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Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23

Wir sind lebenslang Zionisten. Hier sind die Gründe, weshalb wir uns entschieden haben, Israel zu boykottieren.
By Steven Levitsky and Glen Weyl, 23. Oktober
(Übersetzt von Inga Gelsdorf)

Steven Levitsky ist ein Politprofessor an der Harvard Universität. Glen Weyl ist Dozent der Wirtschafts- und Rechtswissenschaft an der Universität von Chicago.

Wir sind lebenslang Zionisten. Wie auch bei anderen progressiven Juden basierte unsere Unterstützung für Israel auf zwei Überzeugungen: erstens, ein Staat sei notwendig, um unser Volk vor einem zukünftigen Desaster zu schützen, und zweitens, jeder jüdische Staat sei demokratisch und mache sich die Werte der universellen Menschenrechte zu eigen. Für viele war das die Lehre aus dem Holocaust. Undemokratische Maßnahmen, die im Hinblick auf Israels Überleben ergriffen wurden, wie zum Beispiel die Besetzung der Westbank und Gazas und die Ablehnung der Grundrechte der dort lebenden Palästinenser, wurden als übergangsweise angesehen. 


Jedoch müssen wir der Realität ins Augen sehen: Die Besatzung wurde zu einer dauerhaften. Fast ein halbes Jahrhundert nach dem Sechs-Tage-Krieg geht Israel in eine Art Apartheidsregime über, wovor (bereits) frühere Führer gewarnt haben. Die Siedlerbevölkerung in der Westbank ist um das 30-fache angestiegen, von ca. 12.000 im Jahr 1980 auf 389,000 heute. Die Westbank wird zunehmend als Teil von Israel behandelt, wobei die Grüne Linie, die die besetzten Gebiete demarkiert, aus vielen Landkarten entfernt wurde. Der israelische Präsident, Reuven Rivlin, erklärte kürzlich, die Kontrolle über die Westbank  „ist kein Gegenstand einer politischen Debatte. Es ist die grundlegende Tatsache des modernen Zionismus.”


Diese „grundlegende Tatsache“ stellt ein ethisches Dilemma für amerikanische Juden dar: Können wir weiterhin einen Staat, der ständig die Grundrechte eines anderen Volkes missachtet, akzeptieren? Doch stellt sich auch ein Problem aus zionistischer Perspektive: Israel hat einen Pfad eingeschlagen, der seine wahre Existenz gefährdet.


So wie im Fall von Rodesien und Südafrika, wird Israels permanente Unterdrückung der Palästinenser es unvermeidbar von westlichen Demokratien isolieren. Nicht nur die europäische Unterstützung für Israel hatnachgelassen, auch die Meinung der Öffentlichkeit in den USA, die einst felsenfest zu sein schien,  hat begonnen, sich zu ändern, besonders bei den Millenials. Internationaler Paria-Status ist sicher kein Rezept für das Überleben von Israel.


Zu Hause verschärft die Besatzung noch den demographischen Druck, der droht, die israelische Gesellschaft  auseinanderzureißen. Die Zunahme bei der Bevölkerung der Siedler und der Orthodoxen hat den jüdischen Chauvinismus geschürt und die wachsende arabische Bevölkerung noch weiter entfremdet. In zunehmend unversöhnlichere Gemeinschaften getrennt, riskiert Israel, das Minimum an Toleranz zu verlieren, das jede demokratische Gesellschaft erfordert. In diesem Zusammenhang wird die Gewalt, wie die kürzliche Angriffswelle in Jerusalem und der Westbank zwangsläufig zu einem Normalzustand. 


