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Die juedische.at meldet am
18.1.2005
Wird
die Bundeszentrale
für politische Bildung -
(bpb)
-
unter ihrem Präsidenten
Thomas
Krüger auch ein Hort von
Rassismus und Islamophobie?
Honestly Concerned
sagte: "Damit wird Thomas Krüger nicht mehr
nur das eigene Personal zum Problem: Krüger
selbst dürfte in Frage zu stellen sein."
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Die
Bundeszentrale für politische
Bildung (bpb) war eigentlich
ein „Lebensbegleiter“ für mich.
Viele ihrer Themen waren in
meiner Jugend meinungsbildend.
Ein Blick auf die Website und
ins umfangreiche
Veröffentlichungsverzeichnis der
alten Tante Bundeszentrale lässt
jemanden, der Dank der bpb
weitergedacht hat, aber nun mehr
als stutzig werden.
Die bpb ist laut Erlass des
Innenministeriums zur Aufklärung
über politische Sachverhalte und
zur politischen Ausgewogenheit
verpflichtet. Sehe ich manche
Veröffentlichungen, so scheint
sie diese Linie unter ihrem
Präsidenten Thomas Krüger mehr
und mehr verlassen zu haben. Es
tauchen im
Veröffentlichungsverzeichnis
plumpe, primitive,
demagogische, rassistische zur Intoleranz
aufrufende, den gestellten
Aufgaben der Bundeszentrale für
politische Bildung
widersprechende Schriften auf.
Ist
Präsident Thomas Krüger in die
"Abhängigkeit" von den
falschen Freunde Israels geraten? Eine
Gruppierung, die unter dem Mantel des
Opferstatus, gegen alle Menschenrechte für
rassistische, radikale Ideologien, für die
Gewalt ein Mittel der Konfliktlösung ist,
eintritt. Sie rechtfertigen, ja leugnen die
ethnische Säuberung in Palästina, die immer
noch kein Ende gefunden hat. Sie sind,
anderes vortäuschend, keinem gerechten
Frieden verpflichtet.
Thomas Krüger hatte sich als
Präsident der Bundeszentrale für
politische Bildung sicherlich
einige gravierende Schnitzer
erlaubt und war teilweise
massiv in die Kritik von
Honestly Concerned und seinem
Umfeld gekommen.
So hat er einen, sich unserer
demokratischen Grundordnung
verpflichtenden Muslim, der
einen unbeschadeten Ruf hat
aufgrund von Verleumdungen, auf
Druck der CDU-Abgeordneten
Kristina Köhler (auch sie eine
Vertreterin der falschen Freunde
Israels) von der Liste der bpb
als kompetenten Ansprechpartner
streichen lassen.
Er hat zuerst durchaus mutig den
international ausgezeichneten
Film „Paradise Now“ durch seine
bpb beworben und dazu ein
Filmheft herausgebracht. Das war
jedoch voller Fehler und
stümperhaft gemacht. Auch die
Extremisten der Israel Lobby
nahmen dies zum Anlass und
machten Jagd auf Krüger, bis er
wohl scheinbar einknickte. Es
scheint, er
kooperierte mit dem in der
öffentlichen Kritik stehenden
Sacha Stawski (Honestly
Concerned), ein Freund von vom
Verfassungsschutz beobachteten
Antideutschen und
fundamentalistischen Christen,
von denen Deutschlands oberster
jüdischer Rabbiner sagte, sie
setzten das fort, was Hitler
nicht geschafft hat.
Das Filmheft findet man nicht
mehr auf der Website der bpb,
jedoch vieles andere und
mittlerweile noch mehr
fragwürdige Literatur.
Als größten Skandal
veranstaltete er eine
antisemitische Ausstellung unter
dem Tarnnamen „Antifaschismus
Vergnügungspark“, tatsächlich
wäre der passende Titel
„Antisemitismus Vergnügungspark“
gewesen. Wer die Bilder im
Internet sieht, dürfte dem
zustimmen. Holocaustsymbole
und die Widerstandskämpfer
wurden darin in peinlichster
Weise verhöhnt und lächerlich
gemacht.
Daneben wurde sein bester
Nahostmitarbeiter
Dr. Ludwig Watzal
von der
gleichen Israel Lobby im wahren
Sinn des Wortes, gejagt. Krüger zeigte auch
hier sein fehlendes
Demokratieverständnis und
stellte sich nicht vor seinen
Mitarbeiter, der uns durch sein
Handeln eigentlich beweist, dass
wir Deutsche aus unserer
unsäglichen Vergangenheit
gelernt haben, sondern, er
stellte ihn mehrmals öffentlich
bloß. Übrigens eine gravierende
Verletzung der Fürsorgepflicht.
Wie das Publikationsverzeichnis
und die Website der
Bundeszentrale für politische
Bildung dokumentieren, werden
Bücher verbreitet, die gegen
unsere demokratische Ordnung
stehen. Sie stellen nicht eine
Seite der Konfliktpartei dar, es
sind teils einseitige, teils demagogische, teils
Unrecht leugnende Schriften. Die „Dossiers“ auf der
Website sind mit Autoren
gespickt, die zur radikalen
islamophoben Fraktion und dem
extremistischen Teil der Israel
Lobby angehören die eine brutale
Besatzung und Vertreibung untestützen. Sie sind in
keiner Weise geeignet einen
neutralen Sicht des
Nahostkonfliktes zu vermitteln.
Einem gerechten Frieden können
sie nicht verbunden sein.
So bietet
diese bpb die antiislamische
Schrift des „Vorzeige_Islamophoben“
Henryk M. Broder an, was eine
Beleidigung für die politische
Bildung darstellt. Diese „Haßpredigt“
betreibt Stimmungsmache nach dem
Motto: „Was wir brauchen, ist
nicht mehr Toleranz, sondern
mehr Militanz“, gegen den Islam.
Innenminister Wolfgang Schäuble,
alle vernünftigen Politiker
betreiben einen Dialog mit den
Muslimen in Deutschland und sein
oberster Politbildner Thomas
Krüger präsentiert, weit
entfernt von dem, was die
Bundeszentrale für politische
Bildung war, nämlich das
Gegenteil.
Krüger lässt so Bücher auf
Steuergelder verbreiten, die
nicht zwischen Islam und
Islamisten trennend, zum Hass
auf Muslime in Deutschland
aufrufen. Broder schürt massiv
antiislamische Vorurteile.
„Hurra, wir kapitulieren!“ ist
eine, simpel gestrickte,
primitive, demagogische Polemik.
Die Deutschen und die Europäer,
die sich für einen
Multikulturalismus einsetzen,
müssen sich von Broder „Appeasniks“
beschimpfen lassen müssen. „Appeasement“
wird in Anlehnung an 1938 als
niederträchtige Parallele allen
denjenigen angehängt, die nicht
militant gegen den Islam
vorgehen.
Broder sagt es unwidersprochen
in einer Rede in Wien: nicht
Toleranz, sondern Militanz sei
gefordert.
Die feine Wiener Gesellschaft,
die scheinbar immer noch nicht
ihre braune Vergangenheit
bewältigt hat, klatschte heftig
Beifall. Wundern tut einen dies
nicht, hat doch die
Alpenrepublik in Vergangenheit
und Gegenwart immer wieder
Politgrößen wie Luger, Hitler,
Haider und Strache
hervorgebracht. In dieser Wiener
Gesellschaft fühlt sich Broder
anscheinend auch sichtlich wohl.
An anderer Stelle stellt Broder ohne
Hemmungen fest, das Israel ein
Täter sei, nicht anderes als
Täter und Opfer kennend, meint
er dann, es mache auch mehr
Spaß, Täter zu sein. Wer so
schreibt, denkt, steht meiner
Meinung nach, nicht auf der
Seite der 6 Millionen
vernichteter Juden im 3. Reich.
Sie waren die Opfer, Hitler der
Täter. Öffentlich in der
Paulskirche in Frankfurt bekennt
er: „habe ich mich immer für die
Aggression entschieden“. Ein
anderer entlarvender Spruch kam
an gleicher Stelle: „Wer heute
die Werte der Aufklärung
verteidigen will, der muss
intolerant sein“.
In diesem fragwürdigem Buch:
„Hurra, wir kapitulieren!“
wirft Broder alles zusammen.
Hamas, Hisbollah und der
Nahostkonflikt werden zu einem
Brei zusammengerührt, um die
schicksalhafte Haltung und die
Angst der Deutschen vor den
Muslimen, dem Unbekannten zu
dokumentieren. Keine der vielen
Muslime, die ich kenne, kann ich
diesem Denken gleichsetzen.
Sicherlich gibt es sie. Auf allen Seiten
gibt es Extremisten, Fundamentalisten und
Kriegstreiber. Einseitige
Schuldzuschreibungen sind falsch.
Broder zieht alle Register der
Vorteile, die im „aufgeklärten“
Westen gegen den Orient
vorgebracht werden können. Wie
nicht nur im Islam erkennbar,
sondern auch im Christentum
(siehe Bushs „Kreuzzug“, siehe
die rassistischen Sprüche
extremistischer religiöser
Gruppierungen, der Siedler in
Israel) gibt man hier Menschen,
die nicht mehr vertretbare
extremistische Randpositionen
unserer Gesellschaft besetzen,
einseitig ein Spielfeld.
