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..aber ich bitte euch ausdrücklich,
euch nicht verführen zu lassen von
falschen Hoffnungen und euch und
eure Bekannten nicht vergiften zu
lassen von dem Gift der
Schuldgefühle, das so viele gute
Menschen in Deutschland lähmt. Lasst
euch nicht einschüchtern von der
verbrecherischen Propaganda, die
eure edlen und ehrlichen Versuche im
Einsatz für Frieden und
Gerechtigkeit als Antisemitismus
anprangert...
Reuven Moskowitz
Der
Missbrauch von
angeblichem
Antisemitismus ist moralisch verabscheuungswürdig. Es waren Hunderte von
Jahren nötig und Millionen
von Opfer, um Antisemitismus
– eine spezielle Form
von Rassismus, die historisch
zum Genozid führte –
in ein Tabu zu wandeln.
Menschen, die dieses
Tabu missbrauchen, um
Israels rassistische
und genozidale Politik
gegenüber den Palästinensern
zu unterstützen, tun
nichts anderes, als
die Erinnerung an jene
jüdischen Opfer zu schänden,
....
Ran Ha
Cohen mehr >>>
Nein zum Antisemitismus
Nein zur Instrumentalisierung des Antisemitismus
„Die Sharon-Regierung ist wie ein riesiges Labor, in
dem der Virus Antisemitismus
gezüchtet und in die ganze Welt
exportiert wird. Antisemitische
Organisationen, die jahrelang an den
Rändern der Gesellschaft, abgelehnt
und verachtet, dahinvegetierten,
wachsen und gedeihen plötzlich.
Antisemitismus, der sich seit Ende
des 2. Weltkrieges schamhaft
versteckt hielt, reitet nun auf
einer großen Welle der Opposition zu
Sharons Politik der Unterdrückung.
Und Sharons Propaganda-Agenten
gießen Öl in die Flammen. Indem alle
Kritiker seiner Politik als
Antisemiten bezeichnet werden,
brandmarken sie große
Gemeinschaften. Viele ordentliche
Leute, die keinerlei Hass gegen
Juden empfinden,, die aber die
Drangsalierung der Palästinenser
verabscheuen, werden jetzt als
Antisemiten bezeichnet. So wird dem
Wort die Schärfe genommen und so
etwas wie Ansehen verliehen.“
Uri Avnery |
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Antisemitismus... und
Antisemitismus-Vorwurf:
Mißbrauchter Antisemitismus. Text von Ran HaCohen, 29.
September 2003; |
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Jede
Kritik an Israel wegen Bruch des Völkerrechts wird von der
israelischen Politik selbst als Antisemitismus definiert.
Das ist Erpressung, um Kritiker mundtot zu machen. Es ist
eine Methode, um freie Hand zu haben, weiterhin straffrei
die Palästinenser zu unterdrücken. Auch die sogenannten
Antideutschen vertreten eine solche Haltung. Das ist eine
Strategie, die leider nicht unwirksam ist. Doch die Kritik
am Bruch des Völkerrechts ist nicht nur eine solidarische
Unterstützung für die Rechte der Palästinenser und der
israelischen Friedensbewegung, sondern letztendlich auch
eine Unterstützung für das israelische Volk, friedlich und
sicher leben zu können.
Felicia
Langer. |
|
"...Moshe
Zuckermann stelle fest, dass es nicht nur den Antisemitismus
zu bekämpfen gelte, sondern auch die Indienstnahme des
Abscheus vor dem Antisemitismus, wenn er einer Politik
der Unterdrückung diene, und somit die „Opfer dazu benutzt
würden, eine Realität zu rechtfertigen, die ,immer neue
Opfer’ erzeuge.“
Quelle |
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Sich erinnern woran und wie?
-
Uri
Avnery, 19.3.05
|
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Sollten wir also
den Antisemitismus ignorieren? - ..Rassismus
ist eine Art Virus, der in jeder Nation und in jedem
menschlichen Wesen existiert. ..... jedes Volk muss
gegen die Rassisten in seiner Mitte kämpfen. Wir Israelis sind wie alle
anderen Völker. Jeder von uns kann in sich einen kleinen
Rassisten entdecken, wenn er ernsthaft genug danach
sucht. Wir haben in unserem Land fanatische Araberhasser,
und die historische Konfrontation, die unser Leben beherrscht,
lässt ihre Macht und ihren Einfluss noch mehr wachsen.