Letztendlich bedroht die Besetzung die Sicherheit, die sie eigentlich garantieren sollte. Israels Sicherheitssituation hat >>>


We are lifelong Zionists. Here’s why we’ve chosen to boycott Israel. - The Washington Post >>>
 

Die Übersetzung dieses Artikels von Sönke Hundt >>>

»Er spielt Holocaustleugnern in die Hände« - Netanjahus Geschichtsrevisionismus ist eine Belastung für die Solidaritätsbewegung. Ein Gespräch mit Dror Dayan - Dror Dayan kommt aus Jerusalem und lebt seit zehn Jahren in Berlin. Zur Zeit promoviert er an der Filmuniversität in Potsdam

Vergangene Woche wurde gegen den Besuch des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu am Bundeskanzleramt protestiert. Wie lief die Kundgebung?
- Wir waren etwa hundert Personen, hauptsächlich Palästinenser, aber auch einige Israelis, Iraner, Amerikaner und Deutsche. Die Kundgebung war schon länger geplant, aber am Tag zuvor hatte Netanjahu vor dem Zionistischen Kongress erklärt, dass nicht Hitler, sondern ein Palästinenser für den Holocaust verantwortlich sei. Seine Behauptung, der Großmufti von Jerusalem sei am Holocaust schuld, habe ich bisher nur von »antideutschen« Jugendlichen hier in der BRD gehört. Das ist natürlich Geschichtsrevisionismus. Diese Taktik ist selbst von Netanjahu neu. Er richtet seine Außenpolitik auch immer an seine Wähler zu Hause – ich glaube nicht, dass er international solche Wellen schlagen wollte. Er hat mit seiner Basis in Israel und seinen Lobbygruppen im Ausland gesprochen. Jedenfalls bin ich mit einem Schild zu dieser Kundgebung: »Netanjahu: Kriegsverbrecher und Holocaustleugner«.

Ist das, was er gemacht hat, wirklich eine Leugnung des Holocausts?
- Netanjahu nutzt diese Katastrophe des 20. Jahrhunderts ganz zynisch für seine Hetze. Das ist für mich auch eine Art Holocaustleugnung. Ich glaube, nach deutschem Recht ist auch jede Relativierung der Schuld der Nazis strafbar. In Israel selbst haben Journalisten und Historiker Netanjahus Thesen komplett zurückgewiesen. Aber er spielt damit natürlich auch Holocaustleugnern in die Hände. >>>

Israelische Vizeministerin "träumt" davon, die israelische Fahne auf dem Tempelberg flattern zu lassen - Die israelische Vize-Außenministerin Tzipi Hotovely hat einen Streit entfacht, als sie versicherte, es sei ihr "Traum", auf dem Tempelberg die israelische Fahne flattern zu sehen, berichteten lokale Medien.

"Es ist mein Traum, die israelische Fahne auf dem Tempelberg flattern zu sehen [...]. Ich denke, er ist das Zentrum der jüdischen Souveränität, die Hauptstadt Israels und der heiligste Ort für das jüdische Volk", versicherte Hotovely heute abend in einem Interview auf dem TV-Kanal des israelischen Parlaments.

Ihre Erklärungen folgten auf jene, die einen Tag zuvor der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu gemacht hatte, der fest seine Absicht  behauptete, den status quo an dem Ort, der 1967 von Israel besetzt wurde und an dem es den Muslimen nur gestattet ist zu beten, unangetastet beizubehalten.

Netanyahu bemühte sich, die Eskalation der Spannungen zu dämpfen, die Israel und Palästina erschüttert. Nach einem Treffen mit US-Außenminister John Kerry und König Abdallah von Jordanien am Wochenende bestätigte er diese Regeln an dem für den Islam und das Judentum heiligen Ort.

Heute abend reagierte Netanyahu mit einem kurzen Komuniquee auf die Erklärungen seiner Vizeministerin, in dem er die Politik des Landes in Bezug auf den Tempelberg bekräftigte.

Die israelische Position "wurde vom Premierminister in seiner Erklärung von Samstag Nacht erläutert; nichts hat sich geändert. Der Premierminister erwartet, dass alle Mitglieder seiner Regierung sich im Einklang dazu verhalten", schloss er.

Hotovely musste eine Pressenote herausgeben, um klar zu stellen, dass ihre Meinungen "nicht Regierungspolitik seien". In den letzten Stunden waren verschiedene Stimmen zu hören, die ihre Entlassung forderten.

"Für mich ist die Regierungspolitik, dass es keinerlei Änderung des status quo auf dem Tempelberg geben wird, so wie es der Premierminister bekräftigt hat, voll verbindlich", war sie (mit Netanyahu) einig.    http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=58528  - Übersetzung: K. Nebauer



"Israels Flagge auf dem Tempelberg" - Ministerin sorgt für Zündstoff - Gebetsmühlenartig wiederholt Regierungschef Netanjahu, Israel wahre auf dem Tempelberg den Status quo. Doch eine Ministerin seiner Partei gießt Öl ins Feuer.