Die
andere Seite, kritische Stimmen
über die Verbrechen, die Israel
begeht, kommen nicht mehr zu
Wort, wird primitiv und
undemokratisch diffamiert. Ja, es werden
existenzvernichtende Jagden gestartet, man
betreibt Rufmord.
Haben wir nicht,
gleich welcher Glaube, welche
Nationalität betroffen ist, die
Pflicht, alle mit gleichen
Maßstäben zu messen?
So stehen die fleißigen Asiaten
den Muslimen in Deutschland
gegenüber, deren
Integrationsprobleme auf ihre
„Kultur der Scham und der
Schande“, der „Ehre“ und der
„Unterwerfung“ zurückzuführen
seien und die auf jede
„Provokation“ mit Aggressionen
reagierten, wie der
Vorzeige-Islamophobist
daherschwadronieren. Und so
etwas darf mit Steuergeldern in
der BRD verbreitet werden?
Wieso entfernt Schäuble Krüger
nicht umgehend von seinem Posten?
Es widerspricht all dem, was in
Jahrzehnten auch mir die bpb
vermittelt hat. Teilen Schäuble
und Krüger vielleicht sogar die
rassistischen Ausfälle von
Henryk M. Broder und anderen?
Führt der Innenminister den
Islamdialog nur zum Schein?
Ein anderes mehr als
fragwürdiges Buch wurde, wie ich
sah, von der bpb aus dem
Konkret Literaturverlag in
Hamburg übernommen. Konkret ist
eines der „geistige Zentrum“ der proisraelischen, schon
langjährig vom Verfassungsschutz
beobachteten „Antideutschen“.
Ich
finde dort das Buch von
Yaacov Lozowick, der in Yad
Vashem, der israelischen
Gedenkstätte für den Holocaust
arbeitet. Es ist eine Zumutung
für jeden Leser, weil es die
Fakten verbiegt. Seine
Einseitigkeit lässt sich mehr
toppen. Er rechtfertigt alle
Kriege Israels als moralisch
gerecht. Die Verbrechen, die die
Israelis gegenüber den
Palästinensern begangen haben
oder die ethnischen Säuberungen
1948 stellen für ihn kein
Problem dar. Er verbreitet
Legenden und Mythen, dass sich
der Balken biegt.
Auch dieses Buch widerspricht
der politischen Ausgewogenheit
der bpb. Auch hier wäre
Schäuble, wären die Politiker,
die ernsthaft den Rassismus des
3. Reiches nicht mehr geschehen
lassen wollen, gefragt. Es
gibt doch auch ein politisches
Aufsichtsgremium und einen
Beirat. Es scheint hier gibt es
entweder ein Versagen dieser
Gremien oder sie sind
überfordert.
Auch
das
Hamas-Buch des Israeli Joseph
Croitoru bedient eher die
antiislamischen Ängste als dass
es zur Aufklärung beiträgt. Der
Autor bedient alle Vorurteile,
die es gegen den Islam gibt. So
hätten die Hamas und die
Muslimbrüder nur ein Ziel,
Israel zu vernichten. Dies
versucht er in
Krämergeist-Manier nachzuweisen.
Es gibt ein anderes und besseres
Buch von Helga Baumgarten über
Hamas. Warum hat Krüger nicht
dieses Buch angeboten? Wo bleibt
die Ausgewogenheit, wenn man schon
gegensätzliche Positionen darstellen will?
Warum präsentiert die
Bundeszentrale für politische
Bildung nicht das Buch von
Sabine Schiffer: „Die
Darstellung des Islams in der
Presse“ ein Buch das wirklich
ernsthaften und
wissenschaftlichen Ansprüchen
genügt?
Wo bleiben Bücher wie
das Buch von Ruppert Neudeck:
„ICH WILL NICHT MEHR SCHWEIGEN -
Über Recht und Gerechtigkeit in
Palästina“? Es gibt hundert
andere, bessere Bücher, die
zeigen, die Deutschen schweigen
nicht wieder einmal zu
begangenem Unrecht. Israel ist
der Staat, der auf Unrecht
gegründet ist. Dieses Unrecht
dauert bis heute. Warum
beschäftigt sich Krügers bpb
nicht damit?
Warum wird so undifferenziert,
verkürzt, falsch und einseitig
der
Zionismus,
Antizionismus dargestellt.
Wie angesprochen, es gibt
vielerlei Strömungen im
Zionismus. Wie er aber in Israel
real realisiert wurde, praktiziert
wird und von Leuten wie Broder
und seinem Netzwerk unterstützt
wird, zeigt er sich als
erbarmungsloser Rassismus. Das
belegen alleine schon die
Zitate der unterschiedlichsten
Politiker. Wenn man es ernst
meint mit der Bekämpfung von
Rassismus und man glaubwürdig
sein will, kann man nicht beide
Augen zudrücken und die, die
diesen Rassismus kritisieren und
als solchen benennen auch noch
in die Antisemitenecke stellen.
Dieser praktizierter
rassistische Zionismus muss
bekämpft werden. Das hat nichts
mit anderen leider nur
theoretischen, sich nicht
durchsetzenden Formen eines
nicht rassistischen Zionismus zu
tun.
Antizionismus in der von
mir gelebten Form bestreitet
nicht das Existenzrecht der
Juden, dass Recht, das sie in
einer geschützten Staatsform, in
der alle Nationalitäten die
gleichen Rechte haben, leben
können. Nur wenn wir das
vertreten und leben, werden wir
den arabischen Staaten
glaubwürdig und nicht
scheinheilig ihren Rassismus
vorwerfen können. Das Palästina Portal wird in
naher Zukunft immer wieder die
Website der bpb unter die Lupe
nehmen. Dort scheint es noch
einseitiger und unausgewogener
zuzugehen wie bei den
Publikationen. Dort schreiben
Antiislamisten wie
Jochen
Müller, der bis vor einigen
Monaten noch der Leiter des
Büros von
MEMRI, einer
kritikwürdigen Einrichtung,
die von einem hohen israelischen
Geheimdienstmitarbeiter
gegründet worden ist und sich
„neutral“ gebend, Artikel aus
arabischen Zeitungen übersetzt,
aber in solch einer Weise, dass
es sie verschlimmbessert. In
Berlin musste das Büro
schließen.
Wo ist die
gute alte Bundeszentrale für
politische Bildung geblieben? E. Arendt
Armin Fiand schreibt:
Bundeszentrale für politische
Bildung Adenauerallee 86 53 113 Bonn Vorab per Fax: 0228-99515-113 Antisemitismus, Israel,
Ahmadinedschad
4. April 2008
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe Ihnen am 24.03.2008 ein
Fax geschickt. Eine Kopie füge ich bei
(Anlage).
Ich habe Sie gebeten, mich bis
zum 31. März darüber
aufzuklären, wie es zu dem Satz
auf Ihrer Webseite kommt:
Antisemitismus Mit seiner Äußerung, Israel von
der Landkarte tilgen zu wollen,
sorgte Irans Präsident Mahmud
Ahmadinedschad im Oktober 2005
weltweit für Empörung.
Diese Aussage steht im
eklatanten Widerspruch zu dem
von der Süddeutschen Zeitung am
15./16.03.2008 veröffentlichten
Artikel der
Islamwissenschaftlerin Katajun
Amirpur. Dieser Artikel hat die
Überschrift “Ein
Übersetzungsfehler macht
gefährliche Weltpolitik mehr >>>
Die "Arbeiterfotografie" hier vertreten durch
Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann haben dies eindeutig
dokumentiert.
Die bpb unter Thomas Krüger
arbeiten an der Wahrheit, ihrer Wahrheit und das braucht bekanntlich seine
Zeit.
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Bundeszentrale für politische
Bildung
- Thomas Emanuel
Steinberg
Zum Thema:
Thomas
Krüger -
(bpb)
-
Präsident der
Bundeszentrale
für politische Bildung
und die Zusammenarbeit
mit dem Netzwerk rund um
Honestly Concerned >>>
Muslime werden mit
bundesstaatlichen
Geldern diffamiert
Elias Davidsson
Im Jahre 2001 hat die
Bundeszentrale für
politische Bildung (BpB),
ein dem Ministerium des
Inneren unterstelltes
Institut, anlässlich der
Anschläge des 11.
September 2001, ein Heft
in der Reihe “Aus
Politik und
Zeitgeschichte (B
51/2001) mit Aufsätzen
über das Thema
"Terrorismus"
herausgegeben.[1] Keiner
der sieben Autoren
stellte darin die
offizielle
Berichterstattung der
schrecklichen Ereignisse
in Frage. Seriöse
Wissenschaftler gehen in
der Regel behutsam bei
der Auswertung von Daten
vor, die ausschließlich
von Geheimdiensten, der
Polizei oder der Politik
stammen, und die man
daher nicht übernehmen
kann. Das war hier nicht
der Fall. Die Autoren
erlaubten sich – da es
um Muslime handelte –
zahlreiche diffamierende
Behauptungen
aufzustellen, die sie
weder durch Beweise
belegt haben, noch in
der Lage waren, sie
nachzuweisen. Auf diesen
unbelegten Behauptungen
bauten die Autoren ihre
Theorien auf, die der
politischen Bildung
dienen sollten. Diese
Aufsätze dienen weder
der politischen Bildung,
geschweige denn tragen
sie etwas zur Aufklärung
über die Realität des
modernen Terrorismu bei,
sondern zementieren den
Mythos von der
islamistischen
terroristischen Gefahr
und fördern das
Misstrauen gegenüber
Muslimen und Arabern.
