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2113 - Jagdaktion Jakob Augstein

 

 

 

29.12.2013 Jakob Augstein hat  auf seiner Facebook-Seite folgendes erklärt: „Das Simon Wiesenthal Center hat mich auf eine Liste der `Top Ten der antisemitischen und antiisraelischen Beschimpfungen´ gesetzt. Die dpa fragte gestern, was ich davon halte. Ich habe den Kollegen dieses hier geantwortet: `Das SWC ist eine wichtige, international anerkannte Einrichtung. Für die Auseinandersetzung mit dem und den Kampf gegen den Antisemitismus hat das SWC meinen ganzen Respekt. Umso betrüblicher ist es, wenn dieser Kampf geschwächt wird. Das ist zwangsläufig der Fall, wenn kritischer Journalismus als rassistisch oder antisemitisch diffamiert wird.” >>>

Am 2.1.2013 kommentiert er bei facebook: "Jakob Augstein @Tanja Cummings: Liebe Frau Cummings, in der Tat finde ich die Entscheidung des SWC verletzend. Aber ich empfinde sie auch als - missgeleitete - Aktion in einer politischen Auseinandersetzung. Hier geht es nicht um Antisemitismus, schon gar nicht um mich. Hier geht es um Israels Sicherheits- und Siedlungspolitik. Aber das Thema ist vergiftet. Ein Gespräch ist gar nicht möglich. Verstehenwollen, Zuhörenwollen sind nicht gegeben. Sie sehen das an vielen Beiträgen dieser Debatte hier (glücklicherweise nicht an allen!) Befürworter (von was?) und Gegner (von was?) stehen sich unversöhnlich gegenüber. Moderation - Mäßigung - muss hier scheitern. Für mich bleibt am Ende einfach die Wahrheit, dass kritischer Journalismus durch persönliche Diffamierung nicht zum Schweigen gebracht werden darf, egal von wem, egal zu welchem Zweck."

Bild zum Vergrößern anklicken.

Gidon Levi sagt: "Auch so manchem jüdischen Kritiker geht es eigentlich um etwas ganz anders, wenn er Journalisten als Antisemiten bezeichnet: Jede Kritik an Israel wird mittlerweile als Antisemitismus bezeichnet. Und das ist sehr praktisch. Denn anstatt dass wir Israelis uns fragen, läuft da vielleicht was falsch, attackieren wir sofort die Kritiker und sorgen dafür, dass sie sich entschuldigen müssen. Natürlich gibt es Antisemitismus. Keine Frage. Aber es gibt sehr ernstzunehmende Kritik an Israel. Und sie ist berechtigt und verdient. Und diese Kritik hat nichts mit Antisemitismus zu tun."

Moshe Zuckermann: „Es wurde höchste Zeit, dass das miese Unwesen, das diverse Diffamierer im deutschen Diskurs mit dem Antisemitismus-Vorwurf betreiben, endlich als das vorgeführt wird, was es ist: als perfide ideologische Praxis zur Abfertigung und Zurichtung politischer Feinde. Dass es diesmal jemanden getroffen hat, der nicht zu den ‚üblichen Verdächtigten‘ gehört, ist, so besehen, ein günstiger Fall. Plötzlich verteidigen ihn Leute, die in dieser Hinsicht selbst einiges auf dem Kerbholz haben.

 
Chronologie
 
1.2.2013

Rabbi Abraham Cooper vom Simon-Wiesenthal-Center auf „Anti-Semiten“-Visite in Berlin - Dr. Ludwig Watzal - Einer fehlte bei dem skurrilen Presseauftritt eines Rabbis aus Los Angeles in Berlin: der Groß-Polemiker Henryk M. Broder. Er hatte durch seine“ fundierte“ Expertise über den angeblichen Antisemitismus des Journalisten und Verlegers Jakob Augstein das Simon-Wiesenthal-Center (SWC) in diesen Schlammassel geritten. Auslöffeln muss dies nun Rabbi Abraham Cooper, seines Zeichens Vize-Direktor des SWC. In dem Umfeld, in dem er auftrat, konnte er aber nur verlieren.

Entbehrte der Antisemitismus-Vorwurf gegen Augstein von Beginn an jeglicher Grundlage, so setzte sich diese journalistische Schmierenkomödie bei der Pressekonferenz fort. Wie unseriös das Ganze ist, lässt sich an der Person von Matthias Küntzel festmachen, den Rabbi Cooper im Schlepptau hatte. Diese Person gehört zu den obsessiv islamophoben „Iran-Experten“, der in seinem früheren Leben einmal als „Handlungsreisender“ in Sachen kommunistische Weltrevolution unterwegs war. Als dieses Geschäftsmodell nach dem Zusammenbruch des Kommunismus nicht mehr lukrativ war, schaltete er um auf Antiislamismus und Pro-Israel-Legitimation, koste es, was es wolle.

Seine „Kenntnisse“ über Israel verhalten sich ähnlich zu denen über Iran, beide bewegen sich auf einem Level, den die wirklichen Experten als dilettieren auf hohem Niveau bezeichnen würden >>>

 

Der Rabbi und die Nicht-Wahrnehmung der politischen Wirklichkeit -  Der Streit um Jakob Augsteins „Antisemitismus“ geht weiter – und verliert jeden Bezug zur Realität im Nahen Osten - Arn Strohmeyer - Nun ist Jakob Augstein in den Augen des Rabbis Abraham Cooper vom Simon Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles doch ein schlimmer Antisemit, nachdem das Institut sein Urteil zuvor etwas abgemildert hatte. Auf einer Pressekonferenz in Berlin wiederholte der jüdische Geistliche die Vorwürfe gegen den Journalisten und Verleger. Coopers Verdikt richtet sich vor allem gegen eine Äußerung Augsteins. In einer Kolumne hatte dieser geschrieben: „Israel wird von den islamischen Fundamentalisten in seiner Nachbarschaft bedroht. Aber die Juden haben ihre eigenen Fundamentalisten. Sie heißen nur anders: Ultraorthodoxe oder Charedim. Das ist keine kleine, zu vernachlässigende Splittergruppe. Zehn Prozent der sieben Millionen Israelis gehören dazu.“   
Cooper hing an die Wiederholung dieser Sätze die polemische Frage an: Wie viel Selbstmordattentäter innerhalb und außerhalb Israels die Orthodoxen hervorgebracht hätten? Und die Feststellung, diese Gruppe von Juden sei in Auschwitz als erste umgebracht worden. Was soll dieser rhetorische Ausfall? Niemand verteidigt Selbstmordattentate, und der Vergleich mit Auschwitz ist in diesem Zusammenhang völlig unangebracht. Man muss dagegen fragen: Wie steht es mit der Wahrnehmung der Realität bei diesem Rabbi? Kennt er die Verhältnisse in Israel nicht? Der israelische Historiker Gershom Gorenberg (selbst ein orthodoxer Jude) sieht in seinem neuen Buch „Israel schafft sich ab“ (das in Deutschland beim Campus-Verlag erschienen ist) drei große Gefahren, die Israels Existenz bedrohen: die fortdauernde Besatzung, die Untergrabung von Recht und Gesetz (liberaler Rechtsstaat in Israel und völlige Rechtlosigkeit in den besetzten Gebieten) und die staatliche Förderung des religiösen Extremismus.  
Denn die Ultra-Orthodoxen, die Cooper und auch Gorenberg meinen (wenn auch jeweils aus ganz anderer Perspektive), nehmen an Zahl schnell zu, ohne selbst ihren Lebensunterhalt verdienen zu müssen, da sie vom Staat unterhalten werden. Sie können sich lebenslang ganz ihren frommen Studien widmen. Gorenberg warnt davor, dass hier auf Kosten des Steuerzahlers religiöse Extremisten und Fanatiker herangezogen werden >>>

 

Vorwürfe des Simon-Wiesenthal-Zentrums: Rabbi nennt Jakob Augstein Antisemiten - Severin Weiland - Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat Aussagen des SPIEGEL-ONLINE-Kolumnisten und Verlegers Jakob Augstein auf eine Liste der schlimmsten antisemitischen Äußerungen gesetzt. In Berlin verstärkte jetzt dessen stellvertretender Leiter Rabbi Cooper die Kritik - und nennt Augstein unverblümt einen Antisemiten. >>>

 

Besuch vom Wiesenthal-Zentrum: Wie Jakob Augstein zum Antisemiten wurde - Erst war Jakob Augstein jemand, der antisemitische Texte schreibt, nun ist er ein Antisemit. Zumindest aus Sicht des Simon-Wiesenthal-Zentrums - Ortstermin einer Anklageverlesung. - Niels Kruse - Er sei ja nicht nach Berlin gekommen, um Journalisten zu belehren, sagte Abraham Cooper im Bundespresseamt. Aber dann schwieg die versammelte Presseschar dennoch für einen kurzen Moment betreten. "Mich wundert es schon, dass kaum ein deutscher Journalist die Texte von Jakob Augstein nicht früher angeprangert hat", sagte der Rabbi aus Los Angeles in die Runde. Vermutlich fühlte sich niemand der Anwesenden persönlich angesprochen, dennoch machte sich ein gewisses Unwohlsein breit. >>>
 

Kommentar - Erhard Arendt: Augstein sagt: "Ich weiß nicht, welche Erfahrungen Rabbi Cooper mit der Presse hat und wie das am Sitz des Wiesenthal-Zentrums gehandhabt wird. Aber offenbar sind seine Vorstellung von Pressefreiheit und offener Debatte vollkommen andere als wir es hier gewohnt sind." - Das einzig "gute" was dieser Rabbi Cooper erreicht hat, deutschlandweit ist  diese unzutreffende Verleumdung als Antisemit und ist Henryk M. Broder nur noch eine Lachnummer.
Solche Diffamierungen nimmt diesem Netzwerk mittlerweile kaum einer noch ab. Solche falschen Freunde Israels schaden Israel mehr als das sie - wie sie glauben - nützen. Wer möchte solche Verleumder als Freunde haben. Sie betreiben das, was sie anderen vorwerfen.