Der Streit zwischen Israel und den Palästinensern um den Tempelberg in Jerusalem heizt sich trotz internationaler Vermittlungsbemühungen weiter auf. Diesmal sorgte die israelische Ministerin Zipi Chotoveli von der Regierungspartei Likud mit umstrittenen Äußerungen für neuen Zündstoff. Die rechtsnationale Politikerin sprach sich dafür aus, auf dem Tempelberg die israelische Flagge zu hissen. Das Plateau liege in Israels Hauptstadt, sagte sie dem Knesset-Fernsehen. "Es gehört uns, es ist der heiligste Ort des jüdischen Volkes." Chotoveli ist Vize-Außenministerin, leitet aber de facto das Außenamt und gibt den Ton an.


Ihre Äußerungen am Montag standen im klaren Widerspruch zu israelischen Beteuerungen, man wolle den Status quo der Stätte, die Muslimen und Juden heilig ist, nicht verändern. Die Regelung besagt, dass nur Muslime auf dem Plateau des >>>

Netanyahu sagt, es sei nötig das ganze (besetzte palästinensische, Ü.) Territorium in der nächsten Zukunft zu kontrollieren - 27.10.2015 - Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu bekräftigte, dass er niemals die Bildung eines unabhängigen palästinensischen Staates erlauben werde und sagte, es sei nötig das gesamte palästinensische Territorium zu besetzen.

"In diesem Augenblick ist es nötig, während der nächsten Zukunft das gesamte Territorium zu besetzen", erklärte der Premier in seiner Intervention in einer Sitzung der Knesset am Montag abend. Mit diesen Erklärungen knüpfte Netanyahu an sein Wahlversprechen vom März an, als er versicherte, im Falle seiner Wiederwahl würde er die Bildung eines palästinensischen Staates nicht erlauben.

Als Antwort an die linken Parteien, die ihm wegen seiner Ablehnung einer Zwei-Staaten-Lösung Unsicherheit bezüglich der besetzten Gebiete vorwerfen, fragte sich Netanyahu: "Glaubst du, dass es hier einen Zauberstab gibt? Ich bin nicht der Meinung", und sagte ihnen: "Man fragt mich, ob wir immer mit dem Schwert (in der Hand, Ü.) leben werden? Ja."

Der Premier hatte die Hauptgründe für das Scheitern der Friedensgespräche mit den Palästinensern vergessen, zu denen der Bau illegaler israelischer Siedlungen auf besetztem palästinensischen Land gehört, als er die palästinensische Seite beschuldigte, den (Friedens-)Prozess mit ihrer Weigerung das Existenzrecht Israels anzuerkennen zu blockieren.

Zu einem anderen Tagesordnungspunkt gab er die Existenz eines Plans zu für den Widerruf des Wohnrechts von 100.000 der mehr als 370.000 Palästinenser, die im Stadtbereich Jerusalems leben, und erklärte, wenn es in dieser Beziehung keine Fortschritte gegeben habe, liege das an Verzögerungen im Justizministerium.

"Wir müssen die Möglichkeit prüfen, ihr Wohnrecht zu annullieren. Darüber muss diskutiert werden", fügte er hinzu. In dem vom israelischen Premier angegebenen Gebiet befinden sich das Flüchtlingslager Shu'afat und die Ortschaft Kafr Aqab.

Die Regierung der Vereinigten Staaten bekräftigte am Montag, "es wäre Besorgnis erregend", wenn Israel diese Residenzerlaubnisse annullierte. "Wenn das stimmt, wäre das für uns eine große Besorgnis", sagte der Sprecher des Außenministeriums John Kirby ohne weitere Kommentare.

Seit seiner de facto-Gründung 1948 hat Israel die Rechte der Palästinenser verletzt, indem es eine rassistische Politik und eine Politik der Strafen anwandte, mit dem Ziel sie von ihrem Land zu vertreiben.