Dazu einige Beispiele:
Klaus W. Wippermann,
Autor des Editorials
behauptet: „Der
Terroranschlag in New
York hat verstärkt auch
den Blick auf
islamistische
Organisationen in
Deutschland gelenkt.”
Diese Behauptung ergibt
keinen Sinn. Augenzeugen
der Anschläge konnten
ihre sinnlichen
Wahrnehmungen nicht
unmittelbar mit dem
Islam in Beziehung
setzen. Was „den Blick
auf islamische
Organisation in
Deutschland gelenkt”
hat, waren nicht die
Ereignisse als solche,
sondern die von den
Medien gesteuerte
Berichterstattung, die
diese sofort, auch ohne
Beweise, mit dem Islam
in Beziehung gebracht
haben.
Manfred Funke (Zwischen
Staatsvernunft und
Gefühlskultur: Aspekte
innerer und äußerer
Sicherheit) nimmt
die Ereignisse des 11.
September zum Anlass, um
seine politischen
Vorurteile („die
mutmaßliche Gefahr von
Ausländern in
Deutschland“) zu
vermarkten.
Kai Hirschmann (Terrorismus
in neuen Dimensionen)
behauptet schon im
Vorfeld seiner
theoretischen
Erwägungen, dass am 11.
September, „[i]m Abstand
von wenigen Minuten
(...) sich zwei
entführte
Linienflugzeuge mit
Terroristen als Piloten
in die beiden Türme des
World Trade Centers in
New York [bohrten] und
brachten diese zum
Einsturz.” Weiter lehrt
uns der Autor: „Vier von
Terroristen entführte
und auch gesteuerte
Großflugzeuge, von denen
drei ihr Ziel
erreichten, eskalierten
den weltweiten
Terrorismus auf eine
neue Stufe und
verursachten über 5.000
Tote.” Auch über die
Ziele der mutmaßlichen
Terroristen scheint der
Autor ganz gut
informiert zu sein: „Die
Ziele sind symbolisch
gewählt: Das World Trade
Center steht für die
Wirtschaftsmacht USA und
ihre Führungsrolle im
Rahmen der
Globalisierung, das
Pentagon für globales
politisches Handeln der
USA”. Der Autor, der
sich als
Terrorismusforscher
ausgibt, behauptet
selbstsicher dass „[b]ei
der Suche nach den
Verantwortlichen (...)
sich schnell
herausstellte, dass die
einzige global
operierende
Terrororganisation,
welche die Fähigkeiten
und die finanziellen
Mittel hat, einen in
strategischer,
operativer und
logistischer Hinsicht so
herausfordernden
Terrorakt auszuführen,
die ‘Al-Qaida’ Osama bin
Ladens ist”. Wusste der
Experte nicht, dass es
bis heute nicht
nachgewiesen wurde, dass
irgendjemand ein
Flugzeug in das World
Trade Center
hereingeflogen hat,
geschweige denn
“islamistische
Terroristen”? Es besteht
auch keine eindeutige
Kausalität zwischen dem
mutmaßlichen Sturz der
Flugzeuge auf die
Gebäude und dem späteren
Einsturz dieser Gebäude.
Zahlreiche Architekten
und Ingenieure sind
davon überzeugt, dass
die Gebäude durch
Sprengstoff zerstört
wurden.[2] Über 100
Augenzeugen berichteten
von Explosionen in den
Türmen, bevor sie sich
in feinen Staub
verwandelten. Enorme
Stahlbalken wurden mit
gewaltiger Kraft nach
außen geschleudert und
bohrten sich in andere
Gebäude. Sogar für den
Fall, dass Muslime die
Anschläge begangen
hätten, wäre es nicht
ohne eine unabhängige
Ermittlung möglich
gewesen, etwas
Aussagekräftiges zu den
Zielen der Attentäter zu
sagen. Was Al-Qaida
betrifft, so ist sogar
die Existenz dieser von
einer Höhle aus
dirigierenden
Organisation umstritten,
geschweige denn, sie
hätte „Fähigkeiten und
die finanziellen
Mittel”, die Anschläge
des 11. September
auszuführen. Wenn
solche Experte für die
politische Bildung der
Öffentlichkeit zuständig
sind, kann uns nur der
liebe Gott helfen!
Christian Hacke
versucht „die
weltpolitische Rolle der
USA nach dem 11.
September 2001” zu
behandeln. Er behauptet,
ohne Beweise vorzulegen,
dass die Anschläge des
11. September aus dem
Ausland stammten („Diese
Anschläge richten sich
gegen die USA als die
wirtschaftliche,
militärische und
zivilisatorische
Weltmacht”). Davon
leitet er die
Schlussfolgerung ab, man
könne den 11. September
durchaus als das „Pearl
Harbor der industriellen
Zivilisation”
bezeichnen. Dem Autor
schien damals nicht
bewusst gewesen zu sein,
dass gerade jene, die
die amerikanische
Regierung für die
Anschläge des 11.
September verdächtigen,
den Vergleich mit Pearl
Harbor ziehen. Dafür
gibt es zwei Gründe. Der
erste Grund beruht auf
dem heutigen Stand der
historischen Forschung
über die Ereignisse von
Pearl Harbor. Es ist
heute unbestritten, dass
der damalige US
Präsident Franklin D.
Roosevelt von den
bevorstehenden Angriffen
Japans auf Pearl Harbor
wusste. Er leitete diese
Informationen aber nicht
an die Streitkräfte in
Pearl Harbor weiter. Die
Folge davon war, dass
Tausende von
amerikanischen Soldaten
ihr Leben in einem
angeblichen
Überraschungsangriff
verloren. Der Grund für
diese Geheimhaltung war
Roosevelts Wunsch, sein
Land in den zweiten
Weltkrieg einzubeziehen.
Nur eine fürchterliche
nationale Katastrophe
konnte die amerikanische
Bevölkerung aus ihrer
Selbstgefälligkeit
herausholen und für den
Eintritt der USA in den
Weltkrieg überzeugen.
Mit Pearl Harbor
erreichte Roosevelt sein
Ziel. Der zweite Grund
bezieht sich auf einen
kleinen Satz, der sich
im Bericht Rebuilding
America's Defenses:
Strategy, Forces and
Resources For a New
Century (Project for a
New American Century (PNAC))
auf Seite 63 befindet.
PNAC ist eine 1997
gegründete private
Organisation deren
Mitglieder u.a. Dick
Cheney, Donald Rumsfeld,
Paul Wolfowitz und
andere Neo-Konservative
sind. Die PNAC stellt
sich selbst als eine
Organisation vor, deren
Ziel es sei, die
historische Gelegenheit
der unipolaren Welt für
die Weltherrschaft der
USA zu schaffen. Dieses
Ziel könnten die USA
aber nur mit einer
gigantischen
Militarisierung der
amerikanischen
Gesellschaft erreichen,
die die Zivilbevölkerung
in Friedenszeiten nicht
bewilligen würde. Nur
„eine katalysierende
Katastrophe wie bei
Pearl Harbor”, so der
Bericht, würde
voraussichtlich diese
Ansätze zur
Weltherrschaft
beschleunigen. Diese
Katastrophe kam - wie
auf Bestellung - am 11.
September 2001. Jetzt
konnten diese Pläne
realisiert werden.
Darüber hinaus sorgten
sie für eine allgemeine
Zustimmung zur
Kriegführung gegen
Afghanistan und gegen
Irak. Über die Rolle von
PNAC befindet sich kein
einziges Wort im Aufsatz
und auch nicht auf der
Webseite der BpB.
An dieser Stelle möchte
ich generell eine
Bemerkung zur Website
und den Publikationen
der BpB machen: Was den
Islam betrifft beteiligt
sich diese Institution
an dessen Verteufelung.
Die BpB hat nicht nur
die Hasspredigt „Hurra,
wir kapitulieren!“ von
Henryk M. Broder auf
Kosten des Steuerzahlers
verbreitet, sondern hat
ein Dossier über den
Islam auf seiner Website
stehen, dessen Autor Dr.
Johannes Kandel, eine
evangelikaler
Fundamentalist und
Mitarbeiter der
SPD-nahen
Freidrich-Ebert-Stiftung,
ist. Dieser Autor hat
von Islam nicht die
geringste Ahnung, wenn
man sich seine Vita
anschaut. Alles, was er
dort über diese Religion
zum Besten gibt, ist
angelesenes Halbwissen
gespickt mit
christlichen
Vorurteilen. Auch die
Dossiers über Zionismus
und Antisemitismus sind
so vorurteilsbehaftet
und einseitig, dass sie
noch die schlimmste
israelische Propaganda
in den Schatten stellt.