Die Zionistische Abwehr von Kritik mit Hilfe der Antisemitismuskeule

D elegitimiert Kritiker,
D ämonisiert sie
D oppelte Standards werden in Bezug auf Israel angewendet

Jemand der die Anwendung von Doppelstandards perfekt beherrscht, holte auf der Konferenz von Cooper die "Katze aus dem Sack. Matthias Küntzel  der "Antideutsche"  Demagoge. Er sagt: "So, wie es früher normal war, pauschal gegen Juden zu sein, so ist es heute normal, pauschal gegen Israel zu sein" (Quelle) Die Kritik an Israel gleichzusetzen mit dem Judenhass im 3. Reich, so die notwendige und berechtigte Kritik zu delegitimieren, darum geht es diesen Herren...

Augstein sagt zu den Vorwürfen: "Mit Antisemitismus-Vorwürfen, wie sie gegen mich erhoben werden, wird Politik gemacht und versucht, die Öffentlichkeit zu kontrollieren", sagte der Publizist. Und: "Ich finde es unseriös, wenn gleichzeitig noch eine Debatte verweigert wird." Quelle

Ein mehr als merkwürdiges ja fragwürdiges Demokratieverständnis zeigte dieser Rabi Cooper. Sagte er früher noch "mäßigend" Augstein habe antisemitisch formuliert, müsse aber kein Antisemit sein, so sagt er jetzt er sei ein Antisemit:
"Er habe dabei die Chance verstreichen lassen, sich für seine israelkritischen Texte zu entschuldigen und seine Äußerungen zu relativieren."
Rabi Cooper treibt es  noch toller und sagt: "

Jakob Augstein schreibt in facebook: "Rabbi Cooper vom Simon Wiesenthal Zentrum war heute in Berlin und hat eine Pressekonferenz gegeben. Er hat seine Vorwürfe gegen mich weiter verschärft. Gerne hier noch einmal zur Erinnerung: Rabbi Cooper hat sich geweigert, mit mir ein Gespräch zu führen. Der Spiegel hatte versucht, ein solches zu organisieren. Erst sagte er, er könne nicht in einem Raum mit mir sitzen. Als wir vorschlugen, das Gespräch über Skype zu führen, lehnte er ab. Ich sollte mich zunächst entschuldigen. Da ich kein Angeklagter bin und Rabbi Cooper kein Richter und da er Vorwürfe gegen mich erhoben hat und nicht ich gegen ihn (oder überhaupt gegen Juden) musste ich das ablehnen. Dann fiel ihm ein, er müsse zu einem Interview selber einen Journalisten mitbringen, der auch Fragen stellen dürfe. Am besten aber sollte der Spiegel ihm eine Seite zur Verfügung stellen, auf der er seine Sicht der Dinge darstellen kann. Das wiederum musste der Spiegel ablehnen.
Ich weiß nicht, welche Erfahrungen Rabbi Cooper mit der Presse hat und wie das am Sitz des Wiesenthal-Zentrums gehandhabt wird.
Aber offenbar sind seine Vorstellung von Pressefreiheit und offener Debatte vollkommen andere als wir es hier gewohnt sind.
Man macht solche Erfahrungen sonst eigentlich nur mit fundamentalistischen oder totalitären Institutionen."

 

Audio - "Wir haben es mit einem Antisemiten zu tun!"!? - Reaktionen von Jakob Augstein - Das amerikanische Simon-Wiesenthal-Zentrum hat seine Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Verleger Jakob Augstein bekräftigt. Der für die Liste der weltweit zehn schlimmsten Antisemiten zuständige Rabbiner und Vize-Direktor des Simon-Wiesenthal-Zentrums, Abraham Cooper, sieht den Vorwurf durch ein Streitgespräch Augsteins mit dem Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Graumann, bestätigt. In Berlin hat er heute auf einer Pressekonferenz nochmal nachgelegt: "Wir haben es mit einem Antisemiten zu tun!" Was Jakob Augstein persönlich darüber denkt, das hat er uns in einem Interview verraten. >>>

 

Crowddenunzianten - Alexander Dill - Im Hinterzimmer des gesunden Volksempfindens - Es bereitete Menschen schon immer große Lust, ohne persönliches Risiko in die Gesänge der Anklage und Verdächtigung aus der Kehle eines namhaften Denunzianten mit einzustimmen. Sie gewinnen dadurch das Gefühl, der darbenden Gerechtigkeit werde Genüge getan. In Zeiten von Social Web reicht bereits der Klick auf ein "like" oder "submit", um den Shitstorm über den Denunzierten auszuschütten. Man muss sich nicht mehr – wie noch 1938 – mit Steinen vor den Fenstern der Gescholtenen einfinden. Nennen wir diese Choristen darum Crowddenunzianten und sehen uns drei Beispiele für ihr Treiben an. Vergeblich versuchten Spiegel und Süddeutsche, den Verfasser der Top Ten der Antisemiten, Rabbi Abraham Cooper aus L.A., zu einem Interview oder Gespräch zu bewegen. Es war ihm nur zu entlocken, dass bei der Aufnahme von Jakob Augstein in die rufschädigenden Charts der weise Rat von Professor h.c. Dr. Henryk Broder, bekanntlich Harvard-Historiker und Nobelpreisträger für Antisemitismusforschung, berücksichtigt worden sei. Allerdings, so Cooper, sei die Erkenntnisbasis zum Erstellen des Antisemiten-Prangers weitaus größer. >>>

 

Textsammlung - Augstein - Broder Cooper  >>>

 

 

26.1.2013

Das Simon Wiesenthal Center löscht Palästina aus - Da Palästinenser auch Semiten sind, die Juden, nach Slomoh Sand, eigentlich nicht alle von den biblischen Juden abstammen, dafür aber auch  "die" Palästinenser Teil des Urvolkes der Semiten war, kann man sagen, das Simon Wiesenthal Center gehört eigentlich in die "Top Ten Anti-Semitic". Wir sollten großzügig sein und einen der oberen Ränge auswechseln.

Das Simon Wiesenthal Center veröffentlicht  auch die: "2010 Top Ten Anti-Israel Lies".
Dabei
präsentierte es seine Vorstellung von einer Ein - Staaten - Lösung
Das Simon Wiesenthal Center hat  keine Probleme ein Bild von Großisrael zu zeigen.... (pdf) >>>

Wo bleibt der Aufschrei der Öffentlichkeit? Hat Henryk M. Broder schon seine Antisemitismusschleuder aus der Tasche geholt? Der Protest von Herrn Graumann ist so leise, er ist nicht hörbar. Die Israelische Botschaft schweigt lautstark.... Sind alle noch heiser, weil sie über Bushido (siehe Bild links unten) herfielen oder haben alles so laut geschrien, damit man nicht sieht, was das so semitische Simon Wiesenthal Center präsentiert? - E. Arendt

Dokumentation:
Augstein und das Simon Wiesenthal Center >>>
 

Israel-Kritik erlaubt  - Der Deutsche Journalisten-Verband hat den Publizisten Jakob Augstein gegen den Vorwurf des Antisemitismus in Schutz genommen. - Die Zitate aus Texten von Augstein, die das Simon-Wiesenthal-Zentrum als Belege einer angeblich antisemitischen Haltung des Autors anführt, spiegelten Kritik, aber keine Hetze wider, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Ich kann nicht nachvollziehen, wie Augstein in einem Atemzug mit den ägyptischen Muslimbrüdern, mit Irans Präsident Ahmadinedschad und anderen Phantasten einer angeblichen jüdischen Weltverschwörung genannt werden kann.“ Es sei die Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten, kritisch zu berichten. Das schließe die israelische Politik mit ein. „Für die Journalistinnen und Journalisten gilt das Gleiche wie für alle anderen Deutschen auch: Wir haben aufgrund des Holocaust eine besondere Verantwortung“, sagte Konken. „Dieser Verantwortung kann aber nur gerecht werden, wer sich kritisch mit der Politik und den Entwicklungen im Nahen Osten auseinandersetzt. Das ist weit entfernt von Antisemitismus.“ Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

