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Der realpolitische Zionismus - Zionismus + Antizionismus - 3

 

Weblinks  + Texte zum Thema Zionismus - Antizionismus

 

 

http://www.melzer-verlag.de/images/stories/Soeldner_gegen_die_Zukunft_-_Das_Hoerbuch.jpgSöldner gegen die Zukunft
 oder „Die einzige Demokratie im Nahen Osten“

Die neueste Produktion in der Reihe „Melzers Hörstücke“. -

Textcollage zum Zionismus

Zwei Hör-CDs mit Zitaten und Texten von Schlomo Sand, Erich Fromm, Mosche Zimmermann, Theodor Herzl, David Ben-Gurion, Martin Buber, Albert Einstein, Erich Fried, Uri Avnery und vielen anderen…

Nach seinem ersten bei Melzer verlegten, erfolgreichen Hörstück mit Gedichten von Erich Fried „Höre, Israel“, das vom Bayerischen Rundfunk im Januar 2011 zum „Hörbuch der Woche“ gewählt wurde, macht der Schauspieler Jürgen Jung hier, zusammen mit seiner Kollegin Beate Himmelstoß und begleitet vom Musikkollektiv EMBRYO, grundlegende Annahmen und Zielvorstellungen des Zionismus, deren Konsequenzen sich in der konkreten Realität Palästinas als verhängnisvoll erwiesen haben, als Mythen kenntlich.

Dies beginnt mit der „Erfindung des jüdischen Volkes“, so die These des israelischen Historikers Schlomo Sand, und reicht über den im Zionismus von Anfang an tief verwurzelten Wunsch nach Vertreibung der Palästinenser, bis hin zu den Auswirkungen und einer völkerrechtlichen Bewertung des israelischen Angriffs auf den Gazastreifen Ende 2008/Anfang 2009 und auf die Gaza-Hilfsflottille im Mai 2010.

Durch die geschickt platzierten, unter die Haut gehenden Gedichte von Erich Fried und Gerhard Schönberner, und nicht zuletzt mithilfe der erstaunlich wandlungsfähigen Musik von EMBRYO, die hier vor allem ihr orientalisches Gesicht zeigt, ist es Jürgen Jung gelungen, eine faszinierende Textcollage zu entwerfen, die von den beiden Sprechern nachdenklich und einfühlsam, wo nötig auch leidenschaftlich, insgesamt aber höchst souverän vorgetragen wird. >>>

2 CDs in einer Box, ca. 100 min - 14,99 € - Bestellung bei Jürgen Jung - juejung@online.de

Die beiden Hörbücher "Söldner gegen die Zukunft" und "Erich Fried - Höre, Israel!" sind im Melzer-Verlag erschienen.
Bestellung und - kostenfreier - Versand über das Büro von Jürgen Jung
juejung@online.de - Eine Doppel-CD kostet 14,90 € (inkl. Verpackung und Porto)


 

Stimmen zu Höre, Israel!“:

Prof. Moshe Zuckermann (Uni Tel Aviv): Das Hörbuch ist eine Wucht! Nicht nur die Texte, Gedichte und Notizen Frieds, sondern nicht minder auch Eure famose Darbietung dieser wertvollen Anthologie. Chapeau!

Rudolf Waldemar Brem (Schauspieler und Regisseur): - 19. 5. 11 - Lieber Jürgen, sensationell Deine Hör-CD: eine astreine, akribische redaktionelle Arbeit; dazu eine lupenreine Präsentation mit hervorragenden Sprechern und Musikern; und zu guter Letzt eine Aktualität, die einen vor allem deshalb umhaut, weil es ja bereits vor 40 Jahren geschrieben wurde. Ein Menetekel, das der Fried vor 40 Jahren schon an die Wand geknallt hat, und wer hat es gelesen oder gehört? Diese Hörbuch ist nicht nur das Hörbuch der Woche, sondern des Jahres. Texte wie "Deir Yassin" oder "Die Hand" hauen einen vom Hocker. Ich habe Erich Fried 1970 in London in seinem chaotischen Arbeitszimmer besucht. Offenbar mit einem Brett vorm Hirn. Danke, daß Du es mir jetzt nach 40 Jahren von der Stirn gerissen hast. Ich bin vor mir selbst erschrocken. Da hat man eine Jahrhundertbegegnung gehabt und wußte es gar nicht.
 

Dr. Gabi Weber, Cafe Palestine (Freiburg): Die Veranstaltung mit euch war ein echtes Highlight. Tausend Dank!

Hilde und Richard Langthaler (Wien): Es war ein wunderbarer Abend!