Jetzt möchte ich aber
wieder zu meinen
eigentlichen
Ausführungen
zurückkommen.
August Pradetto (Internationaler
Terror, forcierter
Regimewechsel und die
UNO: Der Fall
Afghanistan) erwähnt
nicht die Ereignisse des
11. September, sondern
spekuliert darüber, wie
westliche Mächte mit der
Zukunft einer Nation wie
Afghanistan umgehen
sollten. Diese
neokolonialistische
Einstellung spiegelt
sich auch in der
Verharmlosung der
Bombenanschläge auf
Afghanistan wider, die
Tausenden von
unschuldigen Menschen
das Leben kosteten, und
vom Autor bloß als eine
„militärische Aktion”
bezeichnet wird. Dass
der Angriff auf
Afghanistan auch eine
schwere Verletzung des
Völkerrechts war, und
darüber hinaus auch ein
Verbrechen gegen den
Frieden, wurde nicht
einmal erwähnt. Die
völkerrechtlichen
Aspekte des
Angriffskrieges gegen
Afghanistan – angeblich
eine Antwort auf die
Terroranschläge vom 11.
September 2001 - werden
von keinem der Autoren
erwähnt.
Ernst-Otto Czempiel
(Neue Gefahren
verlangen neue Politik,
Multilateralismus statt
Dominanz) behauptet,
ohne Beweise anzuführen,
dass der „Angriff auf
New York und Washington
(...) nicht von einem
Staat ausgeführt” wurde.
Auch er geht davon aus,
dass die Angreifer etwas
mit den Taliban zu tun
hatten.
Armin Pfahl-Traughber
(Islamismus in der
Bundesrepublik
Deutschland)
versucht, die Anschläge
in den USA für die
Verbreitung seiner
eigenen Vorurteile über
die angebliche
islamistische Gefahr in
der Bundesrepublik zu
instrumentalisieren. Der
erste Satz seines
Artikels weist, wie bei
Klaus Wippermann, eine
falsche Kausalbeziehung
auf: „Die islamistischen
Terroristen
zugeschriebenen
Anschläge in den USA
rückten auch die
islamistischen
Organisationen in der
Bundesrepublik
Deutschland stärker ins
Licht des öffentlichen
Interesses.” Diese
Behauptung ist
irreführend und kausal
falsch. Irreführend,
weil eine Unterstellung
noch kein Beweis der
Teilnahme ist. Kausal
falsch, weil die
Aufmerksamkeit auf
islamistische
Organisationen in
Deutschland nicht durch
die Anschläge, als
solche, verursacht
wurde, sondern durch die
mediale
Berichterstattung über
diese Anschläge. Die
Medien waren es, die die
Beziehung zwischen den
Anschlägen und den
Muslimen herstellten.
Auch später wurden
Beiträge zum Thema 11.
September oder Hinweise
auf diese Ereignisse auf
der Webseite der BpB
publiziert. Hier eine
Auswahl:
Victor Mauer (B
3-4/2004) (Die
geostrategischen
Konsequenzen nach dem
11. September 2001).
Der Autor schreibt: „Mit
den Terroranschlägen auf
die New Yorker
Zwillingstürme und das
Pentagon in Washington
vor mehr als zwei Jahren
hat keine neue Epoche
der Weltpolitik
begonnen.” Wenn aber
keine Beweise für die
Teilnahme von
islamistischen
Terroristen vorliegen
und wenn alle Indizien
dafür sprechen, dass die
Anschläge von den
amerikanischen
Streitkräfte begangen
wurden, ist auch des
zweite Glied dieses
Satzes falsch, denn
gerade aus diesen
Gründen begann eine
“neue Epoche der
Weltpolitik”, in welcher
inszenierter
Staatsterrorismus nicht
mehr eine Ausnahme,
sondern ein Bestandteil
der “normalen” Politik
geworden ist.
Der Autor schreibt
weiter: “Asymmetrische
Herausforderungen, die
sich in der
Verwundbarkeit der
globalen Führungsmacht
USA auf dem Höhepunkt
ihrer militärischen
Stärke widerspiegeln,
sind zum
Struktur-bestimmenden
Faktor der
internationalen
Beziehungen geworden.”
Für diese Behauptung
bietet der Autor keine
empirischen Daten. Soll
der Leser ihm glauben,
dass 19 Amateure mit
kurzen Messer die
komplette amerikanische
Luftwaffe hinters Licht
geführt haben
(“asymmetrische
Herausforderungen”),
oder dass das
Verteidigungsministerium
der “globalen
Führungsmacht USA” nicht
mal gegen fliegenden
Objekte geschützt ist?
Von woher nimmt der
Autor die Feststellung,
dass “internationaler
Terrorismus” ein
“unerbittlicher Feind
der Globalisierung”
sei? Sollte nicht erst
einmal geklärt werden,
was Terrorismus
bedeutet, wer
Terrorismus begeht, und
welche Interessen
Terrorismus fördert?
Wer hat bisher den
sogenannten
“internationalen
Terrorismus” ermächtigt?
Jochen Hippler (B
3-4/2004) (Die Folgen
des 11. September 2001
für die internationalen
Beziehungen). Ohne
Beweise behauptet der
Autor: „Der Terrorismus
des 11. September
erfolgte zu einem
historischen Zeitpunkt,
als sich diese Situation
verfestigte. Es war vor
allem ein Angriff auf
die Symbole
US-amerikanischer
Weltmacht: auf das
Pentagon (als Symbol der
militärischen Macht der
USA), das World Trade
Center (als Symbol
ökonomischer Macht) und
das Weiße Haus (als
Symbol der politischen
Macht, als Ziel des
vorher abgestürzten
Flugzeugs)”. Hier wird
nicht nur die
öffentliche Darstellung
der Ereignisse vom 11.
September gebilligt,
sondern der Autor
behauptet, er wüsste,
was die mutmasslichen
Täter beabsichtigten.
Dafür musste er
allerdings die Frage cui
bono ausklammern.
Mohssen Massarrat
(Aus Politik und
Zeitgeschichte (B
3-4/2002)) (Der 11.
September: Neues
Feindbild Islam).
Der Autor behauptet, als
ob es eine unumstrittene
Wahrheit sei: „Der
Terroranschlag am 11.
September 2001 traf ins
Herz der einzig
verbliebenen
Supermacht.... Die
Selbstmordattentäter
waren, nach allem was
bekannt ist, zu allem
entschlossene
Islamisten.” Man kann
wohl dem Autor
zustimmen, dass
islamistische
Selbstmordatttentäter
“zu allem entschlossen”
sind. In den
amerikanischen Medien
wurde berichtet, das sie
sich besoffen hätten,
sich mit Prostituierten
abgegeben und in Las
Vegas die im Islam
verbotenen Sünden
genossen hätten, bevor
sie ins Paradies gelangt
seien..
Hintergrund aktuell
(11.09.2008): „Wenige
Ereignisse haben die
Welt so sehr erschüttert
wie die Anschläge auf
die USA am 11. September
2001. Fast gleichzeitig
hatten 19
al-Qaida-Terroristen
vier Passagier-Flugzeuge
entführt und auf Ziele
in den USA
zugesteuert.... Im Zuge
des weltweiten Kampfes
gegen den Terrorismus
begann die Operation
Enduring Freedom. Zu
dieser gehörte auch die
Invasion Afghanistans am
7. Oktober 2001. Osama
bin Laden, Drahtzieher
der Attentate und Kopf
des Terrornetzwerks
al-Qaida, sollte gefasst
und die Taliban-Diktatur
gestürzt werden. Während
mit der Einnahme der
Hauptstadt Kabul sowie
der Provinzhauptstädte
Kandahar und Kunduz die
Taliban im Dezember 2001
entmachtet wurden,
konnte bin Laden bis
heute nicht gefasst
werden”.
Diese so genannten
Hintergrundinformationen
beruhen auf unbelegten
Behauptungen und groben
Auslassungen. Erstens,
wie schon erwähnt, gibt
es kein Beweis, dass
überhaupt
“al-Qaida-Terroristen”
irgendwelche
Linienflugzeuge am 11.
September 2001 entführt
haben. Zweitens gibt es
ebenfalls kein Beweis,
dass das Ziel der
Invasion Afghanistan
etwas mit der Fahndung
nach Osama bin Laden zu
tun hatte. Drittens
erwähnt der Autor nicht,
dass die amerikanischen
Behörden weder an der
Festnahme von Osama bin
Laden interessiert
waren, noch dass sie ihn
der Attentate des 11.
September 2001
beschuldigt haben. Laut
Webseite des FBI wird er
nicht einmal mit diesem
Massenmord in Beziehung
gebracht. In Juni 2006
gab das FBI endlich zu,
das Amt besitze keine
Beweise für seine
Teilnahme an den
Anschlägen des 11.
September. Die
Hintergrundinformationen
der BpB erwähnen nichts
darüber.
Matthias Küntzel
(Von Hitler zu bin
Laden - Der Kampf gegen
die Juden: Islamismus
und Nationalsozialismus
sind historisch und
ideologisch eng
miteinander verknüpft).