 

14.1.2013

Israelkritik und die „3-D“-Formel - Dr. Ludwig Watzal -  Kommt endlich bei Henryk M. Broder (HMB) in Ansätzen die so genannte Altersweisheit zum Vorschein? Auf den ersten Blick könnte man dies meinen. Aber er hat sich nur für seine „Streicher“-Invektive gegenüber dem „Freitag“-Verleger Jakob Augstein eine „Entschuldigung“ aus den Rippen geleiert. Diese dient nur oberflächlich der verbalen Abrüstung. Wurde Broder von einigen seiner klügeren Freunde dazu überredet? Trotzdem: Broder semper idem! Wenn jetzt noch Rabbi Abraham Copper vom Simon-Wiesenthal-Center (SWC) von seiner Entschuldigungsforderung an Augstein abrücken würde, könnte man zur Tagesordnung übergehen und hoffen >>>

 

Broder zieht "Stürmer"-Vergleich gegen Augstein zurück - Vollends daneben" findet Henryk M. Broder seinen Vergleich zwischen Jakob Augstein und dem Nazi-Hetzer Julius Streicher. Doch er reitet schon wieder neue Attacken. >>>
 

Billig, Billiger, Broder - Jetzt wird jeder miese Trick angewandt um Augstein zu delegitimieren: "Man muss auch gönnen können. Sendungsbewusstsein trifft Kapital oder - … wie Jakob Augstein seinen Freitag finanziert >>>

Kurzkommentar - E. Arendt - Vielleicht legt uns auch Henryk M. Broder seine Einkommenssteuererklärung einmal vor. Vielleicht weiß man danach ob oder ob nicht Henryk M. Broder Nebeneinkünfte aus Israel oder anderen Quellen bekommt....

 

Die Augstein-Broder-Debatte deprimiert mich - Michael Angele - Fragen Viele kluge Leute machen leider noch keine gescheite Debatte. Ein kleiner Hilferuf - Ich weiß nicht, was Jürgen Habermas zu dieser Debatte sagt. Aber für den Theoretiker des herrschaftsfreien Diskurses und der kommunikativen Vernunft muss sie der reinste Albtraum sein. Diese Debatte ist das schiere Gegenteil von einem echten Streitgespräch, in dem sich Kontrahenten mit unterschiedlichen Positionen argumentativ austauschen und dann auch mal ein wenig klüger nach Hause gehen. Natürlich sind solche Vorstellungen immer auch etwas naiv, oder sagen wir freundlicher: von einem Ideal geprägt (gab es denn auch nur eine einzige "Debatte", die ihm gerecht wurde?), denn in Debatten geht eben immer auch viel um Macht und Strategie und ums Rechthaben. >>>
 


Mit der Krönung Jakob Augsteins
zu einem der zehn schlimmsten Antisemiten der Welt ist der Kampf gegen den Antisemitimus von der großen Tragödie, die er einmal war, wohl endgültig zur lumpigen Farce mutiert. Norman Finkelstein gibt einen Rückblick, wie es so weit kommen konnte. Quelle Thomas Immanuel Steinberg

 

13.1.2013

 

Broders taktischer Rückzieher - Das infame Spiel mit dem Antisemitismus-Vorwurf wird weitergehen - Arn Strohmeyer - Da schafft Israel mit der Besetzung und Besiedlung eines fremden Territoriums seit Jahrzehnten eine Gefahr für den Weltfrieden, aber man soll nicht darüber reden dürfen! Absurd! Da werden seit Jahrzehnten Menschenrechte und Völkerrecht durch Israel permanent verletzt, aber man soll nicht dazu Stellung nehmen dürfen! Widersinnig! Wenn Menschenrechte und Völkerrecht als Regeln des Zusammenlebens auf diesem Planeten überhaupt einen Sinn haben, dann nur, wenn sie für alle Völker und Staaten in gleicher Weise gelten! Auch für Israel darf es kein Sonderrecht geben, das wäre umgekehrter Rassismus! Genau in diesem universalistischen Sinne hat Jakob Augstein seine Kolumnen geschrieben und wurde vom Simon-Wiesenthal-Zentrum dafür auf Platz 9 der Ranking-Skala der schlimmsten Antisemiten des Jahres 2012 gesetzt. Henryk W. Broder hatte die Vorarbeit zu dieser infamen Inszenierung geleistet. Nun hat er (wie auch das Wiesenthal) Zentrum einen Rückzieher gemacht und sich entschuldigt. Ist er zur Besinnung gekommen und reuig geworden? Ist aus dem Saulus ein Paulus geworden? Weit gefehlt! Diesem Mann ist das Diffamieren und Anprangern von vermeintlichen „Antisemiten“ zur zweiten Natur geworden. Dass er der Sache, die er vertritt, mit seinen Ausfällen mehr schadet als nützt, ist er unfähig einzusehen. Sein Rückzug jetzt ist rein taktisch zu verstehen, denn er hat schlicht gemerkt, dass er es zu weit getrieben hat und die Angelegenheit sich zu einem Rohrkrepierer entwickelte. >>>



Broders Antwort oder wie ein Haßprediger noch im Fallen Gift versprüht - Salim Spohr - Indem Herr Broder seine unverschämten Beleidigungen Augsteins in vorgeblicher Entschuldigung nun alle wiederholt, zeigt er uns virtuos, wie ein Haßprediger noch im Fallen Gift versprüht. Gehört es zur Logik der Widerlegung von Falschem, es im Wortlaut zu wiederholen, bevor es widerlegt werden kann, empfiehlt es sich im Falle der Beleidigung, auf eine Gegenrede zu verzichten, wenn anders die Schmähung durch ihre Wiederholung nicht noch aufgewertet werden soll. Indem Herr Broder seine unverschämten Beleidigungen Augsteins in vorgeblicher Entschuldigung nun alle wiederholt, segelt er genüßlich im Winde jenes logischen Prinzips und zeigt uns virtuos, wie ein Haßprediger noch im Fallen Gift versprüht. >>>

 

Graumann und Augstein streiten über Israel-Kritik - Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, wirft in einem SPIEGEL-Streitgespräch Jakob Augstein vor, "kaltherzig" über Israel zu schreiben. - Augstein antwortet ihm: "Mir kommt es vor wie die Instrumentalisierung eines schweren Vorwurfs. Es geht nicht um mich, es geht darum, Debattenverläufen den Riegel vorzuschieben." Jakob Augstein, der die Wochenzeitung "Der Freitag" herausgibt und deren Chefredakteur ist, verteidigt sich weiter: "Ich schreibe böswilliger über die SPD als über Israel." Im Übrigen sei er nicht obsessiv, von seinen über hundert Kolumnen auf SPIEGEL ONLINE hätten sich nur fünf mit dem Thema Israel beschäftigt. >>>



RBB: Schumacher für Broder - Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat einen Nachfolger für Henryk M. Broder gefunden. Künftig wird der Journalist Hajo Schumacher am Freitagmorgen um kurz nach acht Uhr zu hören sein. >>>

 

Faked Broder Interview - Anis Hamadeh - 12.01.2013 - Nach einem Artikel vom 11.01.2013: www.welt.de/112708625
Faked Anis: Hallo faked Broder.
Faked Broder: Faked Anis, lange nichts gehört von dir.
Faked Anis: Knapp sieben Jahre. Wir hatten diese Satire zusammen geschrieben.
Faked Broder: Ach, das soll eine Satire gewesen sein?
Faked Anis: "Pressezeit (4): Henryk M. Broder". Erfüllt die Kriterien, würde ich sagen.
Faked Broder: Und, was machst du so?
Faked Anis: Musik. Und du?
Faked Broder: Ich laufe herum und entschuldige mich bei Leuten.
Faked Anis: So'n Quatsch.
Faked Broder: Doch. Das war nicht hilfreich. Ich entschuldige mich.
Faked Anis: Was ist denn mit DIR los?
Faked Broder: Das mit dem Reichssicherheitshauptamt hätte ich nicht sagen dürfen.
Faked Anis: Ich dachte, das sei dein Job.
Faked Broder: Auch ich schieße im Eifer des Gefechts schon mal über das Ziel hinaus.
Faked Anis: Ist das nicht dein Markenzeichen?
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12.1.2013

Jakob Augstein hat nicht die Antisemitismus-Debatte in Deutschland angeheizt, seine Kritiker haben die Rassimus-Debatte angeheizt. - Erhard Arendt  – der nachfolgende Text des Direktors für Internationale Beziehungen am Simon-Wiesenthal-Center in Paris,

Shimon Samuels  belegt das wovor er Augstein im Auge, warnt.
Es geht nicht um das wovor er warnt, um Antisemitismus, es geht um die unkritische Verteidigung eines Staates, um die Diffamierung seiner Kritiker, um den Umgang mit ihnen.

