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Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:24

Der vierjährige Ahmed Dawabsheh (Bild links) ist  der einzige Überlebende des Anschlags vom 31. Juli. Er erlitt an 60 Prozent seines Körpers Verbrennungen zweiten Grades und wird in Tel Hashomer behandelt. Das sein Bruder und seine Eltern getötet wurden, weiß er noch nicht.

Der Brandanschlag auf ein von Palästinensern bewohntes Haus im Westjordanland hatte drei Todesopfer gefordert. Fünf Wochen nach dem Angriff ist die Mutter Reham Dawabsheh ihren Verletzungen erlegen. Zuvor waren bereits ihr 18 Monate alter Sohn Ali und ihr Ehemann Saad gestorben.

Ali Dawalbsheh, 18 Monate alt war im Haus verbrannt. Verbrannt, weil jüdische Extremisten das Haus der Familie angezündet haben. Aus Hass, aus Rassismus, aus religiösem Eifer.



Sonderseite - Der Tod von Ali Saad Dawabsha, ein 18 Monate junges Kleinkind >>>

Israel hat 2.026 Wohneinheiten für Siedler auf besetztem palästinensischem Land gebaut - Laut einem Bericht von Regavim, das die israelische Tageszeitung Ha'aretz veröffentlicht hat, sind davon 1.232 feste und 794 mobile Häuser.

Von diesen Bauten befinden sich 530 in der Siedlung Ofra, 289 in Beit Eli, 166 in Eli, 133 in Mechmesh, 128 in Elon Moreh, 98 in Psagot, 83 in Kochav Yaakov, 71 in Kedumim und 65 in Kochav Hashachor. 52 in Neve Tzuf, 47in Otniel, 45 in Shavei Shomron, 45 in Mizpeh Jericho, 43 in Yitzhar, 34 in Maón, 27 in Tapuach, 25 in Adán, 25 in Beit Hagai, 23 in Susya, 19 in Neve Daniel, 17 in Tekoa,15 in Har Bracha, 15 in Nokdim, 13 in Pnei Haver, 5 in Ma'ale Amos und 7 in Kedar.

Laut dem Bericht leben etwa 1.500 Familien in diesen Häusern; die meisten von ihnen wissen nicht, dass ihre Wohnungen auf palästinensischen Land liegen. Die israelische Regierung, die die Einwände der internationalen Gemeinschaft gegen ihre Expansionspläne nicht beachtet, hat am 16. April 2015  ein Gesetz beschlossen, das die Konfiszierung von verlassenen palästinensischen Grundstücken in Ost-Jerusalem erlaubt.

Am Montag, den 26.10. hat Israel laut der israelischen Organisation "Peace Now" grünes Licht für den Bau von 77 Wohneinheiten in jüdischen Siedlungen in Ost-Jerusalem gegeben. In Reaktion darauf hat der palästinensische Außenminister Riad al-Maliki vergangene Woche angekündigt, sein Land werde Israel wegen seinem hartnäckigen Bestehen auf der Expansion der illegalen Siedlungen vor den Internationalen Strafgerichthof zitieren.
http://www.librered.net/?p=41091 
Übersetzung: K. Nebauer

Ni’lin: Von der Westbank abgeschlossen - Saeed Amireh berichtet von einer Invasion der israelischen Armee in das Dorf, als gegen die zunehmende Abriegelung des Westbankortes demonstriert wird. Am Tagesende bringen die Soldaten grosse Zementblӧcke, um Ni’lin vollstӓndig zu paralyiseren. Der 2004 begonnene gewaltlose Widerstand steht vor einer grossen Aufgabe, die unsere Solidaritӓt benӧtigt. Hier ist Saeed Amireh:

Am Montag, den 20. Oktober marschierten die Bewohner von Ni’lin wieder zum Eingang des Dorfes. Mit diesem friedlichen und unbewaffneten Protest forderten sie das Ende der Blockade des Dorfes, die zu einer rapiden Verschlechterung der Situation in Ni’lin geführt hat. Sobald die Wachen am Eingang den Protestmarsch sahen, erӧffneten sie das Feuer mit scharfer Munition auf die unbewaffneten Demonstranten. Zwei Menschen wurden in den darauf folgenden Zusammenstӧssen verwundet: Mohammed Nabil Qahoosh, 16 Jahre alt, wurde von einem Kugelsplitter am Kopf getroffen und Ahmed Mohammed Amireh, 13, erhielt eine Kugel ins Bein.