Dem Autor genügt es
nicht, das Verbrechen
des 11. September mit
„Islamismus” zu
verknüpfen, sondern er
versucht noch darüber
hinaus, die Anschläge
mit dem dritten Reich in
Beziehung zu bringen, um
“Islamisten” noch
schärfer zu
dämonisieren. Der Autor
schreibt: „(...) Der
erste Krieger, der
Manhattan mit
Selbstmordpiloten
zerstören wollte, saß in
der Tat in Berlin. ‘Nie
habe ich Hitler so außer
sich gesehen wie gegen
Ende des Krieges, als er
wie in einem Delirium
sich und uns den
Untergang New Yorks in
Flammenstürmen
ausmalte’, hielt Albert
Speer in seinem Tagebuch
fest. ‘Er beschrieb, wie
sich die Wolkenkratzer
in riesige brennende
Fackeln verwandelten,
wie sie durcheinander
stürzten, wie der
Widerschein der
berstenden Stadt am
dunklen Himmel stand’.
Nicht nur Hitlers
Fantasie, auch sein
Plan, sie zu
verwirklichen, erinnert
an 2001:
Kamikaze-Piloten sollten
mit Sprengstoff beladene
Kleinstflugzeuge ohne
Landevorrichtung in die
Wolkenkratzer von
Manhattan jagen. Die
Konstruktionszeichnungen
des im Frühjahr 1944 von
Daimler-Benz
konzipierten
‘Amerika-Bombers’ liegen
vor.”
Vielleicht haben die
wahren Anstifter des 11.
September das Tagebuch
Albert Speers gelesen.
Sie waren aber
sicherlich keine Muslime
und saßen fern von
Afghanistan.
Zur Person von Matthias
Küntzel sei gesagt, dass
er bis zum Untergang der
DDR KB-Mitglied in
Hamburg war. Heute
gehört er zu den
fanatischten
Verteidigern der
amerikanischen
Kriegspolitik. Ebenso
verteidigt er alles, was
der Zionismus in
Palästina tut. Er
dämonisiert den Iran und
tritt für einen Angriff
der USA und Israel gegen
die Islamische Republik
ein. Auch die Website
der BpB beteiligt sich
an der Dämonisierung des
Iran. Nur auf Druck der
Arbeiterfotografie
änderte die BpB die
falsche Übersetzung
einer Rede des
iranischen Präsidenten.
Volker Trusheim (Selbstmordattentäter).
Er schreibt, von der
Empirie ungestört: „Zum
Symbol für
Selbstmordattentate
schlechthin wurden die
Angriffe vom 11.
September 2001, als 19
Attentäter vier
Flugzeuge entführten und
samt Passagieren als
Waffe missbrauchten.
Damit läutete die
islamistische Formation
al-Qaida unter Führung
Usama Bin Ladens einen
Großangriff auf den
Westen ein.” Auch wenn
man die Frage der
fehlenden Beweise außer
Betracht lässt, hätte
der Autor immerhin der
Frage nachgehen sollen,
ob Menschen, die
Alkohol, Sex und
Schweinefleisch
genießen, die religiösen
und psychologischen
Eigenschaften von
strenggläubigen Muslime
aufweisen, die sich auf
noch mehr Alkohol, Sex
und Schweinefleisch im
Paradies freuen.
Kai Hirschmann (Internationaler
Terrorismus). Dieser
Autor geht noch ein
Stück weiter in der
Diffamierung des Islam.
Hier ein Zitat aus
seinem Beitrag: „So wird
beim islamistischen
Terrorismus ohne
Unterschied jeder zum
Opfer, der sich zum
Zeitpunkt des Anschlages
am Ort aufhält, während
Rebellen- und
Partisanenbewegungen in
der Regel differenziert
gegen die Einheiten und
Verbände des Gegners und
damit nicht gegen alle
am Ort befindlichen
Personen vorgehen.” Die
zitierte Unterstellung
ist nicht nur empirisch
falsch (Mitglieder aller
Religionen haben unter
bestimmten Umständen
gegen Zivilisten
Anschläge begangen),
sondern dies stellt eine
Korruption der Sprache
dar. Der Autor benutzt
den Begriff
„islamistischen
Terrorismus”, als könnte
man mit der Verbindung
von zwei Wörtern einen
neuen Begriff erfinden,
bzw. den Islam irgendwie
mit Terrorismus in
Verbindung setzen. Mit
dieser Methode würde man
auch von „amerikanischem
Folter”, „demokratischen
Angriffskriege” und
“jüdischen Schüsse”
sprechen können. Diese
Wortverbingungen sind
nicht nur eine
sprachliche Korruption,
sondern auch gefährlich.
Harald L. Weber (Die
dunkle Bedrohung.
Hintergrund der
gesetzgeberischen
Tätigkeit seit dem 11.
September 2001).
Auch dieser Autor
diffamiert Muslime mit
den unbewiesenen
Behauptungen über den
11. September und
benutzt den
verleumderischen
Ausdruck „islamistischer
Terrorismus”: „Die
weltweite Bedrohung
durch den global
operierenden,
islamistischen
Terrorismus ist eine
Tatsache, deren
Auswirkungen jedermann
zu spüren bekommt, wenn
auch eine weit
überwiegende Zahl von
Menschen nicht
unmittelbar von
extremistischer Gewalt
betroffen ist.... Der
11. September ist für
Jedermann ein Begriff
und zum historischen
Paradigma für die
Eskalation
paramilitärischer
terroristischer Gewalt
geworden. Am 11.09.2001
wurden in den
Vereinigten Staaten von
Amerika vier Flugzeuge
von insgesamt 19
Entführern gekidnappt
und als Waffen
verwendet.”
Zusätzlich zu den aus
der Luft gegriffenen
Behauptungen und
Unterstellungen, die
auch von anderen Autoren
bei der BpB geäußert
wurden, kommt bei diesem
Autor eine zusätzliche
Behauptung, nämlich dass
Jedermann die
“Auswirkungen” des
angeblichen
islamistischen
Terrorismus zu spüren
bekäme, hinzu. Das Wort
„Auswirkung” impliziert
eine Kausalität. Doch
selbst wenn Terrorismus
eine reelle Bedrohung
wäre (und nicht eine von
Medien aufgeblasene
Scheingefahr), so wären
die
Anti-Terrormaßnahmen,
die “Jederman zu spüren
bekommt” keine
„Auswirkungen” des
Terrors, sondern
selbständige Handlungen.
Von Kausalität kann
nicht die Rede sein.
Eine selbständige
Reaktion auf ein
Ereignis ist nicht
kausal vom Ereignis
bestimmt. Aber da es
noch nicht einmal
bewiesen ist, dass es
überhaupt einen
„islamischen
Terrorismus” gibt,
geschweige denn, dass
dieser Terrorismus eine
konkrete Gefahr
darstellt, erfüllen die
Behauptungen des Autors
nicht einmal das
Mindestmaß an
Rationalität.
Prof. Dr. Berthold
Meyer (Terrorabwehr
und Datenschutz). Da
die Weltgeschichte von
Siegern geschrieben
wird, tragen
Geschichtslehrer eine
große Verantwortung, wie
sie dieses Wissen an
Schüler
weitervermitteln. Dieser
Autor hat aber keine
Hemmungen, seine eigenen
Vorurteile über den 11.
September als
Themenblätter im
Unterricht vorzulegen.
Der Autor schreibt dazu:
„Der internationale
Terrorismus bestimmt
immer wieder die
Schlagzeilen.” Hiermit
stellt der Autor eine
neue Theorie der
Massenmedien vor. Laut
seiner Theorie bestimmen
Terroristen, was in den
Medien steht, aber nicht
die Chefredakteure. Für
diese neue Theorie
bietet der Autor
allerdings keine
empirische Indizien.
Der Autor geht davon aus
– auch ohne
Beweisführung -, dass
internationaler
Terrorismus eine
schwerwiegende Bedrohung
für die westlichen
Demokratien darstelle.
Dazu schreibt er: “Sich
vor ihm zu schützen,
wird als eine der
wichtigsten Aufgaben für
die westlichen
Demokratien angesehen.
Welchen Preis zahlen die
Bürger heute für ihre
Sicherheit? Und welchen
Preis sollen sie
zukünftig bezahlen? Dies
sind Fragen, welche die
demokratischen
Gesellschaften von
Washington bis
Wuppertal, von Madrid
bis München, von London
bis Landau bewegen.”
Bewegen? Wer hat Angst
vom Terrorismus? Ist
internationaler
Terrorismus überhaupt
eine konkrete Gefahr für
die Sicherheit der
Bürger, in Vergleich z.B.
zu ganz “normalen”
Mordanschlägen,
Vergewaltigungen und
anderen Gewalttaten?
Hintergrund aktuell
(10. 09.2007)
Als letztes Beispiel sei
ein redaktioneller,
nicht unterzeichneter,
Beitrag der BpB erwähnt,
der im Jahre 2007 auf
der Webseite der
Zentrale eingestellt
worden ist. Während sich
schon Abertausende von
Menschen in den USA und
Europa von der
öffentlichen These über
die Ereignisse des 11.