Es ist unsere Pflicht, sie zu bekämpfen.
mehr - Uri Avnery |
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Den Holocaust instrumentalisieren,
um Kritik abzuwehren -
Amira Hass |
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Antizionismus ist nicht Antisemitismus - -
M. Warschawski - (Leiter des Alternative Information Center
in Jerusalem)
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...aber ich bitte euch ausdrücklich, euch nicht verführen
zu lassen von falschen Hoffnungen und euch und eure Bekannten
nicht vergiften zu lassen von dem Gift der Schuldgefühle,
das so viele gute Menschen in Deutschland lähmt. Lasst euch
nicht einschüchtern von der verbrecherischen Propaganda,
die eure edlen und ehrlichen Versuche im Einsatz für Frieden
und Gerechtigkeit als Antisemitismus anprangert....
Reuven Moskowitz -
Quelle
FUSION VON HIMMEL UND HOELLE - Die
Instrumentalisierung des Holocaust für Israels
Sicherheit, Reuven Moskovitz
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"Es ist
nicht erlaubt den Holocaust zu instrumentalisieren"
Gideon Spiro, Jerusalem
über Ariel Scharon und die israelische Besatzungspolitik
(25. Mai 2002)
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Instrumentalisierung des
Antisemitismusverdachts
.wie schön wäre es, wenn
noch ein paar Millionen Deutsche sich nicht von den zionistischen
"Antizionismus= Antisemitismus-Schwätzern überreden ließen
und laut aussprechen würden, was sie wirklich fühlen und
denken, wenn sie die Bilder und Schreie aus Palästina sehen
und hören..
Uri Shani - Israel
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Würde man mich nach meiner Meinung fragen, würde ich den
jüdischen Gemeinden in der Welt folgendes raten: Zerbricht
diesen Zauberkreis. Entwaffnet die Antisemiten. Befreit
euch von der automatischen Solidarität mit allem, was
unsere Regierungen tun. Lasst euer Gewissen reden. Kehrt
zurück zu den traditionellen jüdischen Werten von „Gerechtigkeit,
Gerechtigkeit sollst Du suchen“. Solidarisiert euch
mit dem anderen Israel, welches für solche Werte kämpft.
mehr Abraham Melzer |
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"Offener Brief aus
Israel" -
Missbrauch von Antisemitismus -
Antisemitismus ist eine all-umfassende Erklärung. Alles
was anti-palästinensischen Ohren missfällt, ist ein weiteres
Beispiel für Antisemitismus... |
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Schon Eike Geisel aber, dessen Essay „Der hilflose
Antisemitismus“ aus dem
Bändchen „Die Banalität der
Guten“ hier noch einmal
nachdrücklich empfohlen sei,
hatte einst darauf
verwiesen, dass jenseits
vermeintlichen Gehaltes eine
Kritik, die sich ihre
Berechtigung erst bestätigt,
selbst dementiert und
bereits in Gesinnung
umgeschlagen ist.
Quelle |
Eine kritische Theorie
des Antisemitismus?
Über: Rensmann, Lars, Demokratie und Judenbild. Antisemitismus in
der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland - Klaus Holz |
Wer Antisemit ist, bestimmen
wir -
Identitätslogik als Verfahren der
denunziatorischen Zuschreibung -
Von Robert Kurz - Auszug aus:
DIE
ANTIDEUTSCHE IDEOLOGIE
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12 Deutungen zur
Motivation überschießender Vorwürfe von Antisemitismus
Arne
Hoffmann |
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Warum
Hohmann geht und Friedman bleibt
Die Vorwürfe angeblichen Antisemitismus wurden in den
letzten Jahren häufiger erhoben als zuvor und treffen immer mehr
auch bürgerliche und linke Persönlichkeiten und Institutionen:
Jürgen W. Möllemann, Martin Hohmann, Roland Koch, Norbert Blüm,
Martin Walser, die Globalisierungskritiker von Attac, die
"Süddeutsche Zeitung", die Bundeszentrale für politische
Bildung, das ARD-Magazin "Panorama" und viele andere mehr.
Häufig geraten entsprechende Unterstellungen zu einem
politischen Kampfmittel, bei dem es auf eine solide Grundlage
gar nicht mehr ankommt: Seine Wirkung ist vernichtend, und
allein das scheint im politischen Kampf das Entscheidende.