Die Bemühungen der israelischen Regierung zur Judaisierung der besetzten palästinensischen Gebiete nehmen trotz der Mahnungen der internationalen Gemeinschaft immer weiter zu. Die systematische Zerstörung palästinensischer Häuser und der Bau illegaler Siedlungen für die Unterbringung von Siedlern sind die zwei üblichen israelischen Maßnahmen, um die Palästinenser von ihrem Land zu vertreiben.

Zur Zeit ist die Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten höchst angespannt wegen der Angriffe durch die israelischen Militärs und der Profanierung der Al-Aqsa-Moschee durch Siedler und israelischen Regierungskräfte.

Bis jetzt sind im Oktober vom israelischen Militär etwa 61 Palästinenser getötet und weitere 7.100 verletzt worden.  Quelle: www.palestinalibre.org/articulo.php?a=58519 - Übersetzung: K. Nebauer


 

Netanyahu: ‘We need to control all of the territory for the foreseeable future’ - Adam Horowitz - For the clearest distillation of Israeli political thinking there is no better place to start than at the top. Haaretz‘s Barak Ravid reports on Prime Minister Benjamin Netanyahu’s message to a meeting of the Knesset Foreign Affairs and Defense Committee: Prime Minister Benjamin Netanyahu said Monday that although he doesn’t want a binational state, “at this time we need to control all of the territory for the foreseeable future.” >>>

Netanyahu überlegt 80.000 Ost-Jerualemer Palästinensern das Wohnrecht zu entziehen - Es handelt sich dabei um das Gebiet, in dem das Flüchtlingslager Shu'afat und die Ortschaft Kafr Aqab liegen.

Wie die israelische Tageszeitung Yedioth Aharonot berichtet, hat Netanyahu die Frage nach der Möglichkeit der Annullierung des Wohnrechts von 80.000 in Jerusalem, auf der anderen Seite der Trennungsmauer lebenden Palästinensern gestellt.

Nach diesen Informationen hat Netanyahu diese Möglichkeit bei einem Regierungstreffen vor etwa 2 Wochen aufgezeigt und betont: "Dort gibt es kein Gesetz, (dort) wird das Recht nicht eingehalten". "Wir müssen die Möglichkeit prüfen ihr Wohnrecht zu annullieren. Darüber muss diskutiert werden", fügte er hinzu.

In dem Gebiet, auf das Netanyahu hinwies, befinden sich das Flüchtlingslager Shu'afat und die Ortschaft Kafr Aqab. Außerdem sprach er von der Notwendigkeit zu prüfen, ob sich die Sicherheitslage in diesem Gebiet durch den Aufmarsch von mehr Polizei und Armee bessern würde; die genannte Zeitung hat aber darauf hingewiesen, dass die Angelegenheit seither nicht behandelt wurde.

Die Worte von Netanyahu fielen im Rahmen einer Welle der Gewalt, die bis zum Augenblick zu 56 toten Palästinensern und neun toten Israelis geführt hat. http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=58495  -
Übersetzung: K. Nebauer

Am späten Samstagabend griffen zwei Männer Dr. Mustafa Barghouti, den Generalsekretär der Palästinensischen Nationalen Initiative, außerhalb seines Hauses an - Stellungnahme der Palästinensischen Nationalen Initiative - Quell Medico -   Montag, 26 October - Am späten Samstagabend griffen zwei Männer Dr. Mustafa Barghouti, den Generalsekretär der Palästinensischen Initiative, außerhalb seines Hauses in Ramallah an. Der Attentäter versetzte ihm eine acht Zentimeter lange Stichwunde, vom linken Ohr hinunter bis zur Wange, mit einem Messer oder einem (anderen) scharfen Gegenstand.

Laut Dr. Barghouti zielte der Attentäter auf seinen Hals, aber Dr. Barghouti bewegte seinen Kopf so, dass eine tödliche Verletzung vermieden wurde. Einer der Angreifer, der Arabisch sprach, sagte zu Dr. Barghouti: “Lass dir von der Intifada helfen” , was darauf hinweist, dass der Angriff politisch motiviert war und dass sie Kollaborateure Israels gewesen sein könnten.