Weil der Dorfeingang von den israelischen Soldaten blockiert wurde, wurde der Krankenwagen ausserhalb des Dorfes festgehalten. Ahmad und Mohammed wurden in einem Privatwagen von den Zusammenstӧssen weggefahren. Der Versuch, beide durch die Hauptstrasse zur Ambulanz zu fahren, scheiterte, weil gleichzeitig die israelische Armee mit neun Jeeps und dutzenden von Soldaten in das Dorf eindrang und Jagd auf das Auto machte, um die Insassen zu verhaften. Glücklicherweise konnte der Wagen entkommen.

Als die Israelis im Dorfzentrum ankamen, blockierte die Dorfjugend die Strassen mit Steinen und verhinderten das weitere Eindringen der Jeeps. Die Soldaten reagierten mit einem verstӓrkten Kugelhagel.  Eine israelische Fusspatrouille versteckte sich wӓhrenddessen zwischen den Hӓusern des Dorfes, um Demonstranten einzufangen und zu verhaften. Sie konnten drei Kinder auf dem Nachhauseweg von der Schule ergreifen und nahmen Mohammed Srour, 12, Jihad Amireh, 13 und Mohammed Nafi, 12, gewaltsam fest

Die Auseinandersetzungen wurden bis neun Uhr abends fortgesetzt. Die israelischen Soldaten feuerten hunderte von scharfen Patronen auf die Demonstranten und Hӓuser und füllten das Dorf mit Trӓnengaswolken, indem sie die Gasgranaten von ihren jeeps abfeuerten. Nach dem Rückzug zum Dorfeingang brachten die israelischen Soldaten einen schweren Lastwagen, der grosse Zementblӧcke transportierte, und riegelten das Dorf ab.

Das Dorf wurde von der israelischen Armee seit Anfang Oktober belagert, aber jetzt scheint es, dass die Abriegelung permanent geworden ist. Das bedeutet, dass niemand das Dorf im Auto verlassen kann und dass die Aktionen der israelischen Armee als Form der kollektiven Bestrafung für die Proteste gesehen werden müssen. Ni’lin ist jetzt von der Westbank abgeschnitten, von einer Apartheidmauer im Westen und Süden, und durch israelische Siedlungen und die Armee im Norden und Osten. Das Risiko einer vollstӓndigen humanitӓren Katastrophe im Dorf Ni’lin wird so erhӧht.

1980 lebten 12500 Menschen in Ni’lin, heute ist die Zahl auf 5500 gesunken. Die Isolierung des Dorfes kann dazu führen, dass mehr Menschen das Dorf verlassen. Von den 5800 Hektar Land, die Ni’lin gehӧrten, hat Israel 5000 konfisziert. Dadurch wurde es unmӧlich, hier seinen Lebensunterhalt durc h die Landwirtschaft zu bestreiten. 3500 Olivenbӓume wurden verbrannt, aus dem Boden gerissen oder auf andere Weise zerstӧrt, was zur Schliessung von zwei Verarbeitungsanlagen für das Olivenӧl geführt hat. Das Wirtschaftsleben des Dorfes wurde durch die Blockade beeintrӓchtigt. Früher war Ni’lin ein beliebtes Einkaufsziel für Palӓstinenser aus den umgebenden Dӧrfern und aus 48. Die Mehrheit der Dorfbewohner bekommt keine Arbeitsgenehmigungen von Israel, was eine enorme Arbeitslosigkeit brachte. Die Belagerung des Dorfes erschwert den Bewohnern auch die Fahrt zu ihren Arbeiststellen in Ramallah. Die Strassen in Ni’lin sind leergefegt und dienen vor allem als Arena für Zusammenstӧssen und Invasionen. Das Schlimmste steht uns vielleicht noch bevor, wenn uns die Nahrungsmittel ausgehen und keine Lieferungen von der Aussenwelt hereinkommen.