Arne Hoffmann, Belfort-Bax-Preisträger für vorbildliche
wissenschaftliche Autorschaft, geht den Grundprinzipien der
Antisemitismusdebatten in Deutschland nach. Er analysiert, warum
Jürgen Möllemann und Martin Hohmann keine Chance hatten, den
einmal gegen sie erhobenen Vorwurf zu entkräften. Sein Verdienst
liegt darin, das Ablaufschema typischer Antisemitismusdebatten
herauszuschälen und etwa mit der Theorie öffentlicher
Skandalisierung nach Hans Mathias Kepplinger wissenschaftlich zu
objektivieren. Hoffmanns Buch ist gleichzeitig ein engagiertes
Plädoyer für eine neue Medienethik. Es stellt Fragen wie: Kann
Ausgrenzung durch Ausgrenzung bekämpft werden? Gibt es eine sich
selbst erzeugende Gleichtaktung unserer Medien? Sind viele
Vorwürfe wirklich so berechtigt, wie sie auf den ersten Blick
scheinen? Mit welchen neuen Ansätzen könnte Judenfeindschaft in
unserer Gesellschaft bekämpft werden, ohne dass es zu einem
Abbau von Meinungsfreiheit und einem ritualisierten Austausch
von Worthülsen kommt, der niemandem etwas nützt?
Quelle und Bestellung
Mehr >>>
|
Israels falsche
Freunde II -
Sophia Deeg
Warum eigentlich muss
man – nicht nur im Fall von Ludwig Watzal –
Antisemitismus erst herbeireden? Der
zunehmend zu beobachtende Antisemitismus auf
deutschen Straßen und an deutschen
Stammtischen bereitet offenbar nicht die
Sorge, die dazu motivieren würde, sich mit
aller Kraft dagegen zu stellen, anstatt
Menschen zu diskreditieren, die schlicht die
israelische Politik anders beurteilen als
man selber. Der real existierende
Antisemitismus ist solchen „Experten“
offenbar gleichgültig genug, um den
schwerwiegenden Vorwurf durch inflationären
Gebrauch zum leeren Allgemeinplatz zu
machen, der alles und nichts beinhaltet.
mehr >>> |
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„Nur
elf Prozent der Bevölkerung sind
frei von Antisemitismus“ |
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titelt
eine sich selbst so bezeichnende
“Internet-Plattform gegen
Rechtsextremismus“ auf der Grundlage einer Studie des Instituts für
interdisziplinäre Konflikt- und
Gewaltforschung an der Uni
Bielefeld. Man fühlt sich ein
bisschen wie in dem Märchen „Des
Kaisers neue Kleider“, denn man
kann sich heute schon sicher
sein, dass kaum ein Mensch in
der Medienöffentlichkeit
gallopierenden Schwachsinn wie
diesen kritisch hinterfragen
wird. 26.9.05
mehr >>> |
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Antisemitismuskeule als
amerikanische Doktrin? - Jamal
Karsli |
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Neuer
Antisemitismus -
Leserbrief an die Süddeutsche von Abraham Melzer |
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Kein Wunder, dass die
üblichen Verdächtigen vermeintlichen Antisemitismus immer mehr
in den letzten Ecken und Winkeln herbeiphantasieren müssen
- Arne Hoffmann |
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Antisemitismus, Zionismus, und die
Palästinenser
- von Noam
Chomsky- Es wäre nützlich, sich
folgendes moralisches Prinzip einmal
vor Augen zu halten - ein Prinzip,
so selbstverständlich, dass es
eigentlich beschämend ist. Der
Grund, weshalb ich es erwähne, ist,
dass dieses Prinzip fast zur Gänze
ignoriert wird. Es lautet: Es ist
einfach (und nicht einmal sonderlich
verdienstvoll), die Verbrechen
anderer zu kritisieren und zu
verurteilen, viel schwieriger ist es
hingegen, in den Spiegel zu schauen
und sich zu fragen, was wir selbst
angerichtet haben. Denn das Bild,
das sich einem dort bietet, ist
normalerweise unangenehm und besäßen
wir nur einen Funken Anstand, würden
wir versuchen, etwas dagegen zu
unternehmen.
|
Der Vorwurf des Antisemitismus
wird auch als Knüppel benutzt
- Interview mit Norbert
Blüm |
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Kein Wunder, dass die
üblichen Verdächtigen vermeintlichen Antisemitismus immer mehr
in den letzten Ecken und Winkeln herbeiphantasieren müssen
- Arne Hoffmann |
Dieses
Gerede von 'Antisemitismus' ist ein
Vorwand um Repression zu rechtfertigen
von Seumas Milne |
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"Den echten Antisemitismus
erkennen" - |
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Antisemitismuskeule
als praktisches Mittel israelischer
Politik : ...