Prof. Udo Steinbach: Lieber Herr Jung, es hat etwas länger gedauert, dafür war der Eindruck umso nachhaltiger.
Sie selbst haben es in Ihrer - überaus informativen - Verortung von "Höre Israel" auf den Punkt gebracht, wenn Sie von einer "erschreckenden Aktualität dieser Verse" sprechen. Aber darin eben liegen Nachhaltigkeit und Wirkung dieser Texte: Sie beziehen sich auf Ereignisse, die Jahrzehnte zurückliegen; aber der Duktus der lyrischen Sprache wendet sie in eine Dimension der Betroffenheit, die bleibend in die Gegenwart hinein- und nachwirkt.
Täglich werde ich von Meldungen aus Palästina nicht zuletzt aus dem Internet wahrhaft überschwemmt. Das stumpft ab und führt manchmal zu Resignation. Die Verse Erich Frieds öffnen eine Perspektive des Politischen und Menschlichen, in der unser Engagement eine bleibende Verpflichtung wird.
Die Wirkung kann kaum von der Kunst der Präsentation getrennt werden, die Sie und Ihre Kollegin darbieten. Die deutsche Sprache des Vortrags und der Rhythmus der Darstellung sind der Aussagekraft Fried'scher Lyrik adäquat. Ich wünsche Ihnen, dass Sie weiterhin ein großes Publikum finden. Die Zeit ist jedenfalls danach...


Söldner gegen die Zukunft oder "Die einzige Demokratie im Nahen Osten". - Anton Holberg - 04.02.2012 - Ende 2011 hat der Melzer Verlag ein überaus wichtiges aus zwei CDs bestehendes Hörbuch zum Zionismus und dessen staatlicher Gestalt, Israel, herausgegeben. Die leider bis dato nicht gedruckt für die Öffentlichkeit vorliegenden Texte werden von den Schauspielern Beate Himmelstoß und Jürgen Jung gesprochen. Musikalische Einsprängsel sind solche der Gruppe „Embryo".
Von Bedeutung ist m.E. insbesondere der 1. Teil (CD I). Hier werden alle grundlegenden Mythen des Zionismus und sympathisierender nicht-jüdischer Strömungen an Hand eindeutiger Zitate zionistischer Führer wie David Ben Gurion und israelischer Wissenschaftlicher wie Shlomo Sand widerlegt. So etwa die Behauptung, die Mehrzahl der Juden seien im Jahre 70 n.Chr. aus ihrem Land in Palästina vertrieben worden und nun 2000 Jahre später zurückgekehrt.
Weder gibt es einen historischen Beleg für die Massenvertreibung noch sind die „Zurückgekehrten" überwiegend die Nachkommen derer, die damals und später ihre nahöstlichen Heimat verlassen haben >>>

 

Cohen Bendit über Zionismus

ANTISEMITISMUS UND ANTIZIONISMUS IN DEUTSCHLAND: NEUE FAKTEN  - Prof. Dr. Rolf Verleger - pdf -  Wilhelm Kempf ist Professor für Psychologie an der Universität Konstanz und dort Leiter der Projektgruppe Friedens-forschung. Vor drei Jahren bewilligte ihm die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Gelder für ein Projekt zur empirischen Erforschung des Zusammenhangs von „Israelkritik“ und „Anti-semitismus“ im heutigen Deutschland, also des Zusammenhangs zwischen kri-tischer Einstellung zu Israels Politik und Abneigung gegen Juden. Vermintes Gelände Als dies 2009 ruchbar wurde, kam es zu erregten Reaktionen im Internet. Auf der einen Seite befürchtete man, dass dieses Projekt eine scheinwissen-schaftliche Unterfütterung der häufig zu hörenden Vorwürfe liefern würde, dass der wahre Grund für Kritik an Israel der ewige Antisemitismus sei. Auf der anderen Seite fanden sich auch Menschen, die gegen Kempf wegen seiner Beschäftigung mit diesem Fragen-komplex den Vorwurf des Antisemitis-mus erhoben. Als ich – neugierig geworden – an Kempf  schrieb, um Informationen aus erster Hand zu erhalten, hatte dies das unerwartete Ergebnis, dass er mich zum Berater im Projekt ernannte. So habe ich auf den regelmäßig stattfindenden pro >>>

Pr. Rolf Verleger - pdf - Zionismus: 1x Pro, 4x Kontra - Vom guten Zionismus - Der Zionismus ist eine im Zarenreich des 19. Jahrhunderts entstandene Bewegung des europäischen Judentums. Die Bewegung hatte das Ziel, dem in Europa diskriminierten und verfolgten Judentum durch einen eigenen Staat zu Selbstbestimmung und »Normalität« zu verhelfen. Der Name »Zionismus« sollte die Kontinuität zur jüdischen Tradition ausdrücken: Die alte religiöse Sehnsucht nach Gottes Rückkehr zum Berg Zion (in Jerusalem) sollte durch diese Bewegung ihre reale Erfüllung erhalten. Jedoch war damals die große Mehrheit der Zionisten (nicht der Juden) unreligiös oder sogar antireligiös. Denn der Zionismus verstand sich als ein modernisierendes Element innerhalb des Judentums. Die traditionelle jüdische Kultur und Mentalität traf bei vielen Zionisten auf Verachtung. >>>

Der Artikel erschien in der Sonderausgabe des Semit - zum Thema Jagd auf die Linke >>>

Einleitung eines Vortrags zu Antisemitismus, Zionismus, "Existenzrecht" von George Pumphrey am 1. November 2009 in der Friedenskoordination Berlin : Obwohl die Probleme im Nahen Osten ganz zentral sind für Friedenspolitik, werden sie von vielen in der Friedensbewegung nur am Rande behandelt, - weil es wegen der europäischen und insbesondere wegen der deutschen Geschichte ein unbequemes Thema ist, - weil die israelische Politik und die Beziehungen des Westens zu Israel im Mittelpunkt stehen - und weil viele Angst haben, hier einen klaren Standpunkt zu beziehen.
 