Die 3D Kriterien die Samuels als Maßstab ansetzt, erfüllt Samuels selber nicht. Er arbeitet mit einer Doppelmoral. Gaza ist sicher „nur ein Freiluftgefängniss“, ist kein Lager (wie Augstein - begrifflich falsch - gesagt haben soll), das zu behaupten ist einzig eine unzutreffende Behauptung, ist deswegen nicht antisemitisch. Ansonsten lenken die Proteste gegen Augstein davon ab, dass – leider – jedes seiner Worte zutreffend ist und die Politik und breite Öffentlichkeit sich seiner – unserer - Kritik anschließen würde. Die israelische Regierung, die IDF, die Siedler sind mehr als zu kritisieren. Diese Kritik rassistisch zu nennen ist rassistisch.

Die 3D Kriterien, sind sehr einfach allgemein formuliert:

D-ämonisierung von Juden,
D -oppelstandard, mit dem Juden gemessen werden, und
D -elegitimierung von Juden.

Da, wo man von anderen Formen des Rassismus spricht kann man generell sagen:
"Der Rassismus war immer an der
D -ämonisierung von Menschen zu erkennen, dem
D -oppelstandard, mit dem Menschen gemessen wurden, und der
D -elegitimierung von Menschen, "Rassen" und Glaubensrichtungen."

Diese 3D Kriterien kann man so auch auf andere Staaten, Personen beziehen. Insofern widerspricht das was Samuels
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Antisemitismus-Debatte um Augstein „Auch Worte können töten“ - Shimon Samuels - Jakob Augstein hat mal wieder die Antisemitismus-Debatte in Deutschland angeheizt. - Deutschland hat die Verpflichtung, Israel keinen Schaden zuzufügen, sagt unser Autor, der Direktor für Internationale Beziehungen am Simon-Wiesenthal-Zentrum in Paris. Er verteidigt die Entscheidung, Jakob Augstein auf die Antisemitismus-Liste zu setzen, und entwirft einen Zehn-Punkte-Kodex für Journalisten. Dass der deutsche Journalist Jakob Augstein auf der Top-Ten-Liste des Simon-Wiesenthal-Zentrums mit den antisemitischen und antiisraelischen Äußerungen des Jahres 2012 steht, hat eine Debatte ausgelöst, die heilsam sein kann. Augsteins Äußerungen mögen nicht das todbringende Potenzial in sich tragen, das hinter der ägyptischen Muslimbruderschaft oder der iranischen Führung steht, aber sie erfüllen die drei Kriterien, mit denen zwischen legitimer Kritik an Israel und Antisemitismus unterschieden werden kann. >>>

 



 

11.1.2013

 

Darum liegen die Augstein-Kritiker falsch - Jonas Nonnenmann - Nach den absurden Anschuldigungen des Wiesenthal-Zentrums wird die Kritik an Jakob Augstein sachlicher. Augstein sei kein Antisemit, bediene aber anti-jüdische Ressentiments, sagt der Präsident des Zentralrats der Juden. Er liegt falsch. - Der Journalist Jakob Augstein hat laut Simon Wiesenthal Zentrum einige der schlimmsten antisemitischen Äußerungen von sich gegeben, was für ein Treppenwitz der Geschichte. Wenn ihn im Begleitwort noch der Wortverdreher Henryk M. Broder ohne nähere Begründung als „lupenreinen Antisemiten“ denunzieren darf, dann ist die Realsatire perfekt. Und was seine ruhige Reaktion betrifft: Es spricht für Augstein, dass er auf den Schlag in die Magengrube nicht ebenso billig antwortet.  >>>

 

Wie Rabbi Cooper den Augstein und unseren Verstand beleidigt - Salim Spohr - Hatte Jakob Augstein die israelische Regierung gelegentlich kritisiert, da er die Atombombe Israels für gefährlich, ultraorthodoxe Juden mit islamischen Fundamentalisten für vergleichbar und den Gaza-Streifen als ein Lager erkannt hatte, in dem der jüdische Staat seine künftigen Feinde ausbrüte, so verdient er doch zugleich, gegen den daraus abgeleiteten Vorwurf, er sei Antisemit, nachdrücklich verteidigt zu werden; mehr noch sollten solche Leute wie Rabbi Abraham Cooper und deren irrwitzige Anmaßung des Richteramtes doch endlich selbst einmal zum Thema gemacht und gefragt werden, was das überhaupt für Attitüden sind, die hinter solchen “Top-Ten-Listen” stehen, die uns bislang eher aus der Musikindustrie oder von Bestsellerlisten der Literatur her bekannt waren. Da gilt es, Augstein nicht bloß zu verteidigen, sondern jenes israelgesteuerte Abmahnsystem selbst einmal kritisch zu prüfen. >>>
 

Der "große" Bruder der Top Ten Liste des „Das Simon Wiesenthal Center - JEWISH S.H.I.T. LIST Self-Hating and/or Israel-Threatening >>>
 

8.1.20112

Antisemitismus-Debatte Jüdisches Zentrum relativiert Vorwürfe gegen Augstein - Das Simon-Wiesenthal-Center differenziert seine Antisemitismus-Vorwürfe gegen Jakob Augstein - zumindest ein wenig. Der Journalist äußere sich zwar kritisch über Israel, sei dadurch aber nicht automatisch ein Juden-Hasser. Entschuldigen müsse er sich für die Aussagen trotzdem. >>>

Broder hätte Augstein noch höher eingestuft - Augstein etwa, in der Tat ein erbitterter Kritiker der israelischen Siedlungspolitik und der Regierung Netanjahu, hätte seiner Ansicht nach sogar einen Platz im oberen Drittel der Liste verdient, in der Nähe des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, noch vor den ungarischen Rechtsextremisten der Jobbik-Partei >>>>

Mehr zum Thema auf einer Augstein - Broder  Sonderseite >>>

7.1.2013
 


Broder vs. Augstein - oder: Send in the Clowns! - Dr. Ludwig Watzal - Send in the Clowns! - Es sei das Verdienst des Simon-Wiesenthal-Zentrums (SWC), „das Thema Antisemitismus zu einer Kabarettnummer gemacht zu haben“ schreibt Harald Martenstein in „Der Tagesspiegel“ vom 6. Januar 2013. Und Henryk M. Broder (HMB) spielt den kabarettistischen Pausenclown, könnte man ergänzen, indem er einen „Antisemiten“ nach dem anderen über die Bühne zieht. Wen trifft der Bannstrahl des „Antisemitismus“ als nächsten? Vielleicht Micky Maus? Broder und das SWC haben dazu beigetragen, dass das „Antisemitismus-Stigma“ ein für alle Mal perdu ist. Broder interessieren nach eigenen Angaben nicht die rechtsextremistischen Antisemiten, sondern ihm gehe es um die „neuen“ Antisemiten, sprich jene Reste der versprengten Linken, die es immer noch wagen, Israel wegen seiner Menschenverachtenden Besatzungspolitik im besetzten Palästina zu kritisieren. Jakob Augstein steht dafür quasi stellvertretend und muss den geballten Furor Broders und Teilen der extremistischen „Israellobby“ über sich ergehen lassen. Es geht ihnen in Wahrheit gar nicht um den rassistischen Antisemitismus, sondern um jegliche Kritik an Israels Besatzungsherrschaft als „antisemitisch“ >>>

 


Dummes Ranking - Jakob Augstein ein Antisemit? - Es gibt falsche oder überzogene Vorwürfe, die ignoriert man am besten. Der Vorwurf, ein Antisemit zu sein, zählt nicht dazu. Darauf muss der Beschuldigte reagieren, erst recht, wenn er Deutscher ist. Gut, wenn er dabei Beistand hat. Dass das Simon-Wiesenthal-Center den Publizisten und Zeitungsherausgeber Jakob Augstein auf eine Liste mit den zehn schlimmsten Antisemiten und Israel-Verleumdern 2012 setzte, hat eine Flut von Stellungnahmen ausgelöst, die Augstein von dem üblen Verdacht freisprechen. Der gewichtigste Freispruch kommt vom Zentralrat der Juden in Deutschland. Dessen Vizepräsident Salomon Korn meint, er habe bei Augstein-Lektüren nie den Eindruck gehabt, der Verfasser sei Antisemit. >>>
 

 