Seit 2004 demonstrieren die Bewohner von Ni’lin jeden Freitag gegen die israelische Kolonisierung der Westbank und die brutalen Massnahmen der Besatzungsarmee. - Saeed Amireh, Ni’lin sealed off from the rest of the West Bank, 22. Oktober 2015;
http://saeedamireh.com/ (Übersetzt von M. Lauer)


Sonderseiten -
Friedlicher Widerstand >>>

Reuven Moskovitz ist es mit Hilfe der Herausgeber, Ekkehart Drost und Martin Breidert, gelungen sein zweites Buch zu beenden. Der Titel: “Reuven Moskovitz - Ein Leben für Gerechtigkeit, Liebe und Versöhnung”.

In diesen Zeiten der Eskalation der Gewalt in seinem Land kommt dieses Buch gerade zur richtigen Zeit.
Reuven möchte mit seinem Buch die Menschen mit einem neuen Versuch wachrütteln und sie dazu bewegen, die Augen für die Ungerechtigkeiten in seinem Land zu öffnen. Der Konflikt dort ist aus seiner Sicht der Dreh- und Angelpunkt der gegenwärtig herrschenden Gewalt im gesamten Nahen Osten. Um Ruhe und Frieden wieder herzustellen, soll mit internationaler Hilfe direkt an den Konfliktherden angesetzt werden.
Reuven bittet Sie alle mitzuhelfen, sein Buch zu verbreiten – die kommenden Weihnachtstage wären eine geeignete Möglichkeit, um das Buch zu verschenken.
Es ist mit vielen Bildern und Gedichten versehen und kann ab November 2015 bestellt werden. Der Preis für ein Buch beträgt 15 €, Porto kommt dazu. Sie können das Buch direkt bei Gesine Janssen -  Klunderburglohne 1, 26736  Uttum/Krummhörn, Tel.: 04923-200, bestellen. Ein kleinerer Bestand der Bücher befindet sich bei mir und kann auch bei mir bestellt werden: Hanja Van Dyck, Bonhoefferufer 2 – 10589 Berlin, Tel.: 030-34503244.

Die bisherigen Vortragsplanungen finden Sie in der Tabelle
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Ein Brief zur Unterstützung der palästinensischen Sache unterzeichneten 343 britische Akademiker. Er soll  auf einer ganzen Seite  als Anzeige am Dienstag  veröffentlicht werden.

Indem über den Brief  berichtet wird, sagte die Jüdische Chronik, dass die Unterzeichner aus 72 Instituten kommen, einschließlich der angesehenen Oxford und Cambridge Universitäten. 

„Als Mitarbeiter, die mit den britischen Universitäten  verbunden sind, sind wir tief beunruhigt von Israels illegaler Besatzung palästinensischen Landes, den unerträglichen Menschenrechtsverletzungen, die allen Teilen des palästinensischen Volkes  zugefügt werden ; und anscheinend ist entschieden, jeder machbaren Siedlung  zu widerstehen,“ schreiben die Akademiker in dem Brief.  

Die Unterzeichner des Briefes verpflichten sich, Einladungen  von israelisch akademischen Instituten  auszuschlagen, als akademische Referenten abzusagen und an keiner Konferenz teilzunehmen, die von israelischen Instituten gesponsert, finanziert, organisiert  wurden. Jedoch  - so sagen sie  - wollen sie entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten weiter mit ihren israelischen Kollegen zusammenarbeiten. 

Der Brief folgt der in der letzten Woche  gestarteten  pro-israelischen  Initiative, die von 150 Schriftstellern, Künstlern und Musikern unterstützt wurde, einschließlich , dem Autor von Harry Potter JK Rowling. Diese Initiative ist gegen den Boykott von Israel.

Die jüdische Chronik zitierte Prof. Jane Hardy der Universität von Hertfordshire: „ Dies ist eine Gelegenheit für Akademiker, ihre Stimmen der wachsenden internationalen Bewegung hinzuzufügen, die Israel für seine Menschenrechtsverletzungen verantwortlich hält  und speziell den Entzug von Gelegenheiten für unsere palästinensischen Kollegen, an der globalen akademischen Gemeinschaft teilzunehmen. Die Verpflichtung ruft nicht zur Beendigung von Verbindungen mit individuellen Kollegen auf oder zur Beendigung eines Dialogs. Es ist vielmehr ein Boykott von Instituten, die sich direkt oder indirekt an der systematischen und illegalen Besatzung Palästinas beteiligen.