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Die Holocaust-Industrie
und die "Holocaust-Religion"
-
Der politische,
finanzielle und kulturelle Missbrauch
des Nazi-Judeozids durch den Staat Israel
-
Shraga Elam ist israelischer Recherchejournalist |
| Die Schmuddelkinder:
Antisemitismus,
Deutsche Medien und der Nahostkonflikt |
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"Der Missbrauch
des Begriffs des Antisemitismus zur
Unterstützung der Besetzung und Unterdrückung
der Palästinenser durch die israelische
Regierung ist nicht weniger als eine
Schändung der Erinnerung an jüdische
Opfer des echten Antisemitismus."
"Als Israelis,
vertraut mit der israelischen Politik,
ist es uns klar, dass wir nicht zu unseren
Lebzeiten ein Ende der Besetzung und
Unterdrückung sehen werden, wenn Israel
nicht vor ein umfassendes Boykott gestellt
wird. Soll Israel jemals die Werte der
Gerechtigkeit und Menschenwürde bejahen,
soll Israel jemals die 38jährige militärische
Besetzung - die längste der modernen
Geschichte - beenden, muss die Zivilgesellschaft
in der internationalen Gemeinschaft
einen strategischen Boykott, der das
Ende der Besetzung zum Ziel hat, durchführen."
mehr >>>
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|
Jede Kritik an Israel wegen Bruch des Völkerrechts
wird von der israelischen Politik selbst
als Antisemitismus definiert. Das ist
Erpressung, um Kritiker mundtot zu machen.
Es ist eine Methode, um freie Hand zu
haben, weiterhin straffrei die Palästinenser
zu unterdrücken. Auch die sogenannten
Antideutschen vertreten eine solche
Haltung. Das ist eine Strategie, die
leider nicht unwirksam ist. Doch die
Kritik am Bruch des Völkerrechts ist
nicht nur eine solidarische Unterstützung
für die Rechte der Palästinenser und
der israelischen Friedensbewegung, sondern
letztendlich auch eine Unterstützung
für das israelische Volk, friedlich
und sicher leben zu können.
Felicia Langer.
|
|
Ägyptischer Wissenschaftler
kritisiert „Instrumentalisierung des
Holocaust“
|
Der Antisemitismus-Vorwurf
in kritischer Betrachtung
Darstellung und Auswertung von Pressequellen.
Studie zum Attac-Workshop "Semitismus/Nahost"
am 14./15.02.2004 in Hannovervon Anis Hamadeh, M.A., Kiel im Februar 2004 |
Karsli, Jamal:
"Maulkorb für Deutschland - Fakten,
Analyse, Aufklärung zur Antisemitismusdebatte"
Selbstverlag
Taschenbuch, 256 Seiten
Preis: 9,90 €
ISBN 3-00-012488-8
Felicia Langer,
israelische Menschenrechtsanwältin und
Trägerin des Alternativen Nobelpreises
sagt über dieses Buch: Das Buch „Maulkorb
für Deutschland“ ist eine Art Anatomie
der Verleumdung und der Hetzkampagne,
der Unterdrückung von Meinungen und
ein
Beleg dafür, wie
man jede Kritik an Israels völkerrechtswidrigem
Verhalten im Keim erstickt, in dem man
sie als Antisemitismus diffamiert. |
|
..... wenn
ein Palästinenser einen unschuldigen
israelischen Zivilisten tötet, dann
ist dies Antisemitismus. Wenn Palästinenser
einen Soldaten der israelischen Besatzungsarmee
in ihrem eigenen Dorf angreifen, ist
es Antisemitismus. Wenn die UN-Hauptversammlung
mit 133 zu 4 gegen Israels Entscheidung,
den gewählten palästinensischen Führer
zu ermorden, stimmt, bedeutet dies,
dass außer den USA, Mikronesien und
den Marschallinseln alle anderen Länder
rund um den Globus antisemitisch sind.
Sogar wenn eine hochschwangere Palästinenserin
an einem israelischen Checkpoint festgehalten
wird und sie deshalb auf offenem Feld
ein Kind gebiert, so ist die einzige
Lektion aus dem Artikel des Haaretz-Journalisten
Gideon Levy, dass er antisemitisch sei.
(Er hat übrigens von zwei derartigen
Fällen in den vergangenen 2 Wochen berichtet:
eins der Neugeborenen starb an Ort und
Stelle.)