“Das, was geschah, war ein Attentatsversuch. Eine üble und feige kriminelle Tat“, sagte Dr. Barghouti. Ich glaube, der Angriff hatte den palästinensischen Volkswiderstand, das palästinensische Volk und ihre Führer im Visier. Er stellt eine ernsthafte Gefahr für die freie Rede, den Pluralismus und die palästinensische Zivilgesellschaft dar. Diejenigen, die dieses Verbrechen begangen haben, sind nicht nur Kriminelle, sondern dienen definitiv den Interessen der Besatzung.” Er fügte hinzu, der Vorfall “stellt eine Gefährdung der persönlichen Sicherheit der Menschen dar und zeigt, dass kein Palästinenser sicher ist.”

Dr. Barghouti betonte, dass der Angriff die Bewegung des Volkswiderstandes nicht entmutigen solle und dass er weiterhin in dem gewaltfreien Kampf engagiert bleiben werde. “Er wird mich nicht davon abhalten, mich für unsere Freiheit einzusetzen, meine humanitäre Arbeit zu leisten und an die Macht der Gewaltfreiheit zu glauben. Er wird mich nicht von meiner Pflicht abhalten. Wir werden weitermachen, bis wir alle Siedlungsaktivitäten blockiert haben, bis wir diese Besatzung beenden und bis wir sicherstellen, dass all unsere Gefangenen entlassen werden, was das Wichtigste ist.” “Unser Kampf zielt auch daraufhin, einen freien, demokratischen palästinensischen Staat mit Respekt, Redefreiheit und Organisation aufzubauen.

Dr. Barghouti dankte allen Palästinensern und Internationalen, die ihre Unterstützung ausgedrückt haben und fügte hinzu, dass dieser Angriff nur zu noch mehr Einigkeit bei dem Volk und zu einem beispiellosen Grad an Solidarität führen wird.

“Sie hätten doch nie gedacht, dass alle diese unterschiedlichen politischen Parteien und Organisationen sich auf diese Weise zusammentun. Das Wichtigste ist, dass wir bewiesen haben, dass eine vereinte Führungsriege machbar ist. Wir werden nicht durch das, was geschehen ist, verstummen, wir müssen weitermachen.” Aus dem Englischen übersetzt von Inga Gelsdorf

Kameras in der Al-Aqsa - Israel und die Palästinenser haben die Installation von Videokameras auf dem Tempelberg in Jerusalem vereinbart. Benjamin Netanyahu sagte, er werde damit beweisen können, dass er den status quo der Al-Aqsa-Moschee nicht ändert.

Die Frage ist, ob mit dieser Vereinbarung mit den Kameras der palästinensische Aufstand des letzten Monats enden wird. Die Vereinbarung kam am Samstag zustande, aber gestern gingen die Angriffe auf die israelischen Siedler in den besetzten Gebieten weiter.

Es ist noch zu früh, um zu sehen, welche Auswirkungen die Vereinbarung haben wird. Jedenfalls nicht zu früh, um zu wissen, dass Israel in den besetzten Gebieten weiter bauen wird, was ein Friedensabkommen heute sehr unwahrscheinlich macht. Erst vor wenigen Monaten hat Netanyahu erklärt, solange Likud an der Macht wäre, würde der Siedlungsbau nicht aufhören. Netanyahus Ziel scheint eine Verzögerungstaktik zu sein, während er auf einen Mieterwechsel im Weissen Haus wartet, was im Januar 2017 der Fall sein wird.

Natürlich ist der palästinensische Aufstand ein Ärger(nis), aber kein unerträgliches. Netanyahu hat keine Angst vor den Palästinensern. Das einzige, was ihm Angst machen kann, ist die internationale Gemeinschaft, aber Merkel, Cameron, Hollande und Gefährten haben nicht das geringste Interesse an einer Lösung des Konflikts.

Die Lösung kommt notwendigerweise über einen starken Druck von der internationalen Gemeinschaft auf Israel, was bis jetzt nicht geschehen ist und jetzt auch nicht geschehen wird.