Dr. Rachel Cohen von der Londoner Stadtuniversität wird zitiert: Es ist die Freiheit  derjenigen von uns, die die Freiheit zu handeln haben, die Freiheit unserer Kollegen an palästinensischen Universitäten zu unterstützen, die diese Freiheit nicht haben.“

Während sich Israel selbst als aufgeklärter Gründer des akademischen Streben ist, sagte Cohen  es „würde systematisch palästinensischen  Akademikern und Studenten ihre Grundfreiheit verweigern, wie zum Beispiel die Bewegungsfreiheit, die nötig ist, um an internationalen akademischen Konferenzen  teilzunehmen oder einfach  rechtzeitig zu den Vorlesungen zu kommen.“ (dt. Ellen Rohlfs)

Die Angst, vergessen zu werden  - Kathrin Bachleitner - Eine neue Welle von Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis hat die westlichen Schlagzeilen erreicht. Von außen beobachtet, geben diese spontanen und brutalen Aktionen erneute Rätsel auf. Man kann nicht umhin zu fragen, ob dies die Vorläufer einer dritten Intifada sind oder ob es sich um eine Kettenreaktion von Einzeltätern handelt. Zeitpunkte und Art der Angriffe deuten eher auf Letzteres hin. Eine zentrale politische Koordination von beiden palästinensischen Fraktionen fehlt, die Täter einen bloß die Verstiegenheit der Lage und die daraus resultierende Aussichtslosigkeit für viele Palästinenser. Sind die Morde an unschuldigen Zivilisten in Israel also ein verzweifelter Schrei nach Aufmerksamkeit?

Israels Antwort ist - wie schon oft - eine Demonstration von Stärke und Macht. Jeder Messerstich, jeder Schuss reißt die kollektive Wunde des nationalen Traumas auf: die Vernichtung der Juden. Durch einen derartigen Filter wird jeder Angriff sofort als akute Existenzbedrohung eingestuft und die Selbstverteidigung mit allen verfügbaren Mitteln in Gang gesetzt. Nun aber ging Premier Benjamin Netanjahu einen Schritt zu weit: Als israelischer Regierungschef auf eine Holocaust-Verfälschung zu setzen, ist nicht nur geschmacklos, sondern >>>

Netanyahu's Apartheid Vision for Israel's Future - In the real world, outside the realm of speechmaking, Netanyahu is only ready to hold empty and aimless talks with the Palestinians. - Haaretz Editorial - Prime Minister Benjamin Netanyahu presented his current political vision to the Knesset Foreign Affairs and Defense Committee this week. While saying that that he does not want a binational state, Netanyahu stressed that Israel “must control the entire area for the foreseeable future.” He explained that he was prepared to divide the land but “the other side is unwilling,” and that the Middle East is subject to Islamic religious influences that preclude any possibility for peace.

On the face of it, this position does not seem extremist. It’s accepted by most Israeli Jews, according to multiple surveys that have been conducted over the last 15 years, ever since the Camp David summit. Most people support the idea of a Palestinian state alongside Israel, but believe that it is not practical since there is “no partner” on the other side. The same majority, including Netanyahu, opposes the notion of a binational state with equal rights for all its citizens, Jews and Palestinians alike. >>>

Informationskrieg 28.10.2015 -  Die NATO stützt sich bei der Entwicklung neuer Propagandatechniken zunehmend auf deutsche Wissenschaftler und Journalisten. Jüngster Ausdruck dieses Vorgangs ist eine für Ende November im nordrhein-westfälischen Essen anberaumte Konferenz über "strategische Kommunikation", die ein Think-Tank des westlichen Militärbündnisses veranstaltet - unter Mitwirkung unter anderem eines Korrespondenten der ARD. Erklärtes Ziel der von führenden deutsch-europäischen Rüstungskonzernen gesponserten Tagung ist es, Methoden zu erarbeiten, mit denen sowohl "öffentliche Unterstützung" für Kriegsoperationen der NATO generiert als auch "feindliche Medienarbeit" gekontert werden kann. Deutschland gilt den Konferenzplanern in diesem Zusammenhang als "problematischer Fall". Ihrer Auffassung nach sind "pazifistische Auffassungen" weit verbreitet unter den Deutschen, die sich deshalb oftmals als besonders anfällig für antimilitaristische "Desinformationskampagnen" erweisen. Dies zeige sich insbesondere bei den öffentlichen Auseinandersetzungen über die zivilen Opfer westlicher "Luftschläge" und den Einsatz bewaffneter Drohnen.


