmenschliche und demütigende Behandlung, Juan E.Méndez, und den Sonderberichterstatter für die Freiheit sich friedlich zu versammeln und zusammen zu schließen, Maina Kiai.
Quelle:
www.palestinalibre.org/articulo.php?a=59349  - Übersetzung: K. Nebauer
 

Mitglieder des Christian Peacemaker Teams fotografieren die Festnahme eines Freiwilligen von Human Rights in Hebron ISM 15. März (MEE / Christian Peacemaker Teams)

Aus Feind wird Freund - Ein blutiger Zwischenfall hat vor fünf Jahren zu einem Bruch geführt. Jetzt wollen sich die Türkei und Israel wieder versöhnen. - Peter Münch und Luisa Seeling, Tel Aviv/München

Israel und die Türkei wollen nach jahrelangem Streit ihre Beziehungen wieder normalisieren. Israelischen und türkischen Medienberichten zufolge haben Emissäre beider Länder bei einem Geheimtreffen in der Schweiz in dieser Woche die Grundzüge eines Versöhnungsabkommens festgelegt. Damit soll ein Schlussstrich unter einen blutigen Zwischenfall im Mittelmeer gezogen werden. Im Mai 2010 hatte die israelische Marine das mit Hilfsgütern beladene Schiff Mavi Marmara gestürmt, mit dem pro-palästinensische Aktivisten die Seeblocke des Gazastreifens durchbrechen wollten. Dabei wurden acht Türken und ein Amerikaner getötet. Ein weiterer Türke erlag später seinen Verletzungen. Die zuvor freundschaftlichen Beziehungen schlugen daraufhin in einen feindseligen Konflikt um.

Israel soll der vorläufigen Übereinkunft zufolge nun 20 Millionen Dollar in einen Entschädigungsfonds zahlen, der den Hinterbliebenen der getöteten Aktivisten zugute kommen würde. Bevor die Botschafter beider Länder auf ihre Posten zurückkehren, sollen im Gegenzug in der Türkei alle Verfahren gegen israelische Armeeangehörige eingestellt werden, die an der Mavi-Marmara-Aktion beteiligt waren. Überdies soll sich die Regierung in Ankara bereit erklärt haben, einen von Istanbul aus operierenden hohen Hamas-Funktionär auszuweisen. Zur Vereinbarung gehört demnach auch der Plan, eine israelische Gasleitung in die Türkei zu verlegen. >>>

Siegfried Ullmann - Zu einem Foto aus dem Gazastreifen, das in der Spiegel-Chronik veröffentlicht wurde (links das erste Bild) habe ich den nachstehenden Kommentar geschrieben:


Sehr geehrte Spiegelredakteure/innen, in der Sonderausgabe des Spiegels “Chronik 2015” veröffentlichten Sie ein Foto von einem von der israelischen Armee im Jahre 2014 fast vollständig zerstörtem Haus. (Siehe Links) Bei näherer Betrachtung sieht man, daß dieser Trümmerhaufen bewohnt ist, also dort Menschen leben, die die fehlenden Außenwände notdürftig durch Tücher ersetzt haben. Der unter dem Foto stehende Text läßt aber keine menschliche Regung, kein Mitgefühl mit der Lage dieser Männer, Frauen und Kinder, die dort unter solch unmenschlichen Bedingungen leben müssen, erkennen. Statt dessen wird nur die von der israelischen Regierung vorgeschobene Begründung für die Verweigerung des Wiederaufbaus wiedergegeben. Außerdem wird nicht erwähnt, daß nicht die Hamas, sondern Israel diesen Krieg ausgelöst hat. Da verstärkt sich der Eindruck, “daß viele bekannte Medienvertreter von der im Grundgesetzt verbürgten Pressefreiheit nur noch unzulänglich Gebrauch machen, sondern sich zu unkritischen Erfüllungsgehilfen von Regierungspolitik machen”, wie kürzlich der frühere Richter am Bayrischen Verwaltungsgerichtshof Peter Vonnahme schrieb. Hinzuzufügen wäre: auch als Erfüllungsgehilfen der israelischen Regierung.

Die israelische Zielsetzung für den Gazastreifen hat der Knesset-Abgeordnete Moshe Feiglin beschrieben (Siehe Anlage) Vereinfacht ausgedrückt: Araber raus – Juden rein. Alle Maßnahmen, wie die völkerrechtswidrige Blockade und die Verweigerung des Wiederaufbaus dienen diesem Ziel. Der Gazastreifen ist auf israelischen Landkarten schon als Teil Israels ausgewiesen. Es ist eine Schande, daß die Völkergemeinschaft (einschließlich der Mehrzahl unserer Medien) dem tatenlos zusieht, anstatt dafür zu sorgen, daß die für die Kriegsverbrechen im Gazastreifen Verantwortlichen vor dem Internationalen Strafgerichtshof zur Rechenschaft gezogen werden.