Ängste und Einschüchterung sind bei vielen so erfolgreich, - weil eine völlige Verwirrung besteht zwischen der Geschichte der Juden und der Geschichte Israels, - weil Zionismus fälschlicherweise als eine jüdische Antwort auf Antisemitismus gesehen wird, - aber vor allem weil Zionismus mit dem Judentum gleichgesetzt wird.
 
Wenn die Friedensbewegung - den Unterschied nicht wahrnimmt, - die Gleichsetzung nicht als gezielte überaus erfolgreiche Propaganda erkennt, - sie nicht strikt abweist und entsprechend aktiv wird, dann wird sie völlig bedeutungslos bleiben im Kampf für einen gerechten Frieden in Nahost.

Antisemitismus, Zionismus, "Existenzrecht" - George Pumphrey - pdf - Antisemitismus ist seit geraumer Zeit einer der am häufigsten gebrauchten und missbrauchten Begriffe der politischen Terminologie. Wie die Begriffe "Menschenrechte" und "Terrorismus" – wird auch der Begriff Antisemitismus "dehnbar" benutzt. Obwohl viele namhafte Juden öffentlich gegen den Missbrauch und die damit verbundene Verharmlosung dieses Begriffes Stellung beziehen, sind es nur wenige Nicht-Juden, die sich zu Wort melden. Der Begriff Antisemitismus wird bewusst missbraucht, um Kritik an der israelischen Staatspolitik und Kritik an der Rolle der Israel-Lobby hier und in anderen Ländern zu unterbinden bzw. vor allem nichtjüdische Kritiker einzuschüchtern. Ich vermute, dass diese Einschüchterung auf viele Nicht-Juden >>>

"Fremdkörper" im eigenen Land und christlicher Zionismus
- pdf - Antisemitismus ist ein europäisches Phänomen. Juden wurden zu "Fremdkörpern" in den jeweiligen nationalen Gesellschaften erklärt und dienten den jeweils Herrschenden als Sündenböcke in Krisenzeiten. Einige meinen, der Zionismus sei die Antwort auf diesen europäischen Antisemitismus. Das ist aber falsch. Der Zionismus ist eine ideologische Fortführung der europäischen Judenfeindlichkeit. >>>        Linktipp von Doris Pumhrey

 

Die Israel-Lobby in den USA: ein Schlüsselthema für Nahost - (pdf) (Quelle Freunde Palästinas) Malcolm Sylvers - Das Thema der Israel-Lobby ist sehr heikel und ruft häufig pauschale Verleumdungen hervor. Die Israel-Lobby sowohl in den USA als auch in Deutschland ist ein politisches Thema, das das Schicksal zweier Völker eines wichtigen Erdteils berüht. Man kann jedoch nicht Frieden und Respekt für Menschenrechte im Nahen Osten erreichen, ohne diese Struktur in Betracht zu ziehen. Diese ist eigentlich ein Schlüsselthema für Nahost. Es gibt unterschiedliche Meinungen über den Ursprung des Nahostkonflikts. In jedem Fall könnte jeder unbefangene Beobachter große Zweifel haben über das heutige Israel als demokratisches politisches System, >>>

Malcolm Sylvers am 29.04.2009 in Berlin
 (Vortrag auf deutsch)

Vortrag und Diskussion zum Thema: "Die Israel-Lobby in den USA - ein Schlüsselthema für den Nahen Osten" auf der Veranstaltung des Nahostkomitees in der Friedenskoordination

Die Holocaust-Industrie und die "Holocaust-Religion" - Shraga Eleam - Vor zwei Jahren popularisierte der Politologe Norman Finkelstein den Begriff "Holocaust Industrie". Er brachte damit dem breiteren Publikum eine bestehende Kritik gegen den Missbrauch der Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg durch jüdische Organisationen zur Kenntnis. In der Folge werde ich versuchen, mich mit dieser wichtigen und notwendigen Kritik auseinanderzusetzen. Es geht weder Norman Finkelstein noch mir und anderen kritisch eingestellten Jüdinnen und Juden darum, die grausame Geschichte unserer Eltern und Verwandten zu verharmlosen und oder gar zu negieren. Ganz im Gegenteil! Es geht um ein Plädoyer für die einzige moralisch vertretbare Lehre aus den NS-Zeiten: "nie wieder Völkermord", "nie wieder Verfolgungen" und für eine saubere, differenzierte geschichtliche Aufarbeitung, ohne Ausklammerung von unbequemen Abschnitten. Es geht um einen Protest gegen die Ausbeutung der Vergangenheit für verwerfliche Zwecke und gegen eine rassistische mythische Geschichtsschreibung. >>>

 

 

 

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