Unterstützung generieren
- Wie das im nordrhein-westfälischen Kalkar beheimatete "Joint Air Power Competence Centre" (JAPCC) der NATO mitteilt, wird es in der Zeit vom 23. bis zum 25. November eine Konferenz über "Luftkriegsführung und strategische Kommunikation" veranstalten. Die von führenden deutsch-europäischen Rüstungskonzernen wie Airbus Denfence and Space oder Rohde und Schwarz gesponserte Tagung in der Ruhrmetropole Essen richtet sich explizit an "Führungskräfte" und "Entscheider" aus Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft. Zu den vom JAPCC geladenen Referenten zählen unter anderen zwei Deutsche: der Militärhistoriker Philipp Fraund von der Universität Konstanz, der sich insbesondere mit Fragen der Kriegsberichterstattung befasst, und der "Hauptstadtkorrespondent" der öffentlich-rechtlichen ARD, Christian Thiels, der als Experte für Medien- und Militärpolitik gilt. Erklärtes Ziel der Konferenz ist es, Methoden zu erarbeiten, mit denen sowohl "öffentliche Unterstützung" für Kriegsoperationen der NATO generiert als auch "feindliche Medienarbeit" gekontert werden kann. >>>

FAQ zur aktuellen Situation - Palästinensische Mission - Nachfolgend finden Sie häufig auftretende Fragen und Antworten (FAQ) im Zusammenhang mit der eskalierenden Gewalt seit Anfang Oktober.


1. Seit Oktober mehren sich die Medienberichte über Gewalt im Nahen Osten. Gab es Auslöser für die Gewalt?
- Während es bestimmte Auslöser wie im Fall der gesteigerten Provokationen radikal-religiöser Siedler im besetzten Ost-Jerusalem oder der Ermordung des 18-Monate alten Ali Dawabsheh und seiner Eltern gibt, ist es die gewalttätige Natur der israelischen Militärbesatzung, die für die jüngste Eskalation ursächlich ist.

Bereits vor der jüngsten Eskalation wurden im Zeitraum Januar bis Oktober 2015 insgesamt 30 palästinensische Männer, Frauen und Kinder in ihren eigenen Städten und Dörfern von israelischen Soldaten oder Siedler getötet. Die Politik der Unterdrückung und der Verweigerung grundlegender Menschenrechte, die vielfach israelischen Siedlungsunternehmen eigen ist, bedeutet, dass die Eskalation der Gewalt schrecklich ist, aber sie kommt nicht überraschend. US-Außenminister Kerry machte dies in einer öffentlichen Erklärung in der vergangenen Woche sehr deutlich. Solange die Besatzung besteht, so lange wird es Zeiten der „Eskalation“ geben.

2. Die Situation am Haram Al-Sharif ist besonders angeheizt. Worum geht es? Möchten Juden nicht doch nur einfach an diesem heiligen Ort beten?
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Israeli forces in Occupied Palestinian Territories must end pattern of unlawful killings - Amnesty International - Israeli forces have carried out a series of unlawful killings of Palestinians using intentional lethal force without justification, said Amnesty International today, based on the findings of an ongoing research trip to the West Bank, including East Jerusalem.

The organization has documented in depth at least four incidents in which Palestinians were deliberately shot dead by Israeli forces when they posed no imminent threat to life, in what appear to have been extrajudicial executions >>>

Video: Two prominent Israelis envision replacing Dome of the Rock with Jewish temple - Philip Weiss - Yesterday the New York Times ran an op-ed by its regular Israeli rightwing columnist Shmuel Rosner, titled “Israel’s Irresponsible Arabs,” that accused Palestinian leaders of stirring a tense population with lies about Al Aqsa mosque, in “a deliberate attempt to make the Temple Mount a point of religious conflict.”