September längst
distanzieren, verbreiten
Mitarbeiter der BpB
weiter die Legende der
„islamistischen
Anschläge” des 11.
September. Da schreibt
der anonyme Verfasser:
„Am 11. September 2001
hatten islamistische
Terroristen fast
gleichzeitig vier
Passagier-Flugzeuge
entführt. Damit
attackierten sie die
Zwillingstürme des World
Trade Centers in New
York und das Pentagon in
Washington. Die vierte
Maschine hatte den
Amtssitz des
US-Präsidenten zum Ziel,
stürzte jedoch vorher
ab.” Das im Jahre 2007
zu schreiben ist nicht
nur seltsam. Diese
Behauptung gleicht der
Diffamierung der
neunzehn Menschen, die
als “islamistische
Terroristen” ohne
Beweise beschuldigt
werden, einen Massenmord
mit Flugzeugen begangen
zu haben. Damit werden
auch ihre Familien
schwer gekränkt. Diese
„Hintergrundinformationen”
sollten von der Webseite
der BpB entfernt und
durch eine
Entschuldigung an die
Familien der
diffamierten Personen
ersetzt werden. Die
Bundeszentrale für
politische Bildung darf
nicht unschuldige
Menschen des
Massenmordes
bezichtigen. Und da die
Schuld der 19
mutmaßlichen Terroristen
nicht nachgewiesen
wurde, müssen sie als
unschuldig gelten.
Aus dieser kurzen
Untersuchung der
Beiträge über den 11.
September 2001 und des
Terrorismus auf der
Webseite der BpB ergibt
sich, dass die
Thematisierung der
Ereignisse des 11.
September 2001 seitens
der BpB unprofessionell
und irreführend ist.
Darüber hinaus stellen
diese Beiträge in ihrer
Gesamtheit eine
staatlich finanzierte
und systematische
Verleumdung von 19
unschuldigen Menschen
und gleichzeitig die
Herabsetzung der
Mitglieder einer der
größten
Religionsgemeinschaften
der Welt dar.
Der Autor, Elias
Davidsson, kann hier
erreicht werden:
eliasdav@t-online.de
Erschienen: Semit.
Unabhängige jüdische
Zeitschrift, 2. Jg. Nr.
1, 2010, S. 52-56.
|
"Kontinentaldrift
3.0 – Amerika zwischen Europa und Asien,"
so nennt die alte, früher sehr erwürdige,
angesehene Tante Bundeszentrale für
politische Bildung ihre
Diskussionsreihe unter ihrem umtriebigen
Präsidenten Thomas Krüger. Er
scheint auch hier wie ein Wanderer zwischen
mehr und weniger vertrauenerweckenden
Welten. Zu einem Thema, das besondere
Sensibilität verlangt, um nicht in die
islamophobe Falle, die
Henryk M. Broder
aufgestellt hat,
mit dem Krüger auch
schon eine Veranstaltung zu diesem Thema
gemacht hat, zu tappen, wäre jeder
andere besser geeignet gewesen als der
Holocaust-Clown Goldhagen.
Er wird
in seinem Wissenschaftsgebiet
kaum erst genommen, nicht einmal
rund herum um das Netzwerk Honestly
Concerned, denen ansonsten selbst
der Alleinunterhalter der christlichen
Fundamentalisten nicht zu schade ist
gegen den Islam zu polemisieren.
Wenn selbst der Israellobbyist und Professor
an der Bundeswehr Universität
Michael Wolffsohn schon Goldhagens gefährliche
und blödsinnige Thesen kritisiert,
muss es schon weit gekommen sein.
Michael Wolffsohn sagt :" Ja,
die vom politischen, besser: politisierten
Islam ausgehenden Gefahren kann man
nicht ernst genug nehmen, sie sind sehr
real. Aber man muss sie richtig begründen.
Nicht wie Goldhagen. Er sagt: Nazismus
ist die korrekte Bezeichnung und der
einzige Bezugsrahmen für politischen
Islam. Das ist, mit Verlaub, Unsinn."
Diesen Unsinn, Extremismus
unterstützt und verbreitet Thomas Krüger
nicht privat sondern in seiner Eigenschaft
als Präsident der Bundeszentrale für
politische Bildung. Sogar Wolfsohn sagt:
"Was Goldhagens Unsinn bewirkt, ist
klar: Er bringt uns keine notwendigen
und richtigen Argumente gegen den politischen
Islam, er provoziert noch mehr Muslime
aus Empörung über Vereinfachungen des
Islam als Religion zum Islamismus, zu
Terror und Massenmord. Goldhagen analysiert
nicht den Massenmord, er provoziert
ihn."
"Krüger sollte sich schämen, mit diesen Hetzer
und Holocaust-Clown zweimal aufgetreten zu sein,
ihm ein Podium zu bieten, das ist eigentlich ein
Skandal. Es scheint als habe er sich zu sehr auf
das Netzwerk
von Sacha Stawski ausgerichtet.
Von einer neutralen Haltung,
der Meinungsvielfalt verpflichteten alten,
geschätzten Tante Bundeszentrale kann wohl keine
Rede mehr sein. Wann interveniert die SPD
und sein Chef Wolfgang Schäuble?
Selbst ein schon
mehr als kritisierenswerter Broder
distanziert sich von Goldhagen und
sagt: "Über den Horror und
den Terror vom Hörensagen, mit dem
die Kinder von Überlebenden aufwachsen,
sind ganze Bibliotheken geschrieben
worden. Man weiß, welchem Druck
sie ausgesetzt sind, die Erwartungshaltungen
der Eltern zu erfüllen, wie schwer
es ihnen fällt, ein eigenes Leben
zu leben. (Kommentar: Hier denkt
Broder an sich selber, siehe:-
Auszug aus
Hurra, wir kapitulieren!
hier +
hier) ...Könnte es sein, daß
Daniel Jonah Goldhagen schon mit
12, 13 Jahren mehr über Adolf Eichmann
und Heinrich Himmler wußte als über
Tom Sawyer und Huckleberry Finn?
(...)
Könnte es
sein, daß er keine andere Wahl hatte,
als die Flucht nach vorn anzutreten,
das Erbe und den Auftrag des Vaters
zu übernehmen und das Buch zu schreiben,
das die Holocaust-Forschung revolutionieren
sollte?"(40)
Eine verlorene Kindheit, eine deformierte
Persönlichkeit. Daniel Jonah Goldhagen
hatte keine andere Wahl. Die wahren
Schuldigen sind seine Eltern, exemplarisch
für alle Überlebenden des Holocaust."
Es gibt Grenzen der zu fördernden
politischen Meinungsfreiheit, das
mag eine Zeitschrift wie
die Jungle World, die
den vom Verfassungsschutz beobachtenden
Antideutschem nahesteht übersehen.
Ein Präsident der Bundeszentrale für
politische Bildung darf das nicht, wir
brauchen keine Kriegstreiber, die einseitig
Gewalt, übersehen
und ebenso einseitig, scheinheilig
da, wo es ihnen passt, Schuld zuweisen.
Nur eine gerechte Welt kann ein
friedliche Welt sein, werden.
Mit Goldhagen
entfernen wir uns noch mehr von
diesem Ziel. Auch ein Krüger sollte
aus der Geschichte lernen.
Hatte Goldhagen schon zu seinem
eigentlichen Thema nichts Wesentliches
zu sagen, außer dass die Deutschen
einen genetischen
Defekt in Sachen Antisemitismus
hätten, so kann er zum politischen
Islam wohl nur Vorurteile vortragen,
ebenso wie sein islamophobes
Vorbild aus Berlin.
Der Bericht
von
Ulrich Gutmair scheint die schlimmsten
Befürchtungen zu bestätigen. Goldhagen
hat ein wirkliches Horrorgemälde entworfen.
Wie stellt sich Krüger dazu, der mit
seiner bpb doch nicht Ressentiments
fördern, sondern zum Ausgleich beitragen
sollte? So schwafelt Goldhagen von einer
"interkontinentalen Intifada" ebenso
dilettantisch wie er in seinem Buch
vom "eliminatorischen Antisemitismus"
der Deutschen schwadroniert hat. Diesen
Schwachsinn haben seine Antideutschen
Bewunderer begierig aufgenommen und
bekämpfen damit Andersdenkende. Hatte
Norman Finkelstein nicht Recht, als
er in Goldhagen scheinbar nur einen
Handlungsreisenden in Sachen "Holocaust-Industry"
gesehen hat? Niemand in der Wissenschaftsgemeinde
nimmt ihn ernst.
Wer Figuren wie Goldhagen
zu einem solch sensiblen Thema auf Steuergeldern
reden lässt, ist mehr als in Frage zu
stellen. Es gibt genug Kriegstreiber
und Zündeler, die brauchen keine Unterstützung
mehr, da gilt es im Interesse unserer
Zukunft, unserer Kinder gegenzusteuern.
Was hat ein Goldhagen,
wenn nicht vorurteilsbehaftet,
zum Islam seriöses veröffentlicht?
