Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


 

 

Ein Lied wird geboren
Uri Avnery
7. April 2018

 

Ein Freund aus Übersee sandte mir die Aufnahme eines Liedes. Ein arabisches Lied, mit einer sanften Melodie, von einem arabischen Mädchenchor gesungen und von einer Flöte begleitet.

 

Es geht, wie folgt:

 

Ahed /

Du bist das Versprechen und der Ruhm /

der so hoch wie ein Olivenbaum steht /

von der Wiege bis zur Gegenwart /

Deine Ehre wird nicht verletzt werden /

Palästina ist in uns gepflanzt worden/

wie ein Landungssteg für jedes Schiff /

Wir sind das Land und du bist das Wasser /

 

du bist mit blonden Haaren bedeckt /

du bist so rein wie Jerusalem /

Du lehrtest unsere Generation, wie das vergessene Volk sich wehren sollte /

Sie dachten, die Palästinenser fürchteten sie, weil sie eine Rüstung tragen und eine Waffe halten? /

Palästine ist in uns gepflanzt worden /

wie ein Landungssteg für jedes Schiff /

Unsere Nation muss vereint sein und sich widersetzen,

für die Freiheit Palästinas und der Gefangenen. /

 

Deine blauen Augen sind ein Leuchtturm /

für ein Land, das alle Religionen hat /

Du hast die Menschen vereint, fern und nah /

Du hast den Funken in all unseren Herzen entzündet/

Dein Kopf ist hoch erhoben und ermutigt uns /

Du hast das Licht in unserer Dunkelheit entzündet/

 

Trotz der Sanftheit deiner Hände /

haben deine Hände die Welt erschüttert /

Deine Hände gaben dem Besetzer den Schlag zurück /

und gaben der Nation die Wertschätzung zurück /

Palästina ist in uns gepflanzt worden/

wie ein Landungssteg für jedes Schiff /

Wir sind das Land und du bist das Wasser.

 

WENN ich ein Anhänger der Besetzung wäre, würde mich dieser Song zutiefst erschrecken, weil die Kraft von Liedern stärker ist als die von Waffen. Ein Gewehr nutzt sich ab, aber ein Lied bleibt für immer. In den frühen Tagen der israelischen Armee gab es einen Slogan, der in unserer Kantine hing: „ Eine Armee, die singt, ist eine siegreiche Armee!“ Die heutige palästinensische Generation hat entschieden, ihren Kopf zu senken und zu warten, bis der Sturm vorüber ist. Die kommende palästinensische Generation könnte völlig anders handeln.

Am Vorabend meines 15. Geburtstags schloss ich mich einer Untergrund- (oder „Terroristen“-)gruppe an, die gegen das britische Kolonialregime kämpfte. Fast 80 Jahre danach erinnere ich mich immer noch an jedes Lied aus dieser Zeit, Wort für Wort. Lieder wie: „We are unknown soldiers without uniforms...“ (Wir sind unbekannte Soldaten ohne Uniform) und viele andere. Danach schrieb ich eine Hymne für meine Kompanie.

Ich bin kein Poet, weit davon entfernt. Aber ich habe einige Lieder in meiner Zeit geschrieben, darunter „Samsons Füchse“, eine Hymne für meine Kommandoeinheit der israelischen Armee. Daher kenne ich die Kraft eines Liedes, vor allem eines Liedes über die Heldentat eines 16jähriges Kind.

IN DEM AUGENBLICK, als ich das Szenario sah, in dem Ahed al Tamimi einem israelischen Captain der Armee ins Gesicht schlug, wusste ich, dass sich etwas Bedeutendes ereignet hatte.

Der britische Politiker, Lord Acton, schrieb bekanntermaßen: "Macht neigt dazu zu korrumpieren und absolute Macht korrumpiert absolut." Ich würde hinzufügen: "Ein anderes Volk zu besetzen, tendiert dazu, einen dumm zu machen und eine lange Besetzung macht einen vollkommen dumm."

In meiner Jugend, als ich bereits Mitglied des anti-britischen Untergrunds war, arbeitete ich in dem Büro eines britischen Rechtsanwaltes. Viele seiner Klienten waren Beamte der britischen Regierung. Ich fragte mich oft selbst: "Wie kann es sein, dass so intelligente Menschen sich so dumm verhalten?“ Es waren sympathische Menschen, die sogar einen kleinen Büroangestellten wie mich höflich behandelten. Aber sie hatten keine Alternative: Die Besatzung zwingt den Besetzer, sich dumm zu verhalten.