Yes, tensions are high. But are those leaders being irresponsible?

Here are two indications of why Palestinians are upset by Israeli statements about the religious site in the occupied Old City. First, the deputy foreign minister of Israel says that her “dream is to see the Israeli flag flying over the Temple Mount.”


Tzipi Hotovely called on the government to allow Jews to go up to the mount and pray there. The deputy foreign minister’s comments, which were disowned by the Prime Minister’s Office, came amid diplomatic attempts to quell rising.

More of Hotovely’s statement:

“I think it’s the center of Israeli sovereignty, the capital of Israel, the holiest place for the Jewish people,” Likud lawmaker and Deputy Foreign Minister Tzipi Hotovely said in an interview with the Knesset channel. “It’s my dream to see the Israeli flag flying on the Temple Mount.”

Some have now called for Hotovely’s resignation. One Israeli leader said that she was “messianic” and threatening a holy war.

Next, there’s the video below, featuring prominent Israelis, including Prime Minister Benjamin Netanyahu’s minister of Agriculture, calling for the replacement of the Dome of the Rock with the third temple. The video is two years old but was linked in an article two days ago in Haaretz by Dan Caspi on the 20th anniversary of Rabin’s assassination. The piece and the video are in Hebrew. But you can see the temple’s planned outline in blue in the video; and Cantor Michael Davis sent along a summary and partial translations >>>

The incitement Netanyahu doesn't want to talk about - Michael Schaeffer Omer-Man - The Israeli prime minister casts blame on Arab MKs and long-dead clerics but won’t talk about the messianic incitement coming from his own government. And forget about a discussion on the occupation’s role in inciting violence.

Member of Knesset Basel Ghattas entered the Haram al-Sharif/Temple Mount on Monday in direct contradiction of instructions from Benjamin Netanyahu. The Israeli prime minister barred all MKs from entering the compound earlier this month in hopes of preventing provocations that are fanning the flames of violence that swept through Israel and Palestine over the past month.

The provocations Netanyahu was hoping to prevent, however, were not those made by Palestinian members of Knesset. With all due respect to Mr. Ghattas, he is far from a household name among either Israelis or Palestinians, and he does not hold enough sway to influence or provoke anything significant enough that might demand the prime minister’s attention. >>>

5 VIDEOS  UND TEXT - Palestinian life ground to a halt by Israeli forces’ violence in al-Khalil (Hebron) -  Israeli forces entered the Palestinian market, fired tear gas into the busy market place and closed down part of the market.

Twenty minutes past two o’clock, a group of 14 soldiers entered the Palestinian market, bustling with school-children on their way home from school and adults doing shopping. The Palestinian souq is located right next to illegal Israeli settlements. The soldiers entered the souq from the direction of the settlements, took over the main junction at Bab al-Baladiyya and immediately stopped all civilians from passing by in any direction.

Just a few minutes after Israeli forces aggressively took over the main intersection, they started firing tear gas towards a group of children. In total, one stun grenade and 14 tear gas canisters were fired into the busy market by Israeli forces. All the time, settlers on top of the nearby Beit Romano settlement were watching and cheering on, as Israeli forces showered tear gas on civilians in the Palestinian market. >>>








Visualising Israel’s new Jerusalem checkpoints . - Israeli soldiers clash with palestinian protestors near Nablus - In recent days, Israeli occupation forces in East Jerusalem have been imposing checkpoints and roadblocks at the access points to Palestinian communities, ostensibly as a ‘security measure’. These steps are already creating significant problems for Palestinian residents, and on Sunday, a 65-year-old woman died en route to hospital after being delayed at the Israeli checkpoint in Issawiya.

The map below was made by 24fm.ps and is correct as of October 18. >>>

 

Map zum vergrößern anklicken
 

Notorious violent criminal settler Anat Cohen assaults and terrorizes internationals again - During the last two days international human rights activists have repeatedly been attacked verbally and physically by infamous illegal settler Anat Cohen.

At 7:15 this morning, Anat Cohen emerged from Beit Hadassah illegal settlement in Tel Rumeida onto Qurtuba checkpoint, where two internationals were documenting the treatment of children and teachers as they passed through on their way to school, when she started screaming in Hebrew. When both internationals listened to her for a moment, then turned up the stairs where they were headed, she charged and punched one international in the back of the head. Six Israeli soldiers stood about five feet from them and did nothing to intervene at any time.