Wie lange will Innenminister Schäuble
dem Treiben Krügers noch zusehen, der
auch schon einmal einen mehr als
peinlichen "Antisemitismus
Vergnügungspark" in Berlin hat veranstaltet
lassen, der ihm sogar den Zorn der Israellobby
und besonders seines E-Mail-Freundes
Sacha Stawski und seinem Hetznetzwerk
zugezogen hat? Auch das Filmheft "Paradise
now" wurde sogar von Stawski und Konsorten
auf das schärfste bekämpft.
Krüger schadet mit dem Holocaust-Reisenden
Goldhagen und seinen hetzerischen Vorträgen
zum Islam dem guten Ruf der BRD in der
islamischen Welt und treibt mit dem
Netzwerk Honestly Concerned, Broder
und Co. die BRD ein Stück mehr in einen
nicht gewünschten und
unnötigen
Konflikt hinein.
Arne Hoffmann
gibt uns Belege für das Denken
dieses Netzwerkes: " Heute habe ich
noch mal einen Blick in Broders Fanclub
„politicaly incorrect“ geworfen und
dabei spontan einen hübschen Kommentar
gefunden: „Und wisst Ihr was ? mittlerweile
ist mir ein Weltkrieg auch lieber als
dieser ewige Eiertanz der falschen Konferenzen,
der Takiyas, des Schönredens des Gutietum
usw.usw.usw. nach Jahren dieses Wahnsinn
wird es Zeit für ein reinigendes Gewitter,
scheiss egal ob man dabei draufgeht
oder nicht aber so geht's nicht mehr
weiter. Besser offener KRIEG als fauler
Friede um jeden Preis.“ Ja, ist es scheiss
egal,
wer draufgeht?
Goldhagen erwidert, seine Analyse
sei kein Plädoyer für einen neuen
Krieg, auch wolle er nicht dem Zusammenprall
der Kulturen das Wort reden: „Aber
wenn Sie mich fragen, die iranischen
Atomanlagen sollten bombardiert
werden.“ Was danach geschehen
würde, darüber muss man wohl nicht
lange rätseln. Die Zündeler ähneln
sich auf allen Seiten sehr. Von
Goldhagen führt eine sehr gerade
Linie zum neuen Vizepremierminister
und "Judeo-Nazi" Israels
Avigdor Lieberman.
Zwei Scharfmacher
des Westens die eigentlich, ideal
zu denen passen die auf der anderen
Seite radikale, militante Positionen
vertreten. Wir (Hitler sollte uns
reichen) sollten sie nicht zum neuen
Steuermann unserer Geschichte machen.
Als gäbe es bei uns nicht auch
Parteien,
die sich ihrer Religion verpflichtet,
verbunden
fühlen,
kritisiert
Goldhagen:
"Der
politische Islam ist eine Bewegung,
die die Trennung zwischen Religion
und Politik aufhebt." Wie
wenig trennt sein Präsident
Bush mit seinen christlichen
Fundamentalisten, der sich ebenfalls
deutlich seinem Glauben verpflichtet
fühlt?
Von Bush und Konsorten ist überliefert,
dass sie im Weißen Haus beten!
Sie sollten lieber denken und
Gott nicht für ihre perversen
Kriegsziele missbrauchen.
Menschen,
die die Religion
pervertieren, gibt es
auf allen Seiten. So kann man
genau so schreiben: "Der christliche
Fundamentalismus ist eine Bewegung,
die die Trennung zwischen Religion
und Politik aufhebt - eine totalitäre
Bewegung, die Politik und Gesellschaft
nach den Vorstellungen des fundamentalistischen
Christentum formen will. Sie
ist anti-demokratisch, anti-pluralistisch,
anti-liberal."
«.
Birn schreibt: »Mit Goldhagens Methoden
im Umgang mit Beweismaterial könnte
man aus dem Ludwigsburger Material
leicht die nötigen Zitate heraussuchen,
um das genaue Gegenteil von dem
zu beweisen, was Goldhagen behauptet.«
Er habe selektiv zitiert, so daß
er die Dokumente eigentlich verfälscht:
»Er nimmt selektive Ausschnitte
und bläht sie überproportional auf
[...]. Er verwendet Material als
Beleg für eine vorgefaßte Theorie.«
Größeren Schaden
kann nur noch unsere allseits bewunderte
Bundeskanzlerin Merkel, anrichten. Deckt
sie selbst die Mordbefehle von Olmert
und Amir Peretz, weil sie zur Tötung
des demokratisch gewählten palästinensischen
Ministerpräsidenten Hanieh kein Wort
der Kritik über ihre verklemmten Lippen
gebracht hat? Die Bundeszentrale für
politische Bildung befindet sich scheinbar
unter ihrem Steuermann Thomas Krüger
schon lange auf einer sehr abschüssigen
Bahn.
So bewertet auch
Ulrich
Gutmair (Sat 1):Goldhagens
auftreten "Nachher ist allerdings so
mancher konsterniert, weil Goldhagen
in erster Linie ein Plädoyer dafür abgegeben
hat, nicht zu zögern, die iranischen
Nuklearfabriken zu bombardieren, wenn
es nötig werden sollte. Denn der politische
Islam ist die bedrohlichste politische
Bewegung seit den Nazis, glaubt Goldhagen."
Da wird sich Bush aber freuen, dass
er so gut weggekommen ist. Die Frage
bleibt offen welchen Kriegstreiber Krüger
als nächstes präsentiert....
E. Arendt
"Hurra, Thomas Krüger kapituliert
und meldet am 10.8.2007


[Neuerscheinungen] bpb/10.08.2007


Anscheinend hat Krüger
das Buch vom Broder gekauft und vertreibt
es zu "Sonderkonditionen" Bei einer
wahrscheinlich hohen Auflage eine gute
Unterstützung für die Feinde des Islams
(früher waren es mal die Feinde der
Juden die Angehörige einer Religion
jagten und verunglimpften...)
Quelle -
Lampe@bpb.bund.de [11-9] Newsletter 11. September Montag, 20. August 2007 07:55
Schriftenreihe (Bd. 616)
Hurra,
wir kapitulieren
|
 |
 |
|
Autor |
 |
Henryk M. Broder
 |
|
Seiten |
 |
167 |
|
Erscheinungsdatum |
 |
27.07.2007 |
|
Erscheinungsort |
 |
Bonn |
|
Bestellnummer |
 |
1616 |
|
Bereitstellungs- pauschale |
 |
4,00 EUR |
|
Inhalt
Henryk M. Broder löst mit seinen polemischen
Wortmeldungen stets heftige Kontroversen
aus. In diesem Plädoyer kritisiert er
mit ironischer Schärfe beschwichtigende
Reaktionen auf Forderungen radikaler
Muslime. Wie die Appeasement-Politik
gegenüber Hitler die aggressive Haltung
der Nazis nur befördert hätte, so liefen
die Europäer mit ihrer Politik heute
Gefahr, die Transformation Europas zu
einem "islamischen Kontinent" zu beschleunigen,
so Broder.
Als Beispiele greift er den Streit um
die Mohammed-Karikaturen oder Reaktionen
auf die Holocaustleugnung des iranischen
Staatspräsidenten Ahmadinedschad auf.
Dabei geht es Broder in erster Linie
um den Erhalt der Meinungsfreiheit –
für ihn Kern der Aufklärung und der
Demokratie.
Quelle

Empfohlen zum Thema Antisemitismus.
Quelle

Die Bundeszentrale für politische
Bildung gibt eine Linksammlung zum 11.9.2001
heraus. Am 12.7.2007 präsentierte sie
einen Link zum islamophoben, rassistischen
Blog "Politically Incorrect".
[11-9] Links vom 11.7. -
Thorsten
Schilling

> -----
Original Message ----- > From: "Thorsten Schilling" <schilling@bpb.de> > To: <11-9@news.bpb.de> > Sent: Thursday, July 12, 2007 7:10
AM > Subject: [11-9] Links vom 11.7.


Man
hat keine Probleme den Stammvater
der Islamophoben zu verlinken.

|
Ebenfalls
die Islamophobe
Webseite
Politically
Incorrect
-
PI zeigt
Zeichen
der Anerkennung
- "Feindbild
Christentum
im Islam"

Wenn einer
der führenden
rassistischen
Websites
in der BRD,
"politically
incorrect",
ein Buch
von Frau
Spuler-Stegemann
lobt, das
Vorurteile
gegen den
Islam schürt
und das
die Bundeszentrale
für Politische
Bildung
in Bonn
in ihrem
Angebot
führt, ist
dies leider
nicht verwunderlich.
Hat doch
der umtriebige,
anscheinend
oberste
politische
Bildner
der BRD,
der gelernte
Berufs-Ossi
und Vikar
Thomas Krüger,
bereits
im letzen
Jahr mit
dem obersten
Vordenker
Henryk M.
Broder eine
Veranstaltung
der Bundeszentrale
abgehalten,
in der junge
Journalisten
auf den
Antiislamismus
eingestimmt
werden sollten.