Antisemitismus-Debatte - Israel gehört nicht seiner Regierung - Dient der Antisemitismus-Vorwurf dazu, absolut jede Kritik an Israels Politik aus Deutschland zu unterbinden? Der Blick einer israelischen Autorin auf den Fall Augstein. - Alexandra Belopolsky - Der Fall Jakob Augsteins beleuchtet wieder ein Thema, das seit Jahrzehnten die Welt, vor allem Deutschland beschäftigt: Wie kritisiert man Israels Politik, ohne dabei ein Antisemit genannt zu werden? Das Simon-Wiesenthal-Zentrum (SWZ) scheint zu sagen: „Gar nicht.“ Damit folgt das SWZ einer beliebten Strategie zur Delegitimierung von Israels Kritikern, die sowohl von der Regierung und den israelischen Rechtsnationalisten als auch von unterschiedlichen Israel-Freunden weltweit benutzt wird. >>>

 

Henryk M. Broder dreht noch mehr durch: „Augstein bereitet die nächste Endlösung vor“ - Franz Feyder - Was haben die ägyptischen Muslimbrüder, das iranische Regime und der deutsche Verleger Jakob Augstein gemeinsam? Nach Ansicht des Simon-Wiesenthal-Zentrums zählen sie zu den schlimmsten Antisemiten der Welt. Augstein wehrt sich – Henryk M. Broder kontert im Interview. - Herr Broder, wie oft haben Sie als Kind in der Ecke gestanden, weil sie sich mit Klassenkameraden gekloppt haben? >>>

6.1.20113

 

Henryk M. Broders „Antisemiten“ - Dr. Ludwig Watzal - Honorige Kritiker israelischer Regierungspolitik! Sind sie deshalb "Antisemiten"? - Verfolgt man Broders „journalistische“ Ergüsse zum Thema „Antisemitismus“, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass an ihm ein „Antisemitismus-Experte“ verloren gegangen ist. So wurde er doch allen Ernstes einmal als „Experte“ bei einer Anhörung eines Bundestagsausschusses gehört! Dort faselte er etwas über „neuen“ Antisemitismus, worunter er vermutlich jede Form von „Israelkritik“ versteht. Geradezu obsessiv verfolgt er den Verleger der Wochenzeitung „der Freitag“, Jakob Augstein. >>>


 

Antisemitismus-Debatte - Der Fall Augstein - Jan Fleischhauer - Was bringt ein renommiertes Institut wie das Simon-Wiesenthal-Zentrum dazu, einen SPIEGEL-Kolumnisten unter die zehn schlimmsten Antisemiten einzureihen? Soll man das wirklich ernst nehmen? Ich arbeite also an der Seite eines weltbekannten Antisemiten. Meine Texte erscheinen in einem Verlag, der zu 24 Prozent ihm und seinen Geschwistern gehört. Seit zwei Jahren, seit Einrichtung dieser Kolumne, pflegen wir einen freundschaftlichen Umgang. Das heißt, ich arbeite nicht nur mit einem bekannten Judenfeind zusammen, ich bin ihm über das normale Berufsverhältnis hinaus verbunden. Ich könnte jetzt sagen, dass ich von allem nichts gemerkt habe. Dass ich genauso überrascht und schockiert bin wie vermutlich viele Leser. Aber was sagt das über mich? Bin ich am Ende vielleicht selber jemand, der Juden hasst, ohne es sich einzugestehen? >>>

 

Der "Fall" Jakob Augstein - Freispruch 3. Klasse - Institut für Palästinakunde - Nachdem die staatstragenden Medien mehrheitlich beschlossen haben, dass Jakob Augstein kein Antisemit sei, dreht nun auch die Israel-Lobby bei und distanziert sich nun von ihrem Trash-Vertreter, H. Broder, und dem 'Simon Wiesenthal Center'. Broder habe übertrieben heisst es unisono, wobei Verantwortlichen unterschlagen, dass sie seit Jahren den Resonanzboden für ihn und seinesgleichen geliefert haben. Das nicht etwa, weil sie etwas gegen Antisemiten hätten, sondern weil sich gezeigt hat, dass sich der 'Kampf gegen den Antisemitismus' an der Seite der Israel-Lobby allerbestens dazu eignet die antikapitalistische Linke zu demolieren und das Mäntelchen der Rechtschaffenheit über die imperialen Weltordnungskriege des Westens zu streifen. >>>
 

?? Augstein schuldet dem jüdischen Volk eine Entschuldigung ?? - Sonja Pohlmann, Christian Böhme >>>
 

Ausweitung der Kampfzone - Auf einer Liste mit den Führern der ägyptischen Muslimbrüderschaft und der iranischen Regierung um Mahmud Ahmadinedschad: Der Journalist Jakob Augstein ist vom Wiesenthal Center unter die Top Ten der weltweit gefährlichsten antisemitischen und anti-israelischen Verleumder gewählt worden. Doch das Ranking erntet Widerspruch. - Lothar Müller - Es ist verständlich, dass für Israel-Kenner wie Tom Segev und Micha Brumlik der "Experte" Henryk M. Broder nicht wichtig ist >>>

 

Broder unter den Top 10 der schlimmsten Antimuslimiten - Die deutsche Wochenzeitung ‘Der Freitag’ des Verlegers Jakob Augstein hat nun in der hitzigen Debatte eine Liste mit den schlimmsten Muslimhassern veroeffentlicht: [...]Aber gut, wenn Broder, der generell kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, gegen Muslime zu pöbeln es mag, wenn Menschen auf Listen landen, dann machen wir doch einmal unsere eigene Liste und legen an Broder die Massstäbe an, die das Simon-Wiesenthal-Zentrum bei seiner Beurteilung Herrn Augstein zu kommen ließ:
Da stünde auf Platz 1 – Breivik
gefolgt von Platz 2 – Die NSU auch Zwickauer Terrorzelle genannt
auf Platz 3 stünde – Die NPD, denn auch hier hat man sich freundlicher Weise auf jene von Broder verachteten Migranten aus der arabischen Welt und der Türkei eingeschossen
gefolgt von Platz 4 – Pro Deutschland
Ja und die Plätze 5 – 10 belegt auch schon Herr Broder. >>>


Dazu: Broder vs. Augstein – machen wir doch auch .. - Journalismus Broder pöbelt gegen Augstein und das nicht erst seit kurzer Zeit. - Nein, für Broder ist man schon Antisemit, wenn man sagt: Ich habe Urlaub in Israel gebucht. Dann muss man sich von diesem Manne unter Umständen demnächst vermutlich fragen lassen, ob man Katstrophentourist sei, dann schon muss man sich rechtfertigen können. Ein deutscher Tourist eben alleine aus dem Zweck heraus nur nachzählen zu wollen, um wie viele Menschen das kleine Israel seit seiner Gründung nach dem Holocaust gewachsen sei. Für Broder ist man Antisemit, wenn man das Wort Israel als Deutscher überhaupt in den Mund nimmt >>>
 

 

5.1.2013

Augstein: Auch der Zentralrat der Juden hält die Vorwürfe gegen den Verleger und SPIEGEL-ONLINE-Kolumnisten für falsch. Augstein war vom Simon-Wiesenthal-Zentrum auf eine Liste der zehn weltweit schlimmsten Antisemiten gesetzt worden.  - Jakob Augstein ist für ihn kein Antisemit: Aus Sicht von Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, ist der entsprechende Vorwurf falsch. Das amerikanische Simon-Wiesenthal-Zentrum habe bei seiner Kritik an dem Verleger und SPIEGEL-ONLINE-Kolumnisten offensichtlich nicht genügend recherchiert oder sich kundig gemacht, kritisierte Korn an diesem Freitag im Deutschlandradio Kultur. "Ich habe einiges von ihm gelesen, es war nicht sehr viel. Ich hatte nie den Eindruck, dass das, was er geschrieben hat, antisemitisch ist", sagte Korn. >>>

 

Korn: Simon-Wiesenthal-Zentrum ist Hendryk M. Broder gefolgt - Das Simon-Wiesenthal-Zentrum ist wohl in das Fahrwasser von Hendryk M. Broder geraten. Das vermutet Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. >>>
 


Radio1 seine neue Position gefunden: Broder raus. Augstein rein. - Hier das Interview mit Jakob Augstein >>>

 

Jakob Augstein in schlechter Gesellschaft - (SB) - Kaum ein Blatt unter den bürgerlichen Medien, das Jakob Augstein nicht gegen den Vorwurf verteidigt, zu den schlimmsten Antisemiten der Welt zu gehören. Zu Unrecht sei er in die schlechte Gesellschaft notorischer Judenhasser aus aller Welt geraten, wird dem Simon Wiesenthal Center (SWC) in Los Angeles entgegengehalten, das den Verleger und Journalisten auf Platz neun der diesjährigen "Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs" [1] gesetzt hat. Nicht nur die übel beleumdeten Mitbewerber um Platz eins der Negativliste lassen die Kritiker unisono die Beschädigung der Glaubwürdigkeit des renommierten, gegen Rassismus und Antisemitismus kämpfenden Instituts diagnostizieren. Den häufig in die Talkshows der Republik gebetenen Sproß eines der bekanntesten Verlegers und Journalisten der BRD überhaupt als Antisemiten zu bezeichnen geht den Kollegen in den Feuilletons und Politmagazinen entschieden zu weit.
Einzugestehen, daß die öffentlich-rechtlichen wie privaten Medien selbst an der inflationären Anwendung und rufschädigenden Wirksamkeit dieses Vorwurfs beteiligt sind, davon ist der Chor der Entrüsteten weit entfernt. Die Diffamierung entschiedener Kritiker der israelischen Besatzungspolitik, die es wagen, von Siedlerkolonialismus oder Apartheidpolitik zu reden, wie die Unterstützung aggressiver Kriegshandlungen des Staates Israel unter dem Vorwand unabdinglicher Selbstverteidigung hat in deren Redaktionen eine lange bewährte Tradition. >>>