Ich füge noch Fotos von der Familie Kilani (mit deutscher Staatsbürgerschaft !), deren bei dem Gaskrieg im Jahre 2014 zerstörten Wohnung und deren Leichen bei. Keines der deutschen Medien hat meines Wissen diese Fotos veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen Siegfried Ullmann

Weihnachtsbrief des Dar Assalam - 19. 12. 2015 - Liebe Freunde des Dar Assalam, auch dieses Jahres möchten wir wieder all denen danken, die unser Haus und unserer Arbeit moralisch, seelisch und finanziell unterstützt haben.

Leider hält dieses Jahr einen traurigen Rekord, was die Zahl der Opfer durch den IS angeht.

Nach wie vor, ist die Lage der im Libanon "hausenden" syrischen Flüchtlinge prekär. Ein kleiner Teil, der es sich leisten kann, wagt daher die gefährliche Flucht nach Europa. Die meisten sind dazu nicht in der Lage. So leben einige bei Verwandten oder Freunden im Libanon, doch die meisten fristen ihr Dasein in armseligen Notunterkünften im Lande. Die palästinensischen Flüchtlinge aus Syrien leben meist illegal unter prekären Verhältnissen in den palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon.

Nach wie vor versucht die Begegnungsstätte Dar Assalam in den engen Grenzen, die uns gesteckt sind, einen kleinen Beitrag zu leisten, das Elend zu mildern.

Unser Haus steht Flüchtlingen aus Syrien und inzwischen auch dem Jemen offen, die Aussicht auf ein Visum eines europäischen Staates haben zum Beispiel im Rahmen einer Familienzusammenführung.
In diesem Jahr konnten wir 7 Familien aus Syrien und 2 Familien aus dem Jemen, jeweils zwischen 2 und Personen Zuflucht gewähren.

Im Frühsommer fand das 4. Modul des Trauma-Seminares unter der Leitung von Pfarrerin Friederike Weltzien statt. Auch in diesem Modul berichteten die Teilnehmerinnen begeistert von den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten ihrer erworbenen Kenntnisse. So konnten die traumatisierten Kinder, Jugendliche und Frauen, die die Teilnehmerinnen betreuen, sehr von deren Ausbildung profitieren. Wir möchten uns an dieser Stelle bei den DozentInnen Pfarrerin Friederike Weltzien, Petra Schöning, Almut Warneke und Dr. Edward Badeen ganz herzlich für den selbstlosen und engagierten Einsatz danken! Da der Bedarf an qualifiziertem Umgang mit traumatisierten Kindern und Frauen leider wächst, möchten wir gerne weitere Trauma-Seminare durchführen, wenn die Spendenlage dies erlaubt.

Die angespannte Sicherheitslage im Libanon ließ auch die Begegnungsstätte nicht unberührt. Wie schon im vergangenen Jahr konnten wir auch in diesem Jahr nur zwei Reisen mit geringer Teilnehmerzahl durchführen.

Dies schränkt unsere Mittel natürlich sehr ein. Andererseits ist gerade in dieser politischen und ökonomischen Lage die Bedürftigkeit der meisten Menschen im Libanon sehr hoch. Doch stoßen wir bei unseren weiteren sozialen Projekten (Schulbücher für die Dorfschule in Wardaniyéh) bzw. der Unterstützung anderer Projekte wie etwa die Unterstützung eines Kindergartens für geistig- und körperlichbehinderte Kinder in Saida auf deutlich engere finanzielle Grenzen.

Nach Rücksprache mit Pfarrer Siggi Pick vom Ausländerpfarramt in Bad Kreuznach sammeln wir weiterhin Spenden auf dem bekannten Konto und freuen uns über jede Unterstützung:

Ev. Verwaltungsamt, Kto-Nr: 75, SPK Rhein-Nahe, Bad Kreuznach

BLZ 560 501 80 „Libanon“, HHSt: 40.1.330.00.56,
IBAN: DE24 560 501 80 000 000 0075, BIC: MALA DE51 KRE

Leider bleibt uns nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass es "Inschallah" in nächster Zeit zu einer Einigung der gemäßigten Bürgerkriegsparteien in Syrien kommt und sich damit auch die Situation im Libanon wieder deutlich entspannt. Natürlich würden wir uns sehr freuen, wenn wir euch bald wieder im Dar Assalam begrüßen können. Mit dem Wunsch eines besinnlichen Weihnachtsfest und eines guten, neuen Jahr möchten wir unseren Brief schließen.