Dort trat
auch ein
anderer
extremistischer
Kommentator
der Welt
am Sonntag,
Richard
Herzinger,
auf. Beide
haben eigentlich
nichts Substantielles
zur Auseinandersetzung
mit dem
Islam beizusteuern,
außer Vorurteile
unters Volk
zu streuen.
Dass sich
Krüger in
dieses antiislamische
Fahrwasser
begeben
hat, verwundert,
wenn man
diesen Umgang
sieht nicht.
Dies entspricht
aber sicherlich
nicht der
Aufgabe
der bpb.
Dass Innenminister
Wolfgang
Schäuble
seinem anscheinend
zum Antiislamismus
neigenden
Untergebenen
nicht stärker
auf die
Finger haut
verwundert
dagegen
sehr. Er
führt einen
sinnvollen
Dialog mit
dem Islam,
wohingegen
sein oberste
Politbildner
mit solchen
Schriften
Vorurteile
gegen Millionen
von deutschen
Staatsbürgern
schürt.
Wann stellt
Schäuble
Krüger endlich
vom Platz
und schickt
ihn in die
Produktion?
Diese Seite
belegt seinen
fragwürdigen
Umgang mit
diesem Netzwerk.
Glaubt er,
ursprünglich
selber ein
Jagdopfer
dieses Netzwerkes
so von ihm
geduldet
zu werden?
Das Palästina
Portal wird
selbstverständlich
die Bundeszentrale
und ihren
fragwürdigen
Chef weiter
beobachten,
ob dieser
noch weiteren
antiislamischen
Stimmen
ein Forum
bietet.
|
|
Das mehr als fragwürdige
Buch des Mitherausgebers
Sacha Stawski
-
Honestly Concerned
wird beworben. "Zuerst
wird der Direktor des Deutschen Orient-Instituts,
Professor Udo Steinbach, abgemeiert.
Steinbach sollte prüfen lassen, ob sich
in diesem Buch falsche Tatsachenbehauptungen
über ihn befinden, um die Auslieferung
zu stoppen bzw. die Stellen schwärzen
zu lassen. So soll Steinbach gleich
„mehrfach klassische sekundärantisemitische
Verhaltensmuster“ erfüllen.
Auch Nobert Blüm wird heftig zur Brust
genommen, weil er es gewagt hat, Israels
Menschrechtsverbrechen deutlich zu benennen.
Der tote Jürgen Möllemann wird ebenfalls
vorgeführt; ebenso Rupert Neudeck und
Peter Scholl-Latour. Auch Ludwig Watzal
und die
Bundeszentrale für politische Bildung
bekommen von diesem Pro-Israel-Lobbyisten
ihr Fett ab.
Quelle
Quelle
Weiter Informationen zum Buch >>>
Ebenso fragwürdig
ist das Buch des Aufheizers Matthias
Künzel der wie alle zum Netzwerk
Honestly Concerned
gehört.
Seine Vergangenheit
wurde vom Verfassungsschutz begleitet
>>>

Fragwürdig ist
auch das Buch von Lars Rensmann - auch
sein wissenschaftliches Vorgehen wird
angezweifelt.
Mehr >>>

Der
Nahostkonflikt wird entgegen internationaler
Verurteilung recht einseitig bestimmt
durch die Interessen Israels gesehen.
Als gäbe es die Problematik nicht, dass
Israel schon besiedelt war erscheinen
Texte wie:
Angelika Timm -
Von der zionistischen Vision zum
jüdischen Staat
Antizionismus
und Antisemitismus werden gleichgesetzt
-
Der
Antisemitismus von der rechtsradikalen
Seite ist sicher eindeutig als solcher
zu erkennen und zu benenne. Beispielhaft
demonstriert dieses Netzwerk der falschen
Freunde Israels aber immer wieder
einen
Missbrauch dieses Begriffes indem
generell Kritiker der israelischen Regierung
als Antisemiten diffamiert und so bekämpft
werden. Bewusst hat man es dabei sicher
bisher vermieden eindeutig wissenschaftlich
festzulegen, was ist legitime und berechtigte
Israelkritik, was ist Antisemitismus.
Mit diesen schwammigen, wissenschaftlich
unpräzisen Begriffen, schafft,
täuscht man eine scheinbare, nicht gegebene
Wissenschaftlichkeit vor um die Kritik
an Israel, am
Zionismus abzuwehren und mit wirklichem
Antisemitismus gleichzusetzen. Es wird
immer wieder gesagt Israelkritik ist
legitim, letztlich maßt sich aber das
Netzwerk als Oberzensor an zu bestimmen
welche Kritik legitim ist, es ist keine.......
Da hier die Opfer
des Holocaust erneut missbraucht werden,
man den Begriff Antisemitismus entwertend
und leichtfertig den Holocaust instrumentalisiert
kann man dies handeln durchaus als eine
Sonderform des Antisemitismus benennen.
Das gerade wir deutsche eine Besondere
Verantwortung dem jüdischen Volk gegenüber
haben sollte auch nicht darüber hinwegtäuschen,
dass der
praktizierte Zionismus sich
mehr als rassistisch zeigt. Auch
dies auszusprechen sollte den Lehren
die wir aus dem Holocaust ziehen entsprechen.
Thomas Krüger veröffentlicht Pauschalierungen,
Verallgemeinerungen,
Verfälschungen >>>


Angelika Timm -
Von der zionistischen Vision zum
jüdischen Staat
Gerade in den letzten zwei Jahren ist
immer wieder zu beobachten, wie der
Antisemitismus durch die Verbannung
des Begriffs unsichtbar gemacht werden
soll. Es sei kein Antisemitismus, heißt
es, wenn der Zionismus und Israel kritisiert
würden. Dass sich jedoch in dieser Kritik
alle alten Stereotype wieder finden,
spielt keine Rolle. Es ist überhaupt
in diesem Zusammenhang üblich geworden,
statt Jude lieber Zionist zu sagen.
In der modernsten Form zeigt sich der
transformierte Antisemitismus in Einstellungen,
die über den Umweg einer Israelkritik
kommuniziert werden; also jenem Antisemitismus,
der als 'Neuer Antisemitismus' diskutiert
wird
Besonders auffällig ist auch, dass eine
nicht antisemitische Israelkritik zwar
möglich, aber selten ist.
Aber antisemitische Israelkritik (Antizionismus)
muss nicht immer derartige verschwörungstheoretische
Hintergründe haben. Sie kann auch in
viel subtileren Formen auftreten, etwa,
wenn in einer Diskussion über den Konflikt
die völlig legitime Kritik an der israelischen
Regierung oder dem israelischen Militär
kippt und die in Deutschland lebenden
Juden mit Eskalationen in Gaza oder
im Libanon in Verbindung gebracht werden.
Latent antisemitische Vorurteile werden
auch dann virulent, wenn das Vorgehen
des israelischen Militärs oder die israelische
Regierung mit dem nationalsozialistischen
Genozid an den Juden verglichen werden
und z.B. der israelische Ministerpräsident
mit Hitler – ob auf Plakaten oder verbal
- gleichgesetzt wird. Wenn also behauptet
wird, Israel verhalte sich gegenüber
den Palästinensern wie das NS-Regime
gegen die Juden.
Die Entwicklung der letzten Jahre legt
den Schluss nahe, dass es heute legitim,
manchmal sogar en vogue erscheint, eine
anti-israelische Haltung einzunehmen.
Damit schleichen sich antisemitische
Denkstrukturen mehr und mehr in den
öffentlichen und privaten Diskurs ein
und werden von Gesellschaft, Politik
und Presse seltener thematisiert und
kritisiert.
"Rechtstaatlichkeit"
und Kumpanei
-
Nachbetrachtungen zur
Öffentlichen
Anhörung des Innenausschusses zum Thema
"Antisemitismus in Deutschland" am
16.6.2008 und zu einem Artikel im Tagesspiegel
-
Erhard Arendt
-
Schon lange
ist es ein Thema, dass im Rahmen des sogenannten Kampfes gegen
die „Achse des Bösen“ das was wir verteidigen wollen,
Demokratie, die Rechtstaatlichkeit, die freie Berichterstattung
verloren geht. Was der positive Aspekt sein könnte, bewusst
wird, wie wenig unserer hehren Ideale sich 100 Prozent leben
lassen. Wie sehr wir uns immer der gedachten „Achse des Bösen“
annähern, durch den Verlust vorhandener, vorgetäuschter Werte
immer mehr ähneln was auch wir in uns tragen. Das Wissen
über den Verlust der Rechstaatlichkeit in den USA, hervorgerufen
verantwortet von Bush und seiner Gang im sogenannten Kampf
gegen das Böse ist mittlerweile Allgemeingut. Die Tricksereinen
und Manipulationen, das Spiel mit der Moral werden immer
auffälliger.
Überdeutlich
ist dies auch in Deutschland beim Handeln einer angeblich nicht
existierenden Israellobby zu erkennen. Jeder Industriezweig,
Interessenverband hat seine Lobby, die die Politiker und die
Medien bearbeitet. Nur diese Israellobby bekämpft schon allein
das benennen ihrer Existenz mit dem Vorwurf des „Antisemitsmus“.
So reagiert nur jemand, der weiß, dass er
Unrecht >>>
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