Was hat Augstein eigentlich geschrieben?
- Kurzkommentar von E. Arendt -  Eine Seite der falschen Freunde Israels listet Zitate von Jakob Augstein, die ihn angeblich belasten sollen, auf und meint den vorhandenen Antisemitismus mit dem schwammigen  Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, eingesetzt von der Bundesregierung belegen zu können. Nun hab ich mehrfach die Zitate von Jakob Augstein durchgelesen, finde sie entsprechen der Wirklichkeit und ich kann "leider" keinen Antisemitismus erkennen. Wer kann mir helfen?     Publikative.org » Blog Archive » Was hat Augstein eigentlich geschrieben >>>
 

4.1.2013 -

Solidarität mit Jakob Augstein! -  Arn Strohmeyer - Nun hat es auch es auch Jakob Augstein erwischt. Das Simon-Wiesental-Zentrum hat ihn in die Ranking-Liste der bedeutendsten lebenden „Antisemiten“ aufgenommen. Wenn die Sache nicht so ernst wäre, könnte man sie eigentlich nur als lächerlich und absurd abtun. Aber sie ist bitterernst. Vor allem deshalb, weil der wirklich nötige Kampf gegen diese Form des Rassismus hinter diesen Scheinvorwürfen zum reinen Wettbewerb um die schlimmste Verleumdung gerät, was das Vorgehen gegen den real existierenden Antisemitismus zur Wirkungslosigkeit verurteilt. Denn wenn jede Kritik an Israels Politik „antisemitisch“ ist, dann wird dieser Vorwurf inflationär und verliert seine überzeugende Kraft.     

Offenbar nehmen die Urheber der Verleumdungen das gern in Kauf, weil es ihnen in Wirklichkeit um ganz etwas anderes geht als um die Bekämpfung des Antisemitismus. Sie wollen jede Kritik an Israels Politik im Keim ersticken. Unter Berufung auf den Holocaust soll diesem Staat – gegen Menschenrechte und Völkerrecht – nach seinem eigenen Selbstverständnis weiter alles erlaubt sein. Er darf tun und lassen, was er will, er braucht niemandem Rechenschaft abzulegen. Dabei übersehen die Urheber der Verleumdungen aber eins: Wenn Kritik an Israels Politik in Deutschland (und anderswo) ein absolutes Tabu sein soll, dann wird diese Kritik hinter vorgehaltener Hand geübt – nach dem Motto: „Die Juden dürfen alles, man darf nur nicht darüber reden.“ So fördern die Tabuisierer den Antisemitismus noch, anstatt ihm durch Transparenz und eine offene Diskussion Einhalt zu gebieten.   

Die Diskussion über Israels Politik muss auch aus einem anderen Grund möglich sein: Wenn Israel wirklich die „einzige Demokratie im Nahen Osten“ ist (wie es uns ja ständig vorgehalten wird), dann ist es eine Selbstverständlichkeit, auch über diese Politik kritisch zu debattieren – zumal dies eine Politik ist, die so mit dem internationalen Recht auf Kriegsfuß steht. Es geht dabei immerhin um das Schicksal von Millionen Juden und 4,5 Millionen Palästinensern, Menschen, die uns nicht >>>


 

H. M. Broders ruchlose 68er- Stunkmasche - Jakob Augstein "So haben Antisemitismus und Körpergeruch etwas gemeinsam: Stinken tun immer die anderen". Auch wenn H. M. Broder damit über Jakob Augstein richten will, gerät ihm... (...) Wem zur Gegenwart der Wirklichkeit in Israel, Palästina nichts mehr einfällt, dem fallen, neben Jahrtausend alten Feindschaften, ruchlos, neu erfundene ein, bis ihm ein derartig, realitätsentkernt, dickes Fell gewachsen ist, in dem er, wie, weiland, Henryk M. Broder, kein publizistisches Rückgrat mehr braucht, um standfest aufrecht wirkend, im bunten Welt- Blätterwald behaust, unterwegs zu sein? >>>

 

Zentralrat der Juden verteidigt Jakob Augstein - Rückendeckung für Jakob Augstein: Auch der Zentralrat der Juden hält die Vorwürfe gegen den Verleger und SPIEGEL-ONLINE-Kolumnisten für falsch. Augstein war vom Simon-Wiesenthal-Zentrum auf eine Liste der zehn weltweit schlimmsten Antisemiten gesetzt worden.  Jakob Augstein ist für ihn kein Antisemit: Aus Sicht von Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, ist der entsprechende Vorwurf falsch. Das amerikanische Simon-Wiesenthal-Zentrum habe bei seiner Kritik an dem Verleger und SPIEGEL-ONLINE-Kolumnisten offensichtlich nicht genügend recherchiert oder sich kundig gemacht, kritisierte Korn an diesem Freitag im Deutschlandradio Kultur. "Ich habe einiges von ihm gelesen, es war nicht sehr viel. Ich hatte nie den Eindruck, dass das, was er geschrieben hat, antisemitisch ist", sagte Korn. >>>
 


Broder vs. Augstein – machen wir doch auch .. - Journalismus Broder pöbelt gegen Augstein und das nicht erst seit kurzer Zeit. - (...) Broder darf ungestraft Augstein als „Ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische Dreckschleuder“ bezeichnen. Die Berliner Zeitung schreibt weiter: Beleidigen kann jeder, diffamieren, lügen und rufmorden auch, aber in einem Satz eine Person gleichzeitig beleidigen, diffamieren, über sie Lügen verbreiten und einen Rufmord begehen, das kann in der deutschen Publizistik nur einer. Und es ist nicht das erste Mal. Und formuliert weiter: Mit der weltweiten Ausrufung Augsteins als Antisemit hat sich das Simon Wiesenthal Center – möglicherweise ungewollt, aber grob fahrlässig – zum Komplizen Broders gemacht und zum Vollstrecker der Rufmordkampagne, die Broder seit Längerem gegen den Freitag-Herausgeber führt. >>>

 

Jakob Augstein und das elfte Gebot. - Rainer Kahni (facebook) - Deutsche Journalisten haben es nicht einfach. Bei allen ihren Formulierungen müssen sie darauf achten, nicht gegen die Regeln der political correctness zu verstossen. Wer diese Regeln aufgestellt hat, ist nicht bekannt. Sie wurden auch niemals in einem demokratischen Prozess debattiert, in eine Rechtsnorm gegossen und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Ergo gibt es die political correctness gar nicht. Gleichwohl haben die wahnhaften Verfechter der political correctness ganz Deutschland damit überzogen wie ein eitriger, nässender Ausschlag. Wer dagegen verstösst, den trifft die Totschlag - Keule dieser Meinungs – Terroristen mit voller Härte. >>>


 

Kritik am Staat Israel ist kein Antisemitismus - Das Simon Wiesenthal Center versteht sich als eine internationale Menschenrechtsorganisation und kämpft gegen Rassismus, Antisemitismus, Terrorismus und Völkermord. Auf seiner Agenda steht auch die Förderung von Toleranz und Verständigung. Mit der Nominierung von Jakob Augstein auf seiner jährlichen Liste der schlimmsten Antisemiten hat sich das Center allerdings seinen Zielen selbst Grenzen gesetzt, erklärt Botschafter Salah Abdel Shafi. - „Mit der Platzierung des in Deutschland renommierten Verlegers und Journalisten Jakob Augsteins auf seiner jährlichen Liste der schlimmsten Antisemiten hat sich das international anerkannte Simon Wiesenthal Center seinen ehrenwerten Zielen selbst Grenzen gesetzt.
Sein Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus, Terrorismus und Völkermord sowie die Förderung von Toleranz und Verständigung finden dort ein Ende, sobald Kritik an der israelischen Regierungspolitik, vor allem an der Unterdrückungspolitik gegenüber des palästinensischen Volkes, geübt wird >>>

 