Die Vereinbarung über die Kameras auf dem Tempelberg ist nur ein Kunstgriff im Versuch den palästinensischen Aufstand zu besänftigen, um der internationalen Gemeinschaft zu zeigen, dass Israel keinerlei Interesse an der Gewalt hat. Und das stimmt sicher: Netanyahu hat kein Interesse an der Gewalt und möchte den Aufstand so schnell wie möglich beenden, mit dem Ziel die koloniale Expansion in Jerusalem und dem übrigen Westjordanland beizubehalten wie bisher.

Präsident Mahmud Abbas seinerseits hat ein ähnliches Ziel wie Netanyahu, denn er verabscheut den palästinensischen Aufstand ebenso wie der israelische Premierminister, auch wenn er das nicht öffentlich sagen kann.
http://blogs.publico.es/balagan/2015/10/26/camaras-en-al-aqsa/  -
Übersetzung: K. Nebauer

Lillian Rosengarten spricht mit Philipp Weiss,
dem jüdischen Redakteur 
des Blogs Mondoweiss, über ihre jetzt in  den USA erschienene 
Autobiographie "Survival and Conscience".
Dabei kommen ihre Erfahrungen während ihrer Vortragsreise in Deutschland 
zur Sprache, aber auch die Diskussion in den USA zur Frage  Zionismus - 
Antizionismus, der Zusammenhang zwischen Gewalt gegen Palästinenser und  
Gewalt gegen Schwarze in den USA.
Zum Schluss  äußert sie sich zu  einer  Ein-Staat - oder 
Zwei-Staatenlösung und zu BDS. - Quelle Martin Breidert





Gandhi, The Jews And Palestine - A Collection of Articles, Speeches, Letters and Interviews - Compiled by: E. S. Reddy >>>
 

God’s Chosen People? — Guest Column by Stephen Lensman - (...) Israel’s killing machine raged on Friday, continuing into Saturday. The Palestinian Red Crescent Society (PRCS) said Israeli forces wounded over 290 Palestinians yesterday alone, many seriously – 48 from live fire, 44 using rubber-coated steel bullets.

Hundreds suffered from toxic tear gas inhalation. Maan News said “Israeli forces used Palestine TV reporter and cameraman Sira Sarhan and Hadi al-Dibs as human shields…forcing them at gunpoint to remain in front of their Jeep and tell protesters to stop throwing rocks.”


Collage zum vergrößern anklicken


French journalist David Perrotin was brutally assaulted by Jewish Defense League Zionist zealots outside AFP’s Paris headquarters. He was beaten with batons.

Lunatics involved tried storming AFP’s building, waving Israeli flags, throwing eggs, chanting: “We’re coming to get you.”

One agitator raved: “We are here to show support for Israel in our war against the Arabs. Journalists working for organizations like AFP support the Islamic terrorists and that’s why we have to fight back.” Friday night, Perrotin twittered he’s OK. He thanked everyone expressing support.

On October 21, Luay Faisal Ali Abeid stood on his third floor balcony, displaying no weapon, threatening no one. No clashes were ongoing in the area around his home.

An Israeli soldier opened fire at him without just cause, a rubber-coated steel bullet fracturing his skull and nose, striking his left eye. Surgeons couldn’t save it. They had to operate to remove it.

On Saturday, an Israeli security guard murdered a Palestinian teenager in cold blood. He was unarmed threatening no one. >>>

Palestinian viewpoints on the intifada from the West Bank, Gaza and Lebanon - Pam Bailey - Whether the clashes in Jerusalem and the West Bank are the long-awaited “Third Intifada” is the question being asked by virtually every journalist covering the Middle East. (It takes stabbings and house burnings to get the media’s attention. Once it stops, attention will swing back to ISIS and the neglected refugees at sea—leaving the Palestinians to suffer their decades-long occupation alone, once again.)

Even among Palestinians, the answer to that question varies. The youngest are more likely to say yes, and to glory in the feeling of empowerment, however temporary. The older the person I interviewed, with some exceptions, the more jaded they became. However, there is one common truth among the people on the “street”: The uprising is once again bringing them together (at least in spirit) across borders—from East Jerusalem, to Gaza City, to Beirut.