Antisemitismus ist eine
allumfassende Erklärung. Alles was anti-palästinensischen
Ohren missfällt, ist ein weiteres Beispiel
für Antisemitismus. Jüdisches Bewusstsein,
das sich auf Antisemitismus konzentriert,
hat die Form von antisemitischen Verschwörungstheorien
angenommen, wie die Protokolle der Weisen
von Zion, wobei der klassische Antisemit
jedes Unglück jüdischer Verschwörung
zurechnet. Juden rechnen jede Kritik
an Israel antijüdischer Verschwörung
zu. Wie wir sehen werden, ist dies nicht
die einzige Ähnlichkeit zwischen anti-palästinensischer
Haltung und antisemitischer Haltung.
Quelle und mehr
>>>
|
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Moshe Zuckermann
[8] spricht
in diesem Zusammenhang von einer Ideologisierung und Instrumentalisierung
des Andenkens. Im Zentrum steht nicht das Gedenken an die
Opfer und die Aufklärung über den Holocaust, sondern das
politische Einsetzen dieses Begriffes in der deutschen und
israelischen Außenpolitik. In Deutschland personifiziert
Joschka Fischer diesen Ansatz, wenn er Auschwitz, deutsche
Auslandseinsätze, den „Kampf gegen den Terror“ und „Solidarität
mit Israel“ verknüpft. Die Abwicklung deutscher Geschichte,
die neue Rolle Deutschlands und militärische Interventionen
in der Welt werden über Relativierung, die Aufhebung der
historischen Unvergleichbarkeit des Holocaust begründet
und durch konstruierte Parallelen zu heutigen Ereignissen
legitimiert.
Eine Relativierung zum politischen Gebrauch findet nach
Moshe Zuckermann jedoch auch in Israel statt, allerdings
unter völlig anderen Vorzeichen. Moshe Zuckermann zitiert
hierzu unter anderem den palästinensischen Knesset Abgeordneten
Azmi Bishra [9], der
darauf hinweist, dass der Holocaust instrumentalisiert werde,
um die israelische Besatzung zu legitimieren, und obgleich
sich das verheerende Verbrechen in Europa zugetragen habe,
habe die „Wiedergutmachung“ in Palästina stattgefunden.
Quelle
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Hans
Lebrecht 9. Juli 2003
Sehr geehrte I. S.
Danke für die Übersendung des Newsletter der Israelischen
Botschaft,
Antisemitismus, deutsche Medien und der Nahostkonflikt
betreffend, mit der
Bitte, das Folgende an die entsprechende Stelle weiter
zu leiten.
Folgt meine Meinung über dieses Thema:
Als ein ehemaliger Aktivist des deutschen antifaschistischen
Widerstands gegen die Hitlerdiktatur in Deutschland
während der Jahre 1936-38, und seit 1941 bis heute aktiver
Friedenskämpfer in Palästina und Israel, Journalist
und Autor dreier Bücher über die Geschichte des Nahostkonflikts
(deutsch:
Die Palästinenser, einst und jetzt, Dietz Verlag Ost,
1984, hebräisch unter selbem Titel Universitätsverlag
Tel-Aviv 1987), verfolge ich auch die irrsinnige Diskussion
in der Bundesrepublik Deutschland über das jetzt wieder
aufgefrischte Thema in dem genannten Newsletter angeschnitten
und diskutiert wird.
1. Ich möchte eindeutig feststellen, dass eine öffentliche
Kritik, oder sogar Verurteilung des von dem USA Präsidenten
Bush und seiner Administration mit den neuesten Waffengattungen
geführten Terror Krieges unter dem Deckmantel eines
Krieges gegen den Terrorismus gegen Irak keineswegs
als ANTI-AMERIKANISMUS
bezeichnet werden kann.
2. Ich möchte weiterhin eindeutig feststellen, dass
eine öffentliche Kritik,der sogar Verurteilung der bundesdeutschen
Regierung wegen einer, insbesondere angesichts der Geschichte
Deutschlands, Beteiligung der
Bundeswehr an Auslandseinsätzen, in welchem Rahmen auch
vertuscht erfolgt, als
ANTI-GERMANISMUS definiert werden kann.
3. Ich möchte dementsprechend auch einer absichtlich
gezielten und irreführenden Einbindung einer zurecht
oder zu unrecht erhobenen öffentlichen Kritik oder Verurteilung
der Regierung meines Landes Israel in irgend eier Weise
mit ANTISEMITISMUS in Einklang zu bringen.