Kritik an Antisemitismus-Vorwurf gegen Jakob Augstein - Generalsekretär der Evangelischen Akademien in Deutschland spricht von "pauschaler Keule" - Der Antisemitismusforscher Klaus Holz hält die Wahl des Publizisten Jakob Augstein in die Top Ten der weltweit schlimmsten Antisemiten für gefährlich und schädlich. Indem es jede Differenzierung unterlasse, höhle das verantwortliche Simon-Wiesenthal-Zentrum den Inhalt des Vorwurfs aus.
Pokatzky: Nun ist ja der Kronzeuge für das Wiesenthal Center Henryk M. Broder - ich habe ja schon zitiert diese Sätze gegen Augstein, "er ist ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische Dreckschleuder, der kleine Streicher von nebenan", womit an Julius Streicher, den Herausgeber der Nazi-Publikation "Stürmer" erinnert wird. Broder hat auch schon mal zur Zeitschrift "Cicero" gesagt, für eine gute Pointe würde ich zum Islam übertreten. Wie ernst ist ein solcher Mann überhaupt noch zu nehmen?
Holz: Also als Antisemitismuskritiker nehme ich ihn seit langem nicht mehr ernst.
Pokatzky: Als was nehmen Sie ihn denn noch ernst?
Holz: Als Pöbler. >>>

 

Hier läßt man die Masken fallen:  "Auch das Simon-Wiesenthal-Zentrum verteidigte die Entscheidung. Der stellvertretende Direktor, Rabbi Abraham Cooper, sagte unserem Korrespondenten Jan Tussing, bei Augstein handele es sich um einen wichtigen Spieler im deutschen Journalismus, der vor niemandem Rechenschaft ablegen müsse. Vielleicht sei das das Problem, so Cooper. Augstein müsse seine Texte niemandem vorlegen, bevor sie gedruckt würden." Werden wir als demnächst wieder die Zensur einführen. Leiter solch einer Zensurbehörde würde dann sicher Henryk M. Broder.... Mit solchen Handlungen disqualifiziert sich das Simon-Wiesenthal-Zentrum nicht zum erstenmal, kein Wunder, wenn man einen "Pöbler" Henryk M. Broder als Berater nimmt.  Quelle und schreckliches mehr >>>

 

Wir Antisemiten - Kommentar von Stefan Reinecke - Das Simon-Wiesenthal-Center in Los Angeles hat den linksliberalen Publizisten Jakob Augstein kürzlich auf Platz neun der gefährlichsten Antisemiten weltweit verortet, drei Plätze hinter der griechischen Nazischläger-Partei „Morgenröte“. Dieser Vorwurf ist abstrus. Der Publizist ist ein scharfer, rationaler Kritiker der rechtsnationalen israelischen Regierung. In seinen Texten finden sich indes keine jener verhängnisvollen Vergleiche Israels mit NS-Terminologie. Solche Assoziationen wecken gerade bei deutschen Autoren den berechtigten Verdacht, hier diene volltönende Kritik an Israel dazu, durch die Hintertür einen deutschen Entlastungsdiskurs zu befördern. Doch das ist hier nicht der Fall. Was Augstein schreibt, ist so ähnlich regelmäßig auf der Meinungsseite der liberalen israelischen Zeitung Ha’aretz zu lesen. >>>


 

Man beginnt sich von Henryk M. Broder zu distanzieren: Warum ich nicht mehr für den RBB kommentiere - Adieu, RBB! Seit Jahren stehe ich jeden Freitag früh auf, um auf Radio 1 Themen zu kommentieren. Dieses Mal wollte der Sender wegen Jakob Augstein darauf verzichten. Das ist schlicht illoyal. Von

 

Henryk M. Broder verschärft Kritik an Jakob Augstein - Sonja Pohlmann, Christian Böhme - Die Debatte um die Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Verleger Jakob Augstein geht in voller Schärfe weiter. Während einige Prominente den Journalisten ausdrücklich in Schutz nehmen, legt Henryk M. Broder nach - und das sehr deutlich. - Nach den Antisemitismus-Vorwürfen gegen Jakob Augstein nehmen Prominente wie Politiker und Journalistenvertreter den Journalisten und Verleger der Zeitung „Freitag“ in Schutz. Auch Augstein selbst wehrt sich gegen die Vorwürfe. „Wenn jemand in einer freien Gesellschaft Regierungen kritisiert, ist das sein gutes Recht. Wenn man daraus Antisemitismus ableitet, dann ist das sehr gewagt“, sagte CDU-Bundesvize Julia Klöckner am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Ähnlich äußerte sich Linksfraktionschef Gregor Gysi. >>>


 

Kritik an Israels Regierung = Antisemitismus. Und die TAZ macht bei dieser üblen Hatz auf „Freitag“-Herausgeber Augstein mit. - Albrecht Mülle - Als Fazit seiner Beobachtungen im Jahr 2012 setzte das Simon Wiesenthal Center (SWC) den deutschen Publizisten Jakob Augstein auf Platz 9 seiner Liste der „Top Ten“-Antisemiten und Israel-Kritiker. Vor Augstein wurden immerhin noch die Ägyptische Muslimbruderschaft und das Regime des Iran platziert. Das SWC beruft sich zur Begründung auf Henryk M. Broder und nennt diesen Rechtspopulisten einen „weltweit anerkannten Experten“ für Antisemitismus. Die israelische Zeitung Jerusalem Post übernimmt die Wertung des SWC. Die TAZ widmet dem Vorgang am 29. Dezember einen verständnisvollen Wischi-Waschi-Kommentar. Die Auflistung Jakob Augsteins ist ein unglaublicher Vorgang. Es ist ein weiterer Versuch, Kritiker an der israelischen Politik mundtot zu machen. Das zielt auf Kritiker außerhalb und innerhalb Israels. Wenn Augstein diese zweifelhafte Ehre mithilfe der üblen Methoden eines Broder zuteil wird, dann müssen auch andere Kritiker demnächst Ähnliches befürchten. – Damit Sie sich ein Bild von dem Vorgang machen können, folgt eine Kurzdokumentation und am Ende ein erweiterter Einordnungsversuch. >>>

 

2012: Die Radikalisierung des Henryk M. Broder - Für eine kleine, aber extrem laute Gruppe von Verschwörungstheoretikern stand auch 2012 vor allem im Zeichen des strukturellen Antisemitismus. Neu ist, dass dank des Omnipräsenten Henryk M. Broder niemand mehr vor dieser Keule gefeit zu sein scheint. Das soll als Entschuldigung für einen etwas anderen Jahresrückblick dienen. - Sebastian Müller - Henryk M. Broder, selbsternannter Antisemtenjäger, hat im zu Ende gehenden Jahr allerhand zu tun gehabt. Wer hätte auch – außer Broder selbst natürlich – ahnen können, dass es derart viele Offenbarungseide von “Antisemiten” geben würde? All diese Outings mussten natürlich sowohl in der Achse des Guten als auch in der äußerst gehaltvollen Welt Online gebührend rezipiert werden. Denn wer hier in Deutschland ein Antisemit ist und wer nicht, bestimmt mittlerweile nicht mehr nur der Zentralrat der Juden, der die Deutungshoheit seit einer Weile - mit wem wohl, Broder natürlich – teilen muss. >>>

 

CDU-Vizechefin verteidigt Augstein gegen Antisemitismus-Vorwurf - Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat den "Freitag"-Herausgeber Jakob Augstein gegen den Vorwurf in Schutz genommen, weltweit einer der wichtigsten Antisemiten zu sein. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter lobte die rheinland-pfälzische CDU-Chefin ausdrücklich einen Artikel in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe), in dem der Journalist in Schutz genommen wird. >>>

 


Joerg Lau · facebook - Ich will's mal so sagen: Wenn Israel sich ernsthaft wegen Jakob Augsteins Kolumnen Sorgen machen müsste, dann wäre das Schlimmste ja wohl überstanden. Anders gesagt: Das Simon-Wiesenthal-Zentrum so auf den Hund kommen zu sehen, ist eigentlich traurig. >>>

 

Gysi und CDU-Vize nehmen Augstein in Schutz - (...) In Deutschland wird der Antisemitismusvorwurf gegen Augstein überwiegend als überzogen kritisiert. "Wenn jemand in einer freien Gesellschaft Regierungen kritisiert, ist das sein gutes Recht", sagte die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner am Donnerstag. "Wenn man daraus Antisemitismus ableitet, dann ist das sehr gewagt." Auch der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) nimmt den Publizisten Jakob Augstein vor Antisemitismus-Vorwürfen des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Schutz. Für solche Vorwürfe böten die bisher erschienenen Artikel keinen Anlass, sagte Verbandssprecher Hendrik Zörner am Donnerstag in Berlin. Ähnlich argumentiert Linksfraktionschef Gregor Gysi. Augstein sei ein herausragender kritischer Journalist, der teils berechtigte, teils unberechtigte Kritik an der Politik der israelischen Regierung übe, erklärte Gysi am Donnerstag. "Deshalb aus ihm einen Antisemiten schmieden zu wollen, geht völlig fehl und unterstützt den schleichenden Antisemitismus." >>>