Es funktioniert ,wie folgt: Um ein Besetzungsregime eine lange Zeit aufrechtzuerhalten, muss der Besetzer an die Überlegenheit seiner Rasse und an die Unterlegenheit seiner Untertanen glauben, die als primitive Kreaturen betrachtet werden. Andererseits, was gibt ihnen das Recht ein anderes Volk zu unterwerfen? Das ist genau das, was sich bei uns nun abspielt.

IM MOMENT, wo ich die Szene im TV sah, als sie ihm ins Gesicht boxte, wusste ich, etwas Großes war geschehen. Nun hat das palästinensische Volk eine Nationalheldin. Die palästinensische Jugend hat nun ein Vorbild zum Nacheifern.

Die israelische Öffentlichkeit hat sich an die Besetzung gewöhnt. Sie glauben, dass das eine ganz normale Situation ist, dass die Besetzung für immer weitergehen kann. Aber die Besetzung ist keine natürliche Situation und eines Tages wird sie beendet werden.

Zehntausend Briten beherrschten Hunderte von Millionen Inder, bis ein magerer Mann, der Gandhi genannt wurde, Salz an der Küste des Meeres gegen das Gesetz herstellte. Die indische Jugend erhob sich und die britische Herrschaft fiel weg, wie ein Blatt vom Baum fällt im Herbst.

Die gleiche Dummheit erfasste aller Vollstrecker der Besetzung im Umgang mit Ahed al-Tamimi: Armeeoffiziere, Staatsanwälte, Militär-Richter.

Wenn wir weise Besetzer wären – ein Oxymoron – hätten wir Ahed schon lange vorher nach Hause gesandt, sie mit Gewalt aus dem Gefängnis vertrieben. Aber wir halten sie immer noch hinter Schloss und Riegel, sie und ihre Mutter. 

Es stimmt, einige Tage zuvor realisierte die Armee ihre eigene Dummheit. Mit Hilfe von Aheds ergebener (jüdischen) Rechtsanwältin, Gabi Lasky, wurde ein „Kompromiss“ erarbeitet. Mehrere Anklagen wurden fallen gelassen, und Ahed wurde zu „nur“ acht Monaten Gefängnis verurteilt.

Sie wird in drei Monaten entlassen. Aber das ist zu spät: das Bild von Ahed ist bereits im Gedächtnis von jedem palästinensischen Jungen oder Mädchen eingraviert. Ahed, das Mädel mit dem blonden Haar, ihre blauen Augen, die wie ein Leuchtturm leuchten. Ahed, die Heilige, Ahed die Retterin.

Die palästinensische Jeanne d’Arc, das Nationalsymbol.

DIE GESCHICHTE von Ahed al-Tamimi spielte sich in der Westbank ab. Aber sie hallte wider bis in den Gazastreifen.

Für die meisten Israelis ist der Gazastreifen etwas anderes. Er ist kein besetztes Gebiet. Er geht uns nichts an.

Aber die Situation im Gazastreifen ist sogar noch schlimmer als die direkte Besetzung. Der Streifen ist völlig eingeschlossen. Im Norden und Osten ist Israel, im Westen ist das Meer, wo die israelische Marine auf alles schießt, mit Ausnahme von Fischerbooten in der Nähe der Küste. Der Süden gehört Ägypten, das sich noch schlimmer verhält, als die Israelis und eng mit ihnen zusammenarbeitet.

Die Situation im Gazastreifen ist der einer Hölle so nahe, wie sie sein kann: Nahrung am Existenzminimum im Gazastreifen, Elektrizität für zwei bis vier Stunden pro Tag, das Wasser ist verschmutzt, Arbeit ist extrem knapp. Nur den Schwerstkranken wird die Ausreise erlaubt.

Weshalb? Es hat zu tun mit dem Dämon, der die israelische Regierung plagt: der demographische Teufel.