Da wäre eher die terroristischen, die Menschenrechte
mit Füßen tretende Unterdrückung der israelischen, mit
den modernsten Waffengattungen ausgerüstete Besatzerarmee
gegenüber der palästinensischen Bevölkerung der besetzten
Gebiete als ANTISEMITIMUS zu definieren. Gehören
doch auch die arabischen Palästinenser zu den semitischen
Volksgruppen. Auch wenn die Letzteren einen nach
dem Völkerrecht (siehe die Haguer Convention von 1907,
die Statuten und Urteile des Nürnberger internationalen
Tribunals gegen die Nazi Häuptlinge und die Charter
der Vereinten Nationen) völlig legitimen Widerstand
gegen die militärische Besatzung ihres Landes leisten,
den Israel und das Bush-Powell-Rumsfield-Rice Quartet
als Terror bezeichnet. Welche Kolonialmacht hat
denn schon einmal den Widerstand gegen ihre kolonialistische
Unterdrückung nicht als Banditismus und Terrorismus
bezeichnet?
Also ist jede, auch geringste Definierung einer Kritik
an der Politik Israels und ihrer Träger gegenüber den
Palästinensern als Antisemitismus nicht nur irreführend,
sondern auch beleidigend gegenüber den vielen Tausenden
Israelis, welche die terroristische Besatzerpolitk ihrer
Regierung bekämpfen, sich mit dem palästinensischen
Brudervolk solidarisieren und für einen wirklichen und
gerechten Frieden mit den Palästinensern aktiv sind.
Mit besten Grüßen, Hans Lebrecht (88) Beit-Oren,
Israel
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Wenn Antisemitismus politisch
instrumentalisiert wird - Norman G. Finkelstein klagt
den Missbrauch an. Von Hans-Martin
Lohmann |
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Auszug aus
Antisemitismus als politische Waffe Israel, Amerika und der
Mißbrauch der Geschichte von Norman G. Finkelstein.
Vorwort von Felicia Langer
Antisemitismus
als politische Waffe ist ein Thema, das dringend einen Autor
gesucht hat – es hat ihn in Norman Finkelstein gefunden,
einem Autor, der bisher schon einiges gewagt hat. Wie das
vorliegende Buch bezeugt, ist er dem Thema gewachsen; die
Genauigkeit und Akribie seiner Recherchen und Analysen sind
bewundernswert.
Im ersten Teil des Buches befaßt sich der Autor vor allem
mit der Instrumentalisierung von Antisemitismus durch die
proisraelische Lobby in den USA und in Europa, zugunsten der
israelischen Politik. Immer wenn die Gefahr besteht, die
internationale Gemeinschaft könnte mit verstärktem Druck von
Israel verlangen, die besetzten Gebiete gemäß dem
Völkerrecht zu räumen, wird, so Finkelsteins Analyse, ein
neuer Antisemitismus inszeniert: »eine weitere, bis ins
kleinste Detail durchkomponierte Oper, die den Zuschauern
medienwirksam die erschrecklichen Ausmaße des weltweiten
Antisemitismus vor Augen führen soll.«
Mit ihrem Antisemitismusvorwurf bezwecken die
amerikanisch-jüdischen Eliten vor allen Dingen eines: Wer
Israel kritisiert, soll als verkappter Antisemit erscheinen,
und Berichte über die Lage der Palästinenser unter der
Besatzung, ihre Unterdrückung und ihr Leid sollen tabu sein;
denn nur Israel steht die Rolle des Opfers zu.
mehr >>> |
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Antisemitismus
und Kritik an Israel sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Wer die Politik der israelischen Regierung nicht kritisiert,
der schadet Israel.
mehr >>>
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Fusion von Himmel und
Hölle
Die Instrumentalisierung des Holocaust für Israels
Sicherheit / Von Reuven Moskovitz |
ISRAEL
IST VERANTWORTLICH
FÜR ANTISEMITISMUS- - Hajo G. Meyer" Es ist nicht erlaubt den
Holocaust zu instrumentalisieren"
Gideon Spiro, Jerusalem über Ariel Scharon und die israelische
Besatzungspolitik (25. Mai 2002) |
Die Organisatoren der Antisemitismuskeulen
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Schon Eike Geisel aber, dessen Essay „Der hilflose
Antisemitismus“ aus dem
Bändchen „Die Banalität der
Guten“ hier noch einmal
nachdrücklich empfohlen sei,
hatte einst darauf
verwiesen, dass jenseits
vermeintlichen Gehaltes eine
Kritik, die sich ihre
Berechtigung erst bestätigt,
selbst dementiert und
bereits in Gesinnung
umgeschlagen ist.
Quelle |
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