On deserted Shuhada street, a car rode up close to three internationals returning home from their monitoring of students safety at checkpoints near school clusters. After a short while a settler identified as Anat Cohen got out of the car and immediately started to harass the three human rights observers. Over the course of approximately six minutes, she physically assaulted all three, knocking one to the ground so that he was bleeding in multiple places, and attempting to destroy recording equipment, and striking them in the head. >>>

Israeli forces detaining car in Palestinian market

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Aktuelle  Nachrichten

Erneut Messerattacke, UN warnen vor Katastrophe

Bruder des Rabin-Attentäters ruft zu Mord an Israels Präsident auf

Deutsche und israelische Soldaten haben in den vergangenen Wochen in der bislang größten gemeinsamen Militärübung den Städtekampf geprobt.

 

Young Palestinian Man Killed By Israeli Army Fire In Hebron

Man Dies In Jerusalem After Soldiers Delayed Ambulance

28. 10. 2015

The official Israeli story about Israa Abed
– the Nazareth woman who was shot six times on Oct 9 by Israeli security forces as she stood motionless in a bus station – has changed so many times, it’s difficult to know what to believe any more. By a small miracle she survived the shooting.

Aisha Odeh wird mit dem Ibn Rushd-Preis ausgezeichnet
Der diesjährige Ibn Rushd-Preis für Freies Denken geht an die palästinensische Schriftstellerin Aisha Odeh

Inerhalb eine Monats 64 Tote! Israel weigert sich 28 dieser getöteten ihren Familien zu übergeben.
 

Weiterer Palästinenser im Westjordanland getötet/Bisher 64 Palästinenser getötet

Israeli arms exports take dramatic hit amid growing boycott campaign

Video
Notorious violent criminal settler Anat Cohen assaults and terrorizes internationals again


Video
Anat Cohen insulting internationals

2 VIDEOS - Israeli forces erasing Palestinian lives as if they never existed – 23-year old gunned down in Hebron

Assange: WikiLeaks vorliegende Depeschen zeigen Plan zur strategischen Entvölkerung von Syrien und EU-Flüchtlingskrise

Five Videos Israel Doesn’t Want You To See

Britische Akademiker wollen israelische Universitäten boykottieren

UK academics sever ties with Israeli universities

Why a boycott of Israel makes sense

School days become increasingly perilous as violence rages in Hebron

5 VIDEOS  UND TEXT - Palestinian life ground to a halt by Israeli forces’ violence in al-Khalil (Hebron)

Israel demolishes Bedouin village of Al Araqib — for the 90th time

Israelische Vize-Ministerin provoziert Palästinenser

The Al-Aqsa cameras are a sideshow

Amnesty International demands Israel to stop the ‘unlawful killing’ of Palestinians

Qatar: Palestinian people should enjoy their full rights

West Bank olive farmers work together for purchasing power

Oz: Israel's prison for Palestinian children

Palestine says Israeli forces killed 64 people this month

Tel Aviv to exile 230,000 Palestinians from Quds

Netanjahu will Palästinenser vertreiben

Israel erschiesst Palästinenser

Iraq to take Turkey to Int’l court over Kurdish oil sold to Israel

Settler taking photos of internationals


School days become increasingly perilous as violence rages in Hebron

 

Video
Israeli Army Raids Palestinian School in Search of Stones

Palestine to UN: Set Date for End to Israeli Occupation

Willkürliche Verhaftungen von Steinewerfern, in diesem Outfit ?
Hohe Zahl von 41 gefangenen Frauen, 4 von ihnen sind noch in
stationärer Behandlung.

Zerstörung von Beduinen Eigentum in der Stadt Rahat.

VIDEO - Israeli Soldiers Attack Palestinian Journalist & Beat a Man with

UN warnen vor Katastrophe in Nahost

Three Palestinians Killed By Israeli Army Fire In Hebron

58% of Israelis want Palestinians out of Jerusalem

Army Kidnaps 13 Palestinians In Occupied Jerusalem

Soldiers Kidnap 26 Palestinians In Hebron, Two In Bethlehem

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