Im historischen Palästina, dem Land zwischen dem Mittelmeer und dem Jordanfluss, leben nun ungefähr 13 Millionen Menschen, schätzungsweise die Hälfte Juden und die andere Hälfte Araber, mit einem kleinen Vorsprung zugunsten der Araber. Die Zahlen sind nicht sicher, aber es gibt ungefähr drei Millionen Araber in der Westbank, zwei Millionen im Gazastreifen und 1,5 Millionen Bürger in Israel. Die arabische Geburtsrate ist höher als der jüdische Durchschnitt. 

Diese Zahlen stören den Schlaf vieler israelischer Beamten, besondern Politiker. Sie suchen nach Mitteln, um das Gleichgewicht zu ändern. Sie hatten einst die Illusion, dass, wenn die Situation in Gaza unerträglich wird, die Menschen aus Gaza auswandern würden. Aber das geschah nicht. Die Palästinenser sind sehr zäh. 

Dann kam eine neue Mode auf: Ignoriere einfach die Bastards. Stell dir einfach vor, der Gazastreifen sei ins Meer gesunken, wie ein israelischer Politiker einst betete. Kein Streifen, zwei Millionen Palästinenser weniger.

Aber der Streifen ist da. Es ist wahr, Gaza wird von der islamischen Hamas Partei beherrscht, wohingegen die Westbank von Abu Mazens PLO beherrscht wird, und die Feindschaft zwischen den beiden ist teuflisch. Aber das war bei fast allen Freiheitsbewegungen der Geschichte so. In unserem Fall spaltete der Untergrund sich zwischen Haganah („Verteidigung“), die zur offiziellen zionistischen Führerschaft gehörte, und Irgun („Organisation“, kurz, für Nationale Militärorganisation). Dann spaltete sich der Irgun und die sogar noch radikalere LEHI (Kämpfer für die Freiheit Israels“), von den Briten „Stern-Gang“ genannt, wurde geboren. Sie hassten sich alle gegenseitig.

Aber unter den Menschen gibt es keinen Unterschied. Sie alle sind Palästinenser. Ahed ist die Heldin von ihnen allen. Vielleicht hat ihr Vorbild eine Rolle bei dem, was letzte Woche geschah, gespielt.

Seit einiger Zeit herrschte Ruhe im Gazastreifen. Eine Art des Modus Vivendi war zwischen der Hamas-und der israelischen Regierung in Kraft. Die Israelis gratulierten sich für ihre Kleverness. Und dann geschah es, plötzlich, als ob die Bevölkerung von Gaza sich aus dem Nichts erhob. Hamas organisierte, dass sie sich unbewaffnet Freitag am Grenzzaun versammelten. Eine verlängerte Kampagne des passiven Widerstands sollte beginnen.

Als ich gefragt wurde, was sich ereignen würde, sagte ich, dass die israelische Armee schießen würde, um zu töten. Ganz einfach: Israelis wissen nicht, wie sie mit passivem Widerstand umgehen sollen. Sie schossen, um sie in eine gewalttägigen Widerstand umzuwandeln. Damit wissen Sie umzugehen - mit noch mehr Gewalt. 

UND DAS ist genau das, was sich letzten Freitag, dem ersten Tag der Kampagne, ereignet hat: Scharfschützen wurden entlang der Grenze postiert, mit Befehlen, die „Anführer“ zu erschießen – jeden, der sich absetzte, 18 unbewaffnete Demonstranten wurden getötet, fast tausend wurden angeschossen, beziehungsweise verwundet.  

Wenn jemand dachte, die demokratische Welt würde sich erheben und Israel verurteilen, dann hat er sich bedauernswerterweise getäuscht. Die Reaktionen waren meistens schwach. Was zum Vorschein kam, war der unfassbare Rückhalt, den die israelische Regierung und ihre Zionistenorganisation in den politischen und kommunikativen Einrichtungen weltweit haben. Mit wenigen Ausnahmen wurden die abscheulichen Nachrichten überhaupt nicht oder nur geringfügig veröffentlicht.

Aber das kann so nicht lange weitergehen. Die Proteste in Gaza werden anhalten, besonders freitags (dem muslimischen Feiertag), bis zum 15. Mai, der Tag der Nakba („Katastrophe“), der an die Massenflucht, Vertreibung der Hälfte des palästinensischen Volkes aus ihren Häusern erinnert. Palästinensische Flaggen werden die Bildschirme weltweit füllen.

Ahed wird immer noch im Gefängnis sein.

(Inga Gelsdorf)

 

 

 

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