نتمنى لكم ميلادًا مجيدًا وعامًا سعيدًا

وكل عام وأنتم بخير

Latifé Abdulaziz, Bruni von Lienen, Pfarrer Uwe Weltzien (Vorsitzender des Vereins "Dar Assalam für Interkulturelle Reisen"), Said Arnaout und das übrige Team des Dar Assalam

„Blutiger Flashmob“ in Berlin: Palästina- und Israel-Demonstranten stehen sich gegenüber - Heute haben am Potsdamer Platz in Berlin Demonstranten, die sich für die Rechte von Palästina und gegen Israels Politik einsetzen, einen „blutigen Flashmob“ veranstaltet. Anlass war eine zeitgleich stattfindende pro-israelische Kundgebung. Eine Frau der pro-palästinensischen Veranstaltung ließ sich mit künstlichem Blut übergießen, während ihr der Mund zugehalten wurde, um so auf das Blutvergießen und auf die Opfer in Palästina aufmerksam zu machen, die von niemandem gehört werden. >>>
 

A day in the life of a Gaza medic - Tending to Palestinians injured in clashes with Israeli forces has become a Friday routine for medics in the Gaza Strip.

Bureij, Gaza - The whiz of a bullet is quickly followed by another, and then another, as young men start desperately scrambling over the bumpy ground at the Gaza-Israel border to find a place of safety.

Medics Mohammed Mundil and Hazem Shaban, however, are running in the opposite direction, towards the chaos. The cry of "medic" is heard, an indication that someone has been hit by Israeli live fire.

As volunteers with the Palestine Red Crescent Society (PRCS) in Gaza, Mundil and Shaban have seen their colleagues killed in the line of duty, but they refuse to stop their work.

"There is stress and nerves before, but as soon as the protest begins and we are in the field, the stress goes away. It has to," Shaban tells Al Jazeera. "When we begin running to treat people, it gives us strength. The Israeli army is always aggressive, more aggressive here in Gaza than in the West Bank. We have to concentrate always." >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Ban Ki-moon says wave of violence in Israel and the West Bank 'bred from decades of Israeli occupation'

Israel hilft takfiristische Terroristen + Bilder

Mort Sahl said Israel was not a partner to peace, 24 years ago

Settlers Beat Farmer and Son near Bethlehem

A small step toward recognizing the Nakba

Palestinian dies after being shot in chest during Friday clashes

Hungary, Greece will not follow EU guidelines on labelling Israeli settlements products – report

Shooting of teen attackers sparks concern at Israeli use of force

Palestinian killed in Egypt's Sinai

Israeli forces shoot, injure Gazan farmer near Rafah

Yaalon declares war on rights group Breaking the Silence

How far could the Israel-Egypt gas dispute go?

200 South African Professors Back Academic Boycott of Israel

South Africa scholars back Israel academic boycott

Lawyer: Israel to hand over bodies of Jerusalem Palestinians

A day in the life of a Gaza medic

Kabinett in Israel beschließt 50% Lohnerhöhung für eingezogen Soldaten

Elbit Systems wins $200m Swiss drone contract


Elbit Systems wins Polish combat training system deal

Israel's working poor become poorer

Zusammenstöße in Gaza und Westjordanland: Zwei Tote

Israel and Turkey to re-establish full diplomatic relations

Israel to import Eastern European building workers

Israeli PM signs gas framework agreement

List of Palestinians Killed Between Oct. 1 and Dec. 18

Video: Shifa’ Shallodi…between actual imprisonment, house-arrest and arresting her children

Türkei: Touristen aus Israel sollen Lücke füllen, die die Russen hinterlassen

Statt Russland: Israel wird neuer Energie-Partner der Türkei

Israel: Erdgas-Abkommen mit israelischen und amerikanischen Firmen unterzeichnet

18. 12. 2015

Israel plans to build walls around Palestinian towns

Netanyahu feels complete impunity because all US politicians need ‘support of Jewish community’ — former Israeli diplomat

Video: Palestinian laborers on why they work in Israel despite checkpoints and danger

Large majority of Palestinians in WB and Gaza think a full scale Intifada is on the horizon

Grande manifestation à Hébron pour la restitution de 21 corps par Israel

Flower farming in Gaza withers under blockade

Mayor: Israel to confiscate 25 acres of Bethlehem land

Violence sparks medical ethics fight in Israel

Israel Plunders Palestine’s Gas and Oil

ARCHIV  >>>

 

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