“Everyone is watching TV, seriously, wherever I go—even at the hair salon,” says Maha Husseini, who is studying for her master’s degree in political science in Gaza. Among her friends, support is strong; there is a sense of unity with the West Bank. Even when the news came in that seven youths had died that day after Israeli forces shot them during a solidarity protest at the border, her friends “strongly supported the demonstration. I heard a couple of people say that even if the protest didn’t result in anything, it shows that our spirit has not been broken and that Palestinians here support the Palestinians there. They think it is the Third Intifada, and if not, they want it to begin.”  >>>

The grandfather of Ahmad Dwabsha, whose family was burnt to death by Israeli settlers, hugs him, trying giving tenderness to him instead of his parents whom Ahmad has not known yet that they were killed !

 

Sonderseite - Der Tod von Ali Saad Dawabsha, ein eineinhalbjähriges Kleinkind >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Nachrichten

UN warnen vor Katastrophe in Nahost

Three Palestinians Killed By Israeli Army Fire In Hebron

58% of Israelis want Palestinians out of Jerusalem

Army Kidnaps 13 Palestinians In Occupied Jerusalem

Soldiers Kidnap 26 Palestinians In Hebron, Two In Bethlehem

Army Kidnaps Four Palestinians Near Ramallah And Nablus

Soldiers Release Young Woman, Keep Her Teenage Sister Detained

27. 10. 2015

Palestine situation extremely serious: Abbas

Israel raises possibility of more hostile measures in al-Quds

video
IOF break into Makassed Hospital, Jerusalem

Abbas: Viele EU-Länder werden demnächst Palästina anerkennen

Two Palestinians killed on Tuesday; 63 Palestinians Killed This Month, Including 14 Children

Executed: Dania Arsheid, 17, from Hebron
Annie Robbins - Israeli forces executed another teenage girl at a checkpoint in Hebron on Sunday. Her name was Dania Arsheid, she was 17 and a student at Al-Rayyan Girls’ High School. A witness at the scene, standing in back of Arsheid in line at the checkpoint adjacent the Ibrahimi Mosque, said the teen raised her arms and stated “I don’t have a knife” before she was shot with “eight to 10 bullets” before she fell to the ground.

Ein Polizist genießt in Gegenwart der getöteten Dania Arsheid seinen Kaffee.

Netanyahu: “We will forever live by the sword.”

Angriff israelischer Soldaten auf Krankenhaus in al-Quds

Vizeaußenministerin will israelische Flagge auf dem Tempelberg

Israeli Forces Isolated and Divided Jerusalem into Small Cantons

Britische Akademiker künden Boykott israelischer Institutionen an

Israelische Hardlinerin schürt KonfliktMinisterin träumt von Flagge auf Tempelberg

Israel – Gewaltaufruf gegen internationale Beobachter

Ministerpräsident Ramelow reist nach Israel: Eine Frage des Respekts

Including Two Children, Israeli Soldiers Kidnap Nine Palestinians In Hebron

Four Palestinians, Including Two Sisters, Kidnapped In Hebron And Bethlehem

Israeli forces in Occupied Territories - unlawful killings

Israel intensifies genocide of Palestinian citizens

Kurz sagte Israel-Reise aus Krankheitsgründen ab

Walmart: Israeli-Uniform für Kinder zu Halloween

Palestinian shot dead by Israeli soldier in West Bank

Netanyahu moves to kill inflammatory talk

How do Palestinian families bury the bodies of their loved ones?

Settlers attack Palestinian farmers picking olives near Nablus

Fashion in the Time of War: Israeli Fashion Week Goes Off With a Bang (Not Literally)

America First Not Israel’: Detroit billboard urges US to restrict influence of Jewish Lobby

UK academics boycott universities in Israel to fight for Palestinians' rights

Five Palestinians Kidnapped In Jerusalem

Israeli Forces Raid Jerusalem's Makassed Hospital

VIDEO- School Days Become Increasingly Perilous as Violence Rages in Hebron

NGO Sues Facebook over Pro-Palestinian Posts

Israelische Kampfjets greifen im Gazastreifen an

Angriff israelischer Soldaten auf Krankenhaus in al-Quds

 USA treiben militärische Eskalation mit Russland voran

Jerusalem- Ministerin will israelische Fahne auf dem Tempelberg

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