 

3.1.2013  - Broder diffamiert Augstein - Christian Bommarius - (...) Warum aber wird dann ausgerechnet Jakob Augstein weltweit als Deutschlands führender Antisemit angeprangert? Die Erklärung findet sich in der Begründung der Entscheidung des SWC, genauer in dem Leumundszeugen gegen Augstein, auf den sich das Wiesenthal Center beruft :
„ Jakob Augstein ist kein Salon-Antisemit, er ist ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische Dreckschleuder, ein Überzeugungstäter, der nur Dank der Gnade der späten Geburt um die Gelegenheit gekommen ist, im Reichssicherheitshauptamt Karriere zu machen.“
Beleidigen kann jeder, diffamieren, lügen und rufmorden auch, aber in einem Satz eine Person gleichzeitig beleidigen, diffamieren, über sie Lügen verbreiten und einen Rufmord begehen, das kann in der deutschen Publizistik nur einer. Es spricht für den deutschen Rechtsstaat, dass Henryk M. Broder bis heute frei herumläuft, aber es spricht gegen das Simon-Wiesenthal-Center, dass es den Lügen und Verleumdungen dieser trostlosen Witzfigur aufgesessen ist.
Wer Broder Glauben schenkt, der vertraut auch einem Bankräuber sein Bargeld an und einem Kannibalen die Ehefrau. Mit der weltweiten Ausrufung Augsteins als Antisemit hat sich das Simon Wiesenthal Center – möglicherweise ungewollt, aber grob fahrlässig – zum Komplizen Broders gemacht und zum Vollstrecker der Rufmordkampagne, die Broder seit Längerem gegen den Freitag-Herausgeber führt. - Broder verwendet die Sprache der Nazis - „Parasit“, „parasitäres Pack“, „Pack“ – Broder ist der einzige deutsche Journalist, der sich unentwegt der Sprache des Nationalsozialismus bedient, ohne als durchgeknallter Rechtsextremist geoutet zu werden. >>>

 

"„Parasit“, „parasitäres Pack“, „Pack“ – Broder ist der einzige deutsche Journalist, der sich unentwegt der Sprache des Nationalsozialismus bedient, ohne als durchgeknallter Rechtsextremist geoutet zu werden." Christian Bommarius

 

Wer hasst da wen? - Frank Drieschner - Das Simon-Wiesenthal-Zentrum diffamiert einen Israel-Kritiker - Im publizistischen Nahostkonflikt ist ein eher leichtfertiger Umgang mit dem Vorwurf des Antisemitismus üblich. Was gerade geschehen ist, sprengt allerdings diesen Rahmen. Die Frage ist, ob sie womöglich gemeinsam durchdrehen: Israel, das Land, das sich anschickt, eine Zwei-Staaten-Lösung durch neue Siedlungen endgültig zu verhindern, während zwei Drittel seiner jüdischen Bewohner nach einer aktuellen Umfrage den Palästinensern in einem gemeinsamen Staat die Bürgerrechte verweigern wollen. Und seine Lobby, die soeben in Gestalt des renommierten Simon-Wiesenthal-Zentrums den deutschen Journalisten Jakob Augstein zu einem der schlimmsten Antisemiten der Welt erklärt hat. >>>

 

2.1.2013 - Antisemitismus-Vorwurf - Eine offene Gesellschaft  - Das Simon-Wiesenthal-Center hat Jakob Augstein als schlimmen Antisemiten deklariert: Das ist unsinnig und die Begründung lächerlich. - Nils Minkmar - Die Nominierung von Jakob Augstein auf Platz neun der Liste der zehn schlimmsten Antisemiten ist ein schwerer intellektueller und strategischer Fehler des Simon Wiesenthal Centers (SWC). So wird nicht nur ein kritischer Journalist in unangemessene Gesellschaft gestellt, all jenen, die zu recht auf ihr stehen - den neun anderen Personen und Gruppen also, wird es leicht gemacht, sich mit dem Verwies auf solche Beliebigkeit zu exkulpieren. Um den Fehler zu erkennen, genügt das Studium der Liste selbst. >>>


Congratulations to Carlos Latuff and Jakob Augstein - A "hit list" of the most "anti-Semites" in the world. - Ludwig Watzal The "Simon Wiesenthal Center" (SWC) in Los Angeles was once famous for tracking down former Nazi criminals. This was long ago. The institution still derives its reputation from its former purpose. Today the SWC annually publishes a "hit list" of the most "anti-Semites" in the world. Third place in their "Anti-Semitism" list was awarded to the Brazilian cartoonist Carlos Latuff, who using his caricatures depicting the crimes of the Israeli occupation forces against the Palestinian people is always correct in his evaluations of the issue. Among the 'winners' is once again, a German, Jakob Augstein, publisher of the weekly "Friday". As always, Augstein always responds polititely to this "honor": "The SWC is an important, internationally recognized institution.For its work in addressing and fighting anti-semitism, the SWC all my respect. It is all the more distressing when this struggle is weakened. This is necessarily the case when critical journalism is defamed as a racist or anti-Semitic." Augstein's violation of the dogmas, which the "Israel Lobby" has used to protect Israel from criticism of its brutal occupation regime >>>

Auch hier >>>


Congratulations for Carlos Latuff and Jakob Augstein  - Carlos Latuff erhält einen "Preis"! - Dr. Ludwig Watzal >>>
 

Jakob Augstein hat  auf seiner Facebook-Seite folgendes erklärt: „Das Simon Wiesenthal Center hat mich auf eine Liste der `Top Ten der antisemitischen und antiisraelischen Beschimpfungen´ gesetzt. Die dpa fragte gestern, was ich davon halte. Ich habe den Kollegen dieses hier geantwortet: `Das SWC ist eine wichtige, international anerkannte Einrichtung. Für die Auseinandersetzung mit dem und den Kampf gegen den Antisemitismus hat das SWC meinen ganzen Respekt. Umso betrüblicher ist es, wenn dieser Kampf geschwächt wird. Das ist zwangsläufig der Fall, wenn kritischer Journalismus als rassistisch oder antisemitisch diffamiert wird.” >>>
 

 

 

 

Congratulations for Carlos Latuff and Jakob Augstein  - Carlos Latuff erhält einen "Preis"! - Dr. Ludwig Watzal - Das “Simon-Wiesenthal-Zentrum” (SWC) in Los Angeles war einst berühmt für das Aufspüren von ehemaligen Nazi-Verbrechern. Dies ist lange her. Die Institution zehrt noch immer von diesem Nimbus. Heute veröffentlicht das SWC jährlich eine „Hitliste“ der größten „Antisemiten“ auf der Welt. Den dritten „Antisemitismus-Preis“ erhielt der brasilianische Cartoonist Carlos Latuff, der durch seine Karikaturen die Verbrechen der israelischen Besatzungsmacht gegen das palästinensische Volk immer treffsicher auf den Punkt bringt. Auch dieses Jahr ist wieder ein Deutscher unter den „Preisträgern“, Jakob Augstein, Verleger der Wochenzeitung „Der Freitag“. Augstein äußerte sich wie immer höflich zu dieser „Ehrung“ >>>

 

Das "Simon Wiesenthal Center" Simon-Wiesenthal-Center setzt 2012  Carlos Latuff   auf Platz 3 der "Top Ten" Antisemiten-Liste.
Jakob Augstein schaffte es immerhin noch auf Platz 9

According to @SimonWiesenthal Center I’m the 3rd “most anti-Semitic” for “slandering” - Carlos Latuff -  #Israel  Simon Wiesenthal was famous for hunting Nazis. Now his center is more interested in hunting Israel critics. This new campaign against me and my cartoons has to do with Rabbi Marvin Hiers, dean of the Simon Wiesenthal Center >>>
 

 

Übrigens, das Simon Wiesenthal Center zählte 2011 Hermann Dierkes zu den zehn wichtigste Antisemiten der Welt.

Jakob Augstein schaffte es immerhin auch noch auf Platz 9 - Jakob Augstein hat  auf seiner Facebook-Seite folgendes erklärt: „Das Simon Wiesenthal Center hat mich auf eine Liste der `Top Ten der antisemitischen und antiisraelischen Beschimpfungen´ gesetzt. Die dpa fragte gestern, was ich davon halte. Ich habe den Kollegen dieses hier geantwortet: `Das SWC ist eine wichtige, international anerkannte Einrichtung. Für die Auseinandersetzung mit dem und den Kampf gegen den Antisemitismus hat das SWC meinen ganzen Respekt. Umso betrüblicher ist es, wenn dieser Kampf geschwächt wird. Das ist zwangsläufig der Fall, wenn kritischer Journalismus als rassistisch oder antisemitisch diffamiert wird.” >>>

Wiesenthal ranks top 10... JPost - Jewish World - Jewish Features